Literaturfest München

Literaturhaus München im Saal am Dienstag, den 23.11.2010, um 20.30 Uhr

Juli Zeh und Ferdinand von Schirach – Doppelter Boden

Die Sitzung wird von Ilija Trojanow geleitet. Er wird Beistand geben und schlichten, wann immer es sein muss.

Gut und Böse, Schuld und Sühne, Täter und Opfer: Zwei erfolgreich schreibende Juristen lesen aus ihren Büchern und sprechen über die Verknüpfung von Fakten und Fiktionen, Poesie und Politik.

Beide Autoren profitieren beim Schreiben von ihren juristischen Kenntnissen. Als Kolumnistin reflektiert Juli Zeh scharfsichtig gesellschaftspolitische Themen. In ihrem Roman Corpus Delicti entwirft sie ein Science-Fiction-Szenario und stellt hoch aktuelle Fragen: Wie weit schränkt der Staat individuelle Rechte ein? Gibt es ein Recht des Einzelnen auf Widerstand?

Der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach wurde mit seinen Erzählungsbänden Verbrechen und Schuld als die literarische Entdeckung gefeiert. Darin verarbeitet er die oft abgründigen Fälle seiner Praxis. Bohrend intensiv seziert er die moralische Verantwortung jedes Einzelnen.

Der Eintritt beträgt 8,00 Euro; ermäßigt 6,00 Euro. Kartenreservierung unter 089-291 934 27

Literaturfest München

Literaturhaus München, Bibliothek am Dienstag, den 23.11.2010, um 19 Uhr

Eveline Hasler und Alois Hotschnig – Doppelter Boden

Moderation: Maike Albath

Tessin meets Tirol: Die Schweizerin Eveline Hasler und der Österreicher Alois Hotschnig lesen und sprechen über das Verbindende in ihrer literarischen Arbeit. Über das Trennende auch.

Sie: schreibt Romane, Gedichte, Kinderbücher, Theaterstücke … und ist preisgekrönt. Er: schreibt Romane, Gedichte, Erzählungen, Hörspiele … und ist preisgekrönt. Sie: ist eine Meisterin des dokumentarischen Romans, der Zeitgemälde gelingen, indem sie Historie und Fiktion in sinnlicher Sprache zu genau recherchierten Faktenteppichen verknüpft. Er: ist ein poetischer Verdichter, ein Seins-Ergründer und menschlicher Verstricker mit Sprachwitz und Freude am Absurden. Ihr jüngstes Werk, Und werde immer Ihr Freund sein, handelt von der Verbindung zwischen Hermann Hesse, Emmy Hennings und Hugo Ball, die 1920 im Tessin beginnt – und für alle schicksalhaft ist. Sein jüngstes Werk ist der Erzählband Im Sitzen läuft es sich besser davon. Einmal mehr geht es ihm darin ums Existenzielle. Und das Komische daran.

Der Eintritt beträgt 8,00 Euro; ermäßigt 6,00 Euro. Kartenreservierung unter 089-291 934 27

Literaturfest München

Amerika Haus am Sonntag, den 21.11.2010, um 11.30 Uhr

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2010Matinee mit David Grossman

Moderation: Felicitas von Lovenberg (FAZ)
Lesung der deutschen Texte: Sibylle Canonica
Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache

Der israelische Schriftsteller David Grossman, dessen Sohn im zweiten Libanonkrieg starb, wurde für seine Versöhnungsarbeit im Nahen Osten mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2010 ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury heißt es: „[…] David Grossman gibt dem schwierigen Zusammenleben eine literarische Stimme, die in der Welt gehört wird. Seine Bücher zeigen, dass die Spirale von Gewalt, Hass und Vertreibung im Nahen Osten nur durch Zuhören, Zurückhaltung und die Kraft des Wortes beendet werden kann. […] So bietet er inmitten einer Realität von Willkür, Zwang und Entfremdung Auswege aus dem jetzigen Zustand der Gesellschaft, die sich zwischen Krieg und Frieden befindet.“

David Grossman spricht mit Felicitas von Lovenberg über sein Hauptwerk „Eine Frau flieht vor einer Nachricht“ und andere Texte. Die Münchner Schauspielerin Sibylle Canonica (Bayerisches Staatsschauspiel u.a.) liest Passagen daraus vor.

