Black Dagger Ladies Online

Lindsay
Kapitel 14

Ein wunderschönes Panorama! Diese Aussicht entschädigte uns für die ganze Aufregung der vergangenen Stunden. Es war mittlerweile Nachmittag. Doc und ich saßen einfach nur auf der Erde am Rand unseres Lagers, das wir in sicherer Entfernung von Cachora aufgebaut hatten und betrachteten die schneebedeckten Berggipfel in der Ferne. Die Luft war herrlich rein und klar, die Sonne wärmte uns, und sogar der Wind hatte eine Pause eingelegt. „Unsere Jungs haben es wirklich drauf. Das Basislager steht an einem so tollen Platz, und unser beider Schutzzauber wirkt. Aus der Luft ist das Lager nicht auszumachen. Selbst neugierige Touristen, die sich hier in die Nähe verirren könnten, werden nichts entdecken. Die Einheimischen meiden diese Gegend sowieso, da sie so weit abgelegen ist. Aber das Beste ist ja wohl der kleine Wasserfall hier in der Nähe, was will frau mehr“, sagte Doc und fuhr sich lächelnd mit allen zehn Fingern durch ihr noch feuchtes Haar. „Oh ja, diese Mini-Naturdusche ist der Hammer“, konnte ich ihr nur lächelnd beipflichten. Doch dann fiel mir wieder schlagartig diese komische Sache in Lima ein, als wir den Proviant besorgt hatten. Ich beschloss spontan Doc zu fragen, was sie davon hielt: „Doc, als wir in Lima waren und Gavin diese kleine Bäckerei mit dem Käsekuchen entdeckt hatte,… also, da hatte ich das merkwürdige Gefühl, beobachtet zu werden. Vielleicht habe ich mich ja auch getäuscht, aber ich habe in dem Schaufenster ganz kurz ein Paar pechschwarze Augen gesehen. Der Blick war ziemlich stechend und so kalt, unheimlich eben. Als ich mich umgedreht hatte, habe ich aber niemanden gesehen. Nur diese Augen…, also, ich hatte da das Gefühl, als würde ich diese Augen kennen. Ach, ich weiß auch nicht, vielleicht spinne ich ja auch.“ „Keine Ahnung wer oder was das gewesen sein könnte, vielleicht einfach nur ein Passant, der auch gerne den letzten Kuchen …“ „Hallo, Ladies“, unterbrach Duncan uns in dem Moment und setzte sich an meine Seite. Er legte den Arm um mich und sagte: „Ich habe eben mit Eric gesprochen. Unser Schiff ist zwar ordentlich durchgeschüttelt worden, hat aber nur ein paar unbedeutende Kratzer abbekommen. Gott sei Dank ist Lima weitestgehend verschont geblieben. Es sind keine Opfer zu beklagen. Die volle Wucht des Tsunamis ist tatsächlich nur auf den unbewohnten schmalen Küstenstreifen geknallt, auf dem der Hangar stand. Er hat noch ein paar unbewohnte Hütten mitgerissen.“ „Das ist eine sehr gute Nachricht. So, ihr Zwei, dann werde ich euch mal alleine lassen und mich um Ef-Ef kümmern. Das kleine Nervmonster ist immer noch sauer auf mich“, sagte Doc lachend, stand auf und lief zu den anderen. Vergessen war die Sache in Lima, vielleicht war es ja auch nur eine Ausgeburt meiner Fantasie, obwohl ein leichtes Unbehagen blieb. „Ich habe den anderen schon gesagt, dass wir morgen in aller Frühe losgehen. Heute würden wir eh nicht mehr weit kommen. Gavin hat doch tatsächlich Zigarren mitgebracht, die wollen wir gleich mal probieren. Möchtest du auch?“ Er sah mich dabei breit grinsend an. Warte nur, mein Lieber! „ Nein, danke. Ich verzichte. Ich werde mich mal ein bisschen hier umschauen, keine Sorge, ich bleibe in der Nähe“, versprach ich und erhob mich langsam. Dann beugte ich mich runter zu ihm, küsste ihn auf seinen noch immer lächelnden Mund und flüsterte: „Sei froh, dass ich nicht nachtragend bin nach deiner „liebevollen Weckaktion“ heute Morgen, aber ich habe ein sehr gutes Gedächtnis.“ Total übertrieben schmachtend sah ich ihm in die Augen und hauchte: „Mein… Häschen!“ Blitzschnell zwickte ich ihn mit meinen Zähnen in die Nasenspitze, wich geschickt seinen nach mir greifenden Händen aus und rannte kichernd los. Nach ein paar Metern warf ich vorsichtig einen Blick über meine Schulter zurück. War er vielleicht sauer? Doch er saß immer noch verdutzt dort und rieb sich die Nase. Dann lachte er schallend und winkte mir kopfschüttelnd hinterher.
Ich ging einfach den Weg, der vom Lager wegführte, entlang. Nach einer Biegung sah ich es plötzlich! Neben dem Weg, zwischen einigen Büschen, schwebte ein kleines blaues Licht. Es war nicht sehr groß, nur ca. 10 cm, aber es leuchtete in so einem intensiven Blau, dass ich unwillkürlich näher ging, um es mir genauer anzusehen.

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Die Lichtkugel bewegte sich langsam in Richtung Dickicht. Magisch angezogen folgte ich dem Licht und  entfernte  mich so unbewusst immer weiter von unserem Lager. Der Weg wurde  holpriger und steiniger, aber das Licht zog mich in seinen Bann, bis sich die Büsche und Bäume teilten und mir den Blick auf eine kleine Lichtung freigaben. Da nahm ich plötzlich aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr. Bevor ich reagieren konnte,  erhielt ich einen ziemlich derben Schlag auf den Kopf. Mir wurde schwarz vor Augen. Langsam sank ich zu Boden in eine tiefe Ohnmacht.
Als ich wieder zu mir gekommen war, konnte ich ein lautes Stöhnen nicht unterdrücken. Mein Kopf tat furchtbar weh, und ich fühlte die raue Rinde eines Baumes in meinem Rücken. Oh mein Gott! Ich saß auf der Erde, und meine Hände waren hinter dem Baumstamm gefesselt. Meine Beine waren an den Knöcheln zusammengebunden. Ich konnte mich kaum bewegen. Jemand zog an meinen Haaren und riss so meinen Kopf hoch. „Sie ist endlich wach. Das wurde aber auch Zeit. Ich habe keine Lust noch länger hier zu bleiben. Man, dass die so leicht in die Falle geht, hätte ich nicht gedacht.“ Ich blinzelte und sah in das Gesicht einer sehr schönen Frau mit eisblauen Augen und goldblonden glatten Haaren, die ihr fast bis auf die Schulter reichten. Ihre Haut war zart und durchscheinend. Sie musterte mich mit einem ziemlich kalten Blick. „Was willst du nochmal von ihr?“, fragte sie laut in Richtung einer zweiten Person, die langsam in mein Blickfeld trat. „Das wirst du noch früh genug erfahren, Lindsay! Und jetzt geh beiseite, damit ich unseren Gast begrüßen kann.“ Ein Mann! Die zweite Person war ein Mann, und ich erkannte die Stimme sofort wieder, die mich in meinen Alpträumen so lange verfolgt hatte! Er hob mit einem Finger mein Kinn an. Pechschwarze Augen sahen mich an. Höhnisch lächelnd sprach er mit liebenswürdiger Stimme: „Hallo Angie! Tja, so sieht man sich wieder.“ Oh nein! Das durfte einfach nicht wahr sein, nicht ER! „Zorro“, flüsterte ich entsetzt und zerrte an meinen Fesseln. Das Ergebnis war, dass sich der Nylonstrick schmerzhaft in meine Haut schnitt. „Warum? Was willst du… und wer ist diese Lindsay…? “, mir wurde eiskalt und übel. Wieder drohte ich das Bewusstsein zu verlieren, doch er schlug mir sofort mit der flachen Hand ins Gesicht, sodass mich der Schmerz wach hielt, und rief: „ Oh nein, hier geblieben! Lindsay? Komm her, und pass auf sie auf, ich werde mal nachsehen, ob ihr jemand gefolgt ist.“ „Ja, mein Schatz, du kannst dich auf mich verlassen.“ Mein Schatz? Wenn es die Lindsay war, von der ich schon so viel gehört hatte, warum war sie nicht in Havanna und mit diesem Malfoy zusammen? Ich musste wissen, was sie mit Zorro zu schaffen hatte und wie sie hierher kam. „Lindsay? Du bist DIE Lindsay? Aber ich dachte,… und wie hast du überhaupt den Klippensturz überlebt? Weißt du eigentlich, was du den Brüdern angetan hast?“ In ihren Augen sah ich eine merkwürdige tödliche Kälte. „Wie ich überlebt habe? Ha, ich bin ein Wasserwesen! Halb Mensch, halb Nixe, ach ja, und ein bisschen Nymphe steckt auch noch in mir. Aber der Orden wusste genauso wenig davon wie ich. Nur der Gründer vielleicht, aber der hat es ja nicht mal für nötig gehalten, mich über meine wahre Identität aufzuklären, geschweige denn, nach mir suchen zu lassen. Erst als ich im Wasser versank, merkte ich, dass ich unter Wasser atmen konnte. Und so bin ich immer weiter geschwommen, bis ich irgendwo an Land gekrochen bin. Da hat mich Zorro gefunden. Er war auch derjenige, der mich mit Lucius bekannt gemacht hat, um mich bei den Red Dragons einzuschleusen. Ach, Zorro ist ja so ein kluger Mann, findest du nicht? Und er gehört mir, nur mir ganz allein! Hast du verstanden?“ Da hatte sich einiges angestaut. Wie giftige Pfeile schossen die Worte aus ihrem Mund. Ihre Stimme klang immer boshafter: „Schade, dass Gavin nicht auf den Deal eingegangen ist. Man stelle sich vor, die gesamte Bruderschaft in den Händen der Dragons, und für Drago hatte ich mir schon etwas ganz Besonderes ausgedacht.“ „Lindsay, was du gegen die Brüder hast, verstehe ich wirklich nicht, werde ich auch nie, aber Zorro ist sehr gefährlich, er ist absolut tödlich und der grausamste Vampir den ich kenne.

