Bei HarperCollins gibt es Bücher Full Online Access for Free

Natürlich stellt das in New York ansässige Verlagshaus HarperCollins nicht zum Wohle der Menschheit einige seiner Bestseller seit kurzem komplett online, sondern weil es den Absatz steigern will. Einen Monat lang wird eine Auswahl zum Lesen auf der Website bereitgestellt.

Nachdem der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho seinen Roman „Der Alchimist“ in russischer Sprache kostenlos über das Internet angeboten hatte, verzehnfachte er innerhalb eines Jahres seine Buchverkäufe in Russland.

Das sei, erklärte HarperCollins-Chefin Jane Friedman der New York Times, als entferne man im Buchladen die Plastikfolie und blättere in dem Buch. „Man verkauft am besten, wenn man es den Kunden ermöglicht, ein wenig darin zu lesen.“

Während der Aktion können Surfer die Bücher online lesen, aber nicht speichern oder ausdrucken. Seit mehr als einem Jahr bietet HarperCollins Lesern schon die Möglichkeit, in einzelnen Büchern online zu blättern. Allerdings stehen hier nur einige Seiten zur Verfügung.

Im Moment können

VotersGuide2TheWitchIDreamInBlue

The Undecided Voter’s Guide to the Next President
Who the Candidates Are, Where They Come from, and How You Can Choose
By Mark Halperin

The Witch of Portobello by Paulo Coelho

I Dream in Blue: Life, Death, and the New York Giants by Roger Director

komplett online gelesen werden.

Ich denke die Idee wird Schule machen und hoffe sie wird sich auch bei unseren Verlagen durchsetzen.

Quelle: Golem.de 

Die Antwort der EMMA auf Blondinenwitze – Männerwitze!

EMMA2Wenig hat die Nation so erregt wie diese Männerwitze aus den Jahren 1995 bis 1999. Sie waren die Reaktion auf die Blondinenwitze. Nachfolgend eine Auswahl der Besten:

In welcher Zeitung steht: „Mann warf seine Frau aus dem Fenster†œ? In der Bild-Zeitung. Und in welcher Zeitung steht: „Frau warf ihren Mann aus dem Fenster?†œ In „Schöner Wohnen†œ. (2/95)

Wie viele Männer sind nötig, um eine Rolle Klopapier auszuwechseln? Das weiß niemand. Es ist noch nie vorgekommen. (4/95)

Was ist ein Mann in Salzsäure? Ein gelöstes Problem. (6/96)

Was war der erste Mann auf dem Mond? Ein guter Anfang. (2/97)

Was haben Männer und Wolken gemeinsam? Wenn sie sich verziehen, wird es noch ein schöner Tag. (4/98)

Wie viele Männer braucht es, um einen Schokoladenkuchen zu backen? Fünf. Einer rührt den Teig und vier schälen die Smarties. (6/98)

Was macht eine Frau, wenn ihr Mann beim Kartoffelholen die Kellertreppe runterfällt und sich das Genick bricht? Nudeln. (2/99)

😆

Blogroll-Umfrage 2008

Blogroll-Umfrage

Im Rahmen des DFG-Projekts „Netzwerkkommunikation im Internet“ der Universitäten Trier und Koblenz wird die Kommunikation in Weblogs untersucht. Speziell interessiert man sich für den Einsatz von Blogrolls.

Die aktuelle Blogroll-Studie soll sich detailliert auf die Blogrolls konzentrieren und untersuchen, in wie fern unterschiedliche Weblog-Genre spezifische Blogroll-Verlinkungsmuster aufweisen. Dazu sollen die Daten anschließend auch einer Netzwerkanalyse unterzogen werden.

Die Umfrage benötigt ca. 4-8 Minuten und ist auch für Blogger angelegt, die keine Blogroll führen.
Bis zum 29. Februar läuft die Blogroll-Umfrage, zu der man hier gelangt. Im Rahmen der Erforschung der Kommunikationsstrukturen in Weblogs und der Nutzung einzelner Bestandteile ist die Blogroll von besonderem Interesse. Die Umfrage ist die Grundlage zur Triangulation mit weiterer Forschung quantitativer und netzwerkanalytischer Art.

