Hexen, Dämonen & Vampire: Die Seelen der Nacht von Deborah Harkness

Magie, Abenteuer und Romantik à la Twilight für Erwachsene verspricht das Romandebüt der US-amerikanischen Autorin Deborah Harkness. „Die Seelen der Nacht“ (orig. Titel „A Discovery of Witches“) ist in den USA und in England bereits ein Riesenerfolg. Obwohl der Roman erst im Februar 2011 erschienen ist, hat Amazon.com bereits mehr als 1000 Rezensionen, zumeist mit 5-Sterne-Bewertungen, verzeichnet. Am 26.09.2011 ist die deutschsprachige Übersetzung bei Blanvalet erschienen.

Es wimmelt von Hexen, Dämonen und blutrünstigen Vampiren.

Kurzbeschreibung
Eine Liebe, stärker als das Leben selbst …

Diana Bishop ist Historikerin mit Leib und Seele. Dass in ihr zudem das Blut eines uralten Hexengeschlechts fließt, versucht sie im Alltag mit aller Kraft zu ignorieren. Doch als Diana in der altehrwürdigen Bodleian-Bibliothek in Oxford ein magisches Manuskript in die Hände fällt, kann sie ihre Herkunft nicht länger verleugnen: Hexen, Dämonen und Vampire heften sich an ihre Fersen, um ihr das geheime Wissen zu entlocken †“ wenn nötig mit Gewalt. Hilfe erfährt Diana ausgerechnet von Matthew Clairmont, Naturwissenschaftler, 1500 Jahre alter Vampir †“ und der Mann, der Diana bald schon mehr bedeuten wird als ihr eigenes Leben …

Der Roman „Die Seelen der Nacht†œ soll der erste Teil einer Trilogie werden, deren zweiter Teil bereits in Arbeit ist. Obwohl es für den Vampir-Hype fast schon ein bisschen zu spät ist, spricht dieses Buch nicht nur jugendliche Leser, sondern eher erwachsene Vampirfans mit einem Faible für die Welt der Untoten an.

Ein Buch für den Herbst
Mystisch, spannend, aber zu wenig innovativ, ist das Buch eher kein Bestseller-Kandidat, auf jeden Fall aber eine Empfehlung für Fans von Büchern wie Diana Gabaldons „Feuer und Stein†œ. Das Erscheinungsdatum ist perfekt gewählt. Wenn es draußen herbstlich und kalt wird, ist „Die Seelen der Nacht†œ das richtige Buch, um es sich mit einem Glas Wein †“ am besten vor einem knisternden Kaminfeuer †“ gemütlich zu machen, heißt es der Focus Online-Rezension vom 29.09.2011.

Über die Autorin
Deborah Harkness ist Professorin für europäische Geschichte an der University of Southern California in Los Angeles. Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten erhielt sie bereits mehrfach Stipendien und Auszeichnungen. Sie schreibt außerdem ein preisgekröntes Wein-Blog (goodwineunder20.blogspot.com).

[adsene Format=bild]

Quelle: Rezension Focus Online Kultur

aspekte-Literaturpreis 2011 geht an Eugen Ruge für „In Zeiten des abnehmenden Lichts“

Eugen Ruge wird für sein Romandebüt „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ mit dem aspekte-Literaturpreis 2011 ausgezeichnet.

Der aspekte-Literaturpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr zum 33. Mal vergeben. Er gilt als bedeutendste Auszeichnung für deutschsprachige Erstlingswerke. „In seinem Romandebüt erweise sich Eugen Ruge als Autor von großem formalem Können, der seine Figuren facettenreich, lebendig und humorvoll zu entwickeln verstehe„, heißt es in der Jurybegründung.

Eugen Ruges Roman „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ in ebenfalls für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Kurzbeschreibung
Von den fünfziger Jahren über das Wendejahr 89 bis zum Beginn des neuen Jahrtausends reicht dieser Roman einer Familie. Im Mittelpunkt drei Generationen: Die Großeltern, noch überzeugte Kommunisten, kehren aus dem mexikanischen Exil in die junge DDR heim, um dort ihren Anteil am Aufbau der neuen Republik zu leisten. Ihr Sohn, als junger Mann nach Moskau emigriert und später in ein sibirisches Lager verschleppt, tritt die Reise vom anderen Ende der Welt, dem Ural, an. Er kehrt mit seiner russischen Frau zurück in eine Kleinbürgerrepublik, an deren Veränderbarkeit er weiterhin glauben will. Dem Enkel wird die Wahlheimat von Eltern und Großeltern indes zusehends zu eng – bis er, ausgerechnet am neunzigsten Geburtstag des Patriarchen, in den Westen geht. Die Strahlkraft der politischen Utopie scheint sich von Generation zu Generation zu verdunkeln: Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.