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Er benutzt dich doch nur. Wenn er genug von dir hat, wird er dich auch töten. Glaub mir!“ „Warum sollte ich dir glauben? Du bist doch nur eifersüchtig! Er hat mir alles erzählt. Wie du ihn belogen und betrogen hast, damals, und ihn töten wolltest!“ Es hatte keinen Sinn, sie vom Gegenteil zu überzeugen, denn wie es aussah, war sie ihm hörig. Aber was hatte Zorro mit den Dragons zu schaffen? Das ergab doch irgendwie keinen Sinn! „Wir werden ja sehen. Da kommt er schon.“ Mit einem letzten triumphierenden Blick auf mich lief sie ihm entgegen und warf sich in seine Arme. „Liebling“, schnurrte sie und klammerte sich an ihn. Er sah sie gleichgültig an, tätschelte ihren Arm wie bei einem kleinen Kind und sagte: „Ja, schon gut. Es ist ihr niemand gefolgt. Nur, das Lager konnte ich nicht finden.“ Gott sei Dank! Nachdenklich sah er mich an: „Aber du wirst mir doch sicher sagen wie ich es finde, nicht wahr?“ „Du weißt, dass ich niemals, niemals jemanden verraten würde, eher sterbe ich!“, antwortete ich, sah ihn ruhig an und wartete ab. Und richtig – wütend holte er aus und schlug mir ins Gesicht. Ich schrie auf, als meine Lippe aufplatzte. Das Blut tropfte auf meine Bluse. „Ja, bring sie doch einfach um. Wir brauchen sie doch gar nicht mehr“, kreischte Lindsay und ihre Augen glänzten fiebrig. Gierig krallte sie ihre Nägel in seinen Arm, sie war komplett wahnsinnig! „Wer hier noch gebraucht wird, entscheide ich!“, zischte er und löste sich aus ihrer Umklammerung. „Nur, dich brauche ich eigentlich nicht mehr“, seine Stimme bekam einen Tonfall, der mir einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Was nun folgte, werde ich wohl nie im Leben vergessen können. Mit einem grausamen Lächeln nahm er ihr Gesicht in seine Hände küsste sie auf den Mund. Mit einem kräftigen Ruck drehte er ihr das Genick um! Das Knacken des Halswirbels dröhnte in meinen Ohren. Aber er war noch nicht fertig mit ihr! Er riss ihr mit einer einzigartig schnellen Bewegung den Kopf von den Schultern und warf diesen achtlos ins Gras. Ich starrte in ihre vor Entsetzten weit auf gerissenen toten Augen und fing an zu schreien. Aber keine gnädige Ohnmacht umfing mich, selbst dann nicht, als ihr blutender Torso auf meinen Füßen landete und Zorro auf mich zukam und seelenruhig sagte: „So, jetzt wieder zu dir. Schreien nützt dir gar nichts! Also, lass es!“ In Panik zerrte ich an den Fesseln und warf meinen Kopf hin und her. Doch es nützte nichts. Er umfasste mit einer Hand meinen Hals und drückte langsam zu. In Todesangst erstarrt, sah ich plötzlich eine Veränderung in seinen Augen. Sein Blick wurde flehentlich und seine Augenfarbe wechselte zu einem typischen vampirblau, seine Lippen formten stumm die Worte: „Hilf mir!“ Doch das dauerte nur wenige Sekunden. Schnell sah er wieder so aus wie vorher, nur sein Griff lockerte sich und er ließ seine Hand sinken. „Komisch, ich kann dich nicht töten“, flüsterte er verwundert. Da ertönte urplötzlich ein Rauschen und Brausen hinter uns. Die Luft verwirbelte sich zu einer gewaltigen Staubsäule. Zorro fuhr herum und erstarrte. Auch ich starrte das ungewöhnliche Gebilde fasziniert an. Dann kam die Säule zum Stillstand, fiel in sich zusammen, und zurück blieb eine riesige männliche Gestalt. Diese hatte die Arme vor ihrem nackten Oberkörper verschränkt und sah sehr imposant und mächtig aus. Die Haut war von einem satten Bronzeton und die schwarzen Haare fielen in langen Strähnen bis weit über seine Schultern. Er trug nur einen Lendenschurz. Am Faszinierendsten war sein Gesicht, besonders seine durchdringenden Augen, die das Szenario, dass sich ihm bot, streng musterten. Gebieterisch hob er eine Hand und rief mit donnernder Stimme: „Halt, genug, Vampir!“ Ein greller Blitz aus seinen Augen traf Zorro mitten vor die Brust und fällte ihn wie einen Baum. Oh mein Gott, war er tot? „Nein, kleine Hexe. Wir töten nur in den seltensten Fällen. Aber er ist von einem bösartigen Dämon besessen und hat genug Schaden angerichtet. Ich werde mich später um ihn kümmern. Zunächst zu dir, oder vielmehr zu euch. Ich kenne dich und deine Schwestern schon lange. Ich habe auch Kerstin den Schutzgeist geschickt, damit ihr gewarnt seid. Man nennt mich Moggovitor und ich werde euch, soweit es in meiner Macht steht, bei eurer Mission helfen, da ich bei Sweetlife in schwerer Schuld stehe. Aber auch mir sind Grenzen gesetzt. Soweit ich in Erfahrung gebracht habe, ist um die Anlage, zu der ihr unterwegs seid, ein weitläufiger magischer Schutzwall errichtet.

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Eure Magie wird euch da leider nichts nützen. So, nun steh auf, gehe wieder zu den anderen und erzähle ihnen von Lindsays Tod. Ich werde mich um ihren Leichnam kümmern.“ Ich konnte nur nicken, denn noch immer stand ich unter Schock und fror erbärmlich. Meine Fesseln lösten sich in Nichts auf. Sofort rieb ich meine schmerzenden Handgelenke und tastete über meine Lippe, die zum Glück aufgehört hatte zu bluten. Vorsichtig schob ich Lindsays kopflosen Leichnam von meinen, mit ihrem Blut überströmten, Beinen, ergriff Moggovitor dargebotene Hand und ließ mich von ihm hochziehen. Schwankend stand ich vor ihm. Er nickte mir zu und dann verschwand er einfach in einer erneuten Staubsäule – mit ihm Zorro und Lindsay. Unkontrolliert fing ich an zu zittern und lief, ohne einen Blick zurückzuwerfen, los. Nur weg hier, und zwar schnell! Mehrmals stolperte ich und kroch dann einfach auf allen Vieren weiter. Lautes Schluchzen schüttelte mich, und als ich endlich wieder auf dem Weg Richtung Lager war, sah ich in der Ferne Duncan, gefolgt von Doc, auf mich zu stürzen. Ich nahm meine letzten Kräfte zusammen, lief ihnen entgegen und warf mich einfach wimmernd in Duncans Arme. Es tat so gut ihn zu sehen, ihn einfach nur zu fühlen. Endlich war ich in Sicherheit. Er fing mich auf, und drückte mich an sich. Als meine Beine unter mir nachgaben, hob er mich auf seine Arme. „Gott sei Dank!“ Seine Stimme klang vor Erleichterung ganz rau. Ich klammerte mich an ihn und versuchte sofort zu erzählen was passiert war, aber ich konnte nur unzusammenhängendes Zeug stammeln. „Pst, ganz ruhig. Wir reden später im Lager in aller Ruhe, mein Herz“, beruhigend strich er immer wieder über meinen Kopf, während er mich zurück trug. Tatsächlich beruhigte mich seine Stimme und seine Nähe etwas. Ich hörte noch Doc flüstern: „Das kriege ich wieder hin, es sieht schlimmer aus als es ist.“ Da hatten wir schon das Lager erreicht und wurden sofort von allen umringt.

Geschockt starrten sie auf Angie, die schlaff und blutüberströmt in Duncans Armen lag. „Oh, mein Gott, was ist denn mit ihr passiert?“, fragte Lucy. „Das wissen wir noch nicht, jetzt macht alle mal Platz, damit Doc sich die Verletzungen ansehen kann. Erzählen kann sie uns später, was passiert ist.“ „Soll ich helfen?“, fragte Fernando und blickte besorgt auf Angie. „Nein, du fasst sie nicht an. Jane bekommt das schon hin.“ Blaffte er ihn im Vorbeigehen noch an und rempelte ihn sowie Norbert einfach mit seinen breiten Schulter beiseite. Fernando hob abwehrend die Hände und schüttelte lächelnd den Kopf. Jemand hatte ein Lagerfeuer entzündet. Kreisförmig darum waren acht Zelte angeordnet. Duncan ging wahllos in eines hinein und legte Angie auf den Schlafsack am Boden. Kurz darauf kam Jane mit ihrer Tasche hereingestürmt. „So, dann wollen wir mal sehen.“ Vorsichtig zog sie Angie die Bluse aus und untersuchte sie. Dann legte sie ihre Handfläche auf die stark angeschwollene Wange und ließ ihre Heil-Energie fließen. Anschließend nahm sie sich ihre aufgeplatzte Lippe vor. Den Kratzer auf der Stirn konnte sie nicht heilen, stirnrunzelnd desinfizierte sie die kleine Wunde und klebte ein Hello-Kitty Pflaster drauf. „Den Kratzer bekomme ich nicht weg, bist du irgendwie mit schwarzer Magie in Kontakt gekommen?“ Angie zuckte nur die Schultern. Duncan, der die ganze Zeit neben Angie gekauert und ihre Hand gehalten hatte, wurde immer unruhiger. „Jane, wie sieht’s aus?“ „Also, das ganze Blut stammt nicht von ihr, das meiste zumindest. Sie hatte eine leichte Gehirnerschütterung, aber die habe ich auch geheilt. Nur der Schock, der in ihren Knochen steckt – dagegen kann ich nichts tun. Angie, möchtest du ein Beruhigungsmittel?“ „Nein. Es geht schon.“ Angie setzte sich auf und sah sich um. Duncan nahm sie in seine Arme und hielt sie einfach nur fest. „Dann lasse ich euch mal alleine. Ich hoffe, wir bekommen nachher einen Exklusiv-Bericht, damit wir dem, der dir das angetan hat, den Hintern versohlen können.“ Doc verließ das Zelt und wurde direkt umzingelt. „Alles in Ordnung. Ihr geht es gut.“ Dann bildeten sich Grüppchen und es wurde heftig darüber spekuliert, was wohl passiert war. Am besten gefiel Doc die Variante von Tiago, der einen Außerirdischen hinter der Attacke vermutete.

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Schmunzelnd ging Doc zu einen Baumstumpf in der Nähe des Lagerfeuers zu, ließ ihre Tasche fallen und setzte sich. „Mon Dieu, ich habe keine Achterbahnfahrt gebucht.“ „Ups.“ Sie fischte Ef-Ef aus ihrer Tasche und musterte ihn prüfend. „Was zum Henker hast du denn in meiner Tasche verloren, du solltest doch bei Bowen bleiben.“ Efef schnaubte. „Ja klar, bei deinem supernetten Vampir, wenn du wüsstest wie gemein der zu mir gewesen ist, nur weil ich erzählt habe, dass du mich mit zum kleinen Wasserfall genommen hast und ich dir beim Duschen zugeguckt habe. Alors, ich bin dann in deine Tasche und wollte mich durch die Packung Vicodin nagen. Die Verpackung schmeckt ganz fürchterlich. Hab wohl versehentlich davon was verschluckt. Ich muss noch üben, ich war vorher noch nie ein Nagetier.“ „Kannst du deine Gestalt denn wechseln?“ „Mais oui, du hast auch keinen blassen Schimmer von Dämonen, oder? Das es dir gelungen ist mich zu rufen, c´est une miracle. Wobei, du hattest Glück, dass ich grad rausgeflogen war, sonst hättest du nur eine Verpuffung erzeugt.“ „Könntest du dich nicht in ein Pony oder so verwandeln?“ Ef-Ef blickte sie abschätzig an, hob eine Augenbraue und schüttelte das Köpfchen. „Schade, wir haben morgen nämlich einen ganz schönen Fußmarsch vor uns. Jedenfalls, wenn du dich wieder irgendwo rein schmuggelst, dann mach dich gefälligst bemerkbar.“ Bowen kam und Ef-Ef machte von Docs Bein einen Kopfsprung zurück in die Tasche. „Hey, Süße. Ich habe den Dämon aus den Augen verloren. Ich hätte ihm vielleicht nicht erzählen sollen, das Hamster in Peru eine Delikatesse sind und besonders gerne frittiert gegessen werden.“ Sie stand grinsend auf, nahm ihre Tasche und schüttelte sie heftig. Sofort ertönten die schönsten französischen Flüche. Sie ließ den Verschluss zuschnappen. „Lust auf einen kleinen Spaziergang bei Sonnenuntergang?“ Damit verließen die beiden ohne die Tasche das Lager. Bei ihrer Rückkehr saßen alle versammelt um das Feuer herum. „Hey, Doc! Ich war so frei und habe deine Tasche in dein Zelt gebracht. Das Geplapper war echt nicht auszuhalten. In zehn Minuten ist das Essen fertig, ich hoffe, ihr habt Hunger“, rief Tiago ihnen zu, der fleißig das Essen zubereitete. Sie gingen direkt zum Zelt und sofort wurde Doc klar, was Tiago gemeint hatte. „Zieh dich aus kleine Maus. Ma chérie, hihi. Je taime une baguette – hicks.“ In grauenvollstem Singsang ertönte Ef-Efs Stimme. Doc öffnete ihre Tasche “Heiliger Bimbam. Ef-Ef, ojemine, wie viele von den Tabletten hast du denn gegessen?” Der Dämon lag in der Tasche, umgeben von klein geschredderten Verpackungsschnippseln, und grinste wie ein Honigkuchenpferd. „Isch kann auch nichts dafür, dass ich hier bei euch bin. Kann ich nicht bei meinem blonden Engel wohnen?“ Dann schlief er ein. „Magen auspumpen?“, schlug Bowen vor. „Nein, er ist ein Dämon und somit unsterblich. Der verträgt das schon. Und irgendwie hat er ja auch recht. Naja, jetzt haben wir erstmal etwas Ruhe vor ihm.“ Seufzend nahm sie den kleinen Hamster heraus und machte ihm ein kleines Bettchen aus einem Handtuch. „In komatösem Zustand finde ich ihn auch richtig niedlich.“
Beide verließen das Zelt und nahmen in der Runde um das Feuer Platz, zu denen sich inzwischen auch Angie und Duncan gesellt hatten. Alle hingen gebannt an Angies Lippen und hörten ihr ungläubig zu. Sie berichtete von ihrer ersten und letzten Begegnung mit Lindsay und dem unverhofften Wiedersehen mit Zorro. Lilli fing grün zu leuchten an, was sicherlich damit zu tun hatte, dass sie auch keine guten Erinnerungen an Zorro hatte. Die meisten Fragen warf allerdings die Gestalt von Moggovitor auf. Offensichtlich hatte noch niemand von ihm gehört. „Ich muss dringend mit Sweetlife sprechen.“ Duncan erhob sich, holte ein Satelitentelefon und ging etwas abseits, um ungestört zu telefonieren. „Weiß dein kleiner Dämon vielleicht etwas darüber? Ich meine, er kommt doch direkt aus der Hölle?“, fragte Kerstin. „Ja, wir sollten ihn unbedingt fragen. Ich befürchte nur, vor morgen wird der wohl nicht ansprechbar sein.“ Kerstin wollte noch etwas sagen, aber da kam Duncan schon zurück. „Also, Sweetlife kennt Moggovitor tatsächlich. Woher genau, wollte sie mir jetzt nicht sagen, das ist wohl eine längere Geschichte. Er ist ein sehr mächtiger Aztekengott.

