bo1In dem kleinen Verlag Mascot Books in Virginia erscheint jetzt ein erstes Buch über Bo, den portugiesischen Wasserhund und neues Familienmitglied der Familie Obama.

Naren Aryal, einer der Betreiber von Mascot Books, ist der Autor, sein Mitarbeiter Danny Moore besorgte die Illustrationen.

Der Titel spielt an auf die gebräuchliche Redewendung vom Präsidenten als „Commander in Chief“ – „leash“ heißt auf Englisch Leine. Das Bilderbuch ist an Kinder ab 4 Jahre gerichtet.

Gezeigt wird Bo, der, wie es sich für den „first dog“ seines Landes gehört, an den großen Ereignissen des amerikanischen Fest-Kalendariums teilnimmt: Ostern, das Feuerwerk am 4. Juli, Thanksgiving – und wie er in Michelle Obamas neu angelegtem Gemüsegarten vor Bienen flüchtet.

In Nebenrollen zu sehen sind unter anderem Vizepräsident Joe Biden, der Senator Ted Kennedy und eine Rockband. Die bleibt namenlos. Das Lied, das sie spielt, kann aber nur ein alter Stooges-Song sein: „I wanna be your dog.“

Quelle: Spiegel Online

Der US-Markt wird derzeit von Kinderbüchern überschwemmt, in denen der erste schwarze Präsident Barack Obama zum Märchenprinzen stilisiert wird.

Mindestens 30 an Kinder gerichtete Titel finden sich derzeit auf dem Buchmarkt – für das erste Jahr eines neuen US-Präsidenten ein Rekord. Gibt es in Deutschland eigentlich Titel, die da lauten: „Mama wählt Merkel“ oder „Angela Merkel, der Wechsel ist da“? Kaum vorstellbar…

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Die „Finanzkrise“ wurde von der Gesellschaft für Deutsche Sprache zum Wort des Jahres gewählt. Neben diesem vielzitierten Wort gab es aber auch andere denkwürdige Zitate. So verdanken wir den Mächtigen dieser Welt gewagte, unverständliche und bisweilen auch urkomische Buchstabenkombinationen. Nachfolgend die Besten:

„Regieren ist einfacher als ich dachte“, sagte Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy nach elf Monaten Amtszeit. Ein kleiner Präsident auf der großen Weltbühne.

Ebenfalls nicht gerade bescheiden gab sich der folgende Politiker: „Nur Gott, der mich ernannt hat, wird mich abwählen können.“ Traurig aber wahr, der Präsident von Simbabwe, Robert Mugabe, scheint sich zunehmend der Realität zu entfremden.

Demütige Einsicht dagegen zeigte der folgende Vertreter des homo politicus: „Der neue Präsident muss das Ansehen in der Welt wiederherstellen, das wir in der Welt hatten“ sagte der ehemalige US-Außenminister unter George W. Bush, Colin Powell, am 19. Oktober zu seiner Entscheidung, Barack Obama zu unterstützen.

Bei so manchem Zitat stellt sich die Frage, ob der Betreffende selbst verstand, was er da sagte. So zum Beispiel bei folgendem Juwel: „Wir sind nicht voll im Saft, sondern darüber hinaus.“ Da kochte wohl noch der Saft bei Ioannis Amanatidis, nach dem 2:0 in Leverkusen

„Obama ist jung, schön und auch braun gebrannt.“ Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi schafft es immer wieder, sich im Ton zu vergreifen, so auch am 6. November zur Wahl des neuen US-Präsidenten, Barack Obama.

„Sie gehört der deutschen Rechten an, derselben, die Hitler unterstützt hat, die den Faschismus unterstützt hat. Das ist die Kanzlerin des heutigen Deutschland.“ Hier offenbart Venezuelas Staatspräsident Hugo Chávez seine Bildungslücken. (am 1. Mai über Bundeskanzlerin Angela Merkel)

Es geht aber auch ganz anders. „Ich liebe Angela Merkel. (…) Wir sind ein harmonisches Paar.“ Es war Nicolas Sarkozy, der hier all seinen Charme spielen ließ (am 1. Mai in seiner Laudatio zur Verleihung des Karlspreises).

Über den „Blödsinn, den wir hier heute Abend zu sehen bekommen haben“, regte sich Marcel Reich-Ranicki bei der Gala des Deutschen Fernsehpreises auf und weigerte sich, den Ehrenpreis für sein Lebenswerk anzunehmen.

„Ich stelle immer fest, dass die Spieler früher im Bett sind, wenn die Frauen im Hotel sind.“ Diese wunderbare Beobachtung machte DFB-TeammanagerOliver Bierhoff während der Fußball-Europameisterschaf.

Dieses Zitat stammt vom künftigen US-Präsident Barack Obama (am 26. Juli in seiner Rede an der Berliner Siegessäule über das Engagement in Afghanistan): „Amerika kann das nicht alleine machen.“

Quelle: Tagessschau