Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 33/2011

Platz 1 : Erlösung: Der dritte Fall für Carl Mørck von Jussi Adler-Olsen

Platz 2 : Schändung von Jussi Adler-Olsen

Platz 3 : Der schönste Fehler meines Lebens von Susan Elizabeth Phillips

Platz 4 : Der Regler von Max Landdorff

Platz 5 : Schutzpatron von Volker Klüpfel und Michael Kobr

Platz 6 : Winterkartoffelknödel von Rita Falk

Platz 7 : Hummeldumm von Tommy Jaud

Platz 8 : Todestoß von Karen Rose

Platz 9 : Alles inklusive von Doris Dörrie

Platz 10 : Für Eile fehlt mir die Zeit von Horst Evers

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 33/2011

Platz 1 : Das Orchideenhaus von Lucinda Riley

Platz 2 : Erbarmen von Jussi Adler-Olsen

Platz 3 : Zwei ein einem Tag von von David Nicholls

Platz 4 : Schneewittchen muss sterben von Nele Neuhaus

Platz 5 : Das zweite Leben des Herrn Roos von Håkan Nesser

Platz 6 : Eine unbeliebte Frau von Nele Neuhaus

Platz 7 : Wer Wind sät von Nele Neuhaus

Platz 8 : Eisige Nähe von Andreas Franz

Platz 9 : Die Dienstagsfrauen von Monika Peetz

Platz 10 : Schattenspiel von Charlotte Link

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Literaturverfilmung: Daniel Radcliffe in „Die Frau in Schwarz“ [Trailer]

Der junge Anwalt Arthur Kipps (Daniel Radcliffe) reist in eine gottverlassene Gegend, um den Nachlass einer verstorbenen Klientin zu ordnen. In dem Haus mitten im Moor stößt er auf lang gehütete Geheimnisse und begegnet immer wieder einer mysteriösen Frau in Schwarz. Als er dann auch noch geheimnisvolle Stimmen hört, ahnt er, dass er einem grauenvollen Geschehen auf der Spur ist…

Der Trailer zum Film „The Woman in Black“ ist wirklich unheimlich und Daniel Radcliffe kaum wiederzuerkennen. Kinostart soll im Februar 2012 sein, bis jetzt steht noch kein deutscher Termin fest.

Die 69-jährige Susan Hill gehört zu den erfolgreichsten Autorinnen Großbritanniens. Die Frau in Schwarz (orig. Titel The Woman in Black – 1982) zählt zu den bekanntesten Schauergeschichten und ist ein Dauerbrenner am Theater. Im Droemer Knaur Verlag erschien Anfang des Jahres eine Taschenbuchausgabe von „Die Frau in Schwarz„.

Amazon.de launcht Trade-In: gebrauchte Bücher gegen Gutscheine statt Bargeld

Seit dem 16.08.2011 stellt Amazon.de Kunden ein neues Geschäftsmodell zur Verfügung. „Trade-In“ heißt die neue Plattform, auf der gebrauchte Bücher verkauft werden können. Im Gegenzug erhalten Buchverkäufer statt Bargeld Amazon-Gutscheine, die nicht nur für neue Bücher, sondern für Produkte aus derzeit 25 Produktkategorien gültig sind. Die Handhabung ist denkbar einfach:

  • Kunden können sich unter www.amazon.de/trade-in über den Tauschwert des jeweiligen Buches informieren und anschließend ein vorfrankiertes Versandetikett ausdrucken, mit dem sie die Bücher kostenfrei einsenden können.
  • Nach Erhalt wird der Zustand der Bücher geprüft und dem Kunden anschließend der vereinbarte Wert gutgeschrieben.
  • Der Wert des Gutscheins wird automatisch auf das Gutscheinkonto des Kunden übertragen. Voraussetzung dafür ist, dass ein Buch die Qualitätskriterien erfüllt – beispielsweise unbeschädigt ist, nur wenige Gebrauchsspuren aufweist und keine persönlichen Anmerkungen enthält.
  • Wird ein Buch bei der Prüfung aufgrund seines Zustands nicht als „gut erhalten†œ eingestuft, können Kunden sich entscheiden, ob die Bücher an sie zurückgeschickt werden sollen oder ob Amazon die Bücher für den Kunden entsorgen soll.
  • Der Eintausch-Preis für ein gebrauchtes Buch orientiert sich am Neupreis eines Buches sowie an der aktuellen Kundennachfrage.

