Sibylle Lewitscharoffs „Blumenberg“ gewinnt Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2011

Die 57-jährige deutsche Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff erhält den mit 30.000 Euro dotierten Wilhelm-Raabe-Literaturpreis 2011 für ihren im September 2011 im Suhrkamp Verlag erschienenen Roman „Blumenberg„.

Sibylle Lewitscharoff ist in diesem Jahr außerordentlich erfolgreich. Neben dem Kleist-Preis erhielt die Autorin bereits den Ricarda-Huch-Preis und den Marieluise-Fleißer-Preis. Zusätzlich hat sie noch gute Chancen auf den Deutschen Buchpreis 2011.

Der Wilhelm-Raabe-Literaturpreis wird von der Stadt Braunschweig und dem Deutschlandfunk jährlich vergeben.

Die Begründung der Jury

Sibylle Lewitscharoff entwirft in ihrem Roman ‚Blumenberg‘ eine biographische Fantasie über den berühmten deutschen Philosophen, die die herkömmlichen Pfade realistischen Erzählens mit provokantem Übermut verlässt. Die Erscheinung eines Löwen, der, für andere unsichtbar, zu seinem stummen Begleiter wird, führt den Gelehrten und damit auch den Leser an die Grenzen eines rein rationalen Weltzugangs. Mit erfinderischer Sprachgewalt und subtiler Komik wird die Lebensform des zurückgezogenen Denkers den Unzulänglichkeiten und Gefährdungen der menschlichen Existenz entgegengesetzt, die sich in den Lebensläufen seiner auf unterschiedliche Weise scheiternden Schüler offenbaren. Sibylle Lewitscharoff verknüpft die Bewegungen des geistigen Zentralgestirns und seiner Trabanten zu einem in der zeitgenössischen deutschen Literatur einzigartigen Erzählkosmos, der sich am Ende ebenso befreiend wie verstörend ins Jenseitige weitet.“

Der Wilhelm-Raabe-Literaturpreis wird am 6. November in Braunschweig verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Rainald Goetz, Wolf Haas, Katja Lange-Müller, Andreas Maier, Jochen Missfeldt und Ralf Rothmann. Im Januar 2012 erscheint der Begleitband zum Wilhelm Raabe-Literaturpreis im Suhrkamp Verlag.

Quelle: Börsenblatt

KrimiZEIT-Bestenliste Oktober 2011

Platz 1 : Splitter im Auge von Norbert Horst

Kurzbeschreibung
Thomas Adam, 50, genannt Steiger, ist Mitglied des Einsatztrupps der Dortmunder Polizei. Vor kurzem untersuchte er den Sexualmord an einem jungen Mädchen. Der Täter war schnell gefasst und durch eindeutige Spuren überführt. Trotzdem hat Steiger Zweifel. Zum Ärger seiner Dienststelle ermittelt er weiter und stößt auf zwei ähnliche Fälle. Handelt es sich um einen Serienmörder? Und wie kommen die Spuren an die Tatorte, die auf andere Täter hinweisen? Die Wahrheit ist so ungeheuerlich, dass der Fall selbst dem abgebrühten Steiger an die Nieren geht.

Platz 2 : Einschlägig bekannt von Dominique Manotti

Kurzbeschreibung
Noria Ghozali vom Zentralen Nachrichtendienst ermittelt gegen die zynische Polizeifunktionärin Le Muir. Deren Vorstadtkommissariat setzt die vom Innenminister geforderte Säuberungspolitik konsequent in die Tat um auch wenn es Menschenleben kostet.“Trophee 813″ für den besten französischen Kriminalroman 2010:
Null Toleranz für den „Pöbel“ der Vorstädte lautet die Direktive des Innenministers. Markige Worte angesichts seiner geplanten Präsidentschaftskandidatur. Jetzt müssen Beweise her, dass die Kriminalitätsrate tatsächlich sinkt. Kommissarin Le Muir, Leiterin eines Bezirkskommissariats der Pariser Banlieue, sieht ihre Chance: Was der Politik des Ministers dient, dient unmittelbar auch ihrer Karriere. Zum Glück finden ihre Truppen reichlich Anlass, die staatliche Autorität mit gebotener Härte unter Beweis zu stellen. Manipulation von Statistiken, Einschüchterung der migrantischen Bevölkerung, brutale Übergriffe das ist Dynamit in der von Angst und Hass geschwängerten Atmosphäre. Eine „Säuberung mit Hochdruck“, wie sie der Innenminister lautstark fordert, bahnt den Weg für Gentrifizierung und Immobilienspekulation. Nur die von Illegalen besetzten Häuser bilden einen Schandfleck
Noria Ghozali, inzwischen ranghohe Ermittlerin beim Zentralen Nachrichtendienst, beobachtet mit wachsendem Misstrauen das Treiben von Starkommissarin Le Muir und ihren Truppen. Insbesondere die Kontakte, die gewisse Polizisten und gewisse Großkriminelle knüpfen, wecken ihren Argwohn. Und plötzlich stehen die besetzten Häuser in Flammen.
Zwischen Politiker-Kalkül und überforderten Polizeikräften inszeniert Dominique Manotti den urbanen Sprengstoff unserer Zeit.