März 2008: Aufruhr von Shashi Tharoor

Treffpunkt: 30. März 2008 um 11 Uhr bei Hanne zum Brunch.

AufruhrKurzbeschreibung
In der kleinen Stadt Zalilgarh östlich von Delhi ist die Lage gespannt: Die hinduistische Bevölkerung sammelt selbstgebrannte Ziegelsteine, um einen Tempel mit dem Abbild Ramas zu errichten, genau an dem Platz, wo eine verfallene Moschee steht. Als die Ziegelsteine in einer feierlichen Prozession durch die Stadt getragen werden, kommt es zu Ausschreitungen zwischen Hindus und Muslimen, bei denen auch die 24jährige Priscilla Hart ihr Leben verliert. War sie nur zur falschen Zeit am falschen Ort, wie die Amerikanische Botschaft bekanntgibt? Oder hat ein erzürnter Ehemann den Aufruhr dazu benutzt, sich unerkannt zu rächen? Denn die junge Amerikanerin war Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation und klärte indische Frauen über Geburtenkontrolle und ihre elementaren Rechte auf. Priscilla hatte aber auch eine Liebesbeziehung mit dem verheirateten Inder Lakshman, einem hohen Regierungsbeamten, mit dem sie sich jede Woche heimlich traf. Mit erstaunlicher Leichtigkeit verbindet Shashi Tharoor in diesem Roman Zeitungsberichte, die Briefe Priscillas an ihre Freundin, Tagebucheinträge und Gesprächsaufzeichnungen miteinander und schafft so eine Atmosphäre von größtmöglicher Authentizität.

Über den Autor
Tharoor2Shashi Tharoor, Malayalam: à´¶à´¶à´¿ തരൂര്†; geboren am 9. März 1956 in London, ist ein indischer UNO-Mitarbeiter und Schriftsteller. Er war von 2002 bis 2007 als Untergeneralseketär einer der Stellvertreter des Generalsekretärs Kofi Annan und für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Tharoors Familie stammt aus dem indischen Bundesstaat Kerala, er ist Autor, Journalist und Mitglied des USC Center on Public Diplomacy.

Er wuchs in Indien auf und besuchte 1962 die Montfort School in Yercaud, 1963-1968 das Campion Collage in Mumbai und schloss die Mittelschule 1969-1971 in der jesuitischen St. Xavier’s High School in Kolkata ab. Von 1972 bis 1975 studierte er im St.Stephen’s College in Delhi, wo er mit einem Bachelor of Art in Geschichte graduierte. Tharoor1 Danach ging er in die USA, wo er von 1975-1978 in Massachusetts an der Fletcher School of Law and Diplomacy der Tufts University studierte. Er dissertierte im Alter von 22 Jahren mit dem akademischen Grad eines Ph. D, nachdem er zwei weitere „Master†œ abgelegt hatte.

1978, im selben Jahr seines Studienabschlusses, wurde er in den Dienst der UNO aufgenommen. Nach einem Zwischenaufenthalt im Flüchtlingshilfwerk UNHCR in Genf, koordinierte er in Singapur die Hilfe für die vietnamesischen Bootsflüchtlinge. Seit Oktober 1989 bis Ende 1996 koordinierte er von New York aus die „friedenserhaltenden Maßnahmen†œ im zerfallenden Jugoslawien, die er mitunter kritisch: „An manchen Plätzen haben wir versagt, an manchen hatten wir ein unzureichendes Mandat†œ, und dann fast trotzig, „insgesamt aber war unsere Rolle positiv†œ, beurteilt. Seit Januar 1997 Chefassistent von Annan, ernannte dieser ihn im Juli 1998 zum UNO-Kommunikationsdirektor. Bei allem Reformbedarf, bei all der sich abzeichnenden Marginalisierung der Vereinten Nationen im Irak-Krieg, gebraucht Tharoor die Abkürzung UN mit Stolz: „Sie steht für UN-ersetzlich.†œ Weiterlesen

