Black Dagger Ladies Online †“ New Orleans [Kapitel 4]

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New Orleans
Kapitel 4

New Orleans

Er wusste, dass die Gefühle, die sie für einander empfanden, nicht richtig waren. Was wird nach ihrer Ankunft in New Orleans passieren, werden sich dort ihre Wege für immer trennen?
Als Kerstin kurze Zeit später zusammen mit Tim ihre Kabine verließ, lief Lilli ihnen über den Weg. Lilli setzte ihr berühmtes Lausbubenlächeln auf: „Na, ihr beiden, Henkersmahlzeit?“ Kerstin bekam ein wenig rote Ohren und Tim ließ ein breites Grinsen erstrahlen: „Und ihr habt ein wenig gezündelt?“ Jetzt bekam Lilli leicht rosafarbene Bäckchen: „Ja, aber jetzt ist wieder alles unter Kontrolle. Wir hatten, beim Basteln, ein paar Schaltkreise überhitzt. Wir wissen jetzt wo der Fehler war, Lucy und Gavin sind im Rechenzentrum schwer damit beschäftigt. Wenn sie fertig sind, haben wir unsere Kapazität vervierfacht!†œ
„Und, wohin willst du so schnell?“ „Ich muss zu Duncan in die Computerzentrale. Sweetlife und Eric haben uns Funkbilder von den Dragons, die nach New Orleans aufgebrochen sind, geschickt. Wir haben sie durch unsere Suchprogramme laufen lassen, und anscheinend haben wir ein paar Treffer gelandet. Ich muss los, Duncan wartet! Bis später.“ Und schon eilte Lilli davon.
Duncan erwartete sie an der Tür. „Hallo Duncan, konnten wir alle identifizieren?“, fragte Lilli. „Nicht ganz, aber acht von zehn haben wir schon. Aber das ist jetzt nebensächlich. Du hast nämlich einen Hammertreffer gelandet.“ Duncan lachte über Lillis erstaunten Gesichtsausdruck und zog sie in die Zentrale. Der Raum hatte gigantische Ausmaße und beherbergte mehrere Großrechner, die sich hinter einer riesigen Glaswand befanden. Vor der Glaswand standen mehrere Computerbildschirme, über die fortlaufend Fahndungsfotos und Datensätze liefen. In der Mitte des Raumes stand ein riesiger Konferenztisch, ebenfalls aus Glas, der an vier Plätzen zusätzlich mit Touchscreen-Flächen versehen war. An der Wand gegenüber der Tür hing ein riesiger Bildschirm, auf dem im Moment nur ein Flimmern zu sehen war.
Duncan setzte Lilli an die Stirnseite des Konferenztisches, zog sich einen Bürostuhl herbei und ließ sich, neben sie, auf den Stuhl plumpsen. Sein Gesicht strahlte, wie das der Kinder wenn sie vorm Weihnachtsbaum standen. Lilli sah ihn erstaunt an: „Ja, und, was ist nun der Hammer?“ Duncan drehte sich zum Tisch und tippte auf einem der Touchscreen herum, immer noch dieses Dauergrinsen im Gesicht. Auf dem riesigen Bildschirm erschien sofort ein gestochen scharfes Bild von einem Friedhof. Lilli starrte auf den Bildschirm, dann sprang sie jauchzend vom Stuhl, beide Hände zu Fäusten geballt:†œ Ja, ja, ja, ja. Ich bin ja so geil!†œ Duncan sah ihr lächelnd zu „Herzlichen Glückwunsch! Hochachtung, ich hätte nie gedacht, dass du den NASA-Satelliten knacken könntest. Aber du hast es tatsächlich geschafft.“ Lilli ließ sich auf ihren Stuhl fallen, atmete erleichtert und zufrieden aus. „Und, was haben wir auf den Bildern?“ „Dafür, dass wir uns die halbe Nacht um die Ohren geschlagen haben, werden wir fürstlich belohnt. Wir haben phantastische Bilder von der ganzen Anlage. Wir konnten schon zwei versteckte Ein- und Ausgänge erkennen. Und die Verteidigungsanlagen haben wir auch schon analysiert. Wenn uns die NASA nicht rauswirft, können wir unseren Einsatz chirurgisch genau planen! Das ist einfach genial! Danke Lilli!“ Duncan sprang auf, riss Lilli von ihrem Stuhl und drückte ihr einen dicken Kuss auf den Mund. Lilli hatte ihre Arme abwehrend vor die Brust gezogen, sie bog den Kopf etwas zurück und räusperte sich verlegen.
„Oh, entschuldige!“ Duncan setzte sie sofort wieder auf den Boden ab, trat einen Schritt zurück und schaute schuldbewusst auf den Boden. Der Hüne von 2 Metern stand vor Lilli wie ein Schuljunge, der etwas ausgefressen hatte. Bei diesem Anblick musste sie laut loslachen.

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„Entschuldigung angenommen, ich bin nur etwas erschrocken! Wegen der NASA müssen wir uns keine Gedanken machen. Ich habe mein Signal so gut versteckt, die merken gar nicht, dass wir mit von der Partie sind.“ „Gut, machen wir uns auf den Weg zur Besprechung, mal hören, was es sonst noch Neues gibt.“ Duncan, wieder ganz gelöst, legte eine Hand in Lillis Rücken und führte sie galant zur Tür hinaus.
Die beiden bogen gerade um die nächste Ecke, als Fernando mit Doc aus seinem Arztzimmer kam. „Seid ihr auf dem Weg zur Lagebesprechung?“, fragte Doc, „da schließen wir uns doch an.“ Doc hakte sich bei Duncan unter: „Na, ihr Feuerwerker, habt ihr uns was Spannendes zu berichten?“ „Ja, Lilli hat es geschafft, den NASA-Satelliten…“, und schon waren die beiden in ein Gespräch vertieft.
Während Fernando neben Lilli herlief, betrachtete diese, sehr interessiert, das nicht vorhandene Muster auf dem Boden. Fernando blieb abrupt stehen, nahm entschlossen Lillis Hand und zog sie zu sich zurück. „Ich habe dich gesucht, nachdem du von der Party verschwunden bist. „Oh, ich war mit Lucy, Gavin und Duncan die ganze Nacht im Computerraum. Wir hatten verschiedene Sachen an den Computern vorzunehmen. Das war eine langwierige Sache.“ „Ich wollte mit dir reden. Ich wollte über uns reden!“ Lilli machte sich von Fernando los, verschränkte bockig ihre Arme vor der Brust und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand. „Es gibt kein uns! Ich habe dir doch gesagt, dass ich nur ein Abenteuer wollte und den habe ich bekommen. Ende der Geschichte!“, sagte sie trotzig. Fernando stand blitzschnell vor ihr und stemmte seine Arme links und rechts neben Lilli gegen die Wand, damit sie ihm nicht entkommen konnte. „Das ist nicht wahr, Lilli!“, schleuderte er ihr ins Gesicht. „Du empfindest etwas für mich. Deine schönen Augen verraten Dich“, sagte er etwas sanfter. „Warum wehrst du dich so dagegen? Auch ich bin dabei mich in dich zu verlieben. Lass es doch einfach geschehen. Lass uns zusammen erleben, wo das hinführt.“ Lilli sah Fernando an, sie rang sichtlich mit sich. „Ich kann das nicht. Ich darf das nicht!“, stieß sie gequält hervor. „Wenn ich noch jemanden verliere, der mir etwas bedeute…“, flüsterte sie dann und senkte ihren Blick auf den Boden. Fernando legte eine Hand unter ihr Kinn und zwang sie zärtlich, ihn wieder anzusehen. „Also bedeute ich dir etwas.“ Lilli schloss die Augen, aus denen jetzt Tränen tropften und hauchte ein kaum zu hörendes Ja. Fernando nahm sie fest in seine Arme und vergrub sein Gesicht in ihrem Strubbelhaar. „Lilli, du kannst dich auf mich verlassen. Du wirst mich nicht verlieren. Ich habe jetzt schon fast 250 Jahre auf dem Buckel und es werden ganz sicher noch einige dazu kommen.“
Lilli löste sich von ihm und fing an zu lachen. Fernando lächelte sie etwas verunsichert an. „Habe ich einen Witz gemacht, ohne es zu merken?“ Lilli gluckste: „Da bin ich ja hundert Jahre älter, als du. Willst du überhaupt eine Oma haben?“ „Da habe ich wohl was nicht mitbekommen. Wieso hundert Jahre älter?“ Lilli setzte wieder ihr Lausbubengesicht auf und strich mit den Händen ihre Haare an den Ohren zur Seite. Es wurden zwei süße, spitze Öhrchen sichtbar. „Ich bin eine Waldelfe und vor fünf Wochen, feierte ich meinen 343sten Geburtstag. Na, bin ich dir jetzt zu alt?“ Fernando strich, etwas ungläubig, mit den Fingern über Lillis Ohren und meinte dann belustigt: „Hammer, und ich dachte wir Ordensbrüder seien ein schräger Haufen. Aber ihr Mädels stellt ja wohl Alles in den Schatten. Was kommt denn da noch zum Vorschein?“ „Das wirst du noch früh genug erfahren. Aber jetzt müssen wir zur Besprechung. Die werden schon alle auf uns warten.“ Lilli fasste Fernandos Hand und zog ihn lachend Richtung Brücke.
Direkt hinter der Schiffsbrücke lag ein großer Konferenzraum. Er war vollgestopft mit Flipcharts, an denen Satellitenbilder hingen und in der Mitte stand der gleiche riesige Glastisch, wie im Computerraum. Natürlich waren schon alle versammelt. Duncan sah ihnen mürrisch entgegen und brummte: „So, seid ihr auch endlich mal da. Dann können wir ja anfangen!“
Ich blickte von den Unterlagen, die vor mir lagen auf, Fernando lächelte mich an und zwinkerte mir zu. Da schaute ich zu Lilli. Ich bemerkte das leichte Leuchten, das die Waldelfen manchmal ausstrahlten.

