Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 12/2010

Platz 1 : Hummeldumm: Das Roman von Tommy Jaud

Kurzbeschreibung

„Sitzreihe 12 war die letzte, die zwischen Tortellini und Hühnchen wählen durfte. Ich saß in Reihe 13. Schon auf dem Hinflug hätte mir klar sein können, dass der Jahresurlaub zum Albtraum wird.“
Wer an allem schuld ist, ist für Matze sowieso klar: seine Freundin Sina. Während er in endlosen Verhandlungen die neue Eigentumswohnung klargemacht hat, sollte sie einfach nur „irgendwas“ buchen. Hat sie auch. Doch musste dieses „irgendwas“ ausgerechnet eine zweiwöchige Gruppenreise durch Namibia sein, ein Land, in dem jede hüftkranke Schildkröte schneller ist als das Internet? Was hat er denn verbrochen, dass man ihn nun täglich in einen Kleinbus voller Bekloppter sperrt, um ihn dann zu österreichischen Schlagern über afrikanische Schotterpisten zu rütteln? Und warum stolpert er bei minus zwei Grad in einem albernen Wanderhut über die Dünen der Kalahari, statt auf Mallorca ein Bierchen zu schlürfen? Als Matze dann noch daran erinnert wird, dass die sicher geglaubte Wohnung an andere Käufer geht, wenn er nicht sofort die fünftausend Euro Reservierungsgebühr überweist, hat er gleich noch drei neue Probleme: Das nächste Internetcafé ist fünfhundert Kilometer entfernt, der Handyakku plattgedaddelt und das einzige Ladegerät fest in österreichischer Hand.
„Ich drücke meine Nase ans Busfenster und blicke hinaus ins weite Land. Die Namibier winken uns und lachen. Klar lachen sie, sie sind ja frei. Wir nicht. Wir sind die in Blech gepackte Rache für die deutsche Kolonialzeit.“

Platz 2 : Der Koch von Martin Suter

Der KochKurzbeschreibung
Weltweite Finanzkrise, Bürgerkrieg in Sri Lanka und eine Firma, die in aller Verschwiegenheit boomt: Love Food fürs diskrete Tête-à-Tête. Politische Gegenwart, Liebesgeschichte, Exotik und Sinnlichkeit.
Der Held der so sinnlichen wie spannenden Geschichte ist Maravan, ein 33jähriger tamilischer Asylbewerber, der als Hilfskraft in einem Zürcher Sternelokal arbeitet. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist seine Position die erste, auf die verzichtet werden kann: Maravan wird gefeuert. Doch er lässt sich nicht entmutigen und gründet mit seiner Kollegin Andrea †œLove Food†, ein Cateringunternehmen, das sich auf Liebesmenüs für Paare spezialisiert hat. Der Erfolg lässt nicht lang auf sich warten und bald beginnt eine zahlungskräftige Klientel, Interesse zu bekunden: Männer aus Politik und Wirtschaft.
Martin Suter erzählt in seinem neuen Roman von den Verführungen der Kochkunst †“ und führt tief hinein in die politischen Grauzonen der Gegenwart.

Platz 3 : Ausgelöscht von Cody Mcfadyen

Kurzbeschreibung
„Ich bin ganz nah. Und ich habe ein Geschenk für dich, Special Agent Barrett.“ Smoky Barrett sieht von ihrem Handy auf. Die anderen Hochzeitsgäste beobachten gespannt das Brautpaar vor dem Altar. Da durchbricht Motorenheulen die Stille. Ein Lieferwagen hält auf dem Parkplatz. Die Türe öffnet sich, und eine Frau wird auf die Straße gestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, und sie trägt ein weißes Nachthemd. Sie taumelt auf das Brautpaar zu und fällt auf die Knie. Ihre Haut ist von blutigen Ritzern übersäht. Sie verzerrt das Gesicht und stößt einen lautlosen Schrei aus. Wer ist diese Frau? Smoky findet heraus, dass sie vor sieben Jahren spurlos verschwunden ist. Aber sie kann nicht über das reden, was ihr zugestoßen ist: Jemand hat eine Lobotomie an ihr durchgeführt und die Nervenbahnen ihres Gehirns durchschnitten. Sie ist nicht tot, vegetiert aber als leblose Hülle vor sich hin. Smoky hat es mit einem Serientäter zu tun, der weiß, dass es für einen Menschen Schlimmeres gibt als den Tod. Nur eines ist sicher: Es wird weitere Opfer geben. Und Smoky könnte das nächste sein.

Platz 4 : Das Gold der Maori von Sarah Lark

Kurzbeschreibung
Kathleen und Michael wollen Irland verlassen. Das heimlich verlobte Paar schmiedet Pläne von einem besseren Leben in der neuen Welt. Aber all ihre Träume finden ein jähes Ende: Michael wird als Rebell verurteilt und nach Australien verbannt. Die schwangere Kathleen muss gegen ihren Willen einen Viehhändler heiraten und mit ihm nach Neuseeland auswandern Michael gelingt schließlich mit Hilfe der einfallsreichen Lizzie die Flucht aus der Strafkolonie, und das Schicksal verschlägt die beiden ebenfalls nach Neuseeland. Seine große Liebe Kathleen kann er allerdings nicht vergessen Mitreißend, gefühlvoll, voller unerwarteter Schicksalswendungen eine einzigartige Familiensaga

Platz 5 : Erbarmen von Jussi Adler-Olsen

ErbarmenKurzbeschreibung
Der Albtraum einer Frau.
Ein dämonischer Psychothriller.
Der erste Fall für Carl Mørck vom Sonderdezernat Q in Kopenhagen.
Die verzerrte Stimme kam aus einem Lautsprecher irgendwo im Dunklen: „Herzlichen Glückwunsch zu deinem Geburtstag, Merete. Du bist jetzt hier seit 126 Tagen, und das ist unser Geburtstagsgeschenk: Das Licht wird von nun an ein Jahr lang eingeschaltet bleiben. Es sei denn, du weißt die Antwort: Warum halten wir dich fest?“
Am 2. März 2002 verschwindet eine Frau spurlos auf der Fähre von Rødby nach Puttgarden, man vermutet Tod durch Ertrinken. Doch sie ist nicht tot, sondern wird in einem Gefängnis aus Beton gefangen gehalten.
Wer sind die Täter? Was wollen sie von dieser Frau? Und: Kann ein Mensch ein solches Martyrium überleben?
„Ein ungewöhnlich schöner und hochspannender Thriller, der einem bis zur letzten Seite den Atem abschnürt.“ politiken.dk

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Platz 6 : Die Demütigung von Philip Roth

Kurzbeschreibung
Für Simon Axler geht es bergab. Mit sechzig hat er, einer der besten Theaterschauspieler, alles Selbstvertrauen verloren. Als er auch noch von seiner Frau verlassen wird, kehrt er der Bühne endgültig den Rücken zu und beginnt eine scheinbar unmögliche Beziehung mit der lesbischen Tochter eines Jugendfreundes. Doch was zunächst wie ein belebender Trost aussieht, erweist sich als Flucht vor der Wirklichkeit. Philip Roth erzählt in seinem Roman mit unverwechselbarer Eindringlichkeit und Ironie vom Schicksal eines alternden Schauspielers. Auf Simons Reise ans Ende der Nacht entblößt der in den USA lebende Autor gnadenlos alle menschlichen Täuschungen – Liebe und Macht, Leidenschaft und Prestige.

Platz 7 : Ein geschenkter Tag von Anna Gavalda

Kurzbeschreibung
Frühling, irgendwo in Frankreich, die Geschwister Simon, Garance und Lola auf dem Weg zu einer Hochzeit: Schon die Autofahrt mündet in einen handfesten Streit mit der Schwägerin. Kurzerhand machen sich die drei aus dem Staub, lassen die gediegene Familienfeier sausen und besuchen stattdessen den Bruder Vincent, der in der Provinz auf einem Schloss in der Touraine lebt. In ihrer heiteren, spritzigen Frühlingslektüre erzählt Anna Gavalda von einer überraschenden Landpartie, die den Geschwistern ein Stück Kindheitsglück zurückgibt: einen geschenkten Tag, fernab von Small Talk und Förmlichkeiten, voller Erinnerungen – und ohne nervende Schwägerin.

Platz 8 : Evermore – Der blaue Mond von Alyson Noël

Kurzbeschreibung
Wahre Liebe fragt nicht nach dem Warum
Ever hat ihre wahre Liebe gefunden. Jetzt ist sie endlich glücklich, denn Damen bleibt für immer bei ihr. So lange hat er sie gesucht, nun kann sie nichts mehr trennen. Ihre Liebe ist unsterblich wie sie selbst. Doch plötzlich droht sich alles zu verändern. Damen wird von einer mysteriösen Krankheit erfasst, die ihn völlig verändert. Seine Kräfte schwinden zusehends, und sein Verhalten wird für Ever immer unerklärlicher. Er scheint sie gar nicht mehr wahrzunehmen und sich von ihr abzuwenden. Aber was kann sie tun, um ihn zu retten? In ihrer Not bricht sie auf in das geheimnisvolle Sommerland, um eine Antwort zu finden, und wird dort vor die schwerste Entscheidung ihres Lebens gestellt.

Platz 9 : Todesspiele von Karen Rose

Kurzbeschreibung
Die letzte Razzia wird Special Agent Luke Papadopoulos noch lange in seinen Alpträumen verfolgen: In einem Bunker stößt die Polizei auf fünf bestialisch zugerichtete Mädchenleichen. Von ihren Peinigern keine Spur. Zwei Mädchen haben schwerverletzt überlebt. Ihre Aussagen führen die Ermittler auf die Spur eines international operierenden Mädchenhändlerrings. Ein dramatischer Wettlauf beginnt, als Agent Papadopoulos und die smarte Staatsanwältin Susannah Vartanian die Ermittlungen aufnehmen. Beide haben ihre ureigenen Motive, die skrupellosen Killer zu stoppen. Doch als Susannah eine überraschende Entdeckung macht, gerät sie selbst in Lebensgefahr

Platz 10 : Plötzlich Skakespeare

Kurzbeschreibung
Wenn ein Mann und eine Frau sich das Leben teilen, ist das ja schon schwierig. Aber wenn Mann und Frau sich auch noch ein und denselben Körper teilen müssen, dann ist das Chaos perfekt! Die liebeskranke Rosa wird per Hypnose in ein früheres Leben versetzt, in den Körper eines Mannes, der sich gerade duelliert. Wir schreiben das Jahr 1594, und der Mann heißt William Shakespeare. Rosa darf erst wieder zurück in die Gegenwart, wenn sie herausfindet, was die wahre Liebe ist. Keine einfache Aufgabe: Sie muss sich als Mann im London des 16. Jahrhunderts nicht nur mit liebestollen Verehrerinnen rumschlagen, sondern auch mit Shakespeare selber, der nicht begeistert ist, dass eine Frau seinen Körper kontrolliert. Der Barde hat zwar „Romeo und Julia†œ geschrieben, aber von der wahren Liebe versteht er noch weniger als Rosa. Und während sich die beiden in ihrem gemeinsamen Körper kabbeln, entwickelt sich zwischen ihnen die merkwürdigste Lovestory der Weltgeschichte.

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 12/2010

Platz 1 : Das Spiel des Engels von Carlos Ruiz Zafón

Kurzbeschreibung
Wir schreiben das turbulente Jahrzehnt vor dem Spanischen Bürgerkrieg, als alles aus den Fugen gerät. Die Bevölkerung Barcelonas explodiert, die Stadt expandiert, Gaudí erschafft seine Kathedrale, Banden kontrollieren ganze Stadtviertel und die Anarchisten zünden ihre Bomben. Der junge David Martín fristet sein Leben als Autor von mysteriösen Kriminalromanen und Detektivgeschichten. Als ernsthafter Schriftsteller verkannt, von einer tödlichen Krankheit bedroht und um die Liebe seines Lebens betrogen, scheinen seine großen Erwartungen sich in nichts aufzulösen. Doch einer glaubt an sein Talent: Der mysteriöse Verleger Andreas Corelli macht ihm ein Angebot, das Verheißung und Versuchung zugleich ist. David kann nicht widerstehen und ahnt nicht, in wessen Bann er gerät…
Mit unwiderstehlicher erzählerischer Kraft lockt uns Carlos Ruiz Zafón wieder auf den Friedhof der Vergessenen Bücher: mitten hinein in einen Kosmos voller Spannung und Phantastik, Freundschaft und Liebe, Schrecken und Intrige.

Platz 2 : Verblendung von Stieg Larsson

verblendungKurzbeschreibung
Eine Familiengeschichte, die einen nicht mehr loslässt. Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander recherchieren. Was sie zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt. An seinem 82. Geburtstag erhält der einflussreiche Industrielle Henrik Vanger per Post anonym ein Geschenk. Das Paket enthält eine gepresste Blüte hinter Glas, genau wie in den 43 Jahren zuvor. Vangers Lieblingsnichte Harriet hatte ihm 1958 zum ersten Mal dieses Geschenk gemacht, doch dann verschwand sie spurlos. Ihr Leichnam wurde nie gefunden. In einer letzten Anstrengung beschließt Vanger herauszufinden, was dem geliebten Mädchen tatsächlich zustieß. Er engagiert den Journalisten Mikael Blomkvist, der, getarnt als Biograf, bald auf erste Spuren stößt. Unterstützt wird er von der jungen Ermittlerin Lisbeth Salander, einem virtuosen Computergenie mit messerscharfem Verstand. Je tiefer Blomkvist und Salander in der Vangerschen Familiengeschichte graben, desto grauenvoller sind ihre Enthüllungen. Ausgezeichnet mit dem skandinavischen Krimipreis. -> mehr Infos zu der Trilogie und zum Film

Platz 3 : Vergebung von Stieg Larsson

vergebungKurzbeschreibung
Wer suchet, der tötet
Die Ermittlerin Lisbeth Salander steht unter Mordverdacht. Ihr Partner Mikael Blomkvist schwört, ihre Unschuld zu beweisen. Er weiß, dass es um Salanders Leben geht. Als seine Ermittlungen die schwedische Regierung in ihren Grundfesten zu erschüttern drohen, setzt er alles auf eine Karte.
Klappentext
†œLarssons Gespür für Timing und Spannung ist überragend.† taz
†œSo packend, dass man dafür Urlaub nehmen sollte!† TV Spielfilm
†œStieg Larssons erzählerische Virtuosität (…) lässt seine Trilogie weit über das Genre des Polit-Thrillers hinauswachsen: Sie ist ein großer Gesellschaftsroman.† Der Spiegel

Platz 4 : Verdammnis von Stieg Larsson

VerdammnisKurzbeschreibung
Mikael Blomkvist recherchiert in einem besonders brisanten Fall von Mädchenhandel, die Hintermänner bekleiden höchste Regierungsämter. Als sein Informant tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Blomkvists Partnerin Lisbeth Salander. Eine mörderische Hetzjagd beginnt. Der neue große Roman des preisgekrönten Bestsellerautors Stieg Larsson. Ein ehrgeiziger junger Journalist bietet Mikael Blomkvist für sein Magazin „Millennium“ eine Story an, die skandalöser nicht sein könnte. Amts- und Würdenträger der schwedischen Gesellschaft vergehen sich an jungen russischen Frauen, die gewaltsam ins Land geschafft und zur Prostitution gezwungen werden. Als sich Lisbeth Salander in die Recherchen einschaltet, stößt sie auf ein besonders pikantes Detail: Nils Bjurman, ihr ehemaliger Betreuer, scheint in den Mädchenhandel involviert zu sein. Wenig später werden der Journalist und Nils Bjurman tot aufgefunden. Die Tatwaffe trägt Lisbeths Fingerabdrücke. Sie wird an den Pranger gestellt und flüchtet. Nur Mikael Blomkvist glaubt an ihre Unschuld und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Seine Nachforschungen führen in Lisbeths Vergangenheit. Eine Vergangenheit, die ihn bald das Fürchten lehrt.

Platz 5 : Die Katze von Joy Fielding

Kurzbeschreibung
Wer die Wahrheit sucht, begibt sich in tödliche Gefahr!
Charley Webb lebt in Florida und ist allein erziehende Mutter von zwei kleinen Kindern. Mit Leidenschaft übt sie ihren Beruf als Journalistin aus, und dank ihrer viel beachteten Artikel ist sie keine Unbekannte in Palm Beach. Eines Tages erhält sie eine E-Mail, die ihr nicht geheuer ist: Jill Rohmer, die des kaltblütigen Mordes an drei Kindern überführt wurde und im Gefängnis in der Todeszelle sitzt, bietet Charley ihre Geschichte exklusiv für ein Buchprojekt an. Zunächst zögert Charley, doch da die Herausforderung sie reizt, willigt sie schließlich ein. Während sie aber noch damit beschäftigt ist, erste Recherchen über Jill einzuholen, bekommt sie plötzlich entsetzliche Drohbriefe, in denen der Tod ihrer Kinder angekündigt wird. Charley ist außer sich vor Angst †“ und sie ahnt, dass sie Geister rief, die ihr zum mörderischen Verhängnis werden könnten …

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Platz 6 : Das Haus in den Wolken von Judith Lennox

Kurzbeschreibung
Bei einer Autopanne begegnet der Frauenschwarm Richard der jungen Isabel, einer Frau aus eher kleinen Verhältnissen. Umso erstaunter ist der Gutsbesitzersohn, als sie ihn zurückweist. Dennoch verliebt er sich in sie – eine Liebe, die chancenlos scheint und trotzdem in eine Ehe mündet, die viele Stürme des Schicksals überdauern soll. Doch Isabel verpasst den Zeitpunkt, um ihrem Mann von ihrer Vergangenheit zu erzählen. Denn es gibt ein Geheimnis, das sie und diejenigen, die sie am meisten liebt, eines Tages einholen wird … Mit feinem menschlichem Gespür erzählt Judith Lennox in ihrem mitreißenden Roman von Liebe, Loyalität und der Stärke einer Familie.

