Lesung mit Orhan Pamuk aus Das Museum der Unschuld am 20.10. in der TU München

Es gibt tatsächlich noch Karten!

Am kommenden Montag, den 20.10.08, um 20 Uhr, stellt der Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk seinen neuen Roman Das Museum der Unschuld im Audi Max der TU München, Arcistr. 21, vor. Die Karten kosten 12 Euro, ermäßigt 8 Euro und können unter der Telefonnummer 089 / 291934-27 im Literaturhaus München reserviert werden.

Moderation: Christoph Bartmann (Goethe-Institut)
Lesung des deutschen Textes: Helmut Becker
Dolmetscher: Reçai Hallaç

Kurzbeschreibung
Kemal, ein junger Mann aus der Oberschicht Istanbuls, verfällt der blutjungen Füsun. Was als Affäre begonnen hat, wächst sich bald zu einer Obsession aus, doch das hindert Kemal nicht daran, die Beziehung mit seiner Verlobten fortzuführen. Nach dem rauschenden Verlobungsfest lässt sich die Geliebte nicht mehr blicken. Verzweifelt erkennt Kemal, dass er Füsun über alles liebt. Doch es ist zu spät.
Der Nobelpreisträger Orhan Pamuk erzählt in seinem großen Liebesroman (Deutsch von Gerhard Meier) von einer Gesellschaftsschicht der Türkei, die in vielem ganz und gar westlich scheint und doch traditionelle Züge trägt.

„Ein Liebesroman, ein großartiger und trauriger.“ (Thomas Steinfeld, Süddeutsche Zeitung)

„Nie war Wehmut komischer, selten Liebesschmerz so lapidar und so unsterblich, und schon lange kein Roman mehr so weise.“ (Sabine Vogel, Berliner Zeitung)

„Eine zarte, poetische, mit gleich viel Witz und Melancholie entworfene Liebesgeschichte.“ (Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung)

Über den Autor
Orhan Pamuk, geboren am 7. Juni 1952 in Istanbul, ist ein türkischer Schriftsteller.

Er gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller seines Landes und ist Träger des Literatur-Nobelpreises 2006. In seiner Erzählkunst vermittelt er zwischen dem modernen europäischen Roman und der mystischen Tradition des Orients. Sein Werk ist mittlerweile in 35 Sprachen übersetzt und in über 100 Ländern veröffentlicht.

Auch sein im Wesentlichen menschenrechtlich begründetes politisches Engagement, mit dem er einerseits die türkische Regierung u. a. zu historischer Aufklärung und Verantwortungsbereitschaft anhält und andererseits christlich begründeten Widerständen gegen einen EU-Beitritt der Türkei entgegentritt, zeigt ihn in einer beide Seiten fordernden Mittlerposition. Aufgrund von Äußerungen zu den dunklen Seiten der türkischen Geschichte in einem Interview wurde Orhan Pamuk wegen „Beleidigung des Türkentums“ (Artikel 301 des türkischen Strafgesetzbuches) angeklagt. Das Verfahren wurde jedoch am 22. Januar 2006 eingestellt.

Literarische Bewertung
Pamuks Werke reflektieren das Identitätsproblem der seit osmanischen Zeiten zwischen Orient und Okzident hin- und hergerissenen türkischen Gesellschaft. Eine wichtige Rolle spielt dabei die in Vergessenheit geratene mystische Tradition, der sich Pamuk aber auch erst mit 35 Jahren zuzuwenden begonnen hat. Seither ist für seine Bücher „ein dichtes und vielfältiges Gewebe aus schwarzem Humor, blitzendem Scharfsinn, sinnlicher, stark visuell geprägter Darstellung, kriminalistischer Kombinationsgabe und romantischen Sehnsüchten im Bewusstsein der schnöden Wirklichkeit†œ (Friedenspreis-Laudatio Sartorius) ebenso charakteristisch wie der Bezug zur reichen Erzähltradition der islamischen Sufi-Dichtung.

