Strandlektüre: „Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch“ von Marina Lewycka

TraktorKurzbeschreibung
»Zwei Jahre nach dem Tod meiner Mutter verliebte sich mein Vater in eine bezaubernde blonde geschiedene Frau aus der Ukraine. Er war vierundachtzig, sie sechsunddreißig. Wie eine flauschige rosarote Granate schoss sie in unser Leben, wirbelte trübes Wasser auf, brachte den ganzen Morast längst versunkener Erinnerungen wieder an die Oberfläche und trat unseren Familiengespenstern kräftig in den Hintern. Weiterlesen

Strandlektüre: „Maria, ihm schmeckt´s nicht!“ von Jan Weiler

MariaKurzbeschreibung
»Als ich meine Frau heiratete, konnte ihre süditalienische Familie leider nicht dabei sein. Zu weit, zu teuer, zu kalt. Schade, dachte ich und öffnete ihr Geschenk. Zum Vorschein kam ein monströser Schwan aus Porzellan mit einem großen Loch im Rücken, in das man Bonbons füllt. Menschen, die einem so etwas schenken, muss man einfach kennen lernen.«Die herrlich komische Geschichte einer unglaublichen Verwandtschaft aus dem unbekannten italienischen Bundesland Molise, das laut seiner Bewohner »am A… der Welt« liegt.

Spurensuche im Münchner Süden in Büchern

ObersendlingSollnforstenried

Mit reichem Bildmaterial ausgestattet, schildern die Bücher einfühlsam die Gechichte der Münchner Stadtteile Obersendling und Thalkirchen, Solln und Forstenried und Fürstenried in der Zeit des Nationalsozalismus.

Dr. Dorle Gribl geht auf alle wichtigen Stationen und Ereignisse der Zeit wie die Entrechtung der jüdischen Bevölkerung und den zunehmenden Druck des Regimes ein. Weiterlesen

Brandlochfest 2007, Lesung, Irmgard Keun & Mascha Kaléko – Literaturhaus München, Kaminzimmer, 24.05. um 20 Uhr

„Wir leben nun mal in der Zeit der großen deutschen Denunziantenbewegung. Jeder hat jeden zu bewachen, jeder hat Macht über jeden. Jeder kann jeden einsperren lassen. Der Versuchung, die Macht auszuüben, können nur wenige widerstehen.  Mütter zeigen ihre Schwiegertöchter an, Töchter ihre Schwiegerväter, Brüder ihre Schwestern, Schwestern ihre Brüder, Freunde ihre Freunde, Stammtischgenossen ihre Stammtischgenossen.†œ

„Dat de dat noch nit jemerkt hast†œ, sag ich ihm dann †“ „dat janze Volk sitzt im Konzentrationslager, nur die Regierung läuft frei herum.†œ (Irmgard Keun „Nach Mitternacht†œ, 1937)