Platz 7 : Bis(s) zum Abendrot von Stephenie Meyer

Kurzbeschreibung
Bellas Leben ist in Gefahr. Seattle wird von einer Reihe rätselhafter Mordfälle erschüttert, ein offensichtlich blutrünstiger Vampir sinnt auf Rache. Und seine Spuren führen zu Bella. Aber damit nicht genug: Nachdem sie wieder mit Edward zusammen ist, muss sie sich zwischen ihrer Liebe zu ihm und ihrer Freundschaft mit Jacob entscheiden – wohl wissend, dass sie damit den uralten Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen neu entfachen könnte …
Der Tag der Entscheidung rückt immer näher – was wird Bella wählen: Leben oder Tod?

Platz 8 : Es ist nie zu spät für alles von Kajsa Ingemarsson

Kurzbeschreibung
Das neue Lieblingsbuch aus Schweden
Eine typische Straße in einer kleinen schwedischen Stadt: Hier leben Nina, Ellinor und Miriam. Alle drei Frauen stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben, doch erst die geheimnisvolle Janina, die in das leerstehende Haus am Ende der Straße einzieht, wird ihnen zeigen, wie sie neue Wege beschreiten können.
Über die Autorin
Kajsa Ingemarsson, geboren 1965, arbeitet als freie Drehbuchautorin, Schauspielerin und Programmleiterin für Radio und Fernsehen. Zu hören ist sie unter anderem in der preisgekrönten Satiresendung ‚Public Service‘. Zuvor war sie sechs Jahre lang bei der schwedischen Sicherheitspolizei mit allen Fragen rund um Russland beschäftigt.

Platz 9 : Nein! Ich will keinen Seniorenteller: Das Tagebuch der Marie Sharp von Virginia Ironside

Kurzbeschreibung
Ein bezauberndes, witziges Lesevergnügen für alle, die sich so alt fühlen, wie sie sind
Herbst des Lebens? Generation Silber? Unsinn! Marie Sharp wird demnächst sechzig und damit schlicht alt. Ein Grund zum Feiern, wie sie findet. Schon wegen all der Dinge, die sie jetzt nicht mehr tun muss, wie etwa Volkshochschulkurse besuchen. Nichts hasst Marie so sehr wie umtriebige Senioren, die nur so alt sind, wie sich fühlen †“ sie stürzt sich lieber kopfüber in das Vergnügen, nicht mehr jung sein zu müssen. Dazu gehört ihre neue Rolle als Großmutter und eine alte Liebe. Denn Maries Jugendschwarm ist wieder zu haben …
Vom Vergnügen, endlich nicht mehr jung sein zu müssen.
„Keine leeren Floskeln, keine leeren Entmutigungen. Sondern die Erfahrungen einer liebenswerten Frau, die um keinen Preis jünger sein möchte, als sie ist und gerade dadurch wesentlich jugendlicher erscheint als manche, die dem Jugendkult verfallen sind.“ (NDR 1 )

Platz 10 : Frühlingsträume von Nora Roberts

Kurzbeschreibung
Gemeinsam mit ihren Freundinnen Parker, Laurel und Emma betreibt Mac eine erfolgreiche Hochzeitsagentur. Sie lebt und arbeitet mit den drei wichtigsten Menschen in ihrem Leben †“ wozu braucht sie da noch einen Mann? Doch als Mac den charmanten und intelligenten Carter trifft, gerät ihr so gut ausbalanciertes Leben ins Wanken. Gibt es die große und ewige Liebe wirklich?
Ein großer Roman um starke Frauen, enge Freundschaft und wahre Liebe.
„Die Königin des Liebesromans.“ Süddeutsche Zeitung
„Besser kann man Romantik und Drama nicht verbinden.“ Publishers Weekly
„Nora Roberts garantiert eine unnachnahmliche Mischung aus Spannung, Romantik und Drama.“ Wiener Journal

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

Brockhaus für iPhone, iPod touch und Android Smartphones

Seit dem 22.03.2010 steht der Brockhaus in seiner neuesten Version jetzt auch für iPhone, iPod touch und Android Smartphones zum Download zu Verfügung.

Laut der wissenmedia GmbH erläutert der „Brockhaus multimedial mobil 2010“ mit mehr als 150.000 Stichwörtern und erklärten Begriffen das Wissen der Welt †“ von Politik, Geschichte und Wirtschaft über Technik, Naturwissenschaften, Kunst und Kultur bis hin zu Freizeit und Sport.

Die Begriffserklärungen sind ausführlich und leicht verständlich, wichtige Querverweise verbinden einzelne Stichwörter zu umfassenden Wissensgebieten. Zudem vermitteln 6.600 Fotos, Grafiken und Tabellen sowie 320 Videos und 700 Audios die Inhalte anschaulich und lebendig.

Die aktuelle Version verzeichnet zahlreiche neue relevante Stichwörter wie „van Rompuy†œ, „Mikrofinanzierung†œ, „Lebensmittelimitat†œ oder „Umweltprämie†œ.

Der „Brockhaus multimedial mobil 2010†œ bietet verschiedene Suchfunktionen. Neben der klassischen Indexsuche über den Anfangsbuchstaben im Register können die Anwender schnell und unkompliziert den gesamten Volltext durchsuchen. Zusätzlich sind alle Medien wie Fotos, Grafiken, Videos und Audios über das Medienregister gezielt ansteuerbar. Dabei lassen sich über den Themenindex die Bilder zu bestimmten übergeordneten Themengebieten wie z.B. „Kunst†œ, „Technik†œ oder „Geschichte & Politik†œ übersichtlich und schnell herausfiltern.

Systemanforderungen

Der Brockhaus multimedial mobil 2010 läuft auf dem Apple iPhone / iPod touch (ab OS 3.x), Google Android, Windows mobile/Windows Phone ab Ver. 5.0 sowie Nokia Handys mit Symbian OS S60 3rd und 5th Edition.

Speicherplatzbedarf: 540 MB (Windows-Mobile), 640 MB (Symbian und Android), ca. 1GB (iPhone, iPod touch).

Geringere Speicherkapazität benötigt das Nachschlagewerk in der Version ohne Multimediaelemente (Audios und Videos). Der „Brockhaus mobil 2010†œ belegt inkl. Bilder nur ca. 160 MB Speicherplatz auf dem Gerät.

Verfügbarkeit und Preise

Der „Brockhaus multimedial mobil 2010“ ist für 39,95 Euro, der „Brockhaus mobil 2010“ für 29,95 Euro †“ unter anderem bei SmartSam, Pdassi und Pocketland †“ im Internet zum Downloadkauf erhältlich. Die iPhone App wird im iTunes App Store angeboten.

Quelle: wissenmedia

Bücherliste für erwachsene Twilight-Fans

Bücherliste für erwachsene Twilight-Fans

Im August 2009 haben wir  Twilight-Fans gebeten ihre Buchvorschläge für die Zeit nach den vier Bänden von Stephenie Meyers Twilight-Saga abzugeben. Mittlerweile haben wir eine stattliche Bücherliste mit Buchtipps von Twilight-Fans für Twilight-Fans aufgebaut. Das Spektrum ist so breit gefächert, dass wir uns entschlossen haben, die Liste zu splitten. Bei den nachfolgenden Buchtipps handelt es sich um Empfehlungen von Twilight-Fans für erwachsene Fantasy-Fans. Es geht um erotische Spannung, schwarzem Humor, Abenteuer, Gefahr und prickelnde Leidenschaft.

Die Liste mit den Empfehlungen der Buchtipps von Twilight-Fans für Twilight-Fans aus dem Bereich der Jugendliteratur befindet sich hier.

Viel Spaß beim Stöbern und Lesen! 😉

Lara Adrian: Geliebte der Nacht, Gefangene des Blutes, Geschöpf der Finsternis, Gebieterin der Dunkelheit, Gefährtin der Schatten, Gesandte des Zwielichts (11/2009), Gezeichnete des Schicksals (Juni 2010), Geweihte des Todes (November 2010)

Geliebte der NachtGefangene des BlutesGeschöpf der FinsternisGebieterin der FinsternisGefährtin der Schatten

Kurzbeschreibung
Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Mann und saugen ihm das Blut aus. Doch obwohl Gabrielle die grauenhafte Szenerie mit ihrem Fotohandy festgehalten hat, schenkt die Polizei ihr keinen Glauben. Erst der gutaussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf. Gabrielle ahnt nicht, dass Thorne in Wahrheit ein Vampir ist …

Ilona Andrews: Stadt der Finsternis: Die Nacht der Magie, Die dunkle Flut (08.2009), Duell der Schatten (01.2010)

Stadt der FinsternisDie dunkle FlutDuell der SchattenKurzbeschreibung
Kate Daniels verdient ihr Geld damit, übersinnliche Phänomene zu bekämpfen. Bewaffnet mit ihrem Schwert Slayer und ihren magischen Fähigkeiten macht sie auf den Straßen Atlantas Jagd auf Vampire und andere finstere Kreaturen. Ihr Leben nimmt jedoch eine unerwartete Wendung, als ihr Freund Greg ermordet wird. Bei der Suche nach dem Täter stößt Kate auf Ungereimtheiten: Neben Gregs Leiche wird ein geköpfter Vampir gefunden, und alles deutet darauf hin, dass bei der Tat nekromantische Magie im Spiel war. Hat womöglich der geheimnisvolle Curran, der Anführer der Gestaltwandler, etwas mit dem Ganzen zu tun?

Jennifer Benkau:  Nybbas Träume 01 – Schattenträume, Nybbas Nächte 02 – Schattendämonen (erscheint im Juni 2011), Phönixfluch

Eine Empfehlung von Angie und Doc: Schon im Sommer 2010 habe ich mit Begeisterung Jennifer Benkaus Debütroman †œNybbas Träume† gelesen †“ der †œPhönixfluch†œ ist aber noch um Längen besser. Der Roman handelt von grenzenloser Liebe, von Hoffnung und Vertrauen, Schuld und Sühne und von tiefer Verzweiflung. Mit Spannung und Action und einer Prise Humor hat Jennifer Benakau einen eindrucksvollen Erzählstrang geknüpft, der sich wie ein festes Band durch diese wunderbare Geschichte zieht. Auch das Sinnliche und Erotische kommt nicht zu kurz und wurde von der Autorin bemerkenswert feinfühlig mit eingeflochten. Der Leser leidet mit Samuel, erlebt seinen verzweifelten Kampf mit den Dämonen und beginnt mit Helena zu lieben, sich sorgen, hoffen und am Ende gewinnen.
Die sympathischen Randfiguren schließt man unwillkürlich auch gleich ins Herz. Wohltuend ist, dass die Autorin sich nicht in endlosen Schilderungen der männlichen und weiblichen Attribute verliert, wie es in diesem Genre oftmals üblich ist. Gegen Ende der Geschichte wird der Leser noch mit einer überraschenden Wendung konfrontiert. Ausgesuchte Zitate krönen zu Beginn jedes neue Kapitel.
Ich bin gleich auf den ersten Seiten in diese Geschichte eingetaucht, versunken, um am Ende nachdenklich und überrascht, dass sie schon zu Ende ist, wieder aufzutauchen… mit einem leichten Minzgeschmack auf der Zunge und nach einer grauen Katze Ausschau haltend. Neugierig geworden? Dann einfach den Roman lesen! 😉
Auch jedem Skeptiker von paranormalen Fantasygeschichten kann ich †œPhoenixfluch†œ nur empfehlen. Der Roman regt unter anderem dazu an, Parallelen zu ziehen im täglichen Kampf mit unseren eigenen Dämonen, die wir †“ mehr oder weniger- alle in uns tragen. Die vollständige Rezension von Angie zu „Phönixfluch“ findet sich hier.

Kresley Cole: Nacht des Begehrens (2008) Kuss der Finsternis (2009) Versuchung des Blutes (2009), Tanz des Verlangens (April 2010) Verführung der Schatten (Oktober 2010)

Eine Empfehlung von Doc und Angie: allerdings sind diese Bücher von Kresley Cole für ihr Black Dagger-Sucht verantwortlich – also, Vorsicht! 😉
Kurzbeschreibung
Auf den Spuren ihrer verstorbenen Eltern reist die junge Halbvampirin Emmaline durch Europa. In Paris begegnet ihr der gut aussehende, wenn auch reichlich ungehobelte Lachlain MacRieve, der Anführer des schottischen Klans der Lykae. Nach hunderten Jahren der Einsamkeit ist Lachlain fest davon überzeugt, dass Emmaline seine Seelengefährtin ist, obwohl er Vampire eigentlich zutiefst verabscheut. Er entführt sie auf seine Burg in Schottland, um sie zu seiner Geliebten zu machen. Emmaline fühlt sich von Lachlains ungezähmter Leidenschaft abgestoßen und verfällt doch mehr und mehr seiner dunklen Verführungskunst …

Mary Janice Davidson: Weiblich, ledig, untot, Süß wie Blut und teuflisch gut, Happy Hour in der Unterwelt, Untot lebt´s sich auch ganz gut, Nur über meine Leiche, Biss der Tod euch scheidet, Wer zuletzt beißt, Die mit dem Wolf tanzt, Man stirbt nur zweimal (Februar 2010)

Weiblich, ledig, untotSüß wie blut und teuflisch gutHappy Hour in der UnterweltUntot lebt´s sich auch ganz gutNur über meine LeicheBiss der Tod euch scheidetWer zuletzt lacht Eine Empfehlung von lulu: Als Bücher für zwischendurch kann ich auch die Betsy-Reihe empfehlen, der erste Band heißt: Weiblich, ledig, untot. Ich habe beim lesen viel gelacht!
Kurzbeschreibung
Betsy Taylor hat eine fürchterliche Woche hinter sich — erst verliert sie ihren Job, dann kommt sie bei einem Autounfall ums Leben – und stellt schließlich fest, dass sie gar nicht wirklich tot ist! Außerdem wird sie ständig von einem unheimlichen Heißhunger auf Blut geplagt. Ihre neuen Freunde halten sie für die lange prophezeite Königin der Vampire. Betsy ist da anderer Meinung, doch die Vampire ködern sie mit einer Geheimwaffe, der sie nicht widerstehen kann: Designerschuhe. Mindestens ebenso verlockend ist der Vampir Sinclair …

Jacquelyn Frank: Schattenwandler 01: Jacob, Schattenwandler 02: Gideon, Schattenwandler 03: Elijah, Schattenwandler 04: Damien (erscheint 11/2010)

Eine Empfehlung von Angie: †œJakob†, † Gideon† und mein absoluter Liebling †œElijah†. Im November kommt der 4. Band † Damien†. Wer kennt die Bücher noch? Ich finde sie sehr gut! Es geht dabei um nette, gut aussehende Dämonen, böse Magier, attraktive Vampire, bösartige Nekromanten, hübsche Lykanthropen usw. Sehr spannend und schön geschrieben. Und natürlich auch was für`s Herz und die Sinne – also genau das richtige für die Liste, finde ich. 🙂
Kurzbeschreibung
Seit Anbeginn der Zeit gibt es die dämonischen Schattenwandler. Die Liebe zu Sterblichen ist ihnen verboten. Ein Mann wacht darüber, dass dieses Gesetz eingehalten wird: Jacob. Siebenhundert Jahre widerstand er jeglicher Versuchung, richtete zahllose Schattenwandler, die sich bei Vollmond ihren dunklen Trieben hingaben. Doch als er die schöne Isabella rettet, flammt eine Leidenschaft in ihm auf, die er nie zuvor kannte. Und nun ist es Jacob selbst, der das eherne Gesetz der Schattenwandler bricht.