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Endlich war es jemandem gelungen ihre Mauern einzureißen. Sie war wieder glücklich und zuversichtlich. Sie war wieder meine Lilli, so, wie ich sie kannte.
„Nun Leute, es geht los!“, rief Duncan. „Bones!“
Bones erhob sich: „Die Seraphim macht weiterhin gute Fahrt und der Wetterbericht ist auch ausgezeichnet. Wir legen also heute Abend gegen 21.00 Uhr, Ortszeit, in New Orleans an.“
„Danke, Bones.“ „Wir haben also noch genügend Zeit, um unsere Operation genau zu planen und vorzubereiten. Lucy und Gavin haben unsere Rechner auf Vordermann gebracht, und Lilli konnte uns Zugang zu einem Satelliten der NASA verschaffen. Dadurch haben wir optimales Bildmaterial von unserem Einsatzort. Kate, konntest du dir schon ein Bild von den Sicherheitstüren an den Ein- und Ausgängen machen?“ Kate sprang auf. „Es ist das selbe System wie an eurer vermeintlichen Gruft – also dem Lagerraum mit den Doppelgängersärgen. Es dürfte für Lucy und Lilli kein Problem sein, die Türen zu öffnen. Allerdings sind vor den Türen Laserschranken installiert, die sich fortlaufend bewegen. Die müssen zuerst deaktiviert werden. Leider ist das von Außen nicht möglich. Aber Tim und Kerstin haben sich mit dem Problem schon befasst.†œ
„Kerstin, Tim wie sieht es aus?“ Tim stand auf und lief zu einer der Flipcharts. Er deutete auf ein Bild. „Also hier ist der Zugang, um den wir uns kümmern. Kerstin und ich haben uns die Bewegungen der Laser genau betrachtet. Lucy hat die Satellitenaufnahme auf den Computer übertragen und uns ein Programm erstellt, mit dem wir die Laser im Trainingsraum simulieren können. Kerstin hat schon angefangen, eine Choreografie einzustudieren. Damit bewegt sie sich durch die Laser. Wenn sie durch ist, lenkt sie mit Spiegeln die Strahlen ab. Dann können Lucy und Lilli sich die Tür vornehmen.“ Tim bewegte sich zum nächsten Bord, auf dem ein Bild des anderen Eingangs zu sehen war. „Dieser Zugang befindet sich im hinteren Bereich des Friedhofes. Wie ihr sehen könnt, ist dort ein dichtes Waldgebiet. Angie, Norbert, Kate und Fernando legen sich dort auf die Lauer und fangen alles ab, was aus diesem Zugang flüchten will. Bowen, Doc und Fernando haben inzwischen alle Waffen und unsere Munition mit Docs spezieller Legierung modifiziert. Also können wir unsere Gegner ohne Mühe kampfunfähig machen und festsetzen. Um die Verteidigungsanlagen hat sich Jean gekümmert.“
Tim setzte sich wieder auf seinen Platz neben Kerstin. Nun erhob sich Jean, der neben mir Platz genommen hatte. Ich war ein wenig erleichtert, denn auf meiner anderen Seite lümmelte sich Norbert auf seinem Stuhl herum und warf immer wieder giftige Blicke in Richtung Jean. Was zur Folge hatte, dass ich mich nicht gerade wohl zwischen den beiden fühlte. Jean stellte sich jetzt auch vor die Satellitenbilder. „Durch die Bilder von Sweetlife und Eric konnten wir alle Dragons, die wir in New Orleans antreffen werden, identifizieren. Sie gehören allesamt der Red Dragon Eliteeinheit an und sind absolut hervorragend ausgebildete Kämpfer, die sich sowohl mit allen möglichen Waffen, als auch im Nahkampf sehr gut auskennen. Bowen und ich gehen davon aus, dass sich jeweils drei oder vier von ihnen in den beiden Verteidigungsgräben verschanzen werden. Unsere Verbindungsleute vor Ort haben herausgefunden, dass die Dragons über vier Granatwerfer und jede Menge AK-47 Sturmgewehre verfügen. Sie verwenden ausschließlich Stahlmantelgeschosse mit einer speziellen Silberlegierung, was für die Wölfe unter uns ein größeres Problem darstellen dürfte. Doc und Bowen haben da aber etwas ausgeklügelt, das uns eine große Hilfe sein dürfte. Die Beiden haben spezielle Blasrohre angefertigt und die Pfeile mit der Speziallegierung von Doc präpariert. Damit dürften wir die meisten aus sicherer Entfernung betäuben können. Sobald Doc ihre Pfeile verschossen hat, gehen Bowen, Tim, Bones, Duncan und ich gegen die Übriggebliebenen vor. Wenn wir die Gräben ausgehoben haben, können Kerstin, Lilli und Lucy an ihre Arbeit gehen. Was wir allerdings im Inneren des Bunkers vorfinden werden, ist unsicher. Ab dem Zeitpunkt, an dem wir in den Bunker eindringen, müssen wir improvisieren. Aber das können wir ja auch perfekt.“

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Jean blieb stehen und sah zu Duncan, der erhob sich: „Ich danke euch allen für eure Vorbereitungen und Erläuterungen. Sehr gute Arbeit! Bones, setze dich bitte mit unseren Leuten in New Orleans in Verbindung und teile ihnen unsere Pläne mit und wann wir anlegen. Kate, kannst du bitte noch zusammenstellen, was wir an Transportmitteln, für unsere Ausrüstung brauchen, damit diese dann auch zur Verfügung stehen?“ Kate nickte Duncan zu und verließ mit Bones den Raum.
„So, Leute, trotz guter Vorarbeit haben wir noch Einiges zu tun, bis wir heute Abend an unserem Zielort ankommen. Also los an die Arbeit!“ Alle machten sich voller Tatendrang auf den Weg. Kerstin und Tim, die für das Meeting ihre Übungen unterbrochen hatten, gingen wieder in den Trainingsraum, um weiter mit den Lasern zu tanzen. Doc und Fernando verschwanden in der medizinischen Abteilung und stellten ihre Notfallausrüstung zusammen. Bowen, Norbert, Jean und ich kümmerten uns um unser Waffenarsenal. Lucy, Lilli und Gavin waren auch schon wieder bei ihren Computern und Bildschirmen, um die Bewegungen auf den Satellitenbildern zu überwachen. Duncan ging zu Kate und Bones, um noch letzte Anweisungen nach New Orleans durch zugeben. Es herrschte ein reges Treiben an Bord und eine kribbelnde Anspannung legte sich über das ganze Schiff. Wir alle waren heiß auf den Kampf!
Lilli, Lucy und Gavin arbeiteten eine Weile schweigend jeder für sich an den Computern. Gavin brach als Erster das Schweigen. „Wie sieht es mit den Firewalls aus Lilli? Und hast du unsere Spuren gut verwischt?“ Lilli blickte vom Bildschirm auf, runzelte ein wenig die Stirn und sagte: „Natürlich, alles paletti, ich habe die neuste Kasperski Sicherheitssoftware ein wenig überarbeitet. Da waren mir noch zu viele Lücken. Aber jetzt ist alles dicht.“ „Du hast Kasperski geknackt? Wow, nicht schlecht.“ „Außerdem hat Lucy die Intrusion-Detection-System-Module so modifiziert, dass wir jeden, der bei uns rein will, zurück verfolgen und lokalisieren können. So entkommt uns keiner!†œ, sagte Lilli und bedachte Lucy mit einem anerkennenden Blick. Lilli und Lucy waren sichtlich stolz auf die bisherigen Sicherheitsvorkehrungen. Lilli konnte ein Gähnen nicht unterdrücken und räkelte sich auf ihrem Stuhl.
„Hey Lilli, du hast echt tolle Arbeit abgeliefert, ruh´ dich doch noch ein bisschen aus, Gavin und ich halten so lange die Stellung, ok?“ „Danke Lucy, das ist wirklich nett von euch, ich hab eine Runde Schlaf dringend nötig“, antwortete Lilli, zwinkerte Lucy zu und verschwand auch schon durch die Tür. Gavin und Lucy konzentrierten sich wieder auf die Monitore, die Stille wurde nur durch das Klicken der Tastaturen unterbrochen.
Lucy hatte noch nie in einem voll ausgerüsteten Elektronik-Labor wie diesem gearbeitet. Der Boden war stahlgrau gefliest, und die blassgrün gestrichenen Wände waren mit unzähligen Bildschirmen bedeckt. Ein halbes Dutzend leicht getönter Oberlichter ließen gerade so viel Tageslicht und Wärme in den Raum, dass keines der empfindlichen Geräte Schaden nahm. Und die Geräte waren derart rattenscharf, dass man sich wahrscheinlich regelrecht an ihnen schnitt. Es gab Daten- und Kommunikationszentren, einschließlich eines RX-5000K, der bisher noch gar nicht auf dem Markt war. Er käme frühestens in einem viertel, eher in einem halben Jahr heraus. Es gab drei Virtual-Reality-Stationen, eine Simulationsröhre, ein Holographie-Gerät sowie einen interstellaren Search-and-Scan-Navigator, den Lucy nur allzu gerne einmal ausprobieren würde. Sie wand sich ihrem Bildschirm wieder zu und prüfte wie weit die Simulation gediehen war, die sie vor ein paar Stunden gestartet hatte.
„Was für schnelle Finger du doch hast“, sagte Lucy bewundernd zu Gavin. „Und sie sind immer noch nicht müde.“ Gavin trat dicht an sie heran und schob eine Hand unter ihre Bluse. „Es wird ein bisschen dauern, bis der Computer mit der Arbeit fertig ist.“ „Hast du in der Zwischenzeit etwas zu tun?“, fragte er während seine Finger an ihrer Wirbelsäule herab tänzelten. Lucy atmete zischend ein. Sie legte den Kopf ein wenig zur Seite. „Höchstens eine Sekunde.“

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„So schnell bin nicht mal ich, aber für den Anfang …†œÂ  „Hallo. Geh´ und leg dich auch ein wenig hin, du musst total erledigt sein.“ „Nein, mir geht es prima, vielen Dank. Und außerdem brauch´ ich nicht so viel Schlaf“, sagte Lucy und leckte sich über die Hand. „Äh, was war das denn?“ „Oh, das?“ Erneut strich ihre Zunge über ihren Handrücken „Das machen Katzen halt manchmal.“ „Katzen?“ Ein paar Sekunden waren beide still. „Sag bloß, du wusstest davon nichts. Wer, denkst du, hat die ganze Zeit so schön geschnurrt?“ „Ich hätte es mir ja denken können, dass keine von euch Mädels „normal“ ist.“ „Ach, und das sagt ein Feuerelfe? Natürlich sind wir nicht normal. Wie denn auch. Wie sollten wir diesen Job ohne unsere besonderen Fähigkeiten erfolgreich erledigen? Weißt du, manche von uns sind schon sehr alt oder haben Wahnsinnskräfte, ich habe wie eine Katze sieben Leben. Na ja, nicht mehr ganz, aber wir sind alle nicht unsterblich.“ Gavin lächelte über Lucys euphorische Erklärung. „Ist ja gut, musst mich nicht gleich anfauchen.“
Plötzlich fing ein Monitor an zu piepsen und eine Nachricht blinkte auf. „Sieh mal, ich glaube, wir haben etwas gefunden. Dann lass uns den Dreckskerl mal unter die Lupe nehmen, der sich bei uns einschleichen wollte.“ Schon flogen Gavins Finger über die Tasten. Gavin arbeitete so konzentriert, dass Lucy sich kaum traute zu atmen. Mit sorgenvollem Blick schaute er zu Lucy auf. Die Luft knisterte vor Spannung. „Lucy, schau dir das an. Ich glaube, wir müssen alle sofort hierher beordern.“ „Das gibt es doch nicht. Das kann nicht sein. Das Signal kommt hier vom Schiff? Aber wer …?“ Gavin hörte schon nicht mehr zu. Er hatte bereits den stummen Alarm ausgelöst. Wer war der Eindringling? Gab es einen Verräter an Bord?
Als wir vier vor der Waffenkammer des Schiffes standen und Jean den Code für die Tür eingegeben hatte, murmelte Bowen: „Ich werde mal sehen, ob ich nicht Doc und Fernando irgendwie helfen kann. Hier werde ich im Moment sowieso nicht gebraucht, okay?“

