Twilight: Breaking Dawn startet am 24.11.11 in 3D in den deutschen Kinos

Jetzt ist es offiziell – der Dreh für „Breaking Dawn“ (Bis(s) zum Ende der Nacht) nach dem Weltbestseller von Stephenie Meyer beginnt noch in diesem Herbst.

Die Produktionsgesellschaft Summit Entertainment hat ebenfalls bestätigt, dass aus dem vierten Teil der Twilihgt-Saga zwei separate Filme entstehen werden. Breaking Dawn Teil 1 kommt am 18. November 2011 in die US-amerikanischen Kinos, in Deutschland startet der Film am 24. November 2011.

Bill Condon wird die Regie in beiden Filmen führen. Die Twilight-Stars Kristen Stewart, Robert Pattinson und Taylor Lautner werden wieder zusammen mit Billy Burke als Charlie Swan sowie den Mitgliedern der Cullen-Familie, darunter Peter Facinelli als Carlisle, Elizabeth Reaser als Esme, Jackson Rathbone als Jasper, Nikki Reed als Rosalie, Ashley Greene als Alice und Kellan Lutz als Emmett werden auch in der neuen Produktion zu sehen sein.

Unter www.breakingdawnmovie.org werden permanent alle Neuigkeiten über die Verfilmung online gestellt.

Lesung mit Moritz Rinke am 22.06.10 im Literaturhaus München

Nachholtermin: „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“ – Lesung mit Moritz Rinke am 22.06.2010 um 20 Uhr im Literaturhaus München, Salvatorplatz 1.

Moderation: Knut Cordsen (Bayerischer Rundfunk)

Stammt das angebissene Stück Butterkuchen im Tiefkühlschrank tatsächlich von Willy Brandt? Kann ein toter Onkel noch ein Kind zeugen? Wurde die schöne Kommunistin Marie von der Gestapo abgeholt oder von der eigenen Familie im Teufelsmoor vergraben? Und wie werden die Seelen der Menschen aufbewahrt?
Ausgerechnet als Paul Wendland in Berlin mit seinem Leben und seinen kuriosen Kunstprojekten in die Zukunft starten will, holt ihn die Vergangenheit ein. In Worpswede drohen das geschichtsträchtige Haus seines Großvaters und sein Erbe im Moor zu versinken – samt lebensgroßen Bronzestatuen von Luther über Bismarck bis zu Max Schmeling und Ringo Starr.

Moritz Rinke, geboren 1967 in Worpswede, lebt in Berlin. Er ist Autor zahlreicher erfolgreicher Theaterstücke, seine Reportagen, Geschichten und Essays wurden mehrfach ausgezeichnet. In seinem Romandebüt erzählt er vom Künstlerleben, von Familiengeheimnissen, von Ruhm, Verführung und Vergänglichkeit, vom Lieben und Verlassenwerden und von einem traditionsumwitterten Dorf im hohen Norden, das berühmt ist für seinen Himmel und sein flaches Land.

„Moritz Rinke verknüpft seine erfundene Familiengeschichte auf geschickte Weise mit der Historie des realen Kunst-Worpswede.“ Die Zeit

Kurzbeschreibung
Worpswas? – Worpswede! Moritz Rinke legt ein furioses Romandebüt vor. Stammt das angebissene Stück Butterkuchen im Tiefkühlschrank tatsächlich von Willy Brandt? Kann ein toter Onkel noch ein Kind zeugen? Wurde die schöne Kommunistin Marie von der Gestapo abgeholt oder von der eigenen Familie im Teufelsmoor vergraben? Und wie werden die Seelen der Menschen aufbewahrt?
Ausgerechnet als Paul Wendland in Berlin mit seinem Leben und seinen kuriosen Kunstprojekten in die Zukunft starten will, holt ihn die Vergangenheit ein. In Worpswede drohen das geschichtsträchtige Haus seines Großvaters und sein Erbe im Moor zu versinken – samt lebensgroßen Bronzestatuen von Luther über Bismarck bis zu Max Schmeling und Ringo Starr.
Die Reise zurück an den Ort der Kindheit zwischen mörderischem Teufelsmoor, norddeutschem Butterkuchen und traditionsumwitterter Künstlerkolonie nimmt eine verhängnisvolle Wendung. Vergessen geglaubte Familienfragen, aus dem Moor steigende historische Gestalten und die skurrile Begegnung mit einem mysteriösen Vergangenheitsforscher spülen ein ungeheuerliches Geflecht an Lügen und Geheimnissen aus einem ganzen Jahrhundert an die Oberfläche.
Moritz Rinke rührt sanft, aber vollkommen anarchisch und mit einer umwerfenden Tragikomik an die Lebensmotive, die Geschlechter-, Generations- und Identitätskonflikte seiner Figuren und ihre seelischen Abgründe. Er erzählt vom Künstlerleben, von Ruhm, Verführung und Vergänglichkeit und von einem Dorf im Norden, das berühmt ist für seinen Himmel und das flache Land.

