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Amy Winehouse: Now she’s gone and joined that stupid club 27

23. Juli 2011 | Von | Kategorie: Dies und Das, Frauen, Lesekreis, Musik, Nachrufe, Videos

Wie heute bekannt wurde, ist die britische Soulsängerin Amy Winehouse am 23.07.2011 im Alter von 27 Jahren tot in ihrer Londoner Wohnung aufgefunden worden. Laut einem Bericht des Senders “Sky News” wurde der Rettungsdienst kurz nach 16.00 Uhr alarmiert. Doch für Amy Winehouse kam jede Hilfe zu spät.  Zu den Todesumständen ist bisher nichts bekannt.

Amy Jade Winehouse gehört nun gemeinsam mit Brian Jones, Jimi Hendrix, Janis Joplin, Jim Morrison und Kurt Cobain zum Club 27, eine Gruppe von Musikern, die im Alter von 27 Jahren starben.

Die britische Sängerin und Songschreiberin wurde am 14.09.1983 in London geboren. Ihr Musikstil umfasste R’n’B, Jazz, Pop, Soul und Ska. Winehouse trat schon als Jugendliche in kleinen Londoner Clubs auf. Im Alter von 18 Jahren unterschrieb sie ihren ersten Vertrag bei Island Records. Für ihr 2003 erschienenes Debütalbum Frank erhielt sie zwei Nominierungen für die Brit Awards sowie eine für den Ivor Novello Award. Das Album konnte sich im Vereinigten Königreich in den Top 20 platzieren und erreichte dort 3x Platin für 900.000 verkaufte Exemplare.

2006 veröffentlichte sie ihr zweites Album, Back to Black. Am 8. Januar 2008 erreichte Back to Black erstmals die Spitzenposition der deutschen Albumcharts. Allein in Deutschland verkaufte es sich über eine Million Mal und erreichte somit 5-fach Platin.

Seit 2007 sorgte Amy Winehouse wegen ihres Drogen- und Alkoholkonsums immer wieder für Schlagzeilen in den Medien. Mehrfach musste sie Konzerte absagen oder abbrechen. Darüber hinaus kämpfte sie gegen Magersucht und Bulimie.Ende Januar 2008 begab sie sich in eine Entzugsklinik in London, nachdem zuvor ein Video veröffentlicht wurde, das sie beim Rauchen einer Crack-Pfeife zeigt. Angaben ihres Vaters zufolge litt sie unter dem Anfangsstadium eines Lungenemphysems, welches vor allem durch das Rauchen von Crack verursacht wurde. Ihre Mutter sagte 2008 in einem Interview, dass sie nicht überrascht wäre, wenn ihre Tochter vorzeitig sterben würde. “I’ve known for a long time that my daughter has problems. But seeing it on screen rammed it home. I realise my daughter could be dead within the year. We’re watching her kill herself, slowly

Die Sängerin hatte Ende Juni nach einem verpatzten Konzert in Belgrad ihre gesamte restliche Europa-Tournee abgesagt. Erst Ende Mai war sie in London wieder in einer Entzugsklinik behandelt worden.

Rest in Peace Amy Winehouse!

Quelle Foto: berlinfotos Wikipedia

8 Kommentare
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  1. Einfach nur supertraurig :(

  2. ja, und echt schade um die Musik, die sie noch hätte machen können… ;-(

  3. Das ist wirklich schade, denn ich mag ihre Stimme. Sie hatte noch soviel Potential… Ich finde das furchtbar, das ihr früher Tod so vorhersehbar war… :(

  4. Ich wüsste gerne obs ihr egal war… das klingt jetzt blöd aber ich mein, bei dem Lebensstil? Wars ihr egal oder war es jetzt sogar extra ne Überdosis von irgendwas… werden wir vermutlich noch erfahren.

    Da sieht man einfach was ein Promidasein mit einem machen kann wenn man dafür nicht gemacht ist, zweischneidig alles …

    Klar in Norwegen das ist alles superschlimm und auch das in Afrika, auch Japan (wovon man ja gar nichts mehr hört)…

    Mich bekümmert das mit Amy trotzdem, sie war halt bekannt und ein besonderes Talent, bei ihr war das jetzt vllt wenig überraschend, aber es gibt hunderte die so einen Stil Leben und nicht jung dran sterben. Das mit dem Club 27 find ich auch sehr seltsam.

  5. ja, es gibt in der Tat sehr, sehr viele Menschen, die mit ihrer Sucht älter werden. Meine damals beste Freundin ist vor zwei Jahren an Hepatitis B gestorben. Sie war fast dreißig Jahre lang drogenabhängig. Sie hat ein Schattendasein geführt, gelenkt durch die Beschaffung ihres Lebenselixiers. Nichts war daneben von Bedeutung und alle Versuche diesem Teufelskreis zu entkommen sind kläglich gescheitert. Bei Amy Winehouse kam der Druck der Öffentlichkeit noch dazu. Die Presse hat sie auf Schritt und Tritt verfolgt und alles dokumentiert. Vielleicht hätte sie anonym länger leben können. Aber wahrscheinlich hätte sie auch ohne Drogen nicht diesen Erfolg gehabt. Viele Künstler, Musiker – kreativ arbeitende Menschen – werden durch den Konsum inspiriert.
    Die Club 27 ist ja schon legendär – wer weiß, vielleicht wollte sie unbedingt Mitglied werden…

  6. Ja das hab ich mich auch schon gefragt. Falls es Absicht war hat sie vllt einen Brief hinterlassen. Ich weiss nicht ob jemand der so süchtig ist den Tod billigend in Kauf nimmt oder ihn eben verdrängt.

    Künstler sind oft so zarte Seelen… und das mit dem Erfolg stimmt wirklich… ich glaube das war einfach ein Teil von ihr also die Sucht und auch die augenscheinlich schlechten Dinge machen uns zu dem der wir sind…

    Diese ganze Papparazzi-Geschichte gehört sowieso verboten find ich.

  7. na ja, die Paparazzi werden wir wohl nicht so schnell los. Wie willst du die verbieten? Letztendlich schreien ja alle nach solchen Skandalen :-(

  8. Ja ich weiss das geht nicht, genauso wie ich es in diesem Leben wohl nicht durchsetzen kann die Autos abzuschaffen.

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