Brehms Tierland: Ein Abenteuerroman von Kai Splittgerber u. Dorothea Huber

Brehms Tierland: Aus dem Expeditionsbuch des Tierforschers E. Alfred Brehm. Ein Abenteuerroman von Kai Splittgerber (Autor) und Dorothea Huber (Illustratorin)

Brehms Tierland fällt aus der Reihe. Ein neues, außergewöhnliches Buch, ein origineller Bilderroman †“ ein Abenteuer.

Erzählt wird vom ungebremsten Forschertrieb des kauzigen Edmund Alfred Brehm. Mit einer skurrilen Piratencrew bricht der wunderliche Wissenschaftler auf zu einer recht eigenwilligen Entdeckungsreise. Tatsächlich landet der sonderbare Professor auf einer geheimnisvollen Insel. Nie zuvor gesehene, abstruse Lebewesen spürt er dort auf. Tierland nennt er das „Neue†œ und dokumentiert in seinem Expeditionsbuch, wie ihm geschieht. Aufregende, irritierende Begegnungen, große Rätsel bannen den eifrigen Brehm. Er kommt aus dem Wundern nicht heraus, erlebt wilde Überraschungen, ist unheilvollen Gefahren ausgesetzt. Er beobachtet und bestaunt die unbekannten Geschöpfe auf Tierland, verfällt ihrem Zauber. Arglos stolpert der Sonderling in einen wahren Horrortrip. Dabei riskiert er alles, sogar sein Leben.

Kai Splittgerber hat überbordende Einfälle in eine schillernde Story gepackt. Er erzählt geistreich, spritzig, faszinierend, in rasantem Tempo. Die Geschichte ist bizarr, geheimnisvoll und saugt den Leser in das turbulente Geschehen. Der Autor stürzt den wunderlichen Professor in unglaubliche Abenteuer, hinein in eine gruselige, unheimliche Zwischenwelt. Dabei jagt er seine Leser von Anfang an über einen straffen Spannungsbogen. Nie schläft die Handlung ein, immer wieder treibt sie neue, verblüffende Blüten. Und in all dem verführerischen Vordergründigen verbirgt Kai Splittgerber Hintergründiges. Bei jedem Wiederlesen †“ und man wird dieses Buch öfter lesen †“ sind neue witzige Zusammenhänge, treffliche Bezüge, zu entdecken; immer gehen wieder andere Lichter auf, amüsiert man sich mehr und mehr. Denn das Buch ist lustig, unterhaltsam und spannend.

Dorothea Huber bebildert diesen in sich geschlossenen Kosmos fabelhaft. Sie setzt Kai Splittgerbers Ideen phantasievoll zu 100 Prozent um †“ macht anschaulich, was da passiert. Sie gibt all den Schwirrewesen, den vieräugigen Ohrenduddelern, monströsen Zünzen, kuschelversessenen Fluken, den Luftikussen und dem Fröhöllerie Gesicht und Gestalt. Das ist das kleine Wunder dieses Buches: Text und Bild könnten nicht besser zusammenpassen, fügen sich ideal zu einem Ganzen.

Dorothea Hubers Kunst ist, die schrägsten Vögel, die verrücktesten Ausgeburten, die aberwitzigsten Gestalten in kunterbunte Form zu bringen †“ klar und kraftvoll auszudrücken. Kai Splittgerber entspringt kein noch so ausgefallenes Wesen, das Dorothea Huber nicht mit Stift und Farbe lebendig macht.

Wie in einem Zauberspiegel zeigt die Grafikerin den wundersamen Reigen der Fabelwesen. Mit ihrem eigenwilligen grafischen Stil versteht sie es, Charaktere nicht nur zu zeichnen, sondern zu überzeichnen. Hier unterstreicht sie „Findewörter†œ, dort verstärkt sie „Wortfindlinge†œ des Autors, so etwa sein Blaufleckenblau, sein Gefrierkatzenblau, oder die Überbläuerung des Himmels. Sie schafft unfassbare Typen zum Anfassen. Sie findet Bilder für fliegende Wäschelauge, einen Raupenschlummersack, die kleine Traurigkeit, die aus schimmernden Blasen immer wieder geboren wird. Tiefblaue Tränenseen werden sichtbar, in die sich die Bosperas hineinweinen. Mit sicherem Federstrich führt Dorothea Huber durch dieses Absurdistan und bringt dem Leser nahe, was zum Lachen und zum Weinen ist.

