Logo Bayerischer BuchpreisAm 27. November 2014 wird zum ersten Mal der Bayerische Buchpreis als Nachfolger der Corine (nach zweijähriger Unterbrechung) vom Landesverband Bayern des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels verliehen. Die Zahl der Kategorien wird dabei verringert und das Auswahlverfahren geändert. Gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie findet der neue Literaturpreis Unterstützung durch die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., die DATEV und dem Verein zur Leseförderung e.V., Medienpartner sind der Bayerische Rundfunk und DIE ZEIT.

Prämiert werden innerhalb des vergangenen Jahres neu erschienene deutschsprachige Bücher in den Kategorien Belletristik und Sachbuch. Zudem würdigt der „Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten“ das Lebenswerk eines/r namhaften Schriftstellers/in, der in diesem Jahr der Autorin Silvia Bovenschen verliehen wird.

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer dreiköpfigen Fachjury (Franziska Augstein, Carolin Emcke und Denis Scheck) gewählt. Die zur Wahl stehenden Bücher werden von den Mitgliedern der Jury nominiert. Insofern können sich Autoren und Verlage nicht um den Preis bewerben.

Der Bayerische Buchpreis ist verbunden mit einem Hauptpreisgeld in Höhe von 10.000 Euro. Nominierte Autorinnen und Autoren erhalten 2.000 Euro.

Nominierungen Belletristik

Nino Haratischwili: Das achte Leben (Frankfurter Verlagsanstalt)
Thomas Hettche: Pfaueninsel (Kiepenheuer & Witsch)
Thomas Kapielski: Je dickens, destojewski!. Ein Volumenroman (Suhrkamp)

Nominierungen Sachbuch

Andreas Bernard: Kinder machen. Neue Reproduktionstechnologien und die Ordnung der Familie (S. Fischer)
Ulrich Herbert: Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert (C. H. Beck)
Josef H. Reichholf: Ornis. Das Leben der Vögel (C. H. Beck)

Die Preisverleihung findet während des Literaturfestes München in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz statt.

Quelle: Bayerischer Buchpreis

CORINE 2011: Die Preisträger im Überblick

Heute hat das Kuratorium der CORINE die Preisträgerinnen und Preisträger für 2011 bekanntgegeben. Das Kuratorium vergibt die Auszeichnung in acht Kategorien nach den Kriterien: Qualität der Texte, Aktualität der Themen, Erfolg beim Publikum und zeitnahes Erscheinen. Unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten wird die CORINE 2011 am 17. November in Anwesenheit der Preisträger und geladenen Gästen in München zum elften Mal verliehen.

Die CORINE ist der einzige Buchpreis, der im Rahmen einer TV-Gala verliehen wird. Die 90-minütige TV-Gala wird am 22. November um 22.25 Uhr auf 3sat und am 26. November um 22.25 Uhr vom Bayerischen Rundfunk gesendet.

Die österreichische Kinder- und Jugendbuchautorin Christine Nöstlinger wird für ihr Lebenswerk ausgezeichnet und erhält den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Die Preisträgerinnen und Preisträger in den acht Kategorien:

Belletristikpreis des ZEIT-Verlages

Lügen über meinen Vater von John Burnside (Originaltitel: A Lie about my Father), Bernhard Robben (Übersetzung)

Kurzbeschreibung
Eine Geschichte von alttestamentarischer Wucht – John Burnsides großer Text über seinen Hass auf den Vater
Am Ende wünscht John Burnside seinem Vater nur noch den Tod. Er hat für den Mann, der über Jahre die Familie terrorisiert, der lügt und säuft, einzig Hass übrig. Doch er verbirgt seine Gefühle und schweigt. Bis die Begegnung mit einem Fremden ihn zwingt, sich seinen Erinnerungen zu stellen und diese Geschichte von alttestamentarischer Wucht zu erzählen.
Der Vater war ein Nichts. Als Säugling auf einer Türschwelle abgelegt. Zeitlebens erfindet er sich in unzähligen Lügen eine Herkunft, will Anerkennung und Bedeutung. Er ist brutal, ein Großmaul, ein schwerer Trinker, ein Tyrann. Seine Verachtung zerstört alles, die Mutter, die Familie, John. Dieser hat als junger Mann massivste Suchtprobleme, landet in der Psychiatrie und erkennt in den eigenen Exzessen den Vater. Erst die Entdeckung der Welt der Literatur eröffnet ihm eine Perspektive. Nur einem Autor vom Kaliber John Burnsides kann es gelingen, eine solche, auch noch autobiographische Geschichte in Literatur zu überführen. So ist dieses Buch ein radikal wahrer Blick in die menschlichen Abgründe und zugleich eine Feier der Sprache.