ACHTUNG ORTSWECHSEL! Die Veranstaltung sollte ursprünglich im Literaturhaus stattfinden und wurde jetzt in das Amerika Haus, Karolinenplatz 3, (U 2 / 8 bis Königsplatz oder Tram 27 bis Karolinenplatz) verlegt.

Veranstalter: Carl Hanser Verlag, Stiftung Literaturhaus

Der Eintritt beträgt 10,00 Euro; ermäßigt 8,00 Euro. Kartenreservierung unter: 089 / 291 934 27

Literaturfest München

Nachfolgend das Programm vom Samstag, den 20.11.2010, an den verschiedenen Veranstaltungsorten im Überblick:

Literaturhaus München im Saal ab 14 Uhr

Ein Weltkanon im Zeitalter der Globalisierung – Symposion mit Podiumsgesprächen

Moderation: Sigrid Löffler und Tilman Spengler

Was ist Weltliteratur? Was müssen wir kennen, um in einer globalisierten Welt ausreichend gebildet zu sein? Brauchen wir überhaupt eine internationale Grundbildung? In drei Runden diskutieren neun renommierte Autoren darüber, was Weltkanon sein könnte – geführt von zwei kundigen Moderatoren.

Sind wir Europäer literarisch wirklich so bewandert? Im Grunde gilt bei uns keiner als ungebildet, der die chinesischen, indischen oder afrikanischen Klassiker nicht kennt. Vielen genügen Goethe, Baudelaire oder Cervantes – doch andere sehen das Bildungsfundament bröckeln und uns im weltweiten Vergleich kulturell im Nachteil. Weil wir zu eurozentriert denken. Weil wir selten „fremdlesen“ – und wenn, dann punktuell, mediengetrieben. Auf anderen Kontinenten ist der Blick oft geweitet: Dort wird eigene Literatur ebenso regelmäßig gelesen wie die europäischen Dichter und Denker.

Können wir fremde Kulturen, Literaturen und Menschen ohne religiöses oder geschichtliches Verständnis überhaupt integrieren? Welche Bedeutung hat die profunde, aktuelle Übersetzung fremder Klassiker – und ist überhaupt alles übersetzbar? Spannender Stoff für eine selten geführte Debatte, die auch für die globale Gesellschaft und Wirtschaft bedeutsam ist.

Sprache: Simultanübersetzung ins Deutsche

PODIUM 1
14.00 – 15.00 Uhr
Michael Krüger, Hermann Korte und Ilma Rakusa
Drei literarische Vermittler diskutieren: Michael Krüger, einer der bedeutendsten deutschsprachigen Verleger, Hermann Korte, ein „Literaturkanonisierer“ und Mitherausgeber von Kindlers Literatur Lexikon sowie Ilma Rakusa, die Übersetzerin aus mehreren europäischen Sprachen.

PODIUM 2
15.30 – 16.30 Uhr
Umberto Eco, David Albahari und Rafael Chirbes
Hier treffen drei wichtige Stimmen aus dem Mittelmeerraum zu kontroversem Gespräch aufeinander: der italienische Schriftsteller und Semiotiker Umberto Eco, der jüdisch-serbische Autor und Übersetzer David Albahari und der engagierte Chronist Rafael Chirbes aus Spanien.

PODIUM 3
17.00 – 18.00 Uhr
Ranjit Hoskoté, Yang Lian und Nuruddin Farah
Drei Autoren aus verschiedenen außereuropäischen Kulturkreisen – und mit unterschiedlichen Standpunkten? Der indische Autor und Kunstästhetiker Ranjit Hoskoté, der im Exil lebende chinesische Dichter Yang Lian und der somalische Schriftsteller Nurrudin Farah.

