Heute, am 29. Januar 2013, diskutieren Stefan Zweifel, Elke Heidenreich, Hildegard E. Keller und Rüdiger Safranski wieder über Neuerscheinungen und eine Neuübersetzung auf dem Buchmarkt im “Literaturclub” im Schweizer Fernsehen: Ein neuer Roman über den Kampf der Kulturen in Miami, der verrücktesten Stadt Amerikas, von Tom Wolfe. Die Geschichte zweier Familien und den Wunderglauben unbegrenzter Geldvermehrung in Goldmacher von Gisela Stelly. Den Entwicklungsroman vom Trafikant im Wien des Jahres 1937 von Robert Seethaler. Und die wohl berühmteste Geschichte eines Ehebruchs mit weltliterarischen Folgen: Flauberts Madame Bovary in neuer deutscher Übersetzung.

Die Bücher der Sendung vom 29. Januar 2013

Back to Blood von Tom Wolfe

Back to BloodKurzbeschreibung
Erscheinungstermin: 28. Januar 2013 im Karl Blessing Verlag
Das Fegefeuer der Eitelkeiten für das 21. Jahrhundert
Clash of Cultures unter karibischer Sonne: eine brillante und bissige Satire auf den menschlichen Umgang mit gesellschaftlicher Realität.
Die Freiheit ist nur 20 Meter entfernt für den kubanischen Flüchtling, der sich auf den Mast einer Luxusjacht vor Miami geflüchtet hat. Aber dann wird er vor den Augen von Millionen Fernsehzuschauern in einer spektakulären Aktion live verhaftet. Und das ausgerechnet vom netten Nestor, einem Polizisten mit kubanischen Wurzeln, der unter den chauvinistischen Sprüchen seiner weißen Vorgesetzten leidet. Die ganze Stadt ist in zwei Lager gespalten: Für seine Familie und Landsleute ist Nestor ein Verräter, für die Weißen ein Held und Musteramerikaner. Soll der kubanische Bürgermeister ihn suspendieren oder mit Orden schmücken? Versaut ihm dieser Idiot die Wiederwahl?
Genüsslich und packend taucht Tom Wolfe ein in die verrückteste Stadt Amerikas: Miami, wo die Spanisch sprechenden Kubaner inzwischen die Mehrheit, aber die Weißen immer noch das Geld haben. Wo die Jugend am Strand den ewigen Spaß und die Rentner beim Schönheitschirurgen das ewige Leben suchen. Wo die Blutlinien mitten durch den amerikanischen Traum verlaufen.

Goldmacher von Gisela Stelly

GoldmacherKurzbeschreibung
Erscheinungstermin: 1. August 2012 beim Arche Verlag
Gisela Stelly erzählt die Geschichte zweier Familien und einer Freundschaft, erzählt von der Sucht und der Sehnsucht nach Liebe, Freundschaft, Geld und Macht. „Goldmacher“ umspannt die Zeit vom Heraufdämmern und Ausbruch eines gespenstischen Wunderglaubens in Deutschland zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts und seinen dramatischen Folgen bis zu seiner modernen Wiederholung, dem globalen Glauben an das Wunder einer unbegrenzten Vermehrung von Geld und Gütern zu Beginn des neuen Jahrtausends. 1924: Ein Jahr nach der Großen Inflation kommen Franz und Anton zur Welt, der eine in München, der andere nahe Hannover. In dieser Zeit, in der die Verheißung, die Wunden des Ersten Weltkriegs durch ein Wunder zu heilen, auf einen immer fruchtbareren Boden fällt, werden ihre Familien schicksalhaft durch einen veritablen Goldmacher verbunden. Franz, Sohn eines Bankiers, wächst im Dunstkreis vom Wunderglauben und Okkultismus des Dritten Reichs auf, während Anton, Sohn eines Papierfabrikanten, durch den Bankrott des Vaters infolge des Goldmacherbetrugs von der Mutter lernt, im Wunderglauben die Werke des Teufels zu erkennen. In kindlichem Allmachtsgefühl schwört Anton, ihn durch die Wahrheit zu vernichten. In der Hitlerjugend treffen sie aufeinander, der aufklärungsbesessene Bücherwurm Anton Bluhm und der wettkämpferische Wunderweltenbauer Franz Münzer. Es ist der Beginn einer lebenslangen Freundschaft voller Ambivalenzen und Rivalitäten, voll von Liebesbegehren und familiären Brüchen und Aufbrüchen in Zeiten der Beschleunigung und der Lust auf Leben.