Platz 3 : Tod auf Bewährung von Didier Daeninckx

Kurzbeschreibung
Anfang der zwanziger Jahre in Paris. Ein Privatdetektiv erhält den Auftrag, in einem Erpressungsfall zu ermitteln, und deckt dabei ein Komplott auf, in das höchste Regierungskreise verwickelt sind. Mit Didier Daeninckx Roman „Tod auf Bewährung“ erscheint ein Klassiker der französischen Kriminalliteratur erstmals auf Deutsch.Paris, 1920. Privatdetektiv René Griffon ist gut im Geschäft, dafür hat der Krieg gesorgt. Überall im Land sind die Sanatorien voll mit Frontsoldaten, die nicht einmal mehr ihren eigenen Namen wissen, während es in Paris unzählige Frauen gibt, deren Männer als vermisst gelten. Und diese Frauen geben alles dafür, den erstbesten Kriegsversehrten, dem im Schützengraben die Sicherung durchgebrannt ist, als Ehemann zu identifizieren, um sogleich die Scheidung einreichen zu können. Eigentlich eine sichere Einnahmequelle. Doch dann begibt sich Griffon auf vermintes Terrain. Oberst Fantin de Larsaudière, hochdekorierter Kriegsheld der französischen Armee, wird von Unbekannten erpresst. Leider ist Madame de Larsaudière ein gern gesehener Gast in den zwielichtigen Etablissements von Pigalle. Griffon nimmt die Ermittlungen auf und stößt schnell auf eine heiße Spur. Doch dann wird er überraschend von seinem Auftrag entbunden. Was ihn aber nicht davon abhält, auf eigene Faust weiterzuermitteln – auch wenn er dabei sein Leben aufs Spiel setzt.

Platz 4 : Gauklersommer von Joe R. Lansdale

Kurzbeschreibung
Beruflich und persönlich gescheitert kehrt Cason Statler, Veteran des ersten Irak-Kriegs und einst vielversprechender Journalist, als menschliches Wrack in seine Heimatstadt Camp Rapture zurück. Er trinkt zu viel, kann sich nicht damit abfinden, dass ihm sein Freundin den Laufpass gegeben hat, und versinkt in Selbstmitleid.
Um wieder auf die Beine zu kommen, tritt er bei der Lokalzeitung eine Stelle als Kolumnist an. In den alten Notizen seiner Vorgängerin stolpert er über den unaufgeklärten Fall einer Studentin, die im Jahr zuvor spurlos verschwunden ist. Statler sieht die Chance, sich wieder einen Namen zu machen, und greift die Geschichte auf. Doch damit sticht er in ein Wespennest.

