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Am 4. Juli 2009 wird es im Rahmen der Ausstellung „Break on through to the other side – Tanzschuppen, Musikclubs und Diskotheken in Weser-Ems“ noch einmal eine DJ-Night geben.  Angesichts des riesigen Zuspruchs und der phantastischen Atmosphäre der DJ-Night im letzten Jahr haben sich die DJs sofort bereit erklärt, noch einmal aufzulegen und weitere Schätze aus ihren Sammlungen zu präsentieren. Es legen auf und wirken mit:

dj-nightRio de Luea – Schlagen-DJ, Old Crow, Whisky á Gogo
Emil Penning – Red Baloon, Tiffany
Rainer Urbschat – Tiffany, Why Not, Renaissance
Sven Rogall – Metas Musikschuppen
Wolfgang Milewski – Newtime, Palazzo
Otto Sell – Etzhorner Krug, Ede Wolf, Sunup´s
Uwe Müller – Charts, Old Inn, Milljöh, Holtenpoort
Rolf Joschko – Charts, Novo, Rocktheater
Gisbert Wegener – Scala, Fiz Oblon

Auch die Ausstellung, die u.a. um eine große Abteilung mit LPs der Zeit zwischen 1966 und 1976 ergänzt wird, wird an diesem Abend geöffnet sein.

Mit der DJ-Night 2009 möchte das Schlossmuseum Jever ein letztes Mal all den vielen Leuten danken, die mit ihrem Engagement, ihrem Wissen, ihren Kontakten und ihren Leihgaben, mit ihrer tatkräftigen und immer uneigennützigen Unterstützung, mit ihrem großen Interesse und ihrer ganz persönlichen Anteilnahme ein Ausstellungsprojekt in eine wunderbare Session verwandelt und dazu beitragen haben, ein vielleicht nicht vollständiges, aber ungemein dichtes Bild eines wichtigen und zuvor kaum beachteten Aspektes hiesiger Jugend- und Musikkultur zu erstellen.

Mit ihrer Auswahl und ihren Programmen werden die DJs auch in diesem Jahr diejenigen musikalischen Facetten anspielen, die den „Underground in Weser-Ems“ mit seinen Schuppen, Clubs und Diskos einst auszeichneten.

Playlist für den 4. Juli 2009 von 18  Uhr bis 19 Uhr von Gisbert Wegener

1. Fever Tree – Hey Joe, UK 1969, 12.57 min, Nummer 1 der Scala Top 100
2. Jefferson Airplane – White Rabbit, USA 1967, 2.29 min, “Oh, what a wonderful Record this is” , John Peel, Perfumed Garden Radio Show 1967
3. The Byrds – Eight Miles, High USA, 1966, 3.34 min, Bitte abheben
4. Kin Ping Meh – Fairy Tales, D 1971, 9.46 min, Grandioses aus Mannheim
5. Sweet Smoke – Silly Sally, USA/D 1970, 4.34 min, Schlagzeugeffekte in Stereo
6. Iron Butterfly – In a Gadda Da Vida, USA 1968, 3.49 min, Wer kennt es nicht?
7. Wishbone Ash – Blowin Free, UK 1972, 4.52 min, Einfach Gute-Laune-Musik
8. Old man and the sea – Princess, DK 1972, 6.04 min, Traumhaft schönes Stück aus der Scala Top 100
9. Derek and the Dominos – Layla, UK 1970, 7.02 min, Ohrwurm der frühen Scala
10. Jeff Beck – Beck’s Bolero, UK 1967, 2.52 min, jeden Abend das letzte Stück in der Scala und jetzt auch hier 😉 :

Einlass ab 18 Uhr, Eintritt 6 Euro. Karten sind ab sofort im Museum, telefonisch oder über das Internet erhältlich. Sie berechtigen auch zum Besuch des Museums und der Ausstellung an diesem Tag.

Kann leider schon wieder nicht dabei sein, werde erst Ende August bei euch da oben sein – könnt ihr den Abend nicht verschieben??? 😉

Wünsche euch viel, viel Spaß, eine laue Nacht, ein volles Haus und schicke ganz liebe Grüße an Gisbert, Peter (merci für die Karten!) und Hildegard Schönenberg und natürlich den gesamten Rest!

