Mit Jane Austen durch England von Elsemarie Maletzke

Mit Jane Austen durch England2In der Weltliteratur sind die Werke von Jane Austen bis heute die populärsten, und das nicht erst, seit sie von der Film- und Tourismusindustrie entdeckt wurden.

Elsemarie Maletzke ist den biographischen und literarischen Spuren Jane Austens durch England gefolgt und entführt uns in die wunderbare Welt der Schriftstellerin und ihrer Romane.

Jane Austen reiste gern. Sie erkundete Südengland von Devon bis Kent; sie fuhr nach London, an die See und nach Bath. Was sie sah, gefiel ihr ausgezeichnet, und als gute Patriotin konnte sie sich nicht vorstellen, dass es anderswo schöner sein könnte. Mit ihren Augen und durch ihre Romane sehen wir noch immer die klassischen Straßen von Bath – heute Weltkulturerbe -, das Cottage in Chawton, wo sie schrieb, die Salons, in denen sie tanzte,
Unter der kundigen Führung der Expertin Elsemarie Maletzke und mit stimmungsvollen Farbfotos wohltuend überraschungsfreier Parklandschaften werden darin alle einschlägigen Orte †“ Steventon, Bath, Chawton, Winchester †“ aus Austens Leben und Werk vorgestellt und zu den passenden Passagen aus den Romanen oder Briefen in Beziehung gesetzt. Wer je im Zweifel blieb, kann es hier sehen: „von diesen Stufen sprang Louisa Musgrove†œ und landete, statt sanft in Captain Wentworths Armen, auf dem harten Pflaster.

Die 169 Seiten umfassende Ausgabe von Mit Jane Austen durch England erschien am 17. Juni 2009 im Insel Verlag und ist für 10 Euro im Handel erhältlich.

Über die Autorin
Elsemarie Maletzke, geboren 1947, lebt in Frankfurt am Main. Sie schrieb die großen Biographien „Das Leben der Brontes“ und „George Eliot. Ihr Leben“. 1995 erschien das erste ihrer Reisebücher mit dem Titel „Very British!“, 1996 folgte „Irish Times“.

„Unter der kundigen Führung der Expertin Elsemarie Maletzke“, schreibt der Rezensent Tobias Döring auf FAZ.Net am 29.01.2010, „werden alle einschlägigen Orte aus Austens Leben und Werk vorgestellt und zu den passenden Passagen aus den Romanen oder Briefen in Beziehung gesetzt.“ Die Rezension ist unter dem Titel „Den Kopf voller Hammelknochen und Rhabarber“ nachzulesen.

Twilight IV: Verfilmung von Breaking Dawn weiterhin ungewiss

Twilight IV: Verfilmung von Breaking Dawn weiterhin ungewiss

Die Gerüchteküche um die Verfilmung von Breaking Dawn / Bis(s) zum Ende der Nacht, den vierten Teil der Twilight-Saga von Stephenie Meyer, brodelt.

Mittlerweile hat Stephenie Meyer reagiert und ein kurzes Statement zur aktuellen Situation auf ihrer Homepage abgegeben. Nur, etwas Neues berichtet sie nicht. Nach wie vor gibt es keine Information darüber, wann der vierte Teil in Angriff genommen werden soll.

Auch die Frage, ob nun ein oder zwei Filme entstehen sollen, ist nicht entschieden. Sie weist lediglich daraufhin, dass sie zuversichtlich ist, dass das Projekt realisiert wird.

Im Moment scheint nur festzustehen, dass Summit Entertainment die Filmrechte erworben hat. Auf der Website der Produktionsgesellschaft gibt es jedoch keinerlei Hinweise über einen möglichen Starttermin.

Die amerikanische Website Internationl Movie Database ist eine Plattform, die umfangreiche Informationen über Filmprojekte sammelt. Die Autoren und Mitarbeiter dieser Website sind drauf bedacht aktuelle und belegbare Informationen  schnell und zeitnah online zu stellen. Derzeit kann man der Website lediglich entnehmen, dass der Filmstart für 2011 geplant ist und das, obwohl bislang noch nicht ein Darsteller für den vierten Film unter Vertrag genommen wurde.

