7 Fragen an Axel Hacke

Axel Hacke © Thomas Dashuber

Axel Hacke wurde 1956 in Braunschweig geboren, besuchte die Deutsche Journalistenschule und studierte Politische Wissenschaften in Göttingen und München.

Von 1981 bis 2000 arbeitete er anfangs als Sportredakteur, später als politischer Kommentator, Seite-Drei-Reporter und Streiflicht-Autor in der Redaktion der Süddeutschen Zeitung. Für das SZ-Magazin schreibt er seit dessen Gründung 1990, angefangen mit dem inzwischen legendären Kleinen Erziehungsberater über zahlreiche Reportagen und Porträts bis zu seiner berühmten Kolumne Das Beste aus meinem Leben, die 1997 das erste Mal erschien und kürzlich von Das Beste aus aller Welt abgelöst wurde.

Axel Hackes Bücher, darunter mehrere Bestseller, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Seine journalistische Arbeit wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter der Joseph- Roth-Preis (1987), der Theodor-Wolff-Preis (1990) und zwei Egon-Erwin-Kisch-Preise (1987 und 1990).

Bis vor kurzem lief seine Kolumne, von ihm selbst gelesen, unter dem Titel „Axel Hackes Tagebuch†œ auf Bayern 3, von Dezember 2006 bis Februar 2007 war in der ARD die Vorabendserie „Das Beste aus meinem Leben†œ zu sehen, zu der Hackes Kolumnen die Vorlage abgaben (mit Oliver Mommsen und Elena Uhlig in den Hauptrollen).

Der weiße Neger Wumbaba kehrt zurück†œ, das Zweite Handbuch des Verhörens, in dem Axel Hacke seine Grundlagenarbeit im Bereich der Verhörforschung weiterführte, und „Wortstoffhof. Sprachgeschichten von Äh bis Zeitfenster†œ sowie die von ihm selbst gesprochenen Hörbücher „Der kleine König Dezember†œ und „Wortstoffhof†œ kamen 2007 in den Buchhandel. Zuletzt erschienen im Frühjahr 2009, wiederum illustriert von Axel Hackes kongenialem Partner Michael Sowa Wumbabas Vermächtnis. Kleines Handbuch des Verhörens 3 als Buch und als Hörbuch. Axel Hackes Werke werden im Antje Kunstmann Verlag in München publiziert.

Axel Hacke hat vier Kinder und lebt mit seiner Familie in München und dem Chiemgau.

Wer mehr über Axel Hacke erfahren möchtet, findet viele Informationen auf seinem Blog Wumbaba oder auch auf seiner Seite bei Facebook. Abgesehen davon ist Axel Hacke derzeit auf Lesereise (Termine finden sich hier) quer durch Deutschland. Hier bietet sich eine weitere Gelegenheit den sympathischen Autor kennenzulernen und zugleich einen amüsanten Abend zu verbringen.

7 Fragen an Axel Hacke

1. Mit wem würden Sie gerne für einen Tag den Platz tauschen?

Mit meiner jüngsten Tochter (7).

2. Welche Projekte warten auf ihre Vollendung?

Eigentlich rede ich nie über Unfertiges, aber das hier ist bald fertig: mein nächstes Buch, das im Herbst erscheint. Es heißt „Oberst von Huhn bittet zu Tisch“, und es geht um das kuriose und sehr witzige Deutsch, das uns oft auf den Speisekarten im Ausland begegnet, wo ein Gericht wie „Onion rings“ zum Beispiel „Zwiebel ruft an“ heißt. Selten so viel Spaß bei der Arbeit gehabt.

3. Was bringt Sie so richtig auf die Palme?

Dummheit, richtig tiefe bodenlose Dummheit. Ich könnte aktuelle Beispiele nennen, tu ich aber nicht, da rege ich mich nur auf.

4. Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf meine Kinder? Ja. Auch auf 15 Jahre Ehe mit meiner Frau und unsere gemeinsame CD „Das Beste aus meinem Liebesleben“.

5. Mit welcher historischen Figur/Person hätten Sie sich gerne zum Essen verabredet?

Jesus. Das mit der Brotvermehrung würde mich bei der Gelegenheit interessieren.

6. Über welche verpasste Gelegenheit ärgern Sie sich noch heute?

Ich wüsste was. Aber ich sag’s nicht.

7. Womit haben Sie ihr erstes Geld verdient?

Ich habe die evangelische Kirchenzeitung ausgetragen, war ’ne schöne Zeit.

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Der Lesekreis bedankt sich ganz herzlich bei Axel Hacke für die Teilnahme an unserer kleinen Online-Umfrage und freut sich schon auf das nächste Buch. 😉

Preis der Literaturhäuser 2012 geht an Feridun Zaimoglu

Seit 2002 wird der „Preis der Literaturhäuser“ jährlich vom Netzwerk der Literaturhäuser während der Leipziger Buchmesse für außerordentliche Text- und Präsentationsqualitäten an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben. Der Preis besteht aus einer Lesereise durch alle elf im Netzwerk vereinigten Literaturhäuser mit einem Gesamthonorar von 11.000 Euro sowie einem Empfang mit Laudatio in jedem besuchten Literaturhaus.

Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu, geboren am 4. Dezember 1964 in Bolu, Türkei, seit 1965 in Deutschland lebend, erhält den diesjährigen Preis der Literaturhäuser.