Sie malt den Kaninchen, die übrigens zum Verlieben sind, riesengroße Angst in die Augen. Sie macht ein zärtliches gegenseitiges Füttern sichtbar unter schützenden weiten Häuten. Sie zeigt, wie der Wollerwums sein Inneres nach außen kehren kann. Sie fertigt Abbilder vom schiefen Vulkan, von Fallen, hässlichen Ungeheuern, aussichtslosen Situationen, bis dem Leser der Angstschweiß aus der Gänsehaut bricht. Wüste Szenen wechseln ab mit kleinen feinen Skizzen. Dorothea Huber verfügt über eine große Liebe zum Detail. Hier versteckt sie Ironie und Humor vom Feinsten, weckt Lust am Suchen und Entdecken.

Das Schönste aber ist Mathilde, die Menschenfrau in ihrem Tierlandfrauhaus. Ein hinreißender Wirbelwind, schlagkräftig und liebeshungrig. Sie kocht Tee aus lebenden Teetierchen und nimmt, wenn nötig, ein Schnibelungenbad, weil es drachenharte Haut macht.

Kai Splittgerber vertauscht Männer und Frauen und stellt das Ganze noch mal auf den Kopf mit dem Matrosen, die fürchterliche Hermine im Kleid.

Und wie aus dem sonderlichen Brehm und der wilden Tierlandfrau ein ungewöhnliches Liebespaar wird, wird nicht verraten.

Genug geschwärmt von diesem Funkenfeuer der Phantasie! Ich empfehle es.

ROSWITHA HOFMANN

Wer Edmund Alfred Brehm übrigens näher kennenlernen möchte, findet ihn und seine über 1500 Freunde auf Facebook oder wirft einen Blick auf die Leseprobe, die der Verlag online gestellt hat.

Kurzbeschreibung

Der geniale Tierforscher Edmund Alfred Brehm reist mit Kapitän Pamphile und einer skurrilen Mannschaft auf die geheimnisvolle Insel Tierland, um unentdeckte Tiere mit unglaublichen Eigenschaften zu suchen. Ein spannender und satirischer Abenteuerroman über einen ebenso genialen wie größenwahnsinnigen Tierforscher. Seite für Seite fesselt Dorothea Huber den Leser mit ihren ironisch-frischen Illustrationen und ihrer einfallsreichen Typografie.Der geniale Tierforscher Edmund Alfred Brehm ist stinksauer auf die zoologische Akademie. Die hohen Herren haben es tatsächlich gewagt, die Finanzierung seiner Expedition nach Tierland abzulehnen, mit der lächerlichen Begründung, es existiere gar nicht. Dabei ist Tierland eine noch unbekannte Insel, auf der Tiere leben, die noch nie ein Mensch gesehen hat. Brehm ist es gewohnt, dass ihn seit seinen frühesten Tierforschungen in der Kindheit alle für einen Spinner halten. Aber er ist im Besitz einer Karte von Tierland, die ihm ein betrunkener Matrose verkauft hat. So heuert er auf eigene Faust eine Expeditionsmannschaft an und landet beim größten Piraten seiner Zeit Kapitän Pamphile , der eine Ladung Kaninchen nach Australien bringen soll. Ein Loch im Rumpf zwingt den Kapitän zu notwendigen Reparaturen, so dass Brehm drei Tage bleiben, um Tierland auf eigene Faust zu erkunden. Was er in diesen Tagen entdeckt, schildert er in seinem Expeditionsbuch. Er stößt auf die unglaublichsten Tiere, über die er Steckbriefe anfertigt. Doch Tierland birgt nicht nur fremde Tiere und phantastische Abenteuer, sondern auch bedrohliche Gefahren und eine sonderbare Liebe. Ein satirischer Abenteuerroman in dem sich absurder Witz und Spannung abwechseln, mit verblüffend einfallsreichen Illustrationen.