Die amerikanische Autorin Jordan Scott hatte eine Plagiatsklage eingereicht, in der sie behauptet hatte, Stephenie Meyer habe Breaking Dawn von ihrem 2006 veröffentlichten Buch „The Nocturne“ abgeschrieben. Inzwischen wurde die Klage abgewiesen.
Der United States District Court Judge Otis D. Wright II wies Anfang Dezember 2009 die Klage von Jordan Scotts als unbegründet zurück. In einem Statement kommentierte Stephenie Meyers Verlag, die Hachette Book Group, folgendes:

„Diese Urteil bestätigt, was wir die ganze Zeit gewusst haben: ‚Breaking Dawn‘ ist eine absolut eigenständige Schöpfung von Stephenie Meyer. Bei dem Prozess handelte es sich um einen lächerlichen Versuch, die persönlichen publizistischen Ambitionen der Klägerin durch ein Gerichtsverfahren zu fördern.“

Wenn Jordan Scott mit ihrer Klage durchgekommen wäre, hätte Breaking Dawn wohl aus den Bücherregalen verschwinden müssen, und auch die Verfilmung hätte auf Eis gelegt werden müssen.

Laut †œMTV† gibt sich Scott aber noch nicht ganz geschlagen. Der Anwalt der Autorin teilte mit: †œDerzeit prüft Jordan Scott ihre Optionen bezüglich der Durchsetzung ihrer Ansprüche gegenüber Stephenie Meyer.†

Bis(s) zum Ende der NachtAbgesehen davon gibt es immer wieder Gerüchte darüber, ob die Hauptdarsteller Robert Pattinson, alias Edward Cullen, und Kristen Stewart, alias Bella Swan, überhaupt zur Verfügung stehen und auch bereit sind, ihre Rollen in Breaking Dawn ein weiteres Mal zu verkörpern. Robert Pattinson spielt einen 17-jährigen Vampir und es stellt sich die Frage, wie lange er diesen noch verkörpern kann. Durch ihren Erfolg in den Twilight-Filmen haben die Hauptdarsteller eine Fülle an Angeboten für andere Filme bekommen. Ewig werden sie ihren Terminkalender nicht für Twilight freihalten können.

In Breaking Dawn, Teil IV der Geschichte um Bella und Edward, wird die Zeit von der Hochzeit bis zum Erscheinen der Volturi behandelt. Die Volturi sind gegen die Verbindung von Bella und Edward. Sie kommen, um zu überprüfen, ob Bellas und Edwards Tochter Renesmee (die ein Halbvampir ist, da Bella sie geboren hat, als sie noch ein Mensch war) das Geheimnis der Vampire, welches die Volturi seit jeher bewahren, ebenfalls hüten kann. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Das erste Buch wird aus Bellas Sicht erzählt, das zweite aus der Sicht von Jacob und das dritte wieder aus Bellas Sicht.

Problematisch ist die Verfilmung des Inhalts zusätzlich wegen einiger erotischer Szenen und wegen der im Buch sehr detailliert beschriebenen „blutigen Geburt“ der Tochter Renesmee. Die beiden ersten Teile der Verfilmungen der Twilight-Saga, Twilight und New Moon,  waren von der FSK für Jugendliche ab 12 Jahre freigegeben. In dieser Altersklasse liegt auch die größte Zielgruppe, und allein aus dem Grund wird man versuchen, auch den vierten Teil entsprechend jugendfrei zu verfilmen. Hier wird der Drehbuchautor gefordert sein. Ob Melissa Rosenberg, die die Drehbücher für Twilight, New Moon und Eclipse geschrieben hat, an Breaking Dawn arbeitet, ist leider ebenfalls nicht bekannt.

Wir können also gespannt sein, ob es noch weitergeht. Aber wer weiß, vielleicht sieht die Twilight-Welt ja morgen schon wieder anders aus. 😉

Vielen Dank an Grit, die mich hier so hilfreich mit Informationen dazu versorgt hat!

Apple iPad – der neue Online-Buchladen bald mit deutschen Titeln?

