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Black Dagger Ladies Online – Beunruhigende Träume [Kapitel 11]

10. Februar 2010 | Von | Kategorie: Lesekreis

Black Dagger Ladies Online

Beunruhigende Träume
Kapitel 11

Kerstin und Drago verabschiedeten sich auch. Zusammen schlenderten sie den Gang entlang, da begegnete ihnen Tim. Seim Gesicht sprach Bände, als er die beiden ansah. Alle drei blieben stehen. Kerstin schaute kurz zu Drago, woraufhin dieser kurz nickte und weiterging. “Oh, wie rücksichtsvoll von ihm”, stichelte Tim. “Jetzt, wo er hat was er wollte, kann er ja den Großzügigen raushängen lassen.“ “Ach, Tim, das stimmt nicht und du weißt es auch. Dazu gehören immer Zwei. Es sollte mit uns beiden einfach nicht klappen.“ Tim verdrehte verächtlich die Augen. “So, und du meinst, damit ist es getan? Tschö und das war es? Du machst es dir verdammt einfach”. Man sah ihm den verletzten Stolz an. Kerstin wollte sich umdrehen und gehen, jedes weitere Wort hätte nichts gebracht. Aber Tim stoppte sie. Er versperrte ihr den Weg. Kerstin sah ihm erschrocken in die Augen. “So, und nun? Bist du jetzt mit dem Drachen zusammen? Ist er so gut wie man immer hört?” Kerstin schaute nach unten und versuchte sich nicht reizen zu lassen. “Tim, es hat keinen Sinn. Wenn du so gereizt bist, kann und will ich nicht mit dir reden. Lass uns morgen in Ruhe darüber sprechen, aber nicht jetzt.” Da Tim nicht die Anstalten machte ihr den Weg freizugeben, versuchte Kerstin den Arm von Tim zur Seite schieben. Er schnaubte verächtlich, und packte sie grob an den Schultern. Jetzt wurde Kerstin sauer. Sie schrie ihn an: “Verdammt noch mal Tim, lass mich los und versuch das nie wieder. Ich werde jetzt gehen, und du wirst mich gehen lassen. Solltest du noch einmal so etwas versuchen, wird es dir leid und weh tun. Verstanden?” Mit zusammengekniffenen Augen sah Tim sie an. Er versuchte irgendwas in ihren Augen zu lesen, aber alles was er sah war Kälte. In diesem Moment verstand er, dass er gerade seine letzte Chance verspielt hatte. Mit einem kurzem Nicken und einer genuschelten Entschuldigung verschwand er. Kerstin zitterten die Knie. “Na klasse, wird das jetzt zu einer neuen Angewohnheit”, dachte Kerstin und ging schleunigst zu Dragos Kabine. Drago wartete in der offenen Tür und nahm Kerstin ohne ein Wort zu sagen in die Arme. Kerstin war so müde und erschöpft, dass sie einfach nur noch ins Bett wollte. Sie wollte noch nicht einmal mehr duschen. Halb ausgezogen legte sie sich aufs Bett und fiel auch sofort in einen tiefen Schlaf.
Kerstin wachte mitten in der Nacht auf. Sie lag in Dragos Armen. Es fühlte sich gut an, aber ihr war so furchtbar heiß. Sie versuchte sich vorsichtig aus der Decke zu schälen, was Drago nicht entging. “Hey, meine Süße. Was ist los?”, flüsterte er. Im gleichen Moment bemerkte auch er, dass Kerstin sich zu warm anfühlte. “Was ist los? Du glühst ja. Du hast Fieber.” Kerstin richtete sich auf. “Blödsinn, vielleicht war die Decke nur zu viel. Oder deine, nicht gerade geringe, Körperwärme war zu viel. Lass mir ein paar Minuten Zeit, bevor du in Panik ausbrichst, okay?”, sagte Kerstin mit einem Lächeln. Drago stand auf, um ein Glas Wasser zu holen. Als er zurück kam, war Kerstin schon wieder eingeschlafen. Vorsichtig legte auch er sich wieder ins Bett, um festzustellen, dass sich Kerstins Körpertemperatur wieder normalisiert hatte. Er vermied es, sich an sie zu kuscheln, was ihm äußerst schwer fiel. Aber er wollte ihr den Schlaf nicht rauben, wer wusste schon, was in Peru noch alles auf sie zu kam.
Kurz vor Sonnenaufgang wurde Drago von einem Tritt ans Bein geweckt. Kerstin träumte und schlug dabei um sich. Sie war schon wieder Schweiß gebadet, was Drago aber auf ihren Traum zurückführte. Sie nuschelte irgendetwas vor sich hin. Tim konnte zwar nicht verstehen, was sie sagte, er nahm aber eine Besorgnis in ihrer Stimme wahr. Da er nicht wusste, ob er sie wecken sollte, stand er auf und beobachtete wie Kerstin sich im Schlaf hin und her warf. Es musste ein furchtbarer Traum sein, denn ihr liefen Tränen über die Wangen.
Mit einem Schrei wachte Kerstin auf und versuchte sich zu orientieren. Als sie Hände an ihrem Körper spürte, schlug sie um sich. “Hey, hey, es ist alles okay. Du hattest einen bösen Traum”, sagte Drago. Doch im ersten Moment erkannte sie ihn gar nicht. Es dauerte einen kurzen Augenblick bis sie wieder wusste wo sie war.
Sie ließ sich in seine Arme sinken und fing an zu weinen. Drago hielt sie einfach nur fest und streichelte ihr über die Haare oder den Rücken.
Es dauerte eine ganze Weile bis sie sich einigermaßen beruhigt hatte.

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Sie schaute ihn mit schmerzverzehrtem Gesicht an und atmete einmal tief ein. Dann fing sie wieder an zu weinen. Drago wurde immer unsicherer, plötzlich sah sie wieder zu ihm auf, aber ihr Gesicht hatte sich irgendwie verändert. Ihre Augen, ihre Augen hatten die Farbe gewechselt. Sie waren jetzt blau. Es war ein merkwürdiges Blau. Sie starrte ihn unentwegt an. Plötzlich begann sie zu sprechen, aber es war nicht ihre Stimme.
„Ihr müsst in Peru besondere Vorsicht walten lassen. Ihr müsst genau abwägen, wem ihr vertraut. Ein vertrauter Mensch kann plötzlich zu eurem Feind werden.” Dann wurde Kerstin ohnmächtig. “Okay, das war´s”, dachte Drago, “jetzt brauche ich dringend Hilfe.” Panisch überlegte er, an wen sich wenden konnte. Doc war die Schamanin unter den Schwestern und Angie ihre beste Freundin. Während er in seine Jeans stieg, ließ er Kerstin nicht aus den Augen und in diesem Moment kam sie wieder zu sich. Sie schaute sich etwas verstört um. “Was, was ist passiert? Warum ist mein Top so nass?” Drago zog sie sanft in seine Arme und gab ihr einen leichten Kuss aufs Haar. “Du hattest einen Albtraum und hast dabei um dich geschlagen.” “Oh, das tut mir leid. Hab ich dich verletzt?” fragte Kerstin etwas zerknirscht. Drago lächelte. “Nein, nur etwas unsanft geweckt. Kannst du dich denn nicht mehr erinnern? Du warst doch zwischenzeitlich wach. Kerstin runzelte die Stirn. “Nein, nein ich kann mich an gar nichts mehr erinnern. Ich fühle mich nur total erledigt. Hab ich noch was getan, außer um mich zu schlagen?” Drago sah sie an. „Hm, ja, um ehrlich zu sein, du hast geweint und dann bist du kurz wach geworden und hast mit mir geredet.“ Kerstin war verblüfft. “Ich habe was? Was hab ich denn gesagt?” „Nun ja, du hast mich gewarnt, dass wir in Peru sehr vorsichtig sein müssen und dass wir niemandem vertrauen dürfen. Aber das ist noch nicht alles” .Kerstin war jetzt total verwirrt. “Was? Was hab ich noch getan?” Drago musste sich räuspern. “Tja, ähm, du hast nicht mit deiner Stimme gesprochen, und deine Augen waren plötzlich blau. Und nachdem du mich gewarnt hattest, wurdest du ohnmächtig”. Kerstin sprang aus dem Bett und lief unruhig durch das Zimmer. “Das kann doch nicht wahr sein”, dachte sie laut, “das gibt es doch nicht. Was ist zum Teufel mit mir los? Erst verliebe ich mich in einen Drachen, obwohl ich doch eigentlich schon in jemand anderen verliebt war. Und jetzt fang ich an zu spinnen?” In ihrer Stimme schwang etwas Hysterie. Drago trat zu ihr und stellte sich ihr in den Weg. “Hey, wir wissen nicht was es war. Und bevor wir irgendwelche Spekulationen anstellen, sollten wir vielleicht erst mal mit Angie oder deiner Mutter reden. Vielleicht gibt es dafür eine ganz normale Erklärung.“ Kerstin sah ihn ungläubig an. “Normal? Das nennst du normal? Ich dreh gleich durch.“ Drago nahm sie in seine Arme und sie schmiegte sich an ihn. “Weißt du was ich an dieser ganzen merkwürdigen Sache am besten finde?”, fragte er sie. „Nein“, antwortete Kerstin. “Das du gesagt hast, dass du mich liebst”, sagte Drago lächelnd. Jetzt musste auch Kerstin ein wenig schmunzeln.
Aber sie war so erschöpft, dass ihr sogar davon schwindelig wurde. Drago führte sie zum Bett und deckte sie sorgfältig zu. Fragend sah Kerstin Drago an, “Was ist los? Kommst du nicht ins Bett?” Drago schaute sie nachdenklich an und sagte: “Nein, jetzt noch nicht. Ich möchte ein wenig nachdenken und geh nach oben an Deck .Aber mach dir keine Sorgen. Ich bin nicht lange weg.“ Kerstin stiegen Tränen in die Augen, da sie aber nicht wollte, dass er das sah, legte sie sich rasch hin und schloss die Augen. Drago gab ihr einen Kuss auf die Schläfe und ging zur Tür. Als er sie gerade schließen wollte, hörte er ein leises Schluchzen. Er zögerte einen winzigen Moment, ging dann aber doch nach oben. So weh es ihm auch tat Kerstin alleine zu lassen, er brauchte jetzt einfach ein wenig Zeit für sich.

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Während Doc, Kerstin und ich, uns in der Waffenkammer aufhielten, saß Lilli im Computerzentrum, besser gesagt sie lag dort. Sie hatte ihre Stuhllehne ganz nach hinten gestellt, die Füße lagen auf dem riesigen Glastisch, die Hände ruhten auf ihrem Bauch und umklammerten einen Kaffeebecher. Nachdem Lucy und Gavin nach Havanna aufgebrochen waren, hatte Lilli sich auf die Arbeit gestürzt. Sie hatte sich in ihren Lieblingssatelliten gehackt und ihn auf Choqequirao in Peru ausgerichtet. Die Bilder und Informationen, die schon eingetroffen waren, hatte sie gesichtet und sortiert. Sie hatte noch zusätzlich Aufnahmen einer Wärmebildkamera angefordert. Während sie auf diese Bilder wartete, hatte sie es sich gemütlich gemacht und war eingeschlafen. Sie wurde auch nicht wach, als Fernando hereinkam und fragend ihren Namen rief. Er musste sich anstrengen, nicht laut loszulachen. Sie gab mal wieder ein sehr damenhaftes Bild ab. Er schlich schmunzelnd zu ihr, nahm den halbvollen Becher aus ihren Händen und küsste ihr zärtlich auf Augen, Nase und Mund. „Mmhh. Nicht aufhören oder träume ich noch?“ „Hast du denn von mir geträumt?“ Lilli öffnete die Augen und Fernando schaute sie lächelnd an. „Ja, habe ich.“ „War es ein schöner Traum?“ „Wunderschön. Aber mehr verrate ich nicht. Oder hast du mich wieder beobachtet?“ „Nein. Ich bin leider erst jetzt gekommen.“ Fernando beugte sich wieder zu Lilli und küsste sie auf eine Art und Weise, die ihr die Sinne schwinden ließen. „Willst du es mir wirklich nicht verraten“, säuselte er an ihren Lippen. Lilli lachte und schob ihn von sich weg. „Nein, will ich nicht. Außerdem muss ich jetzt wieder was arbeiten. Duncan kommt sicher auch gleich vorbei. Er wollte sich anschauen, was ich schon für Infos habe.“ Fernando ließ sich auf Lillis Stuhl fallen. „Schade. Da kann man wohl nichts machen.“ Da kam auch schon Duncan durch die Tür. „Hallo ihr Beiden. Fernando, du hältst Lilli ja nicht von der Arbeit ab, oder?“ Fernando schaute mit einer Unschuldsmiene zu Duncan. „Ich doch nicht.“ Lilli ließ ihre Finger schon über einen der Touchscreens fliegen, und auf dem großen Bildschirm erschienen die Bilder von Choqequirao. Duncan zog sich einen Stuhl heran und setzte sich neben Fernando. „Dann leg mal los. Ich bin gespannt.“
„Also, Choqequirao liegt in den Anden auf 3000 m Höhe und erstreckt sich über 2000 Hektar. Bisher sind aber nur 30 Prozent davon freigelegt worden. Wie andere Inka-Städte auch, ist Choqequirao in die Oberstadt „Hanan“ und die Unterstadt „Urin“ aufgeteilt. Die Oberstadt besteht aus Tempeln, Lagerhäusern und Terrassen, die um einen freien Platz angeordnet sind. In der Unterstadt wohnte die Elite in großzügigen Gebäuden, die sich auch um einen großen Platz gruppieren. In der Unterstadt befinden sich ein Tempel und zwei Hallen für Feste und rituelle Tänze.“ Lilli schob den Mauszeiger kreuz und quer über die Satellitenbilder und fuhr mit ihren Erklärungen fort. „Hier oberhalb der Unterstadt befindet sich eine abgeflachte Kuppe. Das war wahrscheinlich eine Zeremonieplattform, auf der die Opfer dargebracht wurden. Was aber besonders interessant ist, sind diese riesigen Terrassen, die mit Mosaiken eingefaßt sind. Hauptsächlich sind Lamas dargestellt, die waren den Inkas heilig. Oberhalb dieser Terrassen führen Treppen zu den Gipfeln „Sorani“ und „Quitay.“ „Sehr gut recherchiert, Lilli“, sagte Duncan anerkennend. „Konntest du irgendetwas entdecken, dass auf die Dragons hinweisen könnte?“ „In Choqequirao selbst nicht. Damit habe ich auch nicht gerechnet, da sind oft Touristen und Archäologen unterwegs. Da kann man nicht verdeckt operieren. Aber ich habe Wärmebilder machen lassen, die sind gerade eingetroffen. Warte, ich lade sie hoch.“ Die Bilder erschienen, und alle drei hielten den Atem an. Oberhalb der Lama-Terrassen wurde ein Labyrinth von Gängen und Kammern, die weit in den Berg hineinragten, sichtbar. Duncan fand als erster wieder seine Sprache: „Donnerwetter, was haben wir denn da aufgestöbert? Das sieht nach einer Menge Arbeit aus. Lilli, kannst du uns noch genauere Aufnahmen beschaffen? Wir müssen unbedingt wissen, mit was wir es da genau zu tun haben.“ „Ja, kein Problem! Jetzt weiß ich ja, nach was wir suchen müssen. Oh mein Gott, das sieht absolut beängstigend aus, mit so vielen Objekten habe ich jetzt nicht gerechnet.“ Duncan schaute Lilli selbstsicher an: „Das ist nichts, mit dem wir nicht fertig werden könnten. Mach dir mal keine Sorgen, das kriegen wir gemeinsam schon auf die Reihe.

