New York Times stellt ihre Ausgaben von 1851 bis 1922 online

New York Times LogoSeit September 2007 stellt die New York Times alle ihre Online-Inhalte kostenlos zur Verfügung. Auch Teile des Archivs der drittgrößten amerikanischen Tageszeitung stehen seitdem gratis im Netz.

Jetzt erweitert die New York Times ihr Archivangebot und macht über die Website Times Machine alle Zeitungsseiten der Ausgaben vom Gründungsjahr 1851 bis 1922 online verfügbar.

Zugänglich ist dieser Service vorerst nur für Times-Abonnenten, alle anderen können sich den kostenlosen Zugang über die elektronische Datenbank Proquest verschaffen.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

2008 Eurovision Song Contest – Quote für No Angles 100:1

Auf der Webseite des Online-Wettbüros Ladbrokes.com werden Wetten aller Art abgeschlossen. Unter der Rubrik †œSpecials† wird derzeit der Eurovison Song Contest 2008 gehandelt und die No Angels liegen auf dem letzten Platz.

The countdown to the 2008 Eurovision song contest is in full swing with Russia†™s Dima Bilan the 4/1 favourite to triumph. Ireland†™s Dustin the Turkey is 5/1, while X-Factor reject Andy Abraham is a 40/1 outsider.

Russia – Dima Bilan – 11/4
Ukraine – Ani Lorak – 3/1
Serbia – Jelena Tomasevic feat. Bora Dugic – 6/1
Sweden – Charlotte Perrelli – 6/1
Armenia – Sirusho – 8/1
Greece – Kalomira – 9/1
Bosnia * Herzegovina – Laka – 14/1
Norway – Maria – 16/1
Finland – Terasbetoni – 25/1
Portugal – Vania Fernandes – 25/1
Spain – Rodolfo Chikilicuatre – 25/1
Georgia – Diana Ghurstkaia – 33/1
Turkey – Mor ve Otesi – 33/1
Azerbaijan – Elnur * Samir – 40/1
Croatia – Kraljevi ulice * 75 Cents – 40/1
Denmark – Simon Mathew – 40/1
Latvia – Pirates of the sea – 40/1
Romania – Nico * Vlad – 40/1
Poland – Isis Gee – 50/1
France – Sebastian Tellier – 66/1
Iceland – Euroband – 66/1
Israel – Boaz Mauda – 66/1
United Kingdom – Andy Abraham – 66/1
Albania – Olta Boka – 100/1
Germany – No Angels – 100/1

Lesung mit Martin Walser am 28.05. wird in die LMU verlegt

Post aus dem Münchner Literaturhaus:

Martin Walser am 28.5.: Es gibt wieder Karten / Raumänderung

Da die Lesung mit Martin Walser am Mittwoch, den 28. Mai, bereits ausverkauft ist, haben wir uns entschlossen, umzuziehen: Wir verlegen die Lesung in die große Aula der LMU und haben so noch reichlich Platz.

Karten reservieren Sie bitte weiterhin unter der Rufnummer 089-29 19 34-27. Die Abendkasse in der LMU ist ab 19 Uhr geöffnet. Die bisher reservierten Karten behalten ihre Gültigkeit.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr
Literaturhaus München Team

Ein liebender Mann

Mittwoch, 28.5., 20.15 Uhr
LMU, große Aula, Geschwister-Scholl-Platz
U-Bahn U 3/6 Universität
Lesung mit Martin Walser
Moderation: Dieter Borchmeyer

Ein liebender Mann Marienbad 1823. Der 73jährige Goethe – Witwer und so berühmt, dass sein Diener Stadelmann heimlich Haare von ihm verkauft – liebt die 19jährige Ulrike von Levetzow. Blicke werden getauscht, Worte gewechselt, die beiden küssen einander auf die Goethe†™sche Art. Er sagt: Beim Küssen kommt es nicht auf die Münder, die Lippen an, sondern auf die Seelen. »Das war sein Zustand: Ulrike oder nichts.« Diese späte Passion ist verknüpft mit dem Bemühen, das eigene Alter zu kaschieren und auch mit dem unausweichlichen Scheitern einer solchen Liebe. Goethe hat seine späte Leidenschaft in seinen »Marienbader Elegien« verarbeitet.
Martin Walser fasst diese bisweilen schmerzhafte historische Liebesgeschichte in einen so empfindsamen wie schonungslosen Roman. Er liest Passagen daraus vor und spricht mit dem Literaturprofessor Dieter Borchmeyer über seine Umsetzung eines pikanten historischen Themas.
Veranstalter: Rowohlt Verlag, Ludwig-Maximilians-Univeristät München, Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 12.- / 10.-