Apple iPadMit dem iPad führt Apple einen Online-Buchladen namens iBooks ein

Gestern wurde der neue Tablet-Computer iPad von Apple der Öffentlichkeit präsentiert. Der Medienhype war erwartungsgemäß enorm groß. Die Computerbranche versucht schon seit Jahren vergeblich Tablet-Computer am Markt zu etablieren, bislang vergeblich. Kann Apple alle Erwartungen erfüllen und den Durchbruch für die neue Geräteklasse schaffen?

Apple-Chef Steve Jobs gab bei der Präsentation das Gewicht des „magischen und revolutionären“ iPad mit 1,5 Pfund und die Dicke mit 1,2 Zentimeter an. Die Batterielaufzeit soll zehn Stunden betragen und die Standby-Zeit mehr als einen Monat.

Apple iPad1Die Preise für die unterschiedlichen Modelle sind erstaunlich niedrig. Es geht los bei 499 $ und reicht bis 829 $ für das Modell mit Mobilfunk und 64 GB Datenspeicher.

Mit dem iPad führt Apple einen Online-Buchladen namens iBooks ein. Er wird eine neue Abteilung im Online-Shop iTunes-Store sein, der in jüngster Zeit rasant gewachsen und ein wichtiger Grund für Apples Erfolg ist. Bisher gibt es in dem Store Musik, Spielfilme, TV-Sendungen und Software für spezielle Online-Anwendungen, die sogenannten Apps.

Im iBook-Store stellen zunächst fünf Verlagsgruppen ihr Angebot an E-Books bereit: Penguin, Simon & Schuster, HarperCollins, die Hachette Book Group und Macmillan. Das werden zunächst vor allem englischsprachige Titel sein. Doch ist damit zu rechnen, dass schon bald auch deutsche Verlage ihre Titel in dem neuen Apple-Shop bereitstellen werden.

Apple iPad4Begünstigt wird dies dadurch, dass sich Apple im Unterschied zu Amazon für das verbreitete EPUB-Format entschieden hat. Dieses XML-Format ist ein offener Standard, der auch einen DRM-Kopierschutz ermöglicht, so dass die Bücher nur auf einer begrenzten Zahl von Geräten gelesen und nicht frei kopiert werden können.

Die Vorstandschefin von Simon & Schuster, Carolyn Reidy, bezeichnete das iPad als ein „grandioses Gerät“. Der Leser könne mit dem Finger die Schriftart ändern und intuitiv umblättern.

Apple tritt mit iPad und Online-Buchshop gegen Anbieter wie Amazon oder Sony an. Bisher sind die „E-Book-Reader“ hoch spezialisierte kleine Geräte, die ihre Texte auf einem besonderen Bildschirm anzeigen.

Dabei kommt meist eine als E-Ink – also „elektronische Tinte“ – bezeichnete Technik zum Einsatz, die kaum Strom verbraucht. Für die Darstellung von Fotos oder gar Videos ist dieses Display weniger gut oder gar nicht geeignet, zumal es bislang nur Graustufen anzeigen kann.

Apple iPad2Apple-Vorstandschef Jobs würdigte zwar die „großartige Pionierleistung“ von Amazon mit seinem vor allem in den USA erfolgreichen E-Book-Reader Kindle. Das für Ende März angekündigte iPad geht aber einen anderen Weg. Es ist mit einer Bildschirm-Diagonalen von 9,7 Zoll ebenso groß wie der Kindle DX von Amazon, übernimmt jedoch vom iPhone das „kapazitive Multi-Touch Display“ mit der vollen farbigen Darstellung.

Ein weiterer Vorteil könnte der schnelle Ein-Gigahertz-Prozessor sein, eine neuartige Eigenentwicklung mit der Bezeichnung Apple A4.

Dieser verspricht ein deutlich schnelleres Umblättern von Buchseiten als mit den bisherigen Geräten etwa des Amazon-Konkurrenten Sony. Ein Nachteil gegenüber den bisherigen E-Book-Readern ist die kürzere Batterielaufzeit – Apple nennt eine Betriebszeit von zehn Stunden und verspricht „eine typische Lebensdauer“ des fest eingebauten Akkus von fünf Jahren.