Ein halbes Jahrhundert gelebter Geschichte, ein Deutschlandroman voll überraschender Wendungen und Details: groß durch seine menschliche Reife, seine Genauigkeit, seinen Humor.

Über den Autor
Eugen Ruge, 1954 in Soswa (Ural) geboren, studierte Mathematik an der Humboldt-Universität und wurde wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Physik der Erde. Er war beim DEFA-Studio für Dokumentarfilm tätig, bevor er 1988 aus der DDR in den Westen ging. Seit 1989 arbeitet er hauptberuflich fürs Theater und für den Rundfunk als Autor und Übersetzer. 2009 wurde Eugen Ruge für  „In Zeiten des abnehmenden Lichts“  bereits mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet.

[adsense format=bild]

Quelle: Börsenblatt

 

Quiz: Amerikanische Schriftsteller

Im Durchschnitt haben die BRIGITTE.de-User beim heutigen Quiz, in dem es um amerikanische Schriftsteller geht, 73 Prozent der Fragen richtig beantwortet. „Sie haben 10 von 10 Punkten – das entspricht 100 Prozent„, stand in meiner Auswertung. Wow, ich glaube, das ist mir bislang nur beim Brigitte-Quiz zum Thema Schwangerschaften gelungen. 😳

Fragen:

Frage 1: Mit „Frühstück bei Tiffany“ gelang Truman Capote 1958 der Durchbruch als Schriftsteller. 1965 schuf er die Literaturgattung des Tatsachenromans. Wie heißt das Buch dazu auf Deutsch?

Frage 2: Als einer der Begründer der amerikanischen Literatur gilt der Dichter Walt Whitman. Wie heißt sein berühmtestes Werk?

Frage 3: Mark Twain hat die berühmten Abenteuer von Tom Sawyer und seinem Freund Huckleberry Finn geschrieben. Wie heißt der Sklave, mit dem Huck Finn vor seinem Vater flüchtet?

Frage 4: Die „Lederstrumpf“-Romane behandeln das Leben in Amerika zu Beginn des 19. Jahrhunderts zwischen der weißen, zivilisierten Welt und der Wildnis. Von wem stammen die Geschichten?

Frage 5: In dem Epos „Moby Dick“ von Herman Melville jagt ein Kapitän einen Pottwal aus persönlicher Rache. Weshalb will er das Tier zur Strecke bringen?

Frage 6: F. Scott Fitzgerald schuf 1925 mit seinem Roman „Der große Gatsby“ ein tragisches Liebesdrama. Wer adaptierte die Geschichte gut fünfzig Jahre später für das Kino?

Frage 7: John Steinbeck schuf eines der bekanntesten Werke der amerikanischen Literatur. Wie lautet der Titel des Romans über zwei Wanderarbeiter auf der Suche nach ihrem „American Dream“?

Frage 8: Er schuf skurrile Romanfiguren wie Garp, Owen Meany oder Homer. Seine Schwäche fürs ‚Ringen‘, im sportlichen Sinne, ist legendär. Von wem ist hier die Rede?

Frage 9: Paul Auster ist einer der meistgelesenen zeitgenössischen US-amerikanischen Autoren. Wie heißt sein erster Roman, der als Teil der New-York-Trilogie bekannt geworden ist?

Frage 10: Welchen wichtigen Literatur-Preis erhielt Frank McCourt für seinen Roman „Die Asche meiner Mutter“?

Wer die Antworten wissen will, muss schon selbst mitmachen. 😉 Hier geht´s lang…

[adsense format=bild]

Liao Yiwu erhält den Geschwister-Scholl-Preis 2011 „Für ein Lied und hundert Lieder“

Der Geschwister-Scholl-Preis 2011 wird dem 53-jährigen chinesichen Schriftsteller, Dichter und Musiker Liao Yiwu für sein Buch „Für ein Lied und hundert Lieder. Ein Zeugenbericht aus chinesischen Gefängnissen†œ verliehen.

Begründung der Jury

Das Manuskript dieses erschütternden, wilden und mitreißenden Buches wurde von den chinesischen Behörden mehrmals beschlagnahmt †“ und so musste Liao es mehrmals schreiben. Im Juni dieses Jahres hat er sich ins Exil nach Deutschland absetzen können, wo das Buch im Juli 2011 im S. Fischer Verlag erschienen ist.