Jeaniene Frost: Blutrote Küsse, Kuss der Nacht, Gefährtin der Dämmerung, Der sanfte Hauch der Finsternis, Nachtjägerin

Blutrote KüsseKuss der NachtGefährtin der DämmerungKurzbeschreibung
Düster, gefährlich, erotisch
Eine coole Vampirjägerin, jede Menge Action und eine schier unmögliche Liebe … Da war er, der Pakt mit dem Teufel! Der Vampir schaute sie verführerisch und bedrohlich zugleich an. Wenn sie sein Angebot ablehnte, wäre für ihn Happy Hour und sie der Drink. Wenn sie zustimmte, würde sie jedoch ein Bündnis mit dem absolut Bösen eingehen …
„Temporeicher, sexy Nervenkitzel!“ Kathryn Smith

Charlaine Harris: Vorübergehend tot, Untot in Dallas, Club Dead, Der Vampir, der mich liebte, Vampire bevorzugt, Ball der Vampire, Vampire schlafen fest, Ein Vampir für alle Fälle

Vorübergehend totUntot in DallasClub DeadDer Vampir der mich liebteVampire bevorzugtBall der VampireVampire schlafen festEine Empfehlung von Isi: Und dann kann ich euch noch die Sookie Stackhouse Reihe empfehlen. Da geht es zwar auch um Vampire, aber diese leben unter den Menschen, und die Menschen wissen auch, dass es Vampire gibt. Es gibt extra für die Vampire hergestelltes synthetisches Blut. Dann gibt es noch Werwölfe und Gestaltenwandler und in jedem Buch eine Menge Sex und irgendeinen Mord. Die Bücher sind auf jeden Fall zu empfehlen, aber vielleicht nicht für die ganz jungen Leute. Es macht Spaß die Bücher zu lesen, und sie sind wirklich spannend. Die Bücher werden ebenfalls in den USA als Fernsehserie verfilmt. Unter dem Titel †œTrue Blood† . Die erste Staffel läuft auch scho in Deutschland.

Kim Harrison: Die Rachel-Morgan-Serie: Blutspur 01,Blutspiel 02, Blutjagd 03, Blutpakt 04, Blutlied 05, Blutnacht 06, Blutkind 07, Blutleid 08, Blutmagie (Novelle), Blutdämon 09 (erscheint im Juli 2011)

Eine Empfehlung von Doc Jane: Ich möchte die Rachel-Morgan Serie von Kim Harrison vorschlagen. Alle die BD gelesen haben, und ähnliche Reihen und mal ein bisschen Abwechslung möchten, dennoch unbedingt Urban Fantasy wollen denen lege ich diese Reihe ans Herz. Bisher sind 8 Teile erschienen und die Bücher umfassen durchschnittlich 750 Seiten, was auch mal schön ist. Bei dieser Reihe steht die Erotik aber nicht im Vordergrund. Wem es also vor allem aus solche Abschnitte ankommt dem rate ich von diesen Büchern ab.
Ich persönlich habe mich in diese Story verliebt. Rachel Morgan ist eine Hexe und lebt in Cincinatti. Nachdem in den 60er Jahren eine Virus der durch Tomaten verbreitet wurde, ein Großteil der menschlichen Bevölkerung getötet hat, leben die Inderlander (Hexen, Vampire, Pixies, Fairies, Elfen) öffentlich unter den Menschen. Rachel ist eine Kopfgeldjägerin und steigt bei der Inderland Security aus, weil sie sich mit ihrer lebenden Vampirfreundin Ivy, und ihrem Backup dem Pixie Jenks selbstständig machen will. Die drei eröffnen eine eigene Agentur und ziehen in eine ehemalige Kirche ein. Die Bücher sind alle sehr spannend, oftmals wird nach Rachels Leben getrachtet und ohne ihre Freunde würde sie aus den ganzen Schlamasseln nicht mehr herauskommen. Das ist eine Sache die das ganze so liebenswert macht. Ebenso tausend Kleinigkeiten, denn Harrison hat eine ganz tolle Welt fabuliert. Z.B. Jenks der Pixie ein 15 cm grosser Mann der Libellenflügel hat, er hat ca. 3 Dutzend kinder und im Winter leben sie in Rachels Schreibtisch, er kann Videokameras manipulierenn und verliert je nach Stimmung glitzernden Staub 😀 . Auch die Hexengeschichte, wie Rachel ihre Zauber herstellt etc. sehr fantasievoll und glaubwürdig. In den weiteren Teilen passiert wirklich so einiges, das kann man zusammenfassend alles gar nicht darstellen. Die ganze Welt wird immer komplexer, da gibt es noch das Jenseits in dem alles nach verbranntem Bernstein riecht und in dem die Dämonen leben. Auch diese werden später einen immer grösseren Teil einnehmen, den Rachel umgibt ein Geheimnis dem sie selbst erstmal auf die Spur kommen muss. Trotzdem ein bisschen Liebe spielt dort natürlich auch eine Rolle, allerdings hat Rachel eher Pech mit den Männern… und da diese Szenen so selten sind, würzen sie das ganze in genau der richtigen Menge. Also wer sich mal in eine ganz neue Welt fallen lassen möchte dem empfehle ich die Bücher. Dazu möchte ich noch sagen, der erste Teil, da denkt man ok, passiert zwar viel und irgendwie auch ncihts, aber spätestens ab dem zweiten ist man richtig drin und steigt nie mehr aus 😀

Markus Heitz: Ritus, Sanctum, Judassohn: Ein Vampirthriller (17.03.2010)

RitusSanctumJudassohn

Eine Entdeckung und Empfehlung von unseren Black Dagger Ladies: Frankreich im Jahre 1764. Die Menschen des Gévaudan leben in Angst und Schrecken, denn ihre Kinder werden gehetzt und getötet. Was ist das für eine Bestie, die kein Jäger stellen kann? Unter den vielen Männern, die sich auf die Jagd begeben, ist auch der Wildhüter Jean Chastel. Er selbst birgt ein dunkles Geheimnis, das ihn untrennbar an die Bestie kettet – ebenso wie Gregoria, die Äbtissin eines Klosters. Eine gefährliche Reise führt die beiden schließlich nach Rom, denn auch in der Ewigen Stadt beginnt ein Dämon zu wüten, dessen Hunger nicht zu stillen ist – und der auch zweihundert Jahre später noch Opfer fordern wird …

Immortal-Serie: 1. Teil: Dunkle Leidenschaft (Jennifer Ashley), 2. Teil: Geliebter der Nacht (Robin T. Popp), 3. Teil: Schwarze Glut (Joy Nash), 4. Teil: Schatten der Lust (Jennifer Ashley), 5. Teil: Dunkle Gefährtin (Jennifer Ashley), 6. Teil: Gebieterin der Finsternis (Joy Nash), 7. Teil: Schwarzer Kuss der Nacht (Robin T. Popp) (01.2010), In den Armen der Dunkelheit (07.2010)

Dunkle LeidenschaftGeliebter der NachtSchwarze GlutSchatten der LustDunkle GefährtinGebieterin der FinsternisSchwarzer Kuss der FinsternisEine Empfehlung von Claudia: Hier mal ein kleiner Einblick : Die Schwester der jungen Hexe Amber Silverthorne ist von einem mächtigen Dämon getötet worden. Amber beschwört Adrian, einen Krieger aus dem alten Ägypter, herauf. Denn nur er kann ihr helfen, den Dämon zu finden und den Tod ihrer Schwester zu rächen. Gemeinsam machen sie sich auf eine gefährliche Reise. Dabei bleibt es nicht aus, dass sie einander näher kommen …
Ich fand es sehr spannend und auch mal was anderes zu lesen,weil es nicht hauptsächlich um Vampire geht sondern um Hexen, Gestaltwandler, Dämonen, Werwölfe und auch Vampire und sehr viel schwarze und auch weiße Magie geht.
Die Geschichte zwischen den 2 Hauptfiguren ist sehr spannend, lustig, aber es sprühen auch mächtig die Funken und auf grausame Weise geht es auch schon mal bis unter die Haut ….Die Bücher sind nicht jugendfrei! – im Prinzip weisen schon die Titel darauf hin….

Alexandra Ivy: Der Nacht ergeben, Der Kuss des Blutes, Nur ein einziger Biss, Im Bann der Nacht, Im Rausch der Dunkelheit (04/2011)

Der Nacht ergebenDer Kuss des BlutesNur ein einziger Biss

Eine Empfehlung von Magi: »Diesen Roman darf man nicht verpassen. Alexandra Ivy ist ein Geschenk für die Leserinnen von Vampirromanen.« (Romantic Times )
Kurzbeschreibung
Düster, erotisch, unwiderstehlich
Die schüchterne Verkäuferin Abby kann ihre Augen kaum von dem mysteriösen Dante abwenden: Er ist einfach zu sexy, um wahr zu sein. Für sie interessiert er sich aber leider gar nicht. Als jedoch durch eine Verkettung seltsamer Umstände Abby zu einer Auserwählten wird, von der das Schicksal der Menschheit abhängt, ist ihr Leben plötzlich aufs Engste mit dem von Dante verknüpft. Denn er, ein Vampir, wurde schon vor Jahrhunderten auserkoren, die Auserwählte zu schützen …Ein prickelnd-sinnlicher Liebesroman mit einer faszinierenden, übersinnlichen Dimension.

Eva Isabella Leitold: Team Zero 01 – Heißkaltes Spiel, Team Zero 02 – Heißkaltes Verlagen (erscheint im August 2011)

Eine Empfehlung von Doc Jane: Der Roman setzt direkt bei der Verfolgung des Täters ein. Durch die Erzählung in der Ich-Perspektive, erfährt man unmittelbar von Josephines Gabe und wie sie diese nutzt. Ebenso aufschlussreich sind Einblicke in die Gefühlswelt der Protagonistin, die sich selbst gegenüber auch keinen Hehl daraus macht, dass sie schwierig im Umgang mit anderen ist. William lässt nicht locker und durch Passagen, die aus seiner Sicht geschrieben sind, erfährt man wie sehr ihm diese Frau unter die Haut geht und fasziniert.
In dem Roman prickelt es auf jeder Seite von dem Moment an, als die beiden sich das erste Mal begegnen. Dieser Thriller ist äußerst temporeich und sehr spannend. Bis zum Schluss hat auch der Lesende überhaupt keine Ahnung, wer hinter den Serienmorden steckt. Die Mischung aus Romantic und Thrill ist hier außerordentlich gut gelungen. Das Ende lässt darauf schließen, dass dies der erste Band einer Reihe ist. Auch die anderen Charaktere des Team Zero sind sehr gut beschrieben, sodass man unweigerlich mehr über diese interessanten Menschen erfahren möchte. Die vollständige Rezension von Doc Jane zu „Team Zero“ findet sich hier.

Katie MacAlister: Dragon Love 1: Feuer und Flamme für diesen Mann, Dragon Love 2: Manche lieben´s heiß, Dragon Love 3: Rendezvous am Höllentor, Dragon Love 4: Höllische Hochzeitsglocken, Silver Dragons 01: Ein brandheißes Date, Silver Dragons 02: Viel Rauch um Nichts (05/2011)

Eine Empfehlung von Doc Jane: Angie hat mir Dragon Love empfohlen… sie hat die ja schon gelesen.
Angie, das du so damit hinterm Berg gehalten hast 😉 .
Schwestern wow – ich war schon lange nicht mehr so gefesselt! Die Storys sind so temporeich, so chaotisch, sowas von witzig…. ich will Frösche im Bidet! Also, ich habe alle bisher erschienen drei Teile gelesen, und kann die Meinung das Teil drei etwas nachlässt, gar nicht so teilen. Alle haben mir gefallen und letzte Nacht um 3 Uhr war ich sehr sehr traurig, dass es vorbei war. Dragon Love – das ist, also das ist iwie wie Jeanine Frost mit Drachen… Wahnsinn, es ist überhaupt nicht langweilig, man hat nirgendwo das Gefühl es ist von irgendetwas ein Abklatsch. Auch wenn es mit klasse erotischen Szenen gespickt ist, aber auch die restliche Story ist so super, dass man nicht ständig auf das Zusammentreffen wartet. Die Protagonistin ist ganz nach meinem Geschmack, man ist so richtig drin in dem Buch. Und was ich auch super finde ist, dass nicht in jedem Teil ein anderer Drache seine Gefährtin findet. Nein, nein die Personen, ich würde sie Freunde nennen, sieht man in jedem Teil wieder. Tja, ich war lange nicht mehr so begeistert!!!
Angie ich danke dir! Ohne dich hätte ich das nie gelessen, weil der Untertitel vom 1. Teil †œFeuer und Flamme für diesen Mann†, naja, den fand ich blöd, das hat mich immer gestört, klingt so nach Kitsch.
Wenn ihr also mal neuen Stoff braucht, versucht es mal damit, ich hoffe, dass euch die Reise ins †œAu-déla† ebenso begeistert.

Richelle Mead: Dark Swan 01 – Sturmtochter, Dark Swan 02 – Dornenthron, Dark Swan 03 – Feenkrieg (08/2011)

Eine Empfehlung von Angie: Die 26 jährige Protagonistin Eugenie Markham wurde von ihrem Stiefvater Roland zu einer machtvollen Schamanin ausgebildet. Von ihm hat sie auch den Namen Odile Dark Swan, nach dem schwarzen Schwan in Schwanensee erhalten. Sie lebt in Tucson und verdient sich ihren Lebensunterhalt damit, ungebetene magische Geschöpfe, die hier in der realen Welt den Menschen das Leben schwer machen, in die magische †œAnderswelt† zurückzuschicken, oder sie für ewig in das Totenreich der Göttin Persephone zu verbannen.
Odile erhält den Auftrag die 15-jährige Jasmin, die von Aeson, einem der Könige der Feinen, in die †œAndere Welt† entführt wurde, zurückzuholen. Damit begibt sie sich in große Gefahr, denn plötzlich machen ihr sehr viele magische Geschöpfe nicht nur unsittliche Anträge, sondern trachten ihr auch nach dem Leben. Da trifft sie den geheimnisvollen und gut aussehenden Kiyo und verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit ihm.
Kiyo und König Dorian, mit dem sie ebenfalls ein erotisches Abenteuer verbindet, wollen ihr bei ihrem schwierigen Auftrag helfen. Doch dann erfährt sie, wer ihr richtiger Vater war und was es mit der dunklen Prophezeiung, die sie betrifft, auf sich hat. Wird sie sich ihrem magischen Erbe stellen?
Die Autorin hat es in dem Fantasy-Roman verstanden den Leser durch magische Geheimnisse, knisternde Erotik und einen gut aufgebauten Spannungsbogen zu fesseln. Einige unvorhersehbare Wendungen im Laufe der Geschichte versetzten einen in Erstaunen, und die offenen Fragen, die uns Richelle Mead hinterlässt, lassen auf eine spannende Fortsetzung hoffen.
Die Geschichte erscheint zu Anfang komplex, aber bereits nach wenigen Seiten hat man sich gut in die Thematik eingelesen. Besonders die flüssige stil- und humorvolle Schreibweise in Ich-Form hat mir gut gefallen, und ich freue mich auf die Fortsetzung in weiteren Büchern mit Odile Dark Swan. Für alle, die das Genre lieben, hat Richelle Mead eine gelungene Alternative für Erwachsene zu ihren Vampire Academy-Büchern, die doch eher die jüngeren Leser unter uns anspricht, geschrieben.

Richelle Mead – Succubus Blues 01 – Komm ihr nicht zu nah, Succubus Dreams 02 – Verlangen ist ihre schärfste Waffe,
Succubus on Top 2 – Ihr Kuss ist tödlich, Succubus Heat – Heißer wird´s nicht, Succubus Shadows – Die dunkle Seite der Versuchung (03/2011)

Eine Empfehlung von Doc Jane: Ich möchte noch ein weiteres Buch empfehlen: Succubus Blues von Richelle Mead,
Man kennt von ihr ja eher die Vampire Acadamy oder die Dark-Swan Reihe. Kenne diese beiden jetzt nicht um da Vergleiche zu ziehen aber Succubus Blues ist ein wundervolles Buch. Was dort mal sehr angenehm ist es fehlen Seitenlange ständige hmmm Szenen, auch wenn der Titel ja generell schon auf etwas anderes schließen lässt.Die Handlung drumherum ist sehr schön und auch der Schreibstil ist auch etwas besser als bei so manch anderem aus diesem Genre.
Protagonistin Georgina Kincaid ist ein Succubus in Seattle, sie raubt den Männern mit denen sie zusammen ist Lebensenergie. Sie kann jede erdenkliche Gestalt annehmen und hat unglaubliche starkes Charisma. Auch wenn sie für die dämonische Seite arbeitet, hat sie das Herz am rechten Fleck, denn reine Seelen will sie nicht verführen. Tagsüber arbeitet sie als Geschäftsführerin in einem Buchladen, dort lernt sie auch ihren Lieblingsschriftsteller kennen und freundet sich mit diesem an. Die Personen mit denen sie zu tun hat könnten verschiedener nicht sein, Hugh ein professioneller Kobold der Leute dazu überredet seinen Seele zu verpfänden, ist tagsüber Schönheits-chirurg. Zwei nette Vampire als Nebendarsteller. Jerome der hiesiege Erzdämon der die Arbeiter der dunklen Seite verwaltet, Carter ein Engel der seltsamer Weise mit Jerome befreundet ist obwohl dieser doch eigentlich auf der anderen Seite steht. Soweit so gut, das Leben ist an sich schon sehr interessant. Georgina ist sehr intelligent, sarkastisch und schlagfertig. Als ein Unbekannter anfängt in Seattle niedere Unsterbliche zu töten, stehen alle erstmal vor einem Rätsel….
Eine wunderschönes Buch, gute Dialoge, was fürs Herz, Spannung, eine für mich unerwartete Wendung alles drin was ein Schmöker braucht.

