Fortsetzung der Twilight Saga durch Midnight Sun weiterhin ungewiss

Im Moment kursieren viele Gerüchte um die Fortsetzung der Twilgiht Saga.

Leider gibt es wirklich keine konkreten Hinweise darauf, dass Stephenie Meyer, die Autorin der Bis(s)-Reihe,  bald den begonnen 5. Teil (Midnight Sun) zu Ende schreiben wird.

Im August 2008 hat sie auf ihrer Website darauf hingewiesen vorläufig nicht weiterschreiben zu wollen. Im Vorfeld waren Teile des noch unvollendeten Romans Midnight Sun, in dem sie die Geschichte von Band 1 (Bis(s) zum Morgengrauen) aus Sicht ihres Protagonisten Edward Cullen erzählt, im Internet aufgetaucht. Ein Vertrauter, dem die Autorin das unfertige Manuskript zum Lesen gegeben hatte, hat sie durch die Veröffentlichung so enttäuscht, dass sie nicht weiter an der Fortsetzung schreiben kann.

†œMit dem Schreiben ist es nicht wie in der Mathematik, wo zwei plus zwei immer vier ergeben, egal in welcher Stimmung man ist. Beim Schreiben fließt jede Veränderung ein, und wenn ich in meiner gegenwärtigen seelischen Verfassung an der Fortsetzung von †œMidnigt Sun† arbeiten würde, würden die Cullens wahrscheinlich sterben und James gewinnen,† erklärt Stephenie Meyer am 28. August 2008 auf ihrer Website.

Stephenie Meyer hat die bisher fertiggestellten 12 Kapitel von Midnight Sun ihren Fans zum Lesen auf ihrer Website zur Verfügung gestellt. Der komplette Text von insgesamt 264 Seiten kann hier im Original gelesen werden!

Skurriles von Google

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Es ist wirklich erstaunlich, wonach die Menschen im Internet suchen. Manchmal versuche ich mir vorzustellen, wer die Suchanfragen abgesetzt haben könnte und was tatsächlich dahinter steckt. Wer ist auf der Suche nach „kräftigen Frauen“ oder sucht einen „Nachruf auf Martin Walser“? Was ist gemeint, wenn jemand die „Schlafposition Wikipedia“ oder die „dumme Thea“ googlet?  Fest steht, dass die Personen in den meisten dieser Fälle hier nicht das gefunden haben, was sie suchten. Sowohl die Hure in Frankfurt, als auch die Antwort auf die Frage was die „materialschlacht für die frontsoldaten bedeutet“, sucht man hier vergeblich. Das gilt leider auch für „Sir Edwards Whisky Preis“. 😉

In Klammern steht jeweils der Beitrag, bei dem der Suchende gelandet ist.

Google: kräftige frauen – (Nicole Kidman als Hanna Schmitz in Berlin)

Google: rezension werther selbstmord martin walser -  (Mafia – Petra Reskis Widerspruch gegen geschwärzte Stellen scheitert beim Landgericht München)

Google: Kasperle und die Polizei -  (Neues ARG – Gebildet ist der, der weiß, wo er findet, was er nicht weiß)

Google: \“Das Leben eines unnützen Menschen\“ (Der schönste erste Satz von Maxim Gorki)

Google: nachruf von martin walser – (Tod eines Kritikers von Martin Walser)

Google: zdf \“ohne fernseher\“ 14 tage -  (Trennung von Elke Heidenreich ist irreversibel – ZDF lehnt Bitte der Verleger ab)

Google: gedichtezum ersten mal sex – (Peter Rühmkorf – Gedichte zum Abschied)

Google: thea dorn analsex – (Feuchtgebiete erobern die Bühne – Bestseller-Theater in Halle)

Google: Sir Edwards Whisky Preis ? – (Der schönste erste Satz von Sir Edward Montague Compton Mackenzie)

Google: die grünen meiner flüsse – (0)

Google: astrid hure frankfurt -  (Ganz Frankfurt ist Feuer und Flamme – Krimi – „Feuertod“ von Astrid
Paprotta)

Google: schlafposition wikipedia -  (0)

Google: dumme thea – (und noch ein Stöckchen….)

Google: Was bedeutet materialschlacht für die frontsoldaten ?? -  (Im Westen nichts Neues von Erich Maria Remarque)

150 000 Euro Preisgeld für Computerspiel Das schwarze Auge: Drakensang

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Am Dienstag wurde erstmals in München der deutsche Computerspielpreis verliehen.

Als „Bestes Deutsches Spiel“ und „Bestes Jugendspiel“ wurde Das schwarze Auge: Drakensang (empfohlen ab 12 Jahre) ausgezeichnet. Den mit 150 000 Euro dotierten Hauptpreis überreichte Kulturstaatsminister Bernd Neumann.