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Ich konnte ein Grinsen nicht unterdrücken, und wir nickten ihm zu. Er verschwand eilig in Richtung Medizinische Abteilung. Mh, ich alleine mit Norbert und Jean? Hoffentlich geht das gut, und sie fallen nicht übereinander her, nachdem ich die Blicke gesehen hatte, die sie sich gegenseitig zuwarfen. Wir betraten also den schallisolierten Raum, und ich betrachtete staunend die gut gefüllten Regale und die offenen Schränke mit den neuesten und modernsten Waffen, die der Markt derzeit zu bieten hatte. Sogar einige Bögen und Köcher mit Pfeilen hingen an den Wänden.
Doch mich interessierte nur der Schrank mit den Messern und den Wurfsternen. Ich nahm ein Messer aus der Halterung und wog es in meiner Hand. Wunderbar, es hatte genau das richtige Gewicht. Ich strich versonnen mit einem Finger über den Rücken…feinster, von Hand geschmiedeter Stahl, eine meisterliche Arbeit. Genauso gut waren die Sterne angefertigt worden. Suchend sah ich mich um und entdeckte weiter hinten den Schießstand mit den Scheiben und dem „Pappkameraden“. Ich schleuderte das Messer genau in sein Herz, wirbelte um die eigene Achse und schickte zwei Sterne hinterher. Einer traf den Pappkameraden genau zwischen die Augen, und der andere sirrte auf dem Messergriff. Jean sah mich verwundert an und sagte: „Na, dich möchte ich aber nicht zum Feind haben.“ Norbert sah nervös auf seine Armbanduhr und fragte ohne aufzublicken: „Wer möchte Kaffee? Ich glaube, ich hole uns welchen.“ Sprach`s,  und schon war er zur Tür raus. Was war das denn jetzt? Fragend sah ich Jean an, doch der zuckte nur mit den Achseln und begann mir einige der neusten Waffen zu erklären. Doch ich hörte nur mit halbem Ohr zu und blickte immer wieder zur Tür. Komisch, wo Norbert nur bleibt? Es kann doch nicht… Plötzlich fing das Licht über uns an zu flackern. Jean erstarrte und konzentrierte sich auf das mittlerweile in einen nur für ihn erkennbaren Rhythmus übergegangene Blinken. „Stummer Alarm“, flüsterte er, „wir müssen sofort in die Kommandozentrale, schnell!“ Er packte mich am Arm und zog mich mit sich. Als wir dort ankamen, waren schon alle versammelt. Nur Norbert fehlte. Doch da sah ich ihn aus dem Augenwinkel durch eine versteckte Tür in der Wand den Raum betreten. Die anderen hatten nichts bemerkt. Er setzte sich weit von mir entfernt in einen Sessel. Ich runzelte die Stirn – merkwürdig! Und wo war jetzt mein Kaffee?
Duncan stand auf und augenblicklich wurde es totenstill.
„Ich will gleich zur Sache kommen. Gavin hat ein uns allen unbekanntes Signal auf dem Monitor entdeckt, das nach draußen sendet“. Er sah uns sehr ernst an. „Ihr wisst, was das bedeutet? Wir haben einen Verräter unter uns!“ Wieder machte er eine Pause und wir Mädels sahen uns fragend an. Wir merkten, wie schwer es ihm fiel weiter zu sprechen. Er räusperte sich und sah Norbert direkt an. Ein ungutes Gefühl beschlich mich.
„Das Signal kam direkt aus deiner Kabine, Norbert! Du warst doch mit Angie und Jean in der Waffenkammer, oder nicht?“ Duncan sah mich direkt an und ich schüttelte entsetzt den Kopf. Oh mein Gott! Norbert wich meinem fragenden Blick aus und da wurde mir schlagartig alles klar! Es ist wieder passiert! Wieder hatte ich einem Verräter vertraut. Mir wurde eiskalt und ich fing an zu zittern. Etwas zersprang in mir und mir wurde übel. Ich merkte, wie mir das Blut aus dem Gesicht wich. Langsam stand ich auf. „NEIN!“, schrie ich und fühlte die entsetzten Blicke meiner Schwestern auf mir. „Oh, Angie“, flüsterte Lilli, „oh mein Gott.“ Ich konnte nicht aufhören zu schreien. Tränen schossen mir in die Augen. Endlich versagte meine Stimme und ich tastete mich rückwärts zur Tür, öffnete sie und das letzte was ich hörte, war Lillis Stimme: „Lasst sie, ich werde es euch erklären.“
Blind vor Tränen rannte ich die Gänge entlang. Immer wieder hörte ich seine Stimme in meinem Kopf: „Vertrau mir! Du kannst mir vertrauen!“ Ich hielt mir mit beiden Händen die Ohren zu und stolperte in die nächste leere Kabine, die ich finden konnte. Ich hatte keine Kraft mehr und legte mich einfach in der Dunkelheit auf den Boden.
Ich umklammerte meinen Oberkörper, und dann kam alles wieder hoch. Das, was vor einigen Jahren passiert war, als meine große Liebe mich benutzt und verraten hatte. Der Mord an Lillis Partner, all die schrecklichen Dinge.

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Er war auch ein Vampir und sah umwerfend aus. Groß und schlank, Muskeln an der richtigen Stelle, tiefbraune Augen, schwarze Haare, und einen Charme, dem keiner widerstehen konnte. Ich war ihm sofort verfallen und er mir, so schien es, auch. Er nannte sich „Zorro“. Nur wusste ich damals nicht, dass er ein falsches Spiel mit mir spielte. Er war der Kopf einer Bande von bösartigen Vampiren, die die „Schwarze Pest“ genannt wurde. Durch mich wollte er an Informationen über unsere Sweetlife und deren Tochter Kerstin, unsere Meisterkämpferin, rankommen. Kerstins Vater ist unser Waffenmeister Wishes. Zorro wollte sie beide töten. Sweetlife ist nicht nur unsere Chefin, sie ist auch eine Halbgöttin. Ihr Vater war ein Sterblicher und ihre Mutter eine Muse. Die schwarze Pest hatte es sich zur Aufgabe gemacht, alle Halbgötter und ihre Nachkommen von der Erde verschwinden zu lassen.
Als er mir nicht die gewünschten Informationen entlocken konnte, wollte er mich umbringen. Doch Lillis Partner kam dazwischen und wurde statt meiner getötet.
Es hat sehr lange gedauert, bis wir darüber hinweggekommen waren. Sehr lange. Und nun sollte sich die ganze Geschichte wiederholen? Oh mein Gott, was habe ich denn verbrochen, dass ich immer auf den Falschen reinfalle? Ich wischte mir die Tränen ab und hoffte, dass es die letzten waren, die ich für einen Mann vergossen hatte. Zum Glück benutzte ich so gut wie nie Make-up, sonst hätte ich jetzt die schönsten Panda-Augen!
Plötzlich öffnete sich die Tür und das Licht wurde eingeschaltet. Jemand trat ein und kniete sich vor mich hin. Es war Jean. Ohne ein Wort zu sagen nahm er mich in seine starken Arme und drückte mich an seine Brust. „Hier bist du ja, alle suchen dich“, flüsterte er in mein Haar und strich mir sanft über den Rücken. „Meine Angie“, raunte er leise, als ich mich an ihn klammerte. Ich konnte jeden Trost gebrauchen, den ich kriegen konnte. Seinen warmen Lippen glitten aufreizend langsam über mein Gesicht, den Mund sparte er aus. Dann zog er mich so vorsichtig auf seinen Schoß, als ob ich zerbrechlich wäre. Er nahm mein Gesicht in seine Hände. Seine Augen musterten mich verwundert. Dann sagte er ganz leise: „Du bist wunderschön, wenn du geweint hast.“ Ja klar, dachte ich, und meine Nase besonders, die leuchtet jetzt bestimmt in einem ganz entzückenden Rot.  Mit einem lauten Stöhnen riss er sich von mir los und sah mich traurig an. „Was ist?“, fragte ich ihn leise und strich mit meinem Finger sachte über seine Unterlippe. „Ich darf das nicht tun“, sagte er verzweifelt, rückte ein Stückchen von mir ab und blickte starr auf den Boden. „Norbert ist unschuldig! Es waren diese kleinen widerlichen Ratten Don und Hack. Sie konnten sich befreien und sind in Norberts Kabine eingebrochen. Sie haben versucht, mit dem Festland Kontakt aufzunehmen. Ob es ihnen gelungen ist, wissen wir noch nicht. Norbert wollte mit dir noch einige Zeit alleine in einer der hinteren Kabinen verbringen, bevor der Kampf losgeht, und hat diese ein bisschen aufgepeppt, als er angeblich für uns den Kaffee holen ging.
Lilli hat uns gerade die Geschichte mit Zorro erzählt, da kam Bowen mit den zwei Vollpfosten im Schlepptau rein. Es tut mir so Leid, was da eben passiert ist, oder beinahe, aber ich konnte einfach nicht widerstehen.“ Ich unterbrach ihn: „Oh…oh mein Gott“, was mach ich jetzt bloß?
„Wie wäre es mit einer wohltuenden Medizin, Süße?“ Doc stand auf einmal in der Tür, ich hatte sie gar nicht kommen hören. „Ich glaub, ich geh dann mal besser“, sagte Jean und verließ die Kabine. „Ein Drink wäre mir lieber, aber vorm Einsatz trinken, ist wohl keine so gute Idee.“ „Hm, vielleicht hilft dir ja das.“ Sie streckte einen Arm raus in den Flur und zog einen ziemlich blassen Norbert hinein.

