Briten wählen Oscar Wilde zum witzigsten Mann!

Es kam wohl noch nie vor, dass Liam Gallagher und Jeremy Clarkson in einer Liste mit Noël Coward und Shakespeare auftauchten. Nichts desto Trotz sind sie jetzt auf so einer Liste vereint, da sie zu den witzigsten Personen Großbritanniens gewählt wurden. Die ersten zehn Plätze in der Wahl gingen alle an Männer, die meisten der gewählten „Witzbolde“ sind längst tot und begraben. Margaret Thatcher landete auf Platz 12.

Oscar WildeDer erste Platz ging an Oskar Wilde, der einmal behauptete, „das erste Erfordernis der Vernunft ist es, mit dreiviertel des britischen Publikums nicht übereinzustimmen“. Berühmt für seine Unbescheidenheit wäre er wahrscheinlich diesmal glücklich mit dem Ergebnis der Abstimmung im digitalen Fernsehsender Dave, erhielt er doch 20 Prozent der Stimmen. Viele würden behaupten, dass der in Dublin geborene Dramatiker, der die meiste Zeit seines Lebens in England verbrachte, ein Meister der klugen Seitenhiebe war. Sogar auf seinem Sterbebett im Jahr 1900 soll er gesagt haben: „Meine Tapete und ich kämpfen ein Duell auf Leben und Tod. Entweder sie muss gehen oder ich.“

1. Oscar Wilde †œOnly dull people are brilliant at breakfast†

2. Spike Milligan †œAll I ask is the chance to prove that money can†™t make me happy†

3. Stephen Fry †œAn original idea. That can†™t be too hard. The library must be full of them†

4. Jeremy Clarkson †œSpeed has never killed anyone, suddenly becoming stationary . . . that†™s what gets you†

5. Sir Winston Churchill †œA politician needs the ability to foretell what is going to happen tomorrow, next week, next month, and next year. And to have the ability afterwards to explain why it didn†™t happen†

6. Paul Merton †œI†™m always amazed to hear of air crash victims so badly mutilated that they have to be identified by their dental records. If they don†™t know who you are, how do they know who your dentist is?†

7. Noel Coward †œPeople are wrong when they say opera is not what it used to be. It is what it used to be. That is what†™s wrong with it.†

8. Shakespeare †œMaids want nothing but husbands, and when they have them, they want everything†

9. Brian Clough †œThe River Trent is lovely, I know because I have walked on it for 18 years†

10. Liam Gallagher †œShe [Victoria Beckham] cannot even chew gum and walk in a straight line at the same time, let alone write a book.†

Quelle: Times

BLOG ACTION DAY – Wenn die Biene von der Erde verschwindet…..

Honigbiene…..hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.†œ – Albert Einstein

Heute werden sich über 11.000 Blogger überall im Internet zusammentun, um die Öffentlichkeit auf ein ausgewähltes Thema aufmerksam zu machen. Das Thema für den Blog Action Day 2007 ist die Umwelt. Jeder teilnehmende Blogger wird sich auf seine ganz persönliche Weise eines von ihm selbst ausgewählten Umweltthemas annehmen. Hier geht es um:

Bienen-Patenschaften

Die Friedel-Eder-Schule, eine Schule für Seelenpflege-bedürftige Kinder in München, sammelt ausrangierte Handys um Bienen-Patenschaften zu übernehmen. Dank der bis jetzt gesammelten Handys konnte bereits eine Bienen-Patenschaft übernommen werden. Es ist ein Projekt der Deutschen Umwelthilfe in Zusammenarbeit mit T-Mobile, wo ausrangierte Handys recycelt werden. Die Schule bekommt für jedes Handy 2,50 Euro. Also, wer ein altes oder defektes Handy, möglichst mit Akku und Ladekabel sinnvoll entsorgen möchte, sollte es an die Schule schicken oder dort abgeben. Die Kontaktdaten stehen auf der Internetseite, weitere Informationen zu diesem Projekt sind nachzulesen unter www.beegood.de , hier werden auch weitere Projekte aufgezeigt.
Dank der bis jetzt gesammelten Handys konnte bereits eine Bienen-Patenschaft übernommen werden. Damit wird die Ausbildungs- und Forschungsarbeit für wesengemäße Bienenhaltung unterstützt. Die Bienen sind durch die Industrialisierung der Landwirtschaft mit vielen Belastungen konfrontiert. Die traditionelle Bienenhaltung wird immer mehr verdrängt. Man gab sich der Illusion hin, die ständige Rationalisierung der imkerlichen Betriebsweise habe keine Nebenwirkungen und führe nur zu mehr Honigertrag. Darüber hinaus werden durch die Globalisierung auch neue Krankheiten nach Europa eingeschleppt.
Nur noch wenige Handys fehlen, dann kann die Schule eine zweite Patenschaft übernehmen.

Wir können zwar Honig importieren, nicht aber die Bestäubung unserer Blüten. Weiterlesen

Thomas von Steinaecker erhält aspekte-Literaturpreis 2007 für „Wallner beginnt zu fliegen“

Der aspekte-Literaturpreis wird in diesem Jahr zum 29. Mal vergeben. Er ist mit 7500 Euro dotiert und die bedeutendste Auszeichnung für deutschsprachige Erstlingswerke. Der Jury gehören prominente Literaturkritiker aus Österreich, der Schweiz und Deutschland an: Pia Reinacher, freie Kritikerin aus der Schweiz, Anton Thuswaldner von den Salzburger Nachrichten, Hubert Spiegel von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Hajo Steinert vom Deutschlandfunk Köln und Wolfgang Herles, Leiter der ZDF-Redaktion aspekte.

