Harry Potter – erster Trailer vom Showdown am 15.07.2011

Am Ende seines Weges wartet der Dunkle Lord auf ihn… Na ja, im Buch gibt es noch den Epilog… 😉

Ob diese Szene allerdings auch verfilmt wurde, ist noch nicht bekannt. Der erste Trailer für den letzten Teil der Kinoverfilmung von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ wurde heute veröffentlicht.

Der Einblick in die entscheidende Schlacht in Hogwarts ist so düster und monumental wie auch die Literaturvorlage. Nach der langen Phase der quälenden Suche nach den „Heiligtümern des Todes“ im ersten Teil der Verfilumg, stellt sich Harry nun vor allem auf den unausweichlichen Kampf mit Lord Voldemort ein. Das Finale verläuft unerhört dramatisch und spannend und beschert uns einige unglaubliche Wendungen. Bislang noch offene Fragen werden im Buch zumindest beantwortet, vor allem natürlich die zentrale: Kann Harry überleben und Voldemort trotzdem ausschalten? Der Prophezeiung zufolge ist das eigentlich unmöglich …

Joanne K. Rowling hat der Buchreihe um Harry Potter ein mitreißendes und würdiges Finale beschert. Trotz vieler Katastrophen, unbequemer Enthüllungen und auch einiger Todesfälle, darf man wohl zumindest so viel verraten: Es gibt in mehr als einer Hinsicht auch ein Happy End.

W.Busch, Kafka, Verne, Poe & Co. – kostenlose Klassiker im Kindle-Shop

Die Nachricht, dass Amazon deutschsprachige E-Books für den Reader Kindle im Programm hat, ist ja noch ganz frisch. Erstaunlich ist, dass sich neben den zu bezahlenden Downloads bereits knapp 5000 kostenlose Bücher, darunter viele Klassiker der Weltliteratur, herunterladen lassen.

Nachfolgend eine Auswahl:

Max und Moritz – Eine Bubengeschichte in sieben Streichen von Wilhelm Busch

Reise um die Erde in 80 Tagen von Jules Verne

Der Prozeß von Franz Kafka

Märchen für Kinder von H. C. (Hans Christian) Andersen

Die göttliche Komödie von Dante Alighieri

Zwanzigtausend Meilen unter’m Meer – Erster Band von Jules Verne

Der Doppelmord in der Rue Morgue von Edgar Allan Poe

Der Schut von Karl May

Tausend und eine Nacht, Band 1 von Gustav Weil

Durch die Wüste von Karl May

Zwanzigtausend Meilen unter’m Meer – Zweiter Band von Jules Verne

Deutschland. Ein Wintermärchen von Heinrich Heine

Krieg und Frieden von Lew Tolstoi

Huckleberry Finns Abenteuer und Fahrten von Mark Twain

Der Struwwelpeter oder lustige Geschichten und drollige Bilder von Heinrich Hoffmann

Old Surehand 1 von Karl May

Reise nach dem Mittelpunkt der Erde von Jules Verne

Neue Gedichte von Rainer Maria Rilke

Also sprach Zarathustra von Friedrich Wilhelm Nietzsche

Die Elixiere des Teufels von E.T.A. Hoffmann

Old Surehand 2 von Karl May

Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare und August Wilhelm Schlegel

Tausend und eine Nacht, Band 2 von Gustav Weil

Der Hund der Baskervilles von Arthur Conan Doyle

Old Surehand 3 von Karl May

Die Bestie im Menschen von Emile Zola

Wilhelm Tell von Friedrich Schiller

Tausend und eine Nacht, Band 4 von Gustav Weil

Volks-Kochbuch von Hedwig Heyl

Die letzten Tage von Pompeji: Historischer Roman von Edward Bulwer-Lytton

Der Schatz der Inkas von Karl May

Das neue Dschungelbuch von Rudyard Kipling

Aphorismen von Arthur Schopenhauer

Der rote Kampfflieger von Manfred Richthofen

Römische Geschichte – Band 1 von Theodor Mommsen

Die Frau von dreißig Jahren von Honoré de Balzac

In den Schluchten des Balkan von Karl May

Faust: Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe

Kritik der reinen Vernunft Zweite hin und wieder verbesserte Auflage (1787) von Immanuel Kant

