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FAZ im Aufwind – 1000 Euro Prämie für jeden Mitarbeiter

12. Juni 2008 | Von | Kategorie: Dies und Das, Lesekreis

Frankfurter Allgemeine ZeitungAnfang Oktober vergangen Jahres hatte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) das Layout geändert – seitdem gibt es ein großes Foto auf der ersten Seite, und auch im Innenteil wirkt die Zeitung frischer. “Mehr und jüngere Leser” fänden seitdem zur Zeitung, teilte die FAZ am Dienstag mit. Umsatz und Gewinn seien 2007 gestiegen. Jeder Mitarbeiter habe deshalb für das vergangene Jahr eine Prämie von 1000 Euro erhalten, sagte FAZ-Geschäftsführer Tobias Trevisan der Süddeutschen Zeitung. Auch für 2008 rechnet er mit einem leichten Wachstum sowie einer Steigerung der FAZ-Auflage. 2007 war der Gewinn deutlich um 70,6 Millionen Euro auf 99,3 Millionen Euro gestiegen. Hauptgrund dafür ist nach Angaben Trevisans eine einmalige Steuerrückzahlung. Aber auch ohne diesen Effekt hätte sich der Gewinn 2007 verbessert, so Trevisan. Der Umsatz erhöhte sich 2007 um 2,2 Prozent auf 32,4 Millionen Euro.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

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12 Kommentare
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  1. Die FAZ ist und bleibt mir zu konservativ, da kann sie sich aufhübschen wie sie will – dann doch lieber das Pendant : die Frankfurter Rundschau. Allerdings greife ich natürlich auch auf die Rezensionen und Kulturmeldungen der FAZ per bloglines zurück. LG tinius

  2. hi tinius,
    hast du denn eine “Hauszeitung” abonniert? Wir bekommen ja täglich die Süddeutsche und ich möchte sie auf keinen Fall missen, sie gehört halt zum morgendlichen Ritual. Wenn ich es auch nur ansatzweise schaffen würde sie gänzlich zu lesen und ich noch ein wenig mehr Zeit erübrigen könnten, würde ich auf jeden Fall die FAZ noch zusätzlich abonnieren, ich finde nämlich wirklich, dass man, zumindest online, unbedingt die Veränderung bemerkt. Eine Freundin bekommt die TAZ, bemängelt aber immer wieder, dass sie eine “umfassende” Information vermisst.
    LG

  3. Ich hatte über ein Jahrzehnt die FR abonniert, aber bei 36 Euro im Monat, der gleichzeitigen Ankündigung, im Redaktionellen einzusparen und meinem bescheidenen Einkommen, habe ich das Abonnement irgendwann einsparen müssen. LG tinius

  4. oops, weiß gar nicht, was wir für die SZ bezahlen, was ist eigentlich mit der Berliner Zeitung, ist die nicht lesbar?
    LG

  5. Für mich nicht. Die menschelt zu sehr. Ich mag es gern faktenbezogen, analytisch und – was Wunder – im linken Spektrum. 😉 LG tinius

  6. ok, dann ist die wahrscheinlich vergleichbar mit dem hiesigen Münchner Merkur 😉

  7. Na ganz so rechts ist die Berliner Zeitung dann doch nicht. 😉

  8. Noch rechter geht ja auch kaum 😆

  9. Na ja, ich bin halt ziemlich weit links und das Reform – und Globalisierungs – und Neoliberalismus – Geseiere, das sich inzwischen von Spiegel bis zur Zeit ausbreitet, ist für mich inakzeptabel und schließt mithin die meisten Zeitungen aus. Und dann wäre eine Zeitung von überregionaler Bedeutung nicht allzu verkehrt. Das schließt aber bis auf die taz, die ich einfach mal unter schlechter Qualität verbuche, alle Berliner Zeitungen aus. LG tinius

  10. hi tinius,
    na, wirst du heute gut schlafen können, oder findet bereits ein infernales türkisches Hupkonzert in deiner Straße statt?

    Eigentlich sind die Zeitungen ja heute schon komplett überflüssig, alle Informationen die du haben möchtest kannst du dir ja im Internet viel aktueller abrufen. Was ist eigentlich mit der taz passiert, sie war doch mal die linke Vorzeige-Tageszeitung, oder?
    LG und schlaf schön, falls du denn kannst 😉

  11. Die TAZ ist im politischen Sinne immer noch und seit langem eine Vorzeigezeitung, aber ich empfand sie im journalistischen Bereich schon immer als schlecht, zu sehr eingeengt auf “linke Themen”. Internet ist schön und gut, aber das ist technik – abhängig und damit noch mehr vom Geldbeutel als das Abo einer Zeitung. Daß die meisten Zeitungen aufgrund der Konkurrenzsituation gezwungen sind, sich im Internet komplett kostenlos zu präsentieren, bleibt zudem nicht unbedingt garantiert. Im Moment bin ich in der recht komfortablen Lage, die Feuilletons etwa von ein Dutzend deutschsprachiger und internationaler Zeitungen im Feedreader zu haben, dazu noch etwa 20 Blogs, die sich mit Büchern, Literatur und Kultur beschäftigen. Politik und Wirtschaft nehme ich hauptsächlich über Videotext und Nachrichtensendungen wahr und schlage im Bedarfsfall Genaueres im Internet nach.
    Bei uns hält sich der türkische Jubel in Grenzen, da wir noch eher ein bürgerliches, deutsches Gebiet sind und auch die hier wohnenden Türken, wenn überhaupt, eher zum Kudamm oder in Richtung Kreuzberg ziehen. Schlimm wird es in ein paar Stunden, falls die Deutschen gewinnen. Aber noch hoffe ich, daß ab morgen alle Flaggen verschwunden sind. 😉 Gestern konnte ich in der Tat gut schlafen, habe ich doch brav gearbeitet und entsprechendes Lob eingeheimst. 😉 Das befriedigt ungemein. LG tinius

  12. Stimmt, Lob bzw. ein paar Streicheleinheiten sind unbezahlbar und vielleicht deshalb so rar und schwer zu bekommen 😉

    Wenn ich bedenke wie viel das Internet noch vor 10 Jahren gekostet hat, ist es ja geradezu spottbillig im Moment. Aber natürlich hast du Recht, das Equipment wird immer teurer. Ich habe irgendetwas von einem ausstehenden Prozess wegen der Veröffentlichungen bei den Zeitungen gehört, weiß aber im Moment gar nicht genau worum es da geht?!

    Fußball gehört zu meinem Alltag, mein Sohn spielt aktiv und ist schon letzten Samstag mit seinem Verein Meister geworden. Sehr schön, sie haben sich mächtig angestrengt und abgesehen davon, dass ich selbstverständlich von Zeit zu Zeit die verschwitzten Trikots der Jungs wasche, gehe ich auch gerne zu den Spielen und feuere die Mannschaft an und natürlich färbt das auch auf die EM oder sonstige Fußballspektakel ab 😉
    LG und schönen Tag!

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