Wie die Constantin Film Gesellschaft heute mitteilt, wird Charlotte Roches zweiter Roman „Schoßgebete“ verfilmt. Sönke Wortmann inszeniert den Stoff als Kinokomödie mit Lavinia Wilson in der Rolle der Protagonistin „Elizabeth Kiel“ und Jürgen Vogel als Ehemann „Georg“. Mit Juliane Köhler wird die dritte Hauptfigur, die Rolle der Therapeutin „Dr. Drescher“, besetzt.

Bereits Ende 2011 hat sich Produzent Oliver Berben für die Constantin Film die Verfilmungsrechte an Charlotte Roches Roman „Schoßgebete“ gesichert.

Mit der Besetzung der Hauptrollen wird nun der Startschuss für diese in jeder Hinsicht extreme Produktion gegeben. Diese drei Schauspieler verkörpern auf perfekte Art und Weise die Figuren, die Charlotte Roche in ihrem Roman beschreibt. Es ist eine große Freude, diese besondere und außergewöhnliche Geschichte jetzt durch Lavinia Wilson, Jürgen Vogel und Juliane Köhler mit Leben zu füllen„, sagte Oliver Berben.

„Schoßgebete“ erschien am 10. August 2011 im Piper Verlag und schaffte es auf Anhieb auf den ersten Platz der Spiegel-Bestsellerlisten. Die Startauflage von einer halben Million Exemplare war bereits nach wenigen Tagen ausverkauft.

Kurzbeschreibung
„Schoßgebete“ widmet sich einem unserer letzten Tabus: dem ehelichen Sex. Und der Frage, wie ein Paar es schafft, für immer zusammenzubleiben. Am liebsten tagsüber und Fenster zu wegen der Nachbarn. So mag es Elizabeth. Ihr Mann macht die Heizdecken auf dem Bett an, dann kann’s losgehen. Sie fährt sofort mit der Hand rein in Georgs XXL-Yogahose. Und ab hier betrügt sie ihre Männer hassende Mutter, die ihr beibringen wollte, dass Sex etwas Schlechtes sei. Hat aber nicht geklappt, Glück für Elizabeth, Glück für Georg. Aber Sex ist ja nicht alles, es gibt auch noch das Essenkochen für ihre Tochter Liza, und es gibt den Exmann, Lizas Vater. Keine geringe Rolle spielen auch ihre Ängste und ihre schrecklichen Eltern. Wobei diese Themen für Elizabeth seit dem Unfall immer zusammengehören.

Als ich gehört habe, dass Lavinia Wilson die Rolle von Elizabeth Kiehl spielen will, war ich total begeistert. Das finde ich großartig. Auch Jürgen Vogel und Juliane Köhler sind eine perfekte Wahl für meine Hauptfiguren. Ich freue mich sehr auf den Film„, kommentierte Charlotte Roche.

Der Drehbeginn ist für das Frühjahr 2013 geplant. Laut Constantin Film wird „Schoßgebete“ am 03. Oktober 2013 in die Kinos kommen.

Quelle: Constantin Film

Wie die Constantin Film-Gesellschaft heute mitteilte, hat Oliver Berben für das Unternehmen die Verfilmungsrechte an Charlotte Roches neuem Roman Schoßgebete gesichert. Produzent des Filmes ist Oliver Berben, Geschäftsführer und Produzent der Constantin Film Produktion, Executive Producer ist Martin Moszkowicz, Vorstand Film & Fernsehen der Constantin Film AG.

Inhalt:
Schoßgebete erzählt die Geschichte von drei ganz normalen Tagen im Leben von Elizabeth Kiehl: Kindererziehung, Biokost und Therapie gehören ebenso zu ihrem Alltag wie gemeinsame Bordellbesuche mit ihrem Mann. Die junge Frau Anfang 30 ist hochneurotisch, sorgt sich unentwegt und hat Angst vor allem – außer beim Sex… deshalb ist der auch so wichtig. Sie will nicht nur perfekte Mutter sein, sondern auch perfekte Ehefrau und Liebhaberin. Radikal offen, selbstbewusst und voller grimmigem Humor ist Schoßgebete das Porträt einer verletzlichen jungen Frau, die versucht allen Rollen gerecht zu werden ohne dabei den Verstand zu verlieren.