„Orhan Pamuk stellt unter Beweis, dass er tausendundeinen Faden in der Hand behalten kann und auch gewagteste Konstruktionen tragfähig bleiben. Ein Element seiner Gebäude, ein Kunstgriff orientalischer Erzähler ist das Einlassen von Geschichten in die fortströmende Handlung, die das Geschehen überhöhen und wie Parabeln, wie ausgedehnte Sinnsprüche funktionieren. (…)
Der Roman Rot ist mein Name ist gespickt mit solchen die Wirklichkeit transzendierenden Parabeln. Sie entfalten ein raffiniertes Gespinst aus Glauben und Aberglauben, Märchen und Abermärchen, transportieren aber auch stets Weisheit und Moral. Hier wird eine Ethik, »eine moralische Vision« entfaltet, die sich aber nur dem ganz entschlüsselt, der die frühislamischen Texte von Ibn Arabi oder al-Halladj oder Sufi-Dichtern wie Yunus Emre, Rumi und Nizami kennt.†œ

Pamuk, so heißt es in der Begründung der Friedenspreis-Verleihung, gehe wie kein anderer Dichter unserer Zeit den historischen Spuren des Westens im Osten und des Ostens im Westen nach. Er sei einem Begriff von Kultur verpflichtet, der ganz auf Wissen und Respekt vor dem anderen gründe. Der Dichter bestätigt in seiner Dankesrede:

„Die wundersamen Mechanismen der Romankunst dienen dazu, der ganzen Menschheit unsere eigene Geschichte als die Geschichte eines anderen zu unterbreiten. Natürlich kann ein Roman auch beides zugleich. Er eröffnet uns die Möglichkeit, sowohl unser Leben als das eines Anderen zu erzählen, als auch das Leben von anderen Menschen als das unsere zu schildern. Dazu ist es gar nicht unbedingt nötig, in anderen Städten und Straßen herumzuwandern, wie ich es in Kars tat. Um sich zu verfremden oder andere zu beschreiben wie sich selbst, greifen die meisten Romanschriftsteller ganz einfach auf ihre Phantasie zurück. (…)
Leser bedienen sich nun, genau wie der Autor, ihrer Phantasie und versuchen sich in eine andere Person hineinzuversetzen. Das ist dann jeweils der Moment, in dem sich in uns Toleranz und Bescheidenheit, Liebe, Mitleid und Freude zu regen beginnen: Gute Literatur appelliert nämlich nicht so sehr an unsere Urteilskraft als vielmehr an unser Einfühlungsvermögen.†œ

www.orhan-pamuk.de

Veranstalter: Carl Hanser Verlag, Stiftung Literaturhaus

… und so war es: Orhan Pamuk in der TU München – Gegenstände des Lebens – ein Bericht zur Lesung in der Süddeutschen Zeitung am 21.10.2008

Neues ARG: RVL – Roderick van Larven und der Killer Club von Droemer Knaur

Hier nun die Auflösung:
RVL steht für Roderick van Larven und seinen Killer Club von Droemer Knaur. Gesucht werden Krimi-Autoren, die sich diesem Profi-Killer-Team anschließen und ihre mörderische Kreativität mittels nicht brutalen, aber besonders kreativen Mordkonzepten unter Beweis stellen. Bewerben kann sich jeder und eine exclusive Mitgliedschaft im Killer Club beantragen. Die fünf besten Mordkonzepte in der „Galerie der Morde“ dürfen sich über ein Krimi-Abo aus dem Droemer Knaur Verlag freuen. Ein Jahr lang bekommt der Gewinner den aktuellen Krimi des Monats zugeschickt.

Die Gesprächsnotiz mit der versteckten Adresse TINYURL.COM/WEITER brachte die Ermittler vom ARG des geheimnisvollen RVL also innerhalb kürzester Zeit auf diese Seite: www.roderick-van-larven.de/
Daniel von Literatina meinte ein virtuelles Raunen im Forum vernommen zu haben, alle „Ermittler“ waren in voller Fahrt, haben auf neue Hinweise gewartet…und dann ist alles binnen weniger Minuten „verpufft“.