Die gebundene Ausgabe umfasst 481 Seiten und ist 2010 im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“ ist für 19,95 Euro im Buchhandel erhältlich.

Veranstalter der Lesung sind der Verlag Kiepenheuer & Witsch  und das Literaturhaus München. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro.

OECD-Studie: 72 % der Deutschen lesen Zeitung

OECD-Studie: 72 % der Deutschen lesen Zeitung

Vom Ende der Zeitung kann keine Rede sein – das ist das Ergebnis einer nun veröffentlichten Studie der OECD.

Zu groß seien die Unterschiede von Land zu Land und von Titel zu Titel, heißt es. In Deutschland etwa sind die Reichweiten im internationalen Vergleich weiter hoch: 71% der Erwachsenen gaben hier 2009 an, am Vortag oder erst kürzlich eine Zeitung gelesen zu haben.

Das sind zwar nicht so viele wie in Island (96%) oder Japan (92%), aber deutlich mehr als anderswo in der westlichen Welt, etwa Spanien (42%) oder Großbritannien (33%).

Die ganze Studie ist online unter oecd.org – Directorate for Science, Technology and Industry einsehbar.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Erschütterndes Zeugnis menschlichen Leids: Flüsterkind von Mona Michaelsen

Flüsterkind – Dein Mann hat mich missbraucht. Ein Brief an meine Mutter von Mona Michaelsen

Am 15. März 2010 ist „Flüsterkind“ von Mona Michaelsen erschienen. Die schonungslose Abrechnung mit der eigenen Familie ist ein erschütterndes Zeugnis menschlichen Leids und aktuell neu auf Platz 21 der Spiegel-Bestenliste der Sachbücher angesiedelt.

„Obwohl du die Einzelheiten (noch) nicht kennst, bist du in meinen Augen genauso schlimm wie er“, schleudert Mona Michaelsen ihrer Mutter in „Flüsterkind“ entgegen. Eigentlich wollte sie ihr einen Brief schreiben. Einen Brief über den ständigen sexuellen Missbrauch, dem sie als Mädchen von Seiten ihres sadistischen Stiefvaters ausgesetzt war – und über das vollkommene Versagen der Mutter. „Du hast jahrelang von meinem und dem Elend meiner Schwester gewusst […]. Und du hast nichts unternommen“, schreibt Michaelsen in ihrem erschütternden und beschämenden Buch, zu dem der Brief letztlich geworden ist.

Kurzbeschreibung
Als sie fünf ist, wird Mona zum ersten Mal von ihrem Stiefvater missbraucht. Jahrelang fügt sie sich seinen Drohungen und erduldet ihr Martyrium in dem Glauben, dass ihr niemand helfen kann. Als sie es nicht mehr aushält, erzählt sie ihrer Mutter von den Dingen, die niemand wissen darf. Die jedoch schenkt ihr kein Gehör und verurteilt sie damit zu einem unentrinnbaren Kreislauf aus Leiden, Angst und Scham. Hilflos muss Mona mitanschauen, wie sich der brutale Stiefvater auch noch an ihrer kleinen Schwester vergeht.

Erst dreißig Jahre später schreibt Mona einen Brief an ihre Mutter. Die wegschaute, die nichts wissen wollte, die den Missbrauch duldete. Endlich erzählt Mona ihr all das, was sie damals nicht sagen durfte. Mit beklemmender Eindringlichkeit konfrontiert sie ihre Mutter mit der schrecklichen Wahrheit. Doch mehr als um die Mutter geht es um Mona selbst: Wort für Wort befreit sie sich von ihrer Vergangenheit. Flüsterkind ist der ehrliche, schonungslose Bericht einer Betroffenen, der zeigt, dass es mehr als einen Schuldigen gibt, wenn es um Kindesmissbrauch geht: den Täter und diejenigen, die wegschauen und ihn gewähren lassen. Eine Tochter klagt ihre Mutter an: ein erschütterndes und mutiges Buch!

