Das Buch als Magazin - CoverEin neues Magazin ist da!

Seit dem 5. Februar 2013 ist an Bahnhofs- und Flughafenkiosken „Das Buch als Magazin“ für 12 Euro erhältlich.

Joanna Swistowski (Art Direction) und Peter Wagner (Redaktion) beschäftigen sich in jeder Ausgabe mit einem Klassiker der Literaturgeschichte. In Heft 01 erscheint der vollständige Text, gestaltet wie eine Reportage – ergänzt mit Bildern des Wiener Fotografen Lukas Gansterer, von Kafkas „Verwandlung„.

Im ersten Teil des 120 Seiten umfassenden Magazins befindet sich der Roman, im zweiten Teil stehen journalistische Geschichten aus der Gegenwart, die sich in irgendeiner Form auf den Klassiker beziehen. In dieser Ausgabe sind Geschichten über einen Vater-Sohn-Konflikt, über den Schock nach dem Tod der eigenen Mutter oder über einen Bergsteiger, der immer mit Geige unterwegs ist, nachzulesen. Alle Texte haben mit Kafkas „Verwandlung“ zu tun.

Joanna Swistowski und Peter Wagner wollen aufzeigen, wie viel Gegenwart in vermeintlich alten Büchern steckt und dass journalistische Texte eine gute Brücke zu literarischen Texten sein können.

Im Herbst 2013 soll spätestens die zweite Ausgabe mit Georg Büchners „Woyzeck“ erscheinen – vorausgesetzt, dass die erste Ausgabe auch Leser findet. Denn die beiden arbeiten bislang ohne Geldgeber und Anzeigen, allein aus eigener Tasche und, am wichtigsten: die Autoren und Fotografen arbeiten für lau, weil sie die Idee mögen. „Das ist wahnsinnig hilfreich, darf aber nicht zum Dauerzustand werden„, erklärten sie in einem Interview mit Dirk von Gehlen auf Digitale Notizen.

Das Buch als Magazin“ erscheint im Malus Verlag München. An Heft 01 haben Maxime Ballesteros, Silke Baltruschat, Lukas Gansterer, Joey Goebel, Elke Heidenreich, Peter Hergersberg, Bernd Kramer, Robin Kranz, Steven Kutcher, Michèle Loetzner, Annemone Seidel, Jürgen Stein, Gerald von Foris und Michaela Zimmermann mitgewirkt.

Wer in der nächsten Zeit nicht an einem Bahnhofs- oder Flughafenkiosk vorbei kommt, kann/darf/sollte das „Buch als Magazin“ online bestellen – die Idee ist einfach großartig!

Soeben hat mich per Post die erste neue Ausgabe des Magazins „BÜCHER“ nach der Insolvenz im Juni 2010 erreicht. Der Verlag falkemedia hatte die Rechte an der Marke erworben, das Fortbestehen des Magazins “BÜCHER” angekündigt und die erste Ausgabe für Anfang Dezember 2010 versprochen.

Et voilà – da ist es nun:

Das Format hat sich etwas verändert. Es ist größer, glänzt weniger und erinnert mehr an ein Wirtschafts- als ein Modemagazin. Das Layout ist gleich geblieben.

Das Cover der ersten Ausgabe ziert das Konterfei von Armin Mueller-Stahl, dessen Biografie anlässlich seines 80. Geburtstags erst kürzlich erschienen ist.

Inhaltlich hat sich das Magazin nicht verändert. Nach wie vor gibt es die Rubriken Gesichter & Geschichten, Zeit & Geist, Sex & Crime, Bilder & Welten, Trends & Technik, Kind & Kegel und Aug & Ohr. Im „Special“ finden sich in der Januar/Februar-Ausgabe 20 Seiten Krimis aus Skandinavien.

Wer ein Abonnement abgeschlossen hat, bekommt für die bisher bezahlten VVA-Beiträge und nicht gelieferten Ausgaben das neue Magazin. Weitere Infos unter Bücher-Magazin.de.

Foto: Patrizia Odyniec – Ausschnitt „eine Ordnungswidrigkeit“ © um[laut]

um[laut] ist ein Magazin für junge und politische Kunst. Es erscheint viermal jährlich als Printmagazin und in Farbe. Wer sich für Gesellschaftskritisches, Andersgedachtes von Künstlern, die inspiriert werden von einer gewissen Sorge um die Welt in der sie leben interessiert, sollte unbedingt einen Blick hineinwerfen.

Die aktuelle Ausgabe 08 (3. Quartal 2010) ist unter dem Titel „was glänzt“ erschienen. Darin enthalten sind Fotografien von Caterina Micksch, die sich in einem Interview den Fragen der um[laut]-Redaktion über ihre Arbeit zum Thema Neonatizid stellt. Unter dem Titel „Gretchen 2006/2007“ hat Caterina Micksch die Fundorte von 20 Babyleichen, die 2006 kurz nach ihrer Geburt von ihren Müttern getötet wurden, unter ungewöhnlichen Aspekten imaginiert.

Eine Ordnungswidrigkeit: begangen mit Wasser und Waschmittel. Über die Ästhetik von Normverstößen“ berichten die Fotografien von Patrizia Odyniec auf eindrucksvoll schöne Weise.

Lyrik von Alexander Weinstock, Axel Görlach, Sascha Kokot, Matthias Kröner und Christian Kreis regen zum Nachdenken, Träumen und ein wenig zum Lachen an.

In Eva Romans Kurzgeschichte „Machs gut, Albertine“ wird das Leben weitergehen ob mit oder ohne Albertine. In weiteren Prosastücken geht es in Johann Reissers „Erzählungen an einen Hund„, Roman Schaupps „Der schwere Ausnahmefehler 1N7ST, Daniela Chanas „Pflichterfüllung“ und Jinn Pogys „Nackter Hohn„.

um[laut] präsentiert die anspruchsvollen scharfsinnigen Kurzgeschichten und Gedichte, Fotografien und Malerei oder Streetart so, dass die Kunst in jedem Beitrag in seiner schlichten aber hochwertigen Gestaltung für sich spricht.

Junge Künstler und Kreative, ob etabliert oder Newcomer, werden gebeten, ihre „politische Kunst“ einzureichen.

Die um[laut]-Redaktion, um die Herausgeberin Anne von der Bey, ist nach eigenen Angaben anspruchsvoll, aber immer offen für Unbekanntes und Ungewohntes.

Quelle: um[laut]