Um 0.51 Uhr meldete sich dann Roderick van Larven mit folgender Mail bei allen Beteiligten:

Sehr geehrte Frau xxx,

es ist wirklich faszinierend, wie schnell Sie gemeinschaftlich den Weg zu mir gefunden haben – viel schneller, als ich es je angenommen hatte. Für die vielen Mühen, die Sie auf diesem Weg vorgefunden und auf sich genommen haben, möchte ich mich an dieser Stelle bedanken.

Mir ist bewusst, dass es auch jetzt, nachdem Sie mein Geheimnis gelüftet haben, weitere Fragen zu mir und meinem Killerclub gibt. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen und Ihnen einen Vorschlag unterbreiten, wie wir gemeinsam die noch offenen Fragen klären können. Dies können wir entweder über das Forum machen oder auch in einem direkten Gespräch, in dem von Ihnen vorgeschlagenen Chat-System. Lassen Sie mich bitte wissen, für welche Möglichkeit Sie sich entscheiden und welche Uhrzeit am morgigen Nachmittag, Donnerstag 16.10.2008, Ihnen dafür am geeignetsten erscheint. Ich werde Ihren und die anderen Vorschläge bis morgen Mittag zusammenfassen und dann Bescheid geben, mit welcher der beiden Möglichkeiten wir morgen in Kontakt treten werden.

Hochachtungsvoll,
Roderick van Larven

Eines muss man Roderick van Larven lassen, seine perfiden Mordgedanken geben uns zwar allen Grund zur Sorge im Hinblick auf seine geistige Verfassung, aber höflich war er immer.

So kam es dann gestern, ab 17 Uhr, zu einer Aussprache, na ja nicht wirklich, aber zumindest wurden im Forum bei Literatina ein paar Fragen geklärt. Roderick van Larven postete dann persönlich dieses, meiner Meinung nach vorbereitete, Statement:

Verehrte Damen und Herren,

zunächst möchte ich mich auch an dieser Stelle noch einmal bei Ihnen allen für die Mühen bedanken, die Sie in den letzten Tagen auf sich genommen haben, um den Weg zu mir zu finden. Ich freue mich zudem sehr, daß ich heute hier die Möglichkeit erhalte, mich mit Ihnen gemeinsam über noch offene Fragen zu besprechen.

Zwar haben Sie bereits die Aufgaben gelöst, mit denen Sie zu mir gefunden haben, aber nun beginnt ein weitaus größerer Teil für mich und vielleicht auch für Sie, denn ich bin schon sehr gespannt, wer den von mir ausgerufenen Wettbewerb für sich entscheiden kann.

Sicherlich haben Sie inzwischen auch herausgefunden, warum ich Sie nur aus Portugal heraus kontaktieren konnte. Aber ich kann sie beruhigen, es sind für die nächsten Tage erst einmal keine weiteren Päckchen von mir geplant.

Warum ich gerade diese Beweismittel ausgesucht habe? Auch hierfür haben sie sicherlich bereits Hinweise auf meiner Seite gefunden. Jedes dieser Beweismittel ist ein Zitat eines bekannten Tötungsdelikts aus einem Film oder der Literatur, so wie es ja auch von einigen von Ihnen vermutet und auch erraten wurde.

Hochachtungsvoll,
Roderick van Larven

Schließlich meldete sich auch noch das RVL-Team zu Wort. Wer genau zu diesem Team gehört, kann nur vermutet werden. Zumindest hat sich das Team nicht zu erkennen gegeben.  Im Killer Club, als Profi-Killer, agieren auf jeden Fall die Autoren und Autorinnen:

Annette Beaufort, Thomas Kastura, Nicole Drawer, Stefanie Baumm, Markus Stromiedel, Simone Buchholz, Andreas Franz, Michael Böckler und natürlich, last not least, Sebastian Fitzek.