Über den Autor

Kai Splittgerber, geboren 1981 in Köln, studierte Kulturwissenschaften und kreatives Schreiben an der Universität Hildesheim. Er begründete den Glück & Schiller Verlag und das Verlagsnetzwerk Fruehwerk. Daneben war er Redakteur von «lit04.de-07.de», von «Non Fiktion. Arsenal der anderen Gattungen» und Kolumnist bei «subpool.de». Außerdem veröffentlichte er journalistische und literarische Beiträge u.a. im «Tagesspiegel», der «Berliner Zeitung» und in «BELLAtriste». Für die Arbeit an Brehms Tierland erhielt er 2010 das niedersächsische Arbeitsstipendium. Kai Splittgerber lebt in Oldenburg.

Über die Illustratorin

Dorothea Huber, geboren 1980 in Kaufbeuren, hat an der HAWK Hildesheim Grafikdesign studiert. Sie illustriert u.a. für «Das Magazin», «Brigitte», «Le Monde Diplomatique», «J’N†™C†™ Magazine», «Missy Magazine» und die «taz». 2008 erschien das von ihr illustrierte Buch «Kapitän Pamphile» von Alexandre Dumas in der Büchergilde, das prompt auf die Shortlist der schönsten Bücher 2008 gewählt wurde. Ihre Arbeiten wurden u.a. vom Art Directors Club ausgezeichnet. Dorothea Huber lebt in Berlin.

Die gebundene Ausgabe von „Brehms Tierland“ umfasst 234 Seiten und ist März 2011 in der Edition Büchergilde erschienen.

Neuübersetzung: Robert Louis Stevensons Abenteuerroman „St. Ives†œ

Robert Louis Stevensons Abenteuerroman „St. Ives†œ ist sensationell – zu Wasser, auf der Erde und in der Luft.

Der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson, vor allem durch den Jugendbuchklassiker „Die Schatzinsel“ (1883) und die Schauernovelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde“ (1886) bekannt, begann 1893 mit dem Roman „St. Ives„. Da er mit dem Werk nicht zufrieden war, brach er die Arbeit im Oktober 1894 zugunsten des Romans Weir of Hermiston (Die Herren von Hermiston) ab. Am 03. Dezember 1894 starb Stevenson im Alter von 44 Jahren auf der Samoa-Insel Upolu im Alter von 44 Jahren. Als Todesursache wurde eine Intracerebrale Blutung vermerkt.

„St. Ives“ blieb unvollendet. Der britische Schriftsteller und Kritiker Sir Arthur Thomas Quiller-Couch schrieb „St. Ives“ vom 31. Kapitel an in 6 weiteren Kapiteln auf Basis des schon ausgearbeiteten Konzepts zu Ende.

Wenn einmal der inflationär gebrauchte Begriff „kongenial†œ zutrifft, dann hier: Weder ein stilistischer noch ein erzähltechnischer Bruch ist in diesen letzten Kapiteln zu spüren„, schreibt Jochen Schimmang am 28.04.2011 auf FAZ.net.

St. Ives: Being The Adventures of a French Prisoner in England“ wurde 1898 veröffentlicht und erschien in der deutschsprachigen Übersetzung erstmalig 1975 unter dem Titel „Flucht ins Abenteuer“ in der Wiener Verlagsbuchhandlung Julius Breitschopf.

Im März 2011 hat der Hanser Verlag eine Neuübersetzung von Andreas Nohl auf den Markt gebracht.

Nohl hat Stevensons spätes Werk in ein geschmeidiges, frisches Deutsch übersetzt. Er hat zudem ein lesenswertes Nachwort geschrieben und den Roman mit ausführlichen Anmerkungen versehen. Der ist, wie man beim Lesen schnell begreift, nicht nur ein Spät-, sondern auch ein Hauptwerk und macht schmerzlich deutlich, dass Robert Louis Stevenson mindestens zwanzig Jahre zu früh gestorben ist. So sind gewiss einige Werke der Weltliteratur ungeschrieben geblieben. Dieses hier aber gehört ihr an und sollte nun gelesen werden„, heißt es abschließend in der ausführlichen und begeisterten Rezension von Jochen Schimmang.