Apple iPad3E-Book-Reader werden auch von Zeitungsverlagen mit Interesse beobachtet. Der regelmäßige Download der aktuellen Tageszeitung eröffnet eine dritte Schiene zwischen den unter Absatzschwund leidenden Print-Ausgaben und dem zumeist kostenlosen Angebot in Internet.

Bei der Präsentation in San Francisco zeigte Martin Nisenholtz von der „New York Times“, wie seine Zeitung auf dem iPad gelesen werden kann. „Wir denken, wir haben das Wesen der Zeitungslektüre eingefangen“, sagte Nisenholtz.

So entspricht das Bildschirm-Layout weitgehend dem der gedruckten Ausgabe, ergänzt um interaktive Möglichkeiten. Dazu gehört auch die Einbindung von Videos in einen Zeitungsartikel.

Bücher und Zeitungen können mit dem iPad heruntergeladen werden, wenn sich das Gerät in einem W-Lan-Netz befindet. Sie werden auf einem robusten Flash-Speicher abgelegt, der je nach Ausführung 16, 32 oder 64 Gigabyte umfasst. Modelle, die wie der Kindle auch den Download im Mobilfunknetz ermöglichen, sind in den USA für April angekündigt. Für Europa steht noch nicht fest, ob es dort ebenfalls die Mobilfunk-iPads geben wird.

Die IT-Branche vermisst einen superbrillanten Bildschirm mit OLED-Technologie, eine Videokamera auf Vorder- und Rückseite und die Unterstützung für die Flash-Technologie von Adobe. So werde Apple vor allem auf den Nutzwert und den Spaßfaktor seiner Apps setzen müssen, meinen Kritiker.

Dicke Minuspunkte bekommt Apple auch für die wenigen Anschlüsse des iPad. Daten können nur mit einem speziellen Kabel zwischen iPad und einem Computer synchronisiert werden, der Anschluss von externen Geräten, wie Digitalkamera oder Festplatte per USB oder etwa ein SD-Speicherkarten-Slot fehlen leider.

Auch Multitasking unterstützt das iPad nicht. Mehrere Anwendungen können nicht parallel laufen. Der Nutzer muss naturgemäß auf eine echte Tastatur verzichten, aber auch der interne Speicher ist mit maximal 64 Gigabyte deutlich geringer als bei herkömmlichen Laptops oder Netbooks. Gelöst wird das Problem der fehlenden Anschlüsse Presseberichten zufolge mit einer Reihe von Adaptern, die Apple mit dem Gerät mitliefern kann. Auch eine externe Tastatur soll sich anschließen lassen.

Das iPad ist kein Telefon. Wie auf einem normalen Computer kann man aber Internettelefonie nutzen, beispielsweise Skype. Ähnlichkeiten mit dem iPhone bestehen dennoch – vor allem beim Aussehen.

Wie Apples Handy kann das iPad außerdem mit Videos, Musik und kleinen Programmen („Apps“) bestückt werden. Für das iPhone sind nach den Worten von Jobs inzwischen mehr als 140.000 Anwendungen verfügbar, dazu zählen Spiele, Navigationshilfen, Stadtpläne aber auch digitale Ausgaben von Zeitschriften und Zeitungen.

Die iPhone-Apps sollen alle auch auf dem iPad laufen. „Das wird einen neuen Goldrausch für Entwickler auslösen“, sagte Jobs bei der Vorstellung des neuen Gerätes am Mittwoch.

Passend zum iPad wird Apple eine Variante des Office-Pakets „iWork“ auf den Markt bringen, das aus einer Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie einem Präsentationsprogramm besteht. Die drei iWorks-Anwendungen werden für jeweils 10 $ im iTunes-Store verkauft. Dieses Angebot wird als klare Attacke auf die Office-Programme von Microsoft gewertet.

Eine wichtige Premiere ist auch, dass das iPad mit einem eigenen Chip von Apple arbeitet, statt Prozessoren von Herstellern wie Intel oder ARM zu nutzen.