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Wir können ihm aber auf jeden Fall vertrauen, dass hat sie deutlich beteuert. Mehr habe ich leider nicht erfahren. Wir müssen ihn aber finden, denn er hat Zorro in seiner Gewalt. Ich habe schon ein paar Ideen, was ich mit dem Mistkerl gerne spielen würde.“ Ein grausames Grinsen umspielte Duncans Mundwinkel. „Ich habe mit Zorro auch noch ein Hühnchen zu rupfen. Also, wie finden wir diesen Gott? Sollen wir die Gegend nach ihm absuchen?“ Lilli stand auf und blickte in die Runde. „Ich schätze, er wird sich schon mit uns in Verbindung setzen. Er hat mir gesagt, dass er uns helfen will, und dass die Stadt oben mit einem magischen Schutzwall versehen ist gegen den wir mit unserer Magie nichts ausrichten können. Vermutlich werden wir ihm also auf dem Weg dorthin wieder begegnen“, erklärte Angie. „Okay, dann sollten wir jetzt endlich mal was essen und uns früh schlafen legen, morgen haben wir eine harte Wanderung vor uns.“ Tiago verteilte schwarzgegrillte Würstchen an alle und der Reihe nach gaben sie Gruselgeschichte zum Besten. Bowen zauberte noch eine Tüte Marshmallows für Doc hervor. Und der Tag fand einen ruhigen, gemütlichen Abschluss. Nach und nach zogen sich alle in ihre Zelte zurück. Das Feuer glühte nur noch leicht. Bowen weckte Doc, die auf seinem Schoß eingeschlafen war. „Komm Süße, lass uns auch reingehen.“ Im Zelt angekommen, bemerkten die beiden, dass Ef-Ef nicht mehr dort war. „Hamster sind halt nachtaktiv, der kommt schon klar, sonst wäre er ja drinnen geblieben.“ „Und wir sind jetzt ungestört.“ Er grinste und sie war auf einmal wieder hellwach. Sie fühlte sofort, woran er dachte. Er schnappte sie sich und fing an, sie wild zu küssen. „Bo, denk dran, das ist ein Zelt. Nicht, dass man uns hört. Ich glaub, die anderen bemühen sich bestimmt auch leise zu sein.“ Sie kicherte, als er anfing ihren Bauch zu küssen. „Du verlangst sehr viel von mir. Außerdem sind wir verbunden, wir dürfen das.“ Sie gab sich seinen Liebkosungen hin und driftete ab. Das Hier und Jetzt war völlig nebensächlich. Mit ihm war alles so besonders… bis auf einmal das Zelt einstürzte. „Verflucht was soll das denn? Bleib du hier, ich sehe nach, was passiert ist.“ Er verließ, nur noch in Jeans bekleidet, das Zelt. Daneben saß Efef und grinste ihn höhnisch an. „Na, Vampir. Hab ich dir deinen Mitternachtssnack vermasselt?“ „Das glaub ich ja wohl nicht. Du kleines Miestvieh! Wenn ich dich erwische, wünscht du dir immer noch in der Unterwelt zu schmoren.“ „Du wolltest mich aufspießen und grillen!“ Bowen funkelte den Dämon wütend an und fischte einen Schuh aus dem Zelt. „Heiße Temperaturen dürften dir doch nichts ausmachen. Also gut, du hast es nicht anders gewollt.“ Ef-Ef quiekte und flitzte weg ums Zelt herum. Bowen sprang mit dem Schuh in der Hand hinter ihm her. Doc krabbelte aus dem Zelt und verfolgte das Schauspiel. „Was ist denn das für ein Lärm hier?“ Der Reißverschluss am Nebenzelt öffnete sich und eine ziemlich zerzauste Kerstin kam heraus, gefolgt von Drago. „Ich glaube, Ef-Ef hat die Leinen von unserem Zelt durch geknabbert und Bowen, tja, der ist vermutlich etwas sauer.“ „Wow. Immer was los hier.“ Drago verschwand im Dunkel und machte sich daran zu schaffen, die zerstörten Seile zu erneuern. Kerstin und Doc amüsierten sich prächtig, es fehlte nur noch das Popcorn. Es war auch einfach zu komisch wie Bowen fluchend hinter einem Hamster herlief. Ef-Ef war erstaunlich schnell und wendig. „Bo, komm, lass gut sein. Ef-Ef, ich befehle dir hierher zu kommen und zu schweigen!“ Er hatte keine andere Wahl und kam zu Doc geflitzt, die in hoch nahm. „Hier, Kerstin, bitte nimm du ihn mit zu dir. Sonst haut Bowen den wirklich noch platt.“ Drago hatte zwischenzeitlich neue Seile am Zelt angebracht. Kerstin war wieder total hingerissen von dem kleinen knopfäugigen Ungeheuer. Drago sah ihn böse an, verkniff sich aber eine Bemerkung. Sie verschwanden wieder in ihrem Zelt. „Na komm, mein Hamsterjäger, gehen wir schlafen.“ Endlich kehrte Ruhe ein.

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Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, schlief Kerstin sofort in Dragos Armen ein. Für Ef-Ef hatte sie aus einem T-Shirt ein Nest gebaut, in das er sich gekuschelt hatte und sofort selig eingeschlafen war. Mitten in der Nacht wurde Drago wach. Kerstin wälzte sich im Schlaf. Sie war heiß. Aber dieses Mal war sie nicht ganz so unruhig wie beim letzten Mal, und Drago wusste, dass sie wieder träumte. Er nahm sie in die Arme und wartete bis sie von alleine wach wurde. Auch Ef-Ef wurde durch Kerstins Unruhe und ihrem unverständlichen Gebrabbel geweckt. Er fluchte irgendwas von fehlendem Schönheitsschlaf. Drago deutete ihm sich ruhig zu verhalten. Ein leises Rascheln war vor dem Zelt zu hören und dann fragte Lilli leise, ob alles Okay sei. Drago flüsterte ihr zu, dass Kerstin wieder einen Albtraum hatte. Sofort schlüpfte Lilli ins Zelt. In dem Moment kam Kerstin mit einem Aufschrei zu sich. Schweißgebadet lag sie da und fing an zu zittern. Sie schaute Drago mit großen Augen an. Er sah sofort, dass es nicht ihre Augen waren, die ihn anstarrten. Mit einer fremden Stimme, und es war nicht die Stimme, die beim letzten Traum aus ihr gesprochen hatte, sagte Kerstin klar und deutlich:

„Zu gegebener Zeit werde ich zu euch stoßen. Sucht nicht nach mir. Seid vorsichtig in eurem Handeln und überlegt euch jeden Schritt.“

Danach sank Kerstin in sich zusammen und schlief sofort wieder ein. Lilli und Drago sahen sich fragend an. Was sollten sie jetzt tun? Lili befand, dass es schon genug Aufregung am Abend gegeben hatte. und dass es reichte, wenn die anderen am nächsten Morgen von dieser Nachricht erfahren würden. Drago war damit einverstanden. Nur Ef-Ef war total aufgedreht. Er plapperte die ganze Zeit vor sich hin. „..das gibt´s doch nicht… merde… mon Dieu… wenn isch den in die Pfoten kriege.“Lilli schaute ihn an und versuchte sich einen Reim darauf zu machen. „Was hast du da gerade gesagt?“ „Och nix, isch bin nur so verdammt sauer, weil misch diese Moggovitor geweckt hat.“ Lilli kniff die Augen fragend zusammen. „Du kennst ihn?“ „Ja siescher, jeder von unserer Art kennt ihn. Er ist ja ein netter Kerl, aber muss er immer zu den unmöglichsten Zeiten seine Warnungen aussprechen?“ Drago warf ihm einen bösen Blick zu und Ef-Ef grinste ihn an. Trotzdem waren er und Lilli beruhigt. Moggovitor hatte Angie gerettet, also war diese Nachricht auf jeden Fall positiv gemeint. Sie wussten nun definitiv, dass sie in einer Notlage auf seine Unterstützung hoffen konnten. Erleichtert ging Lilli wieder in ihr Zelt. Drago nahm Kerstin beschützend in seine Arme. Liebevoll drückte er sie an sich. Und Ef-Ef kuschelte sich wieder zufrieden in sein Nest. Am nächsten Morgen wurden alle mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang geweckt.

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Als Lilli zurück in ihr Zelt kam, wartete Fernando schon auf sie. „Was war denn los?“, fragte er sie. Lilli schaute etwas nachdenklich. „Kerstin hatte wieder einen ihrer Träume und durch sie schickte Moggovitor eine Warnung an uns.“ „Eine Warnung? Was hat er denn gesagt?“ „Er hat gesagt, dass er zu uns kommen würde, wir sollen ihn nicht suchen, wir sollen vorsichtig sein und jeden weiteren Schritt gut überlegen.“ „Na, diese Warnung ist ja mal sehr präzise“, sagte Fernando schmunzelnd. Fernando merkte sofort, dass sie diese Warnung und Kerstins Traum noch weiter darüber beschäftigte. „Was macht dir denn wieder zu schaffen?“ Lilli schreckte aus ihren Gedanken. „Irgendwie war das seltsam. Ich hatte das Gefühl eine Stimme zu hören, die mich zu Kerstin schickte. Wollte Moggovitor, dass ich seine Warnung höre? Ach, ich weiß auch nicht. Irgendwie schwirrt mir im Moment so viel im Kopf herum.“ Fernando zog Lilli in seine Arme. Er strich ihr sanft mit der Hand über den Rücken und legte sein Kinn leicht auf ihr Strubbelhaar. „Was denn, zum Beispiel?“, fragte er sie leise. Lilli schmiegte sich an seine Brust und genoss sein zärtliches Streicheln: „Zum Beispiel, du!“ Fernando löste sich von ihr und schaute sie fragend an. Lilli schluckte hörbar und fing an etwas grünlich zu schimmern, was natürlich bedeutete, dass sie mit starken Gefühlen zu kämpfen hatte. „Ich möchte dir noch etwas Wichtiges sagen, bevor das Chaos über uns zusammenbricht. Nando, ich liebe dich. Du hast Gefühle in mir geweckt, die ich noch niemals vorher empfunden habe. Ich möchte dich immer bei mir haben und mein Leben mit dir teilen……. Wenn das alles hier vorbei ist und wieder friedlichere Zeiten herrschen, möchte ich mit dir den Bund eingehen, ich möchte deine Gefährtin werden.“ Fernando fasste bewegt nach Lillis Händen, und in seine Augen trat ein glückliches Glitzern. Schweigend schaute er sie an, und Lilli ließ ihm die Zeit, um diese Offenbarung zu begreifen. „Lilliana Ithilia, ich liebe dich.“ Er hatte bewusst ihren vollen Namen verwendet. Lilli schaute ihn erstaunt an. „Woher kennst du…, aber seine Lippen erstickten schon ihre Frage. Sein Kuss war so voller Liebe und Leidenschaft, dass alles andere um sie herum verschwand. Der Ort und die Zeit spielten keine Rolle mehr, nur das Jetzt war wichtig, und sie wollte es genießen, solange sie es noch konnte.
Glücklich lagen sie nebeneinander, die Finger einer Hand ineinander verschränkt. Sie schauten sich an, ihr Atem beruhigte sich und ihre erhitzten Körper kühlten ab. Lilli legte ihren Kopf auf Fernandos Brustkorb, der sich jetzt sanft hob und senkte. Fernando breitete seine Arme um ihren Körper und strich ihr zärtlich über den Arm. Sie genossen ihre Nähe, ihre wohlige Erschöpfung und die Ruhe der Nacht. Eine ganze Zeit lagen sie so da, bis Lilli plötzlich aufhorchte und sich von Fernando löste. „Was ist?“, fragte Fernando und setzte sich auf.

