Wie die Presseabteilung der X Verleih AG mitteilte, haben am 21. Januar 2013 die Dreharbeiten zu „Das finstere Tal“ begonnen. Bis Mai 2013 wird unter der Regie von Andreas Prochaska die Romanadaption von Thomas Willmanns gleichnamigen Krimi aus dem Jahr 2010 mit Sam Riley, Tobias Moretti, Clemens Schick, Paula Beer und vielen anderen verfilmt. Als Kulisse eines abgeschiedenen Hochtals in den Alpen, Ende des 19. Jahrhunderts, dienen Schauplätze in Südtirol, Salzburg und Bayern.

Das finstere Tal

Das finstere Tal“ ist der erste Roman von Thomas Willmann. Er wurde 2010 mit dem Stuttgarter Krimipreis für das beste Krimidebüt ausgezeichnet und von der Jury der KrimiWelt-Bestenliste unter die 10 besten Krimis des Jahres 2010 gewählt.

Das finster Tal - BuchcoverZum Inhalt
Erscheinungstermin: 19. Juli 2010 bei Liebeskind
Ein Hochtal im Jahr 1875. Der Pfad dorthin wenig mehr als ein halb verwitterter Fußsteig zwischen Felsen. Dass dort so nah unter dem Himmel jemand lebt, ist unten kaum mehr als eine halb vergessene Legende.

Schon liegt der Geruch von Schnee in der Luft. Ein Fremder reitet auf seinem Pferd, ein schwer beladenes Maultier hinter sich her ziehend, durch die schmale Kluft zwischen den Felswänden in die Hochebene hinein. Auf die geduckt liegenden Höfe zu. Sechs Männer erwarten ihn. Hinter ihnen die wenigen, feindseligen Bewohner des Tals. Der Fremde wird den Winter über im Tal bleiben. Gegen gute Bezahlung.

Die sechs Söhne des Brenner Bauern gestatten es ihm. Sie ahnen nicht, dass er ihr furchtbares Geheimnis kennt. Und das ihres Vaters, des Brenner Bauern, der seit Menschengedenken Herr über das finstere Tal ist. Sie ahnen nicht, dass Greider Vergeltung will. Für alles.

Das finstere Tal“ ist eine Koproduktion von Allegro Film und X Filme, hergestellt mit Unterstützung vom Österreichisches Filminstitut, ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens, Filmfonds Wien, Filmstandort Austria, BLS Business Location Südtirol, Standort Agentur Salzburg sowie ZDF, FFF Bayern, DFFF, MBB und FFA.

Quelle Foto: © X Verleih AG

Der ehemalige SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann gilt als einer der Hauptverantwortlichen für die „Endlösung“ der Juden in Europa. 1960 wird er in Argentinien vom Mossad aufgespürt und gekidnappt. Der Prozess gegen Eichmann fand 1961 in Jerusalem statt. Hannah Arendt, im Film gespielt von Barbara Sukowa, arbeitet als Reporterin für The New Yorker und nimmt im Auftrag der Zeitung am Eichmann-Prozess in Jerusalem teil.

Die anerkannte Philosophin und Schriftstellerin will anhand des Prozesses den Charakter des verantwortlichen Nazis verstehen. Zu diesem Zweck protokolliert sie akribisch das Verfahren, das weltweit für Aufsehen sorgt. Sie verarbeitet ihre Erfahrungen in mehreren Artikeln. Dadurch entsteht ihr berühmtestes und zugleich umstrittenes Werk „Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen„. Es stieß bei seinem Erscheinen auf heftige Ablehnung in Israel, Deutschland und in den USA – und wurde zu einem Klassiker wie kaum ein anderes vergleichbares Werk zur Zeitgeschichte und ihrer Deutung.

Arendt sieht in Eichmann nicht das große Monster, für das ihn die Menschen halten. Vielmehr sieht sie in ihm einfach nur einen Täter, der seine Befehle bestmöglich ausführen wollte. Ihre Sicht und Erkenntnis hat für die Frau weitreichende Konsequenzen. Freunde lösen sich von ihr und im Alltag erfährt sie Ächtung und Ausgrenzung. Jedoch bleibt sie standhaft, denn sie will verstehen, auch wenn dies heißt, die Gedanken dahin zu führen, wo sie wehtun.

Regie: Margarethe von Trotta, Barbara Sukowa, Axel Milberg, Janet McTeer, Julia Jentsch, Ulrich Noethen, Michael Degen, Nicholas Woodeson, u.a.

