Platz 1 : Feuchtgebiete von Charlotte Roche
Platz 2 : Die Tore der Welt von Ken Follett
Platz 3 : Schweigeminute von Siegfried Lenz
Platz 4 : Ich hab dich im Gefühl von Cecelia Ahern
Platz 5 : Die Eleganz des Igels von Muriel Barbery
Platz 6 : Der Chinese von Hennig Mankell
Platz 7 : Urlaub mit Papa von Dora Heldt
Platz 8 : Bis zum letzten Tag von Nicholas Sparks
Platz 9 : Nicht mein Tag von Ralf Husmann
Platz 10 : Lasset die Kinder zu mir kommen von Donna Leon
Lesekreis
Artikel aus dem Lesekreis ganz unterschiedlicher Couleur
Konstantin Wecker und Oscar Maria Graf am 22. Juli in der LMU
ACHTUNG: NEUER SPIELORT für Konstantin Wecker am 22. Juli!!!
Das Literaturhaus München teilt mit:
Am 22. Juli, zum 114sten Geburtstag von Oskar Maria Graf, können wir in die Große Aula der LMU umziehen. Somit ist es 1. trocken, 2. warm und es gibt 3. wieder Plätze, trotz Regen können alle Fans von Oskar Maria Graf & Konstantin Wecker einen wunderbaren Abend genießen.
UND: Wir beginnen erst um 20:30 Uhr, damit alle, die sich gegebenenfalls doch an den Salvatorplatz verirren, noch in die Große Aula finden (z.B. mit der U-Bahn U 3/6 vom Odeonsplatz nur eine Haltestelle bis zur Universität).
Karten für die Veranstaltungen des Literaturhauses können unter Tel 089-29 19 34-27 reserviert oder ohne Vorbestellung (bis einen Tag vor der jeweiligen Veranstaltung) an der Bar der Brasserie OskarMaria gekauft werden.
114ter Geburtstag von Oskar Maria Graf
„Warum ausgerechnet wohnhaft in … München?“ – Konstantin Wecker: Lesung, Lieder, Musik
Der Liedermacher und Tucholsky-Preisträger Konstantin Wecker bezieht sich in vielen seiner Konzerte auf Oskar Maria Graf. In München zu leben und sich dort dahoam zu fühlen wie Wecker, blieb für den Schriftsteller ein unerfülltes Sehnsuchtsziel. Aber auch sein Exilwerk zeigt ihn als großen Vertreter eines anderen Bayern †“ als einen beispielhaften Kämpfer gegen Denkträgheit und Anpassung. Nachdem Grafs Gedichte in neuer Ausgabe vorliegen und zur Vertonung reizen, erging die Einladung zum traditionell gefeierten Graf-Geburtstag nicht ohne Grund an den Liedermacher. Konstantin Wecker präsentiert den Autor in Geschichten, Gedichten und Liedern.
Veranstalter: Oskar Maria Graf-Gesellschaft e.V., Stiftung Literaturhaus Eintritt: Euro 20.- / 18.-
Quelle: Literaturhaus München
Vorablesen.de – Literaturkritik oder subjektives Mäkeln?
Auf der neuen Website vorablesen.de heißt es:
„Für alle, die gerne Bücher lesen und sich darüber austauschen, gibt es ab dem 15. Juli 2008 ein neues Podium: www.vorablesen.de †“ eine kostenlose Literaturcommunity, die sich vor allem an Vielleser und Bücherfans richtet. Hier können die präsentierten Neuerscheinungen im wöchentlichen Rhythmus auszugsweise und vorab Probe gelesen werden. Die registrierten Mitglieder können hier nicht nur ihren ersten Leseeindruck veröffentlichen, sondern auch über die präsentierten Bücher diskutieren.
Das Kommentieren lohnt sich: jede Woche winkt dem aktiven Mitglied eines von 100 druckfrischen Vorab-Exemplaren. Wer den Kritikerstatus erreicht hat, regelmäßig rezensiert und für eine möglichst weite Verbreitung seiner Besprechungen sorgt, steigt über ein Punktesystem im internen Kritikerranking nach oben. Auf die Top-Kritiker an der Spitze des Rankings warten dann individuelle Belohnungen wie persönliche Treffen mit Autoren, Lesungen, Freikarten und Bücherpakete.