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„Eine Stimme ruft mich. Es ist Moggovitor“, antwortete Lilli und sprang in ihre Kleider. „Du willst doch jetzt wohl nicht alleine im Dunkeln da draußen herum spazieren“, sagte Fernando ungehalten. „Denk daran, was Angie passiert ist!“ Lilli drehte sich zu ihm um. „Mach dir keine Sorgen. Mir passiert nichts, ich weiß es genau. Vertraue mir einfach.“ Sie küsste ihn und schlüpfte aus dem Zelt hinaus in die Nacht. Sie lief aus dem Lager, blickte sich um und entdeckte dann eine Gruppe uralter Bäume. Sie wusste nicht warum, aber sie wusste, dass sie dort hin musste. An den Bäumen angekommen, setzte sie sich in deren Mitte und wartete. Sie musste nicht lange warten, ein leiser Lufthauch strich ihr über die Wange und da stand auch schon Moggovitor vor ihr. Beim Anblick seiner erhabenen Gestalt und seiner durchdringenden, wunderschönen Augen, blieb ihr kurz die Luft weg. „Moggovitor, du hast mich gerufen, was willst du von mir?“ Er blickte Lilli durchdringend an und setzte sich ihr gegenüber. „Zuerst möchte ich, dass du und die anderen Vito zu mir sagen. Moggovitor ist mir zu lang. Und dann, … es ist soweit, Lilliana Ithilia, du musst jetzt endlich dein Erbe antreten!“ Lilli machte ein etwas verärgertes Gesicht. „Was ist denn heute nur los, wieso weiß auf einmal jeder wie ich mit vollem Namen heiße? Und welches Erbe soll ich antreten?“ Moggovitor grinste etwas schelmisch. „Also ich kenne deinen vollen Namen, seit deine Eltern ihn dir gegeben haben. Und Fernando, also ich denke, dass du im Schlaf nicht nur Grimassen schneidest, sondern ab und zu auch noch ein wenig plauderst.“ Jetzt wurde sein Gesichtsausdruck wieder ernst. „Du bist die letzte Waldelfe deines Geschlechts, und somit die Erbin deiner Großmutter, die eine Hüterin und Königin des Waldes und der Erde war. Deine Mutter starb leider, bevor sie ihr Erbrecht antreten konnte. Somit bist du an der Reihe und es ist jetzt endlich an der Zeit, dass du deine in dir ruhende Kraft nicht länger verdrängst. Geh in dich, erforsche dein Unterbewusstsein, und du weißt wovon ich rede.“ Moggovitor fixierte Lilli mit seinem Blick, sie versank tief in seine Augen und war wie hypnotisiert. Da traf sie die Erkenntnis wie ein Donnerschlag, und sie musste schwer nach Luft schnappen. Durch ihren Kopf rasten alte Riten und Beschwörungsformeln, alles in der Sprache der Elfen, die sie schon seit Jahrhunderten nicht mehr gehört hatte. Sie spürte die unheimliche Kraft und Macht, die sie plötzlich durchströmte und ein grün glühender Blitz durchfuhr sie. Moggovitor schlug die Augen nieder und entließ Lilli somit aus ihrer mentalen Verbindung. „Ja, Lilliana, so ist es gut. Du hast dein Vermächtnis angenommen. Somit weißt du auch, was zu tun ist.“ Lilli schaute Moggovitor, oder besser Vito, erkennend an und lächelte. „Ja, ich weiß jetzt wieder alles. Du hast die Nebelschleier aus meinem Bewusstsein vertrieben. Ich danke dir!“ Beide erhoben sich und Moggovitor lächelte Lilli noch einmal an und verschwand nach einem kurzen Nicken wieder mit einem leichten Lufthauch, der Lilli über die Wange strich. Bis zum Sonnenaufgang war noch etwas Zeit. „Gut“, dachte Lilli, „da kann ich ja noch schnell einen Abstecher zum Wasserfall machen.“ Als sie dort ankam, stand Fernando schon unter dem sprudelnden Wasser. Bei diesem Anblick stockte ihr der Atem und sofort spürte sie wieder eine Hitze, die sich in ihrem Bauch zusammenballte. Sie rang gerade mit ihrer Fassung, als Fernando sie erblickte. Er kam sofort aus dem Wasser, schlang ein Handtuch um seine Hüften und eilte auf sie zu. „Gott sei Dank! Endlich bist du wieder da! Ich habe mir schon Sorgen gemacht und wollte mich jetzt auf die Suche nach dir machen.“ Er küsste sie, schlang seine Arme um ihre Hüften und drückte sie an sich. Sie lächelte ihn verschmitzt an: „Nando, das ist jetzt nicht sehr hilfreich. Die anderen werden bald aufwachen, ich möchte mich noch duschen und dann muss ich noch eine wichtige Mitteilung machen.“ Fernando ließ sie los und lächelte sie mit lüsternem Blick an. „Ich kann auch nichts dagegen machen, so reagiert mein Körper nun mal auf dich. Vielleicht wird es ja mit den Jahren besser“, sagte er neckend. „Das möchte ich doch nicht hoffen.“  Sie küsste ihn schnell und lief zum Wasserfall.

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Während die anderen aus ihren Zelten gekrochen kamen und den atemberaubenden Sonnenaufgang bewunderten, waren Lilli und Fernando schon damit beschäftigt das Frühstück vorzubereiten. Fernando kümmerte sich um eine riesige Pfanne Eier mit Speck, die über dem Lagerfeuer brutzelten. Lilli war dabei, Brotscheiben über dem Feuer zu toasten. „Oh, toll, das Frühstück ist schon fertig“, rief Kerstin begeistert. „Ja, schau mal da drüben habe ich einen großen Pott Kaffee gemacht“, antwortete Lilli. Plötzlich schoß etwas zwischen Kerstin und Drago hindurch in Richtung Lagerfeuer. Man hörte noch ein: „Lilli, Fernando, isch liebe eusch!“ Fernando machte eine kurze, blitzschnelle Handbewegung und schon zappelte Ef-Ef mit dem Schwanz zwischen seinen Fingern. „Immer mit der Ruhe, mein kleiner Freund. Es ist genug für alle da und wir essen alle gemeinsam. Kapiert?“ Ef-Ef machte ein beleidigtes Gesicht.“Oui, oui, schon gut, isch warte. Du kannst misch unter lassen.“ Als sich alle am Lagerfeuer versammelt hatten und das Frühstück genossen, räusperte sich Drago. „Also Leute, Kerstin hatte heute Nacht wieder Besuch. Doch diesmal sprach Moggovitor durch sie.“ Duncan ließ seine Gabel sinken und schaute zu Drago und Kerstin. „Interessant, lass hören.“ „Also, er sagte wörtlich:
Zu gegebener Zeit werde ich zu euch stoßen. Sucht nicht nach mir. Seid vorsichtig mit eurem Handeln und überlegt euch jeden Schritt.“
Duncan nickte. „Na, das mit dem Vorsichtig sein und  jeden Schritt zu überlegen, das brauchte er uns ja wohl nicht zu sagen, das wussten wir auch schon vorher. Zumal wir seit seiner Begegnung mit Angie wissen, dass Choquequirao mit einem sehr starken magischen Schutz umgeben ist. Das macht mir Kopfzerbrechen und ich habe auch noch keine Lösung, für dieses Problem.“ Lilli sah Fernando an, natürlich hatte sie ihm alles von ihrer Begegnung mit Moggovitor und ihrer vererbten Macht erzählt. Er drückte ihre Hand und lächelte sie aufmunternd an. Sie richtete sich auf: „Aber ich habe eine Lösung für dieses Problem“, sagte sie etwas zaghaft und schaute in die Runde. Alle, außer Ef-Ef, unterbrachen ihr Frühstück und schauten verwundert zu Lilli. „Also, Vito, so möchte er genannt werden, weil ihm Moggovitor zu lang ist. Also, Vito hat mich heute Nacht zu sich gerufen und mich sozusagen erleuchtet. Was ihr alle nicht wisst, und was ich bis zur heutigen Nacht erfolgreich verdrängt habe – ich bin eine Hüterin und Königin des Waldes und der Erde. Ich besitze nun die uralte Macht der Elfen, die Kräfte der Natur zu rufen und zu beherrschen. Meine Großmutter war eine Hüterin und da ich die letzte weibliche Elfe aus unserem Geschlecht bin, wurde mir diese Macht vererbt. Ich musste das nur erkennen und mein Erbe annehmen, und dass hat mir Vito ermöglicht. Dadurch habe ich jetzt die Kraft den magischen Schild um Choquequirao zu durchbrechen. Die dunkle Magie, die die Dragons anwenden, kann gegen die Kräfte der Natur nicht bestehen.“ Lilli setzte sich wieder zu Fernando und schaute etwas unsicher in die Gesichter der anderen. „Wow, eine Hüterin und Königin! Mensch Lilli, ich wusste ja schon immer, dass da noch was ganz Großes tief in dir drin steckt. Aber, das hätte ich jetzt nicht gedacht“, platzte Kerstin heraus. Lucy lächelte. „Ja, ja, unsere Lilli. Wie sagt man so schön: Stille Wasser sind tief.“
Duncan stand auf, er hatte einen sehr zufriedenen Gesichtsausdruck aufgesetzt. „Okay, dann lasst uns mal so langsam in die Gänge kommen. Wir packen alles zusammen und machen uns auf den Weg nach Choquequirao. Das erste Problem haben wir ja jetzt, dank Lilli und Vito, gelöst. Mit dieser tatkräftigen Unterstützung muss uns vor dem Kampf mit den Dragons nicht bange sein. Los Leute, auf geht’s.“ Sofort herrschte ein reges Treiben im Lager, jeder wusste, was er zu tun hatte, und alle brannten jetzt darauf, den Dragons das Handwerk zu legen.