Über die Autorin
Mona Michaelsen wurde 1964 in Niedersachsen geboren und wuchs dort in ländlicher Umgebung auf. Sie heiratete und bekam zwei Söhne, die inzwischen erwachsen sind. Nach der Scheidung lernte sie ihren jetzigen Mann kennen, mit dem sie heute in einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein lebt. Sie ist ausgebildete Seminarleiterin und Pädagogin für Entspannungsverfahren.

Vollkommen schutzlos waren Mona und ihre kleine Schwester Ulla von früher Kindheit an den Übergriffen des Stiefvaters ausgesetzt. Sie sind nur zwei von rund 15.000 Fällen sexuellen Kindesmissbrauchs, die laut Bundeskriminalamt pro Jahr in Deutschland angezeigt werden. Die Zahl der nicht gemeldeten Fälle ist dem Hamburger Verein Dunkelziffer e.V. zufolge mehr als zehn Mal so hoch.

Ingo Schiweck, buchreport

Strandlektüre: Bittersüße Schokolade von Laura Esquivel

Strandlektüre: Bittersüße Schokolade von Laura Esquivel

Es gibt Bücher, die alle Sinne ansprechen, deren Geschichten man nicht nur liest, sondern auch hört, riecht und schmeckt. So ein Buch ist „Bittersüße Schokolade“ von der mexikanischen Autorin Laura Esquivel. „Como agua para chocolate“ erschien 1989 und machte Laura Esquivel berühmt. Der Roman wurde in 33 Sprachen übersetzt und auch verfilmt. Der Film wurde 1992 von ihrem Ehemann Alfonso Arau in Mexiko gedreht.

Als „BRIGITTE Liebesroman“ erschien „Bittere Schokolade“ am 01. März neu im Aufbau Verlag und für .

Kurzbeschreibung
Mexiko, irgendwann im vorigen Jahrhundert. Pedro liebt Tita. Doch als jüngste Tochter soll die 16-Jährige unverheiratet bleiben, um später ihre Mutter zu versorgen. So wollen es die Konvention und die Mutter selbst. Um dennoch in Titas Nähe bleiben zu können, entschließt sich Pedro, ihre ältere Schwester Rosaura zu heiraten. Die Familie könnte zufrieden sein. Doch sie hat nicht mit Titas Dickschädel gerechnet – und ihren magischen Kochkünsten. Fortan legt die schöne Köchin all ihre Liebe in die Zubereitung traditioneller Gerichte. Und nicht nur Pedro ist weiterhin betört. Der ganze Hof erliegt nach und nach Titas zauberischen Kuchen und Eintöpfen. So führt ihr Weg in die Emanzipation ausgerechnet über den Ort, an den ihre Mutter sie hatte verbannen wollen: die Küche. In leichtem Ton variiert Laura Esquivel die alte Weisheit, dass Liebe nun einmal durch den Magen geht.

Über die Autorin

Laura Esquivel wurde 1950 in Mexiko-Stadt geboren. Sie studierte Theaterwissenschaften und schrieb später Drehbücher und Gedichte für Kinder. Laura Esquivel war ursprünglich Lehrerin, ist Gründerin eines Workshops für Kindertheater und -literatur und eines „Centro de Invención Permanente†œ („Zentrum Andauernder Erfindung†œ) für Kinder. Sie arbeitete fürs Fernsehen und fürs Kino, bevor sie sich der Literatur widmete. Ihr erster Roman „Bittersüße Schokolade“ erschien 1989 und wurde ein Welterfolg.

Ihr neuster Roman Malinche beschreibt das Leben einer der schillernsten Frauen der mexikanischen Geschichte. Malinche war die Dolmetscherin des spanischen Konquistadors Hernán Cortés. Mit ihrer Hilfe gelang Cortés die Verständigung mit seinen Feinden, den Azteken, sowie mit seinen Freunden in Mesoamerika.

Laura Esquivel lebt in Mexiko.