Twilight: Zwei neue Filmszenen aus New Moon auf der Comic Con

Auf der Comic Con am 23. Juli in San Diego hat Summit Entertainment gleich zwei kurze neue Filmausschnitte aus New Moon präsentiert. Summit produziert den zweiten Teil der Twilight Saga, New Moon (Bis(s) zur Mittagsstunde), der am 07. Januar 2010 in den deutschen Kinos starten soll. Die Comic Con findet seit 40 Jahren in San Diego in den USA statt. Außer den neuesten Comics werden auch Filme,TV-Serien und Games vorgestellt und zahlreiche Trailer gezeigt.

In dem ersten neuen Filmausschnitt wird die Szene gezeigt, in der Bella (Kristen Stewart) sich von Jacob (Taylor Lautner) erklären lässt, wie ein Motorrad funktioniert, losfährt und prompt verunglückt. Die zweite Sequenz spielt in Volterra (Montepulciano,Italien) und zeigt Bella auf dem Marktplatz auf der Suche nach Edward (Robert Pattinson).

Viel Vergnügen – auch wenn die Qualität nicht ganz so gut ist! 😉

Und hier nochmals in besserer Qualität:

Quelle: New Moon the Movie

Stille Erzählung: Manon, Tänzerin von Antoine de Saint-Exupéry

Manon, Tänzerin: Eine Erzählung und 13 Liebesbriefe von Antoine de Saint-Exupéry

Zwei Bändchen versammeln bislang unbekannte Texte von Antoine de Saint-Exupéry. Neben Liebesbriefen an Natalie Romanow und seine ehemalige Verlobte Louise de Vilmorin ist die frühe Erzählung „Manon, Tänzerin“ jetzt erstmals auf Deutsch zu lesen.

manon-tanzerinKurzbeschreibung
Manon, Tänzerin“ ist die erste Erzählung Saint-Exupérys und wurde Mitte der 20er Jahre, noch vor „Sudkurier“, geschrieben.
„Ich bin für die Männer geschaffen“, sagt Manon. Die Männer brauchen sie, nutzen sie aus. Mit einem seriösen Mann versucht sie aus diesem Alltag zu entfliehen, kehrt aber verstoßen und verloren zurück.
Der Erzählung folgen 6 Briefe an Louise de Vilmorin und 7 an Natalie Paley.
Louise de Vilmorin ist seine frühere Verlobte, mit der er trotz Heirat und weiterer Bekanntschaften sich weiterhin verbunden fühlte. Natalie Paley war eine bekannte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens und eine frühere enge Bekannte Antoine de Saint-Exupérys.
Die Atmosphäre dieser Schriften ist gedämpft, morbide und depressiv. Das Thema ist, mit vielen ihrer Facetten, die Liebe. Gemeinsam ist diesen Schriften aber auch ein lyrischer Ton, der aus der morbiden Atmosphäre entsteht und von der erotischen Dimension inspiriert wird.

Nach Meinung der FAZ-Rezensentin Anja Hirsch ist diese stille, unbehauene Erzählung die eigentliche Attraktion.

Die gebundene Ausgabe umfasst 107 Seiten, sie ist  im März 2009 im Rauch Verlag erschienen und kostet  9,90 Euro.

Über den Autor
Antoine de Saint-Exupéry wurde am 29. Juni 1900 in Lyon geboren. Er verlor früh den Vater und wurde von der Mutter auf dem Schloss de La Mole erzogen. Er war Schüler in einem Jesuitenkolleg, später Architekturstudent in Paris, Soldat bei der Luftwaffe, Handelsvertreter. In den zwanziger Jahren wurde er Flieger und flog die Strecke Toulouse-Casablanca-Dakar. Im September 1939 wurde Saint-Exupéry Pilot in einer Aufklärer-Staffel, im Dezember 1940 ging er nach Amerika, 1943 kam er an die Front in Nordafrika. Am 31.7.1944 startete er vom Flughafen Borgo auf Korsika zu seinem letzten Aufklärungsflug. Er ist nie zurückgekehrt. Das Wrack seiner Maschine wurde im Jahr 2000 auf dem Grund des Mittelmeers bei Marseille geortet und 2004 gehoben und identifiziert.

Anfang 1943 brachte er in New York zwei kürzere Texte heraus: Lettre à un otage („Brief an eine Geisel“) und Le petit prince (Der kleine Prinz). Le petit prince, der langfristig sein bekanntester Text werden sollte (bis heute wurde das Werk weltweit in über 140 Sprachen übersetzt), ist eine märchenähnliche Erzählung um einen in der Wüste notgelandeten Flieger, der hier auf einen kleinen Jungen trifft, den es von einem Asteroiden auf die Erde verschlagen hat. Der reale und surreale Elemente mischende Text liest sich insgesamt wie eine verzweifelte Auseinandersetzung des Autors mit der ihn bedrückenden Situation des geknebelten Frankreichs, seinem Unbehagen im utilitaristisch denkenden Amerika und nicht zuletzt seinem schlechten Gewissen gegenüber seiner in Frankreich zurückgelassenen Frau †“ der „Rose†œ des „kleinen Prinzen†œ.

PC-Führerscheine für Familien im Café Netzwerk in München

cafe-netzwerk

Den ersten Computer-Führerschein für Familien mit Kindern von der zweiten Klasse bis zum Alter von zwölf Jahren bietet das Café Netzwerk, das Spiel- und Begegnungszentrum Fideliopark und der Kindertreff Akku in München an.

Ziel ist es, Kompetenzen für eine familienfreundliche und sichere PC-Nutzung zu Hause zu vermitteln.