Die neue Seite ist vom Ullstein Verlag initiiert, allerdings auch offen für Werke aus anderen Verlagen. Es gibt keine Werbung, abgesehen von der für die jeweiligen Bücher.
Den Auftakt machen:
Anne Holt: Der norwegische Gast
Sam Savage: Firmin †“ ein Rattenleben
Ulrich Wickert: Der nützliche Freund
Kritiker dieser Seite befürchten, dass bei vorablesen.de keine Literarturkritik stattfinden wird, sondern eher blindes Lobhudeln oder rein subjektives Mäkeln über nichtssagende Konsumware. Zugegeben, nicht alle Leser sind in der Lage eine Rezension zu schreiben, aber oftmals sind „Lesereindrücke“, und davon gibt es zum Beispiel für Firmin – ein Rattenleben schon 188 Stück, beim Kauf eines Buches recht hilfreich. Bleibt also abzuwarten, wie sich das entwickelt. Auf jeden Fall ist es ein weiterer Schritt der Verlage zur lesenden Basis.
Breaking Dawn von Stephenie Meyer – Band 4 der Twilight Saga
Am 04. August erscheint der vierte Band der Twilight Saga mit dem Titel Breaking Dawn in der englischsprachigen Originalausgabe. Die deutsche Übersetzung wird voraussichtlich im Frühjahr 2009 auf den Markt kommen, der Titel ist noch nicht bekannt. Es ist der letzte Teil der Geschichte um Bella und Edward aus Sicht der Protagonistin Bella Swan. Zur Zeit arbeitet Stephenie Meyer an einem Roman, der die Love-Story aus der Perspektive von Edward Cullen erzählt.
Nachtrag vom 30. Juli 2009: Soeben wurde gemeldet, dass der deutschsprachige Titel von Breaking Dawn „Bis(s) zum Ende der Nacht“ lauten und am 14. Februar erscheinen wird.
Autorin Stephenie Meyer hat noch keine Details über den Handlungsverlauf von „Breaking Dawn“ bekannt gegeben, aber sie äußerte, dass dieser der letzte Roman sei, der aus Bellas Sicht geschrieben sei. Ein Auszug von „Breaking Dawn“ wurde am 31. Mai 2008 in der englischsprachigen Spezial-Ausgabe von „Bis(s) zum Abendrot“ veröffentlicht. Vor kurzem gab Stephenie Meyer während einer Lesereise in Deutschland bekannt, dass dieser nun kommende Band von Shakespeares „Sommernachtstraum“ und einem anderen Roman inspiriert sei, dessen Titel sie aber bislang nicht enthüllte.
Das erste Kapitel „Verlobt“ beginnt wenige Tage vor der Hochzeit, als Edward auf der Jagd ist.
Bella fährt einen neuen auffallenden Sportwagen, einen Mercedes Benz s600 Guardian (Wächter), den ihr Edward gegeben hatte, nachdem ihr alter dreiundfünfziger Chevrolet endgültig den Geist aufgegeben hatte. Sie hält an einer Tankstelle, an der zwei Männer den Wagen bewundern und ihr erzählen, dass dieser Wagen weder in Europa noch in den USA bisher auf den Markt gekommen sei.
Als sie zuhause ankommt, bleibt Bella im Wagen sitzen und ruft mit dem Handy, das sie von Edward erhielt, Seth Clearwater an, der mit Edward seit ihrem gemeinsamen Kampf gegen Victoria befreundet ist, um sich zu erkundigen, wie es Jacob Black gehe.
Seth erzählt ihr, dass sich Jack, der seit Wochen ein Wolf geblieben sei, sich irgendwo in Nord-Kanada befinde und nicht nach Hause komme. Bella ist darüber wenig erfreut, erinnert sich dann an die Nacht, in der sie Charlie von ihrer Verlobung erzählte. Als Bella all ihren Mut zusammennahm, um ihrem Vater davon zu erzählen, hatte Charlie automatisch angenommen, Bella sei schwanger, und hatte hysterisch gelacht, als er sich vorstellte, wie Bellas Mutter auf diese Nachricht reagieren würde.
Bella erinnert sich, dass sie ziemlich geschockt war, als ihre Mutter diese Nachricht positiv aufgenommen und ihr sogar sofort Hilfe bei den Hochzeitsvorbereitungen angeboten hatte.