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Dieser Platz war wirklich ideal für unsere Rast, die wir gegen Mittag eingelegt hatten – Wind geschützt und doch herrlich sonnig. Alle waren zufrieden und pappsatt. Tiago und Cyrus hatten auch wirklich was Tolles für alle gezaubert. Ich saß auf einem Felsbrocken und sah Kerstin auf mich zukommen. „Hallo Süße. Hier, Ef-Ef wollte unbedingt zu dir. Er ist aber auch ein niedliches Kerlchen“, sagte sie und setzte den Hamster auf meine ausgestreckte Hand. „Salut, mon petit doux escargot“, begrüßte mich Ef-Ef und zwinkerte mir mit seinen schwarzen Knopfaugen zu. Misstrauisch sah ich ihn an. „Und, was heißt das? Ich hatte leider nie Französisch.“ „Oh, die Aussischt `ier ist wirklisch `übsch“, sagte dieser kleine freche Bursche und starrte ungeniert in meinen Ausschnitt. „Hey, du bist ein Hamster!“, rief ich lachend. „Ja, schon, aber ein sehr männlischer!“ „Dann pass bloß auf, dass das auch so bleibt!“, drohte ihm Duncan mit seiner tiefen Stimme. Er kam lächelnd mit einem Apfel in der Hand auf uns zu und beugte sich zu mir herunter. „Hier, für meine geliebte Chaotin.“ Ich küsste ihn und lächelte ihn glücklich an, während er sich neben mich setzte. Als er ein Messer aus seiner Tasche zog, fing Ef-Ef laut an zu quieken. „`ilfe, `ilfe Kerstin. Bring misch weg, bevor der Riese Ernst macht.“ Kerstin nahm Ef-Ef wieder vorsichtig von meiner Hand und ging rüber zu Lilli, Lucy, Fernando und Gavin, die auch in der Sonne dösten. Drago war mit Norbert in eine lebhafte Diskussion vertieft. Nur Doc und Bowen waren nicht zu sehen. Duncan schnitt währenddessen von dem Apfel ein kleines Stück ab und schob es mir langsam in meinen geöffneten Mund. Wieder schnitt er ein Stück ab, doch ich hielt seine Hand fest, als er mich auch mit diesem Stück füttern wollte. „Danke, ich danke dir!“, flüsterte ich und küsste ihn. „Wofür? Für den Apfel?“, fragte er mich lächelnd. „Nein. Doch auch, aber hauptsächlich, weil du da warst für mich.“ Ich lehnte mich an ihn und dachte an die vergangene Nacht…
Ich saß in unserem Zelt auf meinem Schlafsack, als Duncan sich vor mich hinkniete, mein Kinn umfasste und mir ernst in die Augen sah. „Angie, bitte keine Alleingänge mehr!“, sagte er mit eindringlicher Stimme. „Das war verdammt knapp! Bitte versprich es mir, bitte. Ich hatte eine Scheiß Angst um dich, weil du so lange verschwunden warst. Cyrus konnte deine Spur erst nicht aufnehmen, aber zum Glück wusste ich noch die Richtung, in die du gegangen warst.“ Ich konnte nur nicken. Doch dann packte mich plötzlich das heulende Elend. Die Tränen schossen mir nur so aus den Augen, und ich klammerte mich fest an ihn. „Ach, ich weiß ja auch nicht, warum mir immer so etwas passiert. Duncan, wenn du ihren Blick gesehen hättest, es war so furchtbar.“ „Welchen Blick?“, fragte er. „Den von Lindsay, ihre toten Augen und den von Zorro und dann noch… Es ist alles meine Schuld, wie immer!“ „Okay, das reicht!“ Mit den Worten nahm er mich auf seine Arme und verließ mit mir zusammen das Zelt. „Wohin gehen wir?“ „Wir werden außerhalb des Lagers reden, ich kenne da eine Stelle in der Nähe des Wasserfalls“, sagte er entschlossen. „Aber warum?“ „ Zu viele Ohren!“ Draußen bemerkte ich, als wir an den anderen Zelten vorbeikamen, dass Bowen mit einem Schuh in seiner Hand laut schimpfend hinter etwas herlief. Wenn ich nicht so deprimiert gewesen wäre, hätte ich laut gelacht. Duncan hatte die Szene nicht mal mitbekommen und niemandem fiel auf, dass wir das Lager verließen. Plötzlich fing die kleine Wund auf meiner Stirn an zu stechen und ich strich mit einem Finger darüber, sie fühlte sich etwas heiß an, auch juckte sie ein wenig. Da hatte Duncan auch schon die Stelle, die er gemeint hatte, erreicht. Vorsichtig setzte er sich mit mir auf den Boden und strich mir beruhigend über meinen Rücken. „Angie, nichts davon ist deine Schuld!“ „ Ach ja? Duncan, dauernd gerate ich in irgendwelche Schwierigkeiten. Es grenzt ja schon an ein Wunder, dass keinem von euch oder meinen Schwestern was passiert ist. Meinst du etwa, eine von den anderen wäre so leicht in diese dämliche Falle geraten?“ Meine Wunde fing immer stärker an zu jucken und zu brennen. „Und dann die Sache in New Orleans, oder als ich mir das blaue Auge von Tim eingehandelt hatte. Oder… man, die Liste lässt sich doch beliebig fortsetzten.“ Ich merkte selber, dass ich mich jammervoll anhörte und drohte in Selbstmitleid zu ertrinken.

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Ich konnte aber nichts dagegen tun! Prüfend sah Duncan mich an und flüsterte dann: „So kenn ich dich gar nicht. Außerdem wäre jeder diesem magischen Licht gefolgt.“ „Nein, nicht jeder. Es hat sich ja auch keiner so weit von dem Lager entfernt. So dämlich konnte nur ich sein!“ Mit einer schnellen Handbewegung riss ich mir das Pflaster von der Stirn und kratzt über die Wunde. Doch es brachte keine Erleichterung, im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, als ob die Wunde nur noch stärker brannte und auch größer geworden war. Plötzlich stürzte alles Negative, dass ich in meinem Leben je erfahren musste, auf mich ein und drohte mich zu ersticken. Was geschieht hier mit mir? Das war doch nicht normal! Ängstlich sah ich Duncan an. „Hier stimmt was nicht! Duncan, ich habe Angst, dass ich verrückt werde!“ Die Wunde machte mich wahnsinnig, ich hätte mir die Haut von der Stirn reißen können. Doch plötzlich hielt Duncan meine Hände fest und rief erschrocken aus: „ Nicht! Oh mein Gott! Deine Stirn! Sie blutet ja. Und das Blut ist schwarz!“ Entsetzt sah ich ihn an und strich mit einem Finger prüfend darüber. Tatsächlich, das Blut, das daran klebte, war pechschwarz! Voller Panik sah ich ihn an. „Duncan, was ist das? Was hat das zu bedeuten? Bitte tu doch was!“ „Moment mal, Doc hat doch was von schwarzer Magie gesagt. Das ist wahrscheinlich ein Souvenir von Zorro, diesem Mistkerl! Wenn ich den in die Finger kriege!“ Sein mörderischer Gesichtsausdruck hätte mir eigentlich noch zusätzlich Angst einjagen müssen, aber in diesem Moment tat meine Stirn so weh, dass ich laut aufschrie. Beruhigend, mit leiser Stimme, sprach Duncan zu mir: „ Angie, das kriege ich wieder hin, nur… du weißt, dass ich dir nie wissentlich weh tun würde, aber das, was ich jetzt tue, kann verdammt schmerzhaft werden. Ich muss das verseuchte Blut aus dir raus kriegen. Vertraust du mir?“ Er nahm mein Gesicht in seine Hände und sah mich fragend an. Ich nickte und flüsterte: „Ich halte schon was aus. Nur mach bitte, dass es auf hört, bitte!“ „Okay, ganz ruhig. Gleich ist es vorbei.“ Er behielt meinen Kopf zwischen seinen Händen, küsste mich schnell auf den Mund, und dann sah ich seine Fänge aufblitzen. Langsam beugte er sich über meine Stirn und ritzte mit einem Zahn die Wunde etwas an. Dann umschloss er mit seinen Lippen die Wunde und fing an zu saugen. Es tat höllisch weh und ich konnte ein Wimmern nicht unterdrücken. Er spuckte das schwarze Zeug aus und machte weiter. Ungefähr sieben Mal musste er den Vorgang wiederholen, bevor das Blut wieder normal aussah. Dann hörte er endlich auf. In meinem Kopf war ein Vakuum und ich sah sein Gesicht nur noch undeutlich. Mir wurde eiskalt und ich fing an zu zittern. „Gleich, bitte halt durch, du hast viel Blut verloren. Warte, ich…“ Er leckte über die nun saubere Wunde, dann biss er sich ins Handgelenk und drückte ein paar Tropfen seines Blutes auf meine Stirn und verrieb sie. Augenblicklich hörte der Schmerz auf und ich merkte, wie sich die Wunde schloss. Gott sei Dank! Aber mir war noch immer sehr schwindelig und ich fühlte mich ungewöhnlich schlapp. Da biss er erneut in sein Handgelenk und drückte es an meine Lippen. „Du musst das trinken, bitte. Mein Blut heilt dich von innen und gibt dir Kraft, bitte!“, sagte er eindringlich. Die ersten Tropfen waren noch sehr ungewöhnlich, aber dann… dieser Geschmack! So etwas Köstliches hatte ich noch nie probiert. Es schmeckte wie der köstlichste Wein, das schmackhafteste Essen, nach Sinnlichkeit, Leben, Liebe und nach Leidenschaft. Und nach dem Duft von Maiglöckchen, meinen Lieblingsblumen. Erstaunt sah ich in seine Augen und er fing an zu lächeln: „Ich weiß, das ist bei Gefährten so. Der Geschmack ist mit nichts zu vergleichen.“ Ich saugte und schluckte mit geschlossenen Augen weiter, ich konnte gar nicht genug davon bekommen, bis Duncan sein Handgelenk zurück riss und sagte: „Wow, du bist ja unersättlich. Aber die Dosis müsste eigentlich genügen. Wie fühlst du dich?“ Ich strahlte ihn an. „Wunderbar! Einfach großartig! Sind wir jetzt miteinander verbunden?“, fragte ich ihn skeptisch. Duncan sah mich liebevoll an. „Nein, noch nicht. Dazu müssten wir gleichzeitig voneinander trinken und … “ Dann fingen seine Augen an zu glitzern und er flüsterte mir etwas ins Ohr. „Oh…“, ich wurde mal wieder rot, „aber ich möchte das in einer anderen Umgebung tun, nicht hier auf dem Boden, in der Wildnis. Es sollte doch in einem schöneren Rahmen geschehen.“ Er sah mich zärtlich an und küsste mich leicht auf den Mund.

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Unwillkürlich musste ich Lachen. „Duncan Thorpe, du bist ja ein Romantiker!“ Seine Augen funkelten wieder und er murmelte an meinem Hals: „Ein bisschen Zeit haben wir ja noch. Im Lager sind mir immer noch zu viele Ohren!“ Und die Zeit haben wir dann auch genutzt. Viel später schlichen wir wieder unbemerkt in unser Zelt zurück und schliefen engumschlungen ein. Das was sonst noch alles in der Nacht passiert war, haben wir erst morgens von den anderen erfahren.
Etwas kitzelte mich an der Nase und ich wachte auf. Duncan sah mich schmunzelnd an und fragte leise: „Mittagsschlaf beendet? Gut, dann können wir ja weiter.“

Während die anderen sich noch an dem Rastplatz ausruhten, an dem alle zu Mittag gegessen hatten, waren Doc und Bowen etwas abseits allein in einem Waldstück. Er ging hinter ihr und hielt ihre Augen mit seinen Händen zu. „So, noch ein Schritt und dann bitte auf jeden Fall stehen bleiben. Vorsicht Stufe!“ Unsicher stolperte Doc vorwärts. Der Untergrund im Wald war weich, doch nun stand sie auf etwas Festem. Allmählich war sie mit ihrer Geduld am Ende. Sie blieb einfach stehen „Bowen, was soll das? Wir haben nur noch etwa eine Stunde Pause, und ich würde mich wirklich gerne ausruhen. Diese Serpentinen-Trampelpfade rauben mir den letzten Nerv. Erst das Geplapper von Ef-Ef, und nun die feuchte Regenwaldhitze. Irgendwie macht das alles keinen Spaß.“
Erst jetzt bemerkte Doc, dass die anderen weit entfernt waren und auch ihre Stimmen nur noch ein vages Gemurmel waren. Bowen nahm die Hände von ihren Augen und raunte ihr ins Ohr: „Wir sind da!“ Ihr Blick fiel auf einen kleinen wunderschönen Wasserfall, der in einem Becken mündete und so aussah, als sei er dafür geschaffen, darin zu baden. Sie standen direkt auf einem Felsen davor. „Wow! Diese ganzen kleinen Wasserfälle hier in der Gegend sind wirklich wunderschön. Trotzdem Bowen, lass uns lieber zurück gehen. Wir sollen doch alle zusammen bleiben. Und woher wusstest du, dass hier in der Nähe wieder ein Wasserfall ist?“ „Ich habe ihn gehört. Und wegen der anderen mach dir mal keine Sorgen. Erstens glaube ich nicht, dass uns tagsüber hier etwas passiert, zweitens habe ich Cyrus gesagt, in welche Richtung wir gehen und drittens werde ich uns schon beschützen. Wir sind höchstens 100 Meter von den anderen entfernt. Ich habe deine Anspannung gemerkt, da dachte ich, etwas Abstand von der Gruppe könnte dir gefallen. Dieses ständige Zusammensein mit so vielen Leuten macht dir zu schaffen, oder?“ Damit traf er ins Schwarze, ihm selbst ging es da auch nicht anders, sie waren beide eher Einzelgänger und ergänzten sich somit perfekt. Er blieb stehen, zog Doc an sich heran und küsste sie. Sie schob ihn ein Stück von sich weg. „Ja, da hast du Recht. Mit dir ist das aber anders, und du scheinst immer zu wissen, was mir gut tut.“ Da war es wieder, dieses fantastische Lächeln und das Grübchen in ihrer rechten Wange, das er so anbetete. Innerhalb von 2 Sekunden streifte sie ihre Schuhe, die Hose und das Top vom Körper und machte einen Sprung in das Wasserbecken. Bowen tat es ihr gleich. Sie plantschten ein wenig herum und dabei stieg ihre Laune enorm. Es war unheimlich erfrischend und so idyllisch. Ein paar Sonnenstrahlen blitzten durch die Baumkronen auf die Wasseroberfläche, und Doc bedauerte, dass sie die Zeit nicht anhalten konnte. Bowen, dessen blasse Haut im Wasser noch heller schimmerte, schwamm auf sie zu, schnappte sie sich und zog sie auf einen Felsvorsprung an den Rand des Sees. Hier hatte die Sonne die Steine ein wenig angewärmt. Schweigend lagen sie nebeneinander und genossen die Sonne auf der Haut, die nun angenehm wärmte und nicht mehr so unerbittlich peinigte.