Der Trafikant von Robert Seethaler

Der TrafikantKurzbeschreibung
Erscheinungstermin: 3. September 2012 bei Kein & Aber
Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel verlässt sein Heimatdorf, um in Wien als Lehrling in einer Trafik einem Tabak-und Zeitungsgeschäft sein Glück zu suchen. Dort begegnet er eines Tages dem Stammkunden Sigmund Freud und ist sofort fasziniert von dessen Ausstrahlung. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine un- gewöhnliche Freundschaft zwischen den beiden unterschiedlichen Männern. Als sich Franz kurz darauf Hals über Kopf in die Varietétänzerin Anezka verliebt und in eine tiefe Verunsicherung stürzt, sucht er bei Professor Freud Rat. Dabei stellt sich jedoch schnell heraus, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist wie Franz. Ohnmächtig fühlen sich beide auch angesichts der sich dramatisch zuspitzenden politisch-gesellschaftlichen Verhältnisse. Und schon bald werden sie und Anezka jäh vom Strudel der Ereignisse auseinandergerissen.

Madame Bovary Gustave Flaubert. Herausgegeben und neu übersetzt von Elisabeth Edl.

Madame BovaryKurzbeschreibung
Erscheinungstermin: 24. September 2012 im Hanser Verlag
Emma Bovary ist eine der faszinierendsten Frauen der Weltliteratur. Sie lebt in der Provinz und träumt von großer Leidenschaft, großer Liebe und großem Leben. Gelangweilt von ihrer Ehe mit dem Landarzt Charles, sucht sie die ersehnten Erregungen bald im Ehebruch, doch sie scheitert an ihrem Verlangen und ihrer Umwelt. Als das Buch 1857 in Frankreich erschien, wurde Flaubert wegen „Unmoral“ der Prozess gemacht. Zugleich begann „Madame Bovarys“ Ruhm als der vollkommenste Roman der Geschichte und Gründungsroman der literarischen Moderne. Elisabeth Edl hat eine Neuübersetzung geschaffen, die zeigt, worin Flauberts unvergleichliche Modernität liegt.
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Wiederholungstermine:
Mittwoch, 30. Januar 2013 um 11:00 Uhr, SRF info
Mittwoch, 30. Januar 2013 um 02:35 Uhr, SRF info
Donnerstag, 31. Januar 2013 um 03:55, SRF 1
Donnerstag, 31. Januar 2013 um 12:40, SRF info
Samstag, 2. Februar 2013 um 14:00 Uhr, SRF 1

Quelle: Literaturclub im SRF

Die Musikstudentin Katrin veröffentlicht seit 2009 auf BuchSaiten Rezensionen und Buchtipps – insbesondere aus den Bereichen Musik, Frauenliteratur und Jugendfantasy. Bereits zum vierten Mal ruft Frau von Saiten Kultur- und Literaturblogs zum literarischen Jahresabschluss auf und stellt folgende Fragen:

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat?

Pandora im Kongo von Albert Sánchez Piñol
Erscheinungstermin: 8. April 2009 im Fischer Taschenbuchverlag

Pandora im Kongo war im Mai 2012 das dritte Buch in unserem Lesekreis im letzten Jahr. Bei der Wahl wurde ich überstimmt und so habe ich mir den Roman mit sehr gemischten Gefühlen gekauft, da mich die Kurzbeschreibung so gar nicht angesprochen hat. Umso überraschender war das Lesevergnügen. Pandora im Kongo ist ein geschickt konstruiertes Märchen um einen jungen Autor, einen ehrgeizigen Anwalt und einen skrupellosen Mörder in einer fiktiven Welt während des Ersten Weltkrieges. Das Buch ist ungeheuer spannend und ebenso humorvoll – denke gerade an die gerissene Schildkröte Miss Antoinette – und wartet immer wieder mit überraschenden Wendungen auf.

Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat?

Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce
Erscheinungstermin: 14. Mai 2012 bei Fischer Krüger

Der Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt und ich habe den Protagonisten Harold zu Beginn seines Fußmarsches von Südengland nach Schottland mit viel Enthusiasmus und Energie begleitet. Aber ich glaube, wir hatten Südengland noch nicht verlassen, als ich bereits gerne wieder umgekehrt wäre. Diese Pilgerreise war mir eindeutig zu klischeehaft, spirituell und vorhersehbar. Harold bringt seinen Brief bestimmungsgemäß zu seiner ehemaligen sterbenden Arbeitskollegin an die schottische Grenze, unterwegs stellt er sich seinen Erinnerungen – letztendlich findet er Klarheit und ganz zum Schluss sogar seine Ehefrau. Vielleicht war meine Erwartungshaltung aufgrund des enormen Werberummels einfach zu hoch.

Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Fegefeuer von Sofi Oksanen
Erscheinungstermin: 19. August 2010 bei Kiepenheuer & Witsch

Die Antwort fällt mir leicht. Die 35-jährige finnisch-estnische Autorin und Dramaturgin Sofi Oksanen hat mich in diesem Jahr eindeutig am meisten beeindruckt. Fegefeuer hat mir eine Freundin im Januar 2012 zum Geburtstag geschenkt und der Roman ist bis zum Jahresende mein absolutes Highlight geblieben. Die Story ist hochspannend und äußerst dramatisch. Die Familiengeschichte beginnt vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und endet in den 1990er Jahren in Estland, wo die Menschen wirtschaftlich, gesellschaftlich und moralisch unter der diktatorischen Gewaltherrschaft Stalins gelitten haben. Die alte Aliide Truu und die junge Zara sind Frauen, die sich wie zufällig begegnen und die doch eine gemeinsame Geschichte verbindet.

Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Die Tigerfrau von Téa Obreht
Erscheinungstermin: 9. März 2012 im Rowohlt Verlag

Eigentlich achte ich nie besonders auf Cover. Wenn ich das Jahr 2012 in dieser Hinsicht Revue passieren lasse, fällt mir aber spontan Téa Obrehts Die Tigerfrau ein. Vielleicht deshalb, weil ich es in Italien am Strand gelesen habe und das Gelb gerade im Sonnenlicht besonders intensiv leuchtete. Der hochgelobte und vielfach ausgezeichnete Debütroman der 27-jährigen Autorin handelt vom ehemaligen Balkankrieg. Eine junge Ärztin reist mit Impfstoff für ein Waisenhaus in das Grenzgebiet und erfährt unterwegs vom Tod ihres Großvaters, der ganz in der Nähe plötzlich gestorben ist. Die Protagonistin macht sich auf den Weg dorthin und erinnert sich an die Zeit mit ihm.

Welches Buch wollt ihr unbedingt in 2013 lesen und warum?

Herr der Krähen von Ngũgĩ wa Thiong’o
Erscheinungstermin: 24. August 2011 im A1 Verlag

Der charismatische kenianische Schriftsteller Ngũgĩ wa Thiong’o war im letzten Jahr zu Gast im Literaturhaus München. Spontan habe ich mir seinen 1000 Seiten umfassenden Roman Herr der Krähen gekauft.
„Der Roman ist eine lebendige, ausdrucksstarke Satire über den Prototyp des afrikanischen Despoten, die mit tiefgründigem Humor die Lebensbedingungen in einer zunehmend globalisierten Welt thematisiert. Ngugi wa Thiong o gelingt mit diesem Roman eine umfassende Parabel auf die sozialen, politischen und kulturellen Verhältnisse auf dem afrikanischen Kontinent und dessen Beziehung zum Westen“, heißt es in der Kurzbeschreibung. In diesem Jahr werde ich hoffentlich erfahren, ob das zutrifft. 😉

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Die Blogparade endet heute Nacht um 23.59 Uhr. Wer also noch mitmachten möchte, hat nicht mehr allzu viel Zeit. Inzwischen haben sich zirka 100 Blogs eingetragen – Tendenz steigend… Einige habe ich nachfolgend verlinkt und wünsche allerseits viel Spaß beim Stöbern, Lesen, Leseempfehlungen einholen. Es lohnt sich! Vielen Dank an Katrin für die gelungene Aktion!

Coffee and Books, Libromanie, Umblättern, Zeilenkino, Paperthin, Buzzaldrins, Alles nicht so wichtig, Kiya liest, Wortsammlung, Leselurch, Armariumnostrum, Parallele Welten, amoureux des livres, Ada Mitsou, Heiter bis Wolkig, Mein Bücherreich, Am Lesestrand, Buchpost, buchstapelweise, Lesemomente, Gretchenfrage, Méditerranée Books Blog, Dreamcatchers Rezensionen, Bücher(p)lausch, lesen, schreiben, hören, Im Wunderland der Bücher, Pop Culture and Its Discontents, Mairegen, Buch-Blog um die Ecke, Büchermonster, Mimimiau, Sue´s Welt, Primeballerina´s Books, Serendipity, Dark Angel Mirasun, Selbstbewusst Leben, The Mortal Bookshelf, Lettersalad, Literatur und Internet, Philips Welt, Ina kzeptabel(t), Little Dhampirs, Es wird gelesen…, Bleisatz, Wolke Sieben, LanaBo´s Blog, 35QM, Katties Books, Buchgedanken, Literary Walk, Pimis Bücher, Büchercafé, Paperbackworld, Bücherblog, Winterkatzes Buchblog, Lesewelle, Lesemanie, Stories Dreams Books, Puzzlekind, Natiras Zeit, Susanne Haun, Bücher und mehr…, Kleinbrinas Bücherblog, Gegen den Wind, Lese.Zeichen, Donatas Bücher, Nightingale´s Blog, Seite um Seite, diversionforyou, lesenswert, empfehlenswert, Camellias Kleine Welt, Bücher.Dramen.Leben, Schmetterlings Literaturreise, Bookish, …just another bookaholic…, Bibliomanie, LeseLust & LeseLiebe, Buchkolumne


