Platz 1 : Keiner rennt für immer von Richard Stark

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Bankenfusion in der Kleinstadt. Parker erfährt davon von einem Vertrauensmann, dem allerdings nicht wirklich zu trauen ist. Komplizierter wird die Sache noch dadurch, dass die Frau des Bankdirektors ein Techtelmechtel mit dem Tippgeber hat. Außerdem sucht ein Kopfgeldjäger nach dem Spitzel, den Parker verschwinden lassen musste, noch bevor das Unternehmen überhaupt startete. Jeder will an das Geld, aber keiner hält sich an die Abmachungen, sodass der Aktionsplan für den Überfall ständig korrigiert werden muss – ein schwieriger Job für Parker, der für Präzision berüchtigt ist, aber auch dafür, dass er keine Kumpel kennt und kein Erbarmen mit Pfuschern. Nach Parkers glorreichem Comeback mit „Fragen Sie den Papagei“ ist dies der zweite Thriller, der den faszinierend coolen Helden in Hochform zeigt. Viele Parker-Romane wurden in den USA verfilmt, darunter „Point Blank“ mit Lee Marvin in der Hauptrolle.

Platz 2 : Im Winter des Löwen von Jan Costin Wagner

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Einer bricht die Regeln im Spiel der Medien mit Leben und Tod Atemberaubend, verstörend, brisant: der neue Kimmo-Joentaa-Roman von Jan Costin Wagner, dem »Hohepriester der Kälte« (Die Welt) und »Meister der Spannung« (Brigitte) Wie jedes Jahr seit dem Tod seiner Frau rüstet sich Kimmo Joentaa für die Einsamkeit der finnischen Weihnachtstage mit einem Glas Milch und einer Flasche Wodka. Aber es kommt anders. Erst steht Larissa vor der Tür, eine schmale, strohblonde Prostituierte, die sich kurzerhand bei ihm einquartiert und auch sonst genau weiß, was sie will. Dann wird ein langjähriger Kollege, ein Gerichtsmediziner, erstochen aufgefunden. Als wenig später Finnlands berühmtester Talkmaster, Kai-Petteri Hämäläinen, einem Anschlag nur knapp entkommt, stoßen die Ermittler auf eine rätselhafte Verbindung: Der Gerichtsmediziner war einige Wochen vor seinem Tod Gast in Hämäläinens Show. Kimmo Joentaa beginnt, über die verschiedenen Gesichter des Todes nachzudenken. Und über die Frage, warum eine Talkshow, die für das Millionenpublikum an den Bildschirmen nichts weiter war als gute Unterhaltung, in einem Zuschauer die Wut auslöst, die ihn zum Mörder macht. Der Moderator plant unterdessen medienwirksam seine Rückkehr auf die große Bühne – und der Täter lauert auf seine zweite Chance …

Platz 3 : Alles total groovy hier von Jörg Juretzka

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Kristof Kryszinski ist mit seinem Kumpel Scuzzi ins sonnige Spanien unterwegs. Sie sollen einen Ort suchen, an dem ihr Bikerklub die Stormfuckers Ranch aufmachen kann. Noch während der Fahrt begegnet ihnen alles andere als Sommer, Sonne, Strand und Meer: verdorrte Stein- und Staubwüste, erbarmungslos sengende Hitze und gefährliche Banden verwahrloster Kinder. Schisser allerdings, der bereits eine entsprechende Immobilie gefunden hatte, ist verschollen – ebenso die 180 000 Euro, mit denen er das Objekt erstehen sollte. Auf der Suche nach Freund und Geld stoßen die beiden auf ein Aussteigerdorf voller zugekiffter Hippies. Auch die Jugendlichen machen in der iberischen Gluthitze dem bierdurstigen Kryszinski gehörig Dampf – ganz zu schweigen von den harmoniebedachten Blumenkindern, gegen die der Mülheimer instinktiv eine herzliche Abneigung empfindet.

Platz 4 : Kap der Finsternis von Roger Smith

kap-der-finsternisKurzbeschreibung
Kapstadt ist ein Paradies. Für manche aber auch die Hölle.
Ein dummer Zufall, ein brutales Verbrechen, ein korrupter Polizist und eine schonungslose Tour de force, die in immer tiefere Abgründe führt. »Kap der Finsternis« ist ein hochtouriger literarischer Thriller, der ein ungeschöntes Panorama des heutigen Südafrika zeichnet – ein spektakuläres Debüt!
Klappentext

Jack Burn, gestrauchelter amerikanischer Glücksspieler, ist mit seiner hochschwangeren Frau und seinem Sohn in Kapstadt untergetaucht. Dort wird die Familie Opfer eines willkürlichen Gewaltverbrechens, verübt von Mitgliedern einer Gang. Benny Mongrel, gerade aus dem Gefängnis entlassen und als Wachmann tätig, schöpft Verdacht, als er beobachtet, wie die Gangster in Burns luxuriöses Haus einsteigen, Schüsse fallen und beide nicht wieder auftauchen.
Burns Inkognito droht aufzufliegen, und es beginnt ein aufreibendes Katz-und-Maus-Spiel mit Gatsby, einem bigotten, rassistischen Polizisten, der seinerseits die staatliche Antikorruptionseinheit im Nacken hat. Ein atemloser Showdown führt mitten ins Gangland, in die Cape Flats, die riesigen, labyrinthischen Vorstadtslums …