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Den Kopf auf die Hände gestützt, beobachtete Bo wie sie mit geschlossenen Augen in der Sonne lag. Ihr Haar glänzte Perlmuttfarben, für ihn war sie wirklich einzigartig und er wollte noch so Vieles von ihr Wissen, alles. Dennoch, die Zeit war knapp und der nasse BH lenkte seine Aufmerksamkeit auf ganz andere Aspekte ihrer Beziehung. Sein Blick wanderte über ihren verführerischen Körper bis zu ihrem Hals, wo er auf ihrer pochenden Schlagader hängen blieb. Er beugte sich über sie. Aus seinem nassen Haar lösten sich Wasserperlen und tropften auf sie herab. „Wieso hast du die Unterwäsche eigentlich angelassen?“ Es war eindeutig, woran er schon wieder dachte. „Hey! Bowen du bist unmöglich, wir müssen doch gleich zurück“ Sie vergötterte ihn, aber das musste sie ihm ja nicht ständig zu verstehen geben.
Schweren Herzens setzte sie sich auf. Ein letztes Mal ließ sie den Blick schweifen, da sah sie etwas im Wasser funkeln. War sie noch immer benebelt oder war dort wirklich etwas? Sie kniff die Augen zusammen und schaute genau hin. Nein, dort war ganz sicher etwas, dass ihnen vorher nicht aufgefallen war. „Bowen, sieh mal dort im Wasser!“ Sie zeigte mit dem Finger darauf, und beinahe synchron sprangen sie beide wieder hinein. Er tauchte ab und kurz darauf kam er wieder an die Oberfläche. In der rechten Hand hielt er einen 20 cm großen sehr antik wirkenden goldenen Schlüssel. Mit dem Schlüssel verließen beide das kühle Nass, kehrten zurück auf ihren Felsvorsprung und zogen sich an. Doc nahm den Schlüssel prüfend in die Hand und betrachtete ihn eingehend. „Komisch.“ „Was denn?“ „Siehst du hier am Griff diese Schrift? Der Schlüssel kann unmöglich von den Inkas stammen. Sie hatten keine Schrift, nur ein paar Zeichen für Zahlen, aber das hier… irgendwo habe ich es schon einmal gesehen. Und dieser Stein hier in der Mitte, ich glaube, das ist ein Saphir. Er muss sehr alt sein. Ich frage mich, was das für ein Schlüssel ist und wieso er hier im Wasser gelegen hat.“ Bowen nahm ihr den Schlüssel aus der Hand und sah sich eingehend die eingravierten Schriftzeichen an. „Wie ein Schlüssel von einem Schließfach oder einer normalen Tür sieht er jedenfalls nicht aus.“ Er drehte und wendete den Fund und konzentrierte sich auf die Inschrift. „Jane das ist arabisch.“ „Arabisch? Hier in Peru? Was bedeutet es denn?“ „Also, grob übersetzt glaub ich, es bedeutet in etwa so viel wie: Das Portal Nehregeb – Gib acht, denn der Wunsch in deinem Herzen ist das Ziel – “ „Ein Portal? Oh man, dieser Zauberkram ist mir wirklich nicht geheuer – vor allem nach meinem Beschwörungsunfall mit dem Dämon. Wir sollten den Schlüssel Duncan bringen, er soll entscheiden, was wir damit machen.“ „Ja, so machen wir das. Vielleicht weiß Ef-Ef ja auch etwas darüber. Komm lass uns gehen.“
Innerhalb von 3 Minuten waren sie zurück bei den anderen, die schon alles für den Aufbruch vorbereitet hatten. Doc ging direkt auf Angie und Duncan zu.

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Sie zeigten Duncan den Schlüssel und berichtete ihm von der Bedeutung der Inschrift. „Ich bin mir nicht sicher, was es genau mit einem Portal auf sich hat, das müsste ich recherchieren. „Interessant. Ich schätze, solange wir damit nichts anstellen, ist es einfach nur ein Schlüssel. Am besten, ihr behaltet ihn, und wenn wir zurück auf der Seraphim sind, checkt ihr was das für ein Teil ist. Wir haben ja jede Menge alte Fachbücher in der Bibliothek. Und mit Bowen, dem alten Sprachgenie, findet ihr hoffentlich etwas darüber.“ Damit packte Duncan seinen Rucksack und wandte sich mit Angie zum Gehen, denn sie hatten noch eine ganz schöne Strecke zu bewältigen.

Auch die anderen setzten sich so langsam in Bewegung. Drago und Kerstin überzeugten sich davon, dass sie keine Spuren hinterlassen hatten und folgten dann nach. Unterwegs gab es wilde Spekulationen darüber, was es mit dem seltsamen Schlüssel auf sich hatte, aber so wirklich wusste es niemand. Der Aufstieg war in den ersten zwei Stunden ganz einfach, doch je höher die Truppe kam, umso unebener wurde der Untergrund. Die schattenspendenen Bäume wurden immer seltener und die Luft immer dünner. Nach 5 Stunden einigte man sich darauf, das Nachtlager aufzubauen. Die Jungs übernahmen die Zelte und die Mädels machten Feuer. Zu zweit gingen sie los, um trockenes Holz zu sammeln. Lilli und Doc hörten plötzlich neben sich im Gebüsch ein Rascheln, sie schauten sich an, doch da war es wieder still. Die Arme voll, beladen mit trockenem Holz, traten die beiden den Rückzug an. Da war es wieder. Es knackte im Unterholz, und das Geräusch wurde lauter. Jetzt wurde den Beiden doch etwas mulmig zumute. Wieder schauten sie sich an, und in diesem Moment schoss ein Tier auf sie zu. Es hatte die Größe von einem Bären oder riesigen Hund. Doc ließ vor Schreck das Holz fallen und schrie auf. Lilli stand wie angewurzelt da, unfähig sich zu bewegen. Das Tier starrte sie an. Geifer lief aus seinem Maul. Tausend Sachen schossen Lilli durch den Kopf. Verhaltensregeln. Benimmregeln? Lilli musste über ihre eigenen Gedanken den Kopf schütteln. Durch den Aufschrei von Doc alarmiert, kamen die anderen angerannt. Das Tier drehte seinen Kopf, beäugte misstrauisch die Neuankömmlinge. Ein bedrohliches Fauchen und Knurren kam aus seiner Kehle. Doch dann richtete sich sein Blick auf Lilli, die anfing zu leuchten. Nur ganz schwach, ganz so, als wolle sie das Tier nicht erschrecken. Mit fast geschlossenen Lippen, die Augen auf das unheimliche Wesen gerichtet, wies sie die anderen an, sich ruhig zu verhalten. Das Tier beobachtete Lilli, deren Leuchten immer intensiver wurde. Das schien die Neugierde der unbekannten Kreatur, deren Gattung niemand bestimmen konnte, zu wecken. Fernando stockte der Atem. Duncan hielt ihn am Arm und Drago stellte sich ganz unauffällig ein Stück vor ihn. Ihm schossen kleine Rauchwolken aus der Nase. Kerstin stellte sich neben Drago und berührte seinen Arm. In Gedanken versuchte sie ihn zu beruhigen. Lilli guckte dem Wesen genau in die Augen, was dieses mit einem Knurren honorierte. „Okay“, dachte Lilli, „jetzt hab ich dich.“ Sie konzentrierte sich auf ihre Kräfte und begann in einer seltsamen Sprache zu reden.

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Fortsetzung: Black Dagger Ladies Online – Cuba Libre [Kapitel 15]

116 Gedanken zu „Black Dagger Ladies Online – Lindsay [Kapitel 14]

  1. Bombe Knaller toll wowowowowowowowowowowowo Angieeeeeee yeaaaaaaaaaaaah

    Dolce: auch an dich ein großes Lob, einfach mal so und für den hübschen Schnappschuss von Lindsay rofl.

  2. Coolcoolcoolcoolcoolcoolcoolcool!!!!!!!!!!!!!
    Die Kopflose Lindsay, Hammer und der Zorro war auch noch dabei, super!!!!!!!!!!!
    Echt spannend, einfach nur geil!!!!!! Gut dass der Zorro nicht tot ist, den würde sich die Lilli auch noch gerne zur Brust nehmen, schließlich hat er ihren Andre umgebracht.
    Was ist denn der gute Moggovitor für einer, ein Halbgott, ein Zauberer, ein guter Dämon? Da bin ich ja mal gespannt!
    Vielen Dank Dolce, jetzt ist das Hammerbild vom Viggo auch endlich auf unseren Romanseiten verewigt, toll.

  3. Ich bin auch wirklich schwer beeindruckt… wenn ihr die Muse seht mal bei mir vorbeischicken 😀

  4. Danke danke danke. Auch an dich vielen Dank Dolce, für die tollen Bilder!! Und… hach, ich konnte meinen Zorrohasen doch nicht abmurksen, es ging einfach nicht. 😉

  5. Och menno 🙁 Lillihasimausi, nicht doch… nicht murksen, nur verhauen ja? Der hat doch einen sitzen…äh, ist besessen. 😉

  6. Wahnsinn. Soviel auf einmal.Da haste der Lindsay aber mal so richtig einen verpast.Jetzt regnet es der in den Hals…. 🙂 Richtig genail.Ok Doc,dann versorg bitte unsere Angie und dann bin ich gespannt was du die geiles Einfallen läst. Oh Herrscher,dann bin ich ja diese Woche auch noch dran,oder? Entschuldige mich jetzt schon dafür das es wahrscheinlich wieder etwas länger dauert.Muss noch einen Artikel schreiben und krieg es nicht zusammen. Aber Angie,ich hab richtig mit dir mitgelitten. Man,bei
    Lucy die Luft anhalten,bei Angie auf die Lippe beissen und was kommt jetzt??

  7. OK, Angie ich murksen ihn nicht, aber den Dämon darf ich doch aus ihm herausprügeln oder. Schließlich hat er mich ja quasi zur Witwe gemacht.
    Du hast aber immer noch nicht erzählt, was für einer der Moggovitor ist!

  8. Angie, toll toll toll toll toll toll toll toll toll toll toll toll toll toll toll toll toll toll toll toll.
    Mir fehlen die Worte. Hammer. Wo holst du das immer nur her? An dir ist wohl eine Schriftstellerin verloren gegangen. Ich bin total begeistert. Ich knie vor dir nieder und senke in Demut mein Haupt.

  9. Ey… gut doch…danke danke Lucy, 😳
    Oh der *Moggovitor* tja, eigentlich müsste die Dolce das wissen, aber wir können ja abstimmen.
    1.)Dämon (gut)————- ( )
    2.)Gott der Mayas———–(x)
    3.)König (Geist)————-( )
    4.)Verwandtschaft von
    Sweetlife——————-(x)
    😉

  10. ÄÄhhhh,der “ Moggovitor “ Ist vieleicht der Boss von meinem Schutzgeist.
    Ein Schutzgeistdämon ? Ein guter natürlich.
    Vieleicht ein “ Senthor „, ein Kreaturenkrieger? Einer der auch seine Gestalt
    ändern kann?

  11. So puh *schwitz* man man man ich habe fertig
    und es ist raus an dolce… aber wow ich hatte mal wirklich überhaupt gar keine Idee… ich hoffe es wird trotzdem was 😀

  12. ojemine jetzt beim nochmal durchlesen… sorry dolce da sind so viele fehler und der schluss nich schön formuliert… hach je ohjemine 🙁

  13. ja cool. habs dir nochmal geschickt mit kleinen udn hoffentlich feinen Änderungen 😀

    So und jetzt muss ich endlich Bones Band 3 auslesen
    gn8

  14. Egal Wievielte!!!!
    WOoooooooooooooooOW… hahahah…Suuuuuuuuuuper. Ich lach immer noch…hahahah…der Bowen mit dem Schuh…hahhaahahah. Und ich habe endlich mein Hello Kitty Pflaster!!!! jajajajaja!!! Ganz große Klasse Doc!!!! 😆 ….. 😆 … 😆

  15. Dankeschön…. Bowihasischnuffi der Hamsterjäger… hehe ich sehe ich um die Zelte rennen 😆

  16. Klasse, Klasse, Klasse, supertolle Story, ich lache jetzt noch. Das Bild muss man sich nur mal vorstellen, Bowen mit Schuh verfolgt Hamster, einfach nur geil!!!!!!!
    Ja Doc, und hattest überhaupt keine Idee, ja klar!!!! Was schreibst du denn wohl, wenn du eine Idee hast. Von mir aus kannst du ruhig weiter Ideenlos schreiben, ich finds Hammer!!!!!!

