Seit dem 22.03.2010 steht der Brockhaus in seiner neuesten Version jetzt auch für iPhone, iPod touch und Android Smartphones zum Download zu Verfügung.

Laut der wissenmedia GmbH erläutert der „Brockhaus multimedial mobil 2010“ mit mehr als 150.000 Stichwörtern und erklärten Begriffen das Wissen der Welt – von Politik, Geschichte und Wirtschaft über Technik, Naturwissenschaften, Kunst und Kultur bis hin zu Freizeit und Sport.

Die Begriffserklärungen sind ausführlich und leicht verständlich, wichtige Querverweise verbinden einzelne Stichwörter zu umfassenden Wissensgebieten. Zudem vermitteln 6.600 Fotos, Grafiken und Tabellen sowie 320 Videos und 700 Audios die Inhalte anschaulich und lebendig.

Die aktuelle Version verzeichnet zahlreiche neue relevante Stichwörter wie „van Rompuy“, „Mikrofinanzierung“, „Lebensmittelimitat“ oder „Umweltprämie“.

Der „Brockhaus multimedial mobil 2010“ bietet verschiedene Suchfunktionen. Neben der klassischen Indexsuche über den Anfangsbuchstaben im Register können die Anwender schnell und unkompliziert den gesamten Volltext durchsuchen. Zusätzlich sind alle Medien wie Fotos, Grafiken, Videos und Audios über das Medienregister gezielt ansteuerbar. Dabei lassen sich über den Themenindex die Bilder zu bestimmten übergeordneten Themengebieten wie z.B. „Kunst“, „Technik“ oder „Geschichte & Politik“ übersichtlich und schnell herausfiltern.

Systemanforderungen

Der Brockhaus multimedial mobil 2010 läuft auf dem Apple iPhone / iPod touch (ab OS 3.x), Google Android, Windows mobile/Windows Phone ab Ver. 5.0 sowie Nokia Handys mit Symbian OS S60 3rd und 5th Edition.

Speicherplatzbedarf: 540 MB (Windows-Mobile), 640 MB (Symbian und Android), ca. 1GB (iPhone, iPod touch).

Geringere Speicherkapazität benötigt das Nachschlagewerk in der Version ohne Multimediaelemente (Audios und Videos). Der „Brockhaus mobil 2010“ belegt inkl. Bilder nur ca. 160 MB Speicherplatz auf dem Gerät.

Verfügbarkeit und Preise

Der „Brockhaus multimedial mobil 2010“ ist für 39,95 Euro, der „Brockhaus mobil 2010“ für 29,95 Euro – unter anderem bei SmartSam, Pdassi und Pocketland – im Internet zum Downloadkauf erhältlich. Die iPhone App wird im iTunes App Store angeboten.

Quelle: wissenmedia

Im September erscheint ein lexikalisches Jahrbuch aus den meist gesuchten Wikipedia-Beiträgen gebündelt als Buch. Das ist nur ein Bruchteil der laut Wikipedia im Netz versammelten gut 740.000 Artikel (Stand: 22. April). Umgesetzt wird das Vorhaben vom Bertelsmann Lexikon Institut, das zum Wissen Media Verlag und damit zum Bertelsmann-Konzern gehört.

„Eine spannende Auswahl“ habe man getroffen, verspricht die Verlagsleiterin Beate Varnhorn. Die Auswahl, so Varnhorn, sei „spektakulär und unique“. Anders als Brockhaus, so die Verlagschefin, „bewerten wir den Markt für Print-Lexika weiterhin positiv„. Durch die Marke und das Produkt Wikipedia wolle man „neue, vor allem jüngere Zielgruppen gewinnen„.

Der Brockhaus-Verlag hatte erst im Februar angekündigt seine Enzyklopädie zukünftig im Netz anzubieten.
Der Verein Wikimedia, der hinter der Wikipedia steht, soll für jede verkaufte Ausgabe, die für 19.95 Euro in den Handel kommen soll, die vergleichsweise bescheidene Summe von einem Euro erhalten. Gleichwohl finde man „es toll, dass das Bertelsmann Lexikon-Institut von dem Angebot an die Allgemeinheit Gebrauch macht, die Inhalte der Wikipedia zu verbreiten“, so Arne Klempert, Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland.

Quelle: FAZ

Enzyklopädie
„Es wird wieder wahrscheinlicher, dass es eine 22. Auflage geben könnte“, sagte der Sprecher des Brockhaus-Verlages, Klaus Holoch, am Dienstag in Mannheim. „Wir haben jetzt gemerkt, wie viele Fans die Brockhaus-Enzyklopädie hat.“

Eine Entscheidung über eine weitere Auflage des berühmtesten deutschen Nachschlagewerkes werde jedoch erst in ein oder zwei Jahren fallen. Der für Mitte April geplante Start eines kostenlosen Lexikon-Portals, das die Inhalte der 30-bändigen Reihe online zur Verfügung stellt, verschiebt sich um mehrere Wochen.

Mitte Februar hatte der Verlag mitgeteilt, die 2005 erschienene 21. Auflage der Enzyklopädie werde voraussichtlich die letzte Druckversion sein.

„Seit der Ankündigung habe es zahlreiche Anfragen von Medienpartnern gegeben – für Kooperationen in Print-Projekten, aber auch in Zusammenhang mit dem Lexikon-Portal. Der Verkauf der Brockhaus-Enzyklopädie habe im Februar deutlich angezogen“, berichtete Klaus Holoch.

Der Brockhaus-Verlag hatte sein Ziel von mehr als 20 000 Exemplaren bei der 21. Auflage verfehlt. Die nächste Auflage sollte unter 20 000 rentabel sein.

Quelle: Süddeutsche Zeitung