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„Schätze, ihr habt da etwas zu besprechen, und ich glaube, Norbert wollte dir eigentlich etwas zeigen.“ Doc grinste ihr undurchsichtiges Grinsen, verließ den Raum, schloss leise die Tür hinter sich und machte sich zurück auf den Weg in die Krankenstation. Lilli und Lucy wollten sich Norberts PC genauer ansehen und herausfinden, was Don und Hack veranstaltet haben. Jean und Bones verhörten die beiden, und alle anderen gingen wieder ihren Vorbereitungen nach. Die Krankenstation war wirklich perfekt ausgestattet. Wie in einem richtigen kleinen Hospital gab es ein Krankenzimmer und einen voll funktionstüchtigen OP-Raum. In einem separaten Zimmer neben dem Behandlungsraum wurde das medizinische Equipment gelagert. Hier stand auch reichlich gefüllter Medikamentenschrank gelagert. Doc und Fernando waren fleißig dabei, jeweils eine Tasche mit dem Notwendigsten zu bestücken – Verbandsmaterial, Nähzeug und einige Phiolen mit Spezialtränken. Sie arbeiteten still nebeneinander und aus den Lautsprechern in der Decke dröhnte laute Rockmusik, Doc liebte Musik. Sie wandte sich vom Behandlungstisch ab und ging in das Nebenzimmer, um noch ein paar starke Schmerzmittel einzupacken. Da hörte sie Fernando mit jemandem sprechen. Als sie zurück in den Behandlungsraum kam, war Fernondo verschwunden, die Musik auf ein Minimum reduziert und Bowen saß auf dem Behandlungstisch in der Mitte des Raumes neben der Tasche, die Doc gerade packte. Bowen trug, wie alle anderen auch schon, seine Einsatzkleidung. Die schwarzen Lederklamotten standen ihm unheimlich gut. „Hi, Bowen. Was gibt´s? Beim Waffenpacken verletzt? Ich könnte dir ein Hello-Kitty-Pflaster anbieten.“ Sie lächelte ihn an. Er räusperte sich und wirkte verlegen. „Ich brauche ein Rezept für die Pille. Nein, im Ernst, ich wollte nur mal so vorbei schauen, dachte, ihr könntet vielleicht noch etwas Hilfe gebrauchen. Ich wollte eben schon hierher, aber da musste ich Don und Hack Vreße beim Solitär spielen unterbrechen.“ Doc lachte, dabei sah sie wirklich bezaubernd aus, sie wirkte auf Fremde eher unterkühlt, aber wenn man sie kannte, wusste man, dass sie zu der Kategorie „rauhe-Schale-weicher-Kern†œ gehörte, und in Bowens Gegenwart war sie ungewöhnlich herzlich. Sie legte das Schmerzmittel in den Koffer und erblickte darin einen schwarzen Karton mit einer schwarzen Schleife. Sie nahm ihn heraus, er war ziemlich schwer. „Mach ihn auf“, forderte Bowen sie auf. Doc löste die Schleife, hob den Deckel ab und nahm den Inhalt heraus. Sie grinste übers ganze Gesicht. „Was ist das denn? Oh, mein Gott.“ Sie hielt eine halbautomatische SIG Sauer 9 mm in der Hand, der Griff war komplett mit schwarzen Swarovski-Kristallen besetzt und auf dem Schlitten waren Docs Initialen eingraviert. Die Waffe war genau ihr Stil. „Kannst du mit so einem Teil umgehen?“ „Ja, natürlich, aber eigentlich kämpfen wir eher mit so ziemlich allem was eine Klinge hat und ich habe ja auch noch meine Kräfte.“ „Jane, hör mir zu, ich weiß nicht was uns heute Abend in New Orleans erwartet, und ich habe auf den Überwachungsvideos gesehen, wie du Hanson mit deinen Discokugeln k.o. gehauen hast, aber man kann immer in eine Situation geraten, in der man schnell handeln muss. Eine SIG kann da der beste Freund sein. Ich habe sie mit Hohlspitzgeschossen geladen. Zögere nicht, sie zu benutzen. Die Dragons dürfen wir wirklich nicht unterschätzen. Ich will, dass du sie heute Abend bei dir trägst und, dass du verdammt nochmal ohne einen Kratzer wieder an Bord zurückkommst.“ „Bowen, ich weiß gar nicht was ich sagen soll, also, ähm, Danke, das ist wirklich … “ Weiter kam sie nicht. Bowen rutschte vom Tisch herunter und küsste Doc, nahm ihr dabei die Waffe aus der Hand und stecke sie hinten in ihren Hosenbund. „Ich weiß schon wie du dich dafür bei mir bedanken kannst, leider ist es jetzt schon 20 Uhr, also verschieben wir das besser auf später†œ, sagte er mit einem verschmitzten Grinsen. Doc fühlte sich emotional verunsichert, sie hatte zwar so einige Affären zu verzeichnen, aber so richtig verliebt war sie bisher noch nie. Bowen löste etwas in ihr aus, das sie absolut nicht einordnen konnte. In seiner Gegenwart war sie glücklich, fühlte sich sicher und war trotzdem irgendwie angespannt. Das rote Telefon, das auf dem Schreibtisch in der Ecke stand, klingelte, und Fernando kam wieder in den Raum und hob ab. Nachdem er aufgelegt hatte, sagte er an die beiden gewandt: „Das war Duncan, er hatte ein nettes Pläuschchen mit den Zwergen. Schätze, dass uns ein Begrüßungskomitee in New Orleans erwartet.

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Don und Hack habe es geschafft eine E-Mail an die Dragons zu schicken und sie vorgewarnt, dass heute Abend eine Überraschungsparty steigen soll. Wir ankern die Seraphim direkt im Hafen des Mississippi-Delta und fahren in Vierergruppen mit den Schnellbooten versetzt an verschiedene Stellen an Land. Das sorgt für Verwirrung, und wir können unsere Fans einkesseln. So, eure Party-Outfits habt ihr ja schon an, dann nichts wie los. Hopp, Hopp.“ Die drei verließen die Station und gingen nach oben aufs Deck. Bowen wich die ganze Zeit nicht von Docs Seite.
Auf dem Oberdeck angekommen, warteten bereits die anderen. Nachdem sich Fernando zu Lilli gesellt hatte, begann Duncan mit der neuen Team-Aufteilung.
„Das Ziel befindet sich direkt hinter der St. Louis Kathedrale, nördlich des French Quarter. Zur Kathedrale gehört einer der größten Friedhöfe der Stadt. Wegen der tiefen Lage und dem feuchten Boden werden in New Orleans die Toten allerdings nicht beerdigt, sondern in Mausoleen bestattet. Diese Friedhöfe nennt man „Cities of the Dead“. Sweetlife und Eric haben herausgefunden, dass sich dort, auf dem Friedhof der St. Louis Kathedrale, ein wichtiger strategischer Kommandostandort der Red Dragon befindet. Das Mausoleum bietet ein geniales Versteck für ihre Doppelgänger. Wir wissen nicht genau, wann und wo die Dragons angreifen werden. Aber da sie gewarnt wurden, müsst ihr jederzeit auf einen Kampf gefasst sein. Wahrscheinlich wird der Angriff erst an Land erfolgen. Lilli und Lucy, ihr bildet mit Fernando und Gavin Team 1 und seid damit das erste schlagkräftige Quartett. Doc, Kerstin, Bowen und Tim, ihr gehört zu Team 2 und folgt ihnen nach 20 Minuten. Angie, Kate, Norbert und Bones bilden Team 3, ihr habt die Aufgabe den Rückweg zu sichern.“ Die Männer strahlten pure Energie aus, kampfbereit bis in jeden Muskel und alle Sinne geschärft, konnten sie ihren Einsatz kaum erwarten. Auch jede von uns war auf das Äußerste gespannt, endlich konnten wir dem Feind gegenüber treten. Team 1 sollte nördlich des French Quarter am Lake Oats Park an Land gehen, das zweite Team bekam die Order etwa eine Meile weiter westlich am Lake Vista Park zu landen. Das letzte Viererpack sollte direkt über den Mississippi River von Süden her dazu stoßen. „Treffpunkt am Friedhof ist um Punkt 0100. Uhrenvergleich…, okay! Haltet Kontakt mit den Handys! Machen wir diese gemeinen fiesen Schurken endlich fertig!“, ergänzte Duncan noch einmal mit Nachdruck.
Alle nickten zustimmend, Entschlossenheit zeigte sich auf den Gesichtern. Nachdem Lilli die Handys mit den jeweiligen Koordinaten versehen hatte, machte sich das erste Team auf den Weg zum Heck der Seraphim. Das Kreuzfahrtschiff ankerte mittlerweile im Mississippi-Delta, direkt in dem gigantischen Hafen von New Orleans. Die Seraphim verfügte über drei sehr schnelle Beiboote. Sie waren eine Sonderanfertigung mit einem 200 PS 16V E.F.I.-Motor und von der Werft in Miami gebaut worden. Der Rumpf war aus leichtem Glasfasermaterial gefertigt und hatte somit einen geringen Tiefgang. Kleine Schnellfeuerwaffen, jeweils eine an Steuerbord und Backbord montiert, und ein kleines Waffenarsenal von Schlag-, Wurf- und Feuerwaffen gehörten zur Ausstattung auf jedem Wasserflitzer. Die Boote waren am Heck an der Außenwand befestigt. Lucy bestieg als erste das kleine Kraftpaket, danach folgten Lilli, Gavin und Fernando. Sogleich wurden sie von Tiago über die Seilwinde zu Wasser gelassen. Lilli gab die Koordinaten des Lake Oaks Park über ihr Handy in den Bordcomputer ein. Inzwischen hatte Fernando das Schnellboot vom Mutterschiff gelöst. Langsam entfernten sie sich Richtung New Orleans Stadt, die Seeluft fuhr ihnen angenehm erfrischend über die Gesichter. Schweigend saßen Lucy und Gavin nebeneinander. Er hielt ihre Hand an seine Brust gepresst, so, als hätte er Angst sie zu verlieren. Fernando stand neben Lilli, die das Steuerrad souverän bediente und sie mühelos durch den Hafen steuerte. „Wann erreichen wir unseren Anlegeplatz?“, fragte er und sah Lilli liebevoll an.