Apple hatte im Frühjahr 2008 den kleinen Chip-Hersteller PA Semiconductor gekauft, der leistungsstarke und sparsame Prozessoren unter anderem für das US-Militär entwickelte. Apple verspricht mit dem neuen Chip eine iPad-Laufzeit von bis zu zehn Stunden. „Ich kann von San Francisco nach Tokio fliegen und die ganze Nacht Videos schauen“, sagte Jobs bei der Präsentation am Mittwoch.

Quelle: Wissen.de

LovelyBooks Social Web-Event am 05.02. im Literaturhaus München #BuchSW

LovelyBooks organisiert das erste branchenübergreifende Treffen der Literaturszene im realen Leben. Unter dem Motto †Social Web: Der direkte Kontakt zum Leser†œ findet am 5. Februar 2010 die ganztägige Veranstaltung im Literaturhaus München statt.

Das Interesse an der Veranstaltung ist groß. Die ca. 120 kostenlos zur Verfügung stehenden Plätze waren sehr schnell reserviert. Es haben sich fast 50 (!) Verlage, 30 Websites und Blogs und ca. 20 Buchhandlungen und Autoren angemeldet. Weiterhin haben sich allein drei Mitarbeiter vom Börsenverein des Dt. Buchhandels sowie Lektoren, Literaturagenten, Redakteure und Journalisten in die Teilnehmerliste, die LovleyBooks permanent aktualisiert und online gestellt hat, aufnehmen lassen.

Die Zeit drängt. Gestern hat Apple seine neueste Entwicklung, das iPad, vorgestellt. Mit diesem Gerät kommt ein neuer Onlinebuchladen auf den Markt, der die Revolution in der Buchbranche beschleunigen wird. Diplom-Buchhandelswirt Leander Wattig, einer der Referenten der Social Web-Veranstaltung, hat in einem Interview mit BuchMarkt.de am 17.01. die Lage sehr anschaulich erklärt:

[…]“Gedruckte Bücher werden niemals verschwinden, allerdings an Bedeutung verlieren. Derartiges haben wir häufig in der Geschichte erlebt. Es kommt immer wieder vor, dass eine Technik von einer besseren abgelöst wird. Früher fuhren die Menschen beispielsweise mit Kutschen durch die Städte, bis diese durch Autos weitgehend verdrängt wurden. Doch deshalb sind Kutschen keineswegs komplett von unseren Straßen verschwunden. Sie werden heute aber hauptsächlich in Nischen eingesetzt, die Luxuscharakter haben. Zu besonderen Anlässen wie Hochzeiten sind Kutschen nämlich nach wie vor sehr gefragt.

Auf das Buch übertragen könnte das bedeuten, dass wir im Alltag vor allem elektronische Buchformen nutzen werden, sobald die Hardware ausgereift ist, die Software-Standards verlässlich sind und ein breites Inhalte-Angebot überall und zu jeder Zeit zur Verfügung steht. Die Technik Gutenbergs wäre dann überholt. […]

Weiterhin sagt Wattig in dem Interview, dass keine Werbung im Internet stärker wirkt als die Empfehlung von Freunden und bekannten Experten. Klassische Unternehmenswerbung hingegen wirkt immer weniger. Solche Empfehlungen werden heute immer häufiger über die Social-Networking-Plattformen wie Facebook, Twitter & Co. gegeben und verbreitet.

Bei der Veranstaltung am 05.02. im Literaturhaus München kommen nun einige Experten und Expertinnen aus der Buchbranche zu Wort, die die Möglichkeiten und Potenziale von Social Networks praktisch erklären. So wurden alle Teilnehmer gebeten eigene Laptops und mobile Internet-Sticks sowie die Zugangsdaten für ihre Twitter- und Facebook-Accounts mitzubringen. Während der Veranstaltung soll darüber „getwittert“ werden. Der Hashtag lautet #BuchSW. Abgesehen davon wird es einen Livestream zum Event geben. Dieser Livestream kann auf der Seite von Lovelybooks verfolgt werden.

