Agatha-Christie-Krimipreis 2009 – „Die Uhr läuft ab“ – Ausschreibung

Das Motto für 2009:

„Die Uhr läuft ab†œ

Nichts ist so unerbittlich wie vergehende Zeit. Unbarmherzig sind das Ticken der Uhren, langsam vorrückende Zeiger, der mechanische Wechsel von digitalen Zahlen. Sie alle messen etwas, das wir nicht verändern können – weder vorantreiben, noch zurückholen. Was vergangen ist, ist vergangen, was sehnlichst herbeigewünscht wird, kommt erst, wenn es soweit ist, und aufhalten lässt sich schon mal gar nichts. „Die Uhr läuft ab†œ beim unerbittlichen Ultimatum, bei der perfiden Mordmaschinerie und auch bei jeder überstrapazierten Geduld. Und manchmal hilft sie, die besten Alibis zu basteln…

Wer mitmachen will, schreibt  bis zum 22. August 2008 (Einsendeschluss) eine spannende Kurzgeschichte zum Thema „Die Uhr läuft ab†œ. Eine Jury wählt aus den Einsendungen die 25 besten Geschichten, die als Anthologie im Fischer Taschenbuch Verlag veröffentlicht werden. Beim Krimifestival München im März 2009 werden die Gewinner der Plätze 1 bis 3 gekürt.

Krimifestival München, Stichwort: „Agatha-Christie-Krimipreis 2009“, Postfach 1339, 82209 Herrsching
Einsendeschluss ist der 22. August 2008 (Poststempel).

Die Preisträger des Agatha-Christie-Krimipreis 2008
„Im Kreis der Familie†œ sind:
1. Preis: Heike Koschyk – Schachmatt
2. Preis: Sunil Mann – Flaschenpost
3. Preis: Leo Hoffmann – Fräulein Schneider spielen

Sonderpreis freundin:
Sabine Eymelt-Niemann – Gut getroffen im Leben

TUBUK DELUXE – ein Buchclub, der junge Literatur nach Hause bringt

Mit dem seit Anfang des Monats online gegangenen Buchclub Tubuk Deluxe wollen die Berliner sich neue Zielgruppen erschließen †“ umworben werden Liebhaber junger Literatur aus unabhängigen Verlagen, die beim „Prinzip Buchclub†œ für gewöhnlich an die Generation ihrer Eltern oder Großeltern denken.

TUBUK entdeckt das Prinzip Buchclub neu
Buchclub erinnert dich an deine Eltern?
Nicht mehr lange, denn jetzt gibt es den Buchclub für dich.

Mit TUBUK DELUXE eröffnet TUBUK einen Buchclub, der dir junge Literatur nach Hause bringt. Für 6 Euro im Monat und einen Zeitraum deiner Wahl bist du dabei.

Alle 3 Monate ein Buch nach Hause
TUBUK sucht für dich die Favoriten aus. Das sind Bücher, die besonders sind. Besonders schön, besonders intelligent, besonders spannend.
TUBUK schickt dir vier mal im Jahr ein Buch nach Hause.
So kannst du immer wieder neue Bücher entdecken
„, wirbt der Buchclub auf seiner Internetseite.

Bislang haben 36 Verlage und 43 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Tubuk.de angedockt; unter anderem Alexander, Bilger, Blumenbar, Edition Nautilus, Voland & Quist oder Weissbooks.

Das aktuelle Buch für diesen Sommer ist Rohstoff von Jörg Fauser.

Quelle: Börsenblatt, Tubuk

Bayerische Staatsbibliothek zeigt Ottheinrich-Bibel

Ottheinrich BibelAb 10. Juli zeigt die Bayerische Staatsbibliothek in München in einer Ausstellung die Ottheinrich-Bibel †“ das älteste erhaltene illustrierte Neue Testament in deutscher Sprache.

Die Ottheinrich-Bibel ist eine der kostbarsten Bilderhandschriften der Welt. Die wohl um 1425/30 geschriebene und wahrscheinlich in Regensburg teilweise illuminierte Handschrift überliefert eine frühe deutsche Übersetzung des Neuen Testaments (sogenannte Augsburger Bibelhandschrift). 1530 bis 1532 ließ Ottheinrich (Pfalz) die vorgesehene Bildausstattung durch Matthias Gerung im Renaissance-Stil vollenden. Im Dreißigjährigen Krieg nach Gotha gelangt, wurde der riesige Band in den 1860er Jahren in acht Einzelbände zerlegt. Drei Bände (I, II und VII) erwarb 1950 die Bayerische Staatsbibliothek.

Die restlichen fünf Bände wurden im März 2006 vom Eigentümer, der Herzog-von-Sachsen-Coburg-&-Gotha’schen-Kunststiftung kurz vor der geplanten Eintragung in das Verzeichnis national wertvollen Kulturgutes aus Deutschland nach Großbritannien gebracht und sollten am 4. Dezember 2007 bei Sotheby’s in London zur Versteigerung kommen. Kurz zuvor wurden sie vom Freistaat Bayern für die Bayerische Staatsbibliothek erworben.