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Ein Blick auf den Bordcomputer genügte. †œUm 23.00 Uhr Ortszeit. Wir haben also zwei Stunden Zeit, um zum Friedhof zu gelangen.“ Auf der Seraphim machte sich das Team mit Bowen, Doc, Tim und Kerstin bereit zum Ablegen. Weitere zwanzig Minuten später waren auch Angie, Norbert, Kate und Bones planmäßig zu ihrem Bestimmungsort unterwegs. Team 1 hatte inzwischen ihren Zielort erreicht. Gavin und Fernando sprangen zuerst aus dem Schnellboot. Instinktiv sondierten sie die nähere Umgebung. Lilli und Lucy standen nun ebenfalls auf der Piermauer und hatten sofort ein komisches Gefühl im Bauch. Verschwommen nahmen sie eine Gestalt wahr, die sich langsam auf sie zu bewegte. Oder war es Einbildung? Nein, im Gegenteil, noch drei weitere Gestalten näherten sich ihnen! Da Gavin, Fernando, Lilli und Lucy einen sehr ausgeprägten Geruchssinn hatten, konnten sie die Ghule zum Glück frühzeitig wittern. Der leicht süßliche Gestank drang in ihre Nasen. „Bäh, wie widerlich ist das denn?!“, flüsterte Lilli Lucy zu. „Jap, wie bei unserem Einsatz in Japan, einfach nur übelst… würg!“, antwortete Lucy leise, und da gab es für sie kein Halten mehr. Die Mädels zogen ohne Vorwarnung ihre präparierten Messer und schleuderten sie in die Körper der Ghule. Ein lautes Kreischen und Stöhnen signalisierte den Jungs, dass jetzt sie an der Reihe waren. Die beiden stürzten sich mit einer atemberaubender Geschwindigkeit auf die sich am Boden windenden Geschöpfe und trennten ihnen mit einem einzigen Ruck die Köpfe vom Rumpf. Diese schleuderten sie dann wie Bowlingkugeln in die Richtung der Mädels. Das letzte was die Ghule sahen, war das Grinsen von Lilli und Lucy, als diese ihre Köpfe über die Piermauer kickten. „Vier zu Null“, sagte Gavin mit einem breiten Grinsen zu Fernando. „Jep, Frauenpower“, antwortete Fernando und bedachte Lilli und Lucy mit einem bewundernden Ausdruck. Lilli griff zu ihrem Handy und informierte per SMS Angie und Kerstin über den Vorfall, um sie vor der möglichen Feindberührung mit Ghulen zu warnen. Zehn Minuten später legten Doc, Kerstin, Bowen und Tim am Zielpunkt an.

Kaum hatten sie das Boot verlassen, als allen Vier, aber besonders Tim, ein leichter, merkwürdig holziger, moschusartiger Geruch auffiel. Ein wenig irritiert gingen sie in die Richtung, deren Koordinaten Lilli in die Handys eingegeben hatte. Obwohl sie alle bei Dunkelheit ein hervorragendes Sehvermögen besaßen, konnten sie nichts Verdächtiges ausmachen.
Abgesehen davon beschlich sie das ungute Gefühl beobachtet zu werden. Sie hatten die Hälfte der Strecke hinter sich, als sie die ersten Fallen bemerkten. Dünne Fäden waren zwischen den Bäumen zu erkennen, die mit Sicherheit einen Alarm auslösen würden. Sie waren sehr gut präpariert. Dennoch war es für das zweite Team eine Kleinigkeit sie zu umgehen. Plötzlich wurde dieser seltsame Geruch stärker. Doc, Kerstin, Bowen und Tim beschlossen sich zu trennen um jeweils zu zweit weiter zu gehen. Doc und Bowen bewegten sich in westliche Richtung, Kerstin und Tim hielten sich etwas weiter östlich. Über ein Mini-Headset blieben sie in Verbindung. Sie waren ca. 10 Minuten getrennt unterwegs, als beide Pärchen gleichzeitig die Kameras in den Bäumen entdeckten. Okay, nun war klar, dass die Dragons wussten, dass vier Personen in ihrer Nähe waren. Trotzdem war noch niemand aus dem Feindeslager zu sehen. Sofort nahmen die vier wieder Kontakt zueinander auf und trafen kurze Zeit später wieder zusammen. Kerstin informierte per Handy Lilli und Angie über die Art der Fallen.

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Kaum hatte sie das Gespräch beendet, als mindestens 17 merkwürdig aussehende Gestalten vor ihnen auftauchten. Bowen schaffte es noch ein Foto mit dem Handy machen, um es Sweetlife zur Identifikation zu schicken. Es dauerte keine Minute bis die Antwort kam.
Vor ihnen standen Lutins. Eine gefährliche Mischung aus Halbwesen und Menschen.
Äußerlich waren sie nicht von Menschen zu unterscheiden. Nur auf einer Fotografie konnte man an ihren durchsichtigen, weißlich schimmernden Augen erkennen, dass diese Wesen nicht menschlich waren. Sie waren extrem gefährlich und außerdem hervorragende Nahkampfexperten, da sie eine sehr schwache Schmerzempfindlichkeit besaßen †“ also die besten Punshing-Bälle der Welt.
Man konnte sie nur Ausschalten, indem man mit dem richtigen Schlag das Ohr traf. Welches war egal. Wichtig war nur den genauen Punkt zu treffen. Gelang es jemanden, lösten sie sich sofort in Staub auf.
Nur gut, dass Sweetlife das alles in der kurzen Zeit herausgefunden hatte. Sie schickte noch eine Warnung an die anderen Teams.
Bowen und Tim schnappten sich die ersten zwei Lutins. Auch Doc und Kerstin gelang es jeweils einen unschädlich zu machen. Es war ein harter aber kurzer Kampf, übrig blieben nur vier Staubhaufen.
Aber nun war der Überraschungseffekt vorbei und der eigentliche Kampf begann. Ein aufdringlicher Gestank lag nun in der Luft. Kerstin schaffte noch zwei Lutins zu vernichten, und Doc hatte gerade wieder mit einem eleganten Fußtritt den nächsten unschädlich gemacht, als Bowen hart getroffen wurde. Er blieb für einen kurzen Moment bewusstlos liegen. Dadurch verlor Doc fast die Fassung. War sie eben noch zaghaft, drehte sie jetzt durch und wurde zu einer Kampfmaschine. Den Anblick von Bowen auf dem Boden konnte sie kaum ertragen. Sie schaffte es mit Leichtigkeit vier weitere Lutins zu Staub werden zu lassen. Tim hatte auch zwei zur Strecke gebracht. Damit Doc sich um Bowen kümmern konnte, stellten sich Kerstin und Tim schützend vor die beiden.
Die letzten vier wehrten sich heftig, aber auch sie waren zum Schluss nur noch Staub. Zärtlich berührte Doc Bowens Verletzung. Im Inneren ihrer Hand leuchtete es auf. Ein blass lilafarbenes Licht entströmte ihrer Handfläche und bewegte sich langsam auf die offene Wunde an Bowens Stirn zu. Als der Lichtstrahl die blutige Stelle erreicht hatte, schloss sie sich sofort. Doc sank, sichtlich erschöpft von dieser Kraftanstrengung, für kurze Zeit neben Bowen auf den Boden.  Dank ihrer heilenden Kräfte ging es Bowen schlagartig wieder gut. Er hob Doc behutsam auf und bedankte sich mit einem innigen Kuss bei ihr. Leidenschaftlich erwiderte Doc diesen Kuss, die Erleichterung darüber, dass Bowen nicht ernsthaft verletzt worden war, war ihr deutlich anzumerken. Tim räusperte sich verlegen und meinte: „Wow, Doc, ich wusste ja gar nicht, dass du eine Heilerin bist“!
Kerstin, die solche heilsamen Einsätze bei Doc schon oft gesehen hatte, schickte zwischenzeitlich eine SMS an alle Teams und Sweetlife um mitzuteilen, dass der Angriff erfolgreich abgewendet werden konnte. Woraufhin Sweetlife den Teams antwortete, dass es sich bei den Lutins um eine Weiterentwicklung der Ghule handelte †“ optisch nicht zu erkennen, nur der Moschusgeruch verriet sie.
Nun blieben nur noch 20 Minuten bis 0100. So schnell es ging, eilten Kerstin, Doc, Bowen und Tim weiter durch den Lake Vista Park in Richtung St. Louis-Friedhof.

Ohne weitere Scharmützel trafen wir, fünf Minuten vor dem vereinbarten Zeitpunkt, am Friedhof ein. Wir trafen uns im hinteren Teil des Friedhofes, der mit Bäumen und Büschen überwuchert war. Duncan und Jean waren mittlerweile auch eingetroffen und hatten auch gleich unser komplettes Equipment dabei. Lucy und Lilli stürzten sich gleich auf ihre Laptops und Lesegeräte, Doc bewaffnete sich mit ihrem neuen Blasrohr und den präparierten Pfeilen.

