Leipziger Buchmesse 2011: Digitales Wohnzimmer in Halle 5 B407

Wie das Börsenblatt heute berichtet, wird es auf der Leipziger Buchmesse (17. bis 20. März 2011) eine Premiere im Bereich der elektronischen Medien in diesem Jahr geben.

Im „Digitalen Wohnzimmer“ soll Online-Literaturportalen, Bloggern und Internet-Radios eine Plattform geboten werden. Hier können Besucher den Redakteuren bei der Arbeit über die Schulter schauen und so Einblicke in deren Arbeitsalltag gewinnen. Auch sollen im digitalen Wohnzimmer Interviews mit Prominenten aufgenommen werden, hörbuchFM gestaltet das offizielle Messeradio.

Der genaue Standort ist Halle 5 B407.

Das Veranstaltungsprogramm zur Leipziger Buchmesse wird ab dem 17. Februar 2011 online unter www.leipzig-liest.de .
Im Moment arbeitet das Team noch mit Hochdruck daran.

BücherFrauen: Online-PR + Marketing in der Buchbranche – Seminar 2011

Die BücherFrauen bieten ab dem 04. März 2011 in Kooperation mit dem mediacampus frankfurt ein 13-wöchiges Online-Seminar „Online-PR und -Marketing in der Buchbranche“ an, das den Teilnehmerinnen die wichtigsten Plattformen und Dienste vorstellen und Schlagworte der aktuellen Online-PR wie Podcast, Posts, Like-Buttons, Viralität, Cloud Computing und Reputation Management mit Leben füllen will.

In zwölf Wochenskripten mit Aufgaben, Feedbacks und Forumsdiskussionen sollen sich die Teilnehmerinnen mit den Kernelementen des Online-Marketings beschäftigen:

  • Newsletter-Marketing
  • PR via Website
  • Online-Shops und Suchmaschinen-Optimierung (SEO)
  • Web 2.0-Tools in PR und Marketing, Blogs, Plattformen und virales Marketing
  • persönliches Reputationsmanagement im Internet und professionelle Online-Netzwerke

Das Angebot richtet sich an Festangestellte und Freiberuflerinnen aus dem Buchhandel und der Verlagsbranche. Der zeitliche Aufwand pro Woche liegt bei vier bis fünf Stunden, kommuniziert wird über eine Online-Plattform.

Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2011. Die Seminargebühr beträgt 420 Euro für BücherFrauen / 575 Euro für Nichtmitglieder.
Infos: BücherFrauen.de

Referentin: Silke Buttgereit ist Onlinerin der ersten Stunde. Sie hat 1996 ihre erste Website erstellt, leitete zehn Jahre die branchennahe Webagentur TXT und ist seit zwei Jahren als die webagentin als Expertin für Online-Marketing selbstständig.
Infos: www.diewebagentin.de

Piratenpartei + Musikpiraten: GEMA-freie Liederbücher für alle Kindergärten

Ende vergangenen Jahres flatterte allen Kindergärten und Kindertagesstätten Post von der GEMA (Verwertungsgesellschaft für Künstler- und Vervielfältigungsrechte) ins Haus: Für 500 Kopien aus Kinderliederbüchern sind seitdem 56 Euro plus Mehrwertsteuer Gebühren fällig.  Jede einzelne Kopie muss an die GEMA gemeldet werden, damit diese mit der VG Musikedition korrekt abrechnen kann.

Die Piratenpartei will nun in Zusammenarbeit mit Musikpiraten e.V. alle 50.299 KiGas und KiTas in Deutschland mit Büchern mit „gemeinfreien Kinderliedern“ versorgen und bittet um Unterstützung.

Gesucht werden Sponsoren, Musiker und Helfer, die die Bücher verteilen.

Damit sich die ErzieherInnen nicht noch aufwändig um die Recherche kümmern müssen, ob nun ein Lied gemeinfrei ist oder nicht, werden wir ein Liederbuch mit ausschließlich gemeinfreien Kinderliedern erstellen.“ erklärt Christian Hufgard, 1. Vorsitzender des Musikpiraten e.V. „Unser Ziel ist, allen 50.299 Kinderbetreuungseinrichtungen in Deutschland mindestens ein Liederbuch zukommen zu lassen – und zwar kostenlos.

Entstehen soll ein 52-seitiges Liederbuch (48 Seiten + Einband) in einem Format von 15 x 21cm (DIN A5). Zusätzlich soll das Buch  auch als PDF veröffentlicht und zum kostenlosen Download angeboten werden.

Die Finanzierung des Projekts ist laut Website der Musikpiraten defensiv gestaltet: Es werden nur so viele Liederbücher gedruckt, wie der Verein bezahlen und verteilen kann. Bei einer Stückzahl von 10.000 Stück wird der Stückpreis bei ~80 Cent / Buch liegen – es müssten dann also Spenden in Höhe von 8.000 Euro eingehen.

Damit jeder finanziell mithelfen kann, gibt es ein gestaffeltes Unterstützungsmodell. Dabei beinhaltet jede Stufe alle vorherigen:

  • Wer mehr als nichts spendet, wird mit gutem Karma belohnt.
  • Wer mehr als 10 Euro spendet, wird im Liederbuch auf der Unterstützerseite erwähnt
  • Wer mehr als 20 Euro spendet, darf sich eine Kindertagesstätte aussuchen, die drei Liederbücher erhält. Dies ist vor allem für den Fall wichtig, dass nicht genug Geld gespendet wird, um alle Kinderbetreuungseinrichtungen zu versorgen.
  • Wer mehr als 50 Euro spendet, darf sich zwei weitere Kindertagesstätte aussuchen, die drei Liederbücher erhalten.
  • Wer mehr als 100 Euro spendet, wird zusätzlich als „Gold-Sponsor“ erwähnt.

