To Be or Not to Be

That is the question!

In London wurde jetzt ein Bild vorgestellt, welches William Shakespeare im Alter von 46 Jahren zeigen soll.

Mit großer Wahrscheinlichkeit ist es das einzige zeitgenössische Konterfei des Dichters. Für die Zuschreibung sprechen die Provenienz, die Datierung der Eichenholztafel und eine Reihe von zeitgleichen Kopien, die auf diese um 1610 datierte Vorlage zurückzuführen sind, berichtet heute die FAZ.

Das Bild hing seit drei Jahrhunderten in dem irischen Landsitz der Cobbes, die verwandt sind mit der Urenkelin von Shakespeares Mäzen, Henry Wriothesley, Graf von Southampton, dem unter anderem das Versepos „Lucretia“ gewidmet ist und den manche Forscher für jenen unbekannten jungen Mann halten, an den der Dichter einige seiner leidenschaftlichsten Sonette richtete.

Es fehle nur noch ein Beleg aus den Unterlagen des Grafen Southampton, dass er dieses Gemälde in Auftrag gegeben hat. Die aufwendigen Borten der Kleidung dokumentieren den sozialen Aufstieg Shakespeares vom Handschuhmachersohn und widerlegen den Mythos des „Landlümmels aus dem Drecknest Stratford“ (Alfred Kerr).

Die Aufschrift „Principum amicitias!“ stammt aus einer Ode des Horaz, die den römischen Dichter und Geschichtsschreiber Gaius Asinius Pollio warnt, sich bei der Darstellung politischer Intrigen seiner Zeit ja vorzusehen.

In der Ausstellung, „Shakespeare Found“, des Shakespeare Birthplace Trust in seiner Geburtsstadt Stratford, ist das Gemälde vom 23. April bis 6. September zu sehen.

Quelle: FAZ

08. März 2009: Internationaler Frauentag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Im Jahr 2009 steht der Internationale Frauentag unter dem UN-Motto

„Frauen und Männer gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen†œ.

Auch die Bundesfrauenkonferenz des Deutschen Gewerkschaftsbundes bietet einen Leitsatz zum diesjährigen Frauentag: „Frauen bestimmt“ lautet die Devise in Deutschland. Dahinter steht die Idee der Chancengleichheit und des Mitbestimmungsrechts für Frauen. Am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft und speziell in diesem Jahr bei Wahlen in der Politik sollen Frauen mitentscheiden und ihre Forderungen einbringen.

Reporter ohne Grenzen berichten zum internationalen Weltfrauentag über mutige Journalistinnen und Bloggerinnen:

Meera Jamal, Pakistan: Zuflucht in Deutschland

Manja Balama-Samba, Sierra Leone: Im Einsatz gegen weibliche Genitalverstümmelung

Shahnaz Gholami, Iran: Bloggen für Frauenrechte (azarwomen.blogfa.com/)

In Berlin findet am 08. März um 14 Uhr am Pariser Platz eine Demonstration unter folgendem Motto statt:

Interaktive internationale Frauen_Lesben_Trans_Kampftag-Demonstration:
Kein Frieden mit dem alltäglichen  Kriegszustand – Der Kriegslogik  den  Boden entziehen!

In München begeht der DGB am 09. März um 19 Uhr im großen Saal im Münchner Gewerkschaftshaus Schwanthalerstraße 64, den internationalen Frauentag:

„Auf uns kommt es an – in Politik, Gesellschaft, Unternehmen und Verwaltung!“

Die Bezirksleiterin der IG Metall Küste, Jutta Blankau, hat vor dem Internationalen Frauentag an diesem Sonntag (8.3.) an ihre Mitstreiterinnen appelliert, im Kampf um Gleichberechtigung nicht nachzulassen.

„Unsere Forderung gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist leider immer noch aktuell“, sagte Blankau am Freitag in Hamburg. Nach einer Umfrage der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung liegt der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst von Frauen rund 20 Prozent unter dem der Männer. An der Datenerhebung beteiligten sich 2008 und Anfang 2009 rund 25 000 Männer und Frauen.

„Der Internationale Frauentag (International Women†™s Day) oder Weltfrauentag wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Er entstand im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Dabei ist heute teilweise umstritten, auf welche Traditionen sich der Gedenktag bezieht.

Zur Erklärung des Datums werden je nach Quelle verschiedene Ereignisse herangezogen. Mehr Informationen zur Entstehung des Weltfrauentages findet man hier.

Es gibt auch kritische Stimmen zum Weltfrauentag:
„Der Frauentag Marke Deutschland ist in einer seltsam blutleer vollzogenen Wiederholungsschleife gefangen.“

The same procedure as every year. „Müde und routiniert spulen die zuständigen Beschwerdeführerinnen ihre Klagelisten ab“, befindet die Journalistin Mariam Lau. Und sagt: „Den Frauen ist es noch nie so gut gegangen, aber der 8. März zählt zu den traurigsten Ritualen der Republik.“

Aus dem Artikel Der Klagetag von Paul-Hermann Gruner
Der internationale Frauentag wirkt in Deutschland wie die Verabredung zur kollektiven Depression. Ein Tag zum Heulen. (Deutschlandradio Kultur am 07.03.09)

Als Symbol der Anerkennung, Toleranz und Liebe werden in Deutschland an diesem Sonntag Blumen und Pralinen verschenkt.