Lesungen und Führungen zum 75. Jahrestag der Bücherverbrennung in München

Von 11 Uhr an werden auf dem Odeonsplatz (bis 13 Uhr) und dem Königsplatz (bis 22 Uhr) prominente Persönlichkeiten, darunter Dieter Hildebrandt und Bruno Jonas, aus verbrannten Büchern lesen. Zuvor wird um 10 Uhr der Künstler Wolfram P. Kastner auf dem Königsplatz einen Brandfleck herstellen, „damit kein Gras über die Sache“ wächst. Die Führung „Der Nationalsozialismus in München“ verbindet die beiden Lesungsorte (Treffpunkt: Odeonsplatz, Arkaden im Hofgarten).

BücherverbrennungAm 10. Mai 1933 loderten in vielen deutschen Städten die Scheiterhaufen. Zehntausende versammelten sich allein in München, um zuzusehen, wie die Werke von mehr als hundert jüdischen, marxistischen und pazifistischen Autoren in Flammen aufgingen.

Damit dieses Ereignis und die Bücher nicht in Vergessenheit geraten, wird das Münchner Kulturreferat am Pfingstsamstag, den 10. Mai, mit der „Aktion wider den undeutschen Geist“ mit Lesungen und Führungen an den 75. Jahrestag der Bücherverbrennung erinnern.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Hat Deutsch eine Zukunft? von Jutta Limbach im Lesesaal der FAZ

Hat Deutsch eine Zukunft?: Unsere Sprache in der globalisierten Welt von Jutta Limbach ist das dritte Buch, das im neuen Lesesaal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung besprochen wird.

Hat Deutsch eine ZukunftKurzbeschreibung
Ist die deutsche Sprache in Gefahr?

Darf man anordnen, daß auf unseren Schulhöfen deutsch gesprochen wird? Kann der Staat Fremdwörter und Anglizismen verbannen? Wie können wir Deutsch wieder als Wissenschaftssprache beleben? Und wie erreichen wir, daß sich das Deutsche als Europasprache behauptet? Jutta Limbachs Buch ist ein Plädoyer für, und eine Liebeserklärung an die deutsche Sprache. Deutsch spielt keine Hauptrolle im weltweiten Sprachenkonzert; an der Stellung der globalen lingua franca Englisch kann und will niemand mehr rütteln. Trotzdem, Deutsch ist eine beachtliche „Regionalsprache“ in der Europäischen Union. 32% aller EU-Bürger sprechen deutsch (51% englisch, 26% französisch und 15% spanisch). Wie wird sich das Deutsche in einer erweiterten Union behaupten, in der offiziell 20 Sprachen gesprochen werden? Und innenpolitisch ist die Frage, welche Integrationskraft das Deutsche entwickeln wird und welche Perspektiven ein Konzept von Mehrsprachigkeit eröffnet. Taugt die Sprache als Instrument der Integration und in welcher Weise können Rechtsnormen den Sprachgebrauch beeinflussen? Jutta Limbach, die als Präsidentin des Goethe-Instituts in besonderer Weise mit den Themen „Spracherwerb“ und „Sprachkultur“ befasst ist, geht in diesem Buch der Frage nach, welche Rolle wir selbst dem Deutschen zubilligen, was uns zu recht daran hindert, sprachlich aufzutrumpfen und weshalb es dennoch sinnvoll ist, uns mit Nachdruck für eine konsequente Sprachpraxis einzusetzen. Um weltgewandt zu erscheinen, spricht mancher Deutsche im Ausland selbst mit Deutschen lieber englisch oder französisch. Welcher Italiener, Spanier oder Grieche käme je auf eine solche Idee? Jutta Limbach nimmt einige unserer Sprachgewohnheiten unter die Lupe und plädiert dann sehr überzeugend zu Gunsten des Deutschen.

Über die Autorin
Jutta Limbach, Prof. Dr. Dr.h.c. mult., geb. 1934, ist heute Präsidentin des Goethe-Instituts Inter Nationes. Von 1994 bis 2002 war sie Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. Bei C.H.Beck liegen von ihr vor: „Das Bundesverfassungsgericht“ (bsr 2161); „Die Demokratie und ihre Bürger“ (2003) und „Die deutschen Verfassungen“ (1999, hrsg. zus. m. Roman Herzog und Dieter Grimm).