Weihnachten steht vor der Tür und die fieberhafte Suche nach idealen Geschenken hat begonnen. Buchgeschenke sind besonders beliebt. Im letzten Jahr haben 44 Prozent der Deutschen ein Buch unter den Weihnachtsbaum gelegt. Die Auswahl aus der Fülle der unterschiedlichsten Genres ist allerdings nicht ganz einfach. Verschenkt man nun einen Thriller oder Krimi, einen Roman, ein Sachbuch oder lieber eine Biografie an lesebegeisterte Familienangehörige und Freunde, oder versucht gar einen Lesemuffel zu bekehren? Wer die Wahl hat, hat die Qual heißt es in einer alten Redensart und aufgrund der vielen Alternativen ist es schwer, sich zu entscheiden. Vielleicht erleichtert die folgende Liste mit einer bunten Mischung „ausgezeichneter“ Bücher die Suche etwas Passendes zu finden. Alle Titel haben in diesem Jahr einen Literaturpreis gewonnen.

Den Anna-Seghers-Preis 2012 hat die 1984 in Baku (Aserbeidschan) geborene und im Kaukasus aufgewachsene Autorin Olga Grjasnowa für ihren Roman „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ erhalten. „Mit perfekter Ausgewogenheit von Tragik und Komik und mit einem bemerkenswerten Sinn für das Wesentliche erzählt sie die Geschichte einer Generation, die keine Grenzen kennt, aber auch keine Heimat hat.

Der Buxtehuder Bulle 2012 (Jugendliteraturpreis) ging in diesem Jahr Lauren Oliver für ihren Roman „Delirium„. Delirium ist ein dystopischer Roman für Jugendliche ab 14 Jahre. „Es ist jetzt vierundsechzig Jahre her, dass der Präsident und das Konsortium die Liebe als Krankheit identifiziert haben, und vor dreiundvierzig Jahren haben die Wissenschaftler ein Heilmittel dagegen entwickelt“, lautet der erste Satz. In Lenas Welt kann Amor Deliria Nervosa durch einen kleinen Eingriff geheilt werden, danach wird sie sich niemals mehr verlieben können…

Mit „Landgericht“ hat Ursula Krechel den Deutschen Buchpreis 2012 gewonnen. Der Roman handelt vom Exil und von den fünfziger Jahren, von einer Rückkehr ohne Ankunft. Ursula Krechel geht auf Spurensuche in die deutsche Nachkriegszeit, die zwischen Depression und Aufbruch schwankt. Richard Kornitzer ist Richter von Beruf und ein Charakter von Kohlhaasschen Dimensionen. Die Nazizeit mit ihren absurden und tödlichen Regeln zieht sich als Riss durch sein Leben. Danach ist nichts mehr wie vorher, die kleine Familie zwischen dem Bodensee, Mainz und England versprengt, und die Heimat beinahe fremder als das in magisches Licht getauchte Exil in Havanna…

Den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 für Jugendliche am 16 Jahre hat die Jury an den Hamburger Autor Nils Mohl für „Es war einmal Indianerland“ vergeben. „Es ist ein kunstvoll gebauter Roman, der mit seinen zahlreichen Neologismen auch sprachlich innovativ und überzeugend ist. Er bietet dem Leser eine neue und aufregende Variante aus Bildungsroman und Liebesgeschichte. Mohl gelingt es, anspruchsvolles literarisches Erzählen thematisch dicht bei seinen jugendlichen Lesern zu realisieren – und das mit viel Herz und Ohr für seine Adressaten“, urteilte die Jury.

Mechtild Borrmann erhielt den Deutschen Krimi Preis 2012 für „Wer das Schweigen bricht„. Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg entdeckt Robert Lubisch im Nachlass seines Vaters das Foto einer attraktiven Frau und einen Wehrpass, ausgestellt auf einen ihm unbekannten Mann. Was hat das alles mit seinem Vater zu tun? Robert macht sich auf die Suche und stößt dabei auf eine Journalistin, die sofort eine große Story ahnt und bereit ist, dafür auch den Ruf seines Vaters zu opfern. Doch noch bevor sie Robert etwas mitteilen kann, wird sie grausam ermordet. Robert ist entsetzt. Welche alten Wunden hat er mit seinen Nachforschungen wieder aufgerissen…

Die Journalistin Katja Thimm erhielt in diesem Jahr für ihr Sachbuch “Vatertage – eine deutsche Geschichte” den Evangelischen Buchpreis. In der Begründung der Jury heißt es: “Katja Thimm hat mit Vatertage ein herausragendes gleichermaßen politisches und persönliches Buch über die Begegnung mit der sogenannten Kriegskinder-Generation geschrieben.” Gemeinsam mit ihrem Vater Horst Thimm (geb. 1931) rekonstruiert die Autorin ein Stück Lebens- und Zeitgeschichte. Meisterhaft halte sie die Balance zwischen sachlicher Erzählweise und emotionaler Dichte, zwischen Sympathie und Distanz.