Das Portrait von Hannah Arendt sei der schwierigste Film gewesen, den sie je gemacht habe, erklärte die Regisseurin und Drehbuchautorin Margarethe von Trotta. Bei Piper liegt nun „Hannah Arendt: Ihr Denken veränderte die Welt – Das Buch zum Film von Margarethe von Trotta“ vor, indem die Entstehung des Films erzählt wird.

Ab dem 10. Januar 2013 in den deutschen Kinos, ab 22. Februar 2013 in Österreich.

Quelle: Buchreport

Die teamWorx Television & Film GmbH hat sich beim Jung und Jung Verlag die Filmrechte an Ursula Krechels mit dem Deutschen Buchpreis 2012 ausgezeichneten Roman „Landgericht“ gesichert. Zuletzt hatte das Unternehmen Uwe Tellkamps Bestseller „Der Turm„, der ebenfalls mit dem Deutschen Buchpreis (2008) ausgezeichnet wurde, als Dreiteiler für das ZDF verfilmt.

Ursula Krechel geht in Landgericht den Spuren deutscher Geschichte nach. Die Nachkriegszeit, zwischen Depression und Aufbruch, ist der Hintergrund des tragischen Lebens eines jüdischen Richters, der in der Nazizeit fliehen musste und 1947 aus dem Exil in seine Heimat nach Deutschland zurückkehrt. Danach ist nichts mehr wie zuvor. Die Nazizeit mit ihren absurden und tödlichen Regeln zieht sich als Riss durch sein Leben. Landgericht handelt von einer deutschen Familie, und erzählt zugleich mit großer Wucht von den Gründungsjahren einer Republik.

Nico Hofmann, Geschäftsführer und Produzent teamWorx: „Bewegt hat mich vor allem der psychologisch genaue Blick auf eine Familie, die nach jahrelanger Trennung zu einer neuen Lebensform finden muss. Ursula Krechels Sprache öffnet den Raum für menschliche Widersprüche, Abgründe und Konflikte der direkten Nachkriegszeit. Es geht um Menschen, die ihre Sprachlosigkeit und ihre Verletzungen nicht mehr verbergen können. Deutschland nach 1945 ist so präzise noch nie erzählt worden.

Landgericht wird gemeinsam von Nico Hofmann, Benjamin Benedict und Joachim Kosack produziert, als Dramaturgin zeichnet Carolin Haasis verantwortlich. Weitere Details sind noch nicht bekannt.

Quelle: teamWorx

Wie die Constantin Film Gesellschaft heute mitteilt, wird Charlotte Roches zweiter Roman „Schoßgebete“ verfilmt. Sönke Wortmann inszeniert den Stoff als Kinokomödie mit Lavinia Wilson in der Rolle der Protagonistin „Elizabeth Kiel“ und Jürgen Vogel als Ehemann „Georg“. Mit Juliane Köhler wird die dritte Hauptfigur, die Rolle der Therapeutin „Dr. Drescher“, besetzt.

Bereits Ende 2011 hat sich Produzent Oliver Berben für die Constantin Film die Verfilmungsrechte an Charlotte Roches Roman „Schoßgebete“ gesichert.

Mit der Besetzung der Hauptrollen wird nun der Startschuss für diese in jeder Hinsicht extreme Produktion gegeben. Diese drei Schauspieler verkörpern auf perfekte Art und Weise die Figuren, die Charlotte Roche in ihrem Roman beschreibt. Es ist eine große Freude, diese besondere und außergewöhnliche Geschichte jetzt durch Lavinia Wilson, Jürgen Vogel und Juliane Köhler mit Leben zu füllen„, sagte Oliver Berben.

„Schoßgebete“ erschien am 10. August 2011 im Piper Verlag und schaffte es auf Anhieb auf den ersten Platz der Spiegel-Bestsellerlisten. Die Startauflage von einer halben Million Exemplare war bereits nach wenigen Tagen ausverkauft.