Der Eintritt beträgt 12,00 Euro; ermäßigt 6,00 Euro. Kartenreservierung unter: 089 / 291 934 27

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Literatur Moths um 17.30 Uhr

László Krasznahorkai und Karl-Markus Gauß – Östlich ist südlich von westlich

László Krasznahorkai und Karl-Markus Gauß sind Vertreter einer Weltliteratur, die alle Grenzen zwischen Kulturkreisen, Religionen oder Genres überschreitet.

László Krasznahorkai ist Ungar und lebt in Berlin. Für den vom Buddhismus beseelten Autor existieren die Dinge nebeneinander und miteinander – wie in Seiobo auf Erden, seinem Buch über eine japanische Göttin. Ob er die Mongolei oder New York beschreibt: Er weiß um unsere Sehnsucht nach Glauben und Mystik. Ein nicht minder exakter Beobachter ist der Salzburger Essayist und Kritiker Karl-Markus Gauß. Der Reisende durch Ost- und Zentraleuropa findet unbekannte Landschaften, belebt untergegangene Sprachen wieder und fördert vergessene Schätze zutage. So lässt er wundervolle Bücher wie Im Wald der Metropolen entstehen. Auf der Suche nach dem Fremden, das sich vertraut anfühlt, und dem Vertrauten, das fremd sein kann, schaffen beide Autoren kluge, weitgespannte Erzählungen, die dem alten Satz „Böhmen liegt am Meer“ aufs Schönste entsprechen.

Der Eintritt beträgt 8 Euro; ermäßigt 6 Euro. Kartenreservierung unter: 089 / 291 613 26
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Gasteig: Kleiner Konzertsaal um 18 Uhr

Roswitha Budeaus-Budde, Hilde Elisabeth Menzel und Ulrike Schultheis – Die 100 besten Kinder und Jugendbücher
Für alle Kinder- und Jugendbuchfans

Die Highlights aus dem diesjährigen Kinder- und Jugendbuchprogramm – die drei Expertinnen begeistern wie jedes Jahr mit der kompetenten und unterhaltsamen Vorstellung ihrer Lesetipps.

Dies ist eine wunderbare Gelegenheit, sich im großen Angebot der Neuerscheinungen zu orientieren und für sich die besten Bücher aus dem Kinder- und Jugendbuchbereich zu entdecken. Am Büchertisch vor Ort kann man viele der schönen Bücher direkt erstehen. Eine kommentierte Empfehlungsliste für 3,– Euro ist während der gesamten Bücherschau an der Infotheke im 1. OG erhältlich. Roswitha Budeus-Budde ist verantwortliche Redakteurin für die Kinder- und Jugendliteraturseite der Süddeutschen Zeitung. Hilde Elisabeth Menzel ist Rezensentin und Referentin im Jugendbuchbereich sowie Jurorin beim »Luchs«, der von Die Zeit und Radio Bremen vergeben wird. Ulrike Schultheis, Buchhändlerin und Rezensentin, war viele Jahre Mitglied der Jury zum Deutschen Jugendliteraturpreis.

Roswitha Budeus-Budde ist verantwortliche Redakteurin für die Kinder- und Jugendliteraturseite der Süddeutschen Zeitung.

Hilde Elisabeth Menzel ist Rezensentin und Referentin im Jugendbuchbereich sowie Jurorin beim »Luchs«, der von Die Zeit und Radio Bremen vergeben wird.

Ulrike Schultheis, Buchhändlerin und Rezensentin, war viele Jahre Mitglied der Jury zum Deutschen Jugendliteraturpreis.

Der Eintritt beträgt 6 Euro.