Lilith Saintcrow: Jill Kismet – Dämonenmal 01, Schattenjagd 02, Blutige Vergeltung 03, Totenzirkus 04 (erscheint im September 2011)

Eine Empfehlung von Doc: Jill Kismet ist nach dem Tod ihres Lehrmeisters Mikhail die oberste Dämonen-Jägerin in ihrer Stadt Santa Luz. Sie beschützt die Menschheit, indem sie nachts auf ihren Streifzügen durch die dunklen Gassen Jagd auf die sogenannte †œHöllenbrut† macht.
Vor seinem Tod konnte Jills Lehrmeister sie noch dazu überreden einen Handel mit einem Dämon einzugehen, von dem beide gleichermaßen profitieren. Jills Sinne sind daraufhin geschärft und ihre Kräfte größer.
Nach einem grausamen Mordanschlag auf vier Polizisten, wird sie zu den Ermittlungen herangezogen. Auch das FBI wird auf diese Mordserie angesetzt und schickt sein Martindale-Kommando, zwei Werkatzen, die mit Jill an diesem Fall zusammenarbeiten sollen, in den Einsatz. Der Hauptverdächtige ist ein entartetes Werwesen. Mit von der Partie ist auch Saul Dustcircle †“ Werkatze und Fährtenleser aus einem Reservat. Er wird bei Jill untergebracht. Eine anfängliche Antisympathie schlägt langsam in eine sanfte Romanze um.
Der Roman wird aus der Perspektive von Jill erzählt und beginnt mit einer Rückblende, als sie den symbiotischen Pakt mit dem Dämon Perikles eingeht. Man stößt zwischendurch immer wieder auf Rückblenden über Jills schwierige Vergangenheit. Leider werden nicht alle Fragen geklärt und es bleibt zu hoffen, dass sich dieses Bild in den nächsten Bänden genauer zusammenfügt. Jill ist knallhart und extrem sarkastisch. In starkem Kontrast dazu stehen die sanften Bande, die zwischen ihr und Saul entstehen. In dem Buch folgt eine Kampfszene der nächsten. Bis auf Jill bleiben die Charakterisierungen der anderen Figuren ziemlich nebulös. Außergewöhnlich sind in dem Buch die ständigen in Kursivschrift eingefügten Gedankenfragmente und Bemerkungen der Protagonistin. So hat der Lesende die Möglichkeit die Gespräche und Gedankengänge, die die Protagonistin mit sich selbst führt, mitzuverfolgen. Das Buch ist voller Action und sehr fantasievoll ausgeschmückt. Jill trägt einen silbernen Talisman im Haar, der klimpert und Funken sprüht, ihre Augen sind verschiedenfarbig, sie besitzt eine Peitsche, die in Überschallgeschwindigkeit zuschlagen kann. Sie ist auf jeden Fall ein ähnlich exotisches Exemplar wie die Vampirjägerin Buffy.
Das Dämonenmal ist der gelungene Auftakt zu einer neuen Buchreihe, und wer auch gerne mal gute Fantasy-Krimi-Action liest und nicht unbedingt eine gefühlsgeladene Liebesgeschichte darin verwoben haben möchte, dem ist das Buch unbedingt zu empfehlen. Einen Extrapunkt erhält die Autorin für das angefügte Glossar. Da man auch hier wieder auf einige neue Begriffe, Wesen und Utensilien stößt, ist die Erklärung im Anhang oftmals hilfreich.

Nalini Singh: Gilde der Jäger 1: Engelskuss, Gilde der Jäger 2: Engelszorn

Eine Empfehlung von Doc Jane: Ein unglaublich tolles Buch. Dort Leben die Engel unter den Menschen, auch wenn sie mit denen eher weniger zu tun haben. Sie haben eine eigene Hierachie, die Erz-Engel haben Bezirke und erschaffen Vampire. Auch was fürs Herz mit sehr viel Spannung und auch ein Super-Plot mal was ganz anderes. Auch ein absoluter Gegensatz zu den Fallen Angels von J.R. Ward. Bei Singh haben die Engel ganz klassische Flügel… Bei Ward sind es düstere Rockertypen. Die Vampirjägerin Elena Deveraux wird von dem ebenso charismatischen wie gefährlichen Erzengel Raphael angeheuert. Diesmal ist es jedoch kein entflohener Vampir, den sie aufspüren soll, sondern ein abtrünniger Erzengel. Um den Auftrag erfüllen zu können, muss Elena bis an die Grenzen ihrer Fähigkeiten gehen und darüber hinaus! Zugleich weckt der übermenschliche Raphael eine ungeahnte Leidenschaft in ihr. Doch seine Berührung könnte für Elena den Tod bedeuten, denn im Spiel der Erzengel zahlen die Sterblichen den Preis! „Gewaltig, leidenschaftlich … Sie werden begeistert sein.“ Patricia Briggs

Kathryn Smith: Die Schattenritter 01 – Unsterbliches Verlagen, Der Schattenritter 02 – Kuss der Dunkelheit, Die Schattenritter 03 – Salon der Lüste, Die Schattenritter 04 – Leidenschaft der Nacht, Die Schattenritter 05 – Ewige Versuchung

Eine Empfehlung von Magi: meine Empfehlung die Schattenritter … was für ein geniales Buch! Ich habe selten ein Buch gelesen, was mich zum Ende hin wirklich zu Tränen gerührt hat. Die Geschichte um Pru und Chapel ist leidenschaftlich, herzzerreißend und wunderschön. Ein super Auftakt der Reihe †œDie Schattenritter†. Konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht, habe es an einem einzigen Nachmittag verschlungen.
Mehr als empfehlenswert!!!!
Kurzbeschreibung
„Es ist mir eine Ehre , sagte er mit tiefer, sanfter Stimme. Ich hoffe, Sie genießen Ihren Aufenthalt, Mr. Chapel.
Etwas anderes brachte sie nicht heraus. Nicht Mister , sagte er und strich mit dem Daumen über ihre Fingerknöchel, während er ihre Hand an seinen Mund hob. Nur Chapel.“
Seit er vor sechshundert Jahren zu einem Vampir gemacht wurde, sucht der Mann, der sich Chapel nennt, nach Erlösung. Nun folgt er einer Spur an die rauhe Küste von England. Dort begegnet er der schönen, aber todkranken Pru, die ihn vom ersten Moment in ihren Bann schlägt. Aber darf er seinem Verlangen nachgeben?
„Die Schattenritter“: Wahre Liebe ist unsterblich!

Britta Strauss: Nathaniels Seele, Meeresblau (erscheint im August 2011)

Eine Empfehlung von Kerstin: Die Schamanin Absá wacht eifersüchtig über Nathaniel und lässt ihn und Jo nicht aus den Augen. Absá hat seit über 100 Jahren die körperliche und auch geistige Macht über Nathaniel und macht ihm das Leben schwer. Dennoch kann sie nicht verhindern, dass sich Jo und Nathaniel näher kommen. Nach anfänglichen Streitigkeiten, bei denen sich beide mit ihren Vorurteilen konfrontieren, lernen sie einander zu verstehen, vertrauen und lieben.
Die Traditionen zu bewahren, mit der heutigen Zeit zu verknüpfen und für die Zukunft daraus zu lernen ist das große Thema in dieser spannenden und auch sinnlichen Liebesgeschichte. Britta Strauß hat eine farbige Welt voller Magie geschaffen. Der Kampf zwischen Gut und Böse spielt in diesem Roman in einer wundervoll recherchierten Kulisse und spannt einen weiten Bogen über die Geschichte der Indianer.  Punktabzug gibt es lediglich für das etwas verunglückte Cover, denn ein Indianer mit Bart geht gar nicht. Die vollständige Rezension von Kerstin zu „Nathaniels Seele“ findet sich hier.

J.R. Ward: Fallen Angles – Die Ankunft (02/2010), Der Dämon (03/2011)

Ein Empfehlung von Doc, die meint, dass der Auftakt der neuen Buchreihe von J.R. Ward genauso süchtig macht wie die Black Dagger-Serie.
Kurzbeschreibung
Unwiderstehlich!
Seit Anbeginn der Zeit herrscht Krieg zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis. Nun wurde ein gefallener Engel dafür auserwählt, den Kampf ein für alle Mal zu entscheiden. Sein Auftrag: Er soll die Seelen von sieben Menschen erlösen. Sein Problem: Ein weiblicher Dämon macht ihm dabei die Hölle heiß … Nach dem Bestseller-Erfolg „Black Dagger“ kommen J. R. Wards „Fallen Angels“ †“ atemberaubend düster und erotisch!
Zugegeben, Jim Heron ist weit vom Idealbild eines himmlischen Kriegers entfernt. Sünde ist für ihn ein ziemlich dehnbarer Begriff, und Engel sind für ihn eine Biker-Gang oder Blondinen im Negligé. Das ändert sich jedoch schlagartig, als er zu einem „Gefallenen Engel“ ernannt wird, der auf der Erde die letzte Schlacht gegen die Mächte der Finsternis schlagen muss. Dafür soll er sieben Menschen erlösen. Dass sein erster „Fall“, ein skrupelloser Geschäftsmann, nicht nur seine Seele an die dunkle Seite verkauft hat, sondern sich auch noch in eine turbulente Affäre verwickelt, macht es für den Engel nicht einfacher. Und dann wird auch noch ein Dämon ausgesandt, um Jims Pläne zu vereiteln †“ eine weibliche Furie in hautengem Lederdress, mit heißen Kurven und einem Blick wie aus Feuer. Ob Jim will oder nicht, der finale Kampf zwischen Finsternis und Licht ist eröffnet …

J.R. Ward : Black Dagger-Serie – Nachtjagd (1), Blutopfer (2), Ewige Liebe (3), Bruderkrieg (4), Mondspur (5), Dunkles Erwachen (6), Menschenkind (7), Vampirherz (8), Seelenjäger (9), Todesfluch (10), Blutlinien (11), Vampirträume (12), Die Bruderschaft der Black Dagger, Racheengel (13 ), Blinder König (14), Vampirseele (15 – erscheint am 09. November 2010), Mondschwur (16 – erscheint am 08. Februar 2011)

NachtjagdBlutopferEwige LiebeBruderkriegMondspurDunkles ErwachenMenschenkindVampirherz SeelenjägerTodesfluchBlutlinienEine Empfehlung von saltymaus: Die Black Dagger-Serie von J.R. Ward ist genial und ich bin total begeistert.
Angie empfiehlt ebenfalls die Black Dagger-Serie: So, ich habe gerade die ersten beiden Black Dagger-Bücher gelesen, und habe gleich mit dem 3. Band angefangen.
Man muß sich erst in die Geschichte hinein lesen, da sie sehr komplex ist. Aber nach einigen Seiten wird es richtig schön spannend. Hier sind die Vampirjäger die Bösen. Ich werde wohl auch die anderen lesen…müssen, und….hihi, es ist wirklich nicht ganz jugendfrei!
Kurzbeschreibung
Düster, erotisch, unwiderstehlich – die letzten Vampire kämpfen um das Schicksal der Welt Das Leben der jungen Beth Randall verläuft eigentlich in ruhigen Bahnen – sie lebt in einem zu kleinen Apartment, geht selten aus und hat einen schlecht bezahlten Reporterjob bei einer kleinen Zeitung in Caldwell, New York. Ihr Job ist es auch, der sie an den Tatort eines ungewöhnlichen Mordes führt: Vor einem Club ist ein Mann bei der Explosion einer Autobombe gestorben, und die Polizei kann keinen Hinweis auf die wahre Identität des Toten finden. Dann trifft Beth auf den geheimnisvollen Wrath, der in Zusammenhang mit dem Mord zu stehen scheint. Der attraktive Fremde übt eine unheimliche Anziehung auf sie aus, der sie sich nicht entziehen kann. Während sie sich auf eine leidenschaftliche Affäre mit Wrath einlässt, wächst in ihr der Verdacht, dass er der gesuchte Mörder ist. Und Wrath hat noch ein paar Überraschungen mehr für sie auf Lager, denn er behauptet, ein Vampir zu sein – und das Oberhaupt der Bruderschaft der BLACK DAGGER, die seit Jahrhunderten einen gnadenlosen Krieg um das Schicksal der Welt führen muss ….

Lynn Viehl: Darkyn 01 – Versuchung des Zwielichts, Darkyn 02 – Im Bann der Träume, Darkyn 03 – Dunkle Erinnerung, Darkyn 04 -  Blindes Verlagen (08/2011)

Eine Empfehlung von Doc: Die plastische Chirurgin Dr. Alexandra Keller gehört zu den besten auf ihrem Gebiet. Sie behandelt in erster Linie mittellose Patienten und Opfer gewalttätiger Verbrechen. Die mehrmaligen Anfragen des aus New Orleans stammenden Millionärs Michael Cyprien an ihm eine plastische Operation durchzuführen, weist sie zurück. Daraufhin lässt dieser die Ärztin entführen, und zwingt sie so sein grässlich entstelltes Gesicht zu operieren.
Cyprien ist ein Darkyn, ein Vampir. Bislang war es nie gelungen ihn von seinen durch Folter zugefügten Leiden zu erlösen, da sein Körper einen extrem schnellen Heilungsprozess entwickelt hat. Dr. Keller gelingt diese schwierige Aufgabe, und als sie hofft, danach wieder unbeschadet in ihr altes Leben zurückkehren zu können, kommt es zu einem folgenschweren Zwischenfall. Cyprien verliert die Kontrolle über sich und fällt über Alexandra her. Sie verlässt ihn daraufhin, doch unvermeidbar kreuzen sich ihre Wege immer wieder. Es entsteht eine Romanze, die einen sehr schwierigen Start hingelegt hat und alles andere als einfach verläuft.
Zu Beginn des Buches betrachtet man Alexandra und erfährt Einiges über ihre Arbeit als Chirurgin und ihre Lebensumstände. Sie ist eine intelligente, mutige und selbstbewusste Frau um die 30, die sich nicht unterkriegen lässt. Ihr trockener, sarkastischer Humor macht sie sehr sympathisch.
Im Laufe der Handlung erfährt man immer mehr über die Gesellschaft der Darkyn und bekommt einen tiefen Einblick in ihre Strukturen und Gebräuche. Die verwendeten Begriffe wirken anfänglich etwas verwirrend, da die Autorin versucht eine neue Welt rund um den Vampirmythos zu erschaffen. Sie trinken Blut, ihre Wunden heilen außergewöhnlich schnell. Weiterhin hat jeder Darkyn ganz eigene Fähigkeiten, die ihn von seinen Artgenossen unterscheiden. Die Vampire glauben, der Ursprung ihrer Art liegt einem Fluch zu Grunde. Sie werden gnadenlos von einem geheimen Kirchenorden abergläubischer, abtrünniger Priester gejagt, dem sich zu guter Letzt Alexandras einziger lebender Verwandter, ihr Bruder John, anschließt. Der Roman ist mit grausamen Szenen gespickt, die einem ein ums andere Mal eine Gänsehaut bescheren.
Die Geschichte ist aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, die auf den ersten Blick keine Gemeinsamkeiten aufweisen. Dadurch hat man anfangs etwas Probleme einen Einstieg zu finden. Man stößt auf einige Bezeichnungen, die zuerst überhaupt keinen Sinn ergeben. Doch sobald sich die parallelen Erzählstränge miteinander verbinden und man ein wenig Hintergrundwissen über die geheimnisvollen Darkyn hat, nimmt die Handlung deutlich an Spannung zu. Die Liebesgeschichte um Alex und Michael, steht absolut nicht im Vordergrund. Durch die Verschwörungen und Intrigen, die sich sowohl innerhalb der Darkyn, wie auch im feindlichen Lager abspielen, zeichnet die Autorin einen enormen Spannungsbogen.