Kurzbeschreibung
„Schoßgebete“ widmet sich einem unserer letzten Tabus: dem ehelichen Sex. Und der Frage, wie ein Paar es schafft, für immer zusammenzubleiben. Am liebsten tagsüber und Fenster zu wegen der Nachbarn. So mag es Elizabeth. Ihr Mann macht die Heizdecken auf dem Bett an, dann kann’s losgehen. Sie fährt sofort mit der Hand rein in Georgs XXL-Yogahose. Und ab hier betrügt sie ihre Männer hassende Mutter, die ihr beibringen wollte, dass Sex etwas Schlechtes sei. Hat aber nicht geklappt, Glück für Elizabeth, Glück für Georg. Aber Sex ist ja nicht alles, es gibt auch noch das Essenkochen für ihre Tochter Liza, und es gibt den Exmann, Lizas Vater. Keine geringe Rolle spielen auch ihre Ängste und ihre schrecklichen Eltern. Wobei diese Themen für Elizabeth seit dem Unfall immer zusammengehören.

Als ich gehört habe, dass Lavinia Wilson die Rolle von Elizabeth Kiehl spielen will, war ich total begeistert. Das finde ich großartig. Auch Jürgen Vogel und Juliane Köhler sind eine perfekte Wahl für meine Hauptfiguren. Ich freue mich sehr auf den Film„, kommentierte Charlotte Roche.

Der Drehbeginn ist für das Frühjahr 2013 geplant. Laut Constantin Film wird „Schoßgebete“ am 03. Oktober 2013 in die Kinos kommen.

Quelle: Constantin Film

Im Jahr 2009 begannen Tom Tykwer und die Wachowski-Geschwister an der Verfilmung der Romanadaption von David Mitchells im Jahr 2004 erschienenen Roman „Cloud Atlas„, der in der deutschsprachigen Übersetzung 2006 unter dem Titel „Der Wolkenatlas“ herauskam, zu arbeiten.

Die Dreharbeiten fanden im Studio Babelsberg in Potsdam statt. Tom Hanks, Susan Sarandon, Ben Whishaw, Halle Berry und Hugh Grant sind in dem Streifen zu sehen, dessen Produktionskosten auf etwa 100 Millionen Dollar veranschlagt wurden und der damit aktuell als der teuerste deutsche Film gilt. Den bisherigen Spitzenrang hatte die Romanverfilmung „Das Parfum“ inne.

Der Wolkenatlas ist der dritte Roman des 43-jährigen britischen Schriftstellers David Mitchell. Wie schon in seinen beiden ersten Büchern verwebt der Autor verschiedene Handlungsebenen miteinander. Hier sind es sechs Geschichten, die alle in unterschiedlichen Zeiten spielen und einen Bogen um beinahe 1000 Jahre Geschichte spannen. Die Kapitel sind folgendermaßen unterteilt:

  • Das Pazifiktagebuch des Adam Ewing. Ein im Stil der 1850er Jahre verfasstes Tagebuch.
  • Briefe aus Zedelghem. Ein Briefzyklus aus dem Jahr 1931.
  • Halbwertszeiten. Luisa Reys erster Fall, ein Thriller aus dem Jahr 1975
  • Das grausige Martyrium des Timothy Cavendish. Memoiren als Vorlage für ein Drehbuch zur Verfilmung aus der heutigen Zeit
  • Sonmis Oratio. Ein Protokoll/Dialog in einer fiktiven nahen Zukunft.
  • Sloosha’s Crossin’ und wie es weiterging. Ein Monolog in einer fiktiven fernen Zukunft.

Kurzbeschreibung
Sechs Lebenswege, die sich unmöglich kreuzen können: darunter ein amerikanischer Anwalt, der um 1850 Ozeanien erforscht, ein britischer Komponist, der 1931 vor seinen Gläubigern nach Belgien flieht, und ein koreanischer Klon, der in der Zukunft wegen des Verbrechens angeklagt wird, ein Mensch sein zu wollen. Und dennoch sind diese Geschichten miteinander verwoben. Mitchells originelle Menschheitsgeschichte katapultiert den Leser durch Räume, Zeiten, Genres und Erzählstile und liest sich dabei so leicht und fesselnd wie ein Abenteuerroman.

David Mitchell nimmt den Leser mit auf eine literarische Achterbahnfahrt. Und man wünscht sich, diese Reise möge nie enden.“ (A.S. Byatt)

Cloud Atlas feierte seine Premiere am 8. September 2012 auf dem Toronto International Film Festival. Die Kritiken fielen sehr unterschiedlich aus und reichten von überschwänglichen Lobeshymnen bis hin zu harten Verrissen. Heute startet der Film in den US-amerikanischen und am 15. November 2012 in den deutschen Kinos.

Vermutlich ist aufgrund der komplexen Handlung der folgende Trailer mehr als fünf Minuten lang.

Quellen: Wikipedia Cloud Atlas (Film) und Der Wolkenatlas (Roman)