„Bestes Serious Game“ wurde das Spiel „Tech Force“. In der Kategorie „Bestes Kinderspiel“ wurde das Schach-Lernprogramm Fritz & Fertig (ohne Altersbeschränkung) ausgezeichnet. Als „Bestes Browsergame“ setzte sich „Ikariam“ durch.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Cher ami… Marcel Proust im Literaturhaus München

proust1„Madame, es stürzt mich in einige Verwirrung, dass Sie sich der Mühe unterzogen haben, mir zu schreiben. Und ich versichere Ihnen, dass mir Ihre Zeilen nur noch kostbarer sind, wenn ich daran denke, dass sie von Ihrer schönen Hand geschrieben sind und dass Ihre unbeschreiblichen Blicke auf ihnen gelegen haben…“

Am 25.3. eröffneten die Kuratoren Reiner Speck und Jürgen Ritte zusammen mit dem Münchner Schauspieler René Dumont und 300 Besuchern die große Ausstellung im Literaturhaus München:  „Cher ami…« – Marcel Proust im Spiegel seiner Korrespondenz“.

Marcel Proust ist eine der größten literarischen Persönlichkeiten des 20ten Jahrhunderts, seine „Suche nach der verlorenen Zeit“ ist ein Romanmonument. Darüber hinaus war Proust ein manischer Briefeschreiber. Seine umfangreiche Korrespondenz lässt das vielfarbige Bild eines Schriftstellers entstehen, der sich Zeit seines Lebens mit Vorurteilen und schweren Krankheiten herumplagte und erst spät zu literarischen Ehren gelangte. Immer wieder ist die Arbeit an der „Recherche“ Gegenstand seiner Briefe. Doch es sind insbesondere die persönlichen Beziehungen und feingesponnenen Freundschaftsbekundungen, die den Charme von Prousts Korrespondenz ausmachen.

Zum ersten Mal werden nun über 80 dieser Briefe in einer großen Ausstellung gezeigt. Daneben sind zahlreiche weitere Autographen, Fotografien, Zeichnungen, Manuskripte und Bücher, sowie Dokumente der Briefadressaten darin vereint. Fast alle diese Exponate sind im Original zu sehen, ein Großteil der Briefe ist zusätzlich in deutscher Übersetzung über einen Audioguide zu hören. Die Ausstellung zeigt den großen Romancier Marcel Proust in einer Weise, die in ihrer Unmittelbarkeit, Authentizität und Vielfalt bestechend ist und sein ganzes Leben und Wirken umspannt.

Die Ausstellung ist bis zum 7. Juni dienstags bis freitags von 11 bis 19 Uhr, am Wochenende und feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Eine Ausstellung des Literaturhauses München, der Bibliotheca Proustiana und der Marcel Proust Gesellschaft e.V., mit freundlicher Unterstützung durch das Institut français de Munich. Kuratoren: Jürgen Ritte, Reiner Speck. Ausstellungskonzeption: unodue{.

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – Kurzbeschreibung

proustEs ist das monumentalste Romanwerk des 20. Jahrhunderts und längst ein Mythos der Moderne: Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Ein literarisches Universum, Spiegel der Welt und der Literatur. Luzius Kellers Revision der Übersetzung von Eva Rechel-Mertens und sein Kommentar öffnen zum ersten Mal den Weg zu Proust so, wie sein Rang es verlangt.

Die einmalige Sonderausgabe der Recherche in der Textfassung der Frankfurter Ausgabe umfasst sieben Bände und über 5000 Seiten und bietet erneut „eine kostbare Möglichkeit: die des unschätzbaren Glücks, Marcel Proust zu lesen. Wer sie nicht ergreift, dem ist nicht zu helfen.“ Jochen Schimmang

Band 1: Unterwegs zu Swann
Band 2: Im Schatten junger Mädchenblüte
Band 3: Guermantes
Band 4: Sodom und Gomorrha
Band 5: Die Gefangene
Band 6: Die Flüchtige
Band 7: Die wiedergefundene Zeit

Gebundene Ausgabe: 5280 Seiten, erschienen am 04. März im Suhrkamp Verlag.

Über den Autor
Marcel Proust, am 10. Juli 1871 in Paris geboren, war schon als Kind Asthmatiker. Durch das reiche Elternhaus finanziell unabhängig, führte er etwa bis zu seinem 35. Lebensjahr ein Leben als Dandy in den höchsten Pariser Kreisen. Der Tod der Eltern und die Verschlimmerung seines Leidens bewogen ihn zum völligen Rückzug. Proust lebte von da an in einer korkisolierten Wohnung und verschrieb sich ganz dem Verfassen seines Hauptwerks „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Ab 1913 erschien das siebenbändige Monumentalepos, dessen letzer Teil erst 1927, fünf Jahre nach seinem Tod am 18. November 1922, veröffentlicht werden konnte.

Barack Obama – der Märchenprinz

Der US-Markt wird derzeit von Kinderbüchern überschwemmt, in denen der erste schwarze Präsident Barack Obama zum Märchenprinzen stilisiert wird.

Mindestens 30 an Kinder gerichtete Titel finden sich derzeit auf dem Buchmarkt – für das erste Jahr eines neuen US-Präsidenten ein Rekord. Gibt es in Deutschland eigentlich Titel, die da lauten: „Mama wählt Merkel“ oder „Angela Merkel, der Wechsel ist da“? Kaum vorstellbar…

Quelle: Süddeutsche Zeitung