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Bis wann hast du die genauen Analysen?“ „Also bei diesem Umfang und den hochauflösenden Bildern, die wir benötigen, dürften die Rechner schon die halbe Nacht brauchen. Dann muss ja auch alles noch sortiert und analysiert werden. Bis morgen Früh, werde ich schon brauchen, um alles zusammen zu haben.“ „Gut Lilli, dann morgen früh 8 Uhr. Ist das machbar?“ Lilli nickte Duncan zu: „Ja, 8 Uhr ist gebongt!“
Da ging die Tür auf, und Kerstin stürmte herein. „Ups! Ich hoffe, ich störe nicht. Lilli, ich wollte dir nur Bescheid sagen, dass wir Mädels uns heute Abend um 19 Uhr bei Angie treffen. Kannst du kommen oder musst du arbeiten?“ Lilli strahlte über das ganze Gesicht. „Oh, super, da freue ich mich tierisch drauf! Ich muss nur noch ein paar Eingaben machen, und dann laufen die Rechner von alleine. Bis 19 Uhr schaffe ich das locker.“ „Toll! Ich freue mich, dass du auch kommen kannst. Bis später. Tschüss Jungs“, und schon war Kerstin wieder zur Tür draußen. Duncan stieß Fernando in die Rippen: „Komm, wir machen uns auch vom Acker, damit Lilli in Ruhe arbeiten kann. Wir wollten doch sowieso noch ein Gespräch unter vier Augen führen.“ Fernando lächelte Duncan verschmitzt an: „Ja klar, habe ich nicht vergessen.“ Er ging zu Lilli und küsste sie sanft auf die Stirn. „Viel Spaß mit deinen Mädels. Sehen wir uns später noch?“ Lilli fuhr mit dem Zeigefinger über seine Lippen und küsste ihn dann. „Wenn du möchtest. Nach dem Mädelsabend, wirst du mich hier wieder finden. Aber du musst mir dann einen großen, starken Kaffee mitbringen. Den werde ich sicher gebrauchen können.“ „Ich denke, das lässt sich einrichten.“ Fernando gab ihr noch einen Kuss und ging dann mit Duncan zur Tür. „Tschüss Lilli und viel Spaß mit deinen Mädels. Aber nicht die Arbeit vergessen!“, sagte Duncan noch, aber Lilli hatte sich schon wieder über ihre Tastatur hergemacht und war voll darauf konzentriert.

Fernado und Duncan machten es sich mit einem guten alten Scotch in Duncans Kabine gemütlich. Fernando lächelte Duncan an: „ So, mein Alter, hast du es jetzt endlich kapiert, dass du dich gegen das Gefährtinnending nicht wehren kannst?“ Duncan lächelte ebenfalls: „Ja, ich habe es wohl endlich eingesehen. Aber es war ja auch nicht einfach. Schließlich hatte sich Norbert Angie angelacht und einem Bruder reinfunken, das kommt für mich nicht in Frage. Das weißt du ja. Keiner kennt mich so gut wie du, alter Freund.“ „Da hast du wohl recht. Spätestens nach deinem Auftritt im Fitnessraum wusste ich, in welchem Konflikt du steckst. Und was hat sich jetzt geändert?“ Duncan schaute Fernando mit leuchtenden Augen an. „Angie ist zu mir gekommen, hat mit mir geredet und alles gerade gerückt. Sie und Norbert haben sich getrennt. Sie haben erkannt, dass sie sich nicht wirklich lieben.“ „Du bist jetzt aber nicht wie Bowen mit der Tür ins Haus gefallen, oder?“ „Nein Fernando. Ich habe zwar schon mal etwas durchblicken lassen, aber ich habe ihr noch nicht alles erzählt. Ich möchte es eigentlich so ruhig angehen wie du. Ich möchte, dass sich Angie wohl und sicher bei mir fühlt, bevor ich ihr alles offenbare. Aber es ist nicht so einfach, sich im Zaum zu halten. Wie kannst du nur so entspannt und gelassen mit diesen überwältigenden Gefühlen umgehen?“ Fernando betrachtete die dunkelbraune Flüssigkeit in seinem Glas und ließ sich mit seiner Antwort etwas Zeit. „Das war nicht von Anfang an so. Zuerst haben mich diese Gefühle auch total umgehauen, und ich habe mich geradezu auf Lilli gestürzt. Aber sie hat mich abgewiesen, für sie war alles nur rein körperlich. Sie hatte die Trauer um ihren toten Geliebten noch nicht überwunden und sich einen dicken Schutzpanzer zugelegt. Ich musste mich zwangsläufig zurückziehen und mit kleinen Schritten wieder auf sie zugehen. Ich habe ihr gesagt wie sehr ich sie liebe, und dass ich warte, bis sie sich mit ihren Gefühlen ganz sicher ist. Ich habe mich ganz in ihre Hände begeben, und damit ist der Druck von mir abgefallen. Ich habe zwar noch Zweifel, ob sie sich wirklich für mich entscheidet, aber ich genieße jeden Augenblick mit ihr und jede Zärtlichkeit, die sie mir schenkt. Es ist wunderschön, sich nur zu streicheln, zu küssen und einfach nur beieinander zu liegen. Es ist ein behagliches Gefühl, es ist, als ob ich endlich in einem sicheren Hafen angekommen bin.

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Gestern habe ich ihr in etwa erklärt, was die Gefährtin für uns bedeutet und wie die Verbindung endgültig wird. Jetzt lasse ich ihr die Zeit darüber nachzudenken, und wenn sie soweit ist, sprechen wir darüber.“ Fernando lächelte, in den Gedanken war er bei Lilli. Duncan nickte zustimmend. „Danke, mein Freund. Jetzt kann ich auch etwas gelassener an die Sache herangehen. Ich denke, dass du den richtigen Weg gefunden hast, und dass ich diesen Weg auch einschlagen werde.“ Sie tranken mit Genuß ihren Scotch und verfielen in ein kurzes Schweigen. Fernando hatte ja noch was auf dem Herzen – nämlich Drago. „Hör mal, Duncan, ich wollte noch über etwas anderes mit dir reden. Es geht um Drago. Ich habe mich mit ihm ausgesprochen. Er hatte gar keine Ahnung, dass wir über den Grund seines Verschwindens nicht informiert wurden, und er ist auch nicht Schuld an Lindsays Tod. Ich für meinen Teil habe ihm verziehen und für mich gehört er auch wieder zur Bruderschaft. Wir hätten ihm helfen und zu ihm stehen müssen.“ Fernando schaute erwartungsvoll zu Duncan. „Ich hatte noch nicht die Gelegenheit mit ihm über alles zu sprechen, aber du weißt, dass ich deinem Urteil hundertprozentig vertraue. Wenn du sagst, dass Drago wieder zu uns gehören soll, dann ist er auch für mich wieder ein Bruder. Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass mir der Drache ganz schön gefehlt hat.“ Fernando lächelte erleichtert: „Es wird Drago sehr freuen, dass zu hören.“
Es klopfte. „Hey, Duncan. Bist du da?“, rief Bowen aufgeregt vor der Tür. Duncan schaute verwundert zu Fernando, zuckte mit den Schultern und öffnete die Tür. „Was hast du denn auf dem Herzen?“ „Oh Fernando, du bist ja auch da! Das passt ja perfekt. Hört mal, die Ladies machen einen Frauenabend …“ „Das wissen wir schon, und?“, sagte Duncan ungeduldig. „Die haben gerade Pizza bei mir bestellt. Ich dachte mir, dass ihr mir dabei helfen könntet, und dann stürmen wir die Party. Was meint ihr?“ Fernando und Duncan schauten sich lachend an. „Da sind wir doch dabei!“ „Geht ihr mal schon vor, ich hole noch Drago dazu“, sagte Fernando und war schon verschwunden. Auf dem Weg zur Kombüse schaute Bowen Duncan fragend an. „Drago? Habe ich da was nicht mitbekommen?“ „Ja hast du. Fernando hat mit ihm gesprochen und wir haben ihm Unrecht getan. Ich denke, dass er beim Pizzabacken mit uns darüber spricht.“ Die Beiden waren gerade damit fertig die Zutaten bereitzulegen, als Fernando und Drago in die Kombüse kamen. Drago lächelte etwas unsicher in die Runde. „Hallo Drago, na, dann schieß mal los“, sagte Duncan, während er den Pizzateig bearbeitete. Drago erzählte Duncan und Bowen das, was er auch schon Fernando erzählt hatte. Er betonte nochmals, wie leid ihm die ganze Geschichte tat, und dass er alles ungeschehen machen würde, wenn er es nur könnte. Er stand vor ihnen mit hängenden Schultern und seinem Gesicht konnte man die Qualen, die er durchlitten hatte, ansehen. Duncan ging auf ihn zu und legte im die Hände auf die Schultern. „Fernando hat vollkommen recht, wir haben dir großes Unrecht angetan. Dich wieder in unsere Bruderschaft aufzunehmen, ist das mindeste was wir tun können.“ Dann riss er Drago in seine Arme. „Mensch, Drache, wie habe ich dich vermisst!“ Alle vier lachten erleichtert auf und freuten sich darüber, dass sie jetzt wieder komplett waren. „Du hast jetzt nur noch ein Problem zu bewältigen“, sagte Duncan nachdenklich. Drago nickte: „Ja ich weiß, die Sache mit Kerstin und Tim. Es wird nicht einfach werden, mit Tim ins Reine zu kommen.“ „So, jetzt haben wir genug gequatscht, jetzt werden die Ladies aufgemischt! Die Pizzen sind fertig!“, rief Bowen und holte schon die erste aus dem Ofen. Blitzschnell hatten die vier alles verpackt und machten sich mit einem breiten Grinsen auf den Lippen auf zu meiner Kabine. Diese Überraschung sollte ihnen gelingen.

Hattori und Lucy hatten es sich in den weichen Ledersesseln gemütlich gemacht, während Gavin das Boot steuerte. Sie flogen mit riesiger Geschwindigkeit über die Wellen. Gischt spritzte ihnen in die Gesichter, die der Fahrtwind aber sofort wieder trocknete. Eine Unterhaltung ließ das Dröhnen des Motors nicht zu. Aber dem Blick von Hattori nach zu urteilen, war ihm an einer Unterhaltung auch nicht gelegen.