Die Schwerpunkte des Events:

* Wir erarbeiten uns ganz konkret Social Web Tools, wie Facebook, Twitter und Blogs
* Wir probieren verschiedene Werkzeuge für die unterschiedlichen Kanäle aus
* Wir diskutieren über die Potenziale von Mundpropaganda für Bücher und Autoren im Social Web
* Wir reden über CRM und die Wirkung von Social Media Marketing

Das Programm

ab 09.00 Uhr – Registrierung

10.00 Uhr – Begrüßung durch Sandra Dittert von LovelyBooks. Sandra Dittert hatte zusammen mit einigen Kollegen die Idee, LovelyBooks zu gründen und ist die Geschäftsführerin der aboutbooks GmbH.

10.15 – 11.00 Uhr – Was ist das Social Web? Welche Tools sind wichtig und was hat das eigentlich mit Büchern zu tun? Leander Wattig schreibt als Blogger über Trends in neuen und alten Medien und ist Consultant für neue Medien bei contentpress

11.00 – 11.45 Uhr Social Networks am Beispiel Facebook. Was passiert da und wie kann ich das für meine Arbeit nutzen?
Nina Reddemann ist Netzfischerin und digitale Nomadin und Spezialistin für Web 2.0 und Social Media im Carl Hanser Verlag.

11.45 – 12.00 Uhr – kurze Pause

12.00 – 12.45 Uhr – Tipps und Tricks für Facebook. Jeden Tag nur 5 Minuten, mehr Zeit habe ich nicht dafür! Christian Horvath ist Spezialist für Community Management und in der Welt des Social Media Marketings zuhause.

12.45 – 13.30 Uhr – Mittagspause

13.30 – 14.30 Uhr – Twitter, viel mehr als nur unnötiges Gezwitscher. Gemeinsam probieren wir es aus. Nicole Simon ist Web 2.0-Spezialistin und Autorin des Buches „Twitter: Mit 140 Zeichen zum Erfolg“.

14.30 – 15.00 Uhr – Autoren im Social Web. Was bringt es und was erwarte ich von meinem Verlag? Marcus Rafelsberger ist ein webaktiver Autor, der seinen Krimi „Menschenteufel“ im Web 2.0 vermarktet.

15.00 – 15.30 Uhr – Kaffeepause

15.30 – 16.00 Uhr – Kundenbindung im Netz. Möglichkeiten für den stationären Buchhandel. Susanne Martin ist seit Oktober 1995 die Inhaberin der Schiller Buchhandlung, die sie zuvor fast 5 Jahre als Geschäftsführerin geleitet hat.

16.00 – 16.30 Uhr – Blogger Outreach. Was bewirken Multiplikatoren im Social Web und wie finde ich die Richtigen? Karla Paul ist freiberufliche Journalistin und betreibt den Buchblog „Buchkolumne“.

16.30 – 17.00 Uhr – Schöne Web Aussichten, Q&A

ab 17.00 Uhr – Get together

Die Teilnehmerliste:

