Sven Regener liest aus Der kleine Bruder am 27.11. in der Muffathalle

Am Donnerstag, den 27. November, ist Sven Regener zu Gast in der Muffathalle. Ab 21 Uhr stellt er seinen neuen Roman Der kleine Bruder vor. Der Eintritt zur Lesung beträgt 15 Euro plus Vorverkaufsgebühr. Sorry, aber ich finde das ist einfach zu viel für eine Lesung!

Kurzbeschreibung
Der lang erwartete Mittelteil der Lehmann-Trilogie von Sven Regener

»Neues Leben hin, neues Leben her, dachte Frank, es sollte nicht mit der Fahrt durch einen langen, dunklen Tunnel beginnen. Oder vielleicht doch, dachte er, als in der Ferne die hell strahlende Grenzkontrollstelle auftauchte wie ein frisch gelandetes Raumschiff. Oder vielleicht gerade doch.«

Berlin-Kreuzberg, November 1980: Im Schatten der Mauer gedeiht ein Paralleluniversum voller Künstler, Hausbesetzer, Kneipenbesitzer, Kneipenbesucher, Hunde und Punks. Bier, Standpunkte, Reden, Verräterschweine †” alles ist da. Nur eins fehlt: jemand, der alles mal richtig durchdenkt †” Frank Lehmann aus Bremen. Nachdem seine WG dort vom Gesundheitsamt geschlossen wurde, das Zimmer bei seinen Eltern zum Fernseherreparieren benötigt wird und er nach kühnem Ausbruch aus dem Wehrdienst noch keinen Plan hat, fährt er erst mal nach Berlin †” zu seinem großen Bruder Manni, der dort als Künstler lebt und eine große Nummer ist. Dachte er. Doch Manni ist weg. Weder sein Vermieter Erwin Kächele noch dessen Nichte Chrissie oder sein Mitbewohner Karl haben eine Ahnung, wo Manni steckt. Außerdem nennen sie ihn nicht Manni, sondern Freddie. Und haben sofort eine konkrete Idee davon, was Frank zu tun hat: Anstelle seines Bruders an einem kurzfristig anberaumten Krisenplenum teilnehmen.

Damit beginnt eine lange Nacht, in der Frank Lehmann lernt, dass in einer Welt, in der alle Künstler sein wollen, nichts notwendigerweise das ist, als das es erscheint, und in der er mehr über seinen Bruder erfährt, als er wissen will, aber nie das, wonach er fragt.

Und mit einer Nacht ist es nicht getan, denn wie sagt Karl, der Typ, den Frank auf Anhieb nicht mag und der sein bester Freund werden wird: »Das ist wie in der Geisterbahn. Jetzt sind alle eingestiegen, und der Bügel geht runter, und dann müssen das auch alle bis zu Ende mitmachen …«

Quelle: Literatur-München.de

Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen schlägt James Bond und spielt 70,6 Millionen ein

Der Concorde Filmverleih hat mitgeteilt, dass die Verfilmung von Stephenie Meyers Roman „Bis(s) zum Morgengrauen“ am Startwochenende 70,6 Millionen Dollar (56 Millionen Euro) eingespielt und damit den James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“ (68 Millionen Dollar) und „Sex and the City“ ( 57 Millionen Dollar) hinter sich gelassen hat.

Angesichts des Kassenerfolgs habe das Filmstudio Summit Entertainment bereits am Freitag grünes Licht für den zweiten (Bis(s) zur Mittagsstunde) von insgesamt vier Teilen über die Liebesgeschichte zwischen der 17-jährigen Bella Swan und dem Vampir Edward Cullen gegeben.

In den deutschen Kinos startet „Twilight †“ Bis(s) zum Morgengrauen†œ am 15. Januar 2009. Von Meyers Bis(s)-Reihe wurden bislang weltweit über 17 Millionen Exemplare verkauft, in Deutschland ging „Bis(s) zum Morgengrauen“ (Carlsen) eine Million Mal über die Ladentische. Der vierte und letzte Band der Serie, „Bis(s) zum Ende der Nacht“ erscheint bei Carlsen am Valentinstag, dem 14. Februar 2009.

Quelle: Börsenblatt

egoFM – neuer Musiksender in Bayern für Jugendliche

Seit dem 21. November ist egoFM in Bayern on Air. Der neue Radiosender entstand in Zusammenarbeit mit Radio Galaxy, die Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren.