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Er schien gar nicht anwesend zu sein, hing seinen trüben Gedanken nach. Lucy ergriff spontan seine Hand, nur um ihm das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein. Hattori hob den Kopf und schaute ihr direkt in die Augen. Sie hatten nie einen engen Kontakt miteinander, doch Lucy wusste, wie sehr er ihren Schwestern am Herzen lag. Er lächelte ihr zu, zog aber seine Hand zurück.
Die Fahrt dauerte nicht lange, sie erreichten den Hafen von Havanna noch in den frühen Mittagsstunden. Die Sonne brannte heiß und mörderisch vom Himmel, so dass sie schon nach kurzer Zeit mit einem leichten Schweißfilm überzogen waren. Gavin machte das Boot an dem angemieteten Liegeplatz fest, während Hattori und Lucy ihr Gepäck an Land brachten. Sie ließ ihren Blick über den Hafen schweifen und musste feststellen, dass sie noch nie so viele Luxus-Yachten auf einem Fleck gesehen hatte. „Hier hat sich wohl die Creme de la Creme versammelt“, murmelte sie vor sich hin. Gavin, der sich inzwischen zu ihnen gesellt, hatte schlang von hinten seine Arme um Lucy und flüsterte ihr ins Ohr: „Die können dir alle nicht das Wasser reichen.“ Als nächstes mussten sie dafür sorgen, dass Hattori nicht seinen Flug in die Schweiz verpasste. Sie winkten ein Taxi herbei, sprachen mit Hattori noch ein paar aufmunternde Worte und weg war er.
Seit ihrer Ankunft, bis zum Zeitpunkt als Hattori mit dem Taxi wegfuhr, waren nur ein paar Minuten vergangen.
„Komm, Lucy, ich zeig dir unser Hotel. Dort können wir uns ein wenig frisch machen. Wir sind übrigens Lord und Lady of Kerry, ein frisch verheiratetes Ehepaar, dem Peerage of Ireland angehörend.“ „Ja, die Rolle der Frischverliebten auf Hochzeitsreise könnte uns liegen“, fügte Lucy schmunzelnd hinzu. „Präge dir deinen Namen ein, du heißt Catherine, kurz Cat. Das passt wenigstens zu dir. Duncan hat sich wohl einen kleinen Scherz mit mir erlaubt – darf ich mich vorstellen, Lord Conchobhar of Kerry. Zu Ihren Diensten, Eurer Gnaden.“ Gavin machte dabei eine tiefe Verbeugung vor Lucy. Glucksend brachte sie hervor: „Conchobhar, wie zum Teufel ist er darauf gekommen?“ Er fiel in Lucys Lachen ein und antwortete: „Conchobhar oder kurz Conor bedeutet in Irland Hunde- und Wolfsliebhaber.“ Arm in Arm schlenderten sie kichernd zu ihrem Hotel.
Statt wie gewohnt in Bluse und Lederhosen, war ihr langer schlanker Körper in ein weich schimmerndes, eisblaues, im Rücken geradezu dramatisch tief ausgeschnittenes Abendkleid gehüllt. Kleine Diamanten glitzerten an ihrem Hals. Ihr rotbraunes Haar hatte sie zu einer üppigen Lockenmähne frisiert, die nur von zwei winzigen Diamanthaarspangen im Zaum gehalten wurde. Ein riesiger Brillant sprühte regelrecht Funken. Die Diamanten hatte sie von Gavin bekommen, eine kleine Leihgabe, die ihren Auftritt als irisches Adelspaar glaubwürdiger machen sollte. Den Brillant hatte er eigens für sie gemacht.
Nach ihren Einkäufen am Nachmittag hatten sie noch ein paar Minuten Zeit, einen Strandspaziergang zu machen. Hinter einer hohen Düne, die sie vor neugierigen Blicken abschirmte, kniete Gavin sich hin, nahm eine Hand voll Sand und begann diesen in seinen Händen zusammenzudrücken. Seine Hände verschwanden im Rauch, doch begannen sie kurz darauf zu glühen. Gavin drückte und presste, rieb seine Hände kreisend gegeneinander. Schweißperlen rannen von seiner Stirn. Lucy konnte nur fasziniert dem Schauspiel zusehen. Nach ein paar Minuten war es soweit, er hielt seiner Cat den großen Brillanten unter die Nase, den sie jetzt stolz an ihrem Finger trug. „Gut, dass ich das nicht früher wusste, sonst könntest du mir niedere Beweggründe vorwerfen, ich würde dich nur wegen dieser funkelnden Steinchen lieben“, plapperte sie los. Er beendete ihren nachmittäglichen Redefluss mit einem innigen, tiefen Kuss, der ihr schon wieder Pudding in den Knien bescherte.
Gavin sah in seinem schwarzen Anzug einfach umwerfend aus, geheimnisvoll und ein klein wenig gefährlich. Mit seinem hoch gewachsenen, straffen, muskulösen Körper bot er in dem eleganten Anzug einen Anblick, der nicht nur ihr, sondern ebenfalls einer Großzahl der weiblichen Gäste regelrecht den Atem nahm.

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Das Bankett fand im Gouverneurspalast statt und wurde anlässlich des 16. Geburtstags der Tochter des Gouverneurs von Havanna gegeben. Die Straße vor dem Palast war mit Holzplatten ausgelegt, damit die Gouverneure nicht vom lauten Rattern der Kutschen gestört wurden, so erzählte es ihr Gavin, nein, Conchobhar. Es wurde Zeit, dass sie sich an den Namen gewöhnte. Um Einlass zu dem prachtvollen Gebäude zu bekommen, mussten sie sich einer strengen Sicherheitskontrolle unterziehen. Lucy mochte sich nicht vorstellen, welche Anstrengungen und Organisation es Sweetlife gekostet hatte, sie hier auf die Gästeliste zu bekommen. Gelassen ließen sie das Prozedere über sich ergehen, denn die Waffen, die sie bei sich trugen, konnte niemand entdecken. Sie kamen durch das große Tor in den Innenhof, der ganz mit Kerzen beleuchtet war. Für einen kurzen Moment vergaß Lucy, dass dies hier ein Arbeitseinsatz war und ließ sich von der romantischen Stimmung wegtragen. Gavin bemerkte ihren seligen Gesichtsausdruck, zog sie ein wenig fester an sich und flüsterte ihr einen kleinen Weckruf ins Ohr: „Oh, wie peinlich, sehr professionell von dir, Lucy“, schollt sie sich selbst. Mit einem bezaubernden Lächeln an Gavin gerichtet. „Aber mein Liebster, das gehört doch zur Rolle, nicht war Conchobhar?“ „Argh, Duncan kann was erleben, wenn wir zurück sind. Der Name wird mich in meinen Träumen verfolgen.“ „Du kannst ihn ja danach verbrennen“, erwiderte Lucy, konnte aber ein Grinsen nicht unterdrücken. Auch Gavin musste jetzt lachen und immer noch lachend betraten sie den Ballsaal.
Sie sahen sich in dem eleganten Saal um und ließen einen ersten Blick über die Gäste wandern. Überall standen riesige Eisskulpturen, die im Scheinwerferlicht wie Kristalle funkelten. Schwarz befrackte Kellner schoben sich mit Tabletts voller Getränke durch die Menge. Die Sicherheitsvorkehrungen waren enorm. Lucy bemerkte in den kunstvoll vergipsten Decken eingelassene Überwachungskameras, die einen vollständigen Überblick über den gesamten Saal boten. Scanner sollten unauffällig prüfen, ob ein Gast irgendwelche Waffen trug, die er unbemerkt in den Saal geschmuggelt haben konnte.
Sie konnten nur kurz einen Blick auf die Gästeliste werfen, aber der genügte ihnen auch. Der Großteil der Gäste waren Gouverneure, Botschafter, Großindustrielle und Banker und jede Menge Adel. Der ganze Saal roch nach Geld und Macht und Habgier. Gar nicht die Gäste, die man auf einer Geburtstagsparty eines Teenagers erwarten würde. Lucy empfand ein wenig Mitleid mit dem Mädchen, das herausgeputzt wie ein Pfau, neben ihren Eltern stand und einige der Gäste begrüßte.
„Also, was machen wir hier jetzt?“, wollte Gavin wissen. „Nur beobachten, nur beobachten. Duncan zieht mir buchstäblich das Fell über die Ohren, wenn wir hier auffliegen. Ich geh mir mal die Nase pudern, die Gespräche in den Toiletten sind immer sehr aufschlussreich. Du kannst uns ja mal etwas zu trinken holen, wir wollen doch nicht durch Abstinenz auffallen“, fügte sie lachend an und bahnte sich ihren Weg. Das stille Örtchen für Damen war gar nicht still. Schon bevor Lucy den Raum betrat, hörte sie ein Gackern, Lachen und Geschnatter, das die Frauen von Stand überhaupt nicht damenhaft wirken ließ. Sie erwischte einen freien Platz am Spiegel, lächelte der Dame neben ihr zu und begann ihre Schminkutensilien aus dem winzigen eisblauen Abendtäschen zu pellen. Aus den Augenwinkeln bemerkte Lucy, wie sie von ihrer Nachbarin einer kompletten Musterung unterzogen wurde, deren Blick nun auf ihrem Ring hängen blieb. „Okay, lass uns spielen“, dachte Lucy bei sich. Mit dem unschuldigsten Blick, den man sich nur vorstellen kann, drehte sich Lucy zu ihr und zeigte ihr den Ring voller Stolz. „Ist er nicht hinreißend? Genauso hinreißend wie der Mann, der ihn mir schenkte“, trällerte sie los. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass sie beide mir gehören.“ Nun lächelte auch die Frau „Darf ich?“, und nahm ihre Hand in die ihre, um den Brillanten genauer zu begutachten. „Wirklich außergewöhnlich, und ich muss es ja wissen, ich bin schließlich die Frau einen Juweliers. Darf ich mich vorstellen, Audrey Tiffany.“ 😎 Lucy zog eine Augenbraue hoch. „Ah, aus Ihrer Reaktion sehe ich, Sie haben von uns gehört. Einer meiner Vorfahren war Charles Lewis Tiffany, unser Geschäft ist immer noch in Familienbesitz.“ „Ja, welches Mädchen hat noch nicht von Tiffany gehört und geträumt.

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Mein Name ist Lu- äh – Catherine, Lady of Kerry. Wir sind hier in den Flitterwochen, mein Mann und ich“, fügte sie träumerisch hinzu. „Oh, wie schön, dann darf ich noch gratulieren? Möchten sie und Ihr Mann sich nicht zu uns an den Tisch setzen? Dann können Sie mir noch mehr erzählen. Es wäre schön, ein wenig frisches Blut am Tisch zu haben“, schlug sie ihr zwinkernd vor. „Das ist reizend von Ihnen, gerne kommen wir an Ihren Tisch.“ Lucy wurde allmählich etwas mutiger und fragte mit unschuldiger Miene: „Wie sieht heute eigentlich das Programm aus? Ich dachte, das hier ist eine Geburtstagsparty und alles wirkt so – wie soll ich sagen, ohne jemanden kränken zu wollen – so steif?“ „Ja, nicht wahr? Aber ich fürchte, liebe Catherine, so darf ich Sie doch nennen? Ich fürchte, ich muss Sie enttäuschen. Nach dem Essen ziehen sich die Herren zu einer guten Zigarre zurück, wir sind ja schließlich auf Kuba, und die Damen dürfen den Klängen des Kammerorchesters lauschen.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Audrey und verließ die Toilette, gefolgt von einer sichtlich zufriedenen Lucy.
Gavin zu finden, war nicht schwer. Sie musste nur dem kichernden Mädchen folgen, das ihn so schwärmerisch beschrieb. Er lehnte lässig an einer der riesigen Säulen des Saales und plauderte mit ein paar für ihn eindeutig zu jungen Damen. Als er Lucy auf sich zu kommen sah, beendete er das Gespräch charmant und ging ihr entgegen. Lucy sah die schmachtenden Mädchen, und auch ihre sehnsüchtigen Blicke entgingen ihr nicht. „Wie gut, dass ich nicht eifersüchtig bin“, flüsterte sie ihm ins Ohr. „Bist du nicht? Dann mache ich etwas falsch“, sagte er und versuchte enttäuscht auszusehen. „Und? Konntest du den Hühnern irgendwelche Neuigkeiten von Belang entlocken?“ Gavin musste schmunzeln. „Ah, so ein bisschen Eifersucht steht dir doch gut. Nein, leider. Ich bin froh, dass du mich von ihnen befreit hast. Ich dachte, Rauch kommt schon aus meinen Ohren.“ „Aber ich hab Neuigkeiten. Deinem Brillanten haben wir es zu verdanken, dass wir am Tisch von Audrey Tiffany und ihrem Mann sitzen. Schau dort drüben, die Dame, die uns so aufgeregt winkt. Komm, lächeln und winken, lächeln und winken.“ Ganz galant bot Gavin Lucy seinen Arm und so schritten sie zu ihrem Tisch.
Das Dinner verlief ohne besondere Vorkommnisse, belangloses Geplauder, Tratsch und Klatsch über anwesende und nicht anwesende Prominenz. Nach dem Essen zogen die Herren sich wie angekündigt in die riesige Bibliothek zurück. Lucy war etwas niedergeschlagen, weil sie bisher nicht viel in Erfahrung gebracht hatten, aber der Abend war ja noch nicht zu Ende.
Gavin schloss sich den Herren an, um dort sein Glück zu versuchen. Eigentlich rauchte er ja nicht, aber so eine gute Havanna ließ er sich dann doch nicht entgehen. Die Gespräche drehten sich um Aktienkurse, Börsenberichte und diverse andere Geschäfte, mit denen sich Geld verdienen ließ.
Ein Herr allerdings, der sich ihm als Muhammed bin Raschin al Daktoum, Botschafter des Emirates Dubai, vorstellte, wollte wissen, ob er auch zu der in der Nacht angesetzten Geschäftsbesprechung gehen würde. „Natürlich, aber ich bin mir noch nicht ganz sicher, zu welchem Zweck dieses Treffen vereinbart wurde?“, erwiderte Gavin. „Na, Geld. Nicht mehr, nicht weniger, die wollen unser Geld. Sie sollten auch zahlen für den Schutz, den sie uns anbieten“, flüsterte er ihm geheimnisvoll zu. Und auf einmal verstand Gavin.
Währenddessen quälte Lucy sich durch das Kammerkonzert. Sie konnte keine Gespräche mehr führen und musste zur Untätigkeit verdammt den Klängen des Orchesters lauschen. Das einzig Gute daran war, dass sie sich nicht an diesem sinnlosen Geplänkel von Unterhaltung beteiligen musste. Na ja, wenigstens konnte sie Duncan ein paar Namen bringen.
Nach dem Konzert erwartete sie schon Gavin mit einem Glas Champagner in der Hand. Ihm war anzusehen, dass er Neuigkeiten hatte. „Du siehst aus, als ob du gleich platzen würdest. Na, was hast du herausgefunden?“ Er zog sie etwas beiseite, legte seinen Arm um sie und hauchte ihr nur ein Wort ins Ohr: „Schutzgelder!“ Lucy musste nicht nachfragen, das Puzzelteilchen fiel direkt an seinen Platz. Das klang logisch, wenn man wusste, was die Dragons vorhatten.