Dass Sebastian Fitzek hinter der ganzen Aktion steckt, wurde ja anfangs schon vermutet. Im November letzten Jahres startete der Verlag Droemer Knaur dieses Gemeinschaftsprojekt, an dem die 10 Krimi-Autoren Teile der vorgegeben Rahmenhandlung beisteuern. Diese Rahmenhandlung wurde von Sebastian Fitzek erdacht, der zur Einführung auch den Prolog beisteuerte. Alle Beiträge des Killer Clubs werden von Matti Klemm gelesen, sind mit Musik und Soundeffekten unterlegt und können kostenlos als MP3-Dateien heruntergeladen werden.

Und hier das Statement des RVL-Teams:

RVL-Team: aber aus dem Wettbewerb, der zunächst nur als Podcast existierte ist die Idee entstanden, diesen Wettbewerb auch für andere zu öffnen. Sicher hat der eine oder andere schon einmal mit dem Gedanken gespielt, selbst eine Krimi-Geschichte „zu spinnen“ und anschließen zu Blatt zu bringen. Und häufig genug hat man diese Idee dann unter vielen anderen Blättern in einer Schublade verschwinden lassen, was eigentlich schade ist. Deshalb entwickelten wir gemeinsam die Idee weiter bis zu dem, was es jetzt ist. Von der Idee und den ersten Planungen Anfang des Jahres, war es also auch für uns ein kleines Stück Weg.

Wir ausgewählten „Ermittler“ dieses ARG waren uns einig: Die Aktion hat uns eine spannende Zeit beschert.

Ich kann nur allen, die sich zu Krimi-Autoren berufen fühlen, raten, mitzumachen. Dabei kann man nur gewinnen. Ich persönlich würde mir Roderick van Larven als Opfer aussuchen und ihn vielleicht mit einem Gegenstand aus seiner Todessammlung umbringen.

Vielleicht würde ich ihn mit dem Messer erstechen oder mit der Zunge ersticken, die 1 Milliarde an mich bringen, ihn über Board werfen und dann mit seiner Yacht, auf die er uns nicht einladen wollte, von der portugiesischen Küste in die Südsee schippern. Ach ja, und die Profi-Krimi-Autoren müssten auch dran glauben, schließlich sind sie für eine schlaflose Nacht verantwortlich.

Geht doch – also, nur Mut! 😉

Die Seite ist übrgens äußerst zu empfehlen, nicht nur für potentielle Krimiautoren und Autorinnen, sondern vor allem für jene, die sich gerne Krimis anhören!

Neues ARG: Eine geheimnisvolle Gesprächsnotiz von RVL

Gestern Abend warteten alle Beteiligten des ARG gespannt im Forum bei Literatina, dort liefen alle Fäden zusammen, auf neue Hinweise und Informationen von unserem Freund und Förderer RVL. Dann, um 21.55 Uhr, kam endlich die ersehnte Nachricht in Form einer Gesprächsnotiz:

Nun, versucht euer Glück und testet euren Verstand. Allerdings wird es schwer sein das Ermittler-Team zu schlagen. Circa 10 Minuten nach Bekanntgabe war die Information geknackt und ja, letztendlich auch das ARG vorbei. Überrascht und verwundert blieben wir zurück. Aber seht selbst wohin euch die Lösung führt. 😉

Buchmesse im Zeichen der Digitalisierung: Sony präsentiert E-Book Reader

Sony präsentiert Geschäftsmodell für den Reader

Sony Deutschland hat heute auf der Buchmesse die Content- und Vertriebsstrategie für seinen Reader auf dem Deutschen Markt vorgestellt. Dabei wurde bekannt, dass Sony Deutschland den Reader (PRS-505) in Kooperation mit der Buchhandelsgruppe Thalia und dem Buchgroßhändler Libri im Frühjahr 2009 auf dem deutschen Markt einführt.

Demnach wird Thalia den Reader ab Frühjahr 2009 bundesweit in seinen Buchhandlungen anbieten. Libri wird den Vertrieb der Lesegeräte und der E-Books an den Buchhandel übernehmen.

Buchhändler haben künftig die Möglichkeit, den PRS-505 von Libri zu beziehen und im eigenen Geschäft zu verkaufen. Zudem will Libri in Zusammenarbeit mit Verlagen auf der Plattform „Libri.Digital†œ jedem Online-Shop E-Books im EPUB-Format anbieten. Diese können auf Wunsch der Verlage auch mit einem Kopierschutz (DRM) versehen werden.