Kurzbeschreibung
Ein Kriegsgefangener in Edinburgh verliebt sich in ein schottisches Mädchen, flieht und durchquert mit der Polizei im Nacken ganz England. In gottverlassenen Landschaften und zwielichtigen Kaschemmen spielen die Szenen und drohen die Gefahren, denen der Held immer wieder entkommt. Voller Eloquenz, Witz und entwaffnendem Charme zieht der Erzähler St. Ives unsere Sympathie auf seine Seite. In England gilt „St. Ives“ heute als Hauptwerk Stevensons. Andreas Nohl hat das großartige Porträt von Schottland neu entdeckt und vollständig ins Deutsche übersetzt. Ein rasanter Abenteuer- und Liebesroman zwischen Romantik und Moderne, spannend wie ein Hitchcock-Thriller!

Prolog (© Hanser Verlag)
Das Mauerstück, auf dem ich (zur Strafe für meine Sünden) saß, war auf der Innenseite mindestens zwölf Fuß hoch. Die Blätter der Buche, die mich notdürftig verbargen, waren teilweise schon abgefallen, und so war ich nicht nur selbst auf das gefahrvollste den Blicken preisgegeben, sondern hatte freie Sicht auf die Gartenwege und (unter einem immergrünen Bogen) den Rasen und ein paar Fenster des Hauses. Lange Zeit rührte sich nichts außer meinem Freund mit dem Spaten, dann hörte ich, wie ein Schiebefenster geöffnet wurde. Gleich darauf erschien Miss Flora im Morgengewand, schlenderte zwischen den Beeten näher, blieb hin und wieder stehen und betrachtete ihre Blumen – denen sie an Schönheit in nichts nachstand. Dort hatte ich eine Freundin, hier, unmittelbar unter mir, eine unbekannte Größe – den Gärtner. Wie sollte ich mich der einen mitteilen, ohne die Aufmerksamkeit des anderen auf mich zu ziehen? Ein Geräusch zu machen verbot sich. Ich wagte kaum zu atmen. Ich wollte, sobald sie hersah, ein Zeichen geben, doch sie schaute überallhin, nur nicht zu mir. Sie beugte sich über jedes noch so uninteressante Kräutlein, sie betrachtete die Kuppe des Berges, sie stellte sich sogar direkt unter mich und redete mit dem Gärtner über die langweiligsten Themen, doch hoch zur Mauer warf sie partout keinen Blick! Schließlich ging sie den Weg zum Haus zurück. In meiner Verzweiflung brach ich ein Stück Mörtel aus der Mauer, zielte auf gut Glück und – traf sie im Nacken. Sie fasste mit ihrer Hand an die Stelle, drehte sich um und schaute nach allen Seiten. Als sie mich erspähte (ich drückte die Äste auseinander, um es einfacher zu machen), stieß sie halb einen Schrei der Überraschung aus, halb schluckte sie ihn herunter.
Der vermaledeite Gärtner stand sofort stramm.
„Was möchten Sie, Miss?“ fragte er. Ihre Geistesgegenwart verblüffte mich. Sie hatte sich bereits umgedreht und sah in die entgegengesetzte Richtung.
„Da ist ein Kind in den Artischocken“, sagte sie.
„Die ägyptischen Plagen! Den knöpf‘ ich mir vor!“ rief er, und eilig watschelnd verschwand er zwischen den immergrünen Büschen. Schon hatte sie sich wieder umgedreht und kam zu mir gelaufen, die Arme ausgestreckt, ihr Gesicht in einem Augenblick von himmlischer Röte belebt, im anderen totenbleich.
„Monsieur de Saint-Yves!“ sagte sie.
„Meine verehrte junge Dame“, sagte ich, „Dies ist die unverzeihlichste Dreistigkeit -ich weiß! Aber was konnte ich anderes tun?“
„Sie sind geflohen?“ fragte sie.
„Wenn Sie das Flucht nennen wollen“, erwiderte ich.