Bilderwelten

Dylan Thomas – Waliser. Dichter. Trinker. Biographie und Bildband mit ausgewählten Gedichten und Textauszügen von Elke Heidenreich und Tom Krausz

Kurzbeschreibung
Mick Jagger, Paul McCartney, Bob Dylan, Richard Burton und Anthony Hopkins sie alle verehren Dylan Thomas und sind von ihm beeinflusst. Aber wer war dieser weltberühmte Unbekannte? Elke Heidenreich schildert uns einen exzessiv und kompromisslos lebenden Dichter, der mit 39 Jahren als erfolgreicher Künstler und vom Alkohol zerstörter Mann starb, und erschließt uns sein lyrisches Werk, darunter das wohl bekannteste Hörspiel Unter dem Milchwald. Engagiert und mitreißend ist ihr mit biografischen Notizen und Texten von Zeitgenossen verflochtener Text. Die Fotografien von Tom Krausz eröffnen dem Betrachter die atmosphärisch dichte Stimmung der walisischen Heimat des Dichters, und es wird deutlich, dass ohne die Begegnung mit dieser schroffen Landschaft dessen wortgewaltige Kunst nicht zu begreifen ist.

Hörbuchpreis

Das Beste aus meinem Liebesleben. Geschichten und Songs über die Liebe an guten und an schlechten Tagen von Axel Hacke und Ursula Mauder

Kurzbeschreibung
»Wenn man die Alternativen bedenkt, geht es dem Menschen mit seinem Paarungsverhalten nicht schlecht. Wir müssen nicht, wie die Aale, für die Sensation des einzigen Geschlechtsaktes im Leben Tausende von Kilometern, an Haien und Kraken vorbei, in irgendeine Sargasso-See schwimmen. Nur zum Beispiel. Wir haben es ganz gut. Kennen ein Gefühl, das Liebe heißt. Leben, in vielen Fällen, friedlich mit einem Menschen anderen Geschlechts ein ganzes Leben lang zusammen. Es gibt ja Leute, die hassen es, wenn schon um fünf vor sechs am Nachmittag im Büro das Telefon klingelt und ihre Stimme Wo bleibst du denn? fragt. Es gibt auch welche, die könnten schreien vor Wut, wenn sie auf dem Weg zu einem gemeinsamen Ziel mit dem Auto rechts abbiegen, und die Stimme vom Beifah­rer­sitz fragt sofort, warum sie nicht geradeaus gefahren seien. Jedoch: Ohne die Frage, ohne die Stimme wäre es ihnen auch nicht recht. Natürlich wäre es einfacher zu lieben, wenn es all die Wobleibstdudenns nicht gäbe, wenn die Liebe tagaus, tagein immer so groß bliebe, wie sie eigentlich ist. Aber so einfach sind das Leben und die Liebe nicht zu haben.« »Das Beste aus meinem Liebesleben« versammelt Axel Hackes Geschichten aus den Beziehungssümpfen des Alltags Geschichten, die man mit größtem Vergnügen liest.

Zukunftspreis

Selbst ist der Mensch. Körper, Geist und die Entstehung des menschlichen Bewusstseins von Antonio Damasio (Originaltitel: Self Comes to Mind: Constructing the Conscious Brain), Sebastian Vogel (Übersetzung)

Kurzbeschreibung
Vom Sein zum Bewusstsein
Antonio Damasio ist einer der bedeutendsten Neurowissenschaftler unserer Zeit, seine Bücher sind internationale Bestseller. In seinem neuesten Werk widmet er sich einer Frage, die Neurologen, Philosophen und Psychologen seit Jahrhunderten rätseln lässt: Wie entsteht Bewusstsein? Mit seiner Antwort erklärt Damasio, wie der Mensch zum selbstbewussten Wesen wurde und dabei Fähigkeiten wie Sprache, Kreativität und Moral entwickelte.
Seit dreißig Jahren erforscht Antonio Damasio, wie der menschliche Geist arbeitet. Aufgrund überraschender wissenschaftlicher Ergebnisse kann er zeigen, dass das menschliche Bewusstsein ein biologischer Prozess ist, der im Gehirn entsteht. Damit widerlegt Damasio die hartnäckige Vorstellung vom menschlichen Geist als etwas Eigenständiges, das vom Körper getrennt betrachtet werden müsse. In seiner Arbeit geht Damasio über die klassischen Wege, den menschlichen Geist zu untersuchen, hinaus: Neben der Verhaltensforschung und den Neurowissenschaften führt er erstmals eine evolutionäre Perspektive ein. Dadurch gelingt es ihm, unser Verständnis von der Entwicklung des menschlichen Geistes entscheidend zu erweitern.