Aktuell führt Jussi Adler-Olsens Thriller „Schändung“ die Liste der „Trade-In Topseller“ an. Neu kostet das Taschenbuch 14,90 Euro. Verkäufer, die ihre gut erhaltene Ausgabe über „Trade-In“  anbieten, erhalten einen Gutschein in Höhe von 4,90 Euro.  Auf dem Amazon MarketPlace bieten derzeit 18 Kunden ihre Ausgaben gebraucht zum Verkauf.

Der preiswerteste Anbieter verlangt 10,50 Euro plus 3 Euro Versandkosten. Warum sollte dieser Anbieter nun seine Ausgabe statt für Bargeld für einen Gutschein hergeben, der zudem mehr als 5 Euro unter dem Preis liegt, den er auf dem MarketPlace erzielen kann? Die Vorteile beim Verkauf über „Trade-In“ liegen darin, dass der Verkäufer, vorausgesetzt das Buch wird von Amazon akzeptiert, relativ schnell über den angebotenen Betrag verfügen kann. Mit dem Ausdruck des Versandetiketts und dem Verschicken des Buches ist der Vorgang abgeschlossen.

Auf dem MarketPlace hat man wesentlich mehr Arbeit mit dem Verkauf gebrauchter Bücher und zahlt in der Regel 0,99 Euro Gebühren. Abgesehen davon weiß man nie genau, ob und wann das angebotene Buch gekauft wird. Dennoch erscheint es völlig unrentabel, einen Bestseller wie „Schändung“ über „Trade-In“ anzubieten und auf 50% des Gewinns zu verzichten.

Für wie viel Geld Amazon nun die zurückerworbenen, gebrauchten Bücher neu anbietet, ist nicht bekannt. Ebenfalls ist nicht erkennbar, wie Amazon sie wieder zum Verkauf anbietet. Weiterhin bleibt abzuwarten, ob Amazon den MarketPlace nicht vielleicht ganz abschafft und das Geschäft mit den gebrauchten Büchern alleine betreibt. Der Vorteil für Amazon liegt klar auf der Hand. Der Onlinehändler bindet die Verkäufer über „Trade-In“ und generiert über die Gutscheine auf jeden Fall neue Umsätze.

Welche Auswirkungen das auf den Buchmarkt hat, ist noch gar nicht abzusehen.

 

Redakteure der Süddeutschen Zeitung streiken… mal wieder!

Die Süddeutsche Zeitung wird wieder bestreikt. Ein Großteil der SZ-Redaktion legte die Arbeit nieder, heißt auf der Titelseite der heutigen, sehr dünnen Ausgabe. Landkreisausgaben erscheinen gar nicht, der München- und Bayern-Teil wurde reduziert. Der Streik soll voraussichtlich noch andauern.

Wer die SZ täglich kauft, kann an solchen Tagen darauf verzichten. Für Abonnenten ist das nur nervig, weil man 2 Euro für etwas bezahlt, was man so nicht bestellt hat. Wenn die Fluglotsen streiken wollen, erfährt man davon über die Zeitung. Wenn Redakteure der SZ streiken, erhält man keine Hintergrundinformationen, zumal die Süddeutsche seit 2008 keine eigene Pressestelle mehr hat.

Es ist anzunehmen, dass es mal wieder ums Geld geht. Bereits im Mai 2011 wurde die SZ von ungefähr 150 der 300 beschäftigten Journalisten bestreikt. Es ging um Tarifkürzungen. Das Urlaubsgeld sollte für alle gestrichen werden, die Gehälter für Neueinsteiger auf nur 35.000 Euro festgelegt werden. Im Mai trennten sich die Gewerkschaft Ver.di und der Arbeitgeber ohne Ergebnisse.

Wahrscheinlich geht es nun in eine neue Runde, aber Genaues weiß man eben nicht.