Der Schimmelreiter von Theodor Storm

Zwei Prager Geschichten von Rainer Maria Rilke

Kandide oder Die beste aller Welten von François Marie Arouet de Voltaire

Von der Erde zum Mond von Jules Verne

Über den Umgang mit Menschen von Adolph Freiherr von Knigge

Ivanhoe von Walter Scott

Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde von Klabund

Schuld und Sühne von Fjodr Michailowitsch Dostojewski

Krambambuli von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Ecce homo, Wie man wird, was man ist von Friedrich Wilhelm Nietzsche

Druckfrisch mit Denis Scheck am 01.05.2011 um 23.35 Uhr

Am kommenden Sonntag, den 1. Mai 2011, um 23:35 Uhr heißt es wieder „Druckfrisch – Neue Bücher mit Denis Scheck“ im Ersten. Folgende Titel werden in der Sendung vorgestellt:

Der Roman „Karte und Gebiet“ von Michel Houellebecq dreht sich um das Rendezvous zweier Ichs als Selbstbespiegelung eines Künstlers:

Jed Martin wird unerwartet berühmt durch Fotos von Michelin-Karten und großformatig gemalten Bildern beruflicher Alltagsszenen. Erfolg und Einkommen wachsen spektakulär, ohne ihn zu beeindrucken. Als er den Schriftsteller Houellebecq engagiert, das Vorwort für den Katalog seiner nächsten Ausstellung zu schreiben, endet das in einer Katastrophe.

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„Süden“ von Friedrich Ani ist ein Krimi vom Verschwinden, Suchen, Wiederkehren und Neuanfangen:

Nach sieben Kölner Jahren kehrt Ex-Kommissar Tabor Süden als Detektiv nach München zurück. Er ist auf der Suche nach seinem verschwundenen Vater und nach einem vermissten Kneipenwirt Raimund Zacherl. Der Fall ist genau das Richtige für den ehemals so erfolgreichen Ermittler: Ein Mann verlässt sein Durchschnittsleben, und jeder fragt sich, warum. Mit seinen besonderen Methoden findet Süden die Spur des Wirts und verfolgt sie bis nach Sylt †“ und schon längst hat er begriffen, dass niemand den Mann wirklich kannte. Die Recherchen führen ihn bis auf die Promi-Insel Sylt.

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Schließlich empfiehlt Denis Scheck den Roman „Lass die Toten ruhen“ von Malla Nunn.

Man stelle sich einmal vor, man wird eines Morgens wach und ist nicht mehr derjenige, als der man eingeschlafen ist. Beim Zähneputzen offenbaren sich die schlimmsten Ängste. So ergeht es Nunns Held Emmanuel Cooper: Er schläft als Weißer ein und wacht als Gemischtrassiger auf †“ ein Albtraum im Rassisten-Staat Südafrika. Drogenbosse, Zuhälter, korrupte Polizisten, indische Kleinkriminelle, gestrandete Deutsche beherrschen die Szene. Emmanuel Cooper, ein verdeckter Ermittler, muss einen Mörder finden, um sich selbst zu retten. Eindrucksvoll beschreibt Malla Nunn die dunklen, gleichwohl faszinierenden Seiten Südafrikas.
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Und natürlich wieder in der Sendung: Schecks Kommentare zu den Büchern auf der aktuellen Spiegel-Bestseller-Liste. Dieses Mal: Belletristik.

Quelle: DasErste.de – Druckfrisch

Eragon 04 erscheint unter dem Titel „Das Erbe der Macht“

Das Warten hat ein Ende – na ja, zumindest fast, denn der vierte und abschließende Teil der großen Eragon-Saga von Christopher Paolini erscheint in den USA und in Großbritannien am 08.11.2011 unter dem Titel „Inheritance„.

Wie heute bekannt wurde, wird die deutschsprachige Übersetzung auf jeden Fall auch noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. „Das Erbe der Macht“ steht auf dem grünen Cover, das heute ebenfalls vorgestellt wurde. Der Preis wird derzeit mit 24,99 Euro angegeben.

Die Spannung steigt, denn über den Inhalt des vierten Eragon-Bandes wird noch striktes Stillschweigen bewahrt.