Platz 5 : Eishauch von John Farrow

eishauchKurzbeschreibung
Emil Cinq-Mars, Detective in Montreal, ist nicht gerade zimperlich, aber das schockiert ihn dann doch: Ausgerechnet an Heiligabend findet er seinen besten Informanten ermordet auf, erhängt an einem Fleischerhaken, kostümiert als Weihnachtsmann. Der robuste Einzelgänger Cinq-Mars vermutet den Mörder in den Reihen der Polizei, hat aber keine Beweise. Seine Ermittlungen deuten zunächst auf Machtkämpfe zwischen rivalisierenden Motorradgangs, aber auch die russische Mafia, die Cosa Nostra und die CIA haben ein Wörtchen mitzureden …

Platz 6 : Jäger in der Nacht von Oliver Bottini

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Der vierte Fall für Louise Bonì
Nichts verbindet Nadine, die reiche, gelangweilte Studentin aus Freiburg, und Eddie, den einzelgängerischen, gewalttätigen Fünfzehnjährigen aus einem Dorf am Rhein, miteinander. Bis auf eines: Beide sind innerhalb weniger Tage spurlos verschwunden. Louise Bonì und ihre Ermittlerkollegen glauben nicht an einen Zufall. Als Eddies Leiche gefunden wird und kurz darauf ein gutsituierter, allseits respektierter Familienvater einem grausamen Mord zum Opfer fällt, wird zur Gewissheit, was anfangs nur eine dunkle Ahnung war …

Platz 7 : Nebenan ein Mädchen von Stefan Kiesbye

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Dunkle Geheimnisse hinter der Fassade einer norddeutschen Kleinstadt Wedersen ist eine kleine, ruhige Industriestadt in Norddeutschland. Doch die Fassade friedlicher Betriebsamkeit und kleinbürgerlicher Wohlanständigkeit kann die dunklen Geheimnisse, die unter der Oberfläche lauern, nicht verbergen. In einer Landschaft, die noch deutlich von den Spuren des Zweiten Weltkriegs gezeichnet ist, machen Moritz und seine Freunde eine gefährliche Entdeckung, die sie in eine Welt aus Erpressung und Gewalt und letztlich in eine Folge von Ereignissen führt, die ihre Freundschaft und sie selbst für immer verändern wird.

Platz 8 : Bis dein Zorn sich legt von Åsa Larsson

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Rebecka Martinsson, Anwältin im nordschwedischen Kiruna, wird in einen besonders grausamen Mordfall verwickelt:Ein junges Paar hat ein Eisloch in einen See geschlagen, um zu einem auf dem Grund liegenden Flugzeugwrack zu tauchen. Doch während des Tauchgangs kappt jemand die Markierungsleine und schiebt eine Holztür über das Eisloch. Die beiden haben keine Chance.Was suchte das Paar in dem Flugzeugwrack? Und wer hat die beiden dafür mit dem Tod bestraft? Bei ihren Nachforschungen kommt Rebecka lange verheimlichten Ereignissen aus der Vergangenheit auf die Spur. Und sie entdeckt ein gefährliches Netz aus Schuld, Angst und Verrat, in das viele Bewohner ihrer Heimatgegend verstrickt sind.

Platz 9 : Sorry von Zoran Drvenkar

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Sie sind seine Opfer. Er macht sie zu Tätern. Vier Freunde folgen einem scheinbar harmlosen Auftrag und stehen plötzlich einer grauenvoll zugerichteten Leiche gegenüber. Er zwingt sie, sich in seinem Namen bei dem Opfer zu entschuldigen. Als sie darauf eingehen, nimmt ein unvorstellbar perfides und grausames Spiel seinen Lauf. Zoran Drvenkar ist mit diesem Buch ein zutiefst verstörender Thriller gelungen, der ihn auf Anhieb zu einem neuen Star dieses Genres machen wird.

Platz 10 : Wespennest von Uta-Maria Heim

wespennestKurzbeschreibung
„Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter!“ Mit 86 haut der rote Karle noch einmal richtig auf den Tisch. Vom Nazi-Terror über den RAF-Terrorismus bis zum weltweiten Wirtschaftskollaps – Furcht, Schrecken und Dummheit sind einfach nicht totzukriegen. Doch im Ländle rumort es. Auf zum Widerstand! Während in Baden-Baden die postbürgerliche Revolution tobt, regt sich auch in Stuttgart Protest. Und Karle holt in Schramberg die Waffe aus dem Schrank.
Uta-Maria Heim hat ihr Krimidebüt „Das Rattenprinzip“ nach 18 Jahren vom Kopf auf die Füße gestellt. Da ist Schluss mit lustig: Aus dem elastischen Wendehals wird der knallharte Klassenfeind. Kein Wunder, wenn sich öfter mal eine Kugel verirrt. Der Sieg des Rattenprinzips verläuft selbst für echte Heldinnen und Helden tragisch.

Quelle: arte tV

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