In 170 Thalia-Filialen soll der Reader an hochfrequentierter Stelle in einem speziell entwickelten Verkaufsdisplay präsentiert werden. Kunden können den Reader in den Thalia-Buchhandlungen ausprobieren und sich von beraten lassen. Auf der Webseite www.thalia.de wird Thalia den entsprechenden Content in Form von E-Books anbieten.

Quelle: Börsenblatt

Neues ARG: RVL verschickt Mails mit weiteren Hinweisen

Vergegenwärtigen Sie sich in diesem Zusammenhang, was Aristoteles richtig festgestellt hat: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.†

Mittlerweile sind

eine Handpuppe (Polizeikasperle) an Ludger vom Krimiblog
zwei weiße Handschuhe an Rikkimaru,
eine schwarze Krawatte an Kossi von Kossis Tagebuchwelt,
eine olivfarbende Angler-oder Regenkappe an Insane von Hoertalk.de
eine Eisensäge an Daniel von Literatina.de
einen Schlüssel an Kristine von der Krimikiste
eine Nähnadel mit Nylonfaden an Andrea von andrea.podspot.de
ein Glasfläschen mit Korkstöpsel (leer, aber mit ominösem Duft) an Nicola von Buchwürmchen.de
ein Eispickel (wie unheimlich!) an Jan von audore.de
ein Duschvorhang an Margit von Krimi.Krimi
eine Sonnenbrille mit rosa getönten Gläsern an Milla von Millas Welt
und an mich zwei Edelstahl-Zahlen 66 oder 99 oder bb oder 69 oder den Krebs aus der Astrologie?

verschickt worden.

RVL = möglicherweise Review oder Real Victor Larenz ?

Victor Larenz ist eine Figur aus Sebastian Fitzeks letztem Krimi Der Seelenbrecher. Im letzten ARG push11, das für Aufsehen sorgte, stellte sich heraus, dass Sebastian Fitzek damit sein neues Buch Das Kind ankündigte. Aber das ist alles Spekulation. Bislang haben wir nur die Hinweise und diese Mails mit weiteren versteckten Hinweisen, die wir aber noch nicht deuten können.

Alle, die die aufgedruckte Hamburger Telefonnummer (mehr Infos siehe hier)  angerufen haben und sich auf dem Anrufbeantworter mit der eigenen Mail-Adresse quasi „angemeldet“ haben, erhielten mittlerweile eine E-Mail von „RVL – einem Freund und Förderer“

Das o.a. Zitat von Aristoteles steht in jeder Mail, die Texte variieren allerdings:

Krimiblog
Sehr geehrter Herr xxx,
vielen Dank, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind.
Wie ich sehe hat Ihnen meine kleine Aufmerksamkeit zugesagt. Aber lassen Sie mich Ihnen versichern: das hier ist ein „Kasperletheater†.
Sie werden verstehen, dass ich mich Ihnen erst zu erkennen geben kann, wenn Sie die sich mehrenden Zeichen richtig gedeutet haben.
Vergegenwärtigen Sie sich in diesem Zusammenhang, was Aristoteles richtig festgestellt hat: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.†
Hochachtungsvoll,
ein Freund und Förderer

Literatina (Daniel)
Sehr geehrter Herr xxx,
vielen Dank, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind.
Wie ich sehe hat Ihnen meine kleine Aufmerksamkeit zugesagt. Aber lassen Sie mich Ihnen versichern: Herr Fitzek wäre zu solch großen Taten gar nicht in der Lage.
Sie werden verstehen, dass ich mich Ihnen erst zu erkennen geben kann, wenn Sie die sich mehrenden Zeichen richtig gedeutet haben.
Vergegenwärtigen Sie sich in diesem Zusammenhang, was Aristoteles richtig festgestellt hat: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
Hochachtungsvoll,
ein Freund und Förderer

Andrea W
Hallo und guten Tag
vielen Dank, für Ihren Anruf †“ mit dem ich, wenn ich ganz offen zu Ihnen sein darf, nicht gerechnet habe.
Ob Sie sich meiner Einladung tatsächlich würdig erweisen, werden wir zu gegebener Zeit herausfinden.

