Der Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld hat in diesem Jahr mehr als 140.000 Geburtsmeldungen aus rund 390 Standesämtern ausgewertet und damit ein gutes Fünftel der Geburten in Deutschland erfasst. Eine offizielle Statistik über Vornamen gibt es nicht, deshalb ist es umso schöner, dass Knud Bielefeld sich die Mühe macht und die Namen erfasst.

Es ist nicht ganz einfach den richtigen Vornamen für das eigene Kind zu finden. Eventuell hilft die Liste bei der Wahl, denn spätestens in der Grundschule wird die falsche Wahl erstmalig zum Problem, wenn dann 5 Kinder mit den gleichen Vornamen in einer Klasse sitzen.  😉

Der Vorname Mia war bis zum Jahr 1990 in Deutschland sehr selten. Seit 2007 gehört Mia zu den Top 10 der beliebtesten Mädchennamen in Deutschland und landete schon im Jahr 2009 auf Platz 1. Mia ist eine Kurzform von Maria. Der Name Maria stammt aus der Bibel, von Mirjam abgeleitet.
Leon tauchte in Deutschland erst um 1985 in den Vornamenhitparaden auf. Seit 2007 nimmt er den Spitzenplatz der beliebtesten Vornamen ein. Die weibliche Form Leonie ist übrigens schon länger populär. Leon bedeutet Löwe und gilt als Variante von Leo bzw. Leonhard und hat griechische und lateinische Wurzeln.

Knud Bielefeld hat auf seiner Website eine Hitliste mit den 500 (!) beliebtesten Vornamen angelegt. Zu jedem Namen findet sich eine Erklärung.


1 Mia
2 Hannah / Hanna
3 Lena
4 Lea / Leah
5 Emma
6 Anna
7 Leonie / Leoni
8 Lilli / Lilly / Lili
9 Emilie / Emily
10 Lina
11 Laura
12 Marie
13 Sarah / Sara
14 Sophia / Sofia
15 Lara
16 Sophie / Sofie
17 Maja / Maya
18 Amelie
19 Luisa / Louisa
20 Johanna


1 Leon
2 Lucas / Lukas
3 Ben
4 Finn / Fynn
5 Jonas
6 Paul
7 Luis / Louis
8 Maximilian
9 Luca / Luka
10 Felix
11 Tim / Timm
12 Elias
13 Max
14 Noah
15 Philip / Philipp
16 Niclas / Niklas
17 Julian
18 Moritz
19 Jan
20 David

Quelle: www.beliebte-vornamen.de

22 Gedanken zu „Die beliebtesten Vornamen in 2010: Mia und Leon

  1. Ich bin echt überrascht, dass in beiden Listen sowohl Modenamen als auch ganz „klassische“ Namen vertreten sind, trotzdem sind nur wenige dabei, die mir persönlich gefallen.

  2. Von meinen vier Kids sind zwei vertreten und ich kenne Kinder, die alle namentlich vertreten sind. Als vor zwölf Jahren der Sohn von einer Freundin geboren wurde, war Finn im Gespräch – daraus ist dann allerdings ein Malte geworden. 😉 Mir haben die Namen vor etwa 10 Jahren eigentlich fast alle gut gefallen, aber mittlerweile kann ich sie auch nicht mehr hören…
    LG

  3. Also meine Jungs sind nicht dabei. Und aus unserer großen Verwandschaft kann ich auch nur zwei entdecken. Ich mochte die Modenamen eigentlich nie so wirklich. Ich weiß noch vor vielen Jahren war Markus der Hit. Nachher in der Schule hießen in jeder Klasse mindestens drei Jungs so. 😉

  4. Na ja, ich habe eine Anna und einen Maximilian, das sind ja auch nicht gerade Modenamen 😉 Dann einen Paul als Großvater und einen Felix als Onkel, eine Amelie als Kusine, eine Emma und Sophia als Tanten, eine Johanna als Patenkind, etc… 😉

  5. @ Angie
    Mich würden die Namen deiner Jungs jetzt brennend interessieren.

    @ Dolce
    Aus meinem Familien und Freundeskreis sind auch diverse Namen vorhanden. Allen voran natürlich Julian und Maximilian (meine Neffen), Johanna (Nichte meiner Freundin), Sophie und Sarah (Freundinnen von mir), … usw.

    Gestern war ich auf einem Geburtstag und traf einen kleinen Jungen (ca. 7 Jahre) der auf den wunderschönen Namen Marc Aurel hörte. Da waren die Eltern kreativ ^-^

    Die schlimmste Mode in der Namenswelt sind meiner Meinung nach aber immer noch diese scheußlichen doppel und Dreifachnamen wie Lena Maria Sophia oder so.

  6. Das sind in meinen Augen auch keine Modenamen, das sind schöne Klassiker, die sich durch Generationen ziehen und im Moment, laut Liste, im Trend liegen. Und die beliebtesten Namen müssen auch nicht „Modenamen“ sein. Vor über 30 Jahren lagen skandinavische Vornamen voll im Trend, danach die französischen und russischen, gefolgt von den englischen. Ich denke da gerade an Kevin… 😉
    Oh, ein Großvater von mir hieß Maximilian und eine Großmutter Anna, und einer meiner Neffen heißt Felix.
    Christoph, Patrick und Stephan sind eigentlich auch Klassiker, tauchen aber nicht so häufig auf. 😉

  7. @ Grit uups, deinen Kommi habe ich gar nicht gesehen, tut mir leid. Ja, und die Krönung sind dreifache Vornamen und Doppelnachnamen, oder wenn der Vorname absolut nicht zum Nachnamen passt.