Geschildert werden darin die vier Jahre der Inhaftierung des Autors von 1990 bis 1994. Liao hatte am Vorabend des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens am 4. Juni 1989 in Peking ein prophetisches Gedicht geschrieben, für das er ins Gefängnis geworfen wurde. Sein epischer, drastischer Bericht handelt von der Brutalität und Absurdität willkürlicher staatlicher Repression. Er gilt aber nicht allein dem persönlichen Schicksal des Autors, der wie andere verfolgte Künstler seines Landes vielfach einer existentiellen Unterdrückung ausgesetzt war. Vielmehr unternimmt es Liao Yiwu in seiner starken, mal illusionslosen, mal bildreichen Sprache, allen Erniedrigten Chinas eine Stimme zu geben.

Der Schriftsteller kämpft einen literarischen Kampf für die Wiederherstellung der Menschenwürde †“ er ist ein großer Künstler und ein mutiger Chronist zugleich. Liao Yiwu hat seinen eigenen Kopf und seinen eigenen Ton. Gerade damit ist er im Sinne des Vermächtnisses der Geschwister Scholl ein Vorbild für alle, die gegen Ungerechtigkeit und Diktatur aufbegehren. Sein Werk steht in besonderer Weise für moralischen und intellektuellen Mut. Mit der Auszeichnung von Liao Yiwu verbindet sich die mahnende Hoffnung, dass er einmal in ein freies, demokratisches China zurückkehren möge.

Der 32. Geschwister-Scholl-Preis wird am 14. November 2011 um 19.00 Uhr in der Großen Aula der Ludwig-Maximilian-Universität in München verliehen.

[adsense format=bild]

Quelle: Homepage Geschwister-Scholl-Preis

Kindle Fire – Amazons iPad-Konkurent kommt für 146 Euro in den Handel

Heute hat Amazon auf einer Pressekonferenz das lang erwartete Android-Tablet vorgestellt. Ab Mitte November 2011 soll das Tablet unter Namen „Kindl Fire“ inklusive Amazon-Appstore für nur 199 US-Dollar (derzeit 146 Euro) auf den US-amerikanischen Markt kommen.

Auch die überarbeiteten E-Book-Reader Kindle, Kindle Touch und Kindle Touch 3G sollen mit Preisen zwischen 79 US-Dollar (58 Euro!) und 149 US-Dollar sensationell günstig werden.

Das Tablet bietet einen kratzfesten 7-Zoll-Multitouch-IPS-Display, einen Dual-Core-Prozessor, 8 GByte internen Flash-Speicher, WLAN nach 802.11b/g/n, Micro-USB- und Kopfhöreranschluss und 8 Stunden Akkulaufzeit. Die Ladezeit beträgt 4 Stunden. Das Tablet ist 19 cm x 12 cm x 11,4 mm groß und wiegt 413 Gramm.

Das Kindle Fire basiert zwar auf Android, verfügt aber über eine komplett eigene Bedienoberfläche und ist für das Amazon-Universum angepasst. Statt Googles Android Market ist Amazons eigener Appstore installiert, der Android Market wird offenbar nicht unterstützt.

Über den Kindle Store können Bücher, Magazine und Zeitungen erworben werden, über Amazon MP3 einzelne Musikstücke oder ganze Alben. Zudem stehen den Kunden die aktuell rund 100.000 Stunden an Filmen und Fernsehsendungen von Amazon Instant Video zur Miete oder zum Kauf zur Verfügung. Amazon-Prime-Kunden stehen 11.000 Filme und Serienfolgen kostenlos zur Verfügung.

Damit sich die recht geringe Speichermenge bei so vielen Inhalten nicht rächt, können Kunden über das Internet beliebig oft auf ihre gekauften Filme, Bücher, Musik oder Apps zugreifen. Die Whispersync-Technik von Amazon, die bisher nur für Texte zur Verfügung stand und die es ermöglichte, Bücher auf beliebigen Geräten an der richtigen Stelle weiterlesen zu können, soll künftig auch für Videos zur Verfügung stehen. Wer also auf dem Kindle Fire einen Film guckt, dann aber zum Fernseher wechseln will, soll den Stream darauf nahtlos weiter gucken können.

Apples Cloud-Server dient nicht nur als Onlinespeicher für das Tablet, sondern kümmert sich auch darum, dass mit dem Browser abgerufene Webseiten vorher automatisch optimiert werden. Den auf dem Kindle Fire vorinstallierten Browser bezeichnet Amazon als „Amazon Silk“. Er kombiniert den lokalen Browser-Code mit Rechenleistung aus der Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2).

Durch bei Bedarf ausgelagerte Browser-Unterroutinen sollen Webseiten gecacht, schneller geladen und besser auf das Gerät und die zur Verfügung stehende Bandbreite angepasst werden können. So soll etwa die Zahl der einzelnen Abrufe für Elemente einer Webseite drastisch reduziert werden können. Mehr Details zu Amazon Silk sollen in den nächsten Wochen bekanntgegeben werden.

Quelle: Golem.de