Jugendbuchpreis der Waldemar-Bonsels-Stiftung

abends um 10 von Kate de Goldi (Originaltitel: The 10 PM Question) , Ingo Herzke (Übersetzung)

Kurzbeschreibung
In Frankies Parsons Leben ist alles verlässlich. Konstant. Vorhersehbar. Sogar die ständige Ergänzung seiner sowieso schon langen Liste von Sorgen. Tageslauf, Wochenplan, Jahresrhythmus – nichts ändert sich. Das Morgenmiauen der Fettkontrolle. Der tägliche Zickzack-Weg zum Bus mit seinem besten Freund Gigs. Die schlechte Laune seiner großen Schwester. Sein Klassenlehrer Mr A und dessen liebste Waffe: das Wörterbuch. Die Klangwand-Abende von Onkel George und Louie. Die ausgelassenen Besuche der Tanten. Der Küchenduft bei der Heimkehr. Und die absolut zuverlässige Antworten seiner Mutter – immer abends um zehn. Doch dieses Jahr ist alles anders. Das liegt an Sydney. An ihren liebevollen, neugierigen, taktlosen Fragen. Und Frankie Parsons Welt gerät aus den Fugen. Eine bittersüße Familiengeschichte über Angst und Mut und darüber, was das Leben ausmacht.
Empfohlenes Alter: 12 bis 17 Jahre

Klassik Radio Publikumspreis

Als ich vom Himmel fiel. Wie mir der Dschungel mein Leben zurückgab von Juliane Koepcke

Kurzbeschreibung
»Für mich war der Dschungel nie eine grüne Hölle, sondern der Ort, der mich am Leben hielt.« Es sollte der Beginn der Weihnachtsferien sein – und endete für 91 Menschen mit dem Tod: Flug 508, der am 24. Dezember 1971 über dem peruanischen Regenwald abstürzte. Nur die damals 17-jährige Juliane, die neben ihrer Mutter in der Maschine saß, überlebte. Zwei Jahre hatte Juliane mit ihren Eltern im Dschungel gelebt und alles über den Urwald gelernt. Mitreißend erzählt sie jetzt erstmals ihre eigene Geschichte: von dem Paradies ihrer Kindheit unter lauter Tieren. Davon, wie der tropische Regenwald für sie zur Schule des Überlebens wurde. Und wie sie heute als Biologin und engagierte Umweltschützerin hilft, dieses Wildreservat zu bewahren.

Wirtschaftsbuchpreis der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft

Wie eine Volkswirtschaft wächst… und warum sie abstürzt von Peter D. Schiff und Andrew J. Schiff (Originaltitel: How an economy grows and why it crashes), Egbert Neumüller (Übersetzung)

Kurzbeschreibung
„Halten Sie einen Vortrag über Volkswirtschaft, und Sie werden sehen, wie schnell Ihr Publikum müde wird. Erzählen Sie Ihren Zuhörern jedoch eine Geschichte, über die sie schmunzeln können, dann sind Sie in der Lage, ihnen fast alles beizubringen.“ Getreu diesem Motto lehrte der berühmte Ökonom Irwin Schiff seine Söhne die Grundlagen der Volkswirtschaft. Die Geschichte, die er Ihnen dazu erzählte, haben Peter und Andrew Schiff nun aufgeschrieben. Klug und amüsant an die heutige Zeit angepasst zeigen sie, wie politisches und ökonomisches Fehlverhalten den Zusammenbruch ganzer Volkswirtschaften auslösen können. Ihr Buch ist eine Fabel darüber, wie Politik und menschliche Schwächen dazu führen, dass die Gesetze von Angebot und Nachfrage missachtet werden – was bei allen Beteiligten zu massiven finanziellen Kopfschmerzen führt. Das Buch wurde im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2010 mit dem International Book Award 2010 ausgezeichnet.

Der Preis wird seit 2001 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Bayern vergeben.

Quelle: CORINE

Ausgezeichnete Jugendliteratur: Margos Spuren von John Green

Am 09.08.2010 hat das Kuratorium der Corine die Preisträger für 2010 bekannt gegeben. Seit 2001 werden mit der „Corine“ deutsche und internationale „Autoren für herausragende schriftstellerische Leistungen und deren Anerkennung beim Publikum“ ausgezeichnet.