Platz 5 : Manhattan Karma von Walter Mosley

Kurzbeschreibung
Leonid McGill, Privatdetektiv mit dunkler Vergangenheit und Familienvater mit Herz, ermittelt in einem scheinbar harmlosen Fall. Als er dabei auf die Abschußliste eines Killers gerät, muß er auf seine alten Kontakte zur New Yorker Unterwelt zurückgreifen. Von dort aus ist es nicht weit zu den angesehensten Kreisen von Manhattan … Schon als Waisenjunge hat Leonid McGill gelernt, daß man einstecken können muß, um in New York zu überleben †“ besonders wenn man schwarz ist und einen seltsamen Namen hat. Leonid wurde Boxer. Aber er war für den Sport nicht gemacht. Also versuchte er sein Glück auf der Straße, arbeitete jahrelang als Schnüffler für den Mob. Heute ist er Anfang Fünfzig, lebt mit einer Frau zusammen, die er nicht liebt, um für seine Kinder dazusein, die er †“ mit einer Ausnahme †“ nicht gezeugt hat, und versucht, sein Geld endlich auf legale Weise zu verdienen. Doch auch wenn Amerika im Wandel ist und ein schwarzer Präsident das Land regiert †“ für einen wie McGill ist es nicht leicht, von der schiefen Bahn abzukommen, denn seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein.

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Platz 6 : Deadwood von Pete Dexter

Kurzbeschreibung
Ein alternder Revolverheld, ein rachedurstiger Hurentreiber und ein skrupelloser Kopfgeldjäger: In Deadwood treffen drei Männer aufeinander, von denen keiner die Stadt unversehrt verlassen wird. Pete Dexter hat einen furiosen Roman über das wahre Gesicht des Wilden Westens geschrieben.Dakota-Territorium, 1876. Der legendäre Revolverheld Wild Bill Hickok und sein Freund Charlie Utter erreichen mit einem Treck, der aus Cheyenne kommt, die Goldgräberstadt Deadwood. Obgleich von Alter und Krankheit gezeichnet, ist Wild Bill immer noch in der Lage, jeden Mann in einem fairen Duell zur Strecke zu bringen. Er aber möchte nichts weiter, als seine Tage in Ruhe im Saloon verbringen. Nur ist Deadwood kein Ort, an dem man Ruhe findet. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Und so trachtet bald schon mehr als ein Mann nach Wild Bills Leben. Denn er ist einer der wenigen, die in dieser Stadt noch Recht von Unrecht unterscheiden können … In „Deadwood“ stützt sich Pete Dexter auf historische Quellen und schildert den Wilden Westen so, wie er tatsächlich war: schmutzig, korrupt, voller Gier und roher Gewalt. Doch seine Haltung ist die eines lakonisch erzählenden Chronisten. Und so wird aus einem Tatsachenroman über die Anfänge Amerikas fast beiläufig eine menschliche Komödie voller Melancholie und schwarzem Humor.

Platz 7 : Das Licht in einem dunklen Haus von Jan Costin Wagner

Kurzbeschreibung
Ein Mörder, der weint. Kimmo Joentaa auf der Suche – nach einer unbekannten Toten, einer namenlosen Geliebten und einem Mörder, der sympathischer ist als seine Opfer. Der Mord an einer ohnehin todgeweihten Frau stellt die Polizei im finnischen Turku gleich vor mehrere Rätsel: Wer dringt in ein Krankenhaus ein, um eine Komapatientin zu töten? Und was ist das für ein Mörder, der auf dem Bettlaken des Opfers eine einzige Spur hinterlässt – eine Substanz, die die Kriminaltechnik nach kurzem Zweifel als Tränenf lüssigkeit identifiziert. Eigentlich müsste Kimmo Joentaas ganze Aufmerksamkeit dem Versuch gelten, die ungewöhnliche Tat aufzuklären – aber der junge Ermittler hat gerade eine andere, für ihn viel existentiellere Sorge: Larissa, die Frau, die unvermutet wieder Licht in sein von Trauer verschattetes Leben brachte, ist spurlos verschwunden. Während der rätselhaft souveräne Täter in verschiedenen Städten weitere Opfer findet, führt Kimmo Joentaa die beharrliche Suche schließlich in ein kleines Dorf in der tiefsten finnischen Provinz – und mitten hinein in die Dunkelheit eines lange vergangenen Sommers.

