Lesung mit Juli Zeh am 03. Juli im Michaeli-Gymnasium München (MGM)

Juli Zeh liest am Donnerstag, den 03. Juli 2008, um 19. 30 Uhr im Michaeli-Gymnasium aus Ihren Werken:

Adler und Engel
Die Stille ist ein Geräusch
Spieltrieb
Kleines Konversationslexikon für Haushunde
Alles auf dem Rasen
Schilf

Nach Schiller, Heine und Brecht erfolgt in diesem Jahr im Rahmen des traditionellen Literaturprojekts am MGM die Auseinandersetzung mit einer der bekanntesten zeitgenössischen Autorinnen der jungen Generation, Juli Zeh.
Juli Zeh ist Juristin und Absolventin des Deutschen Literaturinstituts Leipzig, an dem sie nach ihren internationalen Erfolgen auch als Dozentin wirkt. Für ihr Werk ist sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Bücherpreis. Ihr erster Roman ADLER UND ENGEL ist mittlerweile in 29 Sprachen übersetzt worden. Die junge Autorin fordert mit ihrem Werk den Leser heraus und regt damit zum Weiterlesen an, vor allem aber drängt sie zur Auseinandersetzung mit den dort verhandelten Themen.
Umso mehr freut sich die Fachschaft Deutsch über die Zusage von Juli Zeh an das Michaeli-Gymnasium zu kommen, aus ihren Werken zu lesen und sich im Anschluss daran, den Fragen der Schüler(innen) zu stellen, die sich im Vorfeld mit deren Werk im Rahmen des Deutschunterrichts auseinandergesetzt haben.

Karten zum Preis von 6 € können ab 16. Juni jeweils mittwochs und freitags von 9.30-10.00 Uhr sowie an der Abendkasse in der Aula des MGM erworben werden.

Veranstalter:
Michaeli-Gymnasium München
Hachingerbachstraße 25
81761 München (Berg am Laim)
089/4505630
Ansprechpartner Ute Schmid-Prior, Christian Schwirtlich

KrimiWelt-Bestenliste Juli 2008

Platz 1 : Bruderland von Matti Rönkä
Platz 2 : Abschied ohne Küsse von Allan Guthrie
Platz 3 : Vita Nuova von Magdalen Nabb
Platz 4 : Portugiesische Eröffnung von Jenny Siler
Platz 5 : Dr. Siri und seine Toten von Colin Cotterill
Platz 6 : Schlaf nicht zu lange von John Harvey
Platz 7 : Der Verräter von Bethlehem von Matt Beynon Rees
Platz 8 : Der erste Tropfen Blut von Stuart McBrid
Platz 9 : Die Vereinigung jiddischer Polizisten von Michael Chabon
Platz 9 : Fettsack von Rex Miller

Quelle: Krimiblog

Spiegel-Bestenliste Hardcover Woche 27/2008

Platz 1 : Feuchtgebiete von Charlotte Roche
Platz 2 : Schweigeminute von Siegfried Lenz
Platz 3 : Die Tore der Welt von Ken Follett
Platz 4 : Der Chinese von Hennig Mankell
Platz 5 : Lasset die Kinder zu mir kommen von Donna Leon
Platz 6 : Die Eleganz des Igels von Muriel Barbery
Platz 7 : Urlaub mit Papa von Dora Heldt
Platz 8 : Nicht mein Tag von Ralf Husmann
Platz 9 : Der Geschmack von Apfelkernen von Katharina Hagena
Platz 10 : Taxi von Karen Duve

Spiegel-Bestenliste Taschenbücher Woche 27/2008

Platz 1 : Die letzte Spur von Charlotte Link
Platz 2 : Träume süß, mein Mädchen von Joy Fielding
Platz 3 : Mieses Karma von David Safier
Platz 4 : So was wie Liebe von Anna McPartlin
Platz 5 : Verblendung von Stieg Larsson
Platz 6 : Drachenläufer von Khaled Hosseini
Platz 7 : Alle meine Schwestern von Judith Lennox
Platz 8 : Das Opfer von John Katzenbach
Platz 9 : Die Tochter des Fotografen von Kim Ewards
Platz 10 : Die Vermessung der Welt von Daniel Kehlmann

Tilman Rammstedt gewinnt den 32. Ingeborg-Bachmann-Preis

Der Bachmann-Preis gilt seit seiner Gründung 1977 als einer der wichtigsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum. Er ist nach der in Klagenfurt geborenen Dichterin Ingeborg Bachmann (1923-1973) benannt und mit einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro dotiert.

In diesem Jahr hat der in Berlin lebende Autor Tilman Rammstedt den 32. Ingeborg-Bachmann-Preis bei den Literaturtagen im österreichischen Klagenfurt gewonnen. Der 1975 in Bielefeld geborene Autor erhielt die Auszeichnung für einen Auszug aus seiner Familiengeschichte „Der Kaiser von China“. Darin beschreibt er eine problematische Beziehung zu seinem Großvater.

Die Jury lobte den bisher unveröffentlichten Text als hochkomisch und brillant. Zwei Tage lang hatten sich 14 Autoren – darunter elf aus Deutschland – in Lesungen und Diskussion der Jury gestellt. Rammstedt erhielt zusätzlich den Publikumspreis der Literaturtage. Weitere Auszeichnungen gingen die an Autoren Markus Orths, Patrick Findeis und Clemens J. Setz.

Rammstedt war 2001 Mitbegründer der „Lesebühne Visch & Ferse“, die nach eigenen Angaben „seit einigen Jahren immer wieder versucht, sich aufzulösen“. 2001 gewann er Wettbewerb „Open Mike“ und veröffentlichte in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien. 2005 erschien sein Roman „Wir bleiben in der Nähe.“ Rammstedt bekam mehrfach Literaturstipendien und Förderpreise.

Quelle: Tagesschau