Brief von Heinrich Heine an Elize Krinitz, Paris, 2. Januar 1856

Elize KrinitzLiebste Seele!

Bin sehr elend. Hustete schrecklich 24 Stunden lang; daher heute Kopfschmerz, wahrscheinlich auch morgen. – Deßhalb bitte ich die Süßeste statt morgen (Donnerstag), lieber Freitag zu mir zu kommen. – Bis dahin muß ich lungern. Mein Serinsky hat für die ganze Woche sich krank melden lassen. Welche unbehaglichen Mißstände! Ich werde fast wahnsinnig vor ärger, Schmerz u Ungeduld. Ich werde den lieben Gott, der so grausam an mir handelt bei der Thierquälergesellschaft verklagen. Ich rechne auf Freytag. Unterdessen küsse ich in Gedanken die kleinen pattes de mouches

Dero wahsinniger

H H.

Am 17. Februar 1856 starb Heinrich Heine, nachdem er 8 Jahre bettlägrig in seiner sogenannten „Matratzengruft“ verbracht hatte. Die letzten Monate seines Lebens erleichterten ihm die Besuche seiner Verehrerin Elize Krinitz, die er liebevoll „Mouche“ oder auch Lotusblume nannte. Zu ihr pflegte er eine rein geistige Beziehung, was Heine selbstironisch kommentierte:

Worte! Worte! keine Thaten!
Nimals Fleisch, geliebte Puppe.
Immer Geist und keinen Braten,
Keine Knödel in der Suppe.

Harry Potter – Coverwahl

Harry PotterHarry Potter

Wahllokal

Geöffnet rund um die Uhr bis zum 6. August um 12.00 Uhr mittags.

Wähle hier deinen Favoriten für das Cover von Band VII. Jeder hat nur eine Stimme!
Welches Cover gewonnen hat, erfährst du am 7. August um 9.07 Uhr.

Harry Potter – Mania – Wahnsinn – ich glaube das gab es noch nie!

Für Buchtrinker und Seitenfresser mit dem Faible für die Münchner Bladenight

BladenightHeute geht es durch den Münchner Norden und zwar u.a. über die Leopold- und Ludwigstraße. Um 21 Uhr ist Laufbeginn, Start und Ziel ist in der Wredestraße, in der Nähe der Hackerbrücke, das Starterband kostet 2 Euro. Die Strecke führt über die Pappenheimstraße und Karlstraße zur Dachauer Straße, dann Schwenk in die Schwere-Reiter-Straße und über die Winzererstraße zu Schleißheimer Straße, zurück über die Milbertshofener Straße zur Leopoldstraße und über die Ludwigstraße, Theresienstraße, Arcisstraße und Meiserstraße zum Ziel. Gegen 23 Uhr hilft dann eine Magnesium-Tablette vielleicht gegen den Muskelkater. 🙂

Für Buchtrinker und Seitenfresser mit dem Faible für „Dat du min Leevsten büst“

Dat du min Leevsten büst
Volkslied aus Schleswig-Holstein – unvergesslich, gesungen von Hannes Wader in mein Ohr…

Dat du min Leevsten büst, dat du woll weeßt.
Kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi wat Leevs,
kumm bi de Nacht, kumm bi de Nacht, segg mi wat Leevs.

Kumm du üm Middernacht, kumm du Klock een!
Vader slöpt, Moder slöpt, ick slap aleen.
Vader slöpt, Moder slöpt, ick slap aleen.

Klopp an de Kammerdör, fat an de Klink!
Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind.
Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind.

Kummt denn de Morgenstund, kreiht de ol Hahn.
Leevster min Leevster min, denn mößt du gahn!
Leevster min Leevster min, denn mößt du gahn!

Sachen den Gang henlank, lies mit de Klink!
Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind.
Vader meent, Moder meent, dat deit de Wind.

Corine – neue Auszeichnung für den „Tannöd“

Corine
Die Corine ist ein internationaler Literaturpreis, der auf Initiative des Landesverbands Bayern im Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 2001 verliehen wird.

„Die Corine prämiert herausragende Werke und Leistungen im Bereich Buch, wobei sowohl Qualität der Werke wie auch ihr Erfolg beim Publikum die entscheidenden Kriterien ausmachen. Damit stellt sie den ersten wirklich populären Buchpreis dar.†œ

Am 16.09.07 wird der Preis in einer Fernsehgala in München an die Autorin Andrea Maria Schenkel und an die Schauspielerin Monica Bleibtreu für die Hörbuch-Lesung des Bestsellers „Tannöd“ überreicht.

Weitere Preisträger:

2006: Klaus Maria Brandauer und Birgit Minichmayr, Brandauer liest Mozart
2005: Helma Sanders-Brahms, Tausendundeine Nacht
2004: Schönherz & Fleer, Rilke Projekt 1 bis 3