Der Medienrat des Bayerischen Landtags entschied in einer Sitzung am 8. Mai 2008, fünf UKW-Stützfrequenzen (Augsburg, München, Nürnberg, Regensburg, Würzburg) sowie eine Satellitenfrequenz, die zum ehemaligen Sender Radio Melodie gehörten, an das Projekt „radioblut†œ zu vergeben. Die Entscheidung fiel dabei aus 25 Bewerbern auf dieses Konzept, da Jugendliche damit mehr mit dem Radio verbunden werden sollen und bereits ansässige Radiosender nicht in ihrer wirtschaftlichen Basis gefährdet werden. Die Nutzung ist dazu vorerst auf vier Jahre begrenzt und dies nur unter Auflagen. So kann die Frequenzzuweisung bei Änderung des Programmformats wiederrufen werden und Zulieferungen der Kirchen und des Bayerischen Jugendrings müssen ermöglicht werden.

Im Laufe des Sommers wurde der Arbeitstitel in Next Generation Radio geändert. Geplant war, den Sendebetrieb Ende Oktober 2008 während der Münchner Medientage aufzunehmen.  Am 21. November begann egoFM mit seinem offiziellem Programm, vorher wurde bereits per Web-Stream gesendet. Der erste gespielte Titel war „What’s my age again†œ der Band blink-182.

Programm- und Redaktionschef ist Jörg Landfried, zum Moderatoren-Team gehören Natalie Kaschuge, Mathias Straub, Carola Aichner und Elise Hoffmann. Der Redaktionshund Sandro vervollständigt das Team.

Kern des Konzepts ist es, Jugendlichen das Radio wieder näher zu bringen. Dies geschieht durch eine enge Verknüpfung mit dem Internet, durch aktive Programmmitgestaltung Jugendlicher und mithilfe eines breiten Musikangebots. Dieses besteht aus Electronic Pop und diversen Black-Musik-Stilen wie zum Beispiel R&B, HipHop, Rap, Reggae, Soul, Alternative Rock, Brit Pop, Independent Pop & Rock, Dance oder Club-Music. Ziel ist eine Abgrenzung zum Formatradio.

Empfang
Frequenzen
München 104,0 MHz
Nürnberg 103,6 MHz
Augsburg 94,8 MHz
Regensburg 107,5 MHz
Würzburg 95,8 MHz

Der Empfang über 104,0 MHz war heute hier in München zumindest im Auto noch etwas holperig, aber das wird sich bestimmt ändern.

Quelle: egoFM, Wikipedia

Geschenktipp: Die Entstehung der Arten von Charles Darwin

Am 24. November 1859, also heute vor 149 Jahren, veröffentlichte Charles Darwin mit dem Werk The Origin of Species seine Evolutionstheorie
Charles Robert Darwin, geboren am 12. Februar 1809 in Shrewsbury, England, gestorben am 19. April 1882 in Downe, war ein britischer Naturforscher und gilt durch seine wesentlichen Beiträge zur Evolutionstheorie, die er zusammen mit Alfred Russel Wallace begründete, als einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler.

1831 brach Darwin zu einer fünfjährigen Reise auf dem britischen Vermessungsschiff Beagle auf, die ihm das Studium der geologischen Eigenschaften von Kontinenten und Inseln wie auch einer Vielzahl von Lebewesen und Fossilien erlaubte. Bereits 1838 entwarf er seine Theorie der Anpassung an den Lebensraum durch Variation und natürliche Selektion und erklärte so die evolutive Entwicklung aller Organismen und ihre Aufspaltung in verschiedene Arten. Zu einer Veröffentlichung kam es allerdings noch nicht. 1858 schickte ihm der Naturforscher Alfred Russel Wallace einen Essay zu, in dem er die Entstehung der Arten und das Phänomen der Evolution im wesentlichen identisch erklärte. Dies führte zur raschen Veröffentlichung der Theorie der beiden Wissenschaftler, welche erstmals am 1. Juli 1858 der Königlichen Linné-Gesellschaft vorgestellt wurde. In Darwins am 24. November 1859 veröffentlichten Hauptwerk On the Origin of Species (Die Entstehung der Arten) stellte er seine Theorie zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit vor (die erste deutsche Übersetzung folgte 1860). Sie bildet als streng naturwissenschaftliche Erklärung für die Diversität des Lebens die Grundlage der modernen Evolutionstheorie und stellte den entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der modernen Biologie dar.