Charlotte Roche, 1978 geboren, war Moderatorin u.a. für VIVA, 3sat und das ZDF und wurde mit dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2008 veröffentlichte sie ihren ersten Roman „Feuchtgebiete„, der mit seiner radikalen Offenheit eine gesellschaftliche Debatte auslöste und zum erfolgreichsten Buch des Jahres avancierte. Charlotte Roche lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Köln.

Quelle: Constantin Film

Charlotte Roche befindet sich derzeit auf Lesereise. Am 16.09.2011 macht sie Station im Münchner Lustspielhaus (Occamstraße).

Ab 20.30 Uhr präsentiert Charlotte Roche ihren neuen Bestseller „Schoßgebete“. Der Eintritt beträgt 22 Euro und… die Veranstaltung ist noch nicht ausverkauft… 😉

Weitere Termine:

Bremen, Samstag 10. September 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Schlachthof

Hamburg, Sonntag 11. September 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Schmidt Theater

Köln, Montag 12. September 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Gloria

Berlin, Mittwoch 14. September 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Wühlmäuse

Erlangen, Donnerstag 15. September 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: E-Werk

München, Freitag 16. September 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Lustspielhaus

Düsseldorf, Sonntag 18. September 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Savoy

Stuttgart, Dienstag 27. September 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Theaterhaus

Frankfurt, Mittwoch 28. September 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Mousonturm

Köln, Samstag 15. Oktober 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Theater im Tanzbrunnen
Eine Veranstaltung im Rahmen der lit.cologne spezial.

Wien, Sonntag 13. November 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Rabenhof Theater
Eine Veranstaltung im Rahmen der Buch Wien

Mainz, Mittwoch 23. November 2011
Zeit: 20.00 Uhr
Ort: Frankfurter Hof

Quelle: Piper Verlag

Um es gleich vorwegzunehmen, ich habe beschlossen, Charlotte Roches Schoßgebete nicht zu lesen. Und zwar aus dem einfachen Grund, weil ich mich nicht einreihen möchte in die Gruppe der vielen, vielen Voyeure, die das Buch anziehen wird und die es danach entweder als voll geil oder als banales Frauengefummel abwerten. Als Frau ist mir die selbstbewusste dreiunddreißigjährige Engländerin durchaus sympathisch, als Schriftstellerin finde ich ihre radikale Offenheit beschämend.

Nicht ihre schriftstellerischen Fähigkeiten haben ihr Romandebüt Feuchtgebiete zum meistverkauften Buch im Jahr 2008 in Deutschland gemacht, sondern Themen wie Analverkehr, Intimhygiene, Masturbationstechniken, Intimrasur und Prostitution. Ging es bei Feuchtgebiet um die Verarbeitung der Scheidung ihrer Eltern, konfrontiert sie in Schoßgebete den Leser mit dem Unfalltod ihrer drei Brüder auf dem Weg zu ihrer Hochzeit im Jahr 2001. Zum ersten Mal erzählt Charlotte Roche jetzt öffentlich von diesem Schicksalsschlag durch ihre Protagonistin Elizabeth Kiehl. Sie beschreibt, wie die Unglücksnachricht sie erreichte, wie sie im Krankenhaus am Bett der Mutter, die schwer verletzt überlebt, wachte, wie ihre Familie und ihre Beziehung an den traumatischen Folgen zerbrach.

Am liebsten tagsüber und Fenster zu wegen der Nachbarn. So mag es Elizabeth. Ihr Mann macht die Heizdecken auf dem Bett an, dann kann´s losgehen. Sie fährt sofort mit der Hand rein in Georgs XXL-Yogahose. Und ab hier betrügt sie ihre Männer hassende Mutter, die ihr beibringen wollte, dass Sex etwas Schlechtes sei. Hat aber nicht geklappt, Glück für Elizabeth, Glück für Georg. Aber Sex ist ja nicht alles, es gibt auch noch das Essenkochen für ihre Tochter Liza, und es gibt den Exmann, Lizas Vater. Keine geringe Rolle spielen auch ihre Ängste und ihre schrecklichen Eltern. Wobei diese Themen für Elizabeth seit dem Unfall immer zusammengehören.

