Anmutig und gekleidet wie unmittelbar einem Gemälde von Rembrandt entsprungen, saß Margriet de Moor am 19.03.2011 um 13 Uhr auf der Bühne im ARD-TV-Forum auf der Leipziger Buchmesse neben Denis Scheck. Dass sich die niederländische Schriftstellerin bereits in ihrem 70. Lebensjahr befindet, ist kaum zu glauben.

Mit viel Elan und Begeisterung ging Margriet de Moor auf die Fragen von Denis Scheck über ihren neuen Roman „Der Maler und das Mädchen„, der im Februar 2011 im Hanser Verlag erschienen ist, ein. So berichtete sie ausführlich über ihre Recherchen im Metropolitan Museum of Art in New York, wo Rembrandts Originalskizze von Elsje Christiaens, die Hauptfigur in ihrem neuen Roman, aufbewahrt wird.

Das Buch war plötzlich da, als ich die Zeichnung sah,“ sagte Frau de Moor und schilderte ihre Eindrücke von dem Motiv, eine 18-jährigen Dänin, die 1664 in Amsterdam hingerichtet und deren Leiche am Schandpfahl zur Schau gestellt wurde. Nur wenige Stunden nach ihrem Tod, fertigte Rembrandt zwei kleine Skizzen an.
Margriet de Moor bringt diese beiden historischen Figuren in ihrem grandiosen, neuen Roman zusammen – ein Meisterwerk, so findet auch Denis Scheck.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.