Platz 8 : Das vergessene Kind von Kate Atkinson

Kurzbeschreibung
»Plötzlich verspürte sie einen Stich Angst. Sie hatte gerade ein Kind gekauft.« Tracy Waterhouse, ehemalige Polizistin und absolut gesetzestreue Bürgerin, kauft ein Kind. Niemand ist davon mehr überrascht als sie selbst. Zwar handelt es sich dabei eigentlich um eine Rettungsaktion, dennoch ist das Ganze keineswegs legal, und Tracy ist von Stund an auf der Flucht. Da kommt es ihr höchst ungelegen, dass ein gewisser Jackson Brodie, Privatdetektiv, sie unbedingt wegen eines dreißig Jahre alten Falles sprechen möchte … »Bis jetzt Atkinsons bestes Buch. Genau genommen ist es eines der besten englischen Bücher der letzten Jahre überhaupt.« The Mirror

Platz 9 : Banditenliebe von Massimo Carlotto

Kurzbeschreibung
2004: Im rechtsmedizinischen Institut der Stadt Padua verschwinden 44 Kilo Heroin. Das führt zu großer Unruhe sowohl bei der Polizei als auch bei der Mafia. Marco Buratti, genannt „Der Alligator“, Blues-Fan und Privatdetektiv ohne Lizenz, dafür aber mit einer ausgeprägten Neigung zum Calvados-Konsum, bekommt das Angebot, in dem Fall zu ermitteln. Der Auftraggeber gehört zu der Sorte von Auftraggebern, deren Angebote man nicht ablehnen kann. Gemeinsam mit seinen Partnern, dem Schmuggler und Hobby-Killer Beniamino Rossi, und dem übergewichtigen Ex-Aktivisten Max la Memoria versuchen sie, den Fall zu lösen. Zwei Jahre später wird Rossis Freundin, die Bauchtänzerin Sylvie, entführt. Der Alligator und seine Freunde bekommen schnell heraus, das die Entführung im Zusammenhang mit dem Drogenraub steht. Als sie Sylvie befreien können, stellen Sie fest, dass sie über Monate brutal vergewaltigt wurde und dass die berüchtigte kosovarische Mafia hinter der Entführung steckt.

Platz 10 : Plan D von Simon Urban

Kurzbeschreibung
Ostberlin 2011: Die Wiedervereinigung hat es nie gegeben, Egon Krenz ist seit 22 Jahren an der Macht und die DDR nahezu pleite. Die Hauptstadt: ein maroder Moloch, verpestet und verdreckt von Millionen Ölmotoren des Trabant-Nachfolgers Phobos. Die letzte Chance für den Sozialismus: Wirtschaftsverhandlungen mit der BRD und ihrem Bundeskanzler Oskar Lafontaine.
Doch dann wird ein ehemaliger Berater von Krenz ermordet aufgefunden – und alles weist darauf hin, dass die Täter aus den Reihen der Stasi kommen. Als auch noch der SPIEGEL über diesen Fall berichtet, ist klar: Wird die Unschuld der Stasi nicht bewiesen, ist die DDR endgültig erledigt.
Im grauen, zerfallenden Ostberlin suchen Martin Wegener von der Volkspolizei und sein westdeutscher Kollege Richard Brendel nach den Mördern – und finden heraus, warum die Entwicklung der DDR so katastrophal verlaufen musste.
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Quelle: Die KrimiZEIT-Bestenliste wird in der Kooperation Die ZEIT, ARTE, und NordwestRadio von Tobias Gohlis als verantwortlichen Sprecher monatlich erstellt. Der Jury kommt es auf Qualität an. Monatlich wählen 17 auf Kriminalliteratur spezialisierte Literaturkritiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus der Masse der Neuerscheinungen die zehn Titel aus, denen sie besonders viele Leser wünschen. Begründungen zum Ranking und Inhalt mit den jeweiligen Rezensionen der „Besten“ finden sich auf der Homepage der Krimi-Spezialisten unter www.arte.tv/krimiwelt
Die hier zu den einzelnen Büchern eingefügten Kurzbeschreibungen stammen von den Verlagen und geben nicht die Meinung der Jury wieder.

Literaturnobelpreis 2011 geht an den schwedischen Dichter Tomas Tranströmer

Herzlichen Glückwunsch, Tomas Tranströmer!

Der schwedische Dichter Tomas Tranströmer wird mit dem diesjährigen Literaturnobelpreis ausgezeichnet, teilte die Königlich-Schwedische Akademie in Stockholm heute mit.

Tranströmer ermögliche den Lesern durch seine „dichten, klaren Bilder einen neuen Zugang zur Wirklichkeit„, hieß es zur Begründung.

