Kiffen erlaubt, Rauchen verboten – Rauchverbot in den Niederlanden

 

Seit dem 01. Juli darf in Hollands Cafés und Restaurants nicht mehr geraucht werden. Das gilt auch für die weltberühmten Coffeeshops. Mit einem Unterschied:

Der Gesetzgeber hat zwar das Rauchen von Tabak verboten, aber nicht den Genuss von Cannabisprodukten. So dürfen in den Coffeeshops weiter Joints gebaut und geraucht werden, vorausgesetzt, sie bestehen aus purem Marihuana oder Haschisch.

Alle anderen müssen vor der Tür kiffen.

Der Erwerb und Besitz geringer Mengen Cannabis (bis zu 5 Gramm) werden in den Niederlanden geduldet. Zwar verstößt auch der Handel mit Softdrugs gegen das Gesetz, aber kleinere Mengen dieser Rauschgifte fallen unter das Toleranzprinzip.

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Bayerischer Thomas-Mann-Literaturpreis geht an Peter Handke

Peter HandkeDie Bayerische Akademie der Schönen Künste verleiht ihren traditionellen Großen Literaturpreis, dessen Träger in den beiden vergangenen Jahren Martin Mosebach und Hans-Joachim Schädlich waren, dieses Jahr zum ersten Mal unter dem neuen Namen „Thomas Mann-Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste„. Die Akademie will mit diesem alljährlich verliehenen Literaturpreis an den großen Schriftsteller, der vier Jahrzehnte in dieser Stadt gelebt hat, erinnern.

Der erste Träger des Preises wird Peter Handke sein, der jedoch auf die Preissumme von 15 000 Euro verzichtet und diese der Akademie stiftet. Die Verleihung findet am 8. Oktober 2008 in den Räumen der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in der Münchner Residenz statt. Hubert Burda, Ehrenmitglied der Akademie, wird die Laudatio halten.

Lesung mit Marcel Beyer am 10. Juli im Literaturhaus München

Lesung mit Marcel Beyer aus „Kaltenburg“ am Donnerstag, den 10. Juli, um 20 Uhr im Literaturhaus München, Salvatorplatz 1

Der Lyriker und Romanautor Marcel Beyer erhält in diesem Jahr den Joseph-Breitbach-Preis, dies wurde erst vor wenigen Tagen bekannt. Die Jury lobt in ihrer Begründung die †œsprachlich versierte und psychologisch komplexe Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit„.

KaltenburgKaltenburg

Die Maxime des großen österreichischen Zoologen Ludwig Kaltenburg lautete »Leben heißt Beobachten.« Unter Beobachtung stehen in Marcel Beyers neuem Roman jedoch nicht die Tiere, sondern die Menschen, die ihre Geheimnisse zu erforschen suchen. In den Lebensläufen dieser Menschen spiegelt sich der Lauf der deutschen Geschichte. Marcel Beyer erweist sich einmal mehr als großer Beobachter und großartiger Erzähler – er liest am 10. Juli im Literaturhaus München.

Kurzbeschreibung
Marcel Beyer hat einen neuen großen Roman geschrieben. Der „Erfinder der Wirklichkeit“, der Heinrich-Böll- und Uwe-Johnson-Preisträger, der „Dichter des ganzen Deutschland“ entwirft in ihm ein Panorama deutscher Geschichte von den dreißiger Jahren bis in die Gegenwart. Wie im Erfolgsroman „Flughunde“ verwebt Marcel Beyer erneut Persönliches und Geschichtliches derart überzeugend miteinander, daß wir den Ereignissen im katastrophischen Deutschland des 20. Jahrhunderts gebannt folgen.

Ludwig Kaltenburg, geboren 1903, Biologe, arbeitet Ende der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts in Posen. Dort begegnet er zum ersten Mal dem Ich-Erzähler, zu diesem Zeitpunkt noch ein Kind. Im Gefolge des Zusammenbruchs des „Dritten Reichs“ flüchtet der Junge mit seinen Eltern nach Dresden. Dessen Bombardierung im Februar 1945 überlebt er und beginnt ein Studium der Ornithologie, das ihn erneut in engen Kontakt zu Kaltenburg bringt. Der kann in Dresden ein eigenes Institut gründen und sich internationales Renommee erwerben. Wie erfahren die beiden Wissenschaftler, der angehende und der erfolgreiche, die Gründung und Konsolidierung der DDR in Dresden, welche Wendungen nehmen die Lebensläufe der beiden in den unterschiedlichen Stadien der DDR, wie erlebt der Ornithologe schließlich das Ende der DDR?

Moderation: Hans-Jürgen Balmes
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus. Eintritt: Euro 8.- / 6.-

Lesung mit Clemens Meyer am 08. Juli im Literaturhaus München

Literaturhaus trifft Kellergeister

„Die Nacht, die Lichter“ – Lesung mit Clemens Meyer
Dienstag, 8.7.2008 um 20.00 Uhr, München, Salvatorplatz 1

Moderation: Fridolin Schley (Tukan-Preisträger 2007)
Gäste: Sophia Dafinger, Emily Dittmar und David Vondracek (LMU-Manuskriptum)

Im Rahmen der „Kellergeister“-Reihe begegnen sich Absolventen des Deutschen Literaturinstituts Leipzig und Studenten und Lehrer des LMU-Manuskriptum Kurses für kreatives Schreiben.
Im Literaturhaus zu Gast: Clemens Meyer, Jahrgang 1977, Bauhelfer, Möbelträger und Wachmann, bevor er in Leipzig studierte. 2006 wurde er mit seiner Erzählung „Reise zum Fluss“ zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb nach Klagenfurt eingeladen, mit seinem Romandebüt „Als wir träumten“ avancierte er zum Shooting-Star der Literaturszene. Er liest aus seinem aktuellen Erzählungsband „Die Nacht, die Lichter“, mit dem er in diesem Jahr den Preis der Leipziger Buchmesse gewann.

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München

Veranstalter: Eveline Petraschka („Kellergeister“), Stiftung Literaturhaus
Eintritt: Euro 8.- / 6.-

Hilfe! – Google indiziert seit dem 26. Juni keine Blogbeiträge?

Probleme bei der Google-Indizierung – Tipps gesucht!

Diese Überschrift zu einem Beitrag habe ich gestern auf dem Blog bei Don Farrago entdeckt. Weiter heißt es da:

„In letzter Zeit stelle ich mit Befremden fest, dass neue Beiträge in meinem Blog teilweise nicht mehr von Google indiziert werden.“ […]

Bei mir ist es genauso! Seit dem 26. Juni werden bei Google keine Blogbeiträge mehr indiziert. Ich habe die Beiträge der Blogs aus meiner Blogroll gecheckt und siehe da, auch sie sind bei Google nicht zu finden.

Don Farrago schreibt weiter:

„Ich wäre für jeden Tipp sehr dankbar; es ist nämlich äußerst ärgerlich, dass bei bisher durchschnittlich 200 Seitenaufrufen/Tag (mit knapp 1000/Tag in der Spitze im Juni) die Anzahl der Seitenaufrufe so langsam Richtung Einhunderter-Grenze rutscht…“