Verlage

Argon Verlag – Kilian Kissling, Katja Wanoth
AudioMedia Verlag – Silvia Pfeiffer
Aufbau Verlag – Susanne Malling, Claudia Wiedelmann
avedition – Anja Schrade
BASTEI LÜBBE GmbH – Birte Haberscheidt
Verlag C.H.Beck – Andreas Kurzal
Verlagsgruppe Beltz – Cornelia Klehr
Berlin Verlage – Carsten Sommerfeld
DirectGroup Bertelsmann – Dr. Thomas P.J. Feinen
BLV Buchverlag – Nicola Meier
Books on Demand – Britta Heer
Callwey Verlag – Jens-Peter Arndt
Dorling Kindersley Verlag – Natalie Knauer, Petra Zanner
Diogenes Verlag AG – Susanne Bühler, Daniel Kampa
Droemer Knaur – Patricia Keßler, Ina Fuchshuber, Andreas Breitbart, Timothy Sonderhüsken
dtv – Petra Büscher, Thomas Zirnbauer, Jutta Leenen
EGMONT Verlagsgesellschaften – Christina Knorr
Eichborn – Dominik Pleimling
S. Fischer Verlage – Dr. Sigurd Martin
frechverlag – Johannes Quirin
Carl Hanser Verlag – Jürgen Harth, Kirsten Vogelsang, Christina Knecht
Der Hörverlag – Barbara Ostrup, Ines Hansla, Heike Völker-Sieber
Deutsche Verlags-Anstalt – Britta Claus, Claudia Feldtenzer
KEIN & ABER Verlag – Julia Strack
Kiepenheuer & Witsch – Marco Verhülsdonk, Tina Pfeifer, Laura Bastian
Klett-Cotta – Johann Meiner
Klöpfer & Meyer Verlag – Annette Maria Rieger
Verlag Antje Kunstmann – Jakob Meiner
Manesse Verlag – Tonia Kempe
Martin Meidenbauer Verlag – Natalie Kämmerer
Felix Meiner Verlag – Johannes Kambylis
Oldenbourg Wissenschaftsverlag – Ulrike Staudinger
Piper Verlag – Regina Hengge, Karin Heidegger
Verlagsgruppe Random House – Michael Haider, Maria Hinz
Rowohlt Verlag – Margareta Högemann
Edition Ruprecht – Reinhilde Ruprecht
Suhrkamp Verlag – Nicole Almeroth
TERZIO Verlag – Ralph Möllers
Konrad Theiss Verlag – Gesa Oldekamp
Verlagsgruppe Ueberreuter – Dorothea Montigel
Ullstein Buchverlage – Theresa Schenkel
Ulmer Verlag – Steffen Meier, Ulrike Strölin
Uschtrin Verlag – Sandra Uschtrin
Medienedition Welsch – Ursula Welsch
Wiley-VCH Verlag – Wolfgang Walz

Blogs und Websites

aufgelesen – Alexander Schau, Anna Gierden
BELLE – Sarah Schönfelder, Kathrin Nord
Blüten-Lese – Stefanie Proske
BuchMarkt – Carolina Lopez
Bücherplausch – Stefan Baumgartner
Claudio.de – Balázs Csonka
Der Club Bertelsmann – Laura Kohler
entity38 – Susanne Mayr
epubli GmbH – Barbara Thiele
Gefühlskonserve – Deef Pirmasens
Glanz und Elend – Herbert Debes
Griffiths-Consulting – Hanna Ruth
iRead Media – Dr. Dirk Moldenhauer
Kaschemme – Andreas Winterer
Klartextexperte – Thilo Baum
KultMünchen – Thomas Dreißig
Lesekreis – Heike Huslage-Koch That´s me 😉
lesen.net Digital Publishing – Johannes Haupt
libris-ex-libris – Bianca Raum
Literaturcafé – Wolfgang Tischer, Tobias Freudenreich
LovelyBooks – Mirjam Mieschendahl
netkubik – Alexandra Palme
Netzwertig – Florian Steglich, Blogwerk AG
Notizen aus dem Mittelmaß – Annette Wachowski
Rails Literaturcafé – Arnd Stroscher
Recht und Sprache – Claudia Wanzke
Textmacher – Teja Bernardy
Tivoli Blog – Dorin Popa, Redaktionsbüro Dolce Rita
Vanish The Borders – Dr. Dorothea Redeker
ZVAB / mediantis AG – Angelika Zippl, Dirk Rühaak

Buchhandlungen

Buchhandlung Reuffel – Rainer Marquardt
Bücherhof – Philipp Weinbrenner, Kerstin Weinbrenner
Lehmanns Fachbuchhandlung – Bernd Sommerfeld
Leseladen Pforzheim – Rainer Buschkiel
Buchhandlung Graff – Thomas Wrensch
Hugendubel – Melanie Rademacher
Osiander – Tobias Schmid
Verlagsbuchhandlung Liebeskind – Susanne Fink
Thalia Reutlingen – Friederike Saskia Heinen

Autoren

Rebecca Abe – Illustratorin und Schriftstellerin
Nessa Altura
Michael R. Baier – Autor
Petra A. Bauer – Autorin
Katrin Baumer – Autorin
Eva Hochrath – freie Autorin
Dr. Stephanie Kaufmann – Autorin / Redakteurin
Inge Löhnig- Autorin
Barbara Ludwig – Krimiautorin
Markus Michalek – Autor / Literaturblogger
Herbert Walker – Autor