In der Kategorie „CORINE 2010 – Jugendbuchpreis der Waldemar-Bonsels-Stiftung“ erhält der 32-jährige US-amerikanische Schriftsteller John Green die Auszeichnung für seinen Jugendroman „Margos Spuren„. Bereits 2008 war John Green für seinen Debütroman „Eine wie Alaska“ für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Unter dem Titel „Paper Towns“ erschien sein Roman im Original 2008. und In der deutschen Übersetzung erschien der Roman im Februar 2010 unter dem Titel „Margos Spuren“  im Hanser Verlag.

Der Roman wird Jugendlichen ab 14 Jahren empfohlen.

Kurzbeschreibung
Schon als kleiner Junge war Quentin in die schöne, impulsive Margo verliebt – und schon damals war sie ihm ein Rätsel: Niemand konnte so mutig und entschlossen sein wie sie, niemand wirkte so unnahbar. Nachdem Quentin Margo bei einem nächtlichen Rachefeldzug geholfen hat, verschwindet diese urplötzlich und hinterlässt geheimnisvolle Spuren. Quentin ist verwirrt: Sind die Spuren für ihn? Soll er die Suche aufnehmen? Doch dann verfolgt er jeden Hinweis und befindet sich plötzlich inmitten eines aufregenden Abenteuers, irgendwo zwischen Roadmovie, Detektiv- und Liebesgeschichte. Der dritte Roman des vielfach ausgezeichneten Autors aus den USA.

Pressestimmen
„Fertig um 23:49 Uhr, nach etwa 3 Stunden und davor noch ein paar, überwältigt von der Verrücktheit und Genialität des Buches, hundemüde aber lächelnd, denn die Reise war’s wert. Und so wars dann wirklich auch, ich habe das Buch verschlungen und ich liebe es!!“ Kathrin (15), Jury der Jungen Leser, Literaturhaus Wien „Ein Buch, das mit außergewöhnlichen Charakteren, witzigen Dialogen und unerwarteten Wendungen von der ersten bis zur letzten Seite zu fesseln vermag. Gekonnt verbindet Green Freundschafts-, Schul-, Kriminal- und Detektiv- sowie sanfte Liebesgeschichte zu einem Coming-of-Age-Roman, der zu guter Letzt auch noch als Roadmovie endet.“ Andrea Duphorn, Buch&Maus, 04.10 „Ob Bildungs- oder Entwicklungsroman, Liebesgeschichte oder Roadmovie – John Greens „Margos Spuren“ ist ein verrücktes, rasantes und zugleich melancholisches Buch über das Erwachsenwerden.“ Sylvia Schwab, Deutschlandradio Kultur, 05.03.10 „Ein Buch, das mitten ins Herz geht!“ Christiane Hamann, Buchmarkt, 03.10 „John Green ist ein Meister seines Fachs.“ Birgit Schollmeyer, Buchmarkt, 03.10 „Mit seinen scharfsichtigen und philosophischen Entdeckungen über das Leben gelingt es Green, nicht nur junge, sondern auch erwachsene Leser bis zum ungeahnten Ende der Geschichte zu verblüffen und zu fesseln.“ Maike Jänike, Märkische Allgemeine Zeitung, 13./14.03.10 „Flott geschrieben und fesselnd mit einer starken Mischung aus wechselnden Stimmungen und filmreifen Szenen. Ein meisterhaft gelungener Roman über das Erwachsenwerden.“ Wolfgang A. Niemann, Augsburger Allgemeine Zeitung, 10.04.10, und Rheinischer Merkur, 22.04.10 „Die ersten knapp hundert und die letzten 50 Seiten allein sind es schon wert, dass man dieses Buch liest. Ein Feuerwerk, das John Green hier für den Leser abbrennt. Diese Buchstellen gehören zum Besten, was der Jugendbuchmarkt zu bieten hat.“ Ulf Cronenberg, Jugendbuchtipps.de, 01.03.10

Über den Autor
John Green, 1977 geboren, studierte Englisch und vergleichende Religionswissenschaften. Er arbeitete zunächst als freier Journalist für die Branchenzeitschrift Booklist. Neben Rezensionen schreibt John Green Bücher für Jugendliche. Für seinen Erstling ‚Eine wie Alaska‘ erhielt er großes Lob der Kritik und gewann den Printz Award für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Jugendliteratur.Sophie Zeitz, geboren 1972 in Frankfurt am Main, hat Amerikanistik, Spanisch, Philosophie und Literaturübersetzung studiert. Heute lebt und arbeitet sie als Verlagslektorin und Literaturübersetzerin in München.

Corine 2010: Die Preisträger im Überblick

Der internationale Buchpreis Corine prämiert in acht Kategorien zehn Autoren aus dem In- und Ausland. Soeben hat das Kuratorium der Corine die Preisträger für 2010 bekannt gegeben: Der Belletristikpreis des ZEIT-Verlags geht diesmal an Hans Joachim Schädlich für „Kokoschkins Reise“ (Rowohlt).