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Entweder du zahlst, oder du spürst die bald grenzenlose Macht der Dragons. Sie mochte sich gar nicht ausmalen, in solch einer Welt zu leben. Erfreut, nicht mit leeren Händen zu ihren Schwestern und den Brüdern zurückzukommen, schlang sie ihre Arme um Gavin und küsste ihn zärtlich.
Auf einmal zuckte Gavin vor Schreck zusammen und sein Körper versteifte sich. Lucy bemerkte sofort, dass etwas passiert sein musste. Sein Blick richtete sich starr vor Entsetzen auf die Treppe an der gegenüberliegenden Seite des Saales. Eine Frau wurde von Lucius Malfoy, ihnen wohl bekannt als die rechte Hand von Dragon, die Treppe herunter geführt. Eine Frau, so schön und feengleich, wie sie es nur selten gesehen hatte. Mit erschreckend kalter Stimme entfuhr es Gavin: „Lindsay!“.
Lucy hätte vielleicht gesagt, dass die Glut seines Zorns mit Händen greifbar war, ehe sie sich ins Gegenteil verkehrte und den gesamten Saal mit Eiseskälte zu erfüllen schien.
„Wir müssen hier weg. Sofort.“ War alles, was er sagte bevor er sie in Richtung Ausgang zog.

Als die anderen gegangen waren, stand er mit dem Rücken zur Tür und musterte mich von oben bis unten mit einem amüsierten Blick. Plötzlich wurde ich mir meines riesigen ausgewaschenen Sleep-Shirts mit dem Bambi Aufdruck bewusst. Auch musste ich an das weiße Zeugs von Doc auf meinem Gesicht denken, und dass er mich damit gesehen hatte. Prompt lief ich rot an, und schnell verschränkte ich meine Arme über der Brust und drehte mich in Richtung Bett. „Öhm, ich glaube, ich sollte mal langsam anfangen und ein bisschen aufräumen, hier sieht es ja aus wie nach der Schlacht im Teutoburger Wald, und ich möchte endlich ins Bett“, sagte ich mit verunsicherter Stimme und kaum ausgesprochen, dachte ich: „Geht’s noch? Das hört sich ja an wie eine Einladung!“ „Ich könnte mir auch schnell noch ein Mauseloch suchen, in das ich verschwinden kann, bevor das hier noch peinlicher wird“, murmelte ich leise und schloss meine Augen. Da spürte ich, wie er seine Arme von hinten um mich schlang und mich sanft an sich drückte. „Nicht doch, das muss dir nicht peinlich sein, meine kleine Hexe“, sagte er leise und küsste mich auf den Kopf. Vampire und ihr verdammtes Supergehör! „Selten habe ich mich so amüsiert wie heute, es hat mir wirklich unheimlich viel Spaß hier mit euch gemacht.“ Ich legte meine Hände auf seine Arme und lehnte meinen Kopf an seine Brust. „Ich hab dich auch noch nie so lachen gehört, so unbeschwert und so losgelöst, solange ich dich kenne“, erwiderte ich und betrachtete das Chaos, das wir alle hier angerichtet hatten. Mein Bett war unter leeren Pizzakartons begraben und fast leere Chips-Tüten lagen überall verstreut auf dem Boden. Die Möbel waren an die Wände gerückt, auf den Kissen klebte das restliche Popcorn neben dem übriggebliebenen Gummizeug, und leere und halbvolle Flaschen nebst Gläsern standen und lagen überall herum. Plötzlich verlor ich den Boden unter den Füssen und fand mich sicher in seinen Armen wieder. Er hatte mich so schnell hochgehoben, dass mir ein bisschen schwindelig wurde. Vampire und ihre verdammte Schnelligkeit! „Oh.“ Brachte ich nur hervor und verschränkte meine Finger in seinem Nacken. So konnte ich sein Gesicht in aller Ruhe betrachten. Seine Augenfarbe hatte zu einem Mitternachtsblau gewechselt und seine vollen und sinnlichen Lippen steiften über mein Gesicht. „Mmh, da war noch etwas Schokolade… Also hier, in diesem Durcheinander, kannst du nicht bleiben, außerdem liegen hier überall Scherben rum und ich weiß mittlerweile, dass du gerne barfuß läufst. Ich werde Tiago bitten, dass er deine Kabine wieder auf Vordermann bringt. Solange nehme ich dich mit zu mir, aber natürlich nur, wenn du das auch wirklich möchtest, ja?“ „ Du kannst Fragen stellen“, flüsterte ich und rieb meine Nase an seinem Hals. Sein Duft war einfach nur berauschend. Das war ihm wohl Antwort genug, denn er trug mich in null Komma nichts in seine Kabine.

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Dort angekommen, stellte er mich sanft ab, ging zu seinem Schreibtisch und holte sein Handy hervor. Ich beobachtete ihn während er mit Tiago sprach. Sein Blick strich mit einer solch unglaublichen Zärtlichkeit über meinen gesamten Körper, sodass mir die Knie weich wurden. Als er das Gespräch beendet hatte, warf er das Handy auf den Schreibtisch, nahm mich wieder in seine Arme und küsste mich sanft. „Wir wollten es doch langsam angehen“, flüsterte er heiser und knabberte an meinem Ohrläppchen. „Ja, das wollten wir“, erwiderte ich leise und knöpfte dabei sein Hemd auf, um an seine Haut zu gelangen. Endlich!

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Nach einer Weile kamen wir langsam wieder zu Atem. Während er zärtlich mit seinen Fingern über meine Arme und meinen Rücken strich, drückte er seine Lippen in mein Haar und raunte: „Mein Herz, das war einfach wunderbar… und ich bin froh, dass wir nicht gewartet haben, aber du solltest dich jetzt ausruhen und ein bisschen schlafen.“ „Mh-mmh“, murmelte ich, und als er uns mit seiner Decke zudeckte, kuschelte ich mich in seine Arme. Meine letzten Gedanken waren: „Mein Vampir und seine wunderbar liebevolle Art…“
Als ich am nächsten Morgen aufgewacht war, lag er nicht mehr neben mir, sondern stand nackt mit dem Rücken zu mir an seinem Schreibtisch. Mit dem Handy in der Hand redete er mit gedämpfter Stimme auf jemanden ein. Ich hatte noch nicht mal gehört, dass es geklingelt hatte. Doch plötzlich drehte er sich zu mir um und sah mich entsetzt an: „Was sagst du da, Gavin? Wen hast du gesehen?“

Nachdem Drago gegangen war, fiel Kerstin in einen tiefen traumlosen Schlaf. Sie wusste nicht wie lange sie geschlafen hatte, aber es ging ihr nach dem Aufwachen besser. Drago war noch nicht wieder zurück und sie überlegte, was der Auslöser für sein Verhalten gewesen sein konnte. War es die Tatsache, dass irgendein Wesen durch sie zu ihm gesprochen hatte? Oder lag es daran, dass sie ihm ihre Liebe gestanden hat? Kerstin wusste ja um die Gefühle, die Drago für Lindsay empfunden hatte. Vielleicht war er einfach noch nicht so weit und wollte es nicht zugeben, um sie nicht zu verletzten? Tja, das war jedenfalls nicht der richtige Weg gewesen. Kerstin versuchte sich zusammen zu reißen, um nicht wieder zu weinen. Sie beschloss erst mal heiß zu duschen, das half ihr eigentlich immer. Als sie unter den heißen Wasserstrahl stieg, und nach seinem Duschgel griff, es öffnete und ihr der intensive Duft in die Nase stieg, war es mit ihrer Selbstbeherrschung vorbei und sie ließ ihren Tränen freien Lauf. Sie bemerkte nicht einmal, dass Drago in der Zwischenzeit wieder in seine Kabine zurückgekehrt war. Er hörte durch die nur angelehnte Tür ihr Schluchzen, und er hörte auch ihre Gedanken. „Was habe ich nur gesagt, dass ihn so verschreckt hat? Oder war es doch noch wegen Lindsay?”, grübelte sie und stellte das Wasser ab. Das versetzte ihm einen schmerzhaften Stich. Er hatte sich eigentlich nur Sorgen gemacht wegen dem, was vorher passiert war. Das mit Lindsay lag doch so lange hinter ihm. Er konnte nicht ändern was damals passiert war, und seine Gefühle waren auch nie so intensiv für Lindsay gewesen, wie Kerstin jetzt annahm. Es wurde dringend Zeit für ein offenes Gespräch. In Gedanken sagte er zu ihr: „Ich bin wieder da. Darf ich zu dir rein kommen?” Augenblicklich verstummte Kerstin. Es entstand ein langes Schweigen bevor sie laut antwortete: „Ja, es ist ja schließlich dein Bad.“ Als Drago ins Badezimmer trat, stand Kerstin noch immer unter der ausgestellten Dusche. Und er sah, dass sie fror. Sofort nahm er das große Badetuch, wickelte sie liebevoll darin ein und rubbelte sie sanft trocken. Als er sie in die Arme nahm, zitterte sie. Zusammen gingen sie in das andere Zimmer. „Es ist vielleicht besser, wenn du dir erst mal etwas anziehst. Du bist etwas ausgekühlt. Und dann möchte ich mit dir reden. Soll ich solange vor die Tür gehen?“ „Sei nicht albern, als wenn du mich noch nie nackt gesehen hättest“, sagte Kerstin leicht gereizt. Drago musste über diese Antwort schmunzeln. Während Kerstin ihre Sachen zusammen suchte, stand er vor dem riesigen Fenster und tat so, als wenn er hinaus schauen würde.

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In Wirklichkeit beobachtete er aber das Geschehen im Zimmer, ihren biegsamen wunderschönen Körper, wie sie mit den ihr eigenen geschmeidigen Bewegungen sich langsam anzog. Ihr Gesicht, ihre Beine, ihre Brüste, und er musste daran denken, wie sie sich anfühlte, wie sie schmeckte… Woraufhin er einen Schuh an den Kopf bekam mit der Bemerkung: „Da habe ich jetzt gerade überhaupt keine Lust drauf!“ Etwas zerknirscht drehte Drago sich um. “Okay, du wolltest mit mir reden“, versuchte Kerstin so gleichgültig wie möglich zu sagen. Was aber nicht klappte, da sie ein deutliches Zittern in ihrer Stimme hatte. Drago deutete auf die kleine Sitzecke und beide nahmen Platz. Er musste sich räuspern und blickte ihr fest in ihre Augen: „Okay, reden wir nicht lange um den heißen Brei herum. Ich habe gehört, was du unter der Dusche gedacht hast, und ich kann dir dazu nur sagen, dass du nichts falsch gemacht hast. Es hat auch nichts mit meinen früheren Gefühlen für Lindsay zu tun. Ja, ich habe sie damals geliebt, aber nicht so sehr, wie ich dich jetzt liebe. Es war nie so intensiv wie es bei uns beiden ist, glaubst du mir das?” Kerstin schaute ihm die ganze Zeit in die Augen und legte dann den Kopf leicht schief. „Ja, ich denke, ich glaube dir. Es hätte ja eh keinen Sinn mir was Falsches zu erzählen, oder?”, sagte sie mit einem leichten Lächeln. Drago sprang auf und ließ sich vor ihr auf die Knie fallen. Der erste Gedanke, der Kerstin in diesem Moment durch den Kopf schoss: „Oh, nein, bitte nicht!“ Drago fing laut an zu lachen: „Hey, meinst du wirklich, ich wollte dir jetzt einen Antrag machen?” Kerstin wurde rot. „ Nee mein Schatz, ich wollte dich nur vor Erleichterung küssen.” Und in Gedanken fügte er noch hinzu: „Und vielleicht machen wir da weiter, wo wir vorhin aufgehört haben?” Sie stand auf und knuffte ihn liebevoll in die Seite: „Später mein Schatz. Jetzt muss ich erst mal ein paar Nachforschungen über Peru anstellen und ein wenig trainieren. Auch möchte ich mich mit meinen Schwestern treffen und reden.” Drago versuchte es mit seinem Drachenblick, aber Kerstin ließ sich nicht erweichen und ging Richtung Tür. Völlig verwirrt stand Drago noch an der gleichen Stelle.  Kerstin drehte sich zu ihm um und sagte mit einem Kichern: „Das, mein Schatz, war für dein Spannen vorhin. Und jetzt hast du ja was, worauf du dich nachher freuen kannst.” Und schon war sie schnell durch die Tür verschwunden, bevor Drago sie erreichen konnte. Das einzige, was er noch hören konnte, war ihr schelmisches Lachen im Flur.