Sonstige

Stephanie Ristig-Bresser – ars:scribendi, Agentur für attraktive Texte
Lydia Kalb, Andrea Wolf, Michael Schneider – Börsenverein des Dt. Buchhandels
Bernd Gillich – Berater für Social Media
Henrik Löhnig – CHIP Communications/ Burda
Silke Ohlenforst – Harbour Front e.V.
Andrea Fischer
Frauke Ehlers – BücherFrauen
Thomas Mrazek – Journalist
Simone Mellar – freie Redakteurin
Carsten Tergast – Redaktionsbüro Tergast
Hubert Georg Feil – Literaturhaus
Silke Weniger und Gerlinde Moorkamp – Literarische Agentur Weniger
Oliver Brauer – Agentur Brauer
Christian Heise – ZEIT ONLINE
Dieter Rauschmayer – Arbeitskreis Buch & Technik
Sabrina Tomasi – freie Lektorin
Cornelia Rüping – freie Lektorin

Quelle: LovelyBooks

Martin Suter und Ijoma Mangold am 10.02. im Literaturhaus München

Am 01. Februar erscheint im Diogenes Verlag der neue 227 Seiten umfassende Roman „Der Koch“ von Martin Suter. „Martin Suters neuer Roman bietet Liebesrezepte, witzige Küchenbeschreibungen, leichten Molekularspott und eine neue Ernsthaftigkeit“, sagt Die Presse.

Der KochDer Schweizer Schriftsteller und Kolumnist Martin Suter geht auf Lesereise. Am Mittwoch, den 10.02.2010, macht er Station in München und stellt in einer Lesung, um 20 Uhr, im Literaturhaus München seinen neuen Roman vor.

Die Moderation übernimmt Ijoma Mangold (DIE ZEIT, Die Vorleser im ZDF).

Der Held der so sinnlichen wie spannenden Geschichte ist Maravan, ein 33jähriger tamilischer Asylbewerber, der als Hilfskraft in einem Zürcher Sternelokal arbeitet. In Zeiten der Wirtschaftskrise ist seine Position die erste, auf die verzichtet werden kann: Maravan wird gefeuert. Doch er lässt sich nicht entmutigen und gründet mit seiner Kollegin Andrea „Love Food“, ein Cateringunternehmen, das sich auf Liebesmenüs für Paare spezialisiert hat. Der Erfolg lässt nicht lang auf sich warten und bald beginnt eine zahlungskräftige Klientel, Interesse zu bekunden: Männer aus Politik und Wirtschaft.
Martin Suter erzählt in seinem neuen Roman von den Verführungen der Kochkunst †“ und führt tief hinein in die politischen Grauzonen der Gegenwart.

Veranstalter: Diogenes Verlag, Stiftung Literaturhaus
Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro, telefonische Kartenreservierung unter 089 / 29 19 34-27

Martin Suter auf Lesereise:

Buchpremiere und Lesung von Martin Suter in Zürich am 03. Februar 2010, 20.00 Uhr
Telfs am 09. Februar 2010, 20.00 Uhr
Berlin am 08. März 2010, 20.00 Uhr
Hamburg9. März 2010, 20.00 Uhr
Oldenburg 15. März 2010, 20.00 Uhr
Bitburg 11. Mai 2010, 20.00 Uhr
Marburg 17. März 2010, 20.00 Uhr
Leverkusen 16. März 2010, 19.30 Uhr
Nidda 18. März 2010, 20.00 Uhr
Leipzig 19. März 2010, 20.15 Uhr
Basel 04. Februar 2010, 19.00 Uhr
Bern 05. Februar 2010, 20.00 Uhr
Lüneburg 10. März 2010, 20.00 Uhr
Köln 11. März 2010, 19.30 Uhr
Tübingen 12. Februar 2010, 20.00 Uhr
Koblenz 12. März 2010, 20.00 Uhr
Stuttgart 12. Mai 2010, 20.00 Uhr
Erlangen 11. Februar 2010, 20.00 Uhr
Wien 08. Februar 2010, 20.00 Uhr

Quelle: Diogenes