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Das Ikarus-Projekt 01: Schatten und Licht [Rezension]

4. August 2010 | Von | Kategorie: Neuerscheinungen, Rezensionen

Das Ikarus-Projekt 01: Schatten und Licht von Jackie Kessler und Caitlin Kittredge

New Chicago im Jahre 2112. Der 4. Weltkrieg ist vorbei, die Erde ist bevölkert von Wesen mit übermenschlichen Fähigkeiten. Eines dieser Wesen ist die Protagonistin Joan Green, genannt „Jet“. Jet ist eine pflichtbewusste Superheldin und Mitglied der Schwadron. Sie bekämpft das Böse in der Stadt. Das macht sie nicht immer mit Zustimmung der korrupten Polizei. Ihre Waffen sind ihre übermenschlichen Schattenkräfte, die sie dank einiger technischer Hilfsmittel und selbstauferlegter strenger Disziplin unter Kontrolle hat. Ihrem Vater gelang das nicht – in einem Anfall von Wahnsinn tötete er ihre Mutter.

Calli Bradford „Iridium“, die andere Protagonistin und ehemals beste Freundin von Jet auf der Akademie für Außermenschliche, ist die „Abtrünnige“, die im Untergrund lebt. Ihre Waffen sind das Licht. Sie ist die Rebellin und versucht auf ihre Art die Bewohner der Stadt zu schützen. Beide bekämpfen sich mittlerweile bis aufs Blut.

Die Schwadron hat eine feste Leitlinie: Wir stehen zusammen, eine feste Front gegen die Ungerechtigkeit. Wir kämpfen zusammen, eine Schwadron, die sich dem Ziel verschrieben hat, das Böse aus der Welt zu vertreiben.

Iridium versucht die dunklen Machenschaften der Akademie aufzudecken und das sich anbahnende Unheil, das die ganze Welt bedroht, abzuwehren. Unerwartet erhält sie Unterstützung von Taser, einem unbekannten Held.
Jet, gefangen in ihrer Welt, in der es nur Gut oder Böse, Schwarz oder Weiß gibt, wird ein neuer Runner, eine moderne Art von Butler, zugeteilt. Doch er ist weitaus mehr, als er vorgibt zu sein…

Auf der Suche nach der verschwundenen Reporterin Lynda Kidder, die einem Geheimnis auf der Spur war, verwischen sich die Grenzen zusehends, obwohl – Zitat: Für einen Helden sind Grautöne inakzeptabel. In Fragen der Gerechtigkeit gibt es nur zwei Möglichkeiten: Schwarz oder Weiß.( Captain Colossal, Angehöriger der Schwadron für den Bezirk New York Metropolis)

Das Ikarus-Projekt ist laut Dr. Matthew Ikarus, Entwickler der Ikarus-Methode, „ein Experiment zur Stimulierung der weiblichen Fruchtbarkeit und zur Auslösung einer natürlichen Empfängnis“.

Der Leser wird in den abwechselnden Kapiteln mit dem „Damals“ und dem „Jetzt“ konfrontiert und erhält so in Rückblenden einen Einblick, wie die Protagonistinnen zu ihren Superkräften gekommen sind und wie sie in der Gegenwart damit umgehen.
Dieser Science-Fiction Roman ist für jugendliche oder junggebliebene Fans dieses Genres ein Leckerbissen. Die Autorinnen haben es verstanden einen sehr komplexen Roman über Superhelden, die ansonsten oftmals in Comics zu finden sind, in Worte zu fassen. Das Thema der manipulierbaren Helden, der Eliteheldenschmiede, der Außermenschlichen mit ihren technischen Errungenschaften, der Korruption und den Intrigen ist sehr interessant und spannend umgesetzt.

Kurzbeschreibung
Während ihrer Ausbildung an einer Eliteakademie für Superhelden waren Callie Bradford, Codename Iridium, und Joannie Greene, Codename Jet, beste Freundinnen. Inzwischen sind sie jedoch verfeindet bis aufs Blut. Während Jet ihre übermenschlichen Kräfte dazu benutzt, die Einwohner von New Chicago zu beschützen, ist Iridium die Herrin der Unterwelt der Stadt. Unterdessen braut sich großes Unheil über New Chicago zusammen, und Jet und und Iridium finden sich inmitten eines Mahlstroms der Intrigen wider, in dem die Grenzen zwischen Gut und Böse mehr und mehr verschwimmen.

Die Taschenbuchausgabe umfasst 539 Seiten und ist am 05.07.2010 im EGMONT LYX Verlag erschienen. Der Lesekreis bedankt sich bei Angie für den anschaulichen Leseeindruck und beim LYX Verlag für die freundliche Überlassung eines Rezensionsexemplares.

5 Kommentare
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  1. Angie in Urlaub und trotzdem eine Rezi? Ist wieder sehr schön geworden. Wieder ein neues Buch auf meiner Liste, hört sich sehr interessant an. Superhelden ohne Comik, spannend. Bin gespannt.

  2. hi Lilli, ja, Angie hat die Rezi schon vor ihrem Urlaub geschrieben. Ich glaube auch, dass der Inhalt eher ungewöhnlich und neu ist, aber obwohl die Rezi sehr ernsthaft klingt, soll das Buch auch humorvoll sein. 😉
    LG

  3. Humorvoll ist auch immer gut!

  4. Uuuuuuuuuuups hab ich doch glatt vergessen hier was dazu zu sagen.
    Also sehr schöne Rezi Angie. Klingt sehr super und das Cover find ich auch gut. Powerpanda 😉

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