6 Gedanken zu „Break on trough…the last Dance-DJ-Night im Schlossmuseum Jever am 04.07.

  1. Hi ihr ewig gestriegen Ossi, wacht mal auf, die Welt dreht sich weiter.

    Meta ist tot und nur noch eine Legende, diese alte xxx* wird hier hoch gelobt, versteh ich nicht.

    xxx* – editiert (bitte achte auf deine Ausdrucksweise!)
    LG – dolcevita (admin)

  2. Die DJ-Night war ein eindrucksvolles Ereignis, nicht nur für Rock-Opas und -Omas, sondern auch für viele junge Leute die diese Veranstaltung besuchten. Meine Frau und ich (Jahrgang 1952) haben es sehr bedauert, nicht rechtzeitig zum Auftritt von Emil Pennig in Jever gewesen zu sein, aber auch die weitere Musik incl. Lightshow war superklasse.
    Hier wurde noch einmal die Zeit der ersten Discos lebendig, die mit Zeitzeugnissen in der besagten Ausstellung dokumentiert ist. Es war ein erinnerungsreicher, lustiger und sehr emotionaler Abend mit Musikdenkmälern wie z. B. Iron Butterfly – In a Gadda Da Vida, von 1968. Rio de Luco gab ebenfalls einen intensiven Eindruck von Musik aus dieser »Gründerzeit«. Selbstverständlich ist die Zeit nicht stehengeblieben und auch heute gibt es überragende Musik, aber was da vor 40 Jahren (!!!) abging, in einer noch sehr streng konservativ ausgerichteten Gesellschaft, war die Basis für eine wachsende Jugendkultur und zeitlose Musik, die auch heute immer wieder gern gehört und auch gecovert wird.

  3. hi Gerrit,
    das hast sehr schön geschildert, ehrlich, ich wäre nur allzu gerne dabei gewesen – vermisse immer noch von Zeit zu Zeit die gute alte Zeit 😉
    Liebe Grüße

  4. Hallo, Docevita
    Na, – nun bin ich zufällig mal wieder auf dieser schönen Seite und sehe, dass nach vier Jahren nur unsere
    4 Kommentare eingegangen sind. – Hmm, da muss es wohl nicht mehr so sehr viele Menschen geben, die
    die großartige Veranstaltung angemessen besprechen möchten. As time goes by …
    Ich höre diese alte Musik von damals auch heute noch immer wieder gerne und bewerte sie deswegen besonders, weil sie so-zu-sagen einen Aufbruch der Jugend aus einer sehr prüden und strengen Gesellschaft der bitteren Nachkriegsjahre in eine neue Freiheit symbolisiert. Man schaue sich mal die über 3 Stunden lange
    Woodstock-DVD an. Tolle Bands wie Jefferson Airplain, The Who, Ten Years After, Jimmy Hendrix, Santana,
    Joe Cocker uvm. Die 60er in den USA: Da wurden Viele Gruppen berühmt und man war vereint gegen den Vietnam-Krieg in Love and Peace!
    So ist auch die damalige Veranstaltung in Jever, die Ausstellung und das Dokubuch ein Stück unserer Zeitgeschichte auf die wir ruhig mit Freude zurückblicken dürfen, auch wenn es heute superklasse Musiker gibt, die ich sehr gerne höre. Aber die ersten aufmüpfigen Schritte, nicht nur in der Musik, sind immer die schwersten:
    Damals in 1967 hat mich mein Lehrherr des grafischen Gewerbes gezwungen, meine vermeindlich langen Haare abschneiden zu lassen!!! Mit Beleg vom Friseur! Sieht ja aus wie diese Urwaldmusiker (Beatgruppen waren gemeint). Man stelle sich so etwas heute einmal vor!!
    Viele Grüße vom Rockopa

  5. Nach nun nochmals 2 Jahren bin ich erneut auf dieser Seite eingetaucht … Keine weiteren Worte!
    Wir erleben eine ständige Beschleunigung unseres Lebens in allen Bereichen. Alte Werte und der Zusammenhalt in den Familien schwinden…alles verschwindet …man muss sich beeilen!

    Unsere damalige musikalisch flankierte Aufbruchzeit wurde auch durch den Bremer Beatclub ein Forum gegeben. Es waren die Versuche, eine Parallelwelt zu den strukturierten Erwachsenenwelten zu schaffen. Nicht so heftig in der Konsequenz wie heute, aber auch hier stieß man auf Konfrontation mit den Eltern.
    Heute scheint allerdings das komplette Weltgeschehen auf dem KOPF ZU STEHEN!

    Vielleicht war und ist gerade deshalb die Musik ein Medium, um der ungeliebten Wirklichkeit ein wenig zu entfliehen?! Ich erinnere mich immer gerne an die Anfänge der Rockmusik!

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