Uriah Heep + Nazareth am 10.05.2011 in der Muffathalle – nicht ausverkauft!

Es ist einfach unglaublich! Uriah Heep und Nazareth kommen am 10.05.2011 nach München und spielen in der Muffathalle. Nichts gegen die Muffathalle, die Raum-Akustik ist völlig in Ordnung, aber dass gleich zwei legendäre Rockbands in einer Halle auftreten, die gerade mal 800 bis 1000 Besucher zulässt und es dennoch 8 Tage vor dem Konzert noch Karten gibt, die für unter 40 Euro(!) zu haben sind, ist ein Skandal!

Aber es kommt noch schlimmer, denn niemand will mit mir den ankündigten dreistündigen Hardrock genießen. Mein Mann verdreht die Augen im Kopf und meine Kids sowieso. Ein Freund, auf den ich meine ganzen Hoffnungen gesetzt hatte, teilte mir mit, dass er nicht auf „Leichenfledderei“ stehe. Ich überlege ernsthaft, ob ich ihn von meiner Freundesliste streichen soll.

Es muss an dieser Stadt München liegen, denn ich bin mir sicher, ein Konzert, allein mit einer dieser Rocklegenden, wäre in meinen heimischen Gefilden, in Oldenburg z.B., längst ausverkauft. Egal, gehe ich halt alleine – ein paar alte Freaks werden sich bestimmt einfinden. Sowohl Uriah Heep (Into the Wind) als auch Nazareth (Big Dogz) haben im April 2011 neue Alben herausgebracht. Das Reinhören lohnt sich! Der Sound beider Bands ist unverkennbar und ich habe den Headbang schon ganz automatisch gerade auf meinem Schreibtischstuhl geübt – wäre da nur nicht dieser Kurzhaarschnitt… 😉

Uriah Heep – Into the Wind

Nazareth – Big Dogz

 

Die Vorankündigung und Pressemitteilung lautet folgendermaßen:

Gemeinsam bringen Nazareth und Uriah Heep eine Unzahl von Hits mit auf die Bühne. Love Hurts, This Flight Tonight und Dream On auf der einen Seite, sowie Easy Livin†™, Lady in Black, Gypsy und Look At Yourself auf der anderen Seite sind längst als Evergreens in die Geschichte des Rock eingegangen. Wenn die beiden Bands ihre Verkäufe zusammenlegen, erreichen sie etwa 70 Millionen verkaufte Alben. Aber noch wichtiger: die Herren sind topfit und bereit, die Muffathalle zu rocken.

Ort: Muffathalle
Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
VVK: 33 Euro (zzgl. Gebühren) – Abendkasse: 39 Euro (zzgl. 0,50 Systemgebühr)

Rocklegends in Concert †“ Tour 2011 – Uriah Heep & Nazareth

Endlich ist es gelungen: die Heroen des Hardrock gehen wieder gemeinsam auf Tour . Ihre letzte gemeinsame Tour hatten Nazareth und Uriah Heep im Jahr 1992 , und diese damalige Tour war ein fulminanter Erfolg. Beide Bands haben den Hardrock der 70iger geprägt. NAZARETH`s LOVE HURTS, THIS FLIGHT TONIGHT , DREAM ON oder RAZAMANAZ sind Welthits und Klassiker der Rockgeschichte. URIAH HEEP haben mit Songs wie EASY LIVIN, FREE ME , LADY IN BLACK Millionenseller geschrieben. Beide Bands haben zusammen mehr als 70 Millionen Alben verkauft und sind 2011 in Topform um 3 Stunden besten Hardrock zu präsentieren.