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Black Dagger Ladies Online †“ Lindsay [Kapitel 14]

Black Dagger Ladies Online

Lindsay
Kapitel 14

Ein wunderschönes Panorama! Diese Aussicht entschädigte uns für die ganze Aufregung der vergangenen Stunden. Es war mittlerweile Nachmittag. Doc und ich saßen einfach nur auf der Erde am Rand unseres Lagers, das wir in sicherer Entfernung von Cachora aufgebaut hatten und betrachteten die schneebedeckten Berggipfel in der Ferne. Die Luft war herrlich rein und klar, die Sonne wärmte uns, und sogar der Wind hatte eine Pause eingelegt. „Unsere Jungs haben es wirklich drauf. Das Basislager steht an einem so tollen Platz, und unser beider Schutzzauber wirkt. Aus der Luft ist das Lager nicht auszumachen. Selbst neugierige Touristen, die sich hier in die Nähe verirren könnten, werden nichts entdecken. Die Einheimischen meiden diese Gegend sowieso, da sie so weit abgelegen ist. Aber das Beste ist ja wohl der kleine Wasserfall hier in der Nähe, was will frau mehr†œ, sagte Doc und fuhr sich lächelnd mit allen zehn Fingern durch ihr noch feuchtes Haar. „Oh ja, diese Mini-Naturdusche ist der Hammer†œ, konnte ich ihr nur lächelnd beipflichten. Doch dann fiel mir wieder schlagartig diese komische Sache in Lima ein, als wir den Proviant besorgt hatten. Ich beschloss spontan Doc zu fragen, was sie davon hielt: „Doc, als wir in Lima waren und Gavin diese kleine Bäckerei mit dem Käsekuchen entdeckt hatte,… also, da hatte ich das merkwürdige Gefühl, beobachtet zu werden. Vielleicht habe ich mich ja auch getäuscht, aber ich habe in dem Schaufenster ganz kurz ein Paar pechschwarze Augen gesehen. Der Blick war ziemlich stechend und so kalt, unheimlich eben. Als ich mich umgedreht hatte, habe ich aber niemanden gesehen. Nur diese Augen…, also, ich hatte da das Gefühl, als würde ich diese Augen kennen. Ach, ich weiß auch nicht, vielleicht spinne ich ja auch.†œ „Keine Ahnung wer oder was das gewesen sein könnte, vielleicht einfach nur ein Passant, der auch gerne den letzten Kuchen …†œ „Hallo, Ladies†œ, unterbrach Duncan uns in dem Moment und setzte sich an meine Seite. Er legte den Arm um mich und sagte: „Ich habe eben mit Eric gesprochen. Unser Schiff ist zwar ordentlich durchgeschüttelt worden, hat aber nur ein paar unbedeutende Kratzer abbekommen. Gott sei Dank ist Lima weitestgehend verschont geblieben. Es sind keine Opfer zu beklagen. Die volle Wucht des Tsunamis ist tatsächlich nur auf den unbewohnten schmalen Küstenstreifen geknallt, auf dem der Hangar stand. Er hat noch ein paar unbewohnte Hütten mitgerissen.†œ „Das ist eine sehr gute Nachricht. So, ihr Zwei, dann werde ich euch mal alleine lassen und mich um Ef-Ef kümmern. Das kleine Nervmonster ist immer noch sauer auf mich†œ, sagte Doc lachend, stand auf und lief zu den anderen. Vergessen war die Sache in Lima, vielleicht war es ja auch nur eine Ausgeburt meiner Fantasie, obwohl ein leichtes Unbehagen blieb. „Ich habe den anderen schon gesagt, dass wir morgen in aller Frühe losgehen. Heute würden wir eh nicht mehr weit kommen. Gavin hat doch tatsächlich Zigarren mitgebracht, die wollen wir gleich mal probieren. Möchtest du auch?†œ Er sah mich dabei breit grinsend an. Warte nur, mein Lieber! „ Nein, danke. Ich verzichte. Ich werde mich mal ein bisschen hier umschauen, keine Sorge, ich bleibe in der Nähe†œ, versprach ich und erhob mich langsam. Dann beugte ich mich runter zu ihm, küsste ihn auf seinen noch immer lächelnden Mund und flüsterte: „Sei froh, dass ich nicht nachtragend bin nach deiner „liebevollen Weckaktion†œ heute Morgen, aber ich habe ein sehr gutes Gedächtnis.†œ Total übertrieben schmachtend sah ich ihm in die Augen und hauchte: „Mein… Häschen!†œ Blitzschnell zwickte ich ihn mit meinen Zähnen in die Nasenspitze, wich geschickt seinen nach mir greifenden Händen aus und rannte kichernd los. Nach ein paar Metern warf ich vorsichtig einen Blick über meine Schulter zurück. War er vielleicht sauer? Doch er saß immer noch verdutzt dort und rieb sich die Nase. Dann lachte er schallend und winkte mir kopfschüttelnd hinterher.
Ich ging einfach den Weg, der vom Lager wegführte, entlang. Nach einer Biegung sah ich es plötzlich! Neben dem Weg, zwischen einigen Büschen, schwebte ein kleines blaues Licht. Es war nicht sehr groß, nur ca. 10 cm, aber es leuchtete in so einem intensiven Blau, dass ich unwillkürlich näher ging, um es mir genauer anzusehen.

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Die Lichtkugel bewegte sich langsam in Richtung Dickicht. Magisch angezogen folgte ich dem Licht und  entfernte  mich so unbewusst immer weiter von unserem Lager. Der Weg wurde  holpriger und steiniger, aber das Licht zog mich in seinen Bann, bis sich die Büsche und Bäume teilten und mir den Blick auf eine kleine Lichtung freigaben. Da nahm ich plötzlich aus dem Augenwinkel eine Bewegung wahr. Bevor ich reagieren konnte,  erhielt ich einen ziemlich derben Schlag auf den Kopf. Mir wurde schwarz vor Augen. Langsam sank ich zu Boden in eine tiefe Ohnmacht.
Als ich wieder zu mir gekommen war, konnte ich ein lautes Stöhnen nicht unterdrücken. Mein Kopf tat furchtbar weh, und ich fühlte die raue Rinde eines Baumes in meinem Rücken. Oh mein Gott! Ich saß auf der Erde, und meine Hände waren hinter dem Baumstamm gefesselt. Meine Beine waren an den Knöcheln zusammengebunden. Ich konnte mich kaum bewegen. Jemand zog an meinen Haaren und riss so meinen Kopf hoch. „Sie ist endlich wach. Das wurde aber auch Zeit. Ich habe keine Lust noch länger hier zu bleiben. Man, dass die so leicht in die Falle geht, hätte ich nicht gedacht.†œ Ich blinzelte und sah in das Gesicht einer sehr schönen Frau mit eisblauen Augen und goldblonden glatten Haaren, die ihr fast bis auf die Schulter reichten. Ihre Haut war zart und durchscheinend. Sie musterte mich mit einem ziemlich kalten Blick. „Was willst du nochmal von ihr?†œ, fragte sie laut in Richtung einer zweiten Person, die langsam in mein Blickfeld trat. „Das wirst du noch früh genug erfahren, Lindsay! Und jetzt geh beiseite, damit ich unseren Gast begrüßen kann.†œ Ein Mann! Die zweite Person war ein Mann, und ich erkannte die Stimme sofort wieder, die mich in meinen Alpträumen so lange verfolgt hatte! Er hob mit einem Finger mein Kinn an. Pechschwarze Augen sahen mich an. Höhnisch lächelnd sprach er mit liebenswürdiger Stimme: „Hallo Angie! Tja, so sieht man sich wieder.†œ Oh nein! Das durfte einfach nicht wahr sein, nicht ER! „Zorro†œ, flüsterte ich entsetzt und zerrte an meinen Fesseln. Das Ergebnis war, dass sich der Nylonstrick schmerzhaft in meine Haut schnitt. „Warum? Was willst du… und wer ist diese Lindsay…? †œ, mir wurde eiskalt und übel. Wieder drohte ich das Bewusstsein zu verlieren, doch er schlug mir sofort mit der flachen Hand ins Gesicht, sodass mich der Schmerz wach hielt, und rief: „ Oh nein, hier geblieben! Lindsay? Komm her, und pass auf sie auf, ich werde mal nachsehen, ob ihr jemand gefolgt ist.†œ „Ja, mein Schatz, du kannst dich auf mich verlassen.†œ Mein Schatz? Wenn es die Lindsay war, von der ich schon so viel gehört hatte, warum war sie nicht in Havanna und mit diesem Malfoy zusammen? Ich musste wissen, was sie mit Zorro zu schaffen hatte und wie sie hierher kam. „Lindsay? Du bist DIE Lindsay? Aber ich dachte,… und wie hast du überhaupt den Klippensturz überlebt? Weißt du eigentlich, was du den Brüdern angetan hast?†œ In ihren Augen sah ich eine merkwürdige tödliche Kälte. „Wie ich überlebt habe? Ha, ich bin ein Wasserwesen! Halb Mensch, halb Nixe, ach ja, und ein bisschen Nymphe steckt auch noch in mir. Aber der Orden wusste genauso wenig davon wie ich. Nur der Gründer vielleicht, aber der hat es ja nicht mal für nötig gehalten, mich über meine wahre Identität aufzuklären, geschweige denn, nach mir suchen zu lassen. Erst als ich im Wasser versank, merkte ich, dass ich unter Wasser atmen konnte. Und so bin ich immer weiter geschwommen, bis ich irgendwo an Land gekrochen bin. Da hat mich Zorro gefunden. Er war auch derjenige, der mich mit Lucius bekannt gemacht hat, um mich bei den Red Dragons einzuschleusen. Ach, Zorro ist ja so ein kluger Mann, findest du nicht? Und er gehört mir, nur mir ganz allein! Hast du verstanden?†œ Da hatte sich einiges angestaut. Wie giftige Pfeile schossen die Worte aus ihrem Mund. Ihre Stimme klang immer boshafter: „Schade, dass Gavin nicht auf den Deal eingegangen ist. Man stelle sich vor, die gesamte Bruderschaft in den Händen der Dragons, und für Drago hatte ich mir schon etwas ganz Besonderes ausgedacht.†œ „Lindsay, was du gegen die Brüder hast, verstehe ich wirklich nicht, werde ich auch nie, aber Zorro ist sehr gefährlich, er ist absolut tödlich und der grausamste Vampir den ich kenne.

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Er benutzt dich doch nur. Wenn er genug von dir hat, wird er dich auch töten. Glaub mir!†œ „Warum sollte ich dir glauben? Du bist doch nur eifersüchtig! Er hat mir alles erzählt. Wie du ihn belogen und betrogen hast, damals, und ihn töten wolltest!†œ Es hatte keinen Sinn, sie vom Gegenteil zu überzeugen, denn wie es aussah, war sie ihm hörig. Aber was hatte Zorro mit den Dragons zu schaffen? Das ergab doch irgendwie keinen Sinn! „Wir werden ja sehen. Da kommt er schon.†œ Mit einem letzten triumphierenden Blick auf mich lief sie ihm entgegen und warf sich in seine Arme. „Liebling†œ, schnurrte sie und klammerte sich an ihn. Er sah sie gleichgültig an, tätschelte ihren Arm wie bei einem kleinen Kind und sagte: „Ja, schon gut. Es ist ihr niemand gefolgt. Nur, das Lager konnte ich nicht finden.†œ Gott sei Dank! Nachdenklich sah er mich an: „Aber du wirst mir doch sicher sagen wie ich es finde, nicht wahr?†œ „Du weißt, dass ich niemals, niemals jemanden verraten würde, eher sterbe ich!†œ, antwortete ich, sah ihn ruhig an und wartete ab. Und richtig – wütend holte er aus und schlug mir ins Gesicht. Ich schrie auf, als meine Lippe aufplatzte. Das Blut tropfte auf meine Bluse. „Ja, bring sie doch einfach um. Wir brauchen sie doch gar nicht mehr†œ, kreischte Lindsay und ihre Augen glänzten fiebrig. Gierig krallte sie ihre Nägel in seinen Arm, sie war komplett wahnsinnig! „Wer hier noch gebraucht wird, entscheide ich!†œ, zischte er und löste sich aus ihrer Umklammerung. „Nur, dich brauche ich eigentlich nicht mehr†œ, seine Stimme bekam einen Tonfall, der mir einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Was nun folgte, werde ich wohl nie im Leben vergessen können. Mit einem grausamen Lächeln nahm er ihr Gesicht in seine Hände küsste sie auf den Mund. Mit einem kräftigen Ruck drehte er ihr das Genick um! Das Knacken des Halswirbels dröhnte in meinen Ohren. Aber er war noch nicht fertig mit ihr! Er riss ihr mit einer einzigartig schnellen Bewegung den Kopf von den Schultern und warf diesen achtlos ins Gras. Ich starrte in ihre vor Entsetzten weit auf gerissenen toten Augen und fing an zu schreien. Aber keine gnädige Ohnmacht umfing mich, selbst dann nicht, als ihr blutender Torso auf meinen Füßen landete und Zorro auf mich zukam und seelenruhig sagte: „So, jetzt wieder zu dir. Schreien nützt dir gar nichts! Also, lass es!†œ In Panik zerrte ich an den Fesseln und warf meinen Kopf hin und her. Doch es nützte nichts. Er umfasste mit einer Hand meinen Hals und drückte langsam zu. In Todesangst erstarrt, sah ich plötzlich eine Veränderung in seinen Augen. Sein Blick wurde flehentlich und seine Augenfarbe wechselte zu einem typischen vampirblau, seine Lippen formten stumm die Worte: „Hilf mir!†œ Doch das dauerte nur wenige Sekunden. Schnell sah er wieder so aus wie vorher, nur sein Griff lockerte sich und er ließ seine Hand sinken. „Komisch, ich kann dich nicht töten†œ, flüsterte er verwundert. Da ertönte urplötzlich ein Rauschen und Brausen hinter uns. Die Luft verwirbelte sich zu einer gewaltigen Staubsäule. Zorro fuhr herum und erstarrte. Auch ich starrte das ungewöhnliche Gebilde fasziniert an. Dann kam die Säule zum Stillstand, fiel in sich zusammen, und zurück blieb eine riesige männliche Gestalt. Diese hatte die Arme vor ihrem nackten Oberkörper verschränkt und sah sehr imposant und mächtig aus. Die Haut war von einem satten Bronzeton und die schwarzen Haare fielen in langen Strähnen bis weit über seine Schultern. Er trug nur einen Lendenschurz. Am Faszinierendsten war sein Gesicht, besonders seine durchdringenden Augen, die das Szenario, dass sich ihm bot, streng musterten. Gebieterisch hob er eine Hand und rief mit donnernder Stimme: „Halt, genug, Vampir!†œ Ein greller Blitz aus seinen Augen traf Zorro mitten vor die Brust und fällte ihn wie einen Baum. Oh mein Gott, war er tot? „Nein, kleine Hexe. Wir töten nur in den seltensten Fällen. Aber er ist von einem bösartigen Dämon besessen und hat genug Schaden angerichtet. Ich werde mich später um ihn kümmern. Zunächst zu dir, oder vielmehr zu euch. Ich kenne dich und deine Schwestern schon lange. Ich habe auch Kerstin den Schutzgeist geschickt, damit ihr gewarnt seid. Man nennt mich Moggovitor und ich werde euch, soweit es in meiner Macht steht, bei eurer Mission helfen, da ich bei Sweetlife in schwerer Schuld stehe. Aber auch mir sind Grenzen gesetzt. Soweit ich in Erfahrung gebracht habe, ist um die Anlage, zu der ihr unterwegs seid, ein weitläufiger magischer Schutzwall errichtet.

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Eure Magie wird euch da leider nichts nützen. So, nun steh auf, gehe wieder zu den anderen und erzähle ihnen von Lindsays Tod. Ich werde mich um ihren Leichnam kümmern.†œ Ich konnte nur nicken, denn noch immer stand ich unter Schock und fror erbärmlich. Meine Fesseln lösten sich in Nichts auf. Sofort rieb ich meine schmerzenden Handgelenke und tastete über meine Lippe, die zum Glück aufgehört hatte zu bluten. Vorsichtig schob ich Lindsays kopflosen Leichnam von meinen, mit ihrem Blut überströmten, Beinen, ergriff Moggovitor dargebotene Hand und ließ mich von ihm hochziehen. Schwankend stand ich vor ihm. Er nickte mir zu und dann verschwand er einfach in einer erneuten Staubsäule – mit ihm Zorro und Lindsay. Unkontrolliert fing ich an zu zittern und lief, ohne einen Blick zurückzuwerfen, los. Nur weg hier, und zwar schnell! Mehrmals stolperte ich und kroch dann einfach auf allen Vieren weiter. Lautes Schluchzen schüttelte mich, und als ich endlich wieder auf dem Weg Richtung Lager war, sah ich in der Ferne Duncan, gefolgt von Doc, auf mich zu stürzen. Ich nahm meine letzten Kräfte zusammen, lief ihnen entgegen und warf mich einfach wimmernd in Duncans Arme. Es tat so gut ihn zu sehen, ihn einfach nur zu fühlen. Endlich war ich in Sicherheit. Er fing mich auf, und drückte mich an sich. Als meine Beine unter mir nachgaben, hob er mich auf seine Arme. „Gott sei Dank!†œ Seine Stimme klang vor Erleichterung ganz rau. Ich klammerte mich an ihn und versuchte sofort zu erzählen was passiert war, aber ich konnte nur unzusammenhängendes Zeug stammeln. „Pst, ganz ruhig. Wir reden später im Lager in aller Ruhe, mein Herz†œ, beruhigend strich er immer wieder über meinen Kopf, während er mich zurück trug. Tatsächlich beruhigte mich seine Stimme und seine Nähe etwas. Ich hörte noch Doc flüstern: „Das kriege ich wieder hin, es sieht schlimmer aus als es ist.†œ Da hatten wir schon das Lager erreicht und wurden sofort von allen umringt.