Kokoschkins Reise von Hans Joachim Schädlich

Kurzbeschreibung
„Hans Joachim Schädlich ist der grosse Lakoniker unter den deutschen Gegenwartsautoren.“ (Die Zeit) Der Exilrusse Fjodor Kokoschkin kehrt auf der Queen Mary 2 von einer Reise an die Orte seiner Kindheit und Jugend nach New York zurück. Seine Erinnerungen rufen die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts mit ihren Verfolgungen, Schicksalen und Emigrationen wach …

Die weiteren CORINE-Preisträger 2010:

CORINE 2010 – Bilderwelten: Herlinde Koelbl für „Mein Blick“ (Steidl)

CORINE 2010 – CLAUDIO-Hörbuchpreis: Jo Nesbø und Burghart Klaußner für „Leopard“ (Hörbuch Hamburg)

CORINE 2010 – FOCUS-Zukunftspreis: William Kamkwamba und Bryan Mealer für “ Der Junge, der den Wind einfing “ (Irisiana)

CORINE 2010 – Jugendbuchpreis der Waldemar-Bonsels-Stiftung: John Green für „Margos Spuren“ (Hanser)

CORINE 2010 – Klassik Radio Publikumspreis: Carla Federico für „Im Land der Feuerblume“ (Droemer Knaur)

CORINE 2010 – Wirtschaftsbuchpreis der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft: Wolfgang Kersting für „Verteidigung des Liberalismus“ (Murmann)

CORINE 2010 – Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten: Herbert Rosendorfer für sein Lebenswerk.

Das Auswahlverfahren

Das Kuratorium der CORINE wählt die Preisträger der acht Kategorien nach folgenden Kriterien aus: Qualität der Texte, Aktualität der Themen, Erfolg beim Publikum und zeitnahes Erscheinen. Der CLAUDIO-Hörbuchpreis und der Klassik Radio Publikumspreis werden in zwei Schritten ermittelt: Ein Publikumsvotum auf claudio.de bestimmt die fünf beliebtesten Hörbücher. Auch die Klassik Radio-Hörer haben ihre fünf Lieblingsbücher genannt. Aus dieser Shortlist wählt das Kuratorium die beiden Preisträger.

Die Fernsehausstrahlung

Die Fernsehproduktion übernimmt der Kultursender 3sat, der die 90-minütige TV-Gala noch am gleichen Abend am 23.11.2010 um 20.15 Uhr sendet. Der ZDFtheaterkanal wiederholt die Sendung am 28.11.2010 um 15.00 Uhr und das Bayerische Fernsehen am 04.12.2010 um 20:15 Uhr.

Quelle: Börsenblatt

Corine 2009

Zum neunten Mal wird der internationale Buchpreis CORINE an herausragende nationale und internationale Autorinnen und Autoren verliehen. Die CORINE – Internationaler Buchpreis ist seit 2001 eine etablierte Public Private Partnership und einzigartige Zusammenarbeit zwischen dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Bayern, dem Kultursender 3sat, der Bayerischen Staatskanzlei, dem Zeit-Verlag, dem Magazin „Focus“, der Waldemar Bonsels Stiftung und der Porzellan-Manufaktur Nymphenburg.

Die diesjährigen Preisträger der CORINE 2009 stehen fest:

Belletristikpreis des ZEIT-Verlages

Eine Kiste explodierender MangosMohammed Haniff – Eine Kiste explodierender Mangos (A1 Verlag)

Kurzbeschreibung
Am 17. August 1988 explodiert wenige Minuten nach dem Start in Richtung Islamabad das Flugzeug des pakistanischen Präsidenten Zia ul-Haq. An Bord befinden sich neben dem Militärdiktator und treuesten Verbündeten der USA im Afghanistankrieg auch einige seiner ranghöchsten Generäle und der US-Botschafter Arnold Raphel. Bis heute ist es eine der großen offenen Fragen in der gewaltreichen Geschichte Pakistans, ob es sich bei dem mysteriösen Absturz um einen Unfall oder um ein Attentat handelte.
Mohammed Hanif greift dieses Ereignis auf und entwickelt daraus einen Roman mit anarchischer Komik und schwarzem Humor. Hatte die CIA ihre Finger im Spiel? Waren es pakistanische Generäle, unglücklich über ihre bevorstehende Pensionierung? Geschah es wegen des Fluches einer blinden Frau? Oder durch ein Geschenk der All Pakistan Mango Farmers Cooperative?
Auch könnte der Erzähler, der Luftwaffenkadett Ali Shigri, verantwortlich gewesen sein, der eigene Pläne verfolgt. Ebenso sein Freund Obaid, der jede Frage des Lebens mit einem Spritzer Eau de Toilette und einem Rilke-Zitat beantwortet und plötzlich verschwindet. Oder ist es am Ende doch Leutnant Bannon, der aus seinem Vietnamtrauma in Marihuanaträume fällt? Eine Kiste explodierender Mangos ist eine vielschichtige und brillant erzählte Satire über Männer, Macht und Militär, die vor dem historischen Hintergrund auch die Strukturen und Verstrickungen der gegenwärtigen globalen Politik aufdeckt.

