Platz 1 : Fragen Sie den Papagei von Richard Stark

Kurzbeschreibung
Kennen Sie Parker? Er ist das durch und durch Böse. Parker ist nach einem Banküberfall auf der Flucht, verfolgt von einer Meute Polizisten mit Spürhunden. Reiner Zufall, dass er auf Tom Lindahl stößt, einen Außenseiter mit Papagei, der ihm eine Fluchtmöglichkeit und ein Dach über dem Kopf bietet. In dem tristen kleinen Ort in Massachusetts schmieden die beiden einen nicht ungefährlichen Plan, und jeder, der diesem in die Quere kommt, scheitert an Parkers Skrupellosigkeit. Parker ist „der hartgesottenste unter den Hartgesottenen, ein wahrhaft furchterregender Typ“ (The Guardian). Mit diesem Thriller beginnt Zsolnay die Wiederentdeckung des Autors Richard Stark. Viele Parker-Romane wurden verfilmt, darunter „Point Blank“ mit Lee Marvin in der Hauptrolle.

Platz 2 : Portugiesische Eröffnung von Jenny Siler

Portugiesische EröffnungKurzbeschreibung
Nicole Blake streift durch Lissabon, vom Bairro Alto bis zum Gassengewirr der Alfama. Sie fragt in Cafés, Läden, Fälscherwerkstätten. Sie muss ihn finden, Rahim Ali, ihren früheren Geliebten. Der Auftrag kommt direkt vom US-Verteidigungsministerium. Eigentlich wollte Nicole nichts mehr mit ihrer Vergangenheit zu tun haben, und jetzt erinnert sie doch alles an früher, mit einer Ausnahme: Ihr arabischer Exfreund steht unter Terrorverdacht.
Jenny Silers atmosphärischer Thriller erzählt die Geschichte eines großangelegten Verrats, der der Vorbereitung des Irakkriegs dient. Die Suche nach der Wahrheit führt ihre Heldin zum ersten Golfkrieg und den Konflikten im Libanon der achtziger Jahre, wobei sie auch den Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur kommt.

Platz 3 : Mariaschwarz von Heinrich Steinfest

Kurzbeschreibung
Gibt es die perfekte Beziehung? Am ehesten wohl bei jener Symbiose, die ein Wirt und sein Gast eingehen. Wie zwischen Job Grong, dem Wirt, und Vinzent Olander, seinem Gast. Bis zu dem Tag, als Grong ihn vor dem Ertrinken in einem See rettet. Danach ist alles anders. Der See ist ein tiefes Gewässer, das den Namen Mariaschwarz trägt und von dem die Einheimischen meinen, in ihm würde sich nicht nur das Weltall spiegeln, sondern auch ein Ungeheuer beheimatet sein. Als man ein Skelett aus jenem See birgt, ruft das den Wiener Kriminalinspektor Lukastik auf den Plan. Mit famoser Arroganz und gewohnt unkonventionellen Ermittlungsmethoden tritt er in das Leben der Dorfbewohner und stellt Mariaschwarz gewissermaßen auf den Kopf. Doch an manchen Beziehungen gibt es nichts zu rütteln.

Platz 4 : Der Fahrer von Andrew Vachss

Kurzbeschreibung
Die Karriere als Fluchtfahrer ist Eddie gewissermaßen vorherbestimmt schon lange vor dem Führerschein, war er fasziniert vom Autofahren. Sein Leben als Kleinkrimineller nimmt eine Wendung, als er J.C. begegnet. Das Superhirn einer hochprofessionellen Gang schätzt Eddies bedingungslose Loyalität ebenso wie sein Geschick am Steuer und heuert ihn für einen letzten großen Coup an. Alles läuft glatt bis eine Frau dazwischenfunkt.

Platz 5 : Der Nebel von gestern von Leonardo Padura

Der Nebel von gesternKurzbeschreibung
»Havanna war die aufregendste Stadt der ganzen Welt! Die Nacht hörte nie auf. Als wärs das Normalste der Welt, hast du zwischen Marlon Brando und Cab Calloway gesessen, gleich neben Errol Flynn und Josephine Baker. Mit all den verrückten Leuten, den besten Musikern, die Kuba je hervorgebracht hat. Kannst du dir das vorstellen?« Not macht erfinderisch. Auch Mario Conde, der sich als Antiquar durchs Leben schlägt – kein schlechtes Geschäft in Zeiten, in denen viele Kubaner ihre Bücher zu Geld machen müssen. Eines Tages stößt Conde auf eine außerordentlich wertvolle, seit vierzig Jahren vergessene Bibliothek. All seine Geldsorgen scheinen mit einem Schlag gelöst. Doch dann entdeckt er zwischen den bibliophilen Kostbarkeiten eine Zeitschrift aus den Fünfzigerjahren mit dem Porträt der Bolero-Sängerin Violeta del Río. Ihr Bild und die einzige Schallplatte, die sie vor ihrem rätselhaften Tod aufgenommen hat, verzaubern ihn. Er macht sich auf die Suche nach ihr und dringt vor in das Havanna von gestern, zu den letzten Zeugen jener wilden Jahre, in die Welt der Boleros, der Mafia und der Spielhöllen, aber auch in das zerfallende, melancholische Havanna der Gegenwart.