Krimikiste
Sehr geehrte Frau xxx,
vielen Dank, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind. Wie ich sehe hat Ihnen meine kleine Aufmerksamkeit zugesagt. Der Code wird sich zu gegebener Zeit noch zeigen.
Sie werden verstehen, dass ich mich Ihnen erst zu erkennen geben kann, wenn Sie die sich mehrenden Zeichen richtig gedeutet haben.
Vergegenwärtigen Sie sich in diesem Zusammenhang, was Aristoteles richtig festgestellt hat: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ Hochachtungsvoll, ein Freund und Förderer

Kossis Welt
Sehr geehrte Frau xxx,
vielen Dank, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind.
Wie ich sehe hat Ihnen meine kleine Aufmerksamkeit zugesagt. Aber lassen Sie mich Ihnen versichern: das hier ist keinesfalls vergleichbar mit einem einfachen „chirurgischen Eingriff“.
Sie werden verstehen, dass ich mich Ihnen erst zu erkennen geben kann, wenn Sie die sich mehrenden Zeichen richtig gedeutet haben.
Vergegenwärtigen Sie sich in diesem Zusammenhang, was Aristoteles richtig festgestellt hat: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
Hochachtungsvoll,
ein Freund und Förderer

Hoertalk.de
Sehr geehrter Herr xxx,
vielen Dank, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind.
Wie ich sehe hat Ihnen meine kleine Aufmerksamkeit zugesagt. Aber lassen Sie mich Ihnen versichern: Ohne den richtigen Blick auf das Beweismaterial, scheint alles in einem mysteriösen Licht.
Sie werden verstehen, dass ich mich Ihnen erst zu erkennen geben kann, wenn Sie die sich mehrenden Zeichen richtig gedeutet haben.
Vergegenwärtigen Sie sich in diesem Zusammenhang, was Aristoteles richtig festgestellt hat: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
Hochachtungsvoll,
ein Freund und Förderer

Bücherwürmchen
Sehr geehrte Frau xxx,
vielen Dank, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind.
Wie ich sehe hat Ihnen meine kleine Aufmerksamkeit zugesagt und ich freue mich, dass Sie trotz Erkältung die richtige Nase bewiesen haben.
Sie werden verstehen, dass ich mich Ihnen erst zu erkennen geben kann, wenn Sie die sich mehrenden Zeichen richtig gedeutet haben.
Vergegenwärtigen Sie sich in diesem Zusammenhang, was Aristoteles richtig festgestellt hat: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
Hochachtungsvoll,
ein Freund und Förderer

Lesekreis
Sehr geehrte Frau xxx,
vielen Dank, dass Sie meiner Einladung gefolgt sind.
Wie ich sehe hat Ihnen meine kleine Aufmerksamkeit zugesagt. Aber lassen Sie mich Ihnen versichern: Ohne Ihre Unterstützung ist auch der Chef-Ermittler Kasper ratlos.
Sie werden verstehen, dass ich mich Ihnen erst zu erkennen geben kann, wenn Sie die sich mehrenden Zeichen richtig gedeutet haben.
Vergegenwärtigen Sie sich in diesem Zusammenhang, was Aristoteles richtig festgestellt hat: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“
Hochachtungsvoll,
ein Freund und Förderer

So, diese Infos gab es also in der ersten Runde, mittlerweile hat RLV einige weitere Mails bzw. Antworten mit Hinweisen verschickt:

Literatina (Daniel)
Sehr geehrter Herr xxx,
lassen Sie mich Ihnen zu allererst meinen persönlichen Respekt und meine Anerkennung zollen.
Der Weg der Erkenntnis ist ein steiniger, aber Sie gehen, so viel kann ich Ihnen versichern, sehenden Auges in die richtige Richtung.