Über den Autor
Mohammed Hanif, geb. 1965 in Okara/Pakistan, war Pilot der pakistanischen Luftwaffe, bevor er eine Karriere als Journalist einschlug. Ende der neunziger Jahre übersiedelte er mit seiner Familie nach London. Er schrieb Theaterstücke, Drehbücher, absolvierte das renommierte Creative Writing Programme der University of East Anglia. Im Herbst 2008 kehrte er nach Pakistan zurück und arbeitet dort als Korrespondent des Radiosenders BBC. Er lebt in Karachi.Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt a. M. Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, Kiharu Nakamura, Hikaru Okuizumi und Haruki Murakami.

Bilderwelten

OverAlex MacLean – Over. Der American Way of Life oder Das Ende der Landschaft (Schirmer/Mosel)

Kurzbeschreibung
Aus einigen hundert Metern Höhe und mit den Augen des Photographen Alex MacLean gesehen, erweist sich Amerika, »das Land der unbegrenzten Möglichkeiten«, einmal mehr als Vorreiter – auf dem Weg in die ökologische Katastrophe. Da werden Golfplätze, Reihenhaussiedlungen und ganze Städte mitten in die Wüste gebaut, neue Ferien-Hochburgen entstehen unmittelbar an ansteigenden und orkangefährdeten Meeresufern, Kohle- und Kernkraftwerke gewaltigen Ausmaßes beziehen ihr Kühlwasser aus natürlichen Gewässern und schicken es auch wieder dorthin zurück… Seit über 30 Jahren verfolgt MacLean von seiner Cessna aus, wie sich die Landschaft unter ihm verändert, wie sie mit Straßen zubetoniert und wuchernden Vorstädten verbaut wird, was die häufiger und heftiger werdenden Wirbelstürme anrichten und welche fatalen Folgen Bodenspekulation, ein bedenkenloses Freizeit- und Konsumverhalten und der ebenso unbedenkliche Umgang mit Energie und natürlichen Ressourcen für die Umwelt haben. In bestechend und täuschend schönen Bildern führt uns MacLean die Ursachen und Wirkungen des globalen Klimawandels am Beispiel der USA vor Augen. Sein Appell, den er auch verbal mit ausführlichen Kommentaren untermauert, richtet sich nicht nur an seine Landsleute. Wenn es darum geht, den Planeten Erde zu retten, ist die gesamte Weltgemeinschaft angesprochen – und jeder einzelne von uns.

Über den Autor
Alex MacLean, geboren 1947, ist Photograph, Pilot und Autor. Seine Bilder wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in der ganzen Welt gezeigt und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem „Rom-Preis“ für Landschaftsarchitektur der American Academy in Rom. Er lebt in Masschussetts.

CLAUDIO-Hörbuchpreis

Der verbotene OrtFred Vargas und Barbara Nüsse – Der verbotene Ort. Autorin: Fred Vargas. Gelesen von Barbara Nüsse. (Der Audio Verlag)

Kurzbeschreibung
Ein grausiger Fund auf einem Friedhof in London, ein kaltblütiger Mord in Paris und ein mysteriöser Brief führen Kommissar Adamsberg an den Ursprung einer alten Legende.Ein internationaler Polizeikongress führt Kommissar Adamsberg und seinen Adlatus Danglard nach London. Bei einer abendlichen Sightseeingtour durch die schillernde Metropole machen die beiden Franzosen einen grausigen Fund: Vor dem ebenso berühmten wie berüchtigten Friedhof Highgate entdecken sie siebzehn fein säuberlich aufgereihte Schuhe, in denen herrenlos gewordene Füße stecken. Und zurück in Paris, wird Adamsberg zum Schauplatz eines fürchterlichen Verbrechens gerufen: Pierre Vaudel, pensionierter Jurist, wurde auf unerklärlich gnadenlose Weise in seinem Haus hingerichtet; als einziges Indiz verweist ein kryptischer Brief auf ein serbisches Dörfchen. So wenig den schaurigen Fund in London und den Mord in Paris verbinden mag, so hellhörig wird Adamsberg, als Danglard behauptet, unter den Schuhen von Highgate die seines serbischen Onkels wiedererkannt zu haben. Adamsberg nimmt die Fährte auf und reist in das einstige Transsilvanien, das Ursprungsland des Vampirglaubens, wo Wagemut und Unbedachtheit ihn an die Grenze von Leben und Tod bringen.

