Was passiert, wenn Verlage ihre Papierbücher zurücknehmen und in Leserechte für E-Book-Reader oder iPad umtauschen, fragt sich Gunter Dueck  auf seiner Homepage Sinnraum und prophezeit die größte Bücherverbrennung aller Zeiten. Aber wirft man Bücher wirklich weg oder tauscht sie um, auch wenn sie die Wohnung verstopfen? Ein Tausch scheint überflüssig zu sein, denn warum sollte man sich „veraltete“ Inhalte auf einen Reader holen?

Melanie Voß und Philippe Wyssen sind davon überzeugt, dass es in jedem Regal Buch-Schätze gibt, die man niemals hergeben würde. Die Eltern vom Blog mit Speck stellen in dem eigens dafür eingerichteten Raum „FÜNF BÜCHER – Ein Blog für Leser“ Menschen und ihre fünf Bücher vor, die auf jeden Fall der Digitalisierungswelle standhalten.

Inzwischen finden sich dort 20 Damen und 31 Herren, die sich mit Kurzbiografie vorstellen und ihre fünf Bücher mit persönlichen Anmerkungen  präsentieren. Das Ergebnis ist so vielseitig wie die Menschen, die dahinter stehen. Fünf Bücher, die besonders berührt oder das Leben geprägt oder verändert haben, besondere Bücher für spezielle Lebensabschnitte – zumeist Romane. Die großen Klassiker von Hesse, Böll, Andersch, Grass, Irving, Mann, Proust, Joyce sind genauso vertreten wie Kinder- und Jugendbücher von Preußler, Lindgren und Rowling.

Melanie Voß und Philippe Wyssen verlinken die Bücher zu Amazon. Einahmen, die über die Seite verbucht werden, sollen einer gemeinnützigen Organistion gespendet werden. Die Erlöse werden ständig akualisiert und bekanntgegeben. Sobald sich ein Betrag von 1000 Euro angesammelt hat, soll darüber abgestimmt werden, wer das Geld bekommt. Hierzu können auch Vorschläge eingreicht werden.

Eine großartige Idee!

Quelle: Fünf Bücher

3 Gedanken zu „„FÜNF BÜCHER“ von Melanie Voß und Philippe Wyssen

  1. wow – das ist wirklich eine tolle Idee. Ich habe schon einige Anregungen entdeckt. Die Fotos finde ich allerdings zu groß, die erschlagen einen ja fast! 🙁
    LG

  2. Vielen Dank für diesen netten Worte, dolcevita! Die Herren sind zwar in der Überzahl, aber wir arbeiten daran, dass es ausgeglichener wird 🙂

  3. hi Philippe, vielen Dank für die nette Idee! Dass die Herren in der Überzahl sind, ist wirklich erstaunlich, dabei heißt es doch immer, Jungs können nicht lesen. 😉
    @ Buchlieberhaberin, na ja, auf jeden Fall bekommt man so einen kompakten Einblick – mir gefällt das ganz gut!
    Liebe Grüße und schönes Wochenende!

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