Sollten weniger als 600 Euro gespendet werden, kann der Druck der Liederbücher leider nicht finanziert werden. Das Liederbuch würde dann als ausschließlich als PDF veröffentlicht werden und die Sponsoren erhalten die Möglichkeit, sich den gezahlten Betrag zurückerstatten zu lassen.

Mehr Informationen finden sich auf der Homepage der Musikpiraten.

Der Spendenstand wird auf auf der Seite veröffentlicht und jeden Abend gegen 18 Uhr aktualisiert.

Quelle: Musikpiraten

Berlin Verlag will Blogs verstärkt in Pressearbeit integrieren

Gestern erhielt der Lesekreis eine E-Mail vom Berlin Verlag. Darin heißt es, dass eine Online Recherche ergeben hat, dass der Lesekreis zu den „interessanten und spannenden“ Literaturblogs gehört. Wie schön, das geht doch runter wie Öl! 😉 Weiter heißt es in dem Schreiben, der Berlin Verlag wolle in Zukunft, neben den klassischen Printmedien, verstärkt aktive Literaturblogs in die Pressearbeit mit einbinden und kostenlose Rezensionsexemplare zur Verfügung stellen.

Ein Zeichen der Zeit? Bestimmt, denn vor gar nicht allzu langer Zeit, habe ich auf eine Anfrage für Rezensionsexemplare nicht mal eine Antwort bekommen. Auf dem LovelyBooks Social Web-Event vor knapp einem Jahr im Literaturhaus in München, erklärte die damalige Online-Marketingleiterin vom Hanser Verlag, dass ihr Verlag maximal 20 Bücher als Freiexemplare verteilt und diese in der Regel den Printmedien zugeteilt werden.

Literaturblogs sprießen derzeit wie Pilze aus dem Boden. Als sich der Lesekreis 2007 beim deutschen Webblog-Verzeichnis „Bloggerei“ angemeldet hat, waren dort etwa 70 Literaturblogs verzeichnet – heute sind es über 300. Rein subjektiv betrachtet, scheinen viele junge web-affine Frauen sich über ihre Leseeindrücke aus dem Genre der Fantasy-Literatur mitzuteilen. Bücher mit übernatürlichen, irrealen, märchenhaften und magischen Elementen, Personen und Figuren stehen seit dem Twilight-Hype nicht nur bei Jugendlichen hoch im Kurs. Verlage mit entsprechendem Programm gehen großzügig mit Freiexemplaren um. Die Blogs bringen die Titel in die Öffentlichkeit, indem sie Rezensionen schreiben und Leserunden oder Gewinnspiele veranstalten.

Wahrscheinlich ist es höchste Zeit, dass auch Verlage wie der Berlin Verlag, der laut Website durch ein ausgewogenes Verhältnis ambitionierter literarischer Titel und einem Sachbuch-Programm, das sich vor allem gegenwartspolitischen Themen sowie Themen der Alltagskultur widmet, sich die Literaturblogs zunutze macht und die Marketingstrategie ändert.

Der „Waschzettel“ für das am 05.02.2011 erscheinende Buch „Pigeon English“ von Stephen Kelman klingt auf jeden Fall vielversprechend.

Valentinstag: Liebeswunder und Männerzauber von Janet Evanovich

Pünktlich zum bevorstehenden Valentinstag hat Manhattan das neue Stephanie-Plum-Abenteuer von Janet Evanovich in den Handel gebracht. Als höchster Neuzugang ist „Liebeswunder und Männerzauber“ in dieser Woche auf Platz 23 der Hardcover-Belletristik-Charts eingestiegen, verkündet das Börsenblatt am 28.01.2011.

Kurzbeschreibung
Verzaubern und verzaubern lassen!
Expertin in Sachen Liebe ist Stephanie Plum eigentlich nicht, trotzdem soll ausgerechnet sie für die Partnervermittlerin Annie Hart einspringen. Eine Idee, die so absurd ist, dass sie eigentlich nur von ihrem speziellen Freund Diesel kommen kann. Dieser hat die Angewohnheit, unverhofft in Stephanies Leben aufzutauchen und es gründlich auf den Kopf zu stellen. Aber wenn es sein muss, wird Stephanie auch zur Liebesfee. Leider bleibt ihr nur noch wenig Zeit bis zum Valentinstag, und fünf schwerwiegende Fälle von chronischem Single-Dasein müssen bis dahin gelöst sein. Stephanie stürzt sich also mit Herz und Schwung in die Arbeit, bis sie merkt, dass das nicht jedem gefällt. Mit der Liebe sollte man eben nicht spaßen, schon gar nicht, wenn man Stephanie Plum heißt und einem das Chaos im Blut liegt.

Exklusiv mit FLYING WISHPAPER in der Erstauflage.

Über die Autorin
Janet Evanovich, die mit jedem ihrer Romane in den USA einen Nummer-1-Bestseller landet, stammt aus South River, New Jersey, und lebt heute in New Hampshire. Die Autorin wurde von der Crime Writers Association mit dem „Last Laugh Award“ und dem „Silver Dagger“ ausgezeichnet und erhielt bereits zweimal den Krimipreis des Verbands der unabhängigen Buchhändler in den USA.