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Literaturverfilmung: Wasser für die Elefanten mit Robert Pattinson

23. Juli 2010 | Von | Kategorie: Kino

Jacob Jankowski  ist der Protagonist in Sara Gruens Roman “Wasser für die Elefanten” (orig. Water for Elephants).  Er ist neunzig oder dreiundneunzig Jahre alt, so genau weiß er das nicht, als er sich im Pflegeheim für Senioren an die Zeit der Großen Depression in Amerika in den 30er-Jahren – und an seine Jugend zurück erinnert.

Anfang 20 steht der Student mit der aussichtsreichen Zukunft nach einem Schicksalsschlag plötzlich vor dem Nichts und landet eher zufällig und unverhofft als Tierarzt bei “Benzinis spektakulärster Show der Welt” (orig. The Benzini Brothers Most Spectacular Show on Earth), einem berühmten Eisenbahn-Zirkus dieser Zeit.

Hier trifft und verliebt Jacob sich in Marlena, die mit dem Zirkusdirektor August Rosenbluth verheiratet ist. Während Marlena in dem Zirkus sich vorwiegend um die Pferde kümmert und als Dressurreiterin auftritt, ist August der Dompteur der Truppe, abwechselnd charmant und brutal, sowohl zu den Menschen als auch zu Tieren an Bord des Zuges. An Rosie, einer Elefantendame, die nur polnisch versteht, lässt August oft seine ganze Wut aus.

Der in Wien geborene US-amerikanische Regisseur Francis Lawrence leitet die Dreharbeiten zu “Water for Elephants” nach dem Drehbuch von Richard LaGravenese. Seit Mai 2010 stehen Robert Pattinson als Jacob Jankowski, Reese Witherspoon als Marlena Rosenbluth und Christoph Waltz als deren Ehemann August Rosenbluth vor der Kamera. Die Rolle des älteren Jacob Jankowski spielt Hal Holbrook. Die Filmpremiere ist für 2011 geplant.

Mittlerweile sind erste Fotos von den Dreharbeiten im Netz zu finden. So hat die Twilight-Seite EclipseMovie.org Fotos von einem angeschlagenen Robert Pattinson veröffentlicht. Die Verletzungen hat er sich vermutlich bei einem Kampf mit Christoph Waltz zugezogen. ;-)

Kurzbeschreibung
Das schwierigste Kunststück: die Liebe zu finden. Amerika 1931, die Wirtschaftskrise hat das Land fest im Griff. Da kann der junge Tierarzt Jacob Jankowski von Glück reden, als ihm ein Job beim Zirkus angeboten wird. Auch wenn es ein sehr bescheidener Zirkus ist: Nicht einmal einen Elefanten gibt es. Dafür eine wunderschöne Kunstreiterin. Doch Marlena ist verheiratet mit dem wahnsinnigen Dompteur. Irgendwann findet sich doch eine, wenn auch sehr eigensinnige Elefantendame. Keiner kann mit Rosie umgehen – bis Jacob ihr Geheimnis enthüllt. Und als sich gerade alles zum Guten zu wenden scheint, nimmt eine Tragödie ihren Lauf …
“Eine großartige Geschichte – spannend, unterhaltend, bewegend, komisch, traurig, wie eine richtig gute Vorstellung in einem Weltklassezirkus.” Christine Westermann, WDR

“Sara Gruen erzählt Jacobs Geschichte auf beiden Zeitebenen so zart und liebevoll wie leidenschaftlich und bildgewaltig. Auch wenn man kein ausgewiesener Freund des Zirkus ist,schnell ist man mitten in der Manege, schließt Jacob und Marlena ins Herz, leidet, hofft und bangt mit ihnen. Wer sich in diesen trüben Tagen nach einer seelenvollen Geschichte sehnt, nach einer Geschichte mit einem ebenso überraschenden wie befriedigendem Ende, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt”, lautet das Fazit von Andreas Schröter auf Literaturwelt.de

Über die Autorin
Die gebürtige Kanadierin Sara Gruen zog es zunächst aus beruflichen Gründen in die USA. Als sie dort den Job verlor, begann sie zu schreiben. Ihr dritter Roman, „Wasser für die Elefanten“, wurde vom Stammverlag abgelehnt, und es fand sich nur ein kleiner, unabhängiger Verlag, der das ungewöhnliche Buch publizieren wollte. “Wasser für die Elefanten” wurde einer der größten Überraschung-Bestseller des Jahrzehnts. Das Buch stand lange an der Spitze der Bestsellerliste und verkaufte sich allein in den USA mehr als zweieinhalb Millionen Mal. Eine große Verfilmung ist in Vorbereitung. Von den Honoraren hat Sara Gruen sich ein stattliches Anwesen kaufen können, in dem sie nun mit ihrem Mann, den drei Kindern, zwei Pferden, vier Katzen, zwei Hunden und drei Ziegen lebt.

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8 Kommentare
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  1. Edward wird Jacob ^-^
    Okay Spaß beiseite – klingt interessant. Wieder ein Film zum vormerken.
    Da bin ich sehr gespannt drauf.

  2. ich habe in den letzten Tagen das Buch gelesen und es gefällt mir sehr gut! Ich freue mich auf den Film, nur sind bis jetzt schon einige Unterschiede aufgetaucht ( Trailer etc. )

    Außerdem habe ich noch eine Frage:
    Wisst ihr vielleicht wieso das Buch ausgerechnet ”Wasser” für die Elefanten heißt ?
    Ich möchte diese Kernaussage in meiner Buchvorstellung erläutern.

    Würdet mir wirklich helfen.

    –> hong.hanh@hotmail.de

  3. Zirkustiere sind Zeit ihres Lebens zu einem jämmerlichen Dasein verurteilt. Zum einen wird ihnen in den engen und reizarmen Haltungssystemen ein auch nur annähernd artgerechtes Leben verwehrt. Natürliche Verhaltensweisen, wie zum Beispiel der Bewegungsdrang, können nicht ausgelebt werden. Dadurch leiden viele Tiere an schwerwiegenden Verhaltensstörungen. Zum anderen werden sie gegen ihre Würde zu lächerlichen Kunststückchen gezwungen, die im schlimmsten Fall auch noch körperliche Schäden nach sich ziehen.

  4. vielen Dank, Antonietta, für deinen Kommentar, und dass du uns daran erinnert hast. Letztendlich ist wohl allen klar, dass die meisten Zirkustiere ihre Kunststückcken nicht freiwillig vorführen. LG

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