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Literaturhaus München im Saal um 19 Uhr

António Lobo Antunes und Ilija Trojanow – Doppelter Boden

„Wunschkonzert“ für den Kurator: Ilija Trojanow trifft seinen Lieblingsautor, den Portugiesen António Lobo Antunes, der seinen neuen Roman vorstellt.

Einen Abend mit António Lobo Antunes zu verbringen ist für den Schriftsteller Ilija Trojanow ein Vergnügen. Fragt man ihn nach den Gründen, kommt er ins Schwärmen. Über Lobo Antunes‘ formale Meisterschaft und einzigartige Wortgewalt, mit der er die portugiesische Geschichte und Gesellschaft profund darstellt. Über die vielstimmigen Chöre, die er auf- und abbranden lässt.

Er hat ein Oratorium der Literatur geschaffen, innovativ und überwältigend.“ Was den Weltensammler-Autor außerdem fasziniert, und darin liegt eine thematische Gemeinsamkeit, ist die Art, wie Lobo Antunes sich an der Kolonialgeschichte, am Verhältnis Europa/Afrika, „abarbeitet“. In seinem aktuellen Werk, Mein Name ist Legion, hält der Portugiese das Brennglas auf die Elendsviertel von Lissabon – und verleiht den Menschen am Rande der globalisierten Gesellschaft eine starke Stimme.

In Zusammenarbeit mit dem Luchterhand Verlag

Der Eintritt beträgt 10,00 Euro; ermäßigt 6,00 Euro. Kartenreservierung unter: 089-291 934 27
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Black Box im Gasteig um 19 Uhr

Sissi Perlinger: Auszeit! Der Perlinger- Weg ins Glück

Schon in der Wiege ist für Sissi Perlinger klar, dass es für sie im Leben nur eines gibt: singen, tanzen, sich schminken und verkleiden.

Was ihre Umwelt als Spleen abtut, entpuppt sich als großes Talent und eröffnet ihr den Weg ins Showbusiness und zu einer Karriere als Tänzerin, Sängerin, Kabarettistin und Schauspielerin. In Auszeit! Der Perlinger-Weg ins Glück erzählt Sissi Perlinger die Geschichte ihres Lebens – ihre Suche nach Erfolg und beruflicher Anerkennung, aber vor allem auch von der Suche nach Glück und innerem Gleichgewicht. Dabei erkennt sie, dass man gar nicht um die halbe Welt düsen muss, um sich eine Auszeit zu gönnen. Denn wer bewusst lebt, der erlebt auch die alltäglichste Selbstverständlichkeit als Quelle großen Glücks.

Sissi Perlinger, 1963 in Furth im Wald geboren, ist Entertainerin, Schauspielerin und Multitalent. Die Bühne scheint ihr wahres Zuhause zu sein, auch wenn sie vorwiegend in München lebt.

Der Eintritt beträgt 10,00 Euro; ermäßigt 8,00 Euro. Kartenreservierung unter: 089 / 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de
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Münchner Volkstheater – Foyer um 20 Uhr

Thomas Gsella und Ben Lewis – Zugespitzt und aufgespießt

Deutsch-britisches Satire-Doppel sorgt für spannenden Kontrast: Thomas Gsella (Blau unter Schwarzen) und Ben Lewis (Das komische Manifest) lesen und diskutieren.

Moderation: Knut Cordsen

Thomas Gsella, Ex-Chefredakteur des Satiremagazins TITANIC, ist der „jüngste Nachwuchsklassiker“ (Eckart Henscheid) im Reich der Hochkomik. Er beherrscht „die Freibeuterkunst der literarischen Parodie“ (FAZ) und schreibt komische Gedichte – von der Baby- bis zur Fußballlyrik. Die „Gsellammelte Prosa“ nimmt nicht zuletzt demokratische Defizite unter die Lupe. Grimmepreisträger Ben Lewis hingegen durchleuchtet in seinem Manifest den satirischen Widerstand in der Diktatur. Bekannt für unterhaltsame, politische und historisch fundierte TV-Dokus, zeigt er mit seinem „revolutionären Witzbuch“, wie man von 1917 bis 1989 quer durch den „Ostblock“ über repressive Staatsgewalten scherzte. Frei nach dem Motto: Lieber den Gulag riskiert, als sich eine Pointe verkniffen. Mit diesem Buch legt Lewis eine umfangreiche Kulturgeschichte des Humors in kommunistischen Zeiten vor.