Geschockt starrten sie auf Angie, die schlaff und blutüberströmt in Duncans Armen lag. „Oh, mein Gott, was ist denn mit ihr passiert?†œ, fragte Lucy. „Das wissen wir noch nicht, jetzt macht alle mal Platz, damit Doc sich die Verletzungen ansehen kann. Erzählen kann sie uns später, was passiert ist.†œ „Soll ich helfen?†œ, fragte Fernando und blickte besorgt auf Angie. „Nein, du fasst sie nicht an. Jane bekommt das schon hin.†œ Blaffte er ihn im Vorbeigehen noch an und rempelte ihn sowie Norbert einfach mit seinen breiten Schulter beiseite. Fernando hob abwehrend die Hände und schüttelte lächelnd den Kopf. Jemand hatte ein Lagerfeuer entzündet. Kreisförmig darum waren acht Zelte angeordnet. Duncan ging wahllos in eines hinein und legte Angie auf den Schlafsack am Boden. Kurz darauf kam Jane mit ihrer Tasche hereingestürmt. „So, dann wollen wir mal sehen.†œ Vorsichtig zog sie Angie die Bluse aus und untersuchte sie. Dann legte sie ihre Handfläche auf die stark angeschwollene Wange und ließ ihre Heil-Energie fließen. Anschließend nahm sie sich ihre aufgeplatzte Lippe vor. Den Kratzer auf der Stirn konnte sie nicht heilen, stirnrunzelnd desinfizierte sie die kleine Wunde und klebte ein Hello-Kitty Pflaster drauf. „Den Kratzer bekomme ich nicht weg, bist du irgendwie mit schwarzer Magie in Kontakt gekommen?†œ Angie zuckte nur die Schultern. Duncan, der die ganze Zeit neben Angie gekauert und ihre Hand gehalten hatte, wurde immer unruhiger. „Jane, wie sieht†™s aus?†œ „Also, das ganze Blut stammt nicht von ihr, das meiste zumindest. Sie hatte eine leichte Gehirnerschütterung, aber die habe ich auch geheilt. Nur der Schock, der in ihren Knochen steckt – dagegen kann ich nichts tun. Angie, möchtest du ein Beruhigungsmittel?†œ „Nein. Es geht schon.†œ Angie setzte sich auf und sah sich um. Duncan nahm sie in seine Arme und hielt sie einfach nur fest. „Dann lasse ich euch mal alleine. Ich hoffe, wir bekommen nachher einen Exklusiv-Bericht, damit wir dem, der dir das angetan hat, den Hintern versohlen können.†œ Doc verließ das Zelt und wurde direkt umzingelt. „Alles in Ordnung. Ihr geht es gut.†œ Dann bildeten sich Grüppchen und es wurde heftig darüber spekuliert, was wohl passiert war. Am besten gefiel Doc die Variante von Tiago, der einen Außerirdischen hinter der Attacke vermutete.

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Schmunzelnd ging Doc zu einen Baumstumpf in der Nähe des Lagerfeuers zu, ließ ihre Tasche fallen und setzte sich. „Mon Dieu, ich habe keine Achterbahnfahrt gebucht.†œ „Ups.†œ Sie fischte Ef-Ef aus ihrer Tasche und musterte ihn prüfend. „Was zum Henker hast du denn in meiner Tasche verloren, du solltest doch bei Bowen bleiben.†œ Efef schnaubte. „Ja klar, bei deinem supernetten Vampir, wenn du wüsstest wie gemein der zu mir gewesen ist, nur weil ich erzählt habe, dass du mich mit zum kleinen Wasserfall genommen hast und ich dir beim Duschen zugeguckt habe. Alors, ich bin dann in deine Tasche und wollte mich durch die Packung Vicodin nagen. Die Verpackung schmeckt ganz fürchterlich. Hab wohl versehentlich davon was verschluckt. Ich muss noch üben, ich war vorher noch nie ein Nagetier.†œ „Kannst du deine Gestalt denn wechseln?†œ „Mais oui, du hast auch keinen blassen Schimmer von Dämonen, oder? Das es dir gelungen ist mich zu rufen, c´est une miracle. Wobei, du hattest Glück, dass ich grad rausgeflogen war, sonst hättest du nur eine Verpuffung erzeugt.†œ „Könntest du dich nicht in ein Pony oder so verwandeln?†œ Ef-Ef blickte sie abschätzig an, hob eine Augenbraue und schüttelte das Köpfchen. „Schade, wir haben morgen nämlich einen ganz schönen Fußmarsch vor uns. Jedenfalls, wenn du dich wieder irgendwo rein schmuggelst, dann mach dich gefälligst bemerkbar.†œ Bowen kam und Ef-Ef machte von Docs Bein einen Kopfsprung zurück in die Tasche. „Hey, Süße. Ich habe den Dämon aus den Augen verloren. Ich hätte ihm vielleicht nicht erzählen sollen, das Hamster in Peru eine Delikatesse sind und besonders gerne frittiert gegessen werden.†œ Sie stand grinsend auf, nahm ihre Tasche und schüttelte sie heftig. Sofort ertönten die schönsten französischen Flüche. Sie ließ den Verschluss zuschnappen. „Lust auf einen kleinen Spaziergang bei Sonnenuntergang?†œ Damit verließen die beiden ohne die Tasche das Lager. Bei ihrer Rückkehr saßen alle versammelt um das Feuer herum. „Hey, Doc! Ich war so frei und habe deine Tasche in dein Zelt gebracht. Das Geplapper war echt nicht auszuhalten. In zehn Minuten ist das Essen fertig, ich hoffe, ihr habt Hunger†œ, rief Tiago ihnen zu, der fleißig das Essen zubereitete. Sie gingen direkt zum Zelt und sofort wurde Doc klar, was Tiago gemeint hatte. „Zieh dich aus kleine Maus. Ma chérie, hihi. Je taime une baguette – hicks.†œ In grauenvollstem Singsang ertönte Ef-Efs Stimme. Doc öffnete ihre Tasche †œHeiliger Bimbam. Ef-Ef, ojemine, wie viele von den Tabletten hast du denn gegessen?† Der Dämon lag in der Tasche, umgeben von klein geschredderten Verpackungsschnippseln, und grinste wie ein Honigkuchenpferd. „Isch kann auch nichts dafür, dass ich hier bei euch bin. Kann ich nicht bei meinem blonden Engel wohnen?†œ Dann schlief er ein. „Magen auspumpen?†œ, schlug Bowen vor. „Nein, er ist ein Dämon und somit unsterblich. Der verträgt das schon. Und irgendwie hat er ja auch recht. Naja, jetzt haben wir erstmal etwas Ruhe vor ihm.†œ Seufzend nahm sie den kleinen Hamster heraus und machte ihm ein kleines Bettchen aus einem Handtuch. „In komatösem Zustand finde ich ihn auch richtig niedlich.†œ
Beide verließen das Zelt und nahmen in der Runde um das Feuer Platz, zu denen sich inzwischen auch Angie und Duncan gesellt hatten. Alle hingen gebannt an Angies Lippen und hörten ihr ungläubig zu. Sie berichtete von ihrer ersten und letzten Begegnung mit Lindsay und dem unverhofften Wiedersehen mit Zorro. Lilli fing grün zu leuchten an, was sicherlich damit zu tun hatte, dass sie auch keine guten Erinnerungen an Zorro hatte. Die meisten Fragen warf allerdings die Gestalt von Moggovitor auf. Offensichtlich hatte noch niemand von ihm gehört. „Ich muss dringend mit Sweetlife sprechen.†œ Duncan erhob sich, holte ein Satelitentelefon und ging etwas abseits, um ungestört zu telefonieren. „Weiß dein kleiner Dämon vielleicht etwas darüber? Ich meine, er kommt doch direkt aus der Hölle?†œ, fragte Kerstin. „Ja, wir sollten ihn unbedingt fragen. Ich befürchte nur, vor morgen wird der wohl nicht ansprechbar sein.†œ Kerstin wollte noch etwas sagen, aber da kam Duncan schon zurück. „Also, Sweetlife kennt Moggovitor tatsächlich. Woher genau, wollte sie mir jetzt nicht sagen, das ist wohl eine längere Geschichte. Er ist ein sehr mächtiger Aztekengott.

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Wir können ihm aber auf jeden Fall vertrauen, dass hat sie deutlich beteuert. Mehr habe ich leider nicht erfahren. Wir müssen ihn aber finden, denn er hat Zorro in seiner Gewalt. Ich habe schon ein paar Ideen, was ich mit dem Mistkerl gerne spielen würde.†œ Ein grausames Grinsen umspielte Duncans Mundwinkel. „Ich habe mit Zorro auch noch ein Hühnchen zu rupfen. Also, wie finden wir diesen Gott? Sollen wir die Gegend nach ihm absuchen?†œ Lilli stand auf und blickte in die Runde. „Ich schätze, er wird sich schon mit uns in Verbindung setzen. Er hat mir gesagt, dass er uns helfen will, und dass die Stadt oben mit einem magischen Schutzwall versehen ist gegen den wir mit unserer Magie nichts ausrichten können. Vermutlich werden wir ihm also auf dem Weg dorthin wieder begegnen†œ, erklärte Angie. „Okay, dann sollten wir jetzt endlich mal was essen und uns früh schlafen legen, morgen haben wir eine harte Wanderung vor uns.†œ Tiago verteilte schwarzgegrillte Würstchen an alle und der Reihe nach gaben sie Gruselgeschichte zum Besten. Bowen zauberte noch eine Tüte Marshmallows für Doc hervor. Und der Tag fand einen ruhigen, gemütlichen Abschluss. Nach und nach zogen sich alle in ihre Zelte zurück. Das Feuer glühte nur noch leicht. Bowen weckte Doc, die auf seinem Schoß eingeschlafen war. „Komm Süße, lass uns auch reingehen.†œ Im Zelt angekommen, bemerkten die beiden, dass Ef-Ef nicht mehr dort war. „Hamster sind halt nachtaktiv, der kommt schon klar, sonst wäre er ja drinnen geblieben.†œ „Und wir sind jetzt ungestört.†œ Er grinste und sie war auf einmal wieder hellwach. Sie fühlte sofort, woran er dachte. Er schnappte sie sich und fing an, sie wild zu küssen. „Bo, denk dran, das ist ein Zelt. Nicht, dass man uns hört. Ich glaub, die anderen bemühen sich bestimmt auch leise zu sein.†œ Sie kicherte, als er anfing ihren Bauch zu küssen. „Du verlangst sehr viel von mir. Außerdem sind wir verbunden, wir dürfen das.†œ Sie gab sich seinen Liebkosungen hin und driftete ab. Das Hier und Jetzt war völlig nebensächlich. Mit ihm war alles so besonders… bis auf einmal das Zelt einstürzte. „Verflucht was soll das denn? Bleib du hier, ich sehe nach, was passiert ist.†œ Er verließ, nur noch in Jeans bekleidet, das Zelt. Daneben saß Efef und grinste ihn höhnisch an. „Na, Vampir. Hab ich dir deinen Mitternachtssnack vermasselt?†œ „Das glaub ich ja wohl nicht. Du kleines Miestvieh! Wenn ich dich erwische, wünscht du dir immer noch in der Unterwelt zu schmoren.†œ „Du wolltest mich aufspießen und grillen!†œ Bowen funkelte den Dämon wütend an und fischte einen Schuh aus dem Zelt. „Heiße Temperaturen dürften dir doch nichts ausmachen. Also gut, du hast es nicht anders gewollt.†œ Ef-Ef quiekte und flitzte weg ums Zelt herum. Bowen sprang mit dem Schuh in der Hand hinter ihm her. Doc krabbelte aus dem Zelt und verfolgte das Schauspiel. „Was ist denn das für ein Lärm hier?†œ Der Reißverschluss am Nebenzelt öffnete sich und eine ziemlich zerzauste Kerstin kam heraus, gefolgt von Drago. „Ich glaube, Ef-Ef hat die Leinen von unserem Zelt durch geknabbert und Bowen, tja, der ist vermutlich etwas sauer.†œ „Wow. Immer was los hier.†œ Drago verschwand im Dunkel und machte sich daran zu schaffen, die zerstörten Seile zu erneuern. Kerstin und Doc amüsierten sich prächtig, es fehlte nur noch das Popcorn. Es war auch einfach zu komisch wie Bowen fluchend hinter einem Hamster herlief. Ef-Ef war erstaunlich schnell und wendig. „Bo, komm, lass gut sein. Ef-Ef, ich befehle dir hierher zu kommen und zu schweigen!†œ Er hatte keine andere Wahl und kam zu Doc geflitzt, die in hoch nahm. „Hier, Kerstin, bitte nimm du ihn mit zu dir. Sonst haut Bowen den wirklich noch platt.†œ Drago hatte zwischenzeitlich neue Seile am Zelt angebracht. Kerstin war wieder total hingerissen von dem kleinen knopfäugigen Ungeheuer. Drago sah ihn böse an, verkniff sich aber eine Bemerkung. Sie verschwanden wieder in ihrem Zelt. „Na komm, mein Hamsterjäger, gehen wir schlafen.†œ Endlich kehrte Ruhe ein.

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Nachdem sich die Aufregung gelegt hatte, schlief Kerstin sofort in Dragos Armen ein. Für Ef-Ef hatte sie aus einem T-Shirt ein Nest gebaut, in das er sich gekuschelt hatte und sofort selig eingeschlafen war. Mitten in der Nacht wurde Drago wach. Kerstin wälzte sich im Schlaf. Sie war heiß. Aber dieses Mal war sie nicht ganz so unruhig wie beim letzten Mal, und Drago wusste, dass sie wieder träumte. Er nahm sie in die Arme und wartete bis sie von alleine wach wurde. Auch Ef-Ef wurde durch Kerstins Unruhe und ihrem unverständlichen Gebrabbel geweckt. Er fluchte irgendwas von fehlendem Schönheitsschlaf. Drago deutete ihm sich ruhig zu verhalten. Ein leises Rascheln war vor dem Zelt zu hören und dann fragte Lilli leise, ob alles Okay sei. Drago flüsterte ihr zu, dass Kerstin wieder einen Albtraum hatte. Sofort schlüpfte Lilli ins Zelt. In dem Moment kam Kerstin mit einem Aufschrei zu sich. Schweißgebadet lag sie da und fing an zu zittern. Sie schaute Drago mit großen Augen an. Er sah sofort, dass es nicht ihre Augen waren, die ihn anstarrten. Mit einer fremden Stimme, und es war nicht die Stimme, die beim letzten Traum aus ihr gesprochen hatte, sagte Kerstin klar und deutlich:

„Zu gegebener Zeit werde ich zu euch stoßen. Sucht nicht nach mir. Seid vorsichtig in eurem Handeln und überlegt euch jeden Schritt.“

Danach sank Kerstin in sich zusammen und schlief sofort wieder ein. Lilli und Drago sahen sich fragend an. Was sollten sie jetzt tun? Lili befand, dass es schon genug Aufregung am Abend gegeben hatte. und dass es reichte, wenn die anderen am nächsten Morgen von dieser Nachricht erfahren würden. Drago war damit einverstanden. Nur Ef-Ef war total aufgedreht. Er plapperte die ganze Zeit vor sich hin. „..das gibt´s doch nicht… merde… mon Dieu… wenn isch den in die Pfoten kriege.“Lilli schaute ihn an und versuchte sich einen Reim darauf zu machen. „Was hast du da gerade gesagt?“ „Och nix, isch bin nur so verdammt sauer, weil misch diese Moggovitor geweckt hat.“ Lilli kniff die Augen fragend zusammen. „Du kennst ihn?“ „Ja siescher, jeder von unserer Art kennt ihn. Er ist ja ein netter Kerl, aber muss er immer zu den unmöglichsten Zeiten seine Warnungen aussprechen?“ Drago warf ihm einen bösen Blick zu und Ef-Ef grinste ihn an. Trotzdem waren er und Lilli beruhigt. Moggovitor hatte Angie gerettet, also war diese Nachricht auf jeden Fall positiv gemeint. Sie wussten nun definitiv, dass sie in einer Notlage auf seine Unterstützung hoffen konnten. Erleichtert ging Lilli wieder in ihr Zelt. Drago nahm Kerstin beschützend in seine Arme. Liebevoll drückte er sie an sich. Und Ef-Ef kuschelte sich wieder zufrieden in sein Nest. Am nächsten Morgen wurden alle mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang geweckt.