Der 80-Jährige gilt seit langem international als einer der bedeutendsten Lyriker. Seine Gedichte wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt. Sein Gesamtwerk besteht aus weniger als 100 Texten. Im Gefolge der 68er-Bewegung wandten sich viele Leser von Tranströmer ab. Seine zuversichtliche, wenig konfrontative Poesie leiste keinen Beitrag zu den Tagesdiskussionen, berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Tranströmer betonte in diesem Zusammenhang, dass sein Schaffen nicht auf Ideologien, sondern auf Visionen zurückzuführen sei.

Zuletzt erschien 2005 im Hanser Verlag von Tomas Tranströmer „Das große Rätsel. Gedichte“ in der Übersetzung von Hanns Grössel und Michael Krüger. Der Gedichtband wurde in Schweden ein Bestseller. Er versammelt die Texte der letzten Jahre: fünf Gedichte und eine Hand voll Haikus.

Es ist, als würde jeder Dreizeiler das Himmelsgewölbe neu erfinden„, schreibt Aris Fioretos. „Tranströmer hat eine diebstahlsichere Fähigkeit, unerwartete Räume zu schaffen – stille Explosionen aus Freude und Trauer, Nischen für Verwunderung und Zuversicht.

Der Literaturnobelpreis wird am 10. Dezember 2011, dem Todestag des schwedischen Stifters Alfred Nobel (1833-1896), in Stockholm überreicht. Seit 1901 ist er fast jährlich vergeben worden. Der Literaturpreis ist derzeit mit 10 Millionen Schwedischen Kronen dotiert.

Quelle Foto:  ©Andrei Romanenko – Wikipedia

Literaturnobelpreis 2011 für Adonis alias Ali Ahmad Said?

Mit einer Quote von 4 zu 1 führt momentan der syrisch-libanesische Lyriker und Intellektuelle Ali Ahmad Said, der unter dem Künstlernamen Adonis veröffentlicht, beim britischen Online-Wettbüro Ladbrokes.com das Ranking um den möglichen Gewinn des Literaturnobelpreises 2011 an.

In zwei Tagen, am Donnerstag, den 06.10., wird die Nobel-Stiftung den Literaturnobelpreis 2011 an †œdenjenigen vergeben, der in der Literatur das Herausragendste in idealistischer Richtung produziert hat†.

Von den ewigen Favoriten Amos Oz, Haruki Murakami und Philip Roth ist derzeit nur noch Haruki Murakami unter den Top Ten vertreten. Aus dem deutschsprachigen Raum werden Christa Wolf und Peter Handke ebenfalls seit Jahren als Anwärter gehandelt.

Bis zum 06.10.2011 (12 Uhr mittags, britische Zeit) können noch Wetten eingereicht werden.  Schon in manchem Jahr gab es eine große Überraschung, wenn der Preisträger bekanntgegeben wurde – um 13.00 Uhr wissen wir mehr. 😉
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  1. Adonis 4/1
  2. Tomas Transtromer 6/1
  3. Haruki Murakami 8/1
  4. Peter Nadas 10/1
  5. Assia Djebar 12/1
  6. Ko Un 14/1
  7. Les Murray 16/1
  8. Thomas Pynchon 18/1
  9. Nuruddin Farah 20/1
  10. Philip Roth 20/1
  11. Cormac McCarthy 25/1
  12. John Banville 25/1
  13. Joyce Carol Oates 25/1
  14. Amos Oz 25/1
  15. Mircea Cartarescu 25/1
  16. Bob Dylan 25/1
  17. Antonio Lobo Antunes 25/1
  18. K. Satchidanandan 33/1
  19. Antonio Tabucchi 33/1
  20. Colm Toibin 33/1
  21. Milan Kundera 33/1
  22. Alice Munro 33/1
  23. Don DeLillo 33/1
  24. Cees Nooteboom 33/1
  25. Adam Zagajewski 33/1
  26. A.S. Byatt 33/1
  27. Claudio Magris 33/1
  28. Ngugi wa Thiong’o 33/1
  29. Ismail Kadare 33/1
  30. Maya Angelou 40/1
  31. Ernesto Cardenal 40/1
  32. Vaclav Havel 40/1
  33. Christa Wolf 40/1
  34. Margaret Atwood 40/1
  35. Patrick Modiano 40/1
  36. Rajendra Bhandari 40/1
  37. E.L Doctorow 40/1
  38. Bei Dao 40/1
  39. Juan Marse 40/1
  40. Samih al-Qasim 50/1
  41. Viktor Pelevin 66/1
  42. Ian McEwan 50/1
  43. Salman Rushdie 50/1
  44. Elias Khoury 50/1
  45. Yves Bonnefoy 50/1
  46. Javier Marias 50/1
  47. Louise Gluck 50/1
  48. Michel Tournier 50/1
  49. Umberto Eco 50/1
  50. Carlos Fuentes 50/1
  51. Peter Handke 66/1
  52. Gitta Sereny 66/1
  53. William Trevor 50/1
  54. Shlomo Kalo 66/1
  55. Anne Carson 66/1
  56. Juan Goytisolo 66/1
  57. Chinua Achebe 66/1
  58. A.B Yehoshua 66/1
  59. Mahasweta Devi 80/1
  60. Yevgeny Yevtushenko 80/1
  61. Mary Gordon 80/1
  62. Peter Carey 80/1
  63. David Malouf 80/1
  64. Vassilis Alexakis 80/1
  65. Per Petterson 80/1
  66. Jon Fosse 80/1
  67. William H. Gass 80/1
  68. Marge Piercy 80/1
  69. Luis Goytisolo 80/1
  70. Paul Auster 80/1
  71. Jonathan Littell
  72. 80/1 Michael Ondaatje 100/1
  73. Eeva Kilpi 100/1
  74. F. Sionil Jose 100/1
  75. Atiq Rahimi 100/1
  76. Julian Barnes 100/1
  77. Kjell Askildsen 100/1