Schoßgebete“ erzählt von Ehe und Familie wie kein Roman zuvor. Radikal offen, selbstbewusst und voller grimmigem Humor ist es die Geschichte einer so unerschrockenen wie verletzlichen jungen Frau, heißt es in der Kurzbeschreibung.

Felicitas von Lovenberg schreibt in ihrer Rezension, die am 08.08.2011 in der FAZ veröffentlicht wurde, dass Charlotte Roche in Schoßgebete  quasi zu einer Therapiesitzung einlädt, in der der Leser in die Therapeutenrolle schlüpft.

Ich möchte auf gar keinen Fall die Therapeutin von Charlotte Roche sein. Dennoch bin ich sicher, dass die Startauflage von 500.000 Exemplaren nicht lange reichen wird. Schon 2 Tage vor Veröffentlichung hat es das Buch an die Spitze des Bestseller-Rankings bei Amazon geschafft.

Im August 2011 erscheint im Piper Verlag der neue Roman von Charlotte Roche unter dem Titel „Schoßgebete„.

Schoßgebete widmet sich einem unserer letzten Tabus: dem unehelichen Sex. Und der Frage, wie ein Paar es schafft, für immer zusammenzubleiben,“ heißt es auf der Website des Verlags.

Im Februar 2008 spaltete Charlotte Roche mit ihrem Debütroman (2 Mio. verkaufte Exemplare) „Feuchtgebiete“ die deutsche Literaturszene. Einerseits wurde der Roman hochgelobt, andererseits tief verachtet. Während Kritiker wie Denis Scheck sehr negativ über die schriftstellerischen Fähigkeiten der deutschen Moderatorin, Produzentin, Sängerin, Schauspielerin und Sprecherin urteilte (Denis Scheck gehen die Feuchtgebiete am A… vorbei), äußerte sich Roger Willemsen eher positiv über die Thematik (“Feuchtgebiete ist das begabteste Debüt, das ich als Manuskript je in der Hand gehalten habe”).

Einige Standpunkte des klassischen 1970er-Jahre-Feminismus – wie etwa die vollständige Ablehnung von Pornografie – hält Roche für überholt und vertritt eher einen sex-positiven Feminismus.

In „Schoßgebete“ scheint Charlotte ihre Standpunkte zu vertiefen und sowohl Debatten über den Inhalt als auch der sofortige Sprung in die Bestsellerlisten sind vorprogrammiert.

Kurzbeschreibung
Am liebsten tagsüber und Fenster zu wegen der Nachbarn. So mag es Elizabeth. Ihr Mann macht die Heizdecken auf dem Bett an, dann kann´s losgehen. Sie fährt sofort mit der Hand rein in Georgs XXL-Yogahose. Und ab hier betrügt sie ihre Männer hassende Mutter, die ihr beibringen wollte, dass Sex etwas Schlechtes sei. Hat aber nicht geklappt, Glück für Elizabeth, Glück für Georg. Aber Sex ist ja nicht alles, es gibt auch noch das Essenkochen für ihre Tochter Betty, und es gibt den Exmann, Bettys Vater. Keine geringe Rolle spielen auch ihre Ängste und ihre schrecklichen Eltern. Wobei diese Themen für Elizabeth seit dem Unfall immer zusammengehören.

„Schoßgebete“ erzählt von Ehe und Familie wie kein Roman zuvor. Radikal offen, selbstbewusst und voller grimmigem Humor ist es die Geschichte einer so unerschrockenen wie verletzlichen jungen Frau.

Über die Autorin
Charlotte Roche, 1978 geboren, war Moderatorin u.a. für VIVA, 3sat und das ZDF und wurde mit dem Grimme-Preis sowie dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2008 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, „Feuchtgebiete“, der mit seiner radikalen Offenheit eine gesellschaftliche Debatte auslöste und zum erfolgreichsten Buch des Jahres avancierte. Charlotte Roche lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Köln.