Dem regimekritischen chinesischen Schriftsteller, Dichter und Musiker Liao Yiwu wurde der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2012 verliehen. Im Oktober erschien „Die Kugel und das Opium: Leben und Tod am Platz des Himmlischen Friedens„, ein ebenso schockierendes wie bewegendes Zeugnis der unfassbaren Ereignisse vom 4. Juni 1989, als die chinesische Regierung die Volksbefreiungsarmee mobilisierte, um die friedlichen Demonstrationen Zehntausender Studenten niederzuschlagen, die mehr Freiheit und Demokratie forderten. Am Platz des Himmlischen Friedens richteten sie ein Massaker an, das die Welt schockierte.

Die 51-jährige deutsche Schriftstellerin Felicitas Hoppe wurde mit dem Georg-Büchner-Preis 2012, dem wichtigsten Literaturpreis in Deutschland, ausgezeichnet. Zuletzt erschien im März 2012 ihr biografisches Buch “Hoppe“. Hoppe ist keine Autobiographie, sondern Hoppes Traumbiographie, in der Hoppe von einer anderen Hoppe erzählt: von einer kanadischen Kindheit auf dünnem Eis, von einer australischen Jugend kurz vor der Wüste, von Reisen über das Meer und von einer Flucht nach Amerika. Hoppes Lebens- und Reisebericht wird zum tragikkomischen Künstlerroman, mit dem sie uns durch die Welt und von dort aus wieder zurück in die deutsche Provinz führt, wo ihre Wunschfamilie immer noch auf sie wartet“, lautet die Kurzbeschreibung.

Die Landeshauptstadt München und der Börsenverein des Deutschen Buchhandels – Landesverband Bayern haben den Geschwister-Scholl-Preis 2012 an Jürgen Dehmers für sein Buch “Wie laut soll ich denn noch schreien? Die Odenwaldschule und der sexuelle Missbrauch” verliehen. Jürgen Dehmers (Pseudonym) schildert in seinem Bericht was ihm und anderen Schüler angetan wurde, er beschreibt auch die Folgen einer Traumatisierung durch sexuellen Missbrauch – Gefühle der Ohnmacht, Angst, Wut, Ekel, Störungen der Persönlichkeitsentwicklung, bis hin zu Suchtkrankheiten und Suizidgefahr. Opfer sexueller Gewalt äußern sich selten öffentlich. Dies machen sich Täter zu nutze. Dass Jürgen Dehmers es gewagt hat, das Schweigen zu durchbrechen und zu benennen, was geschah, würdigt die Jury des Geschwister-Scholl-Preises als ein seltenes Beispiel von Mut.

Der 55-jährige rumänische Schriftsteller Mircea Cărtărescu bekam den Internationalen Literaturpreis des Hauses der Kulturen der Welt für seinen Roman “Der Körper“ zuerkannt. “Dem rumänischen Autor Mircea Cărtărescu ist mit “Der Körper” ein fulminanter Roman und sprachlich elektrisierendes Kunstwerk von seltener Intensität und Leuchtkraft gelungen. Er gleicht einem grellbunten Kaleidoskop aus Bewusstseinssplittern und Kindheitserinnerungen, familiengeschichtlichen Episoden und Bildern des unter Ceaucescu in großen Teilen zerstörten Bukarests, aus politischen Momentaufnahmen seiner Herrschaftszeit und phantastischen, elektrisierenden Gedankenflügen“, lautet die Begründung der Jury.

Im Jahr 2012 zeichnete die Jürgen Ponto-Stiftung die Autorin Carmen Stephan für ihr literarisches Debüt „Mal Aria“ mit dem Jürgen-Ponto-Literaturpreis aus. Am Abend lief Carmen noch um die Wette am Strand – in der Nacht weckt sie ein kalter Schmerz. Es ist der letzte Urlaubstag ihrer Reise durch den Amazonas. Von einem Tag auf den anderen kämpft die junge Frau um ihr Leben. Kein Arzt weiß ihr zu helfen, sieht das Naheliegende. In der scheinbaren Sicherheit eines Krankenhauses geschieht das Unvorstellbare – und nur einer weiß alles: der Moskito, der Carmen gestochen hat und von da an, durch das Blut mit ihr verbunden, zur Stimme der Natur, zum sprachmächtigen Erzähler wird. „Bewegend. Schön. Unheimlich. Und man vergisst, dass es ein Moskito ist, der die Geschichte über Leben und Tod erzählt“, so das Resümee von Prof. Dr. Hans-Martin Gauger, Fachkurator der Jürgen Ponto-Stiftung für den Bereich Literatur.