Als Bella nach Hause kommt, ist Alice gerade dabei, Charlies Smoking für die Hochzeit passend zu nähen, und teilt ihr mit, dass nun sie an der Reihe sei. Während Alice nun ihr Hochzeitskleid anpasst, begibt sich Bella zu ihrem „Glücklichen Ort“, um über ihre Liebe zu Edward und die kommenden Freuden der Flitterwochen nachzudenken….
Quelle: Wikipedia
In einer freundlichen Übersetzung von tinius von ReadingEase. Vielen Dank dafür!
Freier Eintritt bei den Bayreuther Festspielen – virtuell
Wenige Tage vor der Eröffnung präsentierten sich die Bayreuther Festspiele mit einem neuen Auftritt im Internet. Die Seite www.bayreuther-festspiele.de biete nun auch multimediale Einblicke in das Festspielgeschehen, hieß es in einer Mitteilung. Neben einem virtuellen Rundgang durch das Festspielhaus wird in einem Podcast berichtet, wie die Produktionen entstehen.
Auf der Internetseite heißt es:
„Pünktlich zum Beginn der Generalproben am Donnerstag, 17. Juli 2008, startet der Web-Auftritt der Bayreuther Festspiele in ein neues Zeitalter. Die neu gestaltete Homepage bietet dann neben den üblichen Informationen zu Spielplan, Besetzung und künstlerischer Leitung der Festspiele auch zahlreiche Features, die einen ganz besonderen, multimedialen Einblick in das Festspielgeschehen zulassen und interessante Informationen zu Architektur und Geschichte der Bayreuther Festspiele bereit halten.“
Weiterhin soll in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit bestehen am Computer eine Aufführung der Bayreuther Festspiele †“ Katharina Wagners Interpretation der Oper „Die Meistersinger von Nürnberg†œ †“ als Live-Stream auf der Homepage mitzuverfolgen.
Richard Wagner träumte von Festspielen für jedermann †“ offen und erschwinglich.
Quellen: Süddeutsche Zeitung, Wikipedia
Don Farrago meint hierzu: „Alles plumpe Publicity!“
Ich hatte schon vor Wochen vor, zu dem Thema zu bloggen (Wagner goes public – online, innovativ, erschwinglich), weil ich dachte, die Katharina W. geht tatsächlich neue Wege. Aber als ich dann feststellen musste, dass man für den (ohnehin selektiv limitierten) Livestream der Meistersinger-Premiere 49 Euronen berappen muss und ihn anschließend nur noch ein einziges Mal über sein registriertes Account ansehen/anhören kann, ist mir die Sache so übel aufgestoßen, dass ich es gelassen habe.
Die Marketing-Aussage, man wolle Wagner einer breiteren Öffentlichkeit (speziell der modernen Jugend) nahe bringen, ist eine grandiose Farce. Der Livestream ist sogar für den Großteil der Wagner-Fans absolut überteuert (wen interessiert schon das als †œexklusiv† angepriesene Backstage-Gelaber von Polit-, Adels- und C-Promi-Prolls), und das Public Viewing der Premiere für (immerhin bis zu) 15.000 Besucher ist eine Maßnahme, die während der EM und der WM fast täglich sogar von kleineren privaten Trägern gestemmt werden konnte. In Bayreuth profiliert sich dabei werbewirksam der Personal-Einspar-Profi Siemens.
†œDer Volksfestplatz wird mit 2.000 Sitzplätzen bestuhlt und drumherum eine große Picknick-Zone eingerichtet. Um den gesamten Platz herum wird ein großzügiges gastronomisches Angebot aufgebaut.†
Also auch hier bleiben Klein-VIPs beim Catering unter sich, von Musikgenuss gar nicht zu reden… Und um das großzügige gastronomische Angebot herum stehen dicht (ab)gedrängt die Normalbürger an überteuerten Pommesbuden und Bierständen (siehe Lageplan, und die drei bis vier übernächtigten Backpacker-Wagner-Fans, die aus fernen Gefilden anreisen, geraten mit Sicherheit in die Fänge der Security.
Bleibt noch das Benefiz-†Open Air† mit munteren Wagnerklängen und weiteren musikalischen Ausflügen von †œMitgliedern des Festspiel-Orchesters† am 1. August auf dem Bayreuther Geißmarkt †“ eine Gelegenheit für knapp 2.000 lokale und regionale Honoratioren, Weckleproduzenten und sonstige Gschäftleshuber, sich zu präsentieren.
Bayreuther Festspiele †“ innovativ, erschwinglich? Blödsinn!