  17. Da schliesse ich mich Lilli vollkommen an.Aber trotzdem, böser Bowen , man verhaut doch keinen
    Hamster…tztztztz. Ich weis ja nicht ob ich sowas dulden kann,der arme kleine knuddelige
    süße Ef-Ef.
    So,jetzt bin ich dran.Wie gesagt,ich setz mich dran sobald ich Zeit und einen Musenkuß habe.

  18. bowen wollte efef nur einfangen und in den Schuh einsperren… ey was denkt ihr denn von dem 😉

  19. Ha!! Meinste denn, den armen Ef-Ef in einen Schuh einsperren, wo ein Dreibein vorher einen ganzen Tag drin rumgelaufen is, wäre besser? Ey, dass müffelt doch!!! *schüttel* Der Arme fällt ja von einem Koma in das Nächste. 🙁

  20. Bei dem Gedanken gehn mir gerad die Nackenhaare hoch….bbrrrrrr…schüttel….
    Ey,ich wollte Ef-Ef mit in meinen Schlafsack nehmen damit er nicht friert
    aber jetzt werd ich das Bild vor meinem inneren Auge nicht los…..

  21. Ey, der Bowen is doch Vampir… die haben doch keine Schweissfüsse… der wäre eher betört… was ihr immer denkt tsts

  22. Stimmt auch wieder, schließlich waren die Schuhe ja auch schon einige Zeit IN eurem Zelt…hahahaha. 😉

  23. Hello, what’s up?
    How it looking, nix! Where is Kerstin and meine other Sisters?
    Hey Kerstin, you don’t see the Muse? This is Shit!!!!!

  24. OOOOOOOOOOOOOHHHHHHHHHHHH YYYYYYYYYYYYEEEEEEEEEEEESSSSSSSSSSSS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    SHE CAN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich bin ja so Happy. I can’t wait until tonight!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  25. Sooooo…Maaammmaaaaaa, ich habe fertig.
    Und jetzt möchte die kleine Kerstin aus dem Spieleparadies abgeholt werden….
    Und zurück auf die Insel… 😀

  26. Aso,bitte nicht erschrecken.Aber wegen Zeitmangels und zuwenig Musenbeeinflussung
    ist es diesmal nur ein kurzes Stück Roman geworden.Und jetzt darf Lilli sich Austoben.

  27. huhu,
    Kerstin ist on! Kurz und knackig, ich find´s völlig i.O., wenn ihr mal nicht so lange Texte schreibt. 😉 Passt doch super und ist in sich schlüssig diese Szene….
    LG, meine Lieben!

  28. Wir können dann eh mal überlegen, ob wir nicht was „Neues“ anfangen wollen?! Der jetzige Text in Buchform würde wahrscheinlich schon so um die 500 Seiten umfassen. Ihr könntet den Laden in die Luft sprengen und zu der Insel zurückkehren und dann…..ganz neue Figuren, ganz neues Pflaster, ganz neue Ideen???

  29. Man, Kerstin ist doch toll geworden… !!!!! Kurz und doch sehr schön!!! 😆
    Dolce? Was willst du denn in die Luft sprengen? Doch wohl nicht das Schiff mit den Jungs, oder? Ey, aber ich bestehe auf ein schönes happy-end!!!! Das muss aber sein…!!! Neue Ideen? Mh…

  30. WWooWW Dolce-Mama, da haste uns aber einen traumhaften Sonnenaufgang bescheert.
    Ist der schön…..
    Ähh neue Ideen?? hhhmmmm…….

  31. Ey wie roman schon zu Ende dachte erst 140 Seiten mhmmmmm

    Ich dachte ja wenn wir die Dragons erfolgreich vermöbelt haben dann kommen wir zurück zum hafen wollen einsteigen und dann fliegt die Seraphim schon mit nem ordentlichen Knall etc. in die Luft.. Tim is noch an Bord (Kerstin hat ein problem weniger) und wir müssen ja auch mal n verluste einstreichen. der Eric und Cyrus sind sich grad nen Döner holen gewesen und dann ab nach marrokko… mhmmm also ich dachte wir verfolgen die dragons noch… und ne ganz neue Geschichte öhm tja… bzw. wollten wir die dragons doch evtl. in nem vulkan z.b. Sizilien platt machen das grosse finale…. gefällt dir der roman nich mehr dolce???

  32. Schwestern: möchtet ihr auch was neues? Sprengen wir die anden komplett in die luft und ab auf die insel 😉

    dolce: willste dir das wirklich antun? wir können den roman auch eintüten und dann is gut.

  33. Wat heist hier dann hat Kerstin ein Problem weniger??
    ICH hab kein Problem mehr an Bord ! Und das wär jetzt auch nicht nett.
    Hey und unser Kutter wird nicht zerstört,hat keine von euch an die Bib. gedacht?
    Oder die Mega-Küche,der Wasserfall ?? Näää,die Seraphim bleibt heil.
    Und ganz ehrlich, ich möchte das Projekt jetzt gerne erst zuende bringen bevor ich mir Gedanken über was neues mache.Aber wen wir jetzt so abrubt Enden ist das irgendwie unglaubwürdig,oder?
    MÜSSEN wir den aus irgendeinem bestimmten Grund langsam zum Ende kommen?
    Dolce Hase (Mami),klär uns auf…..

  34. Hallo Mädels,
    also ich denke, es wäre noch zu früh um zum Ende zu kommen! Oder wir beenden die Story in Choque…. und fangen dann am zweiten Band an, so Serienmäßig wie bei BD od. Adrian od. usw.

  35. Ja, ich möchte auch noch nicht fertig!!! Und 164 Seiten sind doch eigentlich nicht zuviel, oder? Und schnell mal eben alles in die Luft jagen geht doch gar nicht. Das muss ja auch ein bisschen vorbereitet sein, ne! Geht doch nicht, so ex und hopp… 🙁

  36. hallihallo Ladies, nein, nein, das war heute nur so eine Idee! Ich habe nur gedacht, dass ihr vielleicht mal Lust auf was Neues habt, jetzt wo ihr so viel Erfahrung habt und quasi zur schreibenden Zunft gehört. 😉
    Schlaft schön!

  37. @Angie – unsere 164 Seiten sind ja Word-Seiten, ohne Absätze. Wenn du die in ein Buch packen würdest, kommt natürlich auf der Format an, ergeben sich sicherlich 500 Seiten. 😉

  38. Dolce, auch mit den Bildern? Ich meine ja nur, weil sich doch einige wiederholen… 😉

  39. ja, warum nicht auch mit den Bildern. Ich dachte nur, dass ihr vielleicht etwas ganz Neues machen wollt, eben etwas Geplantes – also mit einem abgesprochenem Plot im Vorfeld – Ideensammlung mit ungefährem Handlungsverlauf… Wie gesagt, das ist nur so eine Idee… 😆
    Liebe Grüße!

  40. Good morning boys and girls 😉

    also ich würde sagen wir schliessen den Roman ab, und halten dann ein Brainstorming bzw. erstmal ein gespräch darüber ob wir denn was neues machen wollen und so… vllt hat ja die ein oder andere gar keine Lust mehr, oder die neue Idee ist nicht jedermanns Geschmack oder whatever… 😀

  41. Näää,wir können doch jetzt nicht plötzlich den Roman beenden…
    Also so abrubt meine ich.Jetzt müssen wir erstmal die Stellung der Dragons erobern und vernichten und dann zurück und Feiern.Und dann…jahaa,dann können wir an was neues denken.Ich meine man kann das Ende ja offen lassen,so als wen es eine Fortsetzung der VASH-Ladies und der Schwarzen Orchideen geben würde.Oder man trennt sich vorrübergehend wieder. ne..das geht ja garnicht mehr….
    Ok aber irgendsowas in der Art, oder?

  42. Hallöle,
    ich habe Heute Mittag abgeschickt.
    Also erst müssen wir jetzt mal die Dragons verhauen und sehen wir weiter, würde ich sagen. Wir können ja einen zweiten Teil schreiben. Also ich möchte eigentlich gerne wissen, wie es mit unseren Pärchen weitergeht, IHR NICHT???????????????????????????????

  43. Ich fände es auch ziemlich schade wenn ihr, nachdem ihr die Dragons ausgelöscht habt, aufhört. Ich würde mich wirklich sehr über ein weiteren Teil freuen!

  44. huhu – Lilli ist online!!!
    Hat leider etwas länger gedauert, weil ich Besuch habe, der bleibt übrigens noch bis Mittwoch….
    Na ja, der Besuch schaut gerade die „Blutdiamanten“. 😉
    Lilli, ist super schön geworden!
    @all – nein, nein, ihr dürft das auf keinen Fall missverstehen, natürlich sollt ihr weiter schreiben, vorausgesetzt natürlich ihr wollt das auch, und hier wird auch nichts verändert oder gelöscht oder sonst wie verschwinden. Und natürlich müssen wir erst ein „gutes Ende“ ( 😆 ) finden, ich dachte nur, dass es langsam an der Zeit ist, eben auch an ein Ende zu denken…. oder auch nicht. ;.-)
    LG und schönen Abend, meine Süßen!

  45. WoooooooooW, Lilli!!!!! Nicht nur Schnitten-Queen, nein, auch Elfen-Queen!!!!!!!! 😀 Suuuuuuuper!!!! Und mmhmm auch… hahaha… gut, dass der Wasserfall, tolles Bild übrigens, in der Nähe ist!!!!!!!! Zum abkühlen. 😉
    Tja, und wer schreibt jetzt weiter?????

  46. wooooooooooow Lilli sehr cool, dann könne wir ja doch in coquedingens aufrocken, was für ein Glück 🙂
    Lilli die Elfen-Queen hehe genau 😀 echt wirklich super geworden.

    Tja und wer is nu dran??? Ich schätze Angiepanda

  47. Hallo Mädels,
    vielen Dank für die Blumen!
    Lucy müsste eigentlich können, der Laptop ist wieder ok. Also können wir in der Reihenfolge weitermachen, wie gehabt.

  48. Oh Lilli,ist das schön.Romantisch, Mystisch,Geheimnissvoll und mmmhhh…
    Das sind ja mehr als drei Dinge auf einmal..hahahaa
    Ne is wirklich toll geworden. Tja und da Lucy“s Lapi wohl noch kaputt ist denke ich kann
    ruhig dat Angie weiter machen,oder?

  49. Nee wartet mal, der Lucy ihr Lapi geht wieder. Die schaut Heute bestimmt vorbei, falls sie Zeit hat. Habe ihr die Nase lang gemacht und ihr erzählt, dass ich eine mmmhhh geschrieben habe.
    Vielleicht meldet sie sich Heute noch.

  50. Ja wo ist denn die Lucy? Die war ja immer noch nicht da!
    LLLLLLLLuuuuuuuuuuuuuucccccccccccccyyyyyyyyyyyyyyyyyyy!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Du musst lesen und dann schreiben!

  51. Hallöchen!
    Also Mädels, habe Heute mit der Lucy-Cat gesprochen. Sie möchte doch einmal aussetzen, hat im Moment keine Zeit, um am Roman zu schreiben.
    Also Angie, du kannst loslegen!!!!! Lass krachen, Lady!!!!!

  52. huhu Ladies!
    Lilli ist online mit ihrer Rezension zu dem historischen Roman – ist sehr schön geworden, wie ich finde. 😉
    LG
    P.S.: jo, Angie, lass krachen! 😆

  53. Jo Angie dann lass mal die Fetzen fliegen.Oder wie Ef-Ef sagen würde…
    „Cherie,reiss di Tapteten von di Wand,mach misch glücklisch….“
    „Oh Monamure,du magst misch ganz Karusselisch in meinem Kopf…ggrrr“
    Schade das Lucy nicht kann,freu mich aber wen sie das nächste mal wieder was
    zum Roman besteuert.