  8. Die Namen der römischen Kaiser sind ja immer noch aktuell, aber oh Grit, wie heißt denn dieser Marc Aurel mit Nachnamen. Ich finde, Marc Aurel Schmidt oder so ähnlich hört sich dann schon wieder komisch an, dann doch lieber nur Marc. Man hat wohl immer gewisse Assoziationen mit bestimmt Vornamen. Ich kannte mal eine nervige „Veronika“ und seitdem begegne ich weiblichen Wesen mit diesem Namen immer skeptisch. 😉
    Angie, deine Jungs haben schöne Namen; vor allem Stephan mit ph gefällt mir gut.
    LG

  9. @ Dolce
    Er heißt Blessing mit Nachnamen, okay, das hört sich schon etwas komisch an. ^-^
    Ich kenne auch zwei Veronikas, eine nette und eine … seeeeehr seltsame. Aber das stimmt, man assoziiert mit Namen ja immer etwas bzw jemanden. Das ist eine interessante Sache.

    @ Angie:
    Einen Stephan mit ph kenne ich auch, auch ein netter Name. Die drei Namen passen auch total gut zusammen.
    Ja, Dreifachnamen und Doppelnachnamen, das ist dann der overkill ^-^

  10. Gestern beim „Hasenabend“ haben wir uns auch über Vornamen unterhalten. Eine Freundin gestand ein bisschen verschämt, dass ihr Neffe mit Zweitnamen Alpha heißt! 😉

  11. Sollte er nicht mit ersten Namen Alpha heißen? ^-^
    Ein sehr interessanter Name.

    Zwei Bekannte von mir sind im letzten Jahr Oma geworden, die Enkelchen heißen Gwydion und Kyan…

  12. Ich finde Noah und Elias sind sehr schöne Namen. Aber Noah gefiel mir vor 10 Jahren schon gut, und naja ist halt immer blöd wenn auf einmal alle so heissen. Tja und Maja so heisst meine Katze 😀
    Ich find ja auch irgendwie die Promi Kids namen lustig manchmal. Manchmal aber auch drüber, aber ich glaub die Paltrow hat ne Tochter Apple genannt, find ich süß nur blöd das es auch ne grosse softwarfirma bzw. computerhersteller ist und auf deutsch „Apfel“ klingt ja eher nicht so burner. Summer is auch schön… hm ich bin ein Frauenzimmer 😉

  13. Ich finde Elias auch schön, hätte nicht gedacht, dass der doch so populär ist.

    Oh jaaaa, Promi-Kids haben das super Peche. Ich hab ein Buch über verquere Namen und warum manche vom Namensgericht akzeptiert wurden und andere nicht. Miss Apple kam da auch drin vor, später kann sie sich also aussuchen ob sie für Apple Mac oder für dessen größten Konkurrenten Microsoft Werbung machen will ^-^

    Aber Herr Ochsenknecht war ja auch sehr kreativ bei der Namensvergabe: Willson Gonzales und Jimmy Blue … auaaaa

  14. Ja Wilson geht ja eigentich noch, wobei es mehr nach Nachnamen klingt, Jimmy Blue tja da hat wohl wer an nen alten song gedacht nur war das nicht Judy Blue eyes rofl nee hhahahahah

  15. Dolce die Nachtschichtfrau wow :D. Also Diego find ich schön Bartholomäus…. hm wenns mit Bart abgekürzt wird gehts ja, aber der arme Kleine beim ersten Mal den Namen schreiben üben, das ist ja eine Herausforderung.

    Ich mag ja auch gern kurze Namen, so Ben und Nico. Früher auf dem Abenteuerspielplatz hieß ein kleiner junge Jesus, ich weiss nicht sowas finde ich ein bisschen was krass.

    Habt ihr euch selbst früher immer einen anderen Vornamen gewünscht? Ich finde man sollte mit 21 einmal die Möglichkeit haben seinen Namen zu ändern, oder den alten zu einem Zweitnamen machen dürfen oder so. Ich meine man rennt ja schließlich ein Leben lang mit seinem Namen rum. Als ich meinen Nachnamen abgegeben und den von meinem Mann angenommen habe, hätte ich allerdings nie gedacht, dass man an sowas wie seinem Nachnamen doch sehr hängt. Ich dachte immer ist ja nur Nachname…. war aber irgendwie nicht so.

  16. Also mit 13 oder so hab ich mir einen anderen Vornamen gewünscht, weil Grit eben auch so selten war und ich dann immer gehänselt wurde. Aber mittlerweile bin ich sehr glücklich.

  17. Ich habe meinen Jungs auch einen Zweitnamen verpasst. Aber nicht, damit sie später wählen können, sondern weil ich mich nicht endgültig für einen entscheiden konnte. Bei der Namensgebung war für mich auch die Silbenanzahl ausschlaggebend. Einsilbig kam nicht in Frage, nur Zweisilbig.Warum? Ganz einfach. Ruf mal ein Kind dessen Namen mehrere Silben hat… bis es das hört, ist es schon um die nächste Ecke verschwunden. Einsilbig wird gerne überhört. Zweisilbige Vornamen kann man so schön mit Nachdruck rufen, und wenn Mama dann noch ein MISTER davor setzt, wissen die Rangen gleich bescheid… hahhahahahaha. 😆
    Ich war eigentlich mit meinem Vornamen auch nicht zufrieden(4 Silben!), aber da mein „Mädchenname“ furchtbar war, war das noch das kleinere Übel. 😉

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