KrimiZEIT-Bestenliste Juni 2011

Platz 1 : Süden von Friedrich Ani

Kurzbeschreibung
Zurück in München erhält Tabor Süden als Detektiv den Auftrag, nach dem Wirt Raimund Zacherl zu suchen. Der Fall ist genau das Richtige für den ehemals so erfolgreichen Ermittler: Ein Mann verlässt sein Durchschnittsleben, und jeder fragt sich, warum. Mit seinen besonderen Methoden findet Süden die Spur des Wirts und verfolgt sie bis nach Sylt †“ und schon längst hat er begriffen, dass niemand den Mann wirklich kannte. Friedrich Ani verknüpft in seinem neuen Krimi gleich mehrere Geschichten, in denen Menschen verschwinden. Zacherl bleibt zwar stets das erste Ziel, das Süden versucht aufzuspüren, aber Friedrich Ani macht zugleich deutlich, warum Menschen ihre gewohnten Lebensbahnen verlassen.

Platz 2 : Der Killer stirbt von James Sallis

Kurzbeschreibung
Nichts ist so, wie es scheint. Ein ausgebrannter Cop jagt ein Phantom, und ein Auftragskiller wird kurz vor Ende seiner letzten Mission von der Vergangenheit eingeholt. Mit traumwandlerischer Sicherheit inszeniert James Sallis ein Spiel über Leben und Sterben, virtuos erzählt, hart und melancholisch zugleich.Ein todkranker Killer erhält einen letzten Auftrag. Er soll einen unscheinbaren Buchhalter zur Strecke bringen. Langsam umkreist der Killer seine Beute, um im richtigen Moment zuzuschlagen doch ein anderer kommt ihm zuvor. Der Buchhalter wird von einem Unbekannten niedergeschossen, überlebt jedoch den Anschlag und wird schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Alles deutet darauf hin, dass der Mordversuch das Werk eines Profis war. Aber warum sollte gerade ein Profi an dieser scheinbar leichten Aufgabe scheitern? In der Hoffnung, mehr herauszufinden über seinen geheimnisvollen Konkurrenten, nimmt der Killer heimlich Kontakt zur Polizei auf … und macht eine furchtbare Entdeckung.

Platz 3 : Wahrheit von Peter Temple

Kurzbeschreibung
Ein großer Spannungsroman über die trostlose Moral einer Gesellschaft, in der Mord zum Tagesgeschäft gehört
Es ist die Zeit der großen Waldbrände, die alles zu vernichten scheinen und auch die Stadt Melbourne bedrohen. In einem neu erbauten Luxuskomplex wird eine junge Frau ermordet aufgefunden. Stephen Villani, der die Ermittlungen leitet, wird von der Politik an der Aufklärung gehindert. Aber es beschäftigt ihn nicht nur die Frage, warum der Mord vertuscht werden soll. Die Ermordete sieht aus wie seine jüngste Tochter, die spurlos verschwunden ist. Und diese familiäre Situation zermürbt ihn mehr als der frustrierende Polizeialltag. »Wahrheit« ist ein überaus eindringlicher Roman über einen Mann, eine Familie, eine Stadt und einen fernen Kontinent. Es geht um Gewalt, Mord, Liebe, Korruption, Ehre und Betrug. Und es geht um Wahrheit. Peter Temples neuer Roman wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Victorian Premier†™s Award und dem Miles Franklin Award †“ als bester australischer Roman.