Jurybegründung
„Was Feridun Zaimoglu vorliest, es wird nicht beschrieben, es passiert †“ auf der Bühne, vor den Augen des Publikums. Mit unnachahmlicher Emphase schlägt Zaimoglu den Sätzen den Takt. Seine Romane †“ von Kanak Sprak über Leyla bis Ruß †“ mäandern zwischen analytischer Präzision und Liebesbrand†™, greifen mit vollen Händen ins Grimmsche Wörterbuch und suchen nicht zu verbergen, dass auch das dramatische Schreiben zu den Leidenschaften des Autors zählt.

Feridun Zaimoglu ist überdies ein streitbarer Gesprächspartner und ein Verfasser risikofreudiger Essays, etwa über „die Aufklärung als Opium der aufstrebenden Bürgerklasse†œ oder über den „Kulturkampf in Deutschland†œ, über Kopftuch und Minarett. Insgesamt offenbaren sich in Zaimoglus Arbeiten gerade jene Personengruppen als besonders stimmhaft, die in der gegenwärtigen Gesellschaft, beziehungsweise in ihrem Rücken, nur schwer hörbar sind,“ heißt es in der Begründung der Jury.

Lesereise
Feridun Zaimoglu wird vom 21. März bis 24. Mai 2012 zu Leseabenden durch die Literaturhausstädte reisen. Die Auftritte des Preisträgers und die Laudationes zu seinen Ehren finden statt am:

16.03. Preisverleihung auf der Leipziger Buchmesse, 17.30 Uhr, Blaues Sofa
17.03. Gespräch mit dem Preisträger am Stand von ARTE tv, Leipziger Buchmesse
21.03. Literaturhaus Berlin
26.03. Literaturhaus Leipzig
03.04. Literaturhaus Rostock
04.04. Literaturhaus Hamburg
03.05. Literaturhaus Graz
08.05. Literaturhaus Salzburg in Kooperation mit der Universität Salzburg
(Veranstaltungsort: Edmundsburg (Zweig-Centre))
15.05. Literaturhaus Köln
16.05. Literaturhaus Frankfurt
22.05. Literaturhaus Stuttgart (Veranstaltungsort: Theaterhaus)
23.05. Literaturhaus München
24.05. Literaturhaus Zürich

Quelle: Literaturhaus.net

Lesung mit Inge Löhnig in der Münchner Krimibuchhandlung Glatteis am 26.01.2012

Inge Löhnig stellt am Donnerstag, den 26. Januar 2012, um 20.00 Uhr, in der Krimibuchhandlung Glatteis ihren vierten Kriminalroman „Schuld währt ewig“ mit dem sympathischen Münchner Kommissar Konstantin Dühnfort vor.

Kurzbeschreibung
Eine einzige Sekunde hat Susannes Leben für immer verändert. Ein Kind ist tot. Für die junge Frau ein Alptraum, der nie endet, eine Suche nach Sühne, die vergebens ist. Dann sterben zwei Menschen. Sie wurden ermordet. Auch in ihrer Vergangenheit gibt es ein düsteres Geheimnis, eine Schuld, die für immer bleibt. Kommissar Dühnfort verfolgt einen Täter, der auf grausame Weise für seine Vorstellung von Gerechtigkeit sorgt. Ein Rächer, der Gleiches mit Gleichem vergilt und keine Gnade kennt.

Über die Autorin
Schon Inge Löhnigs erster Kriminalroman um Kommissar Konstantin Dühnfort, Der Sünde Sold, hat bei Kritikern und Lesern Begeisterungsstürme ausgelöst: „Meisterhafte Erzählkunst†œ schrieb die Süddeutsche Zeitung, auf krimi-couch.de wurde der Roman als „einer der besten aus 2008†œ gelobt. Inge Löhnig wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von München. Mehr Informationen über Inge Löhnig finden sich hier.

Eintritt: 7 Euro, Anmeldung: 089-2014844 oder info@glatteis-krimi.de

Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 04/2012

Platz 1 : Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson

Platz 2 : Aleph von Paulo Coelho

Platz 3 : Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt von Dora Heldt

Platz 4 : Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner von Kerstin Gier

Platz 5 : Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck von Jussi Adler-Olsen

Platz 6 : In Zeiten des abnehmenden Lichts

Platz 7 : Schändung von Jussi Adler-Olsen

Platz 8 : Eragon 04 – Das Erbe der Macht von Christopher Paolini

Platz 9 : Der Friedhof in Prag von Umberto Eco

Platz 10 : Schoßgebete von Charlotte Roche

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 04/2012

Platz 1 : Der Beobachter von Charlotte Link

Platz 2 : Der Feind im Schatten von Henning Mankell

Platz 3 : Zwei ein einem Tag von von David Nicholls

Platz 4 : Das geheime Vermächtnis von Katherine Webb

Platz 5 : Vampire küsst man nicht von Lynsay Sands

Platz 6 : Verblendung von Stieg Larsson

Platz 7 : Erbarmen von Jussi Adler-Olsen

Platz 8 : Alle Rache will Ewigkeit von Val McDermid

Platz 9 : Der Verehrer von Charlotte Link

Platz 10 : Mädchenfänger von Jilliane Hoffman

Quelle: Spiegel Online Kultur