Gestern Abend stellte Wolfgang Herles Thomas von Steinaecker und sein preisgekröntes Buch „Wallner beginnt zu fliegen“ von der Frankfurter Verlagsanstalt in der „aspekte-extra“-Sendung von der Frankfurter Buchmesse vor und überreichte ihm die Urkunde.
Thomas Steinaecker Von Steinaecker ist ein Shootingstar des Literaturbetriebs. „Wallner beginnt zu fliegen“ war auch auf der Short List des Deutschen Buchpreises zu finden. Das komplexe Werk ist eine Art Familienroman, angereichert mit Science-Fiction-artigen und ironischen Zügen. Die Geschichte beginnt heute und reicht bis ins Jahr 2070. Die Vertreter der verschiedenen Generationen haben sich kaum mehr was zu sagen, das Buch umkreist ein Vakuum des Unausgesprochenen. Texte ohne Punkt und Komma, ohne Sinn und Verstand verbreiten in diesem Buch die Medien, für die der Autor reichlich Spott und Hohn übrig hat.

Thomas von Steinaecker wurde 1977 geboren und lebt in München. Er promovierte mit der Arbeit „Foto-Texte. Zur Funktion der Fotografien in den Texten Rolf Dieter Brinkmanns, Alexander Kluges und W.G. Sebalds“.1996 erhielt er den Hattinger Förderpreis, 2003/04 das Autorenwerkstatt-Stipendium des Literarischen Colloquium Berlin. Er nahm am 11. „Open Mike“ in Berlin und am „textwerk“-Seminar des Literaturhauses München teil. 2006 wurde er zum 10. Klagenfurter Literaturkurs eingeladen.

Besucher der Buchmesse zu intellektuell fürs Bordell?

EroscenterZumindest vermutet dies der Chef des Amor Eroscenters Frankfurt, ist heute unter der Rubrik „Die Frage“ im Panorama der Süddeutschen zu lesen. Die meisten Hotels der Mainmetropole sind ausgebucht, 290.000 Besucher werden über das Wochenende auf der Buchmesse erwartet. Da kann man sich natürlich die Frage stellen: „Wie läuft´s im Bordell während der Buchmesse?“

„Die Buchmesse war noch nie das Wahre, die haben wir nie groß gemerkt. Die Leute, die da hingehen, sind zu intellektuell, die gehen nicht in den Puff. Die trinken ein Glas Rotwein und dann geht´s um zehn Uhr allein ins Hotelbett. Aber natürlich gibt es auch Ausnahmen. Wenn die bei uns landen, erkennt man sie sofort. Die Büchermenschen sind ruhiger als etwa die Besucher der IAA. Am besten war bislang immer die Sanitärmesse. Keine Ahnung, warum. Die ist aber nur alle zwei Jahre, und so richtig gut läuft es da auch nicht mehr. Die Leute haben kein Geld mehr für Bordellbesuche, die guten Zeiten sind vorbei,“ so der Chef vom Amor.
Schubladen

Schwupps, Schublade auf, Büchermensch rein, Schublade zu. 😉 Vielleicht sollte die Messe Frankfurt die Sanitärmesse jährlich veranstalten.

Quelle: Süddeutsche.de

Literaturnobelpreis geht an Doris Lessing

Doris LessingHerzlichen Glückwunsch, Doris Lessing!

Doris Lessing, geboren am 22. Oktober 1919 in Kermanschah, Persien, wurde bekannt durch „Das goldene Notizbuch“ aus dem Jahr 1961. Es gilt als ihr Hauptwerk. Zwei politisch engagierte, intellektuelle und emanzipierte „ungebundene Frauen†œ stehen im Mittelpunkt dieses Buches. Form und Inhalt des Romans können auch heute noch überzeugen, das Werk wurde häufig als Klassiker des Feminismus bezeichnet.
1982 distanzierte sich Doris Lessing von dieser Sichtweise in einem Interview mit der New-York-Times: „Die Feministinnen verlangen von mir einen religiösenn Akt, den sie nicht genauer untersucht haben. Sie wollen, dass ich Zeugnis ablege. Am liebsten möchten sie, dass ich sage: „Ich stehe auf eurer Seite, Schwestern, in eurem Kampf für den goldenen Tag, an dem all die brutalen Männer verschwunden sind. Wollen sie wirklich, dass man allzu vereinfachende Aussagen über das Verhältnis zwischen Männern und Frauen macht? Genau das wollen sie. Mit großem Bedauern bin ich zu diesem Schluss gelangt.†œ
Erst kürzlich ist ihr neues Buch „Die Kluft“ erschienen. Doris Lessing kehrt in diesem Roman zu den Ursprüngen der Menschheit zurück und beschreibt eine mythische Gesellschaft, die tatsächlich frei von all diesen Dingen ist: eine Gesellschaft ohne Männer.
Die heute 87-jährige Schriftstellerin lebt in England und arbeitet bereits wieder an einem neuen Roman, wie sie kürzlich in einem ihrer seltenen Interviews berichtete.