Platz 4 : Roter Glamour von Dominique Manotti

Kurzbeschreibung
David gegen Goliath: Die junge Polizistin Noria Ghozali ermittelt gegen den mächtigen Präsidentenberater François Bornand. Ein Politthriller der Extraklasse über eine authentische Staatsaffäre: Manotti ist eine kaltblütige Chronistin des Verbrechens, literarisch brillant, gnadenlos realistisch und unbeirrbar parteilich.Staatsaffäre
Sie heißt Noria Ghozali und ist der Arsch der Truppe. Wenn Kinder auf Montmartre Hundehaufen mit Böllern zum Explodieren bringen, darf sie „ermitteln“. Und auf dem Revier ist die Jungpolizistin Zielscheibe rassistischer Mobbingattacken. Doch dann wird eine unbekannte Tote auf einem verlassenen Parkplatz zum Katalysator für ihre Karriere. Noria verbeißt sich sofort in ihren ersten echten Fall, und bald wird eine konkurrierende Polizeibehörde auf sie aufmerksam, der Zentrale Nachrichtendienst. Noria lässt sich anwerben für eine streng geheime Ermittlung, der die politische Elite zum Straucheln bringen könnte
Indessen arbeitet François Bornand, Sonderberater des sozialistischen Präsidenten Mitterand, an der Befreiung französischer Geiseln im Libanon. Der Gründer der berüchtigten Antiterrorzelle des Élysée steht unter Druck, denn kurz vor den Parlamentswahlen sind die Umfragewerte der Sozialisten denkbar schlecht. Ein geheimes Waffengeschäft mit dem Iran verheißt eine schnelle Lösung und fette Beute für die Parteikasse wie für Bornands Privatschatulle. Doch das mit Raketen beladene Flugzeug stürzt ab, und die Presse bekommt Wind von der Affäre. Machtgier und Überheblichkeit treiben Bornand in eine Spirale der Gewalt bis Noria Ghozali seinen Weg kreuzt.

Platz 5 : Schmutzige Hände: Politthriller von Giancarlo de Cataldo

Kurzbeschreibung
Italien 1992: Bomben und gute Geschäfte †“ das organisierte Verbrechen greift nach der Macht.
In Rom, Florenz und Palermo explodieren Bomben, die Richter Falcone und Borsellino fallen grausamen Attentaten zum Opfer. Die Mafia agiert skrupelloser denn je, entschlossen, die Regierung zu einem neuen Pakt zu zwingen. Kommissar Scialoja ist müde und zynisch geworden. Er verwaltet das Erbe Vecchios, der fleischgewordenen Grauzone des Staates. Er verhandelt mit der Mafia, um dem Terror ein Ende zu bereiten und dem Staat zu einem wenn auch prekären Gleichgewicht zu verhelfen.
Seine Geliebte, die ehemalige Edelnutte Patrizia, gängelt ihn im Auftrag ihres Mannes, des Gladioveterans Stalin Rossetti. Dieser will mithilfe der neuen Generation der sizilianischen Mafia das Machtvakuum zu seinem Vorteil besetzen.
Ihre Schicksale kreuzen sich mit alten Unternehmerdynastien, deren Tage gezählt sind, mit wendigen Glücksrittern, Geheimlogen und skrupellosen Profiteuren von Siziliens Gnaden: Italien soll nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und dem Zusammenbruch des traditionellen politischen Systems in neue Hände gelegt werden.
De Cataldo gelingt es meisterhaft †“ wie schon in seinem Bestseller Romanzo Criminale †“, mit seinen Charakteren den Unterschied zwischen dem „alten†œ und dem „neuen†œ Italien sichtbar zu machen.

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Platz 6 : Der Tod und der Dicke von Reginald Hill

Kurzbeschreibung
Weil er wieder mal auf seine große Klappe und die Überzeugungskraft seiner gut zwei Zentner Lebendgewicht vertraut, fliegt Superintendent Andy Dalziel eine Bombe um die Ohren. Schwer verletzt liegt der Dicke nun im Koma und schlägt sich mit dem Sensenmann herum. Chief Inspector Peter Pascoe will die Schuldigen dingfest machen und stößt dabei auf vermeintliche Islamisten, einen merkwürdigen Tempelritter- Orden und eine Anti-Terror-Einheit, die ihn kaltstellen will. Wäre doch bloß der Dicke mit von der Partie …

Platz 7 : Der sterbende Detektiv von Leif GW Persson

Kurzbeschreibung
Ein brutaler Mord in den Schären. Und ein Ermittler, dem nicht mehr viel Zeit bleibt
Stockholm, vor einer Würstchenbude: Der pensionierte Lars Martin Johansson, legendärer Mordermittler und bei seinen ehemaligen Kollegen als der Mann bekannt, der um die Ecke denken kann, erleidet einen Schlaganfall. Gerade noch rechtzeitig wird er in ein Krankenhaus eingeliefert. Als er dort drei Tage später wieder aus dem Koma erwacht, rechtsseitig gelähmt, steht eines fest: von Johannson, wie man ihn einst kannte, ist nicht mehr viel übrig geblieben. Seine Lebensgeister werden erst wieder geweckt, als ihm seine behandelnde Ärztin von einem brutalen Mord an einem kleinen Mädchen erzählt, der 25 Jahre zurückliegt und nie aufgeklärt wurde. Vom Krankenbett aus beginnt Johansson mit den Ermittlungen. Er will Gerechtigkeit, und er ahnt, dass das womöglich sein letzter Fall sein wird …