Deutscher Buchpreis 2008: Der Turm von Uwe Tellkamp soll verfilmt werden

„Es gibt bereits Gespräche über eine Verfilmung.“

Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute, dass Uwe Tellkamp gegenüber der Super Illu geäußert hat, sein Bestseller „Der Turm“ komme vielleicht bald in die Kinos. Welche Schauspieler mitspielen könnten, sei aber noch unklar. „Was die Besetzungen eventueller Rollen betrifft, möchte ich niemandem ins Handwerk pfuschen“, so Tellkamp

„Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land“ wurde 2008 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.

Der Turm. Geschichte aus einem versunkenen Land

Kurzbeschreibung

Hausmusik, Lektüre, intellektueller Austausch: Das Dresdner Villenviertel, vom real existierenden Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Resigniert, aber humorvoll kommentiert man den Niedergang eines Gesellschaftssystems, in dem Bildungsbürger eigentlich nicht vorgesehen sind. Anne und Richard Hoffmann, sie Krankenschwester, er Chirurg, stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man den Zumutungen des Systems in der Nische, der „süßen Krankheit Gestern“ der Dresdner Nostalgie entfliehen wie Richards Cousin Niklas Tietze – oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? Christian, ihr ältester Sohn, der Medizin studieren will, bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Weg scheint als Strafgefangener am Ofen eines Chemiewerks zu enden. Sein Onkel Meno Rohde steht zwischen den Welten: Als Kind der „roten Aristokratie“ im Moskauer Exil hat er Zugang zum seltsamen Bezirk „Ostrom“, wo die Nomenklatura residiert, die Lebensläufe der Menschen verwaltet werden und deutsches demokratisches Recht gesprochen wird.

In epischer Sprache, in eingehend-liebevollen wie dramatischen Szenen entwirft Uwe Tellkamp ein monumentales Panorama der untergehenden DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestaltend, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben, der den Turm mit sich reißen wird.

Midnight Sun – Edwards Sicht von Stephenie Meyer – Kapitel 12

Kapitel 12

Komplikationen

edwardcover15Bella und ich gingen schweigend zu Biologie. Ich versuchte mich auf den Moment zu konzentrieren, auf das Mädchen neben mir, auf alles was real und solide war, auf alles, was Alices hinterlistige, unbedeutende Visionen aus meinen Kopf vertreiben konnte.
Wir gingen an Angela Weber vorbei die auf dem Gehweg mit einem Jungen aus ihrem Mathekurs sprach. Ich überflog flüchtig ihre Gedanken und erwartete eine weitere Enttäuschung nur um von ihrem sehnsüchtigen Ton überrascht zu werden.
Ah, also gab es doch etwas, das Angela wollte. Unglücklicherweise war es nichts, dass einfach so in Geschenkpapier eingepackt werden konnte.
Ich fühlte mich auf einmal seltsam wohl, als ich Angelas hoffnungsloses Verlangen hörte. Ein Anflug von Seelenverwandtschaft, von dem Angela nie etwas erfahren würde, durchfuhr mich und ich war für diese Sekunde eins mit dem freundlichen Menschenmädchen. […]

Liebe Twilight-Fans!

Midnight Sun gibt es nun als kostenloses E-Book im Carlsen Verlag: Edward †“ Auf den ersten Blick 😉

Midnight Sun – Edwards Sicht von Stephenie Meyer – Kapitel 11/Teil 2

Kapitel 11/Teil 2

Befragungen

edwardcover14Bella lächelte. „Ich hab auch ein wenig Probleme mich in seiner Gegenwart normal zu verhalten.†œ
Sie schien zu versuchen Jessica ein besseres Gefühl zu geben. Sie war so unnatürlich selbstbeherrscht gewesen als wir zusammen waren.
„Oh naja,†œ seufzte Jessica. „Er sieht ja auch einfach fantastisch aus.†œ
Bellas Gesichtsausdruck wurde plötzlich kühl. Ihre Augen blitzen auf, wie sie es taten, wenn Bella sich über Ungerechtigkeiten ärgerte. Jessica bemerkte die Veränderung nicht.
„Da ist noch viel mehr an ihm als das,†œ schnappte Bella.
Oooh. Jetzt kommen wir der Sache langsam näher. „Ehrlich? Was denn?†œ
Bella nagte einen Moment an ihrer Lippe. „Ich kann es nicht wirklich erklären,†œ sagte sie schließlich. „Aber er ist noch viel unglaublicher hinter der Oberfläche.†œ […]

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