Platz 6 : Weißer Schatten von Deon Meyer

Kurzbeschreibung
Er nennt sich Lemmer, er ist weiß, und sein Job ist es, unsichtbar zu sein. Er ist der Bodyguard im Schatten. Als Emma le Roux, eine weiße Südafrikanerin, ihn anheuert, hofft Lemmer auf einen schnellen, harmlosen Job. Er soll Emma zum Krüger Nationalpark begleiten. Sie meint, ihren vor zwanzig Jahren verschwundenen Bruder in den Fernsehnachrichten gesehen zu haben. Angeblich hat er skrupellos vier Wilderer ermordet, die ein Reservat überfielen. Kaum sind sie im Krüger-Park angekommen, muss Lemmer eine giftige Schlange töten, die jemand in Emmas Apartment geschmuggelt hat. Er begreift, dass er einer Sache auf der Spur ist, die etliche Nummern zu groß und zu gefährlich für ihn ist. Dann, nach ihrer ersten gemeinsamen Nacht, wird Emma schwer verletzt. Allein versucht Lemmer, ihren Angreifer zu finden. Der Showdown beginnt.

Platz 7 : Schlaf nicht zu lange von John Harvey

Schlaf nicht zu langeKurzbeschreibung
Neues vom Großmeister des britischen Krimis. Wenn ihn seine Exfrau in Cornwall anruft, ist Frank Elders erste Angst immer, dass seiner Tochter Katherine wieder etwas zugestoßen ist. Dieses Mal geht es allerdings nur um die Schwester einer Freundin, die unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Claire Meecham, Mitte fünfzig, ist verwitwet und lebt sehr zurückgezogen. Aber der Schein trügt: Bei der Durchsuchung ihres Bungalows stößt Elder auf Sexspielzeug und findet heraus, dass sie über Chatrooms im Internet einige männliche Bekanntschaften gemacht hat. Bevor er nachforschen kann, erhält er jedoch einen weiteren Anruf: Claire ist wieder aufgetaucht. Schick gekleidet liegt sie in ihrem Bett, das Haar ist frisch gebürstet – doch sie ist tot. Als Elder sie so kunstvoll in Szene gesetzt daliegen sieht, kommt ihm sein erster Fall im Morddezernat Nottingham wieder in den Sinn, der nie aufgeklärt werden konnte. Hat der damalige Mörder erneut zugeschlagen?

Platz 8 : Grabesgrün von Tana French

GrabesgrünKurzbeschreibung
»Sie dürfen nicht vergessen: Ich bin Ermittler. Unser Verhältnis zur Wahrheit ist grundsätzlich, aber rissig, verwirrend gebrochen wie gesplittertes Glas. Wahrheit ist das Kernstück unseres Berufs, das Endspiel bei jedem Zug, den wir machen, doch wir verfolgen sie mit Strategien, die sorgsam aus Lügen und Verschleierung und jeder Spielart von Betrug zusammengesetzt sind. Was ich Ihnen sagen will, ehe ich mit meiner Geschichte anfange, ist zweierlei: Ich sehne mich nach der Wahrheit. Und ich lüge.« »Dieses erstaunliche Debüt webt ein Intrigennetz, das selbst den gerissensten Leser herausfordert. Raffiniert, schockierend und mit nachhaltiger Wirkung.« Sunday Independent

Platz 9 : Fettsack von Rex Miller

FettsackKurzbeschreibung
Eine unheimliche Serie brutalster Morde erschüttert Chicago. Als einer der reichsten und angesehensten Bürger der Metropole abgeschlachtet aufgefunden wird, wächst der öffentliche Druck auf die Polizei, die den Serienkiller-Spezialisten Jack Eichord hinzuzieht – und Eichord bekommt es mit dem Gegner seines Lebens zu tun, Henry“Chaingang“Bunkoswki, eine fünfhundert Pfund schwere, wahnsinnige, in Vietnam ausgebildete Killermaschine, die weder Skrupel noch Gnade kennt.

Platz 10 : Eine ganz andere Geschichte von Håkan Nesser

Kurzbeschreibung
Ein toter Jogger und ein brutaler Mörder, der Barbarotti anonyme Briefe schreibt. Die Bretagne im Sommer: Ein paar schwedische Touristen verbringen im Finistère ein paar vergnügte Urlaubswochen. Es ist eine zusammengewürfelte Gesellschaft: zwei Paare und zwei Einzelkämpfer, alles in allem sechs Leute, die freizeitbedingt miteinander Freundschaft schließen. Sie baden, sie essen, sie machen Ausflüge und flirten ein wenig über die Ehegrenzen hinweg. Und als die Ferien vorbei sind, trennen sich ihre Wege, wie das ja oft der Fall ist. Übrig bleiben ein paar vereinzelte Fotos, womöglich ein Gruppenbild, das ein oder andere Aquarell – und ein anonymes Tagebuch, das ihre Eskapaden schildert, wie sich später herausstellen wird, als die Tragödie bereits ihren Lauf genommen hat. Denn fünf Jahre später beginnt jemand, sie zu töten, einen nach dem anderen, wobei die Morde Gunnar Barbarotti, Inspektor in Kymlinge, jeweils zuvor brieflich angekündigt werden. Der Fall erregt große Aufmerksamkeit in den Medien, die Polizei steht naturgemäß unter Druck. Der Mörder indes spielt Katz und Maus mit den Ermittlern – und erscheint unbegreiflicher und unberechenbarer als je zuvor. Was ist damals in der Bretagne wirklich passiert? Und warum bekommt ausgerechnet Inspektor Barbarotti die Briefe? Im zweiten Buch um Gunnar Barbarotti, „Eine ganz andere Geschichte“, begegnen wir erneut dem geläuterten Zweifler und Gott herausfordernden Mann, den wir bereits im Kriminalroman „Mensch ohne Hund“ kennengelernt haben. Seine Berufskarriere erscheint ihm immer dubioser, während sein Privatleben plötzlich völlig neue Perspektiven aufweist.

Quelle: arte.tv

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