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Als Lilli zurück in ihr Zelt kam, wartete Fernando schon auf sie. „Was war denn los?†œ, fragte er sie. Lilli schaute etwas nachdenklich. „Kerstin hatte wieder einen ihrer Träume und durch sie schickte Moggovitor eine Warnung an uns.†œ „Eine Warnung? Was hat er denn gesagt?†œ „Er hat gesagt, dass er zu uns kommen würde, wir sollen ihn nicht suchen, wir sollen vorsichtig sein und jeden weiteren Schritt gut überlegen.†œ „Na, diese Warnung ist ja mal sehr präzise†œ, sagte Fernando schmunzelnd. Fernando merkte sofort, dass sie diese Warnung und Kerstins Traum noch weiter darüber beschäftigte. „Was macht dir denn wieder zu schaffen?†œ Lilli schreckte aus ihren Gedanken. „Irgendwie war das seltsam. Ich hatte das Gefühl eine Stimme zu hören, die mich zu Kerstin schickte. Wollte Moggovitor, dass ich seine Warnung höre? Ach, ich weiß auch nicht. Irgendwie schwirrt mir im Moment so viel im Kopf herum.†œ Fernando zog Lilli in seine Arme. Er strich ihr sanft mit der Hand über den Rücken und legte sein Kinn leicht auf ihr Strubbelhaar. „Was denn, zum Beispiel?†œ, fragte er sie leise. Lilli schmiegte sich an seine Brust und genoss sein zärtliches Streicheln: „Zum Beispiel, du!†œ Fernando löste sich von ihr und schaute sie fragend an. Lilli schluckte hörbar und fing an etwas grünlich zu schimmern, was natürlich bedeutete, dass sie mit starken Gefühlen zu kämpfen hatte. „Ich möchte dir noch etwas Wichtiges sagen, bevor das Chaos über uns zusammenbricht. Nando, ich liebe dich. Du hast Gefühle in mir geweckt, die ich noch niemals vorher empfunden habe. Ich möchte dich immer bei mir haben und mein Leben mit dir teilen……. Wenn das alles hier vorbei ist und wieder friedlichere Zeiten herrschen, möchte ich mit dir den Bund eingehen, ich möchte deine Gefährtin werden.†œ Fernando fasste bewegt nach Lillis Händen, und in seine Augen trat ein glückliches Glitzern. Schweigend schaute er sie an, und Lilli ließ ihm die Zeit, um diese Offenbarung zu begreifen. „Lilliana Ithilia, ich liebe dich.†œ Er hatte bewusst ihren vollen Namen verwendet. Lilli schaute ihn erstaunt an. „Woher kennst du…, aber seine Lippen erstickten schon ihre Frage. Sein Kuss war so voller Liebe und Leidenschaft, dass alles andere um sie herum verschwand. Der Ort und die Zeit spielten keine Rolle mehr, nur das Jetzt war wichtig, und sie wollte es genießen, solange sie es noch konnte.
Glücklich lagen sie nebeneinander, die Finger einer Hand ineinander verschränkt. Sie schauten sich an, ihr Atem beruhigte sich und ihre erhitzten Körper kühlten ab. Lilli legte ihren Kopf auf Fernandos Brustkorb, der sich jetzt sanft hob und senkte. Fernando breitete seine Arme um ihren Körper und strich ihr zärtlich über den Arm. Sie genossen ihre Nähe, ihre wohlige Erschöpfung und die Ruhe der Nacht. Eine ganze Zeit lagen sie so da, bis Lilli plötzlich aufhorchte und sich von Fernando löste. „Was ist?†œ, fragte Fernando und setzte sich auf.

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„Eine Stimme ruft mich. Es ist Moggovitor†œ, antwortete Lilli und sprang in ihre Kleider. „Du willst doch jetzt wohl nicht alleine im Dunkeln da draußen herum spazieren†œ, sagte Fernando ungehalten. „Denk daran, was Angie passiert ist!†œ Lilli drehte sich zu ihm um. „Mach dir keine Sorgen. Mir passiert nichts, ich weiß es genau. Vertraue mir einfach.†œ Sie küsste ihn und schlüpfte aus dem Zelt hinaus in die Nacht. Sie lief aus dem Lager, blickte sich um und entdeckte dann eine Gruppe uralter Bäume. Sie wusste nicht warum, aber sie wusste, dass sie dort hin musste. An den Bäumen angekommen, setzte sie sich in deren Mitte und wartete. Sie musste nicht lange warten, ein leiser Lufthauch strich ihr über die Wange und da stand auch schon Moggovitor vor ihr. Beim Anblick seiner erhabenen Gestalt und seiner durchdringenden, wunderschönen Augen, blieb ihr kurz die Luft weg. „Moggovitor, du hast mich gerufen, was willst du von mir?†œ Er blickte Lilli durchdringend an und setzte sich ihr gegenüber. „Zuerst möchte ich, dass du und die anderen Vito zu mir sagen. Moggovitor ist mir zu lang. Und dann, … es ist soweit, Lilliana Ithilia, du musst jetzt endlich dein Erbe antreten!†œ Lilli machte ein etwas verärgertes Gesicht. „Was ist denn heute nur los, wieso weiß auf einmal jeder wie ich mit vollem Namen heiße? Und welches Erbe soll ich antreten?†œ Moggovitor grinste etwas schelmisch. „Also ich kenne deinen vollen Namen, seit deine Eltern ihn dir gegeben haben. Und Fernando, also ich denke, dass du im Schlaf nicht nur Grimassen schneidest, sondern ab und zu auch noch ein wenig plauderst.†œ Jetzt wurde sein Gesichtsausdruck wieder ernst. „Du bist die letzte Waldelfe deines Geschlechts, und somit die Erbin deiner Großmutter, die eine Hüterin und Königin des Waldes und der Erde war. Deine Mutter starb leider, bevor sie ihr Erbrecht antreten konnte. Somit bist du an der Reihe und es ist jetzt endlich an der Zeit, dass du deine in dir ruhende Kraft nicht länger verdrängst. Geh in dich, erforsche dein Unterbewusstsein, und du weißt wovon ich rede.†œ Moggovitor fixierte Lilli mit seinem Blick, sie versank tief in seine Augen und war wie hypnotisiert. Da traf sie die Erkenntnis wie ein Donnerschlag, und sie musste schwer nach Luft schnappen. Durch ihren Kopf rasten alte Riten und Beschwörungsformeln, alles in der Sprache der Elfen, die sie schon seit Jahrhunderten nicht mehr gehört hatte. Sie spürte die unheimliche Kraft und Macht, die sie plötzlich durchströmte und ein grün glühender Blitz durchfuhr sie. Moggovitor schlug die Augen nieder und entließ Lilli somit aus ihrer mentalen Verbindung. „Ja, Lilliana, so ist es gut. Du hast dein Vermächtnis angenommen. Somit weißt du auch, was zu tun ist.†œ Lilli schaute Moggovitor, oder besser Vito, erkennend an und lächelte. „Ja, ich weiß jetzt wieder alles. Du hast die Nebelschleier aus meinem Bewusstsein vertrieben. Ich danke dir!†œ Beide erhoben sich und Moggovitor lächelte Lilli noch einmal an und verschwand nach einem kurzen Nicken wieder mit einem leichten Lufthauch, der Lilli über die Wange strich. Bis zum Sonnenaufgang war noch etwas Zeit. „Gut†œ, dachte Lilli, „da kann ich ja noch schnell einen Abstecher zum Wasserfall machen.†œ Als sie dort ankam, stand Fernando schon unter dem sprudelnden Wasser. Bei diesem Anblick stockte ihr der Atem und sofort spürte sie wieder eine Hitze, die sich in ihrem Bauch zusammenballte. Sie rang gerade mit ihrer Fassung, als Fernando sie erblickte. Er kam sofort aus dem Wasser, schlang ein Handtuch um seine Hüften und eilte auf sie zu. „Gott sei Dank! Endlich bist du wieder da! Ich habe mir schon Sorgen gemacht und wollte mich jetzt auf die Suche nach dir machen.†œ Er küsste sie, schlang seine Arme um ihre Hüften und drückte sie an sich. Sie lächelte ihn verschmitzt an: „Nando, das ist jetzt nicht sehr hilfreich. Die anderen werden bald aufwachen, ich möchte mich noch duschen und dann muss ich noch eine wichtige Mitteilung machen.†œ Fernando ließ sie los und lächelte sie mit lüsternem Blick an. „Ich kann auch nichts dagegen machen, so reagiert mein Körper nun mal auf dich. Vielleicht wird es ja mit den Jahren besser†œ, sagte er neckend. „Das möchte ich doch nicht hoffen.†œÂ  Sie küsste ihn schnell und lief zum Wasserfall.

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Während die anderen aus ihren Zelten gekrochen kamen und den atemberaubenden Sonnenaufgang bewunderten, waren Lilli und Fernando schon damit beschäftigt das Frühstück vorzubereiten. Fernando kümmerte sich um eine riesige Pfanne Eier mit Speck, die über dem Lagerfeuer brutzelten. Lilli war dabei, Brotscheiben über dem Feuer zu toasten. „Oh, toll, das Frühstück ist schon fertig†œ, rief Kerstin begeistert. „Ja, schau mal da drüben habe ich einen großen Pott Kaffee gemacht†œ, antwortete Lilli. Plötzlich schoß etwas zwischen Kerstin und Drago hindurch in Richtung Lagerfeuer. Man hörte noch ein: „Lilli, Fernando, isch liebe eusch!†œ Fernando machte eine kurze, blitzschnelle Handbewegung und schon zappelte Ef-Ef mit dem Schwanz zwischen seinen Fingern. „Immer mit der Ruhe, mein kleiner Freund. Es ist genug für alle da und wir essen alle gemeinsam. Kapiert?†œ Ef-Ef machte ein beleidigtes Gesicht.†œOui, oui, schon gut, isch warte. Du kannst misch unter lassen.†œ Als sich alle am Lagerfeuer versammelt hatten und das Frühstück genossen, räusperte sich Drago. „Also Leute, Kerstin hatte heute Nacht wieder Besuch. Doch diesmal sprach Moggovitor durch sie.†œ Duncan ließ seine Gabel sinken und schaute zu Drago und Kerstin. „Interessant, lass hören.†œ „Also, er sagte wörtlich:
Zu gegebener Zeit werde ich zu euch stoßen. Sucht nicht nach mir. Seid vorsichtig mit eurem Handeln und überlegt euch jeden Schritt.†œ
Duncan nickte. „Na, das mit dem Vorsichtig sein und  jeden Schritt zu überlegen, das brauchte er uns ja wohl nicht zu sagen, das wussten wir auch schon vorher. Zumal wir seit seiner Begegnung mit Angie wissen, dass Choquequirao mit einem sehr starken magischen Schutz umgeben ist. Das macht mir Kopfzerbrechen und ich habe auch noch keine Lösung, für dieses Problem.†œ Lilli sah Fernando an, natürlich hatte sie ihm alles von ihrer Begegnung mit Moggovitor und ihrer vererbten Macht erzählt. Er drückte ihre Hand und lächelte sie aufmunternd an. Sie richtete sich auf: „Aber ich habe eine Lösung für dieses Problem†œ, sagte sie etwas zaghaft und schaute in die Runde. Alle, außer Ef-Ef, unterbrachen ihr Frühstück und schauten verwundert zu Lilli. „Also, Vito, so möchte er genannt werden, weil ihm Moggovitor zu lang ist. Also, Vito hat mich heute Nacht zu sich gerufen und mich sozusagen erleuchtet. Was ihr alle nicht wisst, und was ich bis zur heutigen Nacht erfolgreich verdrängt habe – ich bin eine Hüterin und Königin des Waldes und der Erde. Ich besitze nun die uralte Macht der Elfen, die Kräfte der Natur zu rufen und zu beherrschen. Meine Großmutter war eine Hüterin und da ich die letzte weibliche Elfe aus unserem Geschlecht bin, wurde mir diese Macht vererbt. Ich musste das nur erkennen und mein Erbe annehmen, und dass hat mir Vito ermöglicht. Dadurch habe ich jetzt die Kraft den magischen Schild um Choquequirao zu durchbrechen. Die dunkle Magie, die die Dragons anwenden, kann gegen die Kräfte der Natur nicht bestehen.†œ Lilli setzte sich wieder zu Fernando und schaute etwas unsicher in die Gesichter der anderen. „Wow, eine Hüterin und Königin! Mensch Lilli, ich wusste ja schon immer, dass da noch was ganz Großes tief in dir drin steckt. Aber, das hätte ich jetzt nicht gedacht†œ, platzte Kerstin heraus. Lucy lächelte. „Ja, ja, unsere Lilli. Wie sagt man so schön: Stille Wasser sind tief.†œ
Duncan stand auf, er hatte einen sehr zufriedenen Gesichtsausdruck aufgesetzt. „Okay, dann lasst uns mal so langsam in die Gänge kommen. Wir packen alles zusammen und machen uns auf den Weg nach Choquequirao. Das erste Problem haben wir ja jetzt, dank Lilli und Vito, gelöst. Mit dieser tatkräftigen Unterstützung muss uns vor dem Kampf mit den Dragons nicht bange sein. Los Leute, auf geht†™s.†œ Sofort herrschte ein reges Treiben im Lager, jeder wusste, was er zu tun hatte, und alle brannten jetzt darauf, den Dragons das Handwerk zu legen.

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Dieser Platz war wirklich ideal für unsere Rast, die wir gegen Mittag eingelegt hatten †“ Wind geschützt und doch herrlich sonnig. Alle waren zufrieden und pappsatt. Tiago und Cyrus hatten auch wirklich was Tolles für alle gezaubert. Ich saß auf einem Felsbrocken und sah Kerstin auf mich zukommen. „Hallo Süße. Hier, Ef-Ef wollte unbedingt zu dir. Er ist aber auch ein niedliches Kerlchen†œ, sagte sie und setzte den Hamster auf meine ausgestreckte Hand. „Salut, mon petit doux escargot†œ, begrüßte mich Ef-Ef und zwinkerte mir mit seinen schwarzen Knopfaugen zu. Misstrauisch sah ich ihn an. „Und, was heißt das? Ich hatte leider nie Französisch.†œ „Oh, die Aussischt `ier ist wirklisch `übsch†œ, sagte dieser kleine freche Bursche und starrte ungeniert in meinen Ausschnitt. „Hey, du bist ein Hamster!†œ, rief ich lachend. „Ja, schon, aber ein sehr männlischer!†œ „Dann pass bloß auf, dass das auch so bleibt!†œ, drohte ihm Duncan mit seiner tiefen Stimme. Er kam lächelnd mit einem Apfel in der Hand auf uns zu und beugte sich zu mir herunter. „Hier, für meine geliebte Chaotin.†œ Ich küsste ihn und lächelte ihn glücklich an, während er sich neben mich setzte. Als er ein Messer aus seiner Tasche zog, fing Ef-Ef laut an zu quieken. „`ilfe, `ilfe Kerstin. Bring misch weg, bevor der Riese Ernst macht.†œ Kerstin nahm Ef-Ef wieder vorsichtig von meiner Hand und ging rüber zu Lilli, Lucy, Fernando und Gavin, die auch in der Sonne dösten. Drago war mit Norbert in eine lebhafte Diskussion vertieft. Nur Doc und Bowen waren nicht zu sehen. Duncan schnitt währenddessen von dem Apfel ein kleines Stück ab und schob es mir langsam in meinen geöffneten Mund. Wieder schnitt er ein Stück ab, doch ich hielt seine Hand fest, als er mich auch mit diesem Stück füttern wollte. „Danke, ich danke dir!†œ, flüsterte ich und küsste ihn. „Wofür? Für den Apfel?†œ, fragte er mich lächelnd. „Nein. Doch auch, aber hauptsächlich, weil du da warst für mich.†œ Ich lehnte mich an ihn und dachte an die vergangene Nacht…
Ich saß in unserem Zelt auf meinem Schlafsack, als Duncan sich vor mich hinkniete, mein Kinn umfasste und mir ernst in die Augen sah. „Angie, bitte keine Alleingänge mehr!†œ, sagte er mit eindringlicher Stimme. „Das war verdammt knapp! Bitte versprich es mir, bitte. Ich hatte eine Scheiß Angst um dich, weil du so lange verschwunden warst. Cyrus konnte deine Spur erst nicht aufnehmen, aber zum Glück wusste ich noch die Richtung, in die du gegangen warst.†œ Ich konnte nur nicken. Doch dann packte mich plötzlich das heulende Elend. Die Tränen schossen mir nur so aus den Augen, und ich klammerte mich fest an ihn. „Ach, ich weiß ja auch nicht, warum mir immer so etwas passiert. Duncan, wenn du ihren Blick gesehen hättest, es war so furchtbar.†œ „Welchen Blick?†œ, fragte er. „Den von Lindsay, ihre toten Augen und den von Zorro und dann noch… Es ist alles meine Schuld, wie immer!†œ „Okay, das reicht!†œ Mit den Worten nahm er mich auf seine Arme und verließ mit mir zusammen das Zelt. „Wohin gehen wir?†œ „Wir werden außerhalb des Lagers reden, ich kenne da eine Stelle in der Nähe des Wasserfalls†œ, sagte er entschlossen. „Aber warum?†œ „ Zu viele Ohren!†œ Draußen bemerkte ich, als wir an den anderen Zelten vorbeikamen, dass Bowen mit einem Schuh in seiner Hand laut schimpfend hinter etwas herlief. Wenn ich nicht so deprimiert gewesen wäre, hätte ich laut gelacht. Duncan hatte die Szene nicht mal mitbekommen und niemandem fiel auf, dass wir das Lager verließen. Plötzlich fing die kleine Wund auf meiner Stirn an zu stechen und ich strich mit einem Finger darüber, sie fühlte sich etwas heiß an, auch juckte sie ein wenig. Da hatte Duncan auch schon die Stelle, die er gemeint hatte, erreicht. Vorsichtig setzte er sich mit mir auf den Boden und strich mir beruhigend über meinen Rücken. „Angie, nichts davon ist deine Schuld!†œ „ Ach ja? Duncan, dauernd gerate ich in irgendwelche Schwierigkeiten. Es grenzt ja schon an ein Wunder, dass keinem von euch oder meinen Schwestern was passiert ist. Meinst du etwa, eine von den anderen wäre so leicht in diese dämliche Falle geraten?†œ Meine Wunde fing immer stärker an zu jucken und zu brennen. „Und dann die Sache in New Orleans, oder als ich mir das blaue Auge von Tim eingehandelt hatte. Oder… man, die Liste lässt sich doch beliebig fortsetzten.†œ Ich merkte selber, dass ich mich jammervoll anhörte und drohte in Selbstmitleid zu ertrinken.