Was Ihre Nachfrage anbelangt, so möchte ich bei Ihnen um Verständnis werben, dass ich Ihrer Bitte leider nicht nachkommen kann.
In meiner speziellen Situation halte ich es für richtig, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Hochachtungsvoll,
RVL

Kossi
Sehr geehrte Frau xxx,
sehr zu meinem Bedauern hat sich in meine Nachricht, die ich Ihnen gestern habe senden lassen, eine Unrichtigkeit eingeschlichen.
Selbstverständlich ist mir die korrekte Schreibweise Ihres Nachnamens bekannt, meine Gnädigste.
Bedauerlicher weise bin ich infolge eines TREPPENSTURZES in LONDON vor einigen Jahren auf fremde Hilfe angewiesen.
„Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.“ wie Heisenberg angemerkt hat.
Da es in dieser Sache auf äußerste Präzision ankommt, habe ich noch in der Nacht die erforderlichen Konsequenzen gezogen und die ARBEITSSTELLE in meinem Umfeld neu besetzt.
Für die in meinem Namen begangene Unhöflichkeit möchte ich mich in aller Form bei Ihnen entschuldigen.
Hochachtungsvoll,
RVL

Krimiblog
Sehr geehrter Herr xxx,
sehr zu meinem Bedauern hat sich in meine Nachricht, die ich Ihnen gestern habe senden lassen, eine Unrichtigkeit eingeschlichen.
Es ist nur einer kleiner Buchstabe, der abhanden gekommen ist, ein „k, aber seine Abwesenheit, entstellt den Sinn meiner Worte: „Das hier ist kein Kasperletheater.“
Nachdem ich gestern einen belgischen TRÜFFEL verzehrt habe, der mir nicht bekommen ist, hatte ich meinen Privatsekretär angewiesen, die Mitteilung an meiner Statt zu versenden.
„Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.“ wie Heisenberg angemerkt hat.
Menschen wie mir, die im Tierkreiszeichen STEINBOCK geboren sind, sagt man nach, dass sie Unzulänglichkeiten nicht ertragen können.
Wie dem auch sei, sicher ist, dass ich in dieser Sache keine Fehler dulden kann, deswegen habe ich den Verantwortlichen unmittelbar „zur Rechenschaft gezogen“.
Bitte akzeptieren Sie mein aufrichtiges VERSPRECHEN, dass sich Derartiges nicht wiederholen wird.

Hochachtungsvoll,
RVL

Persönliches Resümee:

„Belgische Trüffel“, „Steinbock“ und „Versprechen“ weisen meiner Meinung nach eindeutig auf Dürrenmatts Das Versprechen hin. Nur, was ist mit dem „Treppensturz in London“, der nächtlichen Neubesetzung der „Arbeitsstelle“ und dem Hinweis, dass es doch „kein Kasperletheater“ ist?

„Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn Andere ihn begehen“, ist ein Zitat von dem deutschen Physiker Georg Christoph Lichtenberg (1742 – 1799), wieso macht RLV, der so viel Wert auf Präzision legt, diesen gigantischen Fehler und ordnet das Zitat dem Physiker und Nobelpreisträger Werner Karl Heisenberg (1901-1976) zu?
RLV duldet in dieser Sache nach eigenen Angaben keine Fehler. Wir sollen sein aufrichtiges VERSPRECHEN, dass sich Derartiges nicht wiederholen wird, akzeptieren?

Wieder ein VERSPRECHEN, dass er so nicht halten konnte, bin gespannt, wie er sich hier aus der Affäre zieht und vor allem, wie es weitergeht! 😉

Daniel von Literatina hat Threads zu den einzelnen Themen angelegt:

Der Krimi Kasper – Dubiose Post aus Portugal

Gänsehaut 2: Das Päckchen aus Portugal

Beweismittel und Funktionen

Wer hat was bekommen?

Herkunft der Empfänger

Die Codes

Die Briefmarken

Wer mag kann dort miträtseln, sachdienliche Hinweise sind willkommen, tappen wir doch im Moment total im Dunkeln 😉