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Als wir dann alle bis an die Zähne, mit Messern, Wurfsternen, Schwertern und Pistolen bewaffnet waren, bildeten wir um Duncan einen Kreis. „OK, Leute nach den ersten Hürden, haben wir es ohne größere Probleme hierher geschafft. Jetzt geht es erst richtig los. Wir ziehen das hier jetzt durch, wie besprochen. Jeder weiß was er zu tun hat. Jean und ich haben allerdings gesehen, dass die beiden Unterstände leer sind. Also müssen wir damit rechnen, dass sich die Dragons und ihre Helfer auf dem Gelände verteilt haben, und uns aus dem Hinterhalt angreifen. Angie, Norbert, Kate, Fernando, ihr bleibt hier und beobachtet den Hinteren Ausgang. Passt aber auf Euren Rücken auf, nicht, dass sie euch umgehen und von hinten angreifen. Alle anderen kommen mit mir zum Vorderen Eingang. Seid ihr alle bereit?†œ Wir schauten alle mit grimmiger, entschlossener Miene zu Duncan und nickten ihm kurz zu.
Wir wollten uns gerade in Bewegung setzen, als Lilli stutzte. Als Waldelfe hatte sie ein supersensibles Gehör und ein Sehvermögen, dass alle anderen in den Schatten stellte. Wir Mädels blieben stehen und verhielten und ganz ruhig. „Was ist denn jetzt noch?†œ schnauzte einer von den Jungs. „Pscht! Lilli hört was. Wenn sie sich darauf konzentriert, kann sie die Mäuse husten hören. Also, Klappe halten!†œ schnauzte ich zurück. Lilli legte sachte eine Hand auf einen Baumstamm und lauschte. Anscheinend waren die Bäume ein Resonanzverstärker oder sie erzählten Lilli etwas. Ich wußte es nicht. Aber ich sah sie das öfter machen, wenn sie ihr Gehör einsetzte. „Es sind vier Männer und fünf Guhle. Sie nähern sich von Osten†œ, flüsterte Lilli. Wir schauten alle in die Richtung, die sie uns angegeben hatte. Natürlich sah aber keiner etwas. Nur Lilli konnte was sehen. Sie hatte mir einmal erklärt, dass ihre Augen wie ein Zoomobjektiv funktionieren, aber halt noch besser. Lilli schaute starr nach Osten:†œJa, es sind vier schwarz vermummte Männer mit Schwertern und Lanzen und fünf Guhle mit Äxten und Macheten. Sie sind noch 2000 Meter entfernt.†œ Die Jungs drehten sich zu ihr um und starrten sie ungläubig an. „Das kannst du sehen?†œ fragte Duncan. „Ja, und hören.†œ Lilli grinste und bog mit den Händen ihre Ohren etwas nach vorne: †œIch habe sehr spitze Öhrchen, die können so Einiges und meine Augen sind auch nicht schlecht.†œ
Ich drehte mich zu Duncan:†œ Die schaffen wir vier schon alleine. Macht Euch auf den Weg!†œ „Das weiß ich!†œ sagte Duncan, nickte uns zu und setzte sich mit den anderen in Bewegung. Norbert, Kate, Fernando und ich schlugen uns Richtung Osten in die Büsche. Wir verteilten uns auf einer Linie und schlichen, immer in Deckung bleibend, auf unsere Gegner zu. Zuerst sahen wir die Guhle. Von den Schwarzröcken war noch nichts zu sehen. Wir blieben hinter den Büschen versteckt und warteten, bis die Guhle an uns vorbei gestürmt waren. Fernando und Norbert nahmen sich die beiden äußeren vor. Mit ihren Samurai-Schwertern genügte ein präziser Hieb um den Guhlen den Kopf abzutrennen. Bevor sie es merkten, waren sie eigentlich schon tot. Kate und ich nahmen und die beiden in der Mitte vor. Ich ließ meine Wurfsterne fliegen, einer von links und einer von rechts. Ups, da war der Kopf schon weg. Kate hatte etwas mehr Mühe. Da sie etwas kleiner als ihr Guhl war, musste sie ihm auf den Rücken springen. Elegant wie eine Gazelle sprang sie auf ihn zu und noch bevor sie auf ihm landete, hatte sie schon ihren Langdolch durch seine Kehle gezogen. Als der Guhl umfiel, drückte sie sich von ihm ab und landete genauso elegant wieder auf ihren Füßen. Sie verzog angewidert ihr Gesicht:†œ Dass diese Typen so abscheulich stinken müssen!†œ
Inzwischen hatten uns jetzt auch die vier Dragonkämpfer erreicht. Und der letzte blöd dreinschauende Guhl. Wir standen Rücken an Rücken und waren von ihnen eingekreist. Norbert stupste mich an und meinte:†œ So, Mädels jetzt zeigt uns mal, was ihr wirklich drauf habt!†œ Das musste er mir nicht zweimal sagen. Mein erstes Messer flog schon und landete dem Ersten im Oberschenkel. Ich hatte zwar auf sein Herz gezielt, aber die schwarzen Jungs hatten ausgezeichnete Reflexe. Im letzten Moment konnte er mein Messer ablenken. Trotzdem war er kurzzeitig kampfunfähig, da er mein Messer aus seinem Bein zog, und ich konnte näher an ihn heran. Jetzt ging unser Tanz los. Wir umkreisten uns mit gezogenen Waffen und ich merkte, wie das Adrenalin durch meinen Körper jagte. Mir fiel nämlich auf, dass der Typ immer noch stand.

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Fortsetzung: Black Dagger Ladies Online †“ City of the Dead [Kapitel 5]

Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 51/2009

Platz 1 : Das verlorene Symbol von Dan Brown

Das verlorene SymbolKurzbeschreibung
Das verlorene Symbol ist die lange erwartete Fortsetzung von Dan Browns The Da Vinci Code (Deutsch: Das Sakrileg). The Da Vinci Code war ein internationales Phänomen mit weltweit 81 Millionen gedruckten Exemplaren. In Großbritannien war es sogar das meistverkaufte Taschenbuch aller Zeiten. Die Verfilmung war ebenso ein Riesenerfolg. Seit Mai 2009 läuft Angels and Demons (Deutsch: Illuminati) weltweit in den Kinos.
In seinem neuen Buch The Lost Symbol ist erneut Robert Langdon der Held. Die Leser werden wieder ab der ersten Seite mit Robert Langdon mitfiebern, wenn sie mit ihm auf eine spannende Entdeckungsreise voller Überraschungen gehen †“ und das Ganze in nur 12 Stunden Handlungszeit. Dan Browns Talent für das Geschichtenerzählen mit eingewebten historischen Elementen, Codes und Intrigen machen den neuen Thriller wieder zu einem echten „Pageturner“.
„Dieser Roman war eine seltsame und wundervolle Reise“, sagt Dan Brown selbst. „Das Ergebnis von 5 Jahren Recherche in eine 12-stündige Handlung einzuweben, war anregende Herausforderung. Robert Langdons Leben schreitet definitiv schneller voran als mein eigenes.“

Platz 2 : Limit von Frank Schätzing

LimitKurzbeschreibung
Mai 2025: Die Energieversorgung der Erde scheint gesichert, seit die USA auf dem Mond das Element Helium-3 fördern. Bahnbrechende Technologien des Konzerngiganten Orley Enterprises haben die Raumfahrt revolutioniert, in einem erbitter-ten Kopf-an-Kopf-Rennen versuchen Amerikaner und Chinesen, auf dem Trabanten ihre Claims abzustecken.
Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist.
Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum †“ und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht.

Platz 3 : Echo der Hoffnung von Diana Gabaldon

Echo der HoffnungKurzbeschreibung
Die Feder ist mächtiger als das Schwert
1777 †“ die Zeichen für einen Sieg der Kolonien im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten stehen schlecht. Nur Claire Randall, die Zeitreisende aus dem 20. Jahrhundert, und ihr geliebter Mann Jamie Fraser wissen, wie er ausgehen wird. Jamies Herz schlägt für die Aufständischen †“ doch sein unehelicher Sohn William kämpft in der britischen Armee …
Jamie weigert sich, zur Waffe zu greifen, doch er will mit dem gedruckten Wort in die revolutionären Kämpfe eingreifen. Dafür braucht er seine Druckerpresse, und die steht immer noch in Edinburgh. Während es in den Straßen der Kolonien schon nach Pulverdampf riecht, macht sich Jamie bereit für eine Rückkehr in die schottischen Highlands, mit Claire an seiner Seite.
Dort scheint seine Tochter Brianna, die im Jahr 1979 lebt, in Sicherheit. Doch mysteriöse Zwischenfälle lassen sie begreifen, dass in den Highlands gefährliche Geheimnisse aus der Vergangenheit ihrer Eltern ins Licht der Gegenwart drängen …
Der heiß ersehnte siebte Roman der Highland-Saga um Claire Randall und Jamie Fraser!
EXTRA: Farbiger Familien-Stammbaum zum Ausklappen im Schutzumschlag!

Platz 4 : Bis(s) zum Abendrot von Stephenie Meyer

Bis(s) zum AbendrotKurzbeschreibung
Bellas Leben ist in Gefahr. Seattle wird von einer Reihe rätselhafter Mordfälle erschüttert, ein offensichtlich blutrünstiger Vampir sinnt auf Rache. Und seine Spuren führen zu Bella. Aber damit nicht genug: Nachdem sie wieder mit Edward zusammen ist, muss sie sich zwischen ihrer Liebe zu ihm und ihrer Freundschaft mit Jacob entscheiden – wohl wissend, dass sie damit den uralten Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen neu entfachen könnte … „Bella?“ Das war Edwards Stimme hinter mir. Als ich mich umdrehte, sprang er leichtfüßig die Verandatreppe hinauf, die Haare vom Rennen zerzaust. Sofort nahm er mich in die Arme und küsste mich, genau wie vorhin auf dem Parkplatz. Der Kuss erschreckte mich. Edward wirkte so nervös, so angespannt, als er seine Lippen auf meine presste – als hätte er Angst, dass uns nicht mehr genug Zeit bliebe. Der Tag der Entscheidung rückt immer näher – was wird Bella wählen: Leben oder Tod?

Platz 5 : Atemschaukel von Herta Müller

AtemschaukelKurzbeschreibung
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. „Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15° C.“ So beginnt ein junger Mann den Bericht über seine Deportation in ein Lager nach Russland. Anhand seines Lebens erzählt Herta Müller von dem Schicksal der deutschen Bevölkerung in Siebenbürgen. In Gesprächen mit dem Lyriker Oskar Pastior und anderen Überlebenden hat sie den Stoff gesammelt, den sie nun zu einem großen neuen Roman geformt hat. Ihr gelingt es, die Verfolgung Rumäniendeutscher unter Stalin in einer zutiefst individuellen Geschichte sichtbar zu machen.

Platz 6 : Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

biss-zum-ende-der-nachtKurzbeschreibung
Wenn man vom dem getötet wird, den man liebt, hat man keine Wahl. Wie kann man fliehen, wie kämpfen, wenn man damit dem Geliebten wehtun würde? Wenn das eigene Leben das Einzige ist, was man dem Geliebten geben kann, wie kann man es ihm dann verweigern? Wenn es jemand ist, den man wirklich liebt? Ein Jahr voller Glück, aber auch voller Schmerz liegt hinter Bella. Ein Jahr, in dem sie fast zerbrochen wäre, weil ihre Leidenschaft für Edward und ihre innige Freundschaft zu Jakob einfach unvereinbar sind. Aber nun ist ihre Entscheidung gefallen. Unwiderruflich, auch wenn es so aussieht, als setze sie eine Entwicklung in Gang, die möglicherweise verheerend für sie alle ist.Noch hofft Bella, die verschieden Fäden ihres Leben wieder zusammenführen zu können, da droht alles für immer zerstört zu werden …

Platz 7 : Das andere Kind von Charlotte Link

Das andere KindKurzbeschreibung
Eine alte Farm, eine einsame Landschaft, ein düsteres Geheimnis aus vergangener Zeit. Mit tödlichen Folgen für die Gegenwart.
In der beschaulichen nordenglischen Küstenstadt Scarborough wird eine Studentin grausam erschlagen aufgefunden. Monatelang tappen die Ermittler im Dunkeln – dann geschieht ein ähnliches Verbrechen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Opfern ist dennoch kaum herzustellen. Die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond klammert sich an das allzu Offensichtliche: an ein Zerwürfnis innerhalb der Familie des zweiten Opfers. Lange Zeit ist ihr der Blick jedoch verstellt für das Gift, das in dieser Familie wirkt, und dessen Ursprung sie bis weit in die Vergangenheit hinein zurückverfolgen müsste. Bis hin zu einer grausamen Entdeckung an einem kalten Dezembertag vor dreißig Jahren. Und sogar bis in die Jahre des Zweiten Weltkriegs, als ein Kind auf geheimnisvolle Weise verschwand …
Es dauert fast zu lange, bis Valerie Almond begreift, dass ein kranker Täter seinen Hass und seinen Rachedurst noch nicht gestillt hat. Entsetzt erkennt sie, dass es für ihr Eingreifen schon zu spät sein könnte …

Platz 8 : Alte Liebe von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder

Alte LiebeKurzbeschreibung
Alte Liebe rostet nich t. Aber die Zeit ist an Lore und Harry nach 40 Jahren Ehe nicht spurlos vorbeigegangen. Die leidenschaftliche Lore hat Angst, bald mit dem frisch pensionierten Harry untätig im Garten zu sitzen. Nur in einem sind sich die Alt-Achtundsechziger einig: Ihre Tochter Gloria hat alles nur Mögliche im Leben falsch gemacht! Nun will Gloria in dritter Ehe einen steinreichen Industriellen heiraten, der auch noch ihr Vater sein könnte. Wie konnte es so weit kommen? Elke Heidenreich und Bernd Schroeder erzählen in umwerfenden Dialogen die Geschichte eines Ehepaars, in der sich eine ganze Generation wiedererkennen kann. Komischer sind die Szenen einer Ehe noch nicht erzählt worden.