  54. Kerstin, du bist ein Knaller in Französisch!!!! Bombe, ich habe mich weggeschmissen!!! Jawoll, Angie reiss di Tapteten von di Wand ünd mach uns glücklisch……!!!!!!!!!!!!

  55. Der kleine süsse Efef soll bloß vorsichtig sein, das kleine Ferkelchen, sonst zieht ihm der Duncan noch das Fell über die Ohren… 😉 Naahaain, tut er doch nicht… 😀
    Habe hoffentlich heute noch fertig.

  56. Oh, Heute vielleicht schon fertig! Da freue ich mich aber! Hoffentlich blockieren meine Dreibeiner nicht die ganzen Feiertage über den PC. Dann muss ich halt warten bis Abends, da wird der große auf der Couch ins Heija-Land geschickt und der kleine ist sowieso auf der Piste.

  57. genau – jetzt!!! huhu Ladies, Angie ist on! 😉 Wenn ich das so lese, glaube ich ja fast, es gibt tatsächlich noch eine Köstlichkeit, von der ich mir nicht mal ansatzweise vorstellen konnte, dass sie schmecken könnte. 😆
    Schön, Angie, hast mir Appetit gemacht – hehe nix Schoko….
    LG und schönen Feiertag morgen!

  58. Woooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooow
    Angie ich bin restlos begeistert…….. sehr cool 🙂

  59. WWoooWW Spannung pur.Ich hab mir dir mirgelitten.Super genial.
    Es ist echt schön.
    So,aber ich bin noch nicht dran,liebe Mama. Erst kommt doch die Doc.
    Und die Doc läst sich bitte viel Zeit weil,
    die Kerstin über Ostern ein klitzeklein wenig beschäftigt ist.
    Und nach Ostern auch. Obwohl,für euch hab ich natürlich immer etwas Zeit.
    Ach…ZWEITE !!!

  60. Dann bin ich wohl die Dritte!
    Klasse Angie, supertoll!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Was doch in so einer Nacht alles passieren kann!!!!! Superschön, echt toll!!!!!
    Also, den Zorro verkloppe ich gewaltig, falls ich ihn in die Finger bekommen sollte!!! Jetzt hat er dir auch noch schwarze Magie eingepflanzt, Mistsocke!!!!

  61. Vielen Dank, meine Hasen. 😀
    Nur… jetzt liegt mein schönes „Hello Kitty“ Pflaster irgendwo in den Anden rum… 🙁 …
    Guck mal, Dolce hat Hunger auf Schnecken gekriegt… hahaha… mit Apfel?
    Mmh, lasst mir mal ruhig den Zorro, oder dem Duncan… 😉

  62. so hm also ich schätze morgen hab ich es fertig und schicke es an dolce… Schwestern so langsam wirds echt schwer für mich…
    gn8

  63. Hallo Mädels,
    Osterstress ist vorbei, puh. Ich hab endlich mal wieder Zeit und Muse ! So, jetzt werde ich ca. 1000 Kommis nachlesen, nehme eure Strafe in Demut entgegen.

  64. Guten Morgen Schwestern.

    so habe gerade fertig und an dolce geschickt… ohjemine hoffenltich habe ich mich nicht zu weit über den Felsen gelehnt 😆 *rotwerd*

  65. Huhu Lucy.Schön das bei dir wieder Ruhe einkehrt.
    Ich möchte gern den Antrag stellen 1 mal auszusetzen.
    Ich schaff es diese Woch einfach nicht am Roman mitzuschreiben.Bin voll unter Zeitdruck.
    Und dann würd da nur Mist bei rumkommen.
    Also wen alle einverstanden sind setze ich aus.

  66. Ich finde es auch schade. Aber ok ich droh jetzt nicht mit haue oder so… wie es bei mir der Fall gewesen ist… 😀

  67. Doch Doc,du darfst mich ruhig verkloppen.
    Ok,ich warte erstmal ab was Doc geschrieben hat und wie ich da ansetzen kann.
    Es kann sein das es wieder nur was kurzes wird.Aber ich werde mich bemühen.
    Vielleicht schaff ich es ja morgen Abend. Also schreibt mich noch nicht ganz ab.
    Doc , wo möchtest du den hin haun??? 🙂

  68. Ich möchte dich nicht hauen… lass lieber die okolade Teilen hab noch ganz viele Nougat Herzen und n Schmunzelhasen.

  69. Wenn ich die Kerstin auch nicht verhaue, krieg ich dann auch Okolade???? 😀 Weiße Okolade????? Ja????

  70. klaro, habe noch ein weisses lindthäschchen mit glöckchen das kannste dann haben 🙂

  71. Wow Kerstin, da biste aber nochmal so eben davon gekommen. 😆 Ja ja, mit Glöckchen. *hüpf* *freu*… 😀

  72. huhu Kerstin, kannst loslegen – Doc ist online! 😉 Sorry, wusste ja nicht, dass ihr schon mit den Hufen scharrt… 😆 sonst wäre ich schneller gewesen. Doc, ich verstehe deine Selbstzweifel nie – wie immer ist auch dieser Teil großartig geworden….
    LG

  73. WoooooW….schööööööön…KLASSE!!!!! Man, der Bowi aber auch wieder….hach… so schööön . 😀 Und der Schlüssel, da bin ich aber mal gespannt, wo der uns noch hinbringt. Toll gemacht Doc!!!!!!!!!!!!!!!!!! Eben, was du immer hast. Da muss ich Dolce recht geben!!!!! 😀
    Öhm, Erste? Zweite?

  74. Oh, Doc, das ist ja mal wieder Klasse!!!!! Ein neues Geheimnis, spitze!!!!! Und der Bowen, dieser Schlingel, denkt doch wirklich immer nur an das eine!!!!!!!
    Auch ich teile die Meinung der Anderen, leg mal deine Unsicherheit ab, ist doch wieder Mal ein tolles Teil geworden!
    So, jetzt warten wir mal, was unser Kerstin-Hase machen will.

  75. Freut mich das es euch gefällt. Ja Bowen is ein Schwerenöter 😉

    Ey ich hab doch gar nichts gesagt… das mit dem Felsen war doch nur ein Wortspiel 🙁 und die Schokoladenkorruption war zur Rettung Kerstin gedacht …. 😆

  76. oooooooooooooh Bad Religion is da auch…. man die hab ich live das letzte mal als Vorgruppe auf dem 1000. Toten Hosen Konzert gesehen…

    ich bin alt 🙁

  77. ups der vorige kommi gehört eigentlich auf die inselseite… der millionen-tabs-offen-wurm… tja selbst schuld 😀

  78. Ach Doc,das ist ja mal wieder richtig Grotten schlecht.
    Blöde,echt.Was du immer hast.Und das mit dem Schlüssel…..
    Wer weis welches Geheimniss sich dahinter noch verbirgt?
    Ok,ihr süssen.Ich werd mich heut Abend hinsetzen und gucken was mir einfällt.
    Ich glaub ich hab da schon was.
    Und Doc, Okoladenbestechung zieht IMMER… 😀

  79. Hey, wie schön. Eine Hmmm-Szene, ein neues Geheimnis,…
    Wo habt ihr nur die Ideen her? Ich muss schon mal anfangen zu überlegen, was ich schreiben könnte, jaja, Pause ist vorbei. Lasst’s krachen, Ladies

  80. So Ladys, habe fertig.Und an Dolce geschickt.
    Es ist kurz,aber das hab ich ja gesagt. Bin froh überhaupt was schreiben zu können.
    Aber Lilli macht jetzt 3 Seiten und dann past es wieder.

  81. Ja, klar, ich kann auch noch mehr machen. Ich habe ja jetzt eine Woche Urlaub. Aber ich weiß nicht, ob die Dolce da mitmacht, wenn ich mit 3 Kapiteln ankomme. Also jetzt warte ich mal auf Kerstins Vorlage und dann geht die Luzie ab!

  82. huhu Ladies, sorry, habe am Wochenende Konfirmation und noch sooooooo viele Dinge zu erledigen. Aber ihr habt natürlich Vorrang!!! Kerstin ist mit ihrer Short-Story online. Hm, lauter seltsame Wesen kreuzen euren Weg. 😆 Schön und spannend, liebe Kerstin. Bin ja schon neugierig, ob Lilli jetzt auf den Berg reitet… 😉
    Wie auch immer, wir haben hier jetzt fast 12000 Wörter, hoffe, die Seite lässt sich noch starten. Bei mir geht´s bis jetzt noch. Werde aber ganz schnell, d.h. sobald ich Lillis Teil habe, eine neue basteln. Und nu geh ich mich mal um die verseuchte Eier-Seite kümmern. 😆 (köstlich übrigens, einfach alles, auch der Radiosender, liebe Doc!)

  83. Oh, ERSTE…hahahahaa. Huch das ist ja wirklich kurz geworden.
    Naja um so mehr Spielraum für die Lilli.

  84. Boah, kurz schon, aaaaber mörderspannend!!!!!!!! Man, Kerstin…meine Nackenhaare wollen gar nicht mehr runter!!! 😀 Wow!!! Wow!!!
    Lilli, leg los!!!!!!

  85. Voll Cool!!!!!!!!!!!!! Kerstin ich bin total begeistert, Lilli die Bestien-Bändigerin, tolle Idee! Na, was werden wir jetzt wohl machen, das Viechlein und ich, in die Sonne reiten oder kämpfen? Da kann ich ja mal ganz schön die Murmel anstrengen.
    Ok, dann schreibe ich halt keine drei Kapitel, obwohl es mir sooooooo schwer fällt.
    So jetzt gehe ich mal in mich und höre mal, was die Muse mir so erzählt.

  86. Wooooooooooooooooooow kerstin uiuiuiuiui . Ist doch cool geworden und dann sonen fetten Cliffhanger eingebaut. Supergeil… aber das Vieh müffelt….

    Haha ja liebe Lilli, eine runde Rodeo??? Oder Streichelzoo?? Oder Kampf? bisschen aufwärmen für die Dragons ? 😆

  87. Freut mich das es euch gefällt.Ich bin nicht ganz so begeistert.
    Aber es ist ok.
    Hoffe Lilli kann was damit anfangen…
    Freu mich auf ihre „3 Seiten“… 😀

  88. So habe Heute den Putzteufel gemacht und jetzt kann ich mich voll und ganz meinen „3 Seiten“ widmen. Ich habe es eigentlich schon im Kopf – was einem beim Putzen doch so alles einfällt – muß es jetzt nur noch ins Reine tippen. Melde mich bei Vollzug!!!!

  89. So, meine Mädels, ich habe es geschafft und gleich an Dolce geschickt. Vielleicht kann sie es ja, trotz Konfirmations-Stress, noch reinstellen. Wenn nicht, auch nicht schlimm. Ihr habt ja BD zum lesen, gell!

  90. Oh, ich freu mich schon, ist bestimmt wieder total spannend. Oh, dann bin ich ja wieder dran? Nochmal aussetzen? BÜTTEEEEEEEEEEEEEEEEE ! Ne, na dann. Hab aber nicht viel Zeit am WE, also ein bißchen Geduld, gell. Dolce hat ja auch viel um die Ohren, also, relaxt eifnach ein wenig !
    Mädels, noch ne Frage am Rande. Was macht man mit Dreibein, das den Hochzeitstag vergisst? Zum Zweibein??? Oder muss er lebenslang Sticheleien ertragen? Okoladenentzug bis zum Verlust der Muttersprache?

  91. Hi Lucy,

    hmm da ich heute nicht zur Männerfeindlichkeit aufgelegt bin, öhm also entweder verzeihen (empfohlen) oder verlassen (benutzerdefiniert) 😉 alles andere macht einem selbst das Leben nur schwer.

  92. Ha, Lucy!!!! Nix aussetzen!!!!! Lieber am We die Dolce in Ruhe lassen. 😉 Wenn du dein Dreibein zum Zweibein machst, wer ist damit gestraft??? Genau!!! Also frag mal lieber Kerstin und ihr Vierkantholz…hahahhah. 😆

  93. Vierkantholz – Rundschlagen oder
    im Zickzack im Garten rennen lassen und weiter schiessen…..

  94. Ich halte mich aus dieser Diskussion raus!!!!! Lucy du bist ja meine Lieblings-Schwester aber dein Dreibein ist ja doch schon mein Freund. Aber egal was du tust, ich stehe natürlich voll hinter dir!!!!!

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