Wolfgang Herrndorf erhielt in der Kategorie Belletristik den Preis der Leipziger Buchmesse 2012 für seinen Roman “Sand“. “Ein furioser Abenteuerroman, ein faszinierend verwirrender Antiagenten-Thriller, der so waghalsig wie gekonnt mit verschiedenen Ebenen jongliert“, lautete die Begründung der Jury.

Die mexikanische Schriftstellerin Sabina Berman wurde für ihren Roman “Die Frau, die ins Innerste der Welt tauchte” mit dem LiBeraturpreis, der ausschließlich an Frauen vergeben wird, ausgezeichnet. Die Jury lobte die ungewöhnliche Perspektive, die Berman in ihrer Schilderung der Geschichte eines Mädchens, welches zu Beginn des Romans verwahrlost und autistisch ist und in der Obhut ihrer Tante, „ich“ zu sagen und „ich“ zu werden lernt. Das Meer und die großväterliche Thunfischfabrik werden ihre liebsten Orte, Wesen mit Kiemen sind ihr näher als „Standardmenschen“.

Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green erhielt von der LovelyBooks-Community in der Kategorie Allgemeine Literatur als bestes Buch den Leserpreis 2012. „Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander – trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod. „Der Leserpreis – die besten Bücher 2012“ wurde übrigens in insgesamt 10 Kategorien vergeben. Hinter dem Link finden sich sicherlich weitere Anregungen.

Die Jury des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises 2012 hat den Schweizer Schriftsteller Christian Kracht mit seinem Roman “Imperium“ bedacht. In der Begründung heißt es, die Geschichte der deutschen Kolonien zu Kaiserzeiten sei “noch nie so farbig schillernd, so böse komisch, phantastisch realistisch, pathologisch weltbeglückend, so schräg verzerrt” wie von Kracht erzählt worden. In „Imperium“ erzählt Christian Kracht eine Aussteigergeschichte in den deutschen Kolonien der Südsee, indem er virtuos und gut gelaunt mit den Formen des historischen Abenteuerromans eines Melville, Joseph Conrad, Robert Louis Stevenson oder Jack London spielt…

In der Hoffnung, dass diese subjektive Zusammenstellung aus mittlerweile über eintausend jährlich zu vergebenen Literaturpreisen die eine oder andere Anregung erhält, wünsche ich allerseits eine stressfreie Adventszeit und besinnliche „Lese-Weihnachtsfeiertage“.

 

 

Bücher gehören immer noch zu den beliebtesten Geschenken zu Weihnachten. Da liegt es nahe, dass gerade in der Vorweihnachtszeit vielerorts Listen mit Buchempfehlungen zu finden sind. Bei rund 80.000 Neuerscheinungen pro Jahr kann eine weitere Liste mit Buchtipps nicht schaden.

Deshalb unsere Bitte an ALLE Blogger mit einem Faible für Bücher:

Nennt uns 3 Bücher aus der Belletristik, die es in sich haben und auf den Gabentisch gehören.

In der Hoffnung, dass sich noch viel mehr beteiligen, geht schon mal vorab eine Einladung an folgende Literaturblogs heraus:

Ailis´Leseturm
http://leseturm.blog.de/

Dieses Jahr ganz besonders beeindruckt hat mich „Vom Atmen unter Wasser“ von Lisa-Marie Dickreiter. Was Krimis anbelangt, lege ich immer gerne wieder „Grabesgrün“ von Tana French ans Herz. Und mein all time favourite im Fantasy-Sektor ist Susanna Clarkes Roman „Jonathan Strange & Mr. Norrell“.

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Am Lesestrand
http://www.am-lesestrand.de/

Melanie empfiehlt Fantasy-Fans die Trilogie “Die Tribute von Panem”, fand im Jahr 2010 “Alera: Geliebter Feind” von Kayla Cluver wunderschön und konnte über “Plötzlich Shakespeare” von David Safier herzlich lachen.

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Bücher-Café
http://buechercafe.blogspot.com/

Nachfolgend die Buchtipps von Mailin vom Bücher-Café:
“Die Bücherdiebin” von Markus Zusak – Einer der besten Romane über den Zweiten Weltkrieg, die ich gelesen habe.
“Tödliche Spiele (Die Tribute von Panem 1)” von Suzanne Collins – Der großartige Auftakt zu einer Trilogie, der mich vom Amfang bis zum Ende vollkommen gefesselt hat.
“In der Mitte der Nacht” von Michael Cox – Ein toller viktorianischer Krimi

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Bücher über alles
http://buecher.ueber-alles.net/