Platz 9 : Zeit deines Lebens von Cecelia Ahern

Zeit deines LebensKurzbeschreibung
Was ist das größte Geschenk, das man einem Menschen machen kann?
Zauberhaft, geheimnisvoll und mit einer berührenden Botschaft – das ist der neue Roman von Cecelia Ahern. Denn manchmal muss man jemand ganz Besonderem begegnen, um zu erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben.
Lou Suffern ist ein »BWM«, ein Beschäftigter Wichtiger Mann. So wichtig und beschäftigt, dass er den 70. Geburtstag seines Vaters vergisst, seine Frau leichthin betrügt und seinem kleinen Sohn noch nicht ein einziges Mal die Windeln gewechselt hat. Eines Tages verwickelt ihn ein Obdachloser namens Gabriel in ein Gespräch. Lou fühlt sich dem Unbekannten seltsam verbunden und verschafft ihm kurzerhand einen Job – was nun wirklich nicht seine Art ist. Doch auch Gabriel hat ein Geschenk für Lou: ein rätselhaftes Mittel, durch das Lou ein anderer wird.

Platz 10 : Die Hütte: Ein Wochenende mit Gott von William P. Young

die-hutteKurzbeschreibung
Macks jüngste Tochter ist vor Jahren entführt und wahrscheinlich umgebracht worden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden, in deren Nähe die Familie auf einem Ausflug campierte. Jetzt erhält Mack rätselhafte Einladungen, die ihn aus seiner tiefen Depression reißen, in der er mit Gott über den Verlust hadert. Diese Einladungen locken ihn in die Hütte, wo er an einem bemerkenswerten Wochenende Gott, Jesus und den Heiligen Geist persönlich trifft. In furiosen Dialogen mit Gott über das Böse und den Schmerz der Welt kommt Mack zu einem neuen Verständnis von Schöpfung und Christentum. Die Botschaft des Buches? Mack hatte Gottes Rolle in seinem Leben nicht nur unterschätzt, sondern falsch eingeschätzt. Der Verlust seiner Tochter ist eminent, aber das Leben geht nicht nur weiter, sondern es wird durch die Begegnung mit Gott um eine große Erfahrung bereichert. Mack beschreitet einen neuen Weg und hört auf, Gott immer nur zu beurteilen und ihn nur bei Tragödien in seinem Leben nach Gottes Rolle zu fragen. Es ist diese Botschaft, die Mack von Gott mit nimmt: Dass ich in der Lage bin, sogar aus entsetzlichen Tragödien noch unglaublich viel Gutes entstehen zu lassen, bedeutet nicht, dass ich die Tragödien orchestriere. Wenn ich sie für meine Zwecke nutze, heißt das auf keinen Fall, dass ich die Tragödien erschaffe oder sie benötige, um meine Absichten zu verfolgen…. Fur die Gnade ist es nicht erforderlich, dass Leid existiert,aber dort, wo Leiden ist, wirst du immer auch die Gnade finden,in vielen Facetten und Farben.

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 51/2009

Platz 1 : Verblendung von Stieg Larsson

verblendungKurzbeschreibung
Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt. Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt. An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen. Ausgezeichnet mit dem skandinavischen Krimipreis. -> mehr Infos zu der Trilogie und zum Film

Platz 2 : Verdammnis von Stieg Larsson

VerdammnisKurzbeschreibung
Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson. Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin „Millennium“ eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.

Platz 3 : Vergebung von Stieg Larsson

vergebungKurzbeschreibung
Wer suchet, der tötet
Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte.
Klappentext
†œLarssons Gespür für Timing und Spannung ist überragend.† taz
†œSo packend, dass man dafür Urlaub nehmen sollte!† TV Spielfilm
†œStieg Larssons erzählerische Virtuosität (…) lässt seine Trilogie weit über das Genre des Polit-Thrillers hinauswachsen: Sie ist ein großer Gesellschaftsroman.† Der Spiegel

Platz 4 : Jesus liebt mich von David Safier

Jesus liebt michKurzbeschreibung
Marie hat das beeindruckende Talent, sich ständig in die falschen Männer zu verlieben. Kurz nachdem auch noch ihre Hochzeit platzt, lernt sie einen Zimmermann kennen. Und der ist so ganz anders als alle Kerle zuvor: einfühlsam, selbstlos, aufmerksam. Dummerweise erklärt er beim ersten Date, er sei Jesus. Zuerst denkt Marie, der Zimmermann hat nicht alle Zähne an der Laubsäge. Doch dann entpuppt er sich als der wahre Messias. Er ist wegen des Jüngsten Gerichts wieder auf die Welt zurückgekehrt. Und Marie fragt sich nun nicht nur, ob die Welt nächsten Dienstag untergehen wird, sondern auch, ob sie sich diesmal nicht in den falschesten aller Männer verliebt hat.

Platz 5 : Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena

Der Geschmack von ApfelkernenKurzbeschreibung
Auf Anhieb ein sensationeller Erfolg – mehr als 250.000 verkaufte Exemplare. Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Groß­mutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen – bewegend, herrlich komisch und klug. Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln. Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen? Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

Platz 6 : Bis(s) zum Morgengrauen von Stephenie Meyer

biss-zum-morgengrauenKurzbeschreibung
Absolut ungewöhnliche und fesselnde Liebesgeschichte – Weitere Bände werden folgen – Liebe gegen alle Hindernisse und jede VernunftMit Romantik oder gar Leidenschaft hätte Bella ihren Umzug nach Forks, einer langweiligen, ständig verregneten Kleinstadt in Washington State, kaum in Verbindung gebracht. Bis sie den geheimnisvollen und attraktiven Edward kennen lernt. Er fasziniert sie, obwohl irgendetwas mit ihm nicht zu stimmen scheint. So gut aussehend und stark wie er kann kein gewöhnlicher Mensch sein. Aber was ist er dann? Die Geschichte einer verbotenen Liebe, einer Liebe gegen alle Vernunft. Die so viele Hindernisse überwinden muss, dass man auf jeder Seite mitfiebert. So romantisch und spannend, dass dem Leser bei diesem wunderschön geschriebenen Buch eine Gänsehaut über den Rücken läuft.

Platz 7 : Schwerelos von Ildikó von Kürthy

SchwerelosKurzbeschreibung
Geschafft! Den Antrag nimmt sie an, die Pille setzt sie ab. Rosas vierzigster Geburtstag soll ihr Hochzeitstag werden. Happy End, endlich. Gäbe es da nicht …. die beste Freundin. Betrügt ihren Mann seit anderthalb Jahren aus Überzeugung. … die Cousine. Übergibt sich während einer Beerdigung, ist im sechsten Monat schwanger, weiß aber nicht genau, von wem. … den Schulfreund. Will unbedingt Vater werden, ist schwul, hat sich aber trotzdem schon mal beim Geburtsvorbereitungskurs angemeldet. … und, und, und! Rosa muss plötzlich den Klassiker unter allen Fragen beantworten: Was willst Du eigentlich?

Platz 8 : Der Weihnachtshund von Daniel Glattauer

Der WeihnachtshundKurzbeschreibung
Eine Liebesgeschichte, wie sie schöner nicht sein könnte
Max will vor Weihnachten flüchten und auf die Malediven fliegen. Dabei ist ihm Kurt, sein Hund, im Weg. Kurt war leider eine Fehlinvestition. Er schläft meistens. Und wenn er sich bewegt, dann höchstens irrtümlich. Katrin wird demnächst dreißig, und leidet unter Eltern, die darunter leiden, dass sie noch keinen Mann fürs Leben gefunden hat. Mit Weihnachten kommt der Höhepunkt des familiären Leidens auf sie zu. Da tritt plötzlich Kurt in Erscheinung. Katrin mag zwar keine Hunde, aber Kurt bringt sie auf eine Idee …

Platz 9 : Am Ende war die Tat von Elizabeth George

Am Ende war die TatKurzbeschreibung
Chief Inspector Lynleys Frau Helen und sein ungeborenes Kind sind einem willkürlichen Akt sinnloser Gewalt zum Opfer gefallen. Doch was hat einen erst Zwölfjährigen zu dieser schrecklichen Bluttat getrieben? Die Anatomie eines Mordes: Meisterhaft erzählt Elizabeth George die Geschichte des Jungen Joel, der sich im verzweifelten Versuch, sein Leben am Rande der Gesellschaft zu meistern, auf einen Pakt mit dem Teufel einlässt …
Klappentext
„Elizabeth George übertrifft alle – ihr Stil ist überwältigend!“ Wall Street Journal
„Spannend und beklemmend realistisch.“ Brigitte
„Ein dunkler, aufwühlender Roman über Verzweiflung und Rache.“ Booklist

Platz 10 : Bis(s) zur Mittagsstunde von Stephenie Meyer

Bis(s) zur MittagsstundeKurzbeschreibung
Für immer mit Edward zusammen zu sein †“ Bellas Traum scheint wahr geworden! Kurz nach ihrem 18. Geburtstag findet er jedoch ein jähes Ende, als ein kleiner, aber blutiger Zwischenfall ihr fast zum Verhängnis wird. Edward hat keine andere Wahl: Er muss sie verlassen. Für immer. Bella zerbricht beinahe daran, einzig die Freundschaft zu Jacob gibt ihr die Kraft weiterzuleben. Da erfährt Bella, dass Edward in höchster Gefahr schwebt. Und sein Schicksal liegt in ihren Händen. Sie muss zu ihm, rechtzeitig, bis zur Mittagsstunde…

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Bücher zum Verschenken: Tipps von Christine Westermann am 15.12.

„Die besten Bücher zum Verschenken“ lautet das Motto der dritten Folge der Literatursendung west.art im WDR.

Am 15.12.2009 um 22.30 Uhr sind die Schauspielerin Fritzi Haberlandt und der Hörbuch- und Synchronsprecher Christian „The Voice“ Brückner zu Gast bei Christine Westermann und Werner Köhler.
Kurz vor Weihnachten empfehlen Christine Westermann und Werner Köhler ihre Lieblingsbücher aus diesem Winter.