Nazareth wurde 1968 in Schottland von DAN McCAFFERTY (vocals) MANNY CHARLTON (guitar) PETER AGNEW (bass) und DARRELL SWEET gegründet, der 1999 verstarb. Über 20 Jahre blieb die Band in der Urformation zusammen und hat sich in diesen zwei Jahrzehnten als solide und perfekte Live Formation bewährt und mit
insgesamt 6 TopHits und drei Bestseller Alben Rockgeschichte geschrieben.
Der schnörkellose Heavy Sound von Nazareth fand besonders viel Resonanz in Canada, Österreich, Deutschland, Skandinavien und der Schweiz und später dann auch in den USA. Immer wieder wurden Gastmusiker in die Band integriert, der Stamm blieb jedoch gleich.
Mit dem Album RAZAMANAZ schafften sie im Sommer 1973 den Durchbruch. Im Dezember 1973 folgte THIS FLIGHT TONIGHT, mit dem sie endgültig an die Spitze des britischen Rock gelangen sollten. Unermüdliches Touren in der ganzen Welt hat der Band bis heute einen großen Fanstamm erhalten.
Ende der 1990er zog sich Manny Charlton aus dem Musikbusiness zurück und überließ Billy Rankin seinen Posten. Ende 1994 wurde Billy durch JIMMY MURISSON ersetzt der bis heute neben den Originalmitgliedern Dan und Pete dabei ist. 1999 musste nach dem plötzlichen Tod der Schlagzeuger Darrel Sweet ersetzt werden. Lee Agnew hat diesen Job übernommen. Nachdem es Ende der 80iger etwas ruhiger um die Schotten geworden war, gab es 1992 eine fulminante ausverkaufte Tour mit Uriah Heep und seitdem tourt die Band wieder regelmäßig in der ganzen Welt. Nazareth haben 2008 anlässlich ihres 40-jährigen Bandjubiläums das Studioalbum THE NEWZ veröffentlicht.

Uriah Heep-Songs sind Klassiker, „Lady In Black†œ ein Evergreen. Weltweit haben sie über 30 Millionen Alben verkauft, in 52 Ländern live gespielt.
Mick Box, einzig verbliebenes Gründungsmitglied, und seine vier Begleiter werden im Rahmen der Konzerte einen musikalischen Karriere-Querschnitt bieten †“ von den Anfängen mit Gypsy, Look At Yourself, The Wizard, Easy Livin†™, Stealin†² über Free Me und natürlich Lady In Black bis hin zu Stücken der hoch gelobten CD Wake The Sleeper , und natürlich Titel aus dem neuen Studioalbum Into the Wind, welches im April 2011 auf den Markt kam:

Das Quartett um Mick Box, das in seinen 40 Jahren einige Besetzungswechsel verkraften musste, steht spätestens seit dem Einstieg von Schlagzeuger Russell Gilbrook erneut unter Volldampf. Der Spagat von In-Nostalgie-Schwelgen bis hin zu melodramatischem Powerrock ist für sie wieder selbstverständlich. Ihr Markenzeichen dabei ist ausgefeilter, oft mehrstimmiger Gesang und schwerlastende Orgelbreitseiten (Rocks). Die Pioniere des Hardrock fackeln bei ihren kraftvollen Shows ein Rock’n’Roll-Feuerwerk ab, das zwar nach den alten Uriah Heep klingt, dabei aber trotzdem absolut frisch wirkt. Die gegenwärtige Formation hat somit überhaupt nichts gemeinsam mit jenen in die Jahre gekommenen Kultbands, die den Ruhm ihrer längst verblassten Vergangenheit auf Oldie-Nächten mehr oder weniger lustlos-routiniert recyclen und dabei wie eine müde Kopie ihrer selbst wirken.

Harry Potter – erster Trailer vom Showdown am 15.07.2011

Am Ende seines Weges wartet der Dunkle Lord auf ihn… Na ja, im Buch gibt es noch den Epilog… 😉

Ob diese Szene allerdings auch verfilmt wurde, ist noch nicht bekannt. Der erste Trailer für den letzten Teil der Kinoverfilmung von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ wurde heute veröffentlicht.