Für alle, die gerne berührende Geschichten lesen: „Wenn ich bleibe“ von Gayle Forman – für mich der Überraschungshit des Jahres und hierzulande leider viel zu wenig beachtet. Ich habe beim Lesen gelacht, geweint, gelitten und gehofft und war selten so bewegt und gefesselt wie bei diesem Buch.
Für Krimifans: „Wenn die Wahrheit stirbt“, das aktuelle Buch aus der Kincaid-/James-Serie von Deborah Crombie – wobei alle anderen Bücher ebenfalls klasse sind. Crombie ist m.E. derzeit eine der besten Autorinnen klassischer Ermittlerkrimis, weil sie wie kaum jemand sonst eine Vielzahl von scheinbar unabhängigen Handlungssträngen logisch zusammenführt, und seit Jahren auf gleichbleibendem Niveau schreibt.
Für Leser, die schräge Fantasy mit skurrilen Figuren und heillosen Übertreibungen mögen: „Der Elbenschlächter“ von Jens Lossau/Jens Schumacher. Der Krimifall ist nicht übermäßig komplex, aber wenn ein grobschlächtiger, sexbesessener Troll und ein genialer, arroganter Magier in Gestalt eines Jüngelchens gemeinsam ermitteln, ist trotzdem blendende Unterhaltung garantiert. Zu allen Büchern finden sich Rezensionen auf Irinas Blog „Bücher über alles“.

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Der Digitale Flaneur
http://derdigitaleflaneur.blogspot.com/

1) Das Leben kleben: Marina Lewycka. Komplexes Thema verblüfft leicht erzählt. Versehen mit einer meiner liebsten Figuren der gegenwärtigen Literatur.
2) Ich und die anderen: Matt Ruff. Selten wurde die Genese einer multiplen Persönlichkeit intimer und schlüssiger geschildert. Erschreckend und fesselnd.
3) Terra: Stefano Benni. Einfach ein Klassiker der satirischen Zukunftsschilderungen. Lacher garantiert, Nachdenken auch.

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eliterator.de
http://eliterator.blog.de

Meine 3 Vorschläge:
Für alle Deutschen (Piefkes) mit Österreich-Bezug: Dirk Stermann “6 Österreicher unter den ersten 5″
Für alle Krimifans mit Interesse an Zeitgeschichte und Berlin: Oliver G. Wachlin “Tortenschlacht”
Für alle Romantiker, die es noch nicht kennen: Daniel Glattauer: “Gut gegen Nordwind”

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Fantasie und Träumerei
http://fantasie-und-traeumerei.blog.de/

Meine Weihnahchtsbuchempfehlungen sind:
Das Haus zur besonderen Verwendung von John Boyne
Wasser für die Elefanten von Sara Gruen
Urbat: Die dunkle Gabe von Bree Despain

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Firyar
http://www.firyar.de/

Hier sind meine Highlights, dieses Jahr gelesen: „Gormenghast“ von Mervyn Peake ist für alle Fans von grotesker Phantastik, „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss – die beste High Fantasy seit langem und „Die Drachen von der Tinkerfarm“ von Tad Williams präsentiert eine herrlich skurille Fantasygeschichte, welche in unserer Zeit spielt.

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Frauenkrimis
http://frauenkrimis.net/

Nicht alles Krimis, aber trotzdem starke Bücher als Empfehlung von Frauenkrimis.net
Christine Lehmann: Malefizkrott
Marie NDiaye: Drei starke Frauen
Natsuo Kirino: Grotesk

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Friedelchens Bücherstube
http://friedelchen.blogspot.com/

Romantikern empfehle ich “Julia” von Anne Fortier. Eine wundervolle Liebesgeschichte vor der zauberhaften Kulisse Sienas.
Für Engelsfanatiker empfehle ich “Apocalypsia” von Andreas Izquierdo. Nie war der Kampf um die Herrschaft im Himmel imposanter geschildert. Und wer einfach mal umwerfend amüsante, mit tollen Ideen gespickte Belletristik lesen will, dem empfehle ich “Vatermord und andere Familienvergnügen” von Steve Toltz.

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Karo adores…
http://karoadores.blogspot.com/

Karo empfiehlt uns folgende Bücher und erklärt ihre Wahl ausführlich auf ihrem Blog:
“City of Bones” von Cassandra Clare
“Das Lächeln der Fortuna” von Rebecca Gablé
“Freihändig” von Bettina Belitz

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Katze mit Buch
http://katzemitbuch.blogspot.com/

Für alle Fans von Steampunk-Fantasy empfehle ich “Worldshaker” von Richard Harland, ein ganz besonderes Highlight für Krimi und Thrillerfans ist “Schattengesicht” von Antje Wagner und mein Bilderbuch-Hihglight 2010 ist “Die große Wörterfabrik”, erschienen bei Mixtvision – mehr dazu von Anette vom Blog „Katze mit Buch“ unten in der Kommentarleiste.