Über die Autorin
Fred Vargas, Jg. 1958, Mutter eines Sohnes, Archäologin im Hauptberuf, lebt in Paris. Ihre erfolgreichen Krimis schreibt sie fast ausschließlich im Urlaub. 2004 erhielt die sie den Deutschen Krimipreis.

FOCUS-Zukunftspreis

Der Global DealNicholas Stern – Der Global Deal (C.H. Beck Verlag)

Kurzbeschreibung
„Ein Welt-Klimaabkommen muß effektiv, effizient und gerecht die Treibhausgasemissionen reduzieren. Der Kampf gegen den Klimawandel und der Kampf gegen die globale Armut werden zusammen gewonnen oder verloren.“ Unter den zentralen Gesichtspunkten Klimawandel – Wirtschaftswandel – Politikwandel entwirft Lord Stern ein realistisches Szenario, den CO2-Ausstoß bis 2050 um 80% (im Vergleich zu 1990) zu reduzieren.
Dieses notwendige Ziel ist nur zu schaffen, wenn eine Technologie-Revolution zu Gunsten erneuerbarer Energien einsetzt, in diesen Wirtschaftssektor massiv investiert wird und neue Jobangebote entstehen. Im Dezember 2009 trifft sich die Weltgemeinschaft in Kopenhagen, um über die Zukunft der Welt-Klimapolitik zu beraten. Es gilt neu zu definieren, was „gerechte“ Lösungen sind, welche Maßnahmen die ärmsten Länder tragen können und welche Verantwortung die sogenannten „Industrienationen“ übernehmen müssen. Dafür ist es erforderlich, einen weltweiten Konsens zu erarbeiten und umzusetzen.
Sterns Buch faßt die zentralen Erkenntnisse für alle verständlich zusammen und bietet Einblick in die Pläne der führenden Ökonomen, einen Weg aus Klima- und Wirtschaftskrise zu finden. Wer den Wunsch hat, diesen Planeten in halbwegs bewohnbarer Form unseren Kindern und Kindeskindern zu hinterlassen, sollte Sterns Fahrplan für eine Politik für die Zukunft, den „Global Deal“, kennen.

Über den Autor
Nicholas Stern, geb. 1946, war von 1994 bis 1999 Chefökonom der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, von 2000 bis 2003 Chefökonom und Vizepräsident der Weltbank. Als Berater der britischen Regierung legte er 2006 den „Stern-Report“ genannten Bericht The Economics of Climate Change vor, der weltweit Aufsehen erregte und zum ersten Mal die wirtschaftlichen Kosten des Klimawandels bezifferte. Lord Stern leitet heute das „Grantham Research Institute on Climate Change and Environment“ an der London School of Economics (LSE).

Jugendbuchpreis der Waldemar Bonsels Stiftung

Nathan und seine KinderMirjam Pressler – Nathan und seine Kinder (Beltz & Gelberg)

Kurzbeschreibung
Nathan der Weise, Lessings Plädoyer für religiöse Toleranz, ist eines der meistgespielten deutschen Dramen. Klug, weitsichtig und brillant erzählt Mirjam Pressler den klassischen Stoff neu – provozierend zeitgemäß, aber nicht ohne Hoffnung für eine friedliche Koexistenz der Religionen.
Jerusalem, zur Zeit der Kreuzzüge um 1192: Die Christen haben die Heilige Stadt an Sultan Saladin verloren. Von den gefangenen Kreuzfahrern begnadigt er nur einen einzigen: den jungen Tempelritter Curd von Stauffen. Die gute Tat zieht eine weitere nach sich: Der Tempelritter rettet das Mädchen Recha aus den Flammen ihres Hauses. Sie ist die Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, den man den Weisen nennt.
Während Recha und ihr Lebensretter, die Jüdin und der Christ, einander zunächst verkennen und verfehlen, braut sich über Nathans Kopf Unheil zusammen. Sultan Saladin befiehlt ihn zu sich und stellt ihm die schwierigste aller Fragen: Welche Religion ist die einzig wahre?
Nathan antwortet mit dem berühmten Gleichnis von den drei Ringen doch wird das den Sultan zufriedenstellen? Außerdem ahnt Nathan nicht, dass ihm inzwischen der christliche Patriarch von Jerusalem und ein moslemischer Hauptmann nach dem Leben trachten.
Mirjam Pressler hält sich mit großen Respekt an Lessings Vorlage, doch in entscheidenden Dingen variiert sie – sie wählt die Form eines Romanes, erzählt in einer andere Tonlage, so dass die Menschen lebendiger und ihre Zeit vorstellbarer werden. Und, die Geschichte geht anders aus, denn Nathan wird ermordet, zurück bleiben Nathans Kinder.