Erster nachgewiesener Eigentümer war Ottheinrich, der im Dezember 1530 den ersten Vertrag mit Matthias Gerung schloss, um die Illumination des kostbaren Codex zu vollenden. Ottheinrich nahm den Band nach Heidelberg mit. Im November 1622 entführte Kurfürst Maximilian von Bayern die Bibel nach München. Bei der schwedischen Besetzung Münchens 1632 nahm König Gustav Adolf von Schweden mit anderen Handschriften das Stück an sich. Er übergab es später Herzog Wilhelm IV. von Sachsen-Weimar, von dem es an dessen Bruder Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha überging. Von etwa 1647 ab befand es sich in der Bibliothek von Schloss Friedenstein in Gotha. Fünf der acht Bänden gingen 1936 an das Kurpfälzische Museum in Heidelberg im Tausch gegen zwei Cranach-Gemälde (die seit 1945 verschollen sind). 2003 wurden diese Bände der Herzog-von-Sachsen-Coburg-&-Gotha’schen-Kunststiftung zurückgegeben. Mit anderen Kulturgütern brachten Familienangehörige des ehemals regierenden Hauses 1945 die in Gotha verbliebenen Teile der Bibel in ihren Besitz. Sie wurden 1950 an die Bayerische Staatsbibliothek verkauft, für die 2007 dann auch die anderen Teile erworben werden konnten.

Ottheinrich-BibelIllustration der Apokalypse durch Gerung, Blatt 294 recto

†œDie Ottheinrich-Bibel†œ , 10. Juli bis 10. August, Bayerische Staatsbibliothek, München (Schatzkammer, Ludwigstr. 16) †“ Öffnungszeiten: Mo bis Fr 9†“17 Uhr, Do 9†“20 Uhr, Sa/So 13†“17 Uhr. An Feiertagen geschlossen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Quelle: Bayerische Staatbibliothek, Wikipedia

Alois Hotschnig erhält den Erich-Fried-Preis 2008

Der Erich-Fried-Preis 2008 geht an den österreichischen Autor Alois Hotschnig.

Der 1959 geborene Schriftsteller erhält die mit 14 600 Euro dotierte Auszeichnung Anfang November in Wien, teilten die Internationale Erich-Fried-Gesellschaft und das Literaturhaus Wien mit.

Der Erich-Fried-Preis ist ein Literaturpreis, der durch die Internationale Erich Fried Gesellschaft für Sprache und Literatur verliehen wird. Gestiftet wird Preis vom Bundeskanzleramt der Republik Österreich, Sektion Kunst. Jedes Jahr wird vom Kuratorium ein Juror bestimmt, der wiederum alleinverantwortlich den Preisträger auswählt. Mit dieser Auszeichnung soll die Erinnerung an den bedeutenden österreichischen Schriftsteller Erich Fried wachgehalten werden.

Alleinige Jurorin in diesem Jahr war die deutsche Autorin Katja Lange-Müller. Hotschnig, der 1992 den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann, hat unter anderem den Roman Ludwigs Zimmer (2000) und den Erzählband Die Kinder beruhigte das nicht (2006) veröffentlicht.

Meine Entscheidung ist auf Alois Hotschnig gefallen, weil er aus der Sprache heraus erfindet„, sagte Katja Lange-Müller. Er behaupte und entwickle wie momentan kein anderer deutschsprachiger Schriftsteller die literarische Gattung der Erzählung.

Quellen: Süddeutsche Zeitung, Wikipedia

06. Juli – Welttag des Kusses

Mindestens 100 000 Küsse verteilen wir im Laufe unseres Lebens, wir küssen also mehr als 76 Tage am Stück, denn Küssen macht Spaß, ist gesund und macht auch noch schön.

Ein kleiner Kuss kann uns in Hochstimmung versetzen. Beim Küssen werden unzählige Glückshormone freigesetzt, das Immunsystem wird gestärkt, 30 verschiedene Gesichtsmuskeln werden aktiviert. Das strafft und glättet die Haut.

Eine Untersuchung der amerikanischen Gesellschaft für Sexualverhalten in Los Angeles hat ergeben:

Wer oft küsst und geküsst wird, der lebt länger.

Bis zu fünf extra Jahre sind möglich!

Jeder küsst anders.

So drückt der Romantiker seine Küsse zaghaft auf die Lippen und flüstert Liebesschwüre. Den Anfänger erkennt man an seiner unbeherrschten Zungenakrobatik und daran, dass er mehr Flüssigkeit hinterlässt als beabsichtigt. Der Poser küsst gern vor Publikum. Er hält beim Küssen die Augen offen, er möchte sehen, ob er Eindruck macht †“ auf seine Angebetete und die Umwelt. Der leidenschaftliche Küsser, genießt, was er tut, berührt zart, beißt sanft zu. Er sei ideal für ein Abenteuer, aber kein Garant für Treue. Vollen Körpereinsatz kann man vom Lässigen nicht erwarten, er hält sein Getränk in der Hand oder schielt aufs Handy. Der Lässige hat gern die Angebetete auf dem Schoß und lässt sie die Arbeit machen.

Küssen ist eine Kunst, die mit ein bisschen Herzblut jeder erlernen kann. Wer richtig küsst, bringt das Feuer der Leidenschaft zum Glühen.

Es ist ein Spiel mit der Lust, der Begierde und auch ein bisschen mit Kontrolle und dem Verlust eben dieser. Zart und sanft sollte man mit dem Mund wie mit einer zerbrechlichen Kostbarkeit umgehen und genüsslich davon naschen.

Also, viel Spaß beim Küssen und das hoffentlich nicht nur am Welttag des Kusses.