Herr Adamson1Urs Widmer liest am 22.09., um 19.30 Uhr, in der Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München, aus seinem neuen Roman Herr Adamson. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro.

Kurzbeschreibung
Es ist Freitag, 22. Mai 2032. Einen Tag nach seinem 94. Geburtstag sitzt ein Mann in einem üppig blühenden Garten, neben sich einen Rekorder, und spricht seine Geschichte mit Herrn Adamson aufs Band. Er erzählt sie uns, aber vor allem seiner Enkelin Annie. Und er wartet auf ebendiesen Herrn Adamson, den er seit seinem achten Lebensjahr nicht mehr gesehen hat.
Urs Widmers neuer Roman erzählt vom Leben, seinen Freuden, seinen Geheimnissen, Merkwürdigkeiten und auch von seiner Endlichkeit.

Über Urs Widmer
Urs Widmer, geboren 1938 in Basel, studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. Nach seiner Promotion 1966 arbeitete er eine Zeitlang als Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. In Frankfurt blieb er siebzehn Jahre, im Suhrkamp Verlag allerdings nur bis 1968. Mit anderen Lektoren rief er den „Verlag der Autoren“ ins Leben. Kurz nach der Gründung wurde er mit seinem Erstling Alois selbst zum Autor. Heute lebt und arbeitet Widmer als Schriftsteller in Zürich.

Die gebundene Ausgabe umfasst 199 Seiten und ist am 25. August 2009 im Diogenes Verlag erschienen. Herr Adamson ist für 18,90 Euro im Handel erhältlich.

Der „Seerosenkreis“ in München gratuliert der Erzählerin, Romanautorin und Biografin Asta Scheib zum 70. Geburtstag und zum Erscheinen ihres jüngsten Romans „Das Schönste, was ich sah“. Christian Ude, Barbara Bronnen, Winfried Zehetmeier, Gert Heidenreich, Maria Peschek, Anatol Regnier, Michael Skasa, Albert von Schirnding wirken bei der Gestaltung des Abends mit. Susanne Weinhöppel begleitet mit Gesang und Harfe, die Moderation übernimmt Brigitta Rambeck.

Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, München. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro, Kartenreservierung unter der Telefonnummer 089 / 33 31 39

Asta Scheib, geboren 1939 in Bergneustadt/Rheinland, arbeitete als Redakteurin bei verschiedenen Zeitschriften. In den achtziger Jahren veröffentlichte sie ihre ersten Romane, und sie gehört heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellerinnen. Ihre Romanbiographie „Eine Zierde in ihrem Hause. Die Geschichte der Ottilie von Faber-Castel“ wurde zum gefeierten Bestseller. Bei Hoffmann und Campe erschienen bisher die Romanbiographie „In den Gärten des Herzens. Die Leidenschaft der Lena Christ“ (2002) – auch als Hörbuch -, „Der Austernmann“ (2004) und „Frost und Sonne“ (2007). Die Autorin lebt mit ihrer Familie in München.

Asta Scheib über sich:
„DAS WICHTIGSTE SINNESORGAN sind meine Augen.
Ich sehe täglich die Welt um mich herum.
Spannendes, oft absurdes Theater. Realsatire.
Ich bin süchtig nach Buchstaben, am liebsten würde ich den Tag lesend verbringen.
Zeitungen, Bücher, jeden Tag neu bin ich süchtig danach.“

Das Schönste, was ich sahKurzbeschreibung
Giovanni Segantini und Luigia Bugatti: Er malte sie, als sie fast noch ein Kind war. Er liebte sie leidenschaftlich, solange er lebte.

Als Giovanni Segantini sich an der Akademie Brera einschreibt, hat er eine albtraumhafte Kindheit und Jugend hinter sich. Er ist abgerissen, hungrig und hat kein Geld. Trotzdem wird er der engste Freund Carlo Bugattis, eines reichen Mailänder Bürgersohnes, der auch an der Brera studiert und schon einen Namen als Möbelbauer hat. Carlos‘ schöne, verwöhnte Schwester Luigia verliebt sich in den scheuen Giovanni, der zum Erstaunen aller in der Akademie einen Preis nach dem anderen bekommt. Der Maler und Luigia werden ein Paar und haben zusammen vier Kinder. Es ist ein turbulentes Leben, aber Luigias Hingabe an Giovannis Künstlertum und seine unerschütterliche Liebe zu ihr wappnen sie gegen alle Widrigkeiten. – Der Roman eines Künstlerlebens und einer ungewöhnlichen Liebe.

Die gebundene Ausgabe umfasst 360 Seiten und ist im Verlag Hoffmann und Campe am 17. September 2009 erschienen. Das Schönste, was ich sah ist für 22 Euro im Handel erhältlich.

Angefangen hat es mit einer Irritation:

Warum nur 4 Frauen unter den 50 Autoren der SZ-Edition? Wo bleiben Ingeborg Bachmann, Barbara Gowdy, Zeruja Shalev und all die anderen wunderbaren Schriftstellerinnen?

Die Antwort fanden Fabienne Pakleppa und Rita Winhart: „Wir stellen sie selbst vor!“ So entstand die FrauenEdition. Kein Verlag, sondern eine offene Gruppe von Frauen, die sich seit 2005 jeden vierten Mittwoch im Monat trifft.

Motto: Münchner Frauen und Münchner Künstlerinnen präsentieren sich und große Autorinnen.

Die nächste Veranstaltung der FrauenEdition findet am Dienstag, den 28. Oktober, um 19.30 Uhr in der Münchner Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München, statt.

Seerosenkreis:
München, deine Frauen!

Es gibt kaum historische Frauen, denen man in München ein Denkmal gesetzt hat, dafür umso mehr Allegorisch-legendäres – von der Bavaria bis zum Rotkäppchen. Das gibt zu denken… In der ersten Folge der SZ-Edition großer Autoren finden sich unter 50 Werken gerade mal vier Bücher von Schriftstellerinnen. Das gab zu denken, verursachte Irritationen und veranlasste Fabienne Pakleppa und Rita Winhart, eine Frauenedition zu gründen: eine offene Gruppe, die sich monatlich trifft und Arbeiten von Kolleginnen aus dem schreibenden, bildnerischen oder musikalischen Bereich vorstellt. Moderner Salon, Kontaktbörse, Netzwerk Münchner Frauen, Ort des Austauschs – all das ist die Frauenedition in den letzten Jahren geworden. Der Abend bringt Kostproben aus der Produktion. Moderation: Brigitta Rambeck

Eintritt 7,00 bzw. 8,00 Euro

Die FrauenEdition sieht sich darüber hinaus als Kontaktbörse und als Ort des Austausches. Alle Frauen sind dazu herzlich eingeladen.

FrauenEdition München
Treffpunkt jeden letzten Mittwoch im Monat ab 19 Uhr im

Café Luise, Luisenstraße 49, 80333 München

Quelle: Klappentext