Platz 8 : Winters Knochen von Daniel Woodrel

Kurzbeschreibung
Zwischen dem, was die anderen sagen, und dem, was man glauben will, gibt es eine Wahrheit, die nie ans Tageslicht kommen darf! Kraftvoll und poetisch erzählt Daniel Woodrell von einer Welt, in der eigene Gesetze herrschen, und einer jungen Frau, die sich auflehnt gegen jahrhundertealte Lügen und Gewalt.Jessup Dolly taucht unter, als der Winter kommt. Seiner Familie, die in bitterarmen Verhältnissen im Hinterland von Missouri lebt, fehlt es an allem. Sie haben kaum etwas zu essen und nicht einmal genug Feuerholz, um das Haus warm zu halten. Aufopferungsvoll kümmert sich Jessups sechzehnjährige Tochter Ree um ihre pflegebedürftige Mutter und die beiden jüngeren Brüder. Doch dann passiert das Unvermeidliche. Die Polizei steht vor der Tür und teilt Ree mit, dass ihr Vater, der schon einmal wegen Drogengeschäften im Gefängnis war und nun erneut unter Anklage steht, das Haus für seine Kaution verpfändet hat. Wenn Jessup nicht bei Gericht erscheint, verliert seine Familie alles, was sie hat. Ree bleibt eine Woche Zeit, um ihren Vater zu finden tot oder lebendig. Mehr Informationen zum Buch zum Oscar-nominierten Film nebst Trailer findet sich hier.

Platz 9 : Lass die Toten ruhen von Malla Nunn

Kurzbeschreibung
Nur achtundvierzig Stunden Durban in den fünfziger Jahren. Drogenbosse, Zuhälter, korrupte Polizisten, indische Kleinkriminelle, gestrandete Deutsche beherrschen die Szene. Emmanuel Cooper, ein verdeckter Ermittler, muss einen Mörder finden, um sich selbst zu retten. Eindrucksvoll beschreibt Malla Nunn die dunklen, gleichwohl faszinierenden Seiten Südafrikas. »Malla Nunn ist eine großartige Erzählerin.« Deon Meyer
Malla Nunn wurde in Swasiland geboren und hat mit ihrer Familie lange in Südafrika gelebt. Als Filmemacherin erhielt sie mehrere Auszeichnungen. In diesem Roman hat sie ihre eigene Familiengeschichte verarbeitet. Ihre Eltern lernten sich in den fünfziger Jahren kennen, als es für einen Weißen verboten war, eine Nicht-Weiße zu heiraten. Bei Aufbau erschien von ihr ebenfalls der erste Roman über Emmanuel Cooper: „Ein schöner Ort zu sterben†œ.

Platz 10 : Belleville – Barcelona von Patrick Pécherot

Kurzbeschreibung
Der scheinbar leichte Auftrag, eine Fabrikantentochter, die mit einem Arbeiter durchgebrannt ist, wieder zur Familie zurückzuführen, erweist sich als Pulverfass. In Pécherots zweitem Band der Krimi-Trilogie aus dem Paris der Zwischenkriegszeit tritt wieder ein bemerkenswertes Personal auf: Neben Nestor Burma sind das ein Zauberkünstler, im Zivilstand Bestatter, ein glatzköpfiger, Rinderblut trinkender Schmuggler, eine Leiche ohne Kopf, die sich als Trotzkis ehemaliger Sekretär entpuppt und kein Geringerer als André Breton höchstpersönlich, der Waffen nach Spanien schmuggeln hilft. In Frankreich sind die Tage der Volksfront gezählt. Das Land wird erschüttert durch Attentate der rechtsextremen Cagoule, deren versuchter Staatsstreich nur wenige Monate zuvor vereitelt wurde. Die Lage in Europa wird immer angespannter. Hitler hat Österreich annektiert. Die Völkergemeinschaft schweigt, als Mussolini in Äthiopien einmarschiert. Auf der anderen Seite der Pyrenäen tobt der Spanische Bürgerkrieg. Patrick Pécherot beherrscht die Kunst, Zeit und Figuren auferstehen zu lassen wie ein Panoptikum und sie in eine spannende Krimihandlung einzubetten.
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Quelle: Die KrimiZEIT-Bestenliste wird in der Kooperation Die ZEIT, ARTE, und NordwestRadio von Tobias Gohlis als verantwortlichen Sprecher monatlich erstellt. Der Jury kommt es auf Qualität an. Monatlich wählen 17 auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie besonders viele Leser wünschen. Begründungen zum Ranking und Inhalt mit den jeweiligen Rezensionen der „Besten“ finden sich auf der Homepage der Krimi-Spezialisten unter www.arte.tv/krimiwelt
Die hier zu den einzelnen Büchern eingefügten Kurzbeschreibungen stammen von den Verlagen und geben nicht die Meinung der Jury wieder.

Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 22/2011

Platz 1 : House of Night 6: Versucht von Kristin Cast, P. C. Cast

Platz 2 : Todestoß von Karen Rose

Platz 3 : Der schönste Fehler meines Lebens von Susan Elizabeth Phillips

Platz 4 : Marina von Carlos Ruiz Zafón

Platz 5 : Der alte König in seinem Exil von Arno Geiger

Platz 6 : Verwesung von Simon Beckett

Platz 7 : Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada

Platz 8 : Sonea – Die Heilerin von Trudi Canavan

Platz 9 : Für Eile fehlt mir die Zeit von Horst Evers

Platz 10 : Dampfnudelblues von Rita Falk

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

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Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 22/2011

Platz 1 : Wer Wind sät von Nele Neuhaus

Platz 2 : Das Orchideenhaus von Lucinda Riley

Platz 3 : Zwei ein einem Tag von von David Nicholls

Platz 4 : Die Dienstagsfrauen von Monika Peetz

Platz 5 : Limit von Frank Schätzing

Platz 6 : Das Labyrinth der Wörter von Marie-Sabine Roger

Platz 7 : Das verlorene Symbol von Dan Brown

Platz 8 : Daisy Sisters: Roman von Henning Mankell

Platz 9 : Julia von Anne Fortier

Platz 10 : Hiobs Brüder von Rebecca Gablé

Quelle: Buchreport – Spiegel Online

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Kurzgeschichten-Schreibwettbewerb von neobooks & Suite101

Seit dem 19. Mai und bis zum 19. Juni 2011 kann jeder sein Schreibtalent unter Beweis stellen und am Kurzgeschichten-Schreibwettbewerb zum „Tag des Schreibens“ teilnehmen.

Der „Tag des Schreibens“ ist eine Initiative von Suite101, einem Autorennetzwerk, dem mehr als 1000 aktive Autoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz angehören. Der Aktionstag soll einmal im Jahr dazu dienen, im hektischen Informationszeitalter inne zu halten und sich einen Tag lang zu bemühen, richtig zu schreiben und korrekt zu formulieren (Also, das 😉 und FYI mal sein zu lassen…) – und auch Lust am Fabulieren wecken.

Bei Suite101 publizieren sowohl Profis als auch Hobby-Schreiber. Ein vierzehnköpfige Redaktion betreut die Autoren. Redakteure lesen jeden Beitrag, geben Feedback und Verbesserungsvorschläge. Partner der Suite 101 sind die Autoren- und Lesercommunity neobooks.com, das Online-Magazin netzpiloten.de und das Online-Portal MSN.de.

Am 29.06.2011 findet nun der erste „Tag des Schreibens“ statt. Was an diesem Tag konkret passiert, ist allerdings noch ein großes Geheimnis, das bald gelüftet werden soll.

Das erste Highlight rund um den „Tag des Schreibens“ ist ein Kurzgeschichten-Schreibwettbewerb unter folgenden Bedingungen:

Das Thema
Es gibt Tage, die verändern das gesamte Leben. Manchmal reichen wenige Buchstaben aus und schon ist nichts mehr wie vorher. Wir wollen Geschichten lesen, in denen ein geschriebenes Dokument und der Tag, an dem es geschrieben wurde eine wichtige Rolle spielen †“ das kann zum Beispiel ein Brief, ein Testament oder ein einfacher Zettel sein…

Die Teilnahme
Stellen Sie Ihre Kurzgeschichte bis spätestens Sonntag, 19. Juni 2011 in der Kategorie „Tag des Schreibens“ auf neobooks ein und versehen Sie sie mit dem Stichwort „TdS“. Ihre Geschichte sollte maximal zehn Seiten lang sein. Zu den Teilnahmebedingungen: Mitmachen kann jeder ab 18 Jahren. Pro Person darf nur eine Geschichte eingereicht werden.