Nach unserem Pärchenabend, der ja eigentlich als Mädelsabend geplant war, machte sich Lilli gleich auf den Weg zu ihren Computern. Fernando begleitete sie. Sie gingen schweigend nebeneinander her. Fernando spürte, dass irgendetwas Lilli bedrückte. Er überlegte, sie darauf anzusprechen, entschloss sich dann aber zu warten, bis sie mit der Sprache herausrückte. Im Computerraum angekommen, überprüfte Lilli die Bildschirme und schaute kurz über die Daten, die schon eingetroffen waren. „Gut, alles läuft so wie ich mir das vorstelle. In zwei bis drei Stunden habe ich alles zusammen.“ Sie drehte sich zu Fernando um. „Genügend Zeit für ein wichtiges Gespräch.“ Bevor er reagieren konnte, hatte Lilli seine Hand genommen und zog ihn hinter sich her. „Ich würde sagen, wir gehen in meine Kabine. Das ist näher.“ Fernando war so verblüfft und auch etwas verunsichert, dass er Lilli ohne weiteres folgte. In Ihrer Kabine, drehte sie sich zu ihm um und schaute ihm fest in die Augen. Sie drückte seine Hand so fest zusammen, dass es ihm Schmerzen bereitete. Sie kämpfte sichtlich mit sich und den Worten, die sie sagen wollte. „Fernando……Ich bin noch nie mit so einem Mann wie dir zusammen gewesen. Ich bin es nicht gewohnt, mich auf einen Mann zu verlassen. Immer war ich der stärkere Part, ich hatte immer die Kontrolle. Und jetzt……. alles was ich wusste und konnte, alles was mir half zu leben, zu überleben, verlässt mich, wenn ich bei dir bin. Durch meine Liebe zu dir verliere ich die Kontrolle über mich, ich falle ins Bodenlose.“ Lilli schluckte schwer, aber sie musste es aussprechen. „Ich habe angst!“
Fernando befreite seine Hand und streichelte zärtlich ihre Wange, dann nahm er sie in seine Arme. „Du musst keine Angst haben, ich fange dich auf“, sagte er liebevoll an ihrem Ohr. „Ich werde immer bei dir sein, dich lieben, halten und beschützen. Das schwöre ich dir, bei allem was mir heilig ist.“ Er strich mit seinen Lippen über ihre Wange und küsste sie sanft. Plötzlich wurde ihr bewusst, wie sehr sie sich nach diesen Armen, nach diesen Lippen, nach diesem Mann gesehnt hatte. Noch vor kurzem kannte sie ihn gar nicht, dieser Mann war ein Fremder für sie. Doch nun spürte sie, dass sie immer auf der Suche nach im gewesen war. Nun hatte sie ihn gefunden. Sie ließ sich fallen und küsste ihn voller Hingabe. Bei ihm fühlte sie sich endlich geborgen, geliebt und sicher. Ihr beider Kuss wurde leidenschaftlicher, er trug sie auf seinen Armen zu der großen Liege an der Fensterfront. Er ließ sie auf die Liege gleiten und schaute sie glücklich lächelnd an. „Jetzt bin ich mir sicher, dass du mich liebst.“ „Wieso?“, hauchte Lilli. „Du leuchtest, aber in einem ganz besonderen, dunklen Grün.“ „Ich habe es dir ja gesagt, totaler Kontrollverlust“, flüsterte Lilli. Sie zog Fernando zu sich.

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Fernando beugte sich zu Lilli und gab ihr einen zärtlichen Kuss.

Gavin zog Lucy ohne ein weiteres Wort zu sagen aus dem Saal. Inzwischen war die Nacht sternenklar hereingebrochen. Die Luft war angenehm kühl und roch nach Salz und Meer.
Er knurrte sie nur kurz an „nicht hier, nicht jetzt“ und eilte ziellos durch die Straßen. Er stand immer noch unter Schock und konnte die Tragweite der Ereignisse noch nicht fassen. Erst als sie am Hafen angekommen waren, verlangsamte er seine Schritte, ließ sich erschöpft auf einer Bank nieder, den Kopf in seinen wunderschönen Händen vergraben. Lucy, die immer noch nicht genau wusste, was soeben passiert war, kniete sich vor ihn hin, zog seinen Kopf zu sich und küsste ihn voller Zärtlichkeit und Mitgefühl. Ihre Stirn an die seine gelehnt flehte sie ihn an: „Bitte rede mit mir, Gavin. Was war da drinnen eben los?“ Gavin, immer noch starr vor Entsetzen, sah ihr lang in die Augen, bevor er ihr antwortete.
„Ich habe jemanden gesehen, der eigentlich tot sein müsste. Du hast doch von Lindsay gehört. Sie tauchte in letzter Zeit häufiger in meinen Träumen auf. Ich bin immer davon ausgegangen, dass mein Unterbewusstsein so versucht die Trauer und den Verlust zu verarbeiten. Aber Lindsay lebt und ich habe sie in meinen Visionen gesehen, weil sie lebt. Eigentlich müsste mir das Herz vor Freude zerspringen, aber ich kann es irgendwie noch nicht glauben. Was macht sie da? Es kann doch nicht sein, dass sie jetzt zu den Dragons gehört? Sie würde uns niemals so verraten.“ Natürlich hatte Lucy die Geschichte von Lindsay gehört und Anteil an dem großen Verlust der Brüder genommen. „Wir gehen ins Hotel zurück, dort reden wir weiter. Vielleicht finden wir ja etwas heraus, jetzt wo wir wissen, wonach wir suchen müssen.“ Schweigend gingen sie zurück zum Hotel. Lucy spürte die Anspannung, unter der er stand. Er wollte dieses Rätsel lösen. Nicht nur für die Brüder, sondern vor allen für sich selbst. Zu lange litt er schon unter den Träumen.

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Bei jedem Brand, den er ungewollt entfachte, war es für ihn schwieriger eine Erklärung oder Entschuldigung hervorzubringen. Er wollte nicht, dass sich seine Ordensbrüder oder jetzt die Vash-Schwestern, insbesondere Lucy, Sorgen um ihn machten. Er fühlte sich so schwach und verletzlich. Sein Leben glitt ihm allmählich aus den Händen. Lucy hatte einen guten Instinkt, wenn es darum ging Stimmungen und Gefühle einzuschätzen. Deshalb ließ sie ihn in Ruhe, zumindest fürs Erste.
Gavin ging in ihrer Suite direkt zu seinem Laptop und schaltete ihn ein. „Fahr meinen bitte auch hoch. Ich spring nur schnell unter die Dusche und zieh mir etwas Bequemeres an. Die Schuhe sind echt die Hölle, wer so etwas erfunden hat, muss irgendwie krank gewesen sein“, scherzte Lucy. Sie versuchte sein Schweigen mit Belanglosigkeiten zu durchdringen, allerdings ohne Erfolg.
Sie zog sich in Windeseile sich und schlüpfte in die riesige verglaste Dusche. Das Wasser kam eiskalt aus dem Duschkopf und im ersten Moment, als sie der kalte Wasserstrahl Lucy traf, rutschte ihr ein kleiner Schreckensschrei über die Lippen. Sie stellte die Temperatur etwas höher, nicht zu kalt, nicht zu heiß. Das Wasser spülte die Hitze und ihre Sorgen ab, ihre Gedanken wurden wieder klar und gaben ihr neue Energie. Gavin, der nebenan am Computer saß und ihren Aufschrei gehört hatte, stand lässig an den Türrahmen gelehnt und beobachte das Duschszenario. „Was für eine Frau“, dachte er. Sie stand mit dem Rücken zu ihm, so dass sie ihn nicht bemerkt hatte. Ihr schlanker Körper war über und über mit duftendem Schaum bedeckt, der wie kleine Wolken auf ihrer Haut tanzte. Ihr Haar, das ihr fast bis zu den Hüften reichte, schlang sie zu einem dicken Zopf, den sie mit Conditioner einrieb. Ihre Hände kneteten und massierten den dicken Strang, damit sich die Lotion gleichmäßig verteilte und in ihr Haar einzog. Etwas Erotischeres hatte Gavin noch nie gesehen. Obwohl er am liebsten zu ihr in die Kabine geschlüpft wäre, blieb er dort im Türrahmen stehen. Um nichts in der Welt, wollte er diesen Moment zerstören. Er schaute zu und genoss ihren Anblick. Leise schlich er an seinen Computer zurück, konnte aber ein Grinsen nicht länger unterdrücken und begann mit seinen Nachforschungen. Lucy hatte sich inzwischen abgetrocknet und kam mit einem weißen und flauschigen Ungetüm von Bademantel bekleidet aus dem Bad. Sie trat hinter ihn, schlang ihre Arme um ihn und küsste ihn auf den Scheitel. „Warum hast du die Vorstellung so früh verlassen?“, fragte sie ihn neckend. „Du hast mich bemerkt? Ich wollte nicht…, äh, ich konnte nicht…, ach, vergiss es!“, stammelte er. „Natürlich hab ich dich bemerkt, im ersten Moment schon. Weißt du, ich spüre deine Nähe, so wie eine elektrische Schwingung, die mal schwächer, mal stärker ist. Schade, ich wollte noch den Seifentrick anwenden, dem hättest du nicht widerstehen können“, sagte sie und zwinkerte ihm zu. „Was ist der Seifentrick?“, wollte er wissen. „Den kennst du noch nicht, he? Na, ungeschickt wie ich nun mal bin, wäre mir die Seife heruntergefallen. Und ich hätte mich ganz langsam nach ihr gebückt, um sie wieder aufzuheben. Aber dieses glitschige Ding kann man ja nicht beim ersten Mal greifen. So ein Pech aber auch, aber ich bin mir sicher, sie fällt für dich noch einmal und wir …“ Mit einem Ruck zog er sie auf sich und küsste sie heiß und fordernd. „Still, du kleines Plappermaul. Du brauchst doch keine Tricks bei mir. Ich will dich, ich wollte dich schon immer, und ich werde dich immer wollen. Ohne Tricks. Liebe mit dir ist wie ein Hurrikan, ich möchte mich voll auf dich konzentrieren. Und das kann ich zur Zeit nicht. Und du verdienst nichts anderes, ich möchte keine halben Sachen machen, auch nicht im Bett, verstehst du das? Aber du musst mir noch ein wenig Zeit geben. Ich muss das hier auf die Reihe kriegen, das ist wichtig für mich, ok?“ „Ja, Gavin, ist doch in Ordnung, ich werde dir helfen.“ Mit einem Nicken besiegelte er ihr Abkommen. Sie wirkte ein wenig geknickt darüber, dass sie ihn nicht verführen konnte, aber innerlich jubilierte sie. Sie hatte ihn genau da, wo sie ihn haben wollte. Ihr war schon lange klar, dass sie ihr persönliches Glück erst richtig genießen konnten, wenn er diese Sache mit Lindsay und seinen Träumen geklärt hatte. Und dass sie ihm dabei helfen durfte, was er bisher immer abgelehnt hatte. „Na dann mal los. Was haben wir bis jetzt?“ Sie waren ein Team und ergänzten sich. Ihre Nachforschungen gingen zurück bis zu dem Tag, an dem Lindsay sich von der Klippe gestürzt hatte. Gavin konnte immer noch nicht fassen, dass sie das überlebt hatte. Es gab Augenzeugen, die Lindsay sahen, wie sie sprang. Auch wenn ihr Leichnam nie gefunden wurde, hatten sie nie an ihrem Tod gezweifelt. Er ärgerte sich über sich selbst, dass er seine Träume falsch gedeutet hatte. Wenn er doch nur auf seine Mutter gehört hätte, wenn er von ihr gelernt hätte, und wenn er sich mit seinen Fähigkeiten des Sehens beschäftigt hätte, ja sie angenommen hätte. Tja, alle „Wenns“ nützten ihm jetzt nichts. Sobald dieser Alptraum vorüber wäre, würde er sich helfen lassen. Vielleicht wussten ja die Schwestern einen Rat oder konnten ihm einen guten Lehrmeister oder Lehrmeisterin empfehlen. Ja, das würde er tun. Sie arbeiten konzentriert, effektiv und durchaus erfolgreich. Sie suchten in Zeitungsausschnitten und durchforsteten fast jede Datenbank nach Lindsay. Für sie war es eine Kleinigkeit sich die Informationen zu beschaffen. Wenn man wusste, wonach man suchte, war der Rest nicht mehr schwer. Und so fanden sie relativ schnell heraus, dass sie sich jetzt Lin Sayer nannte. In einem Artikel der New York Times über die Eröffnungsfeier des neuen Wolkenkratzers in Dubai entdeckten sie Lindsay auf einem Pressefoto. Sie stand direkt neben dem Anführer der Dragons und lächelte vorteilhaft in die Kamera. Die Schlagzeile lautete: Glanzvolle Eröffnungsfeier von Burj Tower in Dubai. Ihr Name stand unter dem Foto. „Nicht sehr einfallsreich“, dachte Lucy bei sich, „wenn ich nicht gefunden werden möchte, würde ich mich doch komplett anders nennen. Und ich würde auch mein Äußeres verändern.“ Sie wurden nicht schlau daraus.