Nach Die Entstehung der Arten publizierte Darwin noch weitere wichtige wissenschaftliche Werke wie Die Abstammung des Menschen (1871), Der Ausdruck der Gemütsbewegungen bei dem Menschen und den Tieren (1872) †“ in dem seine Abstammungslehre auf das Gebiet der Psychologie und der Verhaltensforschung ausgedehnt wurde †“ sowie Insektenfressende Pflanzen (1875). Für Darwins Abstammungslehre wird oft auch der veraltete Begriff Darwinismus verwendet.

Im August 2008 erschien in der Nikol Verlags-GmbH eine neue gebundene 608-Seiten umfassende Ausgabe für 9,95 Euro.

Kurzbeschreibung
Wie kein zweites Buch beeinflußte dieses die Entwicklung der modernen Naturwissenschaften im allgemeinen und der Biologie im besonderen. Für jedermann sind die Ideen des Autors als Darwinsche Evolutionstheorie ein Begriff, in diesem Buch wurden sie zuerst veröffentlicht. Wer sich dabei aber eine reißerische Vermarktung der neuen und revolutionären Konzepte erhofft, wird von dem Buch enttäuscht werden. Ganz im wissenschaftlichen Stil widmet sich der Autor zuerst Variation unter Domestizierung und in freier Wildbahn, dann dem Überlebenskampf und der natürlichen Selektion. Weitere Kapitel handeln von Variationsgesetzen, Instinkt, Hybriden und der geographischen Verteilung der Spezies. Damit ist das Buch, das vor 140 Jahren zum ersten Mal veröffentlicht wurde, und damit aus einer Zeit stammt, in der Gene und DNA gänzlich unbekannt waren, noch immer aktuell und interessant zu lesen. Es ist erstaunlich wie weit sich Darwin mit seinem damaligen Wissensstand auch den heutigen Konzepten der Evolution nähert. All jene, die sich für die Entwicklung der Wissenschaft im 19.Jahrhundert interessieren, sollten dieses Buch gelesen haben.

Quelle: Wikipedia

Reich-Ranicki wechselt von Suhrkamp zu Hoffmann und Campe

Wie das Magazin Cicero berichtet, beendet Marcel Reich-Ranicki die Zusammenarbeit mit der Verlegerin des zu Suhrkamp gehörenden Insel-Verlags, Ulla Unseld-Berkéwicz, im Streit, weil er sich „schlecht behandelt“ fühle.  Er habe Ulla Unseld-Berkéwicz gebeten, das Buch Mein Schiller freizugeben, damit es in dem Hamburger Verlag Hoffmann und Campe erscheinen könne. Die Verlegerin habe auf den Vertrag verwiesen und sich geweigert. Geplant war eine Serie von sechs Bänden über große Autoren. Die weiteren fünf Bände: Mein Heine, Mein Lessing, Mein Kleist, Mein Büchner und Mein Kafka werden bei Hoffmann und Campe erscheinen.

„Mit ihr zu tun zu haben ist eine Qual“, sagte Reich-Ranicki. „Ich bin ein älterer Mensch. Ich brauche keine Kräche. Aber sie braucht sie.“

Gleichzeitig lobte der 88-Jährige ihren 2002 verstorbenen Ehemann Siegfried Unseld: „Meine Zusammenarbeit mit Unseld war immer sehr gut.“ Der Kritiker sagte, er hätte es lieber gesehen, wenn alle sechs Bände der Reihe bei Hoffmann und Campe erschienen wären. 

Zum Wechsel des Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki zu Hoffmann und Campe meldet sich jetzt der Insel Verlag zu Wort.

Reich-Ranicki habe dem Verlag mitgeteilt, Hoffmann und Campe habe ihm ein weit höheres Angebot gemacht und die Vereinbarung mit dem Insel Verlag gelöst, heißt es darin.

Wie es in der Mitteilung weiter heißt, sei die mit Marcel Reich-Ranicki geplante Folge von sechs Bänden „Meine Klassiker†œ vom Insel Verlag angeregt worden. Über den ersten Band „Mein Schiller†œ sei ein Vertrag geschlossen worden. Der Band sei in Vorbereitung und erscheine im Februar 2009 im insel taschenbuch. Über die Folgebände habe es eine mündliche Vereinbarung gegeben.

Quelle: Börsenblatt