Das Finale
Nachdem alle Beiträge eingereicht wurden, sucht die Jury – bestehend aus der Chefredaktion von Suite101, dem neobooks Lektorat und COSMOPOLITAN-Chefredakteurin Petra Winter, einer Patin der Initiative – die zehn besten Geschichten aus. Die Top 10 geben wir ab dem 28. Juni hier bekannt. Anschließend werden per User-Voting fünf Gewinner aus den Finalisten gewählt.

Der Gewinn
Die fünf besten Kurzgeschichten erhalten einen Verlagsvertrag und werden als neobooks eRiginals veröffentlicht. Außerdem erhalten die fünf bestplatzierten Autoren je einen nagelneuen Amazon Kindle eReader. Platz sechs bis zehn gewinnen je ein Buchpaket im Wert von ca. 50 Euro.

Das klingt doch wirklich spannend! Also, lasst euch alle von der Muse küssen und macht mit, denn verlieren kann man durch die Teilnahme rein gar nichts.

Ingeborg-Bachmann-Preis 2011: Jury gibt Teilnehmer bekannt

Die sieben Jurymitglieder (Burkhard Spinnen, Meike Feßmann, Paul Jandl, Hildegard E. Keller, Daniela Strigl, Alain Claude Sulzer, Hubert Winkels und Clarissa Stadler) haben die Teilnehmer am 35. Wettbewerb um den Ingeborg-Bachmann-Preis bekanntgegeben.

Insgesamt werden 14 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vom 06. bis 10. Juli 2011 in Klagenfurt um die Wette lesen. Alle Teilnehmer haben bereits Texte veröffentlicht. Der Ingeborg-Bachmann-Preis gilt als eine der wichtigsten literarischen Auszeichnungen des deutschsprachigen Raums. Er ist mit 25.000 Euro dotiert.

Die Teilnehmer 2011 in alphabetischer Reihenfolge:

  • Antonia Baum, geboren 1984 in Borken, lebt in Berlin. Veröffentlichte Kurzgeschichten in Zeitungen, etwa Angst (2008).
  • Michel Bozikovic, geboren 1971 in Zürich, lebt in Zürich. Drehbuchautor und Werbetexter.
  • Nina Bußmann, geboren 1980 in Frankfurt/Main, lebt in Berlin. Alfred-Döblin-Stipendium 2009, Veröffentlichungen in Anthologien.
  • Gunther Geltinger, geboren 1974 in Erlenbach, lebt in Köln. Autor von Drehbüchern, Hörstücken und Prosa. 2011 Inselschreiber auf Sylt.
  • Maja Haderlap, geboren 1961 in Bad Eisenkappel, lebt in Klagenfurt. Autorin von Gedichten und Essays. Hubert-Burda-Preis für Lyrik 2004.
  • Thomas Klupp, geboren 1977 in Erlangen, lebt in Berlin. Romandebüt mit Paradiso (2009). Rauriser Literaturpreis 2010.
  • Steffen Popp, geboren 1978 in Greifswald, lebt in Berlin. Veröffentlichte Gedichte und den Roman Ohrenberg oder der Weg dorthin (2006). Leonce-und-Lena-Preis 2011.
  • Anna Maria Praßler, geboren 1983 in Lauingen, lebt in Berlin. Schreibt Prosa und Drehbücher, etwa Für Miriam (2009).
  • Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt in Wien. Romane, z. B. Spaltkopf (2008), Theatertexte, Essays.
  • Leif Randt, geboren 1983 in Frankfurt/Main, lebt in Berlin. Drehbücher, Kurzgeschichten, Romane. Debüt Leuchtspielhaus (2009).
  • Linus Reichlin, geboren 1957 in Aarau, lebt in Berlin. Deutscher Krimi Preis 2009 für Die Sehnsucht der Atome.
  • Anne Richter, geboren 1973 in Jena, lebt in Heidelberg. Prosa und Essays. Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg 2011
  • Maximilian Steinbeis, geboren 1970 in München, lebt in Berlin. Artikel und Reportagen, Literatur-Debüt 2003 mit Schwarzes Wasser.
  • Daniel Wisser, geboren 1971 in Klagenfurt, lebt in Wien. Prosa, Lyrik und Radiotexte. Romandebüt Doppelergasse acht 2003.

Quelle: europe online magazine