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Gavin hatte ihr erzählt, sie hätte sich kaum verändert. Sie sah ein bisschen älter, reifer, weiblicher aus als die Lindsay, die er noch gekannt hatte. Aber sie sei sie selbst geblieben. Fieberhaft durchsuchten sie fast die ganze Nacht das Internet nach weiteren Informationen. Wie war Lindsay nur an die Dragons geraten? Scheinbar hatte die Verbrecherorganisation auch ihre Finger bei diesem höchsten Wolkenkratzer der Welt im Spiel. Nachdem sie völlig erschöpft waren, zog Gavin Lucy von ihrem Stuhl und trug sie aufs Bett. Sobald sie die Matratze berührt hatte, schlief sie auch schon. Gavin strampelte sich noch die Schuhe von den Füßen und legte sich mit allen Kleidern neben sie. Auch bei ihm dauerte es nicht lange, und er fiel in einen traumlosen Schlaf. Mitten in der Nacht wurde Lucy von einem Geräusch geweckt und schreckte hoch. Sie wusste nicht wie lange sie geschlafen hatte, aber da war es wieder, ein leises Klopfen an ihrer Tür. „Gavin“, flüsterte sie, „da ist jemand an der Tür.“ Gavin war sofort hellwach. Wer würde sie zu dieser Zeit in ihren Alibi-Flitterwochen stören? Er ging an die Tür, zog den Riegel zurück und öffnete sie nur einen Spalt. „Was willst du hier, Lindsay?“, hörte Lucy ihn knurren. „Gavin, lass mich rein. Ich darf hier nicht gesehen werden, aber ich muss dringend mit dir reden. Bitte!“, flehte sie ihn an. Er trat einen Schritt zurück, sodass Lindsay an ihm vorbei ins Zimmer schlüpfen konnte. Sie ließ ihren Blick schweifen, als würde sie nach etwas suchen. Doch das Zimmer war leer, nur eine kleine Katze lag zusammengerollt auf dem Bett. „Was willst du hier?“ „Oh, ich dachte, ich könnte mit dir und dieser Frau, die dich heute Abend begleitet hat, reden. Ist sie nicht hier?“ wunderte sich Lindsay. „Ich weiß nicht, wovon du sprichst und abgesehen davon geht dich meine Leben nichts mehr an. Ich muss schon sagen, du hast ganz schön Mut hier aufzutauchen.“ Gavin ging zum Bett, setzte sich darauf und nahm die Katze in den Arm. „Die ist aber süß“, sagte sie und streckte ihre Hand aus, um die Katze zu streicheln. Ein wildes Fauchen ließ sie innehalten. „Sie mag nicht jeden, und Fremde schon gar nicht“, erklärte ihr Gavin, konnte aber ein Grinsen nicht unterdrücken. „Tja, also nun, es ist schön, dich nach so langer Zeit wieder zu sehen“, plapperte Lindsay los. „Es ist viel passiert seitdem wir uns das letzte Mal gesehen haben. Vielleicht sollte ich ein paar Dinge erklären.“ „Ja, das solltest du. Aber nicht hier und jetzt. Wenn du reden willst, dann mit Duncan. Ich kann ein Treffen arrangieren.“ Auf einmal ließ Lindsay ihre Fassade fallen und das harmlos und naiv wirkende Frauchen wurde ganz geschäftsmäßig. „Okay, aber ich darf nicht gesehen werden. Das würde meinen Tod bedeuten. Und euren auch.“ „Darüber mach dir mal keine Sorgen, ich werde Duncan sofort informieren. Wie kann ich dich erreichen?“ Sie zog eine kleine Karte aus ihrer Tasche. „Das hier ist eine Bar. Dahinter ist ein kleiner Laden mit Werkstatt, in dem Zigarren gerollt werden. Gib dich als Käufer aus und frag nach Lin Sayer.“ Ohne ein weiteres Wort drehte sie sich um und ging. Als die Tür ins Schloss gefallen war, sprang Lucy von Gavins Schoß und verwandelte sich vor seinen Augen zurück in ihre menschliche Gestalt.
Lächelnd zog sie ihren Bademantel wieder an und reichte Gavin sein Handy. „Du musst telefonieren, Schatz“. Er glaubte, sie noch schnurren zu hören, als er das Telefon nahm.

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Fortsetzung: Black Dagger Ladies Online – Letzte Vorbereitungen [Kapitel 12]

127 Kommentare
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  1. Erste????!!!!!!! Woooow Kerstin, suuuuper, man jetzte wirds aber unheimlich….. Holla, unsere Kerstin is ein Medium? Jaaaaa….Klasse!! 😀

  2. Zweite? Super Kerstin, ohhhhhhh ist das spannend. Das kann ja in Peru lustig werden. Dann werde ich mich mal an meinen Teil machen.

  3. Wow Kerstin, supercool…. Steak Medium leckör!!! Ne voll spannend, ohje hoffentlich läuft in Peru alles rund, oder nicht? mhm weiss man ja nicht. Es bleibt weiterhin spannend.

  4. Danke Danke,freut mich das es euch gefällt.Ich weis zwar nicht wie es weiter geht,aber naja. Wird schon schief gehn,gell?

  5. huhu Mädels,
    Kuddelmuddel ist beseitigt, Doc und Kerstin sind schön online 😉 Ich muss noch etwas nachbessern, Seitenzahl stimmt noch nicht ganz und die Legende braucht auch noch ein paar neue Infos, aber ansonsten passt doch alles, oder? Gefällt euch das Bild, oder ist das zu “kindlich”? Kerstin, mir hat dein Teil auch gut gefallen, das war doch eine nette spannende Idee mit dem Albtraum und ist bestimmt ausbaufähig. Will hoffen, dass nicht Sweetlife insgeheim böse Absichten hegt und eurer Vertrauen nicht verdient hat. 😉
    LG
    P.S.: Vielen Dank nochmals für eure lieben Genesungswünsche, ich glaub, ich hab mir da ganz schön was eingefangen, aber zum Glück kein Fieber, na ja, will nicht jammern, ihr seid auch so tapfer gewesen…

  6. @Dolce
    schön, dass es dir wieder besser geht. Also ich finde das Bild klasse!!!! Tolles Blau!!!!!

  7. Freut mich das die Grippe soweit an dir vorüber gezogen ist.Und das hat auch nix mit jammern zu tun.Wen es dir schlecht geht dann ist das so und dann solltest du dich lieber Ausruhen. Das ist nicht schlimm.
    So und das Bild finde ich Klasse.Wo ich doch noch sooo jung bin.(hahahah)
    Und nein,unsere Sweetlife ist nicht die böse.Ich weis noch nicht wer es ist aber du Mama bist es nicht. Glaub ich…… 😀

  8. Mit dem Bösewicht könnt ihr mal noch abwarten, ich glaube die Lucy hat da schon was im Kopf.

  9. Wo ist die Ziege eigendlich? Echt hat sie schon eine Idee? Ok,aber jetzt warten wir ja erstmal alle auf Frau Lilli.

  10. Die Frau Lilli ist dabei!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Vielleicht bekomme ich es Heute noch fertig.

  11. Wie, Frau Lilli noch nicht feddich? Och…

  12. Nee, leider hat es die Frau Lilli nicht mehr ganz geschafft. Aber Morgen wird sie fertig, versprochen.

  13. Frau Lilli…heute ist morgen !! …..hahahahahaha…bin aber heute wieder ein Scherzbold.
    Lass dir Zeit,Hase.

  14. Helau, ihr Jecken …
    und, schon im ALTWEIBERFASCHING???
    Kerstin ist ein Medium, kannst ja mit Gavin einen Club aufmachen ? Aber Finger weg… sonst …
    Lilli muss bestimmt arbeiten? Schau zu, daß dein Teil heute noch kommt, ich hab nämlich morgen URLAUB !!! Tättä, Tättä, Tättä :mrgreen:

  15. Lucy-Hase,mach dir mal keine unnötigen Sorgen.Ausserdem weiß ich noch garnicht ob ich wirklich ein Medium bin.Vieleicht war das nur meine innere Stimme die raus wollte.Ausserdem hat mir dein Garvin viel zu lange Haare. Tätä TamTam 😀 😉

  16. Sooooooooo, die Frau Lilli ist besoffen und kann jetzt ihren Teil nicht fertigmachen. Tättä, Tättä, Tättä,
    und ich sag Humba, Humba, Humba, Täterä, Täterä, Täterä!!!!!!!!!!!!!!!

  17. Tschingbumm

  18. Hab es fertig und weggeschickt. Dolce liegt scheinbar immer noch flach, die Arme. Also üben wir uns in Geduld und freuen uns wenn es da ist. Gute Besserung Dolce, ich leide mit Dir.

  19. nö, nö, Dolce sitzt im Büro bzw. schleicht mit der Schere durch die Gänge, aber leider Fehlanzeige – nicht einen erwischt. ;-(
    Hast du schon geschickt, Lilli???
    Mal schauen, wie lange ich hier noch brauche…beeile mich. 😉

  20. Da isse ja wieder!!! Unsere Dolce, heil und gesund?

  21. @Dolce
    Hallo Süße, schön dass du wieder auf dem Damm bist. Und Unsinn hast du auch schon wieder im Kopf, von wegen Schere und so. Ja die Fasnacht macht sogar Tote wieder lebendig!

  22. Danke, meine Süßen!!! 😉
    Sorry, habe ganz vergessen, dass wir heute Mädelsabend hatten, war um fünf zu Hause und um sechs schon wieder unterwegs, aber nu isse online mit Peru-News und Männergesprächen, sehr schön, Lilli, das Bild rundet sich ab…
    LG und schlaft schön!

  23. Ha ha und schon wieder Erste!!!!!! Sehr schön Frau Lilli. Echt Klasse geworden…. ach, mein Duncan. So, und morgen lese ich nochmal, also wenn ich wieder richtig gucken kann. Aber schööööööön geworden, echt!!!!!!!!

  24. Zweite !!! Lilli,ich bin begeistert.So viele Infos über Peru.Da muß ich mich ja Anstrengen damit ich auch noch was über die Gegend heraus finde.Und dann das mit Drago……hach..seusel…schnief……schööön.
    Jetzt bin ich gespannt was Lucy uns Zaubert.

  25. Guten Morgen, meine Lieben!
    Na, hattet ihr auf der Piste Spaß. Ich habe es mir verkniffen, muss ja Heute den ganzen Tag arbeiten. Bei uns ist wieder Schneechaos, also dürfte ich viel zu tun haben. Viel Spaß mit meinem Teil! So Lucy, ich habe abgeliefert, jetzt kannst du deinen Urlaubstag mit einer bombastischen Fortsetzung abrunden. Bis später.

  26. Sooo, nochmal gelesen, und ich bleibe dabei!!!

  27. Lilli woooooooooooow, superschön geworden!!! Ach ja Männer unter sich ;)…. supi

  28. Aber jetzt brauchen wir dringend ein wenig Spannung, Erotik, Fußpilz, Senf an der Decke… 😆
    go Angie!

  29. Hallo?! Wieso ich? Ausserdem…ey, wer will denn schon Fußpilz, mh? Hahaha… oh, Erotik… hehe, oder spannende Erotik? Mit scharfem Senf? Unter der Decke? Haha…. boah, der Rotwein hält sich aber lange im Kreislauf heute. 😆

  30. na gut, lass den Fußpilz weg und nimm den Rest 😉

  31. ich dachte erotik wäre doof 😆 ….. mhmmm *verwirrtbin* 😀
    manche Lebewesen finden Fussball oder F1 gucken spannend…. haha

  32. Hey, wieso Erotik doof? Nee, Erotik ist nicht doof und Fussball und F1 auch nicht. Da kann man super schlafen!

  33. So Dolcehase, DU hast es so gewollt!!!! Hahahaha…. aber erstmal is ja Frau Lucy an der Reihe. 😆

  34. Hilfe, soooo habe ich das vielleicht doch nicht gewollt??!! Was hast du ausgebrütet, Angielein?
    Stimmt, jetzt aber erst Lucy, habe mal wieder die Reihenfolge ein wenig verwechselt, sorry!
    Ich habe da noch eine Frage @ euch all: Hat jemand Interesse einen “Ladythriller” einer amerikanischen Autorin zu lesen und rezensieren? Mir wurde gerade ein Rezensionsexemplar angeboten und weiß nicht, ob ich das schaffe zu lesen. Mein Stapel wird einfach nicht kleiner. Das Buch kommt am 08. März als deutsche Erstausgabe in den Handel. Wenn ihr möchtet, bestelle ich ein Exemplar für euch, vorausgesetzt ihr habt auch Lust danach ein paar Zeilen darüber zu schreiben.
    LG

  35. Wow dolce, woher bekommt man den so coole Angebote… also klar lesen immer gerne aber für eine Rezension komme ich ja wohl eher nicht in Frage… aber ich wette eine der anderen Schwester lässt sich dieses Angebot nicht entgehen.

    lg

  36. grrrr Doc, du nun wieder – natürlich kommst gerade auch DU dafür in Frage!!! Ich werde es bestellen und dann schicke ich es dir und du schickst es dann evtl. weiter, wenn jemand es mag. Und ob es toll ist, muss sich ja erst noch herausstellen. Es hat übrigens 448 Seiten. Aber weitere Infos schicke ich dann noch per Mail. Bin gespannt wie das wird. 😉
    LG

  37. Mh dolcehase, kommt drauf an, wie dick das Buch ist.
    ….. und aus der anderen Nummer kommst du eh nicht mehr raus, hehe!!!!! Ähm, wolltest du nicht eigentlich die Legende ein bisschen auf Vordemann bringen? Ich mein ja nur… 😉 Weil sich doch einiges geändert hat. Aber nur wenn du Zeit hast, ja?

  38. Ich meinte das ernst, ne sinnvolle rezension zu schreiben is nich grad so easy, ich fasse mich ja gerne mal lang… und an rezensionen rummoppern, lol das könnte ich aber selbst eine schreiben I don´t know ehrlich nicht.
    Tja 448 Seiten können kurz oder sehr lang sein… je nachdem…

    Angiepandabambi lass krachen!!!! Feuerwerk Torpedo… Tsunami… hahahahahahahaha wir wollen mmmhmmmmmm ?! 😉

  39. Ein Buch?? Das hört sich cool an.Also nicht das Buch an Sich aber die Möglichkeit das vor der eigendlichen Veröffendlichung zu Lesen.Kriegst du öffter so tolle Angebote? Also ich möchte es dann nach Doc lesen und dieses rezidings machen wir dann zusammen,Doc.
    Angie..hast du das geschrieben was ich denke?.. 😀 ….so richtig mit…. 😀 ..Und auch mit… 😀 ….
    Supi…wen du DAS auch noch mitrein geschrieben hast,wär das Klasse.Du weist schon……. 😀

  40. Aber DAS sollte auch noch mit rein find ich 😆

  41. Erst Frau Lucy, dann Frau Angie!!! Ey, ich hab noch gar nichts, okay ein bisschen was…. aber Dolce will ja was mit scharfem Senf, hehe. 😎
    Und Dolcehase ist der Boss, gell?! 😆

  42. Aufs Würstchen??? Autschi 😆

  43. Hallo Mädels, kann leider nur kurz!
    Denkt dran Fernando und Lilli hatten auch noch keine mmmmhhhhhh-Szene, da kommt also auch noch was auf Euch zu.