Nachfolgend die Bücherliste:

Stadt der VerliererDaniel Depp †“ Stadt der Verlierer, C.Bertelsmann
Kurzbeschreibung
Besser geht’s nicht!
David Spandau hat die Arbeit als Stuntman aus Altersgründen an den Nagel gehängt, arbeitet als Privatdetektiv und lässt sich regelmäßig beim Rodeo aus dem Sattel werfen. Zudem pflegt er einen starken Hang zum Whiskey, zum guten alten Wilden Westen und zu seiner Exfrau Dee. Sein neuer Auftrag lautet, Bobby Dye, den angesagtesten Shootingstar am Hollywood-Himmel, zu beschützen, weil dieser Morddrohungen erhalten hat. Aber schnell kommt Spandau dahinter, dass der Clubbesitzer und Großdealer Richie Stella etwas gegen den jungen Schauspieler in der Hand hat und ihn erpresst.
Mit David Spandau betritt eine melancholisch-sympathische Detektiv-Figur die internationale Thriller-Szene. Hautnah erleben wir die schmutzige Seite der Glitzer- und Glamourwelt von Hollywood. Daniel Depp jagt in seinem schräg-coolen Roman exzentrische Schauspieler, kinobesessene Mafiabosse und liebestrunkene Mörder auf der Suche nach Geld und Ruhm durch die Stadt der Engel. Herrlich böse, hinreißend komisch und überaus spannend.
Stadt der Verlierer ist ein wunderbar böser Roman über Hollywood.

ErbarmenJussi Adler-Olsen †“ Erbarmen, dtv
Kurzbeschreibung
Der Albtraum einer Frau. Ein dämonischer Psychothriller. Der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen.
Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: „Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?“
Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?
„Ein ungewöhnlich schöner und hochspannender Thriller, der einem bis zur letzten Seite den Atem abschnürt.“ politiken.dk

Der GlasmondmannJayne Anne Philipps †“ Glasmondmann, Berlin Verlag
Kurzbeschreibung
In ihrem Roman schildert Jayne Anne Phillips die berührende Geschichte der Geschwister Lark und Termite. Termite kann weder laufen noch sich mitteilen-einzig Lark versteht ihn, denn die beiden verbindet das Band ihrer ungewissen Herkunft. Glasmondmann ist eine Geschichte von Liebe und Verlust, von Familiengeheimnissen und vom Erwachsenwerden. „Termite kann seinen Kopf jetzt halten, außer wenn er müde ist. Als ich klein war, dachte ich, sein Kopf ist so schwer, weil so viel drin ist, das er nicht erzählen oder sagen kann. Dass alles drinbleibt, egal, ob er die Bilder erkennt oder nicht. Dass er alle Worte behält, die ich gar nicht mehr weiß, die Worte unserer Mutter und Worte über sie.“ Winfield, West Virginia, in den 1950er Jahren. Lark ist neun Jahre alt, als ihr neugeborener Halbbruder Termite in die Fürsorge ihrer Tante und Ziehmutter Nonie gegeben wird. Während Nonie hart arbeitet, um den Lebensunterhalt zu verdienen, kümmert sich Lark um ihren Bruder. Sie wird zu Termites Sprachrohr zur Welt, und er ist ihre einzige Verbindung zu ihrer gemeinsamen Mutter, ihrer Vergangenheit. Lark beschließt, koste es, was es wolle, dem Geheimnis um ihre leibliche Mutter und der Identität ihrer beiden Väter auf die Spur zu kommen. Behutsam entfaltet Jayne Anne Phillips in Glasmondmann ein vielschichtiges Familienepos. Nie gibt der Roman zu viel preis, stattdessen erspürt Phillips die unterschiedlichen Charaktere mit beeindruckender Tiefenschärfe und vermag es, selbst Termites verschlossenem Bewusstsein eine Stimme zu verleihen. Dabei wirken die Figuren aus Jayne Anne Phillips‘ Feder so lebendig, dass sie zu atmen scheinen.

FitzgeraldF. Scott Fitzgerald †“ Gesammelte Erzählungen, Diogenes Verlag
Kurzbeschreibung
Neuedition der Erzählungen – 93 Short Stories in 4 Bänden: 26 Erzählungen erstmals deutsch, 17 neu übersetzt, 50 in revidierter Übersetzung. Dazu 4 Essays des Autors (2 davon erstmals deutsch). Mit Nachworten von Paul Ingendaay, Daniel Kampa, Verena Lueken und Manfred Papst.
Über den Autor
Mit dem großen Erfolg seines Romanerstlings ‚This Side of Paradise‘ und mit ‚The Great Gatsby‘ wurde F. Scott Fitzgerald (1896-1940) zum literarischen Wortführer jener Ära, für die er das Schlagwort ‚Jazz Age‘ prägte. Er hat das glitzernde New York der Zwischenkriegsjahre, das sich für die Rhythmen von Duke Ellington und Louis Armstrong begeisterte, zeitdokumentarisch eingefangen, ohne die Frage auszublenden, ob dieser Glanz trügerisch sei. Seine Helden, kaum verhüllte Porträts Fitzgeralds, strotzen vor Selbstbewußtsein und leiden zugleich an ihrem Ausbeuten der eigenen Seele.

LaufenJean Echenoz †“ Laufen, Berlin Verlag
Kurzbeschreibung
Er hasst den Sport, aber er hat keine andere Wahl. Bei einem Wettkampf im „Reichsprotektorat“ wird sein Talent als Läufer entdeckt; er ist siebzehn. Auf der ers – ten Meisterschaft nach dem Krieg läuft er zwei Landesrekorde. Sein Laufstil lässt zu wünschen übrig, aber er ist sein eigener Coach, trainiert mit schwerem Schuhwerk, hängt sich Gewichte ans Bein und erfindet den Endspurt. Auf der ersten Nachkriegsolympiade in London holt er Gold für die ¢C SR. Er wird zum Leutnant befördert. Vier Jahre später, in Helsinki, dreimal Gold. Die Welt jubelt ihm zu. Er hält acht Weltrekorde. Er wird zum Hauptmann befördert. Und läuft immer in Rot, der Farbe der proletarischen Revolution: Er ist zur Symbolfigur für den Erfolg des realen Sozialismus geworden. Nur einmal stand er auf der „falschen“ Seite: Im „Prager Frühling“, als er auf dem Wenzelsplatz von einem Panzer herab die sowjetischen Soldaten aufforderte, nach Hause zurückzukehren. Er wird für acht Jahre in ein Uranbergwerk verbannt, darf nach Prag zurück aber wenn er, zur Müllabfuhr relegiert, hinter einem Karren durch die Vorortstraßen läuft, jubelt ihm die Bevölkerung immer noch zu … Die atemberaubende Karriere des Langstreckenläufers Emil Zatopek ist zwischen zwei historische Daten gespannt: die Besetzung seiner Heimat 1939 durch die Deutschen und der Einmarsch der Russen 1968, der dem „Prager Frühling“ ein Ende machte. Und wie nebenher gerät Echenoz der kleine Roman, den er aus Zatopeks Leben spinnt, zu einer bestürzenden Parabel der Diktatur.

Judtih SchalanskyJudith Schalansky †“ Atlas der abgelegenen Inseln, mare
Kurzbeschreibung
Dass es immer noch Orte gibt, die schwer zu erreichen sind, erscheint uns heute nicht mehr vorstellbar. Judith Schalansky aber hat sie gesammelt: fünfzig entlegene Inseln, die in jeder Hinsicht weit entfernt sind, entfernt vom Festland, von Menschen, von Flughäfen und Reisekatalogen. Aus historischen Begebenheiten und naturwissenschaftlichen Berichten spinnt die Autorin zu jeder Insel eine Prosaminiatur, absurd-abgründige Geschichten, wie sie nur die Wirklichkeit sich auszudenken vermag, wenn sie mit wenigen Quadratkilometern im Nirgendwo auskommen muss. Sie handeln von seltenen Tieren und seltsamen Menschen von gestrandeten Sklaven und einsamen Naturforschern, verirrten Entdeckern und verwirrten Leuchtturmwärtern, meuternden Matrosen und vergessenen Schiffbrüchigen, braven Sträflingen und strafversetzten Beamten, kurzum: von freiwilligen und unfreiwilligen Robinsons. Nicht zuletzt fasziniert dieser außergewöhnliche Atlas durch seine aufwendige und besonders schöne Gestaltung. Kunstvoll illustriert und durchgehend in fünf Sonderfarben gedruckt, zeigt er nach Ozeanen geordnet alle Inseln im jeweils identischen Maßstab. Damit entführt uns Judith Schalansky zu fünfzig entlegenen Orten von Tristan da Cunha bis zum Clipperton-Atoll, von der Weihnachts- bis zur Osterinsel und beweist, dass die abenteuerlichsten Reisen immer noch im Kopf stattfinden: mit dem Finger auf der Landkarte.

Quelle: west.art mit Christine Westermann – WDR

Kartenvorverkauf für litCOLOGNE 2010 hat begonnen

Festival Litcologne - Programm

Vom 10. bis 20. März 2010 steht Köln wieder ganz im Zeichen der Literatur:

An elf Festivaltagen wartet das größte Literaturfest Europas mit insgesamt 175 Veranstaltungen auf. Das Programm der lit.COLOGNE stellt international renommierte Autoren vor, lädt zu großen Themenabenden ein, präsentiert besondere Begegnungen von Autoren mit Journalisten, Schauspielern, Film- und Theater¬schaffenden, Philosophen, Musikern, Komikern, Sportlern und Künstlern.

Erstklassige internationale und deutschsprachige Autoren wie zum Beispiel Herta Müller, Nick Hornby, Siegfried Lenz, Martin Suter, Martin Walser, Javier Marías, Ulla Hahn, Margaret Atwood, Håkan Nesser, Roger Willemsen, Alissa Walser, Maarten t†™Hart, Diana Gabaldon, Ferdinand von Schirach, Frank Schätzing, Henning Mankell und viele mehr werden bei der lit.COLOGNE 2010 lesen, diskutieren, erzählen und damit Literatur erlebbar machen.

Die lit.kid.COLOGNE: Für Kinder und Jugendliche bietet die lit.kid.COLOGNE †“ maßgeblich gefördert durch die Imhoff-Stiftung †“ insgesamt 71 Veranstaltungen an: vormittags im so genannten „Klasse-Buch†œ-Programm, welches mittlerweile 37 Veranstaltungen fasst und sich an Schulklassen richtet und am Nachmittag für Kinder ab fünf Jahren.

Heute startete der Kartenvorverkauf für das Kölner Literaturfestival 2010.

Das komplette Programm und Karten für alle Veranstaltungen erhalten Sie über unsere Homepage unter litcologne.de oder über KölnTicket unter 0221-2801.