Über die Autorin
Mirjam Pressler wurde 1940 in Darmstadt geboren. Sie studierte an der Akademie für bildende Künste in Frankfurt a. M. und arbeitete danach in verschiedenen Berufen, u. a. in einem Kibbuz in Israel. Seit 1979 schreibt sie Kinder- und Jugendbücher, für die sie ebenso wie für ihre zahlreichen Übersetzungen vielfach ausgezeichnet wurde, u. a. mehrfach mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und 2008 mit dem Jane Scatcherd-Preis für ihre Übersetzungen aus dem Hebräischen. Sie lebt auf einem Dorf unweit von München.

Sachbuchpreis

Der Weg zur EinheitRichard Freiherr von Weizsäcker – Der Weg zur Einheit (C.H. Beck Verlag)

Kurzbeschreibung
Der Fall der Mauer war für viele Deutsche ein unvergleichbares Ereignis in ihrem Leben – auch für Richard von Weizsäcker. Er nimmt seine Erinnerung daran zum Anlaß für eine historische Rückschau auf den Weg zur Einheit. Persönliche Erlebnisse verbinden sich dabei mit Betrachtungen zur deutschen Geschichte, zu den gemeinsamen Traditionen in West und Ost und zu den großen Herausforderungen der Zukunft.Ein eindrucksvoller Bericht über die eigenen Erfahrungen und zugleich ein ebenso nachdenkliches wie zuversichtliches Buch über die Deutschen im Spiegel ihrer Geschichte und Gegenwart.

„Wer wissen will, wer wir Deutschen sind, der muss in unsere Vergangenheit schauen.“ Richard von Weizsäcker

Über den Autor
Richard von Weizsäcker wurde 1920 in Stuttgart geboren. Er war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Er ist Autor zahlreicher Bestseller.

Wirtschaftsbuchpreis

Das KapitalReinhard Marx – Das Kapital: Eine Streitschrift (Pattloch)

Kurzbeschreibung
Ruiniert das Kapital die Erde? Oder gibt es im 21. Jahrhundert die Chance zu sozialem Ausgleich und Wohlstand für alle? Reinhard Marx, der kämpferische Erzbischof von München und Freising, sucht nach Antworten auf diese drängenden Fragen – und entwirft eine Vision sozialer Gerechtigkeit für die Welt von heute.

Der Mann, der Das Kapital noch einmal schreibt, ist kein bärtiger Revoluzzer, sondern ein Fachmann auf dem Gebiet der Sozialpolitik. »Es gibt neue und gute Gründe, Karl Marx noch nicht ad acta zu legen«, bekennt der Vorsitzende der Kommission Justitia et Pax leidenschaftlich.

Seine Analyse ist glasklar: Nie triumphierte das Kapital schamloser als heute. Der Zwang zu immer höheren Renditen, auf die internationale Finanzgeber die Wirtschaftslenker verpflichten, und die Verlagerung von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer scheinen eine unumkehrbare Entwicklung zu sein. Im Gewand der Globalisierung steuert anonymes Geld unsere Gesellschaft. Ganze Erwerbszweige werden zerstört; die Menschen verlieren von heute auf morgen ihren Arbeitsplatz; die Armen werden ärmer und die Reichen immer reicher.

Über den Autor
Reinhard Marx, Jahrgang 1953, war 6 Jahre lang Bischof der Diözese Trier, bevor er 2008 Erzbischof von München und Freising wurde. Als ehemaliger Professor für Christliche Sozialethik, als langjähriger Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax („Gerechtigkeit und Frieden“) und als Vorsitzender der Kommission für gesellschaftliche und soziale Fragen der Deutschen Bischofskonferenz beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Fragen. Das Fundament seines Denkens ist die Katholische Soziallehre, die mit ihren Fragen und Antworten weiterhin aktuell ist.

Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten

Rüdiger Safranski für sein Lebenswerk (Hanser Verlag)

Die Corine 2009 wird am 24. November im Prinzregententheater in München verliehen.

Quellen: Börsenblatt, Corine