Für Buchtrinker und Seitenfresser mit dem Faible für das Tauchen

Kritische Situationen gibt es beim Tauchen immer wieder. Dr. Sno* berichtet aktuell von einem Wracktauchgang in der Bucht vor Coron um die Calamian Inseln bei dem er kurzfristig seinen Guide verloren hatte. Aber auch bei vermeintlich sicheren Tauchgängen mit guter Vorausplanung kann es schnell gefährlich werden. In den 80ern war ich mit einer Gruppe von Tauchern bei den Liparischen Inseln auf einem alten Segelschiff, auf der SV Florette,

Schiffunterwegs. Wir hatten uns vorgenommen einen Tauchgang vom fahrenden Schiff aus zu unternehmen. Wegen der großen Tiefe, konnten wir nicht ankern.

Florette Zwei Schlauchboote wurden ins Wasser gelassen um die Taucher nach dem Tauchgang wieder einzusammeln. Gemeinsam mit einem Freund bereitete ich mich auf den Tauchgang vor. Unter uns befand sich in ca. 40 Meter Tiefe ein Felsplateau, welches riesige Muränen und stattliche Zackenbarsche beherbergen sollte.

Wie gewohnt trafen wir uns an der Wasseroberfläche, unser Tauchlehrer gab das Zeichen zum Abtauchen (das Abtauchzeichen sieht natürlich etwas anders aus)
und schön stürzten wir uns kopfüber ins Ungewisse. Denn zu sehen gab es beim Abtauchen unter uns tatsächlich nur Wasser.

Heike

Der Tauchlehrer übernahm die Führung, mein Freund und ich folgten ihm. Langsam tauchten wir ab. Mein Freund befand sich schräg über mir. Plötzlich sah ich, dass sein Inflator frei über seinem Kopf schwebte und nicht an die Weste angeschlossen war. Der Inflator ist ein Teil der Tauchausrüstung, durch den die Tarierweste mit Druckluft aus der Druckluftflasche aufgeblasen werden kann. In den 80ern gab es noch nicht die heute üblichen Tauchjackets, d.h. Flaschen und Westen wurden separat angezogen, der Inflator wurde an die Weste angeschlossen.

Mein Freund war also beim Abtauchen damit beschäftigt diesen frei schwebenden „Schlauch“ zu erwischen. Zwischenzeitlich war er natürlich gezwungen immer wieder den Druckausgleich zu machen. Unser Tauchlehrer, der sich ja unterhalb von uns befand, hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht bemerkt, dass sich hier eine gefährliche Situation anbahnte. Ich übrigens auch nicht. Aber als wir uns in ungefähr 10 Metern Tiefe befanden und mein Freund es immer noch geschafft hatte den Inflator zu erwischen und an die Weste anzuschließen, sauste er unversehens an mir vorbei und überholte ebenfalls den Tauchlehrer. Da er keine Luft in seine Weste bekam um den Druck auszugleichen, sackte er wie ein Stein in die Tiefe. Verzweifelt versuchten wir ihn aufzuhalten, hatten aber keine Chance ihn zu erwischen. Ein Felsvorsprung in 55 Metern Tiefe bremste glücklich seinen Fall, denn zwei Meter weiter rechts ging es 80 Meter runter. Der Tauchlehrer und ich holten ihn dort ab, schlossen seinen Inflator an und versuchten ihn zu beruhigen. Die Panik in seinen Augen werde ich wohl nie vergessen. Der Tauchlehrer brach den Tauchgang daraufhin sofort ab, und somit ist es bis heute mein kürzester Tauchgang gewesen, obwohl in meinem Logbuch steht, dass wir an dem Tag Dekompressionsstops von 2 Minuten in 9 Metern, 7 Minuten in 6 Metern und 23 Minuten in 3 Metern eingelegt haben.

Windy
Der Bordhündin „Windy“ wartete immer voller Ungeduld auf die Rückkehr der Taucher.