Der Eintritt beträgt 10,00 Euro; ermäßigt 7,00 Euro. Kartenreservierung unter 089 / 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de

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Muffathalle um 21 Uhr

Text & Ton & Tanz mit Yang Lian,  Ranjit Hoskoté, Assaf Gavron, José F.A. Oliver, Pedro Lenz,  Heinrich Steinfest, Friedrich Ani,  Nora Gomringer und der Express Brass Band

Performance, Poesie, Party! Die Akteure des forum:autoren rollen mit der Express Brass Band einen inspirierenden Klangteppich aus, auf dem auch getanzt werden darf.

Literaturfestfest ist, wenn Literatur rhythmisch wird und Musik einen poetischen Klang bekommt. Wenn Lyrik-Slammer und Wortlautmaler die Magengrube vibrieren lassen. Wenn europäische, nah- und fernöstliche Wortkunst die Seele zum Schwingen bringt.

Literaturfestfest ist, wenn neben- und nacheinander Texte und Töne auf die Bühne der Muffathalle kommen. Wenn die Performance mit Dichtung im Altertum beginnt und im Spoken Word und Rap endet.

Literaturfestfest ist, wenn die 15 Musiker der Express Brass Band diese Entwicklungsgeschichte zunächst begleiten und sich dann in den Vordergrund spielen. Wenn die Betriebstemperatur steigt, weil das Münchner Kollektiv eine Menge lauter Blechinstrumente spielt. Wenn ihr Sound, der im Jazz, Soul und Afrobeat wurzelt, zu einem Crescendo anwächst, das einen auf die Tanzfläche bläst.

Der Eintritt beträgt 15,00 Euro; ermäßigt 10,00 Euro. Kartenreservierung unter 089 / 54 81 81 81 oder www.muenchenticket.de

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Quelle: Literaturfest München

Literaturfest München

Gasteig: Carl-Orff-Saal um 20 Uhr

Ken Follett liest aus seinem neuen Roman „Sturz der Titanen“

Moderation: Margarete von Schwarzkopf

Ken Follett, geboren 1949 in Cardiff/Wales, war Reporter bei einer Londoner Abendzeitung. 1978 gelang ihm mit „Die Nadel“ der Durchbruch als Schriftsteller. Er lebt in London.

Das zwanzigste Jahrhundert ist längst schon Geschichte geworden. Ken Folletts neuer Roman Sturz der Titanen ist der Auftakt zu einer dreibändigen Jahrhundert-Saga, die drei Länder, drei Familien und drei Generationen umfasst. Eine deutschösterreichische Aristokratenfamilie, die unter den politischen Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen Arbeiterschicht und Adel. Und zwei Brüder aus Russland, die in den Strudel der Revolution hineingezogen werden und sich auf verschiedenen Seiten gegenüberstehen. Ihre verflochtenen Schicksale entfalten sich vor dem Hintergrund jener dramatischen Epoche, die mit dem Jahre 1914 beginnt und mit dem Fall der Mauer 1989 enden wird. Diese Romane werden Geschichte schreiben.

Ken Follett ist um 18.00 Uhr auf dem Bayern 2-Diwan der Bücherschau im Gasteig zu Gast.

LovelyBooks überträgt die Lesung mit Ken Follett um 20 Uhr im Live-Stream.

Der Eintritt beträgt 12 Euro; ermäßigt 10 Euro.

Quelle: Literaturfest München