  44. Tach Mädels,
    ich fang jetzt gleich an.
    Lilli, dein Teil ist schön geworden, ich hoffe nur wir kriegen das zeitlich hin. Ich muss nämlich auch eine kurze Rückblende machen…. In Echtzeit sind wir in der Nacht zum dritten Tag??? Oder vierten?

  45. Lucycat, wir müssten in der Nacht zum 4. Tag sein. Oder sogar zum 5. Tag. Aber mir wäre es auch lieber erst zum 4. Ich dachte du hast schon fertig? Dann aber mal los! 😀

  46. Bin ja dabei, hab nur ein gedankliches Gerüst gebaut, bis jetzt …

  47. oh meine Güte, jetzt wird´s heiß, oder? Was habe ich da nur angerichtet? Na ja, ehrlich gesagt, seid ihr mir im Moment eh alle ein wenig zu “harmonisch” und Friede, Freude, Eierkuchen miteinander. 😉 Wo ist das Böse, das doch in jedem von uns steckt? So liebestrunken könnt ihr ja gar keinen Kampf bestehen… hihi
    Zu dem “Ladythriller” noch folgendes: jetzt warten wir erst mal ab, wann das Buch überhaupt kommt, und wenn es da ist, reden wir weiter. D.h. wir legen dann die Reihenfolge fest, usw.
    @Angie, ja, ich will immer viel mehr erledigen als ich schaffe – Legende steht auf der To-Do-List 😉
    Schönen Tag, liebe Ladies!

  48. Lass uns doch ein wenig Harmonie, du weißt doch, die Ruhe vor dem Sturm …

  49. So, ist weg. Bitte nicht hauen, find’s selbst nicht so dolle.
    Irgendwie, tu ich mir im Moment richtig schwer.
    Dabei hatte ich ja schon einen Plan, ein vage Vorstellung, vielleicht ist das das Problem.
    Einfach drauf los und schauen, was kommt. Das nächste Mal …

  50. Och Lucy,bin davon überzeugt das dein Text gut geworden ist.Mach dir mal keinen Stress.
    @Dolce
    Wie jetzt doch keine mmmhhh-Szenen? Och das wär jetzt mein Plan gewesen,aber bitte….
    Ich kann auch ohne.Also dann halt Action..oder Spannung,Spiel..Okolade?? Nee das sind dann ja 4 Dinge auf einmal…das geht nun wirklich nicht.

  51. Wie jetzt, soll ich den Duncan erst verhauen, bevor wir mmhmm? Nee, oder?! Mmh, unsere Dolcehase ist ein bisschen blutrünstig heute, gell?!

  52. Oh ja,Angie. Verklopp den Duncan weil er an deine…Badeperlen gegangen ist? Sich deine high-Heels leihen wollte? Er beim MauMau beschissen hat? Wir noch immer draussen diesen blöden Schnee haben…
    Was weis ich..und danach kommt die gooooße Versöhnung…hahaha…stell ich mir Lustig vor. 😀

  53. Uuuppsss…Kerstin hat ein böses Wort geschrieben.
    “tschuldigung..Mama.
    ” tschuldigung an ALLE.
    Bestraf mich jetzt selber..aua aua nicht so doll….

  54. Kerstinhase, geh nach draussen und verhau den Schnee, aber mit einem extra Schlag von mir, ja? Ich werde noch irre!!!! Es schneit immer noch hier bei uns!!!!!! Und ich verhau den Duncan doch nicht, nee… da fällt mir schon was anderes ein… 😆

  55. wow, sag ich nur, Lucy ist online!!!
    ach so ja, und böse Kerstin und jetzt bin ich wech, heute is Lesekreis…….

  56. WWooooWWW Lucy. Das ist ja mal eine Wendung.Cool. Es wird verdammt schwer da mit zu halten. Oh Holy Moly. Nun gut,dann werd ich schon mal meine grauen Zellen warm laufen lassen.
    Sooo Angie…lass krachen,wir wollen Action,wilden puren Sex, Harmonie,Comedy und ein bischen Romantik….hahahahaaa..was für eine Mischung.Kriegste doch hin..oder?
    Ach so..erste ??

  57. JAAAHAAAAAHHAAAA Ich bin erste…ich bin erste…ich bin erste…tanz tanz tanz…. 😀

  58. Lucy, sehr gut. Faszinierend… kleine Elster du was hahahahahahaha ;)… und spannend, doch richtig toll 😀

    Diamonds are a girls best fire… am friend 😆

  59. Superteil Lucy!!!!!!!!!!!!!!! Echt Klasse, da ist ja die Lindsay wieder. Aber der absolute Brüller ist ja wohl der “Lucius Malfoy”, ich habe mich weggeschmissen. Ist Dragon vielleicht gar kein Drache sondern “Voldemort”? Nee, is er nich, ne?

  60. Lucy, sehr schön spannend. WOW!!! Man, da kommt ja noch was auf uns zu. Gefällt mir!!! 😀
    Aber ich muss mal kurz klugsch…ßern. 😉
    Ein Brillant ist ja ein geschliffener Diamanten (Brillant-Schliff). Wie hat er das geschaft, den so schnell zu schleifen und zu fassen? Is ja nicht so Wichtig… aber ich komme nun mal son bisschen aus der Brange, und da is mir das halt aufgefallen. 😉

  61. Hallo,
    Angie??? He, sind nicht wir das, die alles können? Aber gut, hab ich nicht bedacht. Da kenn ich mich nicht so aus. Bin doch eher der Modeschmuck-Typ. Und ein reiches Dreibein, der mir so etwas schenkt hab ich auch nicht. Also war ich noch nie in der Versuchung mich mit Diamanten und Brillianten zu beschäftigen. Aber wer hängt sich Rohdiamanten an? He? Das geht doch nicht, ne wirklich nicht.
    Schön, daß es euch gefällt. War ne total schwere Geburt.
    So und Kerstin, was machste denn jetzt mit der Lindsay??? Die gehört ja wohl zum feindlichen Lager! Oder nicht? Für dich auf alle Fälle, hahahahah.

  62. Wie darf ich deinen Kommi verstehn,Lucy. Was soll ich schon mit der machen? Du hast die Wiederaufleben lassen also seh zu das du sie auf die Richtige Seite bringst. Sonst kommt es zum Kampf und sie wird vernichtet? Gefangen genommen und einer Gehirnwäsche unterzogen? Mit Wattebauschen gefoltert? Was weis ich.Brauch ich mir im Moment keine Gedanken drüber machen.

  63. Soodele, scharfer Senf ist Unterwegs… 😉

  64. ja, und ist auch angekommen! Super Angie, und ich dachte schon, dass du eine riesige Sauerei damit vorhast! 😆 Aber das hält sich ja in Grenzen und es ist einfach nur genial scharf! 😉 Sorry, dass es noch nicht online ist, verspreche es sobald wie möglich reinzustellen, hatte nur heute überhaupt keine Zeit. Vielleicht schaffe ich es jetzt noch, aber ich kann´s nicht versprechen, bin irgendwie total müde….
    so long,
    LG

  65. Och Schaaaadeee.Heut nicht mehr? Nagut…dann eben Morgen oder heut Nacht?

  66. huhu, habs geschafft!!! Scharf, Angie, denke, dass ist der richtige Lesestoff für heiße Träume, oder, na ja, vielleicht auch mehr 😉
    Kerstin go! Doc setzt einmal aus, sie hat mir gemailt, dass sie Stress hat. Oder, Doc, kannste vielleicht doch, muss ja nicht viel sein. Ist irgendwie stimmiger, wenn ihr versucht die Reihenfolge einzuhalten. 3. Möglichkeit wäre einfach so lange zu warten, bis du wieder etwas mehr Luft hast.
    Entscheidet ihr das, bis dahin, liebe Grüße 😉

  67. Angiiiiiiiiiiiiiiiieeee yeaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah…. ohjemine ich kann jetzt bestimmt nich schlafen…. wowi… haha und bambishirt und die Kissen bombe. Das ist wirklich supertoll geworden. Hach… der Duncan :o)

    Achja und ERSTE!!! 😆

  68. Ich glaube nicht das ich es morgen schaffen würde.

    Und der Autorwechsel fällt doch mittlerweile sowieso kaum auf, wenn einer aussetzt ja sowieso nicht. Also von der Seite her… also ist es für die andern in Ordnung? 🙂

  69. Angie, soviel Erotik am frühen morgen, hui, hoffentlich schaut keiner meine rote Mulle an…
    Klasse, und sehr schön die Angelegenheit “Lindsay” aufgenommen.
    Ach Doc, mach dir keinen Stress. Wir können doch warten. Ich zumindest freu mich immer auf deinen Teil. Hab deinen Bowen vor kurzem in Sex and the City (Film) gesehen. Hmmm, einfach lecker, obwohl im zum Schluß der Gilles die Show stiehlt, eindeutig,…

  70. Angie, WWWWWWWWWWWWOOOOOOOOOOOOOOOOOOWWWWWWWWWWWWWWWWWW!
    Das ist ja absolut scharf, klasse!!!!!!!!!!!!!!!! Und das am frühen Morgen, Valentinstag ist vorbei und Dreibein ist arbeiten. Das wäre doch gestern sehr inspirierend gewesen!!!!!!!!!
    Voll Klasse.
    Ich kann auch warten, bis Doc nicht so viel Stress hat. Also Doc, ich warte sehr gerne auf Dich. Deine Teile sind immer super und es würde mir schon fehlen, wenn du aussetzt.

  71. WWoooWW,Angie sehr schön. Jaa,das wäre das passende Valentinstaggeschenk für uns alle gewesen.
    HOT HOT….ggrrrr..
    So, da Doc sich dafür Entschieden hat einmal auszusetzten,was ich noch immer nicht gut finde, bin ich wohl dran.Toll…ich habe keine Ahnung was ich schreiben soll.Es kann also schon bis morgen dauern.
    Nein,ich werde mich nicht Stressen.Mir wird schon irgendwas Einfallen,hoffe ich. 😀

  72. Ok, Kerstin dann hau rein. Bin gespannt. Ich finde es auch sehr schade, dass Doc aussetzt.
    Also Doc, dann erhole dich von deinem Stress und geh dann mit neuer Energie wieder ran. Ich liebe deine Teile und freue mich immer sehr darauf.

  73. Danke für euer Verständnis, ich finds ja auch nicht so toll auszusetzen und hoffe es kommt sobald nicht mehr vor 🙂
    ist doch unser aller Baby.

  74. Freut ich, dass es euch gefällt. Aber eines kann ich euch sagen, lieber metzeln!!!!! Da schreib ich doch lieber über umherfliegende blutige Körperteile, oder an der Wand verteilte Hirnmasse, als sowas!!! Man, wie oft ich den Kopf in den Schnee stecken musste… Junge Junge!!! Und ich habe ja NUR die HARMLOSE und überarbeitete Fassung los geschickt! Hahahah… 😆

  75. …..Freut MICH soll es heißen…. boah, und ich bin noch nüchtern!!!!!

  76. So mein Text ist unterwegs zu Dolce. Angie war so Lieb und hat es für mich in die passende Datei geändert.Und hat es auch Korrektur gelesen und ein wenig Ausgeschückt.
    Danke schön nochmal.
    Wünsche euch viel Spass und warte auf eure Meinung.

  77. OH JAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!!!!
    Text ist bei Dolce, da freue ich mich aber. Jetzt ist ja die tolle Zeit vorbei, da können wir uns wieder ganz auf unseren Roman stürzen. Jetzt schaue ich mir noch mein neues Lieblingsvideo von Angie an und dann gehe ich beschwingt und wuschig arbeiten. Da geht das sicher wie von alleine.

  78. Ich bin gespannt wie es weitergeht mit dem Steak 😉

  79. huhu, na alle wieder fit? Ich hatte gestern den totalen Brummschädel. Hat sich aber gelohnt, war vorgestern bis um halb fünf Uhr morgens mit einer Freundin tanzen – uuhiii, das war echt mal wieder fällig. Man wird ja im Laufe der Zeit einfach immer träger, gell. 😉
    Kerstin ist online und hehe, sie hat dem hübschen Drago doch glatt ne Abfuhr erteilt 😆 sehr schön!
    Von unserem “Ladythriller” habe ich noch nix gehört, dafür aber einen amerikanischen Krimi zugeschickt bekommen. Soll in den USA angeblich auf Platz 1 sein, erscheint hier am 25.02. Hat eine von euch Lust und Zeit auf 500 Seiten spannende Unterhaltung? Bitte schnell melden, ich schicke es dann morgen weg. D.h. brauche natürlich eine Anschrift von euch.
    Doc und Angie, diese “Drachengeschichten” passen vielleicht auf unsere Bücherliste???
    LG

  80. Hallo Dolce, haúptsache Spaß gehabt, gegen den Schädel gibt es ja Mittelchen, nicht wahr? Ich bin gestern versackt. Aber ich bin bei einem Getränk geblieben, dann habe ich selten einen Schädel.
    Ich habe im Moment leider keine Zeit für 500 Seiten. Meine Partnerin hat Urlaub, da muss ich den Laden alleine schmeißen, da komm ich nicht dazu. Schade!!!!!!!!!

  81. Hey Kerstin, echt toll geworden!!!!!!!!!!!!
    Du bist mir aber eine, erst den Drago scharf machen und dann stehen lassen, armer Kerl.
    So Mädels, was soll ich jetzt schreiben? Soll ich wieder den Erklärbär machen und eine Einsatzbesprechung machen oder soll ich eine MMMMHHHHHH-Szene mit Nando und Lilli schreiben. Ihr habt die freie Auswahl. Sozusagen Wunschkonzert. Was wollt ihr haben?

  82. Ach übrigens, ERSTE!!!!!!!!!!!!!!

  83. Zweite….. Wowowowow Kerstin, der Aaaaarme, und jetzt? Suuuuper, der muss aber jetzetle etwas warten…haha. 😉
    Lillihase, wäre schön, wenn du erstmal mit Nando… mmhmm, ja?