Quelle: Ladbrokes.com

Wikio Blog-Ranking Literatur Oktober 2011

Das Informationsportal Wikio.de hat das Ranking der Literatur-Blogs für den Monat Oktober 2011 vorab bekanntgegeben.

Leander Wattigs Blog „Was mit Büchern“ hat wieder die Spitzenposition übernommen. „Lesen beflügelt“ behauptet sich weiterhin auf dem zweiten Platz. Myriel hat vor kurzem gepostet, dass sie dringend Unterstützung für die Blogarbeit sucht. „LovelyBooks“ rangiert erstmals auf dem dritten Platz. Bellas Fantasyblog „Wonderworld“ hat zwölf Positionen übersprungen und landet auf Platz fünf. Immer mehr Blogs, die sich mit eigenen Roman-Projekten beschäftigen, siedeln sich unter den Top Twenty an. So ist hinter den „Gleisbauarbeiten“ auf dem sechsten Platz auf Platz sieben ganz neu „The Glumm“ im Ranking vertreten.  Marcels Blog „Read That!“ hat ganze 64 Positionen übersprungen und rangiert im Oktober auf Platz dreizehn.

Es gibt wieder viel Neues zu entdecken – viel Vergnügen beim Stöbern 😉

Die Position eines Blogs im Wikio-Ranking hängt von der Anzahl und dem Gewicht der Links ab, die von anderen Blogs eingehen. Es werden ausschließlich im Résumé des RSS-Feeds enthaltene Links berücksichtigt. Links aus Blogrolls werden beim Ranking nicht berücksichtigt und der Wert der Links nimmt mit der Zeit ab. Auf diese Weise möchte Wikio.de ein Ranking erstellen, das so repräsentativ wie möglich aktuelle Blogs und Entwicklungen aufzeigt. Das Ranking wird jeden Monat aktualisiert.

Nachfolgend das Blog-Ranking für Literatur im Monat Oktober 2011

  1. Ich mach was mit Büchern
  2. Lesen Beflügelt
  3. LovelyBooks Blog
  4. Lesekreis – That´s me
  5. Bella´s Wonderworld
  6. Gleisbauarbeiten
  7. The Glumm
  8. LeseLust & LeseLiebe
  9. Libromanie
  10. Die Duschungel. Anderswelt (Alban Nikolai Herbst)
  11. zehn zeilen – eukapirates versucht sich an der kleinen form
  12. Buchkolumne
  13. Bücher über alles!
  14. Read That!
  15. Leseträume
  16. Feenfeuer
  17. Bücher von Ernst Probst
  18. Miss Bookiverse
  19. Kleinbrinas Bücherblog
  20. Literaturwelt. Das Blog

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Quelle: Wikio.de