Pro Person kostet es fünf Euro. Der Kurs geht über sechs Termine, Beginn ist am 26. September 2009. Anmeldungen sind im Café Netzwerk, Luisenstraße 11, 80333 München oder telefonisch unter 089 / 54 83 27 00 möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen zu den Kursinhalten.

Als eine schöne Schwester falschen Liebesschwüren glaubte am 23.07.09 (Trailer)

Das Literaturhaus München on Tour!

Nichts ist so schön wie das Klischee des attraktiven Arztes, der nicht nur Leben rettet, sondern auch die Katze des Nachbarn und die Ehe seiner Patienten. Die tragikomischen Geschichten zwischen Medizin und Menschlichkeit präsentiert das Notfallteam der Salvatorklinik (Berit Menze, Johannes Steck, Unsere Lieblinge und Marion Bösker) am 23. Juli um 20 Uhr bei den Stadtteilwochen in München Nymphenburg im Zirkuszelt im Hirschgarten. Der Eintritt ist frei.

Wer den musikalisch-trivialliterarischen Abend Als eine schöne Schwester falschen Liebesschwüren glaubte bisher verpasst hat, bekommt nun eine nächste Chance.

Die Stadtteilwochen werden präsentiert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Christian Ude.

Quelle: Literaturhaus München

Wie es euch gefällt im Arkadenhof der Alten Münze in München bis 08.08.09

Wie es euch gefällt – Schauspiel von William Shakespeare

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Noch bis zum 08. August zeigt die Bayerische Theaterakademie auf der Freilichtbühne im Arkadenhof des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege (Alte Münze) Shakespeares Schauspiel Wie es euch gefällt. Die Karten kosten zwischen 18 Euro und 24 Euro.
Bei schlechtem Wetter im Akademietheater im Prinzregententheater München.
Die telefonische Spielortansage ist an Aufführungstagen jeweils ab 18 Uhr unter der Nummer 089/2185-2827 zu erreichen.

Das Stück wurde am 4. August 1600 zum Druck eingereicht, doch wurde seine Drucklegung zu dieser Zeit offenbar verhindert. Eine Notiz neben dem Eintrag lautet: „…to be staied†œ.  Erst 23 Jahre später erschien das Werk erstmals im Druck in der ersten Shakespeare-Gesamtausgabe.

Wie es euch gefällt erzählt von Menschen auf der Flucht: Von Verbannten, Verzweifelten, Hoffnungsvollen, Jungen und Alten, Narren und Adligen, Herren und Dienern auf der Suche nach einem neuen Leben. Der Wald, in dem sie sich schließlich begegnen werden, verdichtet sich immer mehr zu einer Traumlandschaft †“ changierend zwischen paradiesisch und alptraumhaft. Alle werden hier etwas finden, aber niemand das, womit er gerechnet haben mag. Leichtigkeit, aber auch wütender Ernst der Liebe, verweben ihre Geschichten unaufhaltsam zu einem filigranen Verwirrspiel, aus dem zuletzt einige Paare hervorgehen, aber sich nichts in ungetrübtes Wohlgefallen auflöst.

Übersetzung von Frank Günther
In der Fassung von Mario Andersen und Bea Ackermann für die Bayerische Theaterakademie

Inszenierung: Mario Andersen
Bühne: Jörg Brombacher
Kostüme: Adriana Taratufolo
Choreographie: Katja Wachter
Dramaturgie: Benno Heisel
Musik: Martin Lutz

HERZOG, der Ältere: Urs Fabian Winiger
HERZOG FREDERICK: Felix Steinhardt
LE BEAU, ein Höfling: Sebastian Strehler
CHARLES, ein Preisringer: Urs Fabian Winiger
PROBSTEIN, ein Narr: Philipp Michael Börner
OLIVER, älterer Sohn: Robert Augustin
ORLANDO, jüngerer Sohn: Marian Kindermann
DIE ALTE ADAM, Olivers Dienerin: Natalia Rudziewicz
AMIENS, Edelmann des verbannten Herzogs: Sebastian Strehler
JACQUES, Edelmann des vebannten Herzogs: Gisa Flake
WILHELM, Schäfer: Robert Augustin
SILVIUS, Schäfer: Felix Steinhardt
1. LORD IM WALD: Felix Steinhardt
2. LORD IM WALD: Julia Sontag
PAGE Herzog Fredericks: Julia Sontag
LEIBWÄCHTER Herzog Fredericks: Gisa Flake
ROSALINDE, Tochter des verbannten Herzogs: Bettina Lieder
CELIA, Tochter des Herzogs Fredericks: Luise Weiß
PHOEBE, eine Schäferin: Natalia Rudziewicz
KÄTE, eine Ziegenhirtin: Julia Sontag
HYMEN, ein Gott: Gisa Flake

Arkadenhof der Alten Münze in München

Mitten in der Münchner Innenstadt, in der Pfisterstraße zwischen Marienhof und Platzl, liegt der Arkadenhof der Alten Münze. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege wird dieser Renaissancehof von der Bayerischen Theaterakademie im Juli und August für Freilichtaufführungen genutzt.

Zutritt über das Hauptportal in der Pfisterstraße

Bitte beachten, dass die Karten ab dem 01. – 08. August nur zwischen 14.00 †“ 18.00 Uhr unter der Telefonnummer (089) 2185-2899 und im Internet bestellt werden können. Die bestellten Karten können an der Abendkasse abgeholt werden.

Quellen: Prinzregententheater München, Wikipedia