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Ich konnte aber nichts dagegen tun! Prüfend sah Duncan mich an und flüsterte dann: „So kenn ich dich gar nicht. Außerdem wäre jeder diesem magischen Licht gefolgt.†œ „Nein, nicht jeder. Es hat sich ja auch keiner so weit von dem Lager entfernt. So dämlich konnte nur ich sein!†œ Mit einer schnellen Handbewegung riss ich mir das Pflaster von der Stirn und kratzt über die Wunde. Doch es brachte keine Erleichterung, im Gegenteil, ich hatte das Gefühl, als ob die Wunde nur noch stärker brannte und auch größer geworden war. Plötzlich stürzte alles Negative, dass ich in meinem Leben je erfahren musste, auf mich ein und drohte mich zu ersticken. Was geschieht hier mit mir? Das war doch nicht normal! Ängstlich sah ich Duncan an. „Hier stimmt was nicht! Duncan, ich habe Angst, dass ich verrückt werde!†œ Die Wunde machte mich wahnsinnig, ich hätte mir die Haut von der Stirn reißen können. Doch plötzlich hielt Duncan meine Hände fest und rief erschrocken aus: „ Nicht! Oh mein Gott! Deine Stirn! Sie blutet ja. Und das Blut ist schwarz!†œ Entsetzt sah ich ihn an und strich mit einem Finger prüfend darüber. Tatsächlich, das Blut, das daran klebte, war pechschwarz! Voller Panik sah ich ihn an. „Duncan, was ist das? Was hat das zu bedeuten? Bitte tu doch was!†œ „Moment mal, Doc hat doch was von schwarzer Magie gesagt. Das ist wahrscheinlich ein Souvenir von Zorro, diesem Mistkerl! Wenn ich den in die Finger kriege!†œ Sein mörderischer Gesichtsausdruck hätte mir eigentlich noch zusätzlich Angst einjagen müssen, aber in diesem Moment tat meine Stirn so weh, dass ich laut aufschrie. Beruhigend, mit leiser Stimme, sprach Duncan zu mir: „ Angie, das kriege ich wieder hin, nur… du weißt, dass ich dir nie wissentlich weh tun würde, aber das, was ich jetzt tue, kann verdammt schmerzhaft werden. Ich muss das verseuchte Blut aus dir raus kriegen. Vertraust du mir?†œ Er nahm mein Gesicht in seine Hände und sah mich fragend an. Ich nickte und flüsterte: „Ich halte schon was aus. Nur mach bitte, dass es auf hört, bitte!†œ „Okay, ganz ruhig. Gleich ist es vorbei.†œ Er behielt meinen Kopf zwischen seinen Händen, küsste mich schnell auf den Mund, und dann sah ich seine Fänge aufblitzen. Langsam beugte er sich über meine Stirn und ritzte mit einem Zahn die Wunde etwas an. Dann umschloss er mit seinen Lippen die Wunde und fing an zu saugen. Es tat höllisch weh und ich konnte ein Wimmern nicht unterdrücken. Er spuckte das schwarze Zeug aus und machte weiter. Ungefähr sieben Mal musste er den Vorgang wiederholen, bevor das Blut wieder normal aussah. Dann hörte er endlich auf. In meinem Kopf war ein Vakuum und ich sah sein Gesicht nur noch undeutlich. Mir wurde eiskalt und ich fing an zu zittern. „Gleich, bitte halt durch, du hast viel Blut verloren. Warte, ich…†œ Er leckte über die nun saubere Wunde, dann biss er sich ins Handgelenk und drückte ein paar Tropfen seines Blutes auf meine Stirn und verrieb sie. Augenblicklich hörte der Schmerz auf und ich merkte, wie sich die Wunde schloss. Gott sei Dank! Aber mir war noch immer sehr schwindelig und ich fühlte mich ungewöhnlich schlapp. Da biss er erneut in sein Handgelenk und drückte es an meine Lippen. „Du musst das trinken, bitte. Mein Blut heilt dich von innen und gibt dir Kraft, bitte!†œ, sagte er eindringlich. Die ersten Tropfen waren noch sehr ungewöhnlich, aber dann… dieser Geschmack! So etwas Köstliches hatte ich noch nie probiert. Es schmeckte wie der köstlichste Wein, das schmackhafteste Essen, nach Sinnlichkeit, Leben, Liebe und nach Leidenschaft. Und nach dem Duft von Maiglöckchen, meinen Lieblingsblumen. Erstaunt sah ich in seine Augen und er fing an zu lächeln: „Ich weiß, das ist bei Gefährten so. Der Geschmack ist mit nichts zu vergleichen.†œ Ich saugte und schluckte mit geschlossenen Augen weiter, ich konnte gar nicht genug davon bekommen, bis Duncan sein Handgelenk zurück riss und sagte: „Wow, du bist ja unersättlich. Aber die Dosis müsste eigentlich genügen. Wie fühlst du dich?†œ Ich strahlte ihn an. „Wunderbar! Einfach großartig! Sind wir jetzt miteinander verbunden?†œ, fragte ich ihn skeptisch. Duncan sah mich liebevoll an. „Nein, noch nicht. Dazu müssten wir gleichzeitig voneinander trinken und … †œ Dann fingen seine Augen an zu glitzern und er flüsterte mir etwas ins Ohr. „Oh…†œ, ich wurde mal wieder rot, „aber ich möchte das in einer anderen Umgebung tun, nicht hier auf dem Boden, in der Wildnis. Es sollte doch in einem schöneren Rahmen geschehen.†œ Er sah mich zärtlich an und küsste mich leicht auf den Mund.

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Unwillkürlich musste ich Lachen. „Duncan Thorpe, du bist ja ein Romantiker!†œ Seine Augen funkelten wieder und er murmelte an meinem Hals: „Ein bisschen Zeit haben wir ja noch. Im Lager sind mir immer noch zu viele Ohren!†œ Und die Zeit haben wir dann auch genutzt. Viel später schlichen wir wieder unbemerkt in unser Zelt zurück und schliefen engumschlungen ein. Das was sonst noch alles in der Nacht passiert war, haben wir erst morgens von den anderen erfahren.
Etwas kitzelte mich an der Nase und ich wachte auf. Duncan sah mich schmunzelnd an und fragte leise: „Mittagsschlaf beendet? Gut, dann können wir ja weiter.“

Während die anderen sich noch an dem Rastplatz ausruhten, an dem alle zu Mittag gegessen hatten, waren Doc und Bowen etwas abseits allein in einem Waldstück. Er ging hinter ihr und hielt ihre Augen mit seinen Händen zu. „So, noch ein Schritt und dann bitte auf jeden Fall stehen bleiben. Vorsicht Stufe!†œ Unsicher stolperte Doc vorwärts. Der Untergrund im Wald war weich, doch nun stand sie auf etwas Festem. Allmählich war sie mit ihrer Geduld am Ende. Sie blieb einfach stehen „Bowen, was soll das? Wir haben nur noch etwa eine Stunde Pause, und ich würde mich wirklich gerne ausruhen. Diese Serpentinen-Trampelpfade rauben mir den letzten Nerv. Erst das Geplapper von Ef-Ef, und nun die feuchte Regenwaldhitze. Irgendwie macht das alles keinen Spaß.†œ
Erst jetzt bemerkte Doc, dass die anderen weit entfernt waren und auch ihre Stimmen nur noch ein vages Gemurmel waren. Bowen nahm die Hände von ihren Augen und raunte ihr ins Ohr: „Wir sind da!†œ Ihr Blick fiel auf einen kleinen wunderschönen Wasserfall, der in einem Becken mündete und so aussah, als sei er dafür geschaffen, darin zu baden. Sie standen direkt auf einem Felsen davor. „Wow! Diese ganzen kleinen Wasserfälle hier in der Gegend sind wirklich wunderschön. Trotzdem Bowen, lass uns lieber zurück gehen. Wir sollen doch alle zusammen bleiben. Und woher wusstest du, dass hier in der Nähe wieder ein Wasserfall ist?†œ „Ich habe ihn gehört. Und wegen der anderen mach dir mal keine Sorgen. Erstens glaube ich nicht, dass uns tagsüber hier etwas passiert, zweitens habe ich Cyrus gesagt, in welche Richtung wir gehen und drittens werde ich uns schon beschützen. Wir sind höchstens 100 Meter von den anderen entfernt. Ich habe deine Anspannung gemerkt, da dachte ich, etwas Abstand von der Gruppe könnte dir gefallen. Dieses ständige Zusammensein mit so vielen Leuten macht dir zu schaffen, oder?†œ Damit traf er ins Schwarze, ihm selbst ging es da auch nicht anders, sie waren beide eher Einzelgänger und ergänzten sich somit perfekt. Er blieb stehen, zog Doc an sich heran und küsste sie. Sie schob ihn ein Stück von sich weg. „Ja, da hast du Recht. Mit dir ist das aber anders, und du scheinst immer zu wissen, was mir gut tut.†œ Da war es wieder, dieses fantastische Lächeln und das Grübchen in ihrer rechten Wange, das er so anbetete. Innerhalb von 2 Sekunden streifte sie ihre Schuhe, die Hose und das Top vom Körper und machte einen Sprung in das Wasserbecken. Bowen tat es ihr gleich. Sie plantschten ein wenig herum und dabei stieg ihre Laune enorm. Es war unheimlich erfrischend und so idyllisch. Ein paar Sonnenstrahlen blitzten durch die Baumkronen auf die Wasseroberfläche, und Doc bedauerte, dass sie die Zeit nicht anhalten konnte. Bowen, dessen blasse Haut im Wasser noch heller schimmerte, schwamm auf sie zu, schnappte sie sich und zog sie auf einen Felsvorsprung an den Rand des Sees. Hier hatte die Sonne die Steine ein wenig angewärmt. Schweigend lagen sie nebeneinander und genossen die Sonne auf der Haut, die nun angenehm wärmte und nicht mehr so unerbittlich peinigte.

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Den Kopf auf die Hände gestützt, beobachtete Bo wie sie mit geschlossenen Augen in der Sonne lag. Ihr Haar glänzte Perlmuttfarben, für ihn war sie wirklich einzigartig und er wollte noch so Vieles von ihr Wissen, alles. Dennoch, die Zeit war knapp und der nasse BH lenkte seine Aufmerksamkeit auf ganz andere Aspekte ihrer Beziehung. Sein Blick wanderte über ihren verführerischen Körper bis zu ihrem Hals, wo er auf ihrer pochenden Schlagader hängen blieb. Er beugte sich über sie. Aus seinem nassen Haar lösten sich Wasserperlen und tropften auf sie herab. „Wieso hast du die Unterwäsche eigentlich angelassen?“ Es war eindeutig, woran er schon wieder dachte. „Hey! Bowen du bist unmöglich, wir müssen doch gleich zurück“ Sie vergötterte ihn, aber das musste sie ihm ja nicht ständig zu verstehen geben.
Schweren Herzens setzte sie sich auf. Ein letztes Mal ließ sie den Blick schweifen, da sah sie etwas im Wasser funkeln. War sie noch immer benebelt oder war dort wirklich etwas? Sie kniff die Augen zusammen und schaute genau hin. Nein, dort war ganz sicher etwas, dass ihnen vorher nicht aufgefallen war. „Bowen, sieh mal dort im Wasser!†œ Sie zeigte mit dem Finger darauf, und beinahe synchron sprangen sie beide wieder hinein. Er tauchte ab und kurz darauf kam er wieder an die Oberfläche. In der rechten Hand hielt er einen 20 cm großen sehr antik wirkenden goldenen Schlüssel. Mit dem Schlüssel verließen beide das kühle Nass, kehrten zurück auf ihren Felsvorsprung und zogen sich an. Doc nahm den Schlüssel prüfend in die Hand und betrachtete ihn eingehend. „Komisch.†œ „Was denn?†œ „Siehst du hier am Griff diese Schrift? Der Schlüssel kann unmöglich von den Inkas stammen. Sie hatten keine Schrift, nur ein paar Zeichen für Zahlen, aber das hier… irgendwo habe ich es schon einmal gesehen. Und dieser Stein hier in der Mitte, ich glaube, das ist ein Saphir. Er muss sehr alt sein. Ich frage mich, was das für ein Schlüssel ist und wieso er hier im Wasser gelegen hat.†œ Bowen nahm ihr den Schlüssel aus der Hand und sah sich eingehend die eingravierten Schriftzeichen an. „Wie ein Schlüssel von einem Schließfach oder einer normalen Tür sieht er jedenfalls nicht aus.†œ Er drehte und wendete den Fund und konzentrierte sich auf die Inschrift. „Jane das ist arabisch.†œ „Arabisch? Hier in Peru? Was bedeutet es denn?†œ „Also, grob übersetzt glaub ich, es bedeutet in etwa so viel wie: Das Portal Nehregeb – Gib acht, denn der Wunsch in deinem Herzen ist das Ziel †“ †œ „Ein Portal? Oh man, dieser Zauberkram ist mir wirklich nicht geheuer – vor allem nach meinem Beschwörungsunfall mit dem Dämon. Wir sollten den Schlüssel Duncan bringen, er soll entscheiden, was wir damit machen.†œ „Ja, so machen wir das. Vielleicht weiß Ef-Ef ja auch etwas darüber. Komm lass uns gehen.†œ
Innerhalb von 3 Minuten waren sie zurück bei den anderen, die schon alles für den Aufbruch vorbereitet hatten. Doc ging direkt auf Angie und Duncan zu.

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Sie zeigten Duncan den Schlüssel und berichtete ihm von der Bedeutung der Inschrift. „Ich bin mir nicht sicher, was es genau mit einem Portal auf sich hat, das müsste ich recherchieren. „Interessant. Ich schätze, solange wir damit nichts anstellen, ist es einfach nur ein Schlüssel. Am besten, ihr behaltet ihn, und wenn wir zurück auf der Seraphim sind, checkt ihr was das für ein Teil ist. Wir haben ja jede Menge alte Fachbücher in der Bibliothek. Und mit Bowen, dem alten Sprachgenie, findet ihr hoffentlich etwas darüber.†œ Damit packte Duncan seinen Rucksack und wandte sich mit Angie zum Gehen, denn sie hatten noch eine ganz schöne Strecke zu bewältigen.

Auch die anderen setzten sich so langsam in Bewegung. Drago und Kerstin überzeugten sich davon, dass sie keine Spuren hinterlassen hatten und folgten dann nach. Unterwegs gab es wilde Spekulationen darüber, was es mit dem seltsamen Schlüssel auf sich hatte, aber so wirklich wusste es niemand. Der Aufstieg war in den ersten zwei Stunden ganz einfach, doch je höher die Truppe kam, umso unebener wurde der Untergrund. Die schattenspendenen Bäume wurden immer seltener und die Luft immer dünner. Nach 5 Stunden einigte man sich darauf, das Nachtlager aufzubauen. Die Jungs übernahmen die Zelte und die Mädels machten Feuer. Zu zweit gingen sie los, um trockenes Holz zu sammeln. Lilli und Doc hörten plötzlich neben sich im Gebüsch ein Rascheln, sie schauten sich an, doch da war es wieder still. Die Arme voll, beladen mit trockenem Holz, traten die beiden den Rückzug an. Da war es wieder. Es knackte im Unterholz, und das Geräusch wurde lauter. Jetzt wurde den Beiden doch etwas mulmig zumute. Wieder schauten sie sich an, und in diesem Moment schoss ein Tier auf sie zu. Es hatte die Größe von einem Bären oder riesigen Hund. Doc ließ vor Schreck das Holz fallen und schrie auf. Lilli stand wie angewurzelt da, unfähig sich zu bewegen. Das Tier starrte sie an. Geifer lief aus seinem Maul. Tausend Sachen schossen Lilli durch den Kopf. Verhaltensregeln. Benimmregeln? Lilli musste über ihre eigenen Gedanken den Kopf schütteln. Durch den Aufschrei von Doc alarmiert, kamen die anderen angerannt. Das Tier drehte seinen Kopf, beäugte misstrauisch die Neuankömmlinge. Ein bedrohliches Fauchen und Knurren kam aus seiner Kehle. Doch dann richtete sich sein Blick auf Lilli, die anfing zu leuchten. Nur ganz schwach, ganz so, als wolle sie das Tier nicht erschrecken. Mit fast geschlossenen Lippen, die Augen auf das unheimliche Wesen gerichtet, wies sie die anderen an, sich ruhig zu verhalten. Das Tier beobachtete Lilli, deren Leuchten immer intensiver wurde. Das schien die Neugierde der unbekannten Kreatur, deren Gattung niemand bestimmen konnte, zu wecken. Fernando stockte der Atem. Duncan hielt ihn am Arm und Drago stellte sich ganz unauffällig ein Stück vor ihn. Ihm schossen kleine Rauchwolken aus der Nase. Kerstin stellte sich neben Drago und berührte seinen Arm. In Gedanken versuchte sie ihn zu beruhigen. Lilli guckte dem Wesen genau in die Augen, was dieses mit einem Knurren honorierte. „Okay“, dachte Lilli, „jetzt hab ich dich.“ Sie konzentrierte sich auf ihre Kräfte und begann in einer seltsamen Sprache zu reden.

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Fortsetzung: Black Dagger Ladies Online – Cuba Libre [Kapitel 15]