J.G. Farrell erhält posthum Lost Man Booker Prize für „Troubles“

Vierzig Jahre nach der Erstveröffentlichung von J. G. Farrells historischen Roman „Troubles“ wird ihm posthum der „Lost Man Booker Prize“ verliehen.

Wie berichtet, wurden aufgrund einer Regeländerung bei der Vergabe des “Man Booker Prize” im Jahr 1971 die Neuerscheinungen aus dem Jahr 1970 versehentlich übergangen. 6 Autorinnen und Autoren, deren Werke noch heute lieferbar sind, wurden von einer Jury für die Shortlist nominiert. Über den Gewinner wurde per Mausklick im Internet abgestimmt. Heute wurde das Ergebnis bekanntgegeben.

Es gab eine klare Mehrheit für J.G. Farrels Roman „Troubles“. 38% der Stimmen aus dem internationalen Lesepublikum, das waren mehr als das Doppelte der Stimmen, die für jedes andere Buch abgegeben wurden, wählten Troubles zum besten Roman des Jahres 1970.

James Gordon Farrell – JG Farrell – geboren am 25. Januar 1935 in Liverpool, gestorben am 11. August 1979 in der Bantry Bay, Irland wurde vor allem bekannt durch seine historischen Romane der Empire Trilogy (Trilogie des Imperiums).

Farrell befasst sich in der Trilogie mit dem Zerfall des britischen Imperiums, ein Thema, das Farrell fasziniert hat. Sie besteht aus Troubles (1970 – über Unruhen in Irland in den Jahren 1919–1921), The Siege of Krishnapur (1973 – über den Sepoy-Aufstand in Indien in den Jahren 1857/1858)  und The Singapore Grip (1978 –  über den Fall von Singapur im Zweiten Weltkrieg).

Für The Siege of Krishnapur erhielt Farrell den Booker Prize 1973.

Quelle: Man Booker Prize

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