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7 Fragen an Petra Hammesfahr

23. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Lesekreis

Petra Hammesfahr, geboren am 10. Mai 1951 in Titz in Nordrhein-Westfalen, begann nach einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau mit 17 Jahren zu schreiben und studierte “in Heimarbeit” – Zitat eines Journalisten – Psychologie, Medizin, Gerichtsmedizin und Kriminalpsychologie.

Erste Veröffentlichungen erschienen 1990. Seit Mitte der 1990er gilt Petra Hammesfahr als eine der erfolgreichsten deutschen Krimi-Autorinnen. Für ihren im Jahr 1995 erschienen Roman „Der gläserne Himmel“ wurde sie mit dem Rheinischen Literaturpreis der Stadt Siegburg ausgezeichnet. Den Frauenkrimipreis der Landeshauptstadt Wiesbaden erhielt sie im Jahr 2000 für „Die Mutter“, „Meineid“, erschienen 2002, erhielt den Burgdorfer Krimipreis. Zudem wurde ihr 2001 der Kulturpreis des Erftkreises verliehen.

Mittlerweile hat Petra Hammesfahr 30 Romane veröffentlicht, Übersetzungen sind in 21 Sprachen erschienen. Ab 1995 entstanden auch Drehbücher, unter anderem die Romanverfilmung „Der stille Herr Genardy“ und der ZDF-Zweiteiler „Heiß und kalt“.

Petra Hammesfahr lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Kerpen.

Mehr über die Autorin findet sich auf ihrer Autorenseite bei Facebook.

7 Fragen an Petra Hammesfahr

1. Mit wem würden Sie gerne für einen Tag den Platz tauschen?

Mit niemandem. Auf meinem Platz sitze ich genau richtig. Den möchte ich nicht verlassen, auch nicht für einen Tag.

2. Welche Projekte warten auf ihre Vollendung?

Einige, aber dazu kann ich keine genauen Angaben machen.

3. Was bringt Sie so richtig auf die Palme?

Kritiker, die quer gelesen und die Hälfte übersehen haben, sich aber trotzdem ein Urteil anmaßen.

4. Worauf sind Sie besonders stolz?

Auf meine Kinder.

5. Mit welcher historischen Figur/Person hätten Sie sich gerne zum Essen verabredet?

Mit Karl May. Sein Winnetou hat mich mehr über die Verletzung von Menschenrechten gelehrt als sonst jemand oder etwas.

6. Über welche verpasste Gelegenheit ärgern Sie sich noch heute?

Gute Gelegenheiten habe ich noch nie verpasst. Womöglich habe ich schlechte verpasst, aber darüber ärgere ich mich nicht.

7. Womit haben Sie ihr erstes Geld verdient?

Mit dem Austragen einer Zeitschrift. Austragen musste ich wöchentlich, einmal im Monat durfte ich dann auch kassieren. 1,85 DM. Manche waren großzügig, gaben mir 2 Mark und sagten: „Stimmt so.“ Ich war sieben und habe mich über jedes 5 Pfennig Stück gefreut, das bei der Abrechnung für mich übrig blieb.

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Der Lesekreis bedankt sich ganz herzlich bei Petra Hammesfahr für die Teilnahme an unserem kleinen Online-Interview.

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