Der Einblick in die entscheidende Schlacht in Hogwarts ist so düster und monumental wie auch die Literaturvorlage. Nach der langen Phase der quälenden Suche nach den „Heiligtümern des Todes“ im ersten Teil der Verfilumg, stellt sich Harry nun vor allem auf den unausweichlichen Kampf mit Lord Voldemort ein. Das Finale verläuft unerhört dramatisch und spannend und beschert uns einige unglaubliche Wendungen. Bislang noch offene Fragen werden im Buch zumindest beantwortet, vor allem natürlich die zentrale: Kann Harry überleben und Voldemort trotzdem ausschalten? Der Prophezeiung zufolge ist das eigentlich unmöglich …

Joanne K. Rowling hat der Buchreihe um Harry Potter ein mitreißendes und würdiges Finale beschert. Trotz vieler Katastrophen, unbequemer Enthüllungen und auch einiger Todesfälle, darf man wohl zumindest so viel verraten: Es gibt in mehr als einer Hinsicht auch ein Happy End.

W.Busch, Kafka, Verne, Poe & Co. – kostenlose Klassiker im Kindle-Shop

Die Nachricht, dass Amazon deutschsprachige E-Books für den Reader Kindle im Programm hat, ist ja noch ganz frisch. Erstaunlich ist, dass sich neben den zu bezahlenden Downloads bereits knapp 5000 kostenlose Bücher, darunter viele Klassiker der Weltliteratur, herunterladen lassen.

Nachfolgend eine Auswahl:

Max und Moritz – Eine Bubengeschichte in sieben Streichen von Wilhelm Busch

Reise um die Erde in 80 Tagen von Jules Verne

Der Prozeß von Franz Kafka

Märchen für Kinder von H. C. (Hans Christian) Andersen

Die göttliche Komödie von Dante Alighieri

Zwanzigtausend Meilen unter’m Meer – Erster Band von Jules Verne

Der Doppelmord in der Rue Morgue von Edgar Allan Poe

Der Schut von Karl May

Tausend und eine Nacht, Band 1 von Gustav Weil

Durch die Wüste von Karl May

Zwanzigtausend Meilen unter’m Meer – Zweiter Band von Jules Verne

Deutschland. Ein Wintermärchen von Heinrich Heine

Krieg und Frieden von Lew Tolstoi

Huckleberry Finns Abenteuer und Fahrten von Mark Twain

Der Struwwelpeter oder lustige Geschichten und drollige Bilder von Heinrich Hoffmann

Old Surehand 1 von Karl May

Reise nach dem Mittelpunkt der Erde von Jules Verne

Neue Gedichte von Rainer Maria Rilke

Also sprach Zarathustra von Friedrich Wilhelm Nietzsche

Die Elixiere des Teufels von E.T.A. Hoffmann

Old Surehand 2 von Karl May

Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare und August Wilhelm Schlegel

Tausend und eine Nacht, Band 2 von Gustav Weil

Der Hund der Baskervilles von Arthur Conan Doyle

Old Surehand 3 von Karl May

Die Bestie im Menschen von Emile Zola

Wilhelm Tell von Friedrich Schiller

Tausend und eine Nacht, Band 4 von Gustav Weil

Volks-Kochbuch von Hedwig Heyl

Die letzten Tage von Pompeji: Historischer Roman von Edward Bulwer-Lytton

Der Schatz der Inkas von Karl May

Das neue Dschungelbuch von Rudyard Kipling

Aphorismen von Arthur Schopenhauer

Der rote Kampfflieger von Manfred Richthofen

Römische Geschichte – Band 1 von Theodor Mommsen

Die Frau von dreißig Jahren von Honoré de Balzac

In den Schluchten des Balkan von Karl May

Faust: Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe

Kritik der reinen Vernunft Zweite hin und wieder verbesserte Auflage (1787) von Immanuel Kant

Der Schimmelreiter von Theodor Storm

Zwei Prager Geschichten von Rainer Maria Rilke

Kandide oder Die beste aller Welten von François Marie Arouet de Voltaire

Von der Erde zum Mond von Jules Verne

Über den Umgang mit Menschen von Adolph Freiherr von Knigge

Ivanhoe von Walter Scott

Deutsche Literaturgeschichte in einer Stunde von Klabund

Schuld und Sühne von Fjodr Michailowitsch Dostojewski

Krambambuli von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Ecce homo, Wie man wird, was man ist von Friedrich Wilhelm Nietzsche