Wer sich an das Ende des drittes Bandes nicht erinnern kann, findet nachfolgend die letzte Seite nochmals zum Einstieg in den vierten Teil:

Während die Sonne Eragon durch seine Rüstung hindurch wärmte, verschwand seine Traurigkeit nach und nach wie die Nebelfetzen über dem Wasser. Er atmete tief ein und aus und seine Muskeln entspannten sich.
Nein, sagte er, wir sind nicht allein. Ich habe dich und du hast mich. Und dann sind da Arya und Nasuada und Orik und noch viele andere, die uns auf unserem Weg zur Seite stehen werden.
Und Glaedr, sagte Saphira.
Ja.
Eragon sah auf den Eldunarí hinab, der eingehüllt in seinen Armen lag, und große Zuneigung für den in seinem Seelenhort gefangenen Drachen erfüllte ihn sowie der brennende Wunsch, ihn zu beschützen. Er presste den Stein fester an die Brust und legte Saphira die Hand auf den Hals, dankbar, dass sie zusammen waren.
Wir können es schaffen, dachte er. Galbatorix ist nicht unverwundbar. Er hat einen Schwachpunkt und den werden wir gegen ihn verwenden … Wir können es schaffen.
Wir können und wir müssen, sagte Saphira.
Für unsere Freunde und unsere Familie … und für ganz Alagaësia … müssen wir es schaffen.
Eragon hob Glaedrs Eldunarí hoch über seinen Kopf und streckte ihn der Sonne und dem neuen Tag entgegen, und er lächelte, begierig auf die kommenden Schlachten †“ begierig darauf, dass er und Saphira am Ende Galbatorix gegenüberstehen und das Schicksal des finsteren Königs besiegeln würden…

Quelle: Ergaon.de

Neuerscheinung: Ali Baba und vierzig Räuber

Ali Baba und vierzig Räuber: Erzählungen aus Tausend und eine Nacht von Ernst-Peter Wieckenberg (Herausgeber), Johann Heinrich Voß (Übersetzer)

Nach mehr als zwei Jahrhunderten erschien in diesem Jahr wieder eine Auswahl von Märchen aus einer der frühesten deutschen Übersetzungen von „Tausendundeine Nacht“ von Johann Heinrich Voß (1751 bis 1826).

Johann Heinrich Voß, der Dichter und Übersetzer berühmter Klassiker, hat seinen Platz in der deutschen Literatur nicht nur seiner profunden Gelehrsamkeit und Kenntnis der antiken Sprachen und Verskunst zu verdanken, sondern auch der vollendeten Beherrschung der deutschen Sprache. Am berühmtesten und bekanntesten ist seine Übersetzung der Odyssee geworden, die 1781 erschien und deren einprägsame bildhafte Sprache Generationen deutscher Leser mit Homer vertraut machte.

Die französische Fassung von „Tausendundeine Nacht„, die Antoine Galland Anfang des 18. Jahrhunderts vorgelegt hatte, übersetzte und veröffentlichte Voß von 1782 bis 1785 in sechs Bänden. Wer sie las, war bezaubert – seinem Verleger gelang es damals allerdings nicht, ihr eine weite Verbreitung zu sichern.

Es gibt heute philologisch anspruchsvolle, auf das Arabische zurückgehende Ausgaben von „Tausendundeine Nacht„, und dennoch lohnt es sich, die Fassung von Johann Heinrich Voß zu lesen. Seine Übersetzung dieser Geistermärchen, Liebesgeschichten, Abenteuerberichte und schwankhaften Dichtungen zeugt von einer unbändigen Lust am Erzählen.

Seine lange zu Unrecht vergessene Übersetzung ist mit dieser Ausgabe neu zu entdecken.

Michael Maar hat unter dem Titel „Die Entdeckung des Cliffhangers“ auf FAZ.net eine begeisterte Rezension veröffentlicht. Sein Fazit lautet: „Der Übersetzer Johann Heinrich Voß brilliert posthum mit einer Auswahl aus Tausendundeiner Nacht. Tretet ein! Ein Wunderwerk liegt vor euch, das lange verschlossen war, eine portable Ali-Baba-Höhle voller funkelnder Prosaschätze, farbig glitzernder Stoffe und ergötzlichster Spezereien!“

„Ali Baba und vierzig Räuber“ umfasst 390 Seiten und ist im Januar 2011 im C.H. Beck Verlag erschienen.