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Krimilady
www.Krimilady.de

Nachfolgend die Empfehlungen von Henny Hidden, DER Krimilady:
Alice Munro: Tanz der seligen Geister
Monika Goetsch:Wasserblau
Manfred Wieninger: Prinzessin Rauschkind
Domingo Villar: Strand der Ertrunkenen

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LeseLust & LeseLiebe
http://leselustleseliebe.wordpress.com/

Nachfolgend die Buchtipps von Charlousie:
Ich habe „Zwei Kerzen für den Teufel“ verschlungen und genossen.
„Super Nova“ ist ein wunderschönes Buch, dessen Cover genauso schön gestaltet ist, wie sein Inhalt und dieses faszinierende Aussehen absolut verdient hat.
Ich empfehle „Arkadien brennt“ allen LeserInnen, da dieser Roman ein breites Spektrum besitzt und somit für jeden etwas dabei ist.

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Lesemomente
http://lesemomente.blog.de/

Christines Buchempfehlungen sind auch genau nachzulesen, samt kurzer Beschreibungen und ausführlicher Rezensionen auf ihrem Blog.
1. “Das Gleichgewicht der Welt” von Rohinton Mistry
2. “Der Joker” von Markus Zusak
3. “Fee. Schwestern bleiben wir immer” von Monika Feth

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Leseträume
http://www.lesetraeume.net/

Elena legt jedem Fantasy-Fan nur folgende Bücher ans Herz legen. Warum das so ist, erklärt sie ausführlich auf ihrem Blog.
“Urbat: Die dunkle Gabe” von Bree Despain
“City of Bones” von Cassandra Clare
“Der Kuss des Kjers” von Lynn Raven

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Libromanie
http://libromanie.de/

„Zwei an einem Tag“ von David Nicholls war letztes Jahr eines meiner absoluten Highlights und obwohl ich in der Zwischenzeit an die 90 Bücher gelesen habe, ist es nach wie vor meine unangefochtene Lieblingsliebesgeschichte.
Auch im letzten Jahr gelesen und gerade erst noch in der Lokalzeitschrift empfohlen, habe ich „An der Arche um Acht“ von Ulrich Hub. Eigentlich ist es ein Kinderbuch, aber die Erfahrung hat gezeigt, dass auch Erwachsene großen Spaß mit den kleinen Pinguinen haben und am Ende sogar richtig ins Grübeln kommen.
Wolfram Fleischhauers „Die Frau mit den Regenhänden“ habe ich bereits 2oo7 gelesen und wenn ich daran zurückdenke, bekomme ich immer noch eine Gänsehaut. Im positiven Sinne versteht sich. Mehr zu allen Buchtipps von Nina, einschließlich aller Rezensionen, findet sich auf ihrem Blog.

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Lilly Berry
http://www.lillyberry.de/

Lilly Berry empfiehlt eher weiblichen Studenten, Abiturienten, Verträumten und „stillen Wassern“ den Klassiker von Emily Brontë „Sturmhöhe“ als zeitloses Buch. Stephenie Meyers “Seelen” lautet Lillys Tipp für Teenager, junge und jung gebliebene Frauen. Für alle, die Twilight lieben, etwas mit Fantasy anfangen können und nicht genug Liebesgeschichten lesen können. Und “Grabesgrün” von Tanja French als besondere Empfehlung für Krimifans. Mehr dazu auf Lillys Blog…

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Literaturgeflüster
http://literaturgefluester.wordpress.com/

Ich würde mir Dorothee Elmigers “Einladung an die Waghalsigen”, Günter Grass “Grimms Wörter” und Doron Rabinovici “Andernorts” wünschen. Eines davon werde ich, glaube ich, auch bekommen.

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Read that!
http://readthat.de/

Marcel vom Blog Read that! empfiehlt:
„Die Eleganz des Igels“ von Muriel Barbery, „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak und „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende

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tea, chokolate and books
http://teachocolateandbooks.blog.de/

Nachfolgend die Empfehlungen von Eva, ausführliche Informationen dazu finden sich auf ihrem Blog.
Rubinrot von Kerstin Gier
Die geheime Sammlung von Polly Shulman
Rain Song von Antje Babendererde

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The Island Weekly – Anne Hodgson
http://annehodgson.de/

Annes Empfehlungen lauten:
Dave Eggers: „A Heartbreaking Work of Staggering Genius“ (2000), Paul Auster: „Invisible“ (2009) und Vicki Baum, „Menschen im Hotel“

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Vampire Support
http://vampiresupport.blogspot.com/

Da ich ja einen netten kleinen Vampir-Blog führe sind meine Empfehlungen natürlich blutsaugerischer Natur ^,-,^
Carmilla von Joseph Sheridan Le Fanu
Dracula – Die Wiederkehr von Dacre Stoker & Ian Holt
Der Fürst der Finsternis von Anne Rice

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