  84. Darf ich diesmal den “kleinen” Erklärbär machen? Ich habe da so was im Kopf…. 😉

  85. Ok, Angie ist also für MMMMMHHHHHHH und macht dann den Erklärbär. Also schon zwei Stimmen für MMMMHHHHH. Bin mal auf die anderen gespannt.

  86. Hahaha, Lilli und Lucy können doch noch die Nacht zum Tage machen… hehe. Und dann fange ich mit dem
    “Morgen danach” an… hehe, aber nur wenn ihr wollt, gell? 😆

  87. Kerstiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin, kleines Luder was, der arme Drache, die haben es nicht so leicht… hach mensch… hehe doch supi geworden Hase.

    Dolce: also dragonlove wäre auf jedenfall etwas für die Bücherliste. Vampire kommen zwar nicht direkt darin vor, aber genau das, hat auch mal wirklich gut getan, ich würde dieses Buch jedem empfehlen.

    Öhm also der Roman, ähm is der dann auf englisch? und aaaaaaah Hilfe, das is aber knapp, dann kann den doch nur eine lesen und uiuiuiuiuiui dann rezidingsen…. *versteckhinterangie*

  88. Hier ist die dritte Stimme für mmmhhhh. Freut mich das es euch gefallen hat.Und sooo arm ist der Drago nicht.Aufgehoben ist ja nicht aufgeschoben.So ein bischen Maßregeln tut den Jungs im Allgemeinem ganz gut….ÄÄHHH,Dolce..um was geht es in dem Krimi? Ist jetzt aber nicht so ne Si-Fi Sache? Wie schnell must du dann diesen …dings…haben??

  89. Was muß man eigendlich genau machen bei diesem..rezidingbums ? *versteckhinterangieunddoc*
    Das ist doch eine Buchbesprechung, nur das ich da Selbstgespräche führe und das dann auch noch aufschreibe…oder???

  90. Seid ihr noch gescheit???? Alle hinter meinem Rücken? Ey, soooo breit is der nun auch nicht… 😉 Und hinter wen soll ich jetzt ? Ich werde das Buch lesen und dann einfach senfen, ob es mir gefällt und wenn ja, warum nich… hahaha. So stelle ich mir das vor… is doch richtig, oder? Oder????ODER???????????

  91. Übrigens hier ist die vierte Stimme für mhmmmm 😆

    gn8

  92. Guten Morgen, Mädels
    ich bin ja schon dran am MMMMMMHHHHHHMMMMMM. Könnte Heute Mittag fertig werden.

  93. MMMMHHHHHMMMMMMM, gleich 2 mal von mir.
    Kerstin, du bist aber gemein. Läßt den Drago und uns so einfach hängen, stehen, …. wie auch immer …
    Die Vorfreude ist ganz meinerseits.
    Also hat Lilli heute IHRE Nacht mit Fernando????

  94. mmh habe noch kein mmh mmh bekommen – bin aber schon total gespannt darauf 😉
    Dein Krimi ist schon unterwegs, liebe Angie, bin gestern noch schnell zur Post, die haben mir aber die Tür vor der Nase zugeknallt, grrr – habe dann eine Briefmarke aus dem Automaten gezogen und es in den Briefkasten gequetscht. Hoffe ja inständig, dass das Buch nix abbekommen hat. Grundsätzlich ist es so, dass man Bücher recht preiswert verschicken kann. Voraussetzung ist, dass keine schriftlichen Vermerke sich in dem Umschlag oder Päckchen befinden und die Sendung darf nicht verschlossen sein. D.h. jeder kann es öffnen. Ich habe jetzt 1.45 Euro draufgeklebt, aber der Typ von der Post hat mir durch die Tür zugeraunzt, ich solle ein Marke für 85 Cent ziehen. Ich denke aber, dass es auch Staffelpreise je nach Gewicht gibt.
    Wie das dann mit der Rezension läuft, besprechen wir dann. Aber eigentlich ist nix anderes als das, was Doc über ihr neues Lieblingsbuch geschrieben hat, also eine kurze Inhaltsangabe und die entsprechende Meinung darüber….
    so long,
    bis später ihr Lieben 😉

  95. Och Lucy…das tut mir jetzt wirklich wirklich….wirklich leid 😀
    Dolce,wen das sooo einfach ist mit der Rezension möchte ich mich für das nächste Buch melden.
    Vieleicht auch ein Krimi,oder gerne auch aus der Jugend und Kinder Abteilung.Kochbücher finde ich auch toll oder über Auto”s oder über Tiere.Also wen du mal wieder hilfe brauchst,stehen wir dir gerne wieder zur Verfügung ( behaupte ich jetzt mal so ).
    Soooo..und wo ist jetzt Lilli ihre mmmhhhhh-Kampf-Action Szene ???

  96. Hallo Mädels, musste doch arbeiten!!!!!! Aber ich habe mmmmhhhh fertig und auch schon an Dolce geschickt. Ich hoffe es gefällt Euch! Also mit den blutrünstigen Szenen und den Erklärbär-Sachen tue ich mir doch etwas leichter. Ich hoffe das es schön geworden ist.

  97. Woooooooooow! Da fliegen mir doch glatt die Folien von der Murmel!!!(Krieg grad Haare gefärbt)
    Hammer lilli!

  98. Zweite !!!
    WWWWWoooooWWWWW Lilli, das wurd aber auch echt langsam mal Zeit. Booaa,war das schööönn. Hach ja,der Nando…was der mit unserer Lilli anstellt…… 😀

  99. Dritte!!!!!
    HOOOOOOLLLLLLLLLLAAAAAAAAA, na endlich!!!!!!! Hach, schööööön…. Wieder was zum wuschig werden!!!!!

  100. huhu und sorry, sorry, habe heute eine neues Notebook bekommen und konnte nur sporadisch online sein. Ja, ist doch sehr schön geworden, weiß gar nicht, warum ihr euch im Vorfeld immer so viele Sorgen macht! 😉
    Ich kann gut reden, gell 😆
    LG und schlaft schön!

  101. Guten Morgen, Mädels,
    schön, dass Euch meine mmhhhh-Szene so gut gefällt. Leider ist fast kein Schnee mehr da, konnte also den Kopf nicht in den Schnee stecken. Aber eine kalte Dusche wirkt auch.
    Jetzt bin ich mal auf Lucy gespannt! Wie wird es wohl in Havanna weitergehen?

  102. Tja, und wo bleibt Frau Lucy? Mh, schon fertig? Oder noch nicht angefangen? Oder mittendrin? Luuuuccccyyyyyy????? Wo bist du???? 🙁

  103. Ups!!! War noch keine da? Also die Lucy weiß Bescheid, dass sie loslegen muss. Musste sowieso mit ihr telefonieren, da habe ich gleich bescheid gesagt! Jetzt bin ich aber sowas von gespannt!

  104. Ich auch 😀

  105. Hallo Mädels,
    ich weiß ja, ihr wartet auf mich. Nur die Ruhe, ich bin ja dabei. Aber es gestaltet sich alles sehr viel zäher als gewohnt. Nach so einer erotischen Nacht mit Nando, muss ich wohl oder übel die Gemüter wieder ein bißchen abkühlen, …Klasse Lilli, hast dich wirklich aufgespart für ihn und wir waren dabei :mrgreen:

  106. oh,Frau Lucy hat sich gemeldet.Las dir ruhig Zeit. 😀

  107. Danke, Frau Kerstin.
    Es wird langsam, es wird…

  108. Hurra, geschafft, ich sag nur, Mission erfüllt. Bin bald wieder bei euch…

  109. Ich freue mich schon darauf!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  110. hi Ladies und schönen Sonntag!!!
    Habe euch schon vermisst, geht euch so langsam ein bisschen die Puste aus? 😉 Brauchen wir ein neues Projekt oder einfach nur ein bisschen mehr Gelassenheit? Wie auch immer, Lucy ist online und ich finde die Geschichte einfach toll!!! Habe ein ganz klein wenig die “Arbeiten” in eurer Hotelsuite konkretisiert. Wenn es dir nicht gefälllt, liebe Lucy, schmeiß ich das aber gerne auch wieder raus. Ich finde ja, dass sie draufgehen sollte 😆 Aber wer weiß, vielleicht ist sie ja auch Agentin, oder Doppelagentin, oder, oder… Angie, machst du jetzt auch einen Abstecher nach Kuba? Boah, bin total gespannt darauf wie es jetzt weitergeht!!! Mach hinne…. 😆
    Wünsche euch einen wunderbaren, stressfreien Sonntag, bis später, Ladies…

  111. ERSTER !
    Das ist ja noch nie vorgekommen, hallo, wo seid ihr???
    Geht uns die Puste aus? Ich für meinen Teil, nein, ich hab noch nicht die Lust verloren. Wir haben doch alle Zeit der Welt, gell? Ich bin niemanden böse, wenn er seine Fortsetzung nicht am selben Tag vollendet, wir haben ja alle noch einen Beruf, Haushalt und Familie. Nur nicht die Prioritäten verlieren, wie immer die auch sind, hihi.

  112. ZWEITE !!!!
    Lucy,das warten hat sich gelohnt.Suuuper geworden.
    Ich kann Dolce verstehn,bin auch gespannt wie es weiter geht.
    Und wie, uns geht die Puste aus? Das nennt man Schöpferische Pause?
    Nachwehen von Karnevall ? Vorfreude auf den Frühling…..

  113. Danke, es lief ja zu Anfang überhaupt nicht. Ich hatte keine Ahnung, wie weiter. Hab sogar heute morgen um 6.00 Uhr wach gelegen (schämmichganzargdafür) und darüber nachgedacht. Aber ich bin jetzt zufrieden.
    Dolche, auch die kleinen Änderungen, eigentlich Verbesserungen, von Dir find ich gut, bin mit allem einverstanden.
    Angie, darf ich mir den Duncan für ein Gespräch mit Lindsay ausleihen oder möchtest Du vielleicht selbst? Ich hab da noch gar keine Idee, ob gut oder böse, Verbündete oder Verräterin, alles ist drin.
    Oh, ich dichte ja schon wieder…
    Frühling? Aber nur in Kanada, gell. Bei uns immer noch Schnee, Matsch und trübe Suppe. 🙁

  114. Guten Morgen,
    Wow, voll spannend, Lucy! Da bin ich doch gespannt, wie die Sache mit Lindsay weiter geht. Also ich teile ja die Meinung von Dolce, irgendwie ist mir die Lindsay nicht sonderlich sympatisch. Von mir aus kann die auch draufgehen. Natürlich dramatisch!
    Von Puste ausgehen kann wohl nicht die Rede sein, eher eine neue Gelassenheit! Der Schreibwahn hat sich ein bisschen gelegt und dann können wir uns ja ruhig ein bisschen Zeit lassen. Lieber etwas länger brauchen, aber dafür gute Teile schreiben. Wir wollen ja keinen Schrott produzieren.
    Also Angie, dann leg mal los! Ich denke jetzt kommen wir in Peru an, welche Abenteuer warten da wohl auf uns?

  115. Och Lucy,nix Frühling in Kanada.Bei uns taut es(wie schön),und die Pipmätze singen um die Wette.Und ich hab schon gaaanz viel Sonne gesehn und die Mücken haben getanzt. UUUNNNDDDD…ich habe gestern…die ersten Kraniche gesehn !!!!!! Jaaa,das erste Zeichen dafür das das Wetter besser wird.

  116. Guten Morgen zusammen!!!

    Lucy supercool…. echt spannend… und ja ich will auch wissen wie es weitergeht.

    Hehe und mir is die auch unsympathisch sind doch alles unsere Jungs… und ja haha 😀

  117. Meine Damen…Silencium !!
    Wir schreiten ja nun bald zur Tat.Der Kampf beginnt bald.
    Kann mir jemand sagen ob wir schon bei Tag 5 sind? Oder noch bei Tag 4 ?? Oder in der Nacht davor? Und wann kommen wir im Hafen an? Und wie geht es weiter? Haben wir genug Sonnencreme? Wer hat den Kompass? Und das mir ja ALLE vorher nochmal für kleine Königpytons gehn….. 😀

  118. Also wenn ich richtig liegen, müsste jetzt der 5. Tag anfangen.

  119. mhmmmmmmmm 😆

  120. Hallo Ladies!!!
    Lucy, sehr schön geworden …klasse… suuuuuper, hehe, aber meinen Duncan ausleihen? Nee, das mach ich nun doch nicht. 😆 Und wir sind noch eine Nacht an Bord. Weil wir doch alle die Nacht NACH dem Mädelsabend beschrieben haben, gell?! Und ich habe auch fertig… hehe. Und ich musste die letzten Schneereste zusammenfegen für meinen Kopf, hat aber nur für den Scheitel gereicht. 😉

  121. Ach ja, lass bloß die alte Zippe über die Klinge springen!!!! Doofe Lindsay Zippe!!!!

  122. Sooooo, Frau Angie hat auch fertig…. und schon weg. 😉

  123. Aaaaaa, Lucy ist wieder … Lucy?? Oder spinnt mein PC ?

  124. Oh, bin ich gespannt, was uns die Angie wieder gezaubert hat!!!!!
    Also bei mir ist die Lucy immer noch Avatar-mäßig unterwegs, keine Lucy. Habe ich mir aber gewünscht, ich liebe doch die Peanuts!

  125. OMG, ob die Angie zuviel gezaubert hat? Oder is nix angekommen? 🙁
    Mein PC hat nämlich mal wieder seine Mucken. 🙁

  126. hmmm bin ja so neugierig was die Angie fabriziert hat :).

    Öhm tja also ich bin mal erzen und so haha ciaoi Hasen

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