Genau 156 Bücher oder Hörbücher passen in das Lesetagebuch „Ex Libris„. Ex Libris kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt etwa „aus den Büchern„.

Wie ein Moleskine-Notizbuch ist das Lesetagebuch in beschichteten, schwarzen Karton gebunden und mit einem elastischen Gummiband versehen. Der genähte Buchrücken ermöglicht das flache Aufschlagen des Journals, das cremefarbene Papier, die abgerundeten Ecken, ein Leseband und eine Falttasche am Buchende erinnern weiterhin an das berühmte Notizbuch, das kleine, französische Buchbindereien Ende des 19. Jahrhunderts noch in Handarbeit herstellten.

Auf jeder der 156 „Buchseiten“ ist im oberen Drittel Platz für Eintragungen zu Titel, Autor, Erscheinungsdatum, Genre und wann und wo man das jeweilige Buch gelesen hat. Es folgt das Feld Bemerkungen/Zitate mit genügend Leerzeilen für besondere Textpassagen, Inhaltsangaben oder Kurzanalysen zum Gelesenen. Am Ende jeder einzelnen Seite ist eine Bewertung möglich und ein Eintrag darüber, ob man das Buch geschenkt bekommen oder wie man es entdeckt hat.

In einem Notizteil im Anhang gibt es getrennte Bereiche für noch zu lesende Bücher, für Geschenkideen sowie geliehene oder verliehene Bücher und eine frei zu verwendende Kategorie. Am Ende befindet sich ein alphabetisches Register zum schnellen Wiederfinden der gelesenen Bücher.

Ex Libris ist ein sehr stilvoller und praktischer Begleiter für alle Vielleser. Ich freue mich sehr darauf, das Lesetagebuch zu füllen und möchte mich bei Torquato für die freundliche Überlassung eines Freiexemplares bedanken. Ex Libris ist übrigens auch eine wunderbare Geschenkidee für alle Buchtrinker und Seitenfresser! 😉

 

Einen Höhepunkt im 125-jährigen Jubiläumsjahr des S. Fischer Verlags bildet die Neuübersetzung der mittelalterlichen Isländersagas.

In der europäischen Literatur sind die Sagas einzig: nirgendwo als auf Island entstand eine solche spannende, in der Volkssprache abgefasste Prosaliteratur als auf Island. Dashiel Hammet hat auf ihre Dialoge gelauscht, Borges bewunderte ihren zynischen Realismus, und ihre Gegenwärtigkeit verblüfft: betritt man heute die Landschaft ihrer Schauplätze, scheinen nur die alten Helden zu fehlen.

Die 64 Sagas der neuen S. Fischer Edition erzählen vom Leben der ersten Siedler auf Island, von der Landnahme, ihren Hofgründungen, Familienfehden und Rechtsstreitigkeiten – und natürlich von ihren Fahrten, die nach Schottland, England und bis nach Rom führten, und nicht zuletzt zu dem legendär rauen Ruf der Isländer beitrugen, denn es ging dabei nicht immer friedlich zu.

Eine Neuübersetzung wie diese – vorlegt von den besten literarischen Übersetzern, über die wir im Moment in Deutschland verfügen – und wissenschaftlich ediert von führenden Skandinavisten schließt eine lange als schmerzlich empfundene Lücke. Islands wichtigster Beitrag zur Weltliteratur wird damit dem deutschen Lesepublikum wieder neu zugänglich gemacht.

Die bekannten Sagas wie die von den Menschen im Laxárdal oder von dem großen Helden Grettir fehlen ebenso wenig wie die bekannten Sagas z. B. „Die Saga von Brennu-Njáll“ sowie die Sagas von Vinland und Grönland, die von der ersten europäischen Entdeckung Amerikas berichten. Die literarisch akzentuierten Neuübersetzungen werden in vier Bänden vorliegen, dazu kommt ein Begleitband der Herausgeber, der in die Welt der Sagas einführt, die Gattung und ihre Geschichte darlegt und in einem umfangreichen Glossar erläutert.

Die Herausgeber sind Klaus Böldl (Kiel), Andreas Vollmer (Berlin) und Julia Zernack (Frankfurt/Main). Es übersetzen Klaus Böldl, Wolfgang Butt, Thomas Esser, Tina Flecken, Johannes Heimeroth, Ursula Gieger, Mathias Kruse, Kristof Magnusson, Kurt Schier, Sabine Schmalzer, Andreas Vollmer, Betty Wahl, Laura Wamhoff, Karl-Ludwig Wetzig.

Die gebundene Ausgabe umfasst 3384 Seiten; S. Fischer Verlag, 2011

Meine frisch gekürte Abiturientinnen-Tochter bummelt gerade durch die Weltgeschichte. Eine Freundin hat ihr zum Abschied „Point it“ geschenkt.

You may be fluent in many languages but sometimes you could find yourself ‚off the beaten track‘ where you can’t communicate. ‚Point it‘, with 1300 items to point at, is the answer. Everyone in the world will understand you. This passport-sized assistant is used not only by tourists but also by UN peacekeeping forces, Olympic athletes and speech therapists. The book is the result of the author’s extensive travels in the five continents„, heißt es in der Kurzbeschreibung des kleinen, handlichen Reise-Bildwörterbuches.

Das Büchlein ist so groß wie ein Reisepass und randvoll mit Bildern. Ob Nahrungsmittel, Kleidung, Reiseutensilien, Hotelausstattungen oder Verkehrsmittel, wer danach sucht und nicht benennen kann, deutet einfach darauf.

„Point it“ mag meiner sich vegetarisch ernährenden Tochter ebenfalls dabei helfen, dass nicht versehentlich eines dieser hübschen, leckeren Tierchen auf ihrem Teller landet. 😉

Die Taschenbuchausgabe von „Point it“ umfasst 72 Seiten und ist für 5,90 Euro im Buchhandel erhältlich.
Die Fotos hat uns der Graf Verlag, München, freundlicherweise überlassen.

Ali Baba und vierzig Räuber: Erzählungen aus Tausend und eine Nacht von Ernst-Peter Wieckenberg (Herausgeber), Johann Heinrich Voß (Übersetzer)

Nach mehr als zwei Jahrhunderten erschien in diesem Jahr wieder eine Auswahl von Märchen aus einer der frühesten deutschen Übersetzungen von „Tausendundeine Nacht“ von Johann Heinrich Voß (1751 bis 1826).

Johann Heinrich Voß, der Dichter und Übersetzer berühmter Klassiker, hat seinen Platz in der deutschen Literatur nicht nur seiner profunden Gelehrsamkeit und Kenntnis der antiken Sprachen und Verskunst zu verdanken, sondern auch der vollendeten Beherrschung der deutschen Sprache. Am berühmtesten und bekanntesten ist seine Übersetzung der Odyssee geworden, die 1781 erschien und deren einprägsame bildhafte Sprache Generationen deutscher Leser mit Homer vertraut machte.

Die französische Fassung von „Tausendundeine Nacht„, die Antoine Galland Anfang des 18. Jahrhunderts vorgelegt hatte, übersetzte und veröffentlichte Voß von 1782 bis 1785 in sechs Bänden. Wer sie las, war bezaubert – seinem Verleger gelang es damals allerdings nicht, ihr eine weite Verbreitung zu sichern.

Es gibt heute philologisch anspruchsvolle, auf das Arabische zurückgehende Ausgaben von „Tausendundeine Nacht„, und dennoch lohnt es sich, die Fassung von Johann Heinrich Voß zu lesen. Seine Übersetzung dieser Geistermärchen, Liebesgeschichten, Abenteuerberichte und schwankhaften Dichtungen zeugt von einer unbändigen Lust am Erzählen.

Seine lange zu Unrecht vergessene Übersetzung ist mit dieser Ausgabe neu zu entdecken.

Michael Maar hat unter dem Titel „Die Entdeckung des Cliffhangers“ auf FAZ.net eine begeisterte Rezension veröffentlicht. Sein Fazit lautet: „Der Übersetzer Johann Heinrich Voß brilliert posthum mit einer Auswahl aus Tausendundeiner Nacht. Tretet ein! Ein Wunderwerk liegt vor euch, das lange verschlossen war, eine portable Ali-Baba-Höhle voller funkelnder Prosaschätze, farbig glitzernder Stoffe und ergötzlichster Spezereien!

Ali Baba und vierzig Räuber“ umfasst 390 Seiten und ist im Januar 2011 im C.H. Beck Verlag erschienen.

KeinBuch ICH & DU

2 x 43 Dinge, die ihr schon immer gemeinsam mit einem Buch tun wolltet, aber nie durftet

Kurzbeschreibung
Die neue Dimension der kreativen Buchzerstörung ist da! Das KeinBuch ICH & DU wartet auf alle Fans der kultigen KeinBücher – diesmal sogar im Doppelpack: Zwei Bücher, verbunden mit einem coolen Klettverschluss und 2 x 43 brandneuen Aufgaben!

Für beste Freunde, Paare, Kollegen, Geschwister, Mitschüler…oder wie in diesem Fall für Mutter und Tochter. Claudia (38) und Hannah (11) haben für uns das neue KeinBuch ICH & DU getestet. Hannah hat ein erstes Fazit gezogen:

„ICH & DU ist toll und macht Spaß. Lustig fand ich, die peinlichsten Spitznamen oder die Idioten, die wir gar nicht mögen, aufzuschreiben.

Gefreut habe ich mich über den „1 x Barbie-Spielen-Gutschein“, den meine Mutter jetzt bald einlösen will.

Dann haben wir aufgeschrieben, was wir aneinander mögen oder auch nicht. Na ja, dass sie meine Sockenwürste in meinem Bett und meinen Hang zum Chaos nicht mag, wusste ich schon, aber dass sie mein Lachen und meine dicken Backen schön findet, war mir neu.

Als nächstes werde ich eine Nachricht auf die „Kuchen-Seite“ schreiben, sie ausschneiden und in einem Kuchen verstecken, den ich ihr am 27.12. zum Geburtstag backen und schenken will. Bin schon gespannt, ob meine Mum die Nachricht findet.“

Bevor Hannah nun zur Tat schreitet, war es höchste Zeit ein paar Fotos zu machen, denn es ist auf jeden Fall ungewiss, ob die „Kuchen-Seite“ den Backvorgang übersteht. 😉

In einer Freundschaft oder Beziehung herrscht immer eitel Sonnenschein? Falsch! Doch jetzt gibt es das KeinBuch ICH & DU um sich mitzuteilen und gemeinsam aktiv zu werden.

Einige Aufgaben sind in beiden Büchern identisch, wie „Gründe, aus denen ich unsere Freundschaft sofort beenden würde“, andere unterschiedlich, z.B. „Unsere peinlichsten Spitznamen“ im KeinBuch ICH und „Schimpfwörter, die wir uns gerne an den Kopf schmeissen“ im KeinBuch DU.

Das KeinBuch ICH & DU ist der neue Titel der erfolgreichen KeinBuch-Reihe und eine schöne Geschenkidee ganz